Ein Kleeblatt für Herne
Die Geschichte der Zeche Shamrock
Eine virtuelle Ausstellung von
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Schachtanlage Shamrock von Süden
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Schachtanlage Shamrock von Süden 1875
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1875
Anfänge der Zeche Shamrock
"Die ersten Bohrungen nach Kohlefeldern wurden von Wilhelm Endemann durchgeführt. Diese Felder erhielten die Namen ‚Markania‘, ‚Markania I‘, ‚Markania II‘, ‚Bochumia‘ und ‚Barbara‘. Die Felder wurden am 28. März 1857 unter dem Namen Shamrock konsolidiert. Shamrock heißt übersetzt Kleeblatt. Das dreiblättrige Kleeblatt ist das Nationalsymbol Irlands.
Der irische Unternehmer William Thomas Mulvany begann mit der Teufe von Schacht 1 im März 1857 und mit dem Abteufen von Schacht 2 am 06. März 1862. Zur Absperrung der starken Wasserzuflüsse aus dem Deckgebirge hat Mulvany als erster im Ruhrgebiet gusseiserne Tübbings verwendet.
Die Kohlenförderung auf Zeche Shamrock begann 1860 und betrug bei einer durchschnittlichen Belegschaft von 210 Arbeitern 21.428 Tonnen. 1865 betrug die Förderung bereits 172.000 Tonnen bei 637 Beschäftigten.
Am 06. März 1873 wurde die Hibernia & Shamrock-Bergwerksgesellschaft gegründet. 1873 wurde eine Kokerei gebaut, 1879 erreichte die Kokserzeugung 60.000 Tonnen."
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Erste Gewerken der neugegründeten Zeche Shamrock
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Aufstellung in Tabellenform
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hergestellt vom Stadtarchiv Herne
Ort
Herne
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Gemeindekarte Herne 1824
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Gemeindekarte Herne 1824
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1824
Die Gründung der Zeche auf "Sengenhof's Feld"
Gemeindekarte Herne 1824
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Hof des Bauern Sengenhof, Reproduktion Gerd Biedermann
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Hof des Bauern Sengenhof, Reproduktion Gerd Biedermann
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
ca. 2018
Hof des Bauern Sengenhof
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Übersichtskarte Landkreis Dortmund 1888
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Ausschnitt Übersichtskarte Landkreis Dortmund 1888
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1888
Ausschnitt aus der Übersichtskarte des Landkreises Dortmund von 1888
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Luftaufnahme Shamrockpark um 2018
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Dietmar Klingenburg
Beschreibung
Luftaufnahme Shamrockpark um 2018 von Dietmar Klingenburg
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2018
Ort
Herne
Von der Zeche zum Immobilienpark
Englische und irische Kapitalgeber unter der Führung des Iren William Thomas Mulvany ließen im März 1857 den Schacht 1 der Zeche Shamrock in Herne abteufen. 1860 begann auf Shamrock die Kohleförderung. 1862 wurde ein zweiter Schacht als Wetterschacht niedergebracht. Außerdem gründete W.T. Mulvany die Zechen Hibernia in Gelsenkirchen (1855) und Erin in Castrop-Rauxel (1866). Diese Zechengründungen firmierten ab 1887 unter dem Namen "Bergwerksgesellschaft HIBERNIA". 1904 war Hibernia mit elf Schachtanlagen eine der größten Gesellschaften des Ruhrgebiets.
Schon ab 1903/04 - mit dem Neubau einer Kokerei auf Shamrock 3/4 - konzentrierte man sich auf die Gewinnung von Nebenprodukten wie Teer und Benzol. 1927/28 wurde ein Stickstoffwerk in Wanne-Eickel gebaut, um das auf den Kokereien anfallende Koksgas zu verarbeiten. Durch An- und Verkauf sowie Verbundwirtschaft mit Chemie- und Energiebetrieben war die HIBERNIA im Jahre 1964 ein Konzern mit 35 Millionen DM Gesamtkapital und einer Gesamtbelegschaft von 28.473 Mitarbeitern. Mit 11 Schächten war Shamrock die größte Zeche in Herne. Sie wurde 1967 stillgelegt. Auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Shamrock 1/2 befand sich zwischenzeitlich die Hauptverwaltung der Deutschen Steinkohle AG (DSK). Die DSK entstand 1998 durch den Zusammenschluss der Ruhrkohle Bergbau AG und der Saarbergwerke AG.
