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Vom Waisenkind zum Millionär

200 Jahre Heinrich Klemm

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

Ölgemälde mit dem Portrait von Heinrich Klemm

Alfred Helm, Gemälde, 1875, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Er war ein kleiner, unansehnlicher Mann …

… hieß es 1906 in der Allgemeinen Deutschen Biographie über ihn. Dabei war Heinrich Klemm ein beispielhafter Aufstiegsbürger des 19. Jahrhunderts. Er kam aus kleinsten Verhältnissen und wurde durch eine hervorragende Geschäftsidee zum Millionär.

Mit seinem Vermögen kaufte er eine bedeutende Sammlung historischer Bücher. Diese bildete den Grundstock für das Buchgewerbemuseum Leipzig, das heutige Deutsche Buch- und Schriftmuseum. Seine Büchersammlung gehört heute zu den 100 größten Inkunabelsammlungen der Welt.

Plan von Dresden-Altfranken

aufgenommen und gezeichnet von Emil Lehn, Handzeichnung, 1834

Aus der Sammlung von

Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

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Altfranken

Am 19. September 1819 wurde Heinrich Klemm in Altfranken bei Dresden geboren. Heute ist dort der Heinrich-Klemm-Weg nach ihm benannt.

In Altfranken verbrachte er den Großteil seiner Kindheit und ging im benachbarten Ort Pesterwitz zur Schule. Seine Eltern starben früh und er wuchs in einer Pflegefamilie auf. Mit 13 Jahren begann er eine Schneiderlehre in Wilsdruff.



H. Klemm’s illustrirtes Handbuch der höheren Bekleidungskunst für Herren

Verfasser: Heinrich Klemm, neu herausgegeben von Albert Thiel, 1892, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Konfektions-Schneiderei

Während seiner Gesellenwanderung durch Deutschland fiel ihm auf, wie unzeitgemäß das Schneiderhandwerk an vielen Orten war und dass es dringend einen Umbruch brauchte.

1844 gründete er mit seinem Bruder in Leipzig ein Zeicheninstitut für Kleidermacher. Er entwickelte ein System um Schnittmuster auf individuelle Körperformen anzupassen: die Konfektionsmode war geboren.

H. Klemm’s illustrirtes Handbuch der höheren Bekleidungskunst für Herren

Verfasser: Heinrich Klemm, neu herausgegeben von Albert Thiel, 1892, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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H. Klemm’s illustrirtes Handbuch der höheren Bekleidungskunst für Herren

Verfasser: Heinrich Klemm, neu herausgegeben von Albert Thiel, 1892, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Europäische Modenzeitung für Herren-Garderobe

verlegt und herausgegeben von Heinrich Klemm und Gustav Adolf Müller, 1854, Dresden

Aus der Sammlung von

Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin

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Quelle

Foto: Anna Russ, Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin

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Schnittmuster

In Dresden gründete Klemm zusammen mit Gustav Adolf Müller die »Deutsche Bekleidungs-Akademie«, eine Fachschule für Schneider. Zusammen mit Müller entwickelte er sein Schnittmustersystem weiter. In ihrem gemeinsamen Verlag publizierten Klemm und Müller ihre Schnittmuster sowie zahlreiche Modezeitschriften für Schneider.

Corporismetrischer Gürtel

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts waren in Europa überall andere Längenmaße in Gebrauch. Es war deshalb schwer, Nähanleitungen zu schreiben, die überall verstanden werden konnten. Deshalb entwickelten Müller und Klemm für ihr Zuschnittsystem ein spezielles normiertes Maßband, den »neuen corporismetrischen Gürtel«, das das Anpassen der Schnittmuster erleichterte. Das Geschäftsmodell war genial: wer das System einmal gelernt hatte, konnte aus einem großen Fundus unterschiedlicher Modelle schöpfen und wurde über Zeitschriften immer mit den Neuigkeiten der Saison versorgt. Die Schnittmuster konnten sogar ins Ausland verkauft werden und seine Zeitschriften erschienen in vielen europäischen Sprachen.



Europäische Modenzeitung für Herren-Garderobe: Le Progrès: Herren- und Knabenbekleidung

verlegt und herausgegeben von Heinrich Klemm und Gustav Adolf Müller, 1853, Dresden

Aus der Sammlung von

Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin

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Quelle

Foto: Anna Russ, Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin

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Catalog von H. Klemm’s Verlag und artistischer Anstalt in Dresden, enthaltend werthvolle Werke aus verschiedenen Fächern der Literatur

H. Klemm’s Verlag, Heinrich Klemm, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Erfolgsverlag

Im Laufe der Zeit erschienen dutzende Bücher und Zeitschriften in seinem Verlag, auch zu anderen Themen als Mode. Ihnen allen gemeinsam war ein Hauch von Luxus und Eleganz. Schon die Verlagskataloge waren ungewöhnlich aufwendig gestaltet mit einer farbigen Schmuckbordüre und zahlreichen dekorativen Schriften.