Anfang 2018 erwarb die FAKT AG Unternehmensgruppe die Objekte in zwei Tranchen und vermietet die Gebäude. Das Projekt des Shamrockparkes bedient sich des erfolreichen Konzepts des Nutzungsmixes bei der Vermietung, damit sich alle Gebäude gegenseitig stärken und zu einem Gesamtbild werden. Aktuell sind bereits 60 % der Bestandsbauten vermietet.
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Zeche Shamrock I/II um 1890
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Zeche Sahmrock I/II um 1890
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1890
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Hauptverwaltung Hibernia um 1905
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Hauptverwaltung Hibernia um 1905
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1905
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Deutsche Steinkohle AG Casino, Hauptverwaltung, August 1999
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Deutsche Steinkohle AG Casino, Hauptverwaltung, August 1999
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1999
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William Thomas Mulvany
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
William Thomas Mulvany (1806 - 1885), Repräsentant des Steinkohlebergwerkes Shamrock
William Thomas Mulvany
Der irische Unternehmer William Thomas Mulvany (geboren am 11. März 1806 in Sandymount, Dublin, gestorben am 30. Oktober 1885 in Düsseldorf), ältester Sohn des Malers und Direktors der königlichen Hibernia-Akademie Thomas James Mulvany, war von Beruf Landmesser und Ingenieur. Er untersuchte 1854 auf Veranlassung seines in Brüssel lebenden Freundes Michael Corr van der Maeren die Kohlevorkommen im Raum Gelsenkirchen und Herne. 1856 begann man unter seiner Leitung mit dem Bau der Zeche Hibernia in Gelsenkirchen, 1857 auf den Äckern des Bauern Sengenhoff mit der Teufe des ersten Schachtes der Zeche Shamrock in Herne.
Von 1857 bis 1864 war William Thomas Mulvany Repräsentant des Steinkohlenbergwerks Shamrock, anschließend Aufsichtsratsmitglied. Als Fachmann für Binnenwasserstraßen setzte er sich schon früh für den Bau eines Kanals zum Rhein ein, ein Projekt, das aber erst 1914 verwirklicht wurde.
Streik auf der Zeche Shamrock
Der erste Streik in der Herner Bergbaugeschichte ereignete sich im Jahre 1861 auf der Zeche Shamrock. In einem Schreiben von W. T. Mulvany an den Amtmann von Forell vom 27. Mai 1861 erbittet Mulvany Schutz von Seiten der Districtpolizei für die arbeitswilligen "gehorsamen und friedlich gesinnten" Arbeiter. Einen Tag später antwortete Amtmann von Forell, dass er die Namen der Haupträdelsführer genannt haben möchte, um entsprechende Aktionen einzuleiten. Mehr ist über diesen ersten Streik nicht bekannt.
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Schreiben über den Streik 1861
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Stadtarchiv Herne
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Schreiben von W. T. Mulvany an den Amtmann von Forell vom 27. Mai 1861
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Schreiben über den Streik 1861
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Schreiben von W. T. Mulvany an den Amtmann von Forell vom 27. Mai 1861
Transkription des Schreibens von W. T. Mulvany an den Amtmann von Forell vom 27. Mai 1861.
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Arbeitsordnung Shamrock
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Zeche Shamrock, Arbeitsordnung, 1864
Irischer Bezug
Der dreiblättrige Steinklee ist das Wappenzeichen Irlands und heißt in der Sprache dieses Landes ,,Shamrock". Der Sage nach soll St. Patrick, der Apostel der Iren, als er die Insel missionierte, dem Volk an einem dreiblättrigen Kleeblatt das Wesen der göttlichen Dreifaltigkeit erklärt haben.