Vollständiges Verzeichniss der in H. Klemm’s Verlag & artistischer Anstalt in Dresden erscheinenden Literatur- & Kunstgegenstände für Herren & Damenkleidermacher

Heinrich Klemm, Klemm’s Verlag, Verlagskatalog, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Vollständiges Verzeichniss der in H. Klemm’s Verlag & artistischer Anstalt in Dresden erscheinenden Literatur- & Kunstgegenstände für Herren & Damenkleidermacher

Heinrich Klemm, Klemm’s Verlag, Verlagskatalog, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Vollständiges Verzeichniss der in H. Klemm’s Verlag & artistischer Anstalt in Dresden erscheinenden Literatur- & Kunstgegenstände für Herren & Damenkleidermacher

Heinrich Klemm, Klemm’s Verlag, Verlagskatalog, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Vollständiges Verzeichniss der in H. Klemm’s Verlag & artistischer Anstalt in Dresden erscheinenden Literatur- & Kunstgegenstände für Herren & Damenkleidermacher

Heinrich Klemm, Klemm’s Verlag, Verlagskatalog, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Vollständiges Verzeichniss der in H. Klemm’s Verlag & artistischer Anstalt in Dresden erscheinenden Literatur- & Kunstgegenstände für Herren & Damenkleidermacher

Heinrich Klemm, Klemm’s Verlag, Verlagskatalog, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Vollständiges Verzeichniss der in H. Klemm’s Verlag & artistischer Anstalt in Dresden erscheinenden Literatur- & Kunstgegenstände für Herren & Damenkleidermacher

Heinrich Klemm, Klemm’s Verlag, Verlagskatalog, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Vollständiges Verzeichniss der in H. Klemm’s Verlag & artistischer Anstalt in Dresden erscheinenden Literatur- & Kunstgegenstände für Herren & Damenkleidermacher

Heinrich Klemm, Klemm’s Verlag, Verlagskatalog, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Vollständiges Verzeichniss der in H. Klemm’s Verlag & artistischer Anstalt in Dresden erscheinenden Literatur- & Kunstgegenstände für Herren & Damenkleidermacher

Heinrich Klemm, Klemm’s Verlag, Verlagskatalog, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Vollständiges Verzeichniss der in H. Klemm’s Verlag & artistischer Anstalt in Dresden erscheinenden Literatur- & Kunstgegenstände für Herren & Damenkleidermacher

Heinrich Klemm, Klemm’s Verlag, Verlagskatalog, 1863, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Neujahrsgruß

Heinrich Klemm, 1848, Weimar

Aus der Sammlung von

Universitätsbibliothek Chemnitz

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Quelle

Universitätsbibliothek Chemnitz, SLUB Dresden

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Neujahrsgruß

Klemm versuchte sich auch als Lyriker – wie mit diesem amüsanten, etwas holprigen Neujahrsgruß aus dem Jahr 1848.

Wie Alles muß dem Wechsel unterliegen,
Gleich wie der Mode, sonder Rast und Ruh,
So fällt auch, kaum zur Höh’ emporgestiegen,
Der Erde Schönstes selbst dem Lethe zu.

Traun, unser ganzes Leben gleicht der Mode;
Des Schicksals Lauf, – er schwankt ohn’ Unterlaß, –
Ja, stände drob die Wahl uns zu Gebote,
Fürwahr, wir kührten selbst bald dies, bald das!

Und fröhnt nicht gar der Himmel solchem Wandel?
Schaut! Welchen grellen Wechsel er stets bringt:
Am Tage blau, des Nachts im Sternenmantel
Und purpurn, wenn die Sonne scheidend sinkt.

Doch mag die Mode selbst sich neu gestalten
Sie ändert nichts an Kunst und Wissenschaft,
Kann nur durch sie stets frischen Reiz entfalten,
Schöpft aus der Beiden Quell die Meisterschaft.

Der Praxis Schönheitssinn eng zu verbinden,
Muß fort und fort des Künstlers Streben sein,
Mag drum, was heute schön, auch morgen schwinden,
Es tritt dann leicht das Schön’re dafür ein.

So zeig’ uns jeder Wechsel, jedes Schwanken
In höherer Potenz, was gut und schön!
Nur Zweierlei: – o möcht’ es nimmer wanken:
Der werthen Leser Gunst, Ihr Wohlergehn!!

Ansicht des Bibliographischen Museums

Lehmann & Opitz Dresden, Abbildung, ca. 1884, Dresden

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Das Bibliographische Museum

Zu was für großem Reichtum Klemm es gebracht hatte, konnte man an seinen beiden Villen in Dresden sehen. Dort waren seine Wohnung, der Verlag und die Schneider-Fachschule untergebracht. Er begann mit seinem Geld besonders wertvolle und kostbare Bücher zu sammeln. Sein Ziel: die ersten Drucke aller europäischen Druckorte aus dem 15. Jahrhundert zusammentragen. Seine bald tausende Bände umfassende Sammlung nannte er »Bibliographisches Museum«.

Biblia, 42zeilig

Gedruckt von Johannes Gutenberg, ca. 1454, Mainz

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Gutenbergbibel

In seiner Sammlung befand sich auch ein Pergament-Exemplar der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel von 1454. Er erwarb sie 1878 und ließ sie, wie fast alle seiner Bücher, nach seinem Geschmack neu einbinden. Außerdem ließ er die freien Stellen um den Text herum mit Zeichnungen und Verzierungen im Stil des 15. Jahrhunderts versehen, um die wenigen originalen Buchmalereien »zu vervollständigen«. Was aus heutiger Sicht eine unzulässiger Eingriff in Gutenbergs Original ist, war für den Historismus des 19. Jahrhunderts normal.

1885 verkaufte Klemm seine Sammlung für 400.000 Mark an das Königreich Sachsen, das sie als Gründungsbestand an das neue Leipziger Buchgewerbemuseum gab. Um die Sammlung weiter zu vergrößern, spendete Klemm 50.000 Mark des Verkaufserlöses an das Museum. Klemms Sammlung befindet sich noch immer in dem Museum, das heute Deutsches Buch- und Schriftmuseum heißt. 1945 wurden die 150 wertvollsten Bücher der Sammlung, darunter auch die Gutenberg-Bibel, von den Sowjets nach Moskau gebracht, wo sie bis heute in der Russischen Staatsbibliothek liegen.



Biblia, 42zeilig

Gedruckt von Johannes Gutenberg, ca. 1454, Mainz

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Biblia, 42zeilig

Gedruckt von Johannes Gutenberg, ca. 1454, Mainz

Aus der Sammlung von

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

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Eine virtuelle Ausstellung von

Am 19. September 2019 war der 200. Geburtstag von Heinrich Klemm. Seine Sammlung wertvoller Inkunabeln bildet den Grundstock des heutigen Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig. Diese virtuelle Ausstellung erklärt, wie Heinrich Klemm zu seinem Vermögen kam und wie daraus einer der einhundert größten Inkunabelsammlungen der Welt wurde.

Team

Kuratiert von Dr. André Wendler unter Mitarbeit von Wolfgang Hohensee, Kaj Reder, Bettina Rüdiger & Carola Staniek.
Unterstützt von :
DDB Studio

Diese Ausstellung wurde am 29.10.2019 veröffentlicht.



Impressum

Die virtuelle Ausstellung Vom Waisenkind zum Millionär wird veröffentlicht von:

Deutsches Buch-und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig
gesetzlich vertreten durch Generaldirektorin Dr. Elisabeth Niggemann

Telefon: 0341 – 2271 – 518, Fax:
E-Mail:  dbsm-info@dnb.de

Verantwortlicher im Sinne des Rundfunkstaatsvertrags:
Generaldirektorin Dr. Elisabeth Niggemann
Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1
60322 Frankfurt am Main

Kurator*innen:
Kuratiert von Dr. André Wendler unter Mitarbeit von Wolfgang Hohensee, Kaj Reder, Bettina Rüdiger & Carola Staniek.

 

Rechtliche Hinweise:
Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/journal/ausstellungen. Dabei wurde auf die Vertrauenswürdigkeit der Institution, welche die Ausstellung veröffentlich hat sowie die Fehlerfreiheit und Rechtmäßigkeit der virtuellen Ausstellung besonders geachtet. Der auf dieser Internetseite vorhandene Link vermittelt lediglich den Zugang zur virtuellen Ausstellung. Die Deutsche Digitale Bibliothek übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte der virtuellen Ausstellung und distanziert sich ausdrücklich von allen Inhalten der virtuellen Ausstellung, die möglicherweise straf- oder haftungsrechtlich relevant sind oder gegen die guten Sitten verstoßen. 

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