Als Firmenzeichen der HIBERNIA ist das Kleeblatt zum ersten Mal in der Festschrift zum 25jährigen Bestehen 1882 benutzt worden. Damals hatte man den Drucker beauftragt, ein vierblättriges Kleeblatt abzubilden. Generaldirektor Behrens hatte es wohl gewählt, weil es Glück bringen und Unheil abwenden soll. Die Stadt Herne dagegen hat im Jahre 1900 in Erinnerung an diese irische Gründung das dreiblättrige Kleeblatt in ihr Wappen aufgenommen.
Eine Neugestaltung wurde 1937 auf Grund eines Runderlasses des Preußischen Innenministers beschlossen, weil die ,,unschöne Mauerkrone der alten deutschen Heraldik fremd ist".
Die Stadt Herne führte dieses Wappen bis zum Dezember 1974.
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Wappen der Stadt Herne, 1900-1937
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Wappen der Stadt Herne, 1900-1937 Genehmigung durch Kaiser Wilhelm II.: "Ja 30 / 7 1900 W"
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1900
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Wappen Stadt Herne 1937-1974
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Wappen der Stadt Herne von 1937 bis 1974
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Wappen HIBERNIA über Verwaltungseingang
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Das Wappen der HIBERNIA über dem Verwaltungseingang
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
undatiert
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Titelblatt "UNSERE HIBERNIA"
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Bergwerksgesellschaft Hibernia, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
"UNSERE HIBERNIA", Titelblatt Heft 14 Festausgabe "100 Jahre Shamrock I/II" 1957
Im Vordergrnd befindet sich der Jubliäumsschacht I und im Hintergrund der jetzige Förderschacht IX
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1957
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Wappen HIBERNIA über dem Casinoeingang
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Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Das Wappen der HIBERNIA über dem Casinoeingang, August 1999
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
August 1999
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Grabstein im Park an der Behrensstraße, Mrs. Izabella Griffith geborene Marion
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Grabstein im Park an der Behrensstraße, Mrs. Izabella Griffith geborene Marion, 1865
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1865
Irische und englische Spuren
In Herne, Gelsenkirchen und Castrop entstanden in den Jahren nach der Gründung der Zeche Shamrock irische und englische Kolonien. Die Statistik des Amtes Herne von 1862 nennt "etwa 40 Engländer und Irländer bei der englischen Gewerken gehörigen Zeche Shamrock (...), welche englisch sprechen." Im Park an der Behrensstraße, einem ehemaligen Friedhofsgelände, steht noch heute ein Grabstein, den ein Mitarbeiter Mulvanys seiner in Herne verstorbenen Ehefrau widmete. Die Inschrift lautet übersetzt: "Im Gedenken an Mrs. Izabella Griffith geborene Marion, geb. am 23. Juli 1806, verstorben am 11. März 1865. Diesen Tribut der Liebe errichtete ihr untröstlicher Gatte."
Aus: Peters-Schildgen, S.: "Schmelztiegel" Ruhrgebiet. Die Geschichte der Zuwanderung am Beispiel Herne bis 1945. Hrsg. Stadt Herne und Kommunalverband Ruhrgebiet. Essen 1997, S. 18f.
Führungspersönlichkeit: Geheimer Bergrat Gustav Pfähler
Der Geheime Bergrat Gustav Pfähler (geb. 1823 in Kreuznach, gest. am 27.02.1894 in Wiesbaden) war von 1886 bis 1893 als Nachfolger von William Thomas Mulvany Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bergwerksgesellschaft HIBERNIA.
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Bergrat Gustav Pfähler, um 1890
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Bergrat Gustav Pfähler, um 1890
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
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Bergassessor a. D. Leo Gräff, um 1885
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Bergassessor a. D. Leo Gräff, um 1885
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Führungspersönlichkeit: Bergassessor a. D. Leo Gräff
Bergassessor a. D. Leo Gräff (geb. am 09.02.1836 in Trier, gest. am 09.06.1889 in Herne) war von 1875 bis 1889 Generaldirektor der Bergwerksgesellschaft HIBERNIA zu Düsseldorf. In die wirtschaftlich sehr schwere Zeit seiner Tätigkeit fiel die Aufschließung der wertvollen Kohlevorkommen in den Flözen „Sonnenschein" und „Dickebank" auf der Zeche Shamrock und der Erwerb der Zeche Wilhelmine Viktoria. Sein Nachfolger wurde am 01.09.1889 der königliche Bergrat a. D. Carl Behrens.
Führungspersönlichkeit: Königlicher Bergrat a. D. Carl Behrens
Der Königliche Bergrat a. D. Carl Behrens (geb. am 14.02.1854 in Tribsees, Krs. Grimmen/ Pommern, gest. am 02.07.1906 in Halberstadt) war vom 01.09.1889 bis zum 02.07.1906 Generaldirektor und alleiniger Vorstand der Bergwerksgesellschaft HIBERNIA. Er war Nachfolger von Bergassessor a. D. Leo Gräff. Behrens machte mit außerordentlichem Unternehmungsgeist und großem Geschick die Gesellschaft durch Angliederung neuer Bergwerksfelder wie Nosthausen und Neuborbeck und verschiedener Zechen (z. B. Shamrock 3/4, Schlägel & Eisen, Alstaden) zu einem der größten Bergwerksunternehmen des rheinisch-westfälischen Steinkohlenbergbaues. Die Schächte Shamrock 3/4 wurden 1906 in „Behrens-Schächte" umbenannt. Carl Behrens widmete auch den allgemeinen Fragen des Industriebezirks seine Mitarbeit - er war u. a. ab 20.05.1897 stellvertretender Vorsitzender der Handelskammer zu Bochum - und trat bei der Schaffung derjenigen Unternehmung hervor, welcher der Bezirk eine auf einem durchgreifenden Plane aufgebaute Entwässerung verdankt, der Emschergenossenschaft.
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Königlicher Bergrat a. D. Carl Behrens, um 1890
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Königlicher Bergrat a. D. Carl Behrens, um 1890
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Foto
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Zeche Shamrock Wanne-Eickel
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Stadtarchiv Herne
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Zwei Bergmänner vor der Zeche
Ansicht zweier Bergleute vor der Zeche
Zeche Shamrock III/IV in Wanne-Eickel
Bergmänner vor der Zeche Shamrock III/IV, undatiert
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Kokerei Zeche Shamrock 3/4, Kokerei, um 1925
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Stadtarchiv Herne
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Kokerei Zeche Shamrock 3/4, Kokerei, um 1925
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
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Nebenproduktanlage Zeche Shamrock 3/4, um 1925
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Nebenproduktanlage Zeche Shamrock 3/4, um 1925
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
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Kühltürme Zeche Shamrock 3/4, April 1936
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Stadtarchiv Herne
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Kühlturme Zeche Shamrock 3/4, April 1936
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
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Zeche Shamrock 3/4 neuer Schacht, 24.09.1965
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Zeche Shamrock 3/4 neuer Schacht, 24.09.1965
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
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Ansicht Zeche Shamrock 3/4, 14.02.1936
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Ansicht Zeche Shamrock 3/4, 14.02.1936
Arbeit des Bergmanns
Die Arbeit im frühen Bergbau war mühsam und gefährlich. Bis zum Ersten Weltkrieg gab es kaum technische Hilfsmittel, um Kohle abzubauen. Auf engem Raum – oft in schräger Lagerung – wurde die Kohle mit Keilhacke und Schrämeisen losgeschlagen und von Schleppern zur Hauptsohle transportiert.
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Bergleute am Füllort, um 1950
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Stadtarchiv Herne
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Stadtarchiv Herne
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Bergleute am Füllort, um 1950
Bergleute am Füllort, um 1950
Angaben zum Objekt
Typ
Reproduktion
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1950
Die Bergleute arbeiteten in kleinen Gruppen von vier bis sechs Personen, den Kameradschaften. Für die gemeinsam abgebaute Kohlemenge erhielten sie einen Gemeinschaftslohn, das Kameradschaftsgedinge. Die Vorgesetzten einer Kameradschaft waren die Steiger, die den Lohn für das Gedinge festsetzten. Als Grubenbeamte waren sie der Zechenleitung verpflichtet und versuchten, möglichst hohe Förderleistungen zu erzielen. Die Steiger hatten das Recht, Förderwagen mit unreiner, also qualitativ minderwertiger Kohle, nicht zu berechnen, das sogenannte "Wagennullen". In den großen Streiks von 1889, 1905 und 1912 kämpften die Bergarbeiter für eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Forderungen waren neben dem Verbot des ,,Wagennullens" die Einführung des Acht-Stunden-Tages inklusive Einfahren und Ausfahren und angemessene Lohnerhöhungen. Im Juni 1899 kam es auf mehreren Herner Zechen zu Unruhen, die als "Polenkrawalle" oder "Polenrevolte" in die Geschichte eingingen und mit Militärgewalt niedergeschlagen wurden. 1917 streikten die Bergleute der Zeche Teutoburgia, um sich gegen die Rationierung der Lebensmittel in der Kriegszeit zu wehren.
Landabsatz der Zechen Shamrock I/II und Shamrock III/IV
Landabsatzanlagen im Steinkohlenbergbau dienten der Verladung der Kohle für die Versorgung der örtlichen Kunden bzw. zur Abgabe von Deputatkohle.
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Herner Nachrichten 23.09.1934 Landabsatzanlage
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Herner Nachrichten, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Herner Nachrichten 23.09.1934 Landabsatzanlage
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
23.09.1934
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Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
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Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Informationen über die verwendeten Medien
Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Informationen über die verwendeten Medien
Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Informationen über die verwendeten Medien
Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
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Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Landabsätze Herne und Wanne-Eickel
Wohnungen und Eigenheime für Belegschaftsmitglieder
Transkription eines Schreibens von William Thomas Mulvany an den Bürgermeister von Forell am 04.06.1856
Euer Hochwohlgeboren überreichen wir in der Anlage einen technischen Grundriß worin gleichzeitig die Situation beschrieben worden, über das von uns auf unserem Grundstück Flur I No 43 in Herne zu erbauen projektierte provisorische Wohnhaus für Arbeiter mit der ganz gehorsamen Bitte: uns die polizeiliche Erlaubniß zu diesem Baue hochgeneigtest ertheilen zu wollen.
Wir bemerken Euer Hochwohlgeboren gehorsamst, daß wir durch den projeckten Bau weder eine Ansiedlung im Sinne des Gesetzes vom 11ten Juli 1845 noch dauernde Arbeiter Wohnungen wie solcher in dem Erlaße Königlicher Regierung zu Arnsberg vom 17ten November 1855 gedacht wird zu erbauen beabsichtigen. Das Gebeude welches wir aufführen wollen soll nur die Stelle der sonst gewöhnlich einfach von Brettern zusammen geschlagen Arbeiter "Buden" wie z.B. sich solche auf Ziegeleien befinden vertreten - und Gedenken wir der Reinlichkeit und der Gesundheit der Arbeiter wegen den Bau in der vorliegenden Art aufzuführen.
Wir können Ew. Hochwohlgeboren die Versicherung abgeben, daß die Aufführung des g. Gebäudes alle baupolizeiliche Sicherheits Maaßregelun beachtet werden, da sämmtliche Arbeiten unter Aufsicht qualifizierter Meister ausgeführt werden. Auch in Hinsicht der Reinlichkeit und Gesundheit der Wohnung sollen alle dieserhalb bestehenden oder noch ergehende gesetzlichen Bestimmungen genau befolgt und wahrgenommene Mängel oder Unvollständigkeit hierin auf Ew. Hochwohlgeborene Anordnung stets sogleich abgeholfen ev. vervollständigt werden.
ergebenst zeichnet
Wm T Mulvany
Repräsentant
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Aus: 100 Jahre Shamrock I / II (1857 - 1957), in: Unsere Hibernia, 1957, Heft 14, S. 34
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Bergwerksgesellschaft Hibernia, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Aus: 100 Jahre Shamrock I / II (1857 - 1957), in: Unsere Hibernia, 1957, Heft 14, S. 34
Angaben zum Objekt
Thema
Eigenheime und Wohnungen für Bergmänner
Teil von
Unsere Hibernia
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1957
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Aus: Reiners, Leo: Herne 1945 - 1950. Fünf Jahre Wiederaufbau. Herne 1950, S. 149
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Leo Reiners
Beschreibung
Aus: Reiners, Leo: Herne 1945 - 1950. Fünf Jahre Wiederaufbau. Herne 1950, S. 149
Angaben zum Objekt
Teil von
Aus: Reiners, Leo: Herne 1945 - 1950. Fünf Jahre Wiederaufbau. Herne 1950, S. 149
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1950
Ort
Herne
Informationen über die verwendeten Medien
Herner Zeitung vom 27.10.1954
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Herner Zeitung, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Herner Zeitung vom 27.10.1954
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
27.10.1954
Behelfsheim an der Gräffstraße
Ausschnitt aus Meyerhoff
Aus: Meyerhoff, Hermann: Herne 1933 - 1945.
Die Zeit des Nationalsozialismus. Ein kommunalhistorischer Rückblick. Hrsg.: Stadt Herne 1963, S. 43
Informationen über die verwendeten Medien
Auszug aus Herne 1933 - 1945.
Meyerhoff, Hermann: Herne 1933 - 1945. Die Zeit des Nationalsozialismus. Ein kommunalhistorischer Rückblick.
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Herne
Rechteinformation
Meyerhoff, Hermann: Herne 1933 - 1945. Die Zeit des Nationalsozialismus. Ein kommunalhistorischer Rückblick.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Im Auftrag von Oberstadtdirektor Edwin Ostendorf
Zeit
1963
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Behelfsheime
Ansichten der Behelfsheime
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Stadtarchiv Herne
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Reproduktionen
Thema
Behelfsheime
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
undatiert
Ort
Herne, Wanne-Eickel
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Behelfsheime
Ansichten der Behelfsheime
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Stadtarchiv Herne
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Angaben zum Objekt
Typ
Reproduktionen
Thema
Behelfsheime
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
undatiert
Ort
Herne, Wanne-Eickel
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Behelfsheime
Ansichten der Behelfsheime
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Stadtarchiv Herne
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Reproduktionen
Thema
Behelfsheime
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
undatiert
Ort
Herne, Wanne-Eickel
Informationen über die verwendeten Medien
Behelfsheime
Ansichten der Behelfsheime
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Stadtarchiv Herne
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Stadtarchiv Herne
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Typ
Reproduktionen
Thema
Behelfsheime
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
undatiert
Ort
Herne, Wanne-Eickel
Nissenhütten "Am Luftschacht" der Zeche Shamrock III/IV
Die Nissenhütten dienten der schnellen Wohnraumschaffung. Auf wenig Raum mit wenig Arbeitsaufwand fanden hier einige Belegschaftsmitglieder mit den Familien ihr Zuhause.
In einem Bauantrag vom 28.06.1948 wurden 10 Nissenhütten für die Schachtanlage Shamrock III/IV in Wanne-Eickel beantragt. Diese sollten auf der Bielefelder Straße errichtet werden. Ziel war die Unterbringung von 10 Familien. Der Bau belief sich auf eine Kostensumme von 65 000 RM. Die nebenstehende Bauzeichnung zeigt den Entwurf der Nissenhütte Typ E.
Am 24.07.1956 ging der Antrag auf Erteilung des Abbruchs von 17 Nissenhütten südlich der Bahnhofanlage an der Hiberniastraße bei der Bauaufsicht Wanne-Eickel ein. Dieser Antrag wurde am 24.09.1956 genehmigt und schloss den Abriss der Ställe und der kleineren Hütten mit ein. Wenig später, am 25.10.1956, erhielt die Bauaufsicht den Bescheid über die Beseitigung der 17 Nissenhütten.
Informationen über die verwendeten Medien
Bauzeichnung Nissenhütte Typ E 1948
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Bauzeichnung Nissenhütte Typ E 1948
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Baubeschreibung der Nissenhütten von 1948
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Baubeschreibung der 10 Nissenhütten an der Bielefelderstraße vom 10.08.1948
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
10.06.1948
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Plan über den Abbruch der 17 Nissenhütten 25.07.1956
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
25.07.1956
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Westfälische Rundschau vom 25.07.1956
Aus der Sammlung von
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Westfälische Rundschau, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Westfälische Rundschau vom 25.07.1956
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
25.07.1956
Informationen über die verwendeten Medien
Gastarbeiter Ruhr-Nachrichten 24.11.1960
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Ruhr Nachrichten, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Gastarbeiter Ruhr-Nachrichten 24.11.1960
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
24.11.1960
Gastarbeiter
"In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre war der Ruhrbergbau in vergleichbarer Weise auf auswärtige Arbeitskräfte angewiesen wie die Zechen im 19. Jahrhundert.
Sowohl die Anwerbepraxis der Zechenagenten früher als auch die von 1955 bis 1968 zwischen der Bundesregierung und Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei, Marokko, Portugal, Tunesien und Jugoslawien geschlossenen bilateralen Anwerbevereinbarungen verfolgten das gleiche Ziel: die Steigerung der Wirtschaftskraft in einer von konjunkturellem Aufschwung geprägten Zeit. Die ersten italienischen Gastarbeiter arbeiteten bereits im Frühjahr 1956 auf der Zeche Unser Fritz und für die bundesweit tätige Baufirma Heitkamp in Wanne-Eickel. Im November 1960 trafen 87 griechische Bergleute aus Mazedonien in Herne ein, die nach sechswöchiger Ausbildungszeit im Untertagebetrieb der Shamrockzechen tätig waren." (Aus: Stadt Herne (Hrsg.), Auf dem Weg ins Paradies? Wanderungsbewegungen im Ruhrgebiet am Beispiel Herne, Begleitheft zur Ausstellung anlässlich des Jubiläums ‚100 Jahre Stadt Herne‘ in den Flottmann-Hallen, 1997, Seiten 15 bis 17 – Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autorin Susanne Peters-Schildgen und der Stadt Herne.)
Da die Zuwanderung eine provisorische Lösung war, um den heimischen Bergmann zu entlasten, wurde entsprechend die Umgebung geschaffen. Die griechischen Gastarbeiter verpflichteten sich der Zeche Shamrock und durften somit nicht in andere Industriesparten wechseln. Vorerst wurden die Gastarbeiter der Zeche im Heim Regenkamp untergebracht. Bereits im Jahr 1962 gab es den ersten Streik der griechischen Gastarbeiter, da diese gesonderte Regelungen bezüglich der Unterkunft forderten. Zur Folge hatte der Aufstand die Ausweisung von sechs griechischen Bergmännern.
Im Jahr 1964 kamen Gastarbeiter aus Chile zur Zeche Shamrock. Somit wuchs der Gastarbeiteranteil nicht nur an der Zeche Shamrock, sondern im gesamten Ruhrbergbau. Die Bergwerksgesellschaft Hibernia hatte das Berlehrlingsheim an der Ackerstraße erworben, welches nach der heiligen Barabara – der Schutzpatronin der Bergleute – benannt wurde. 1969 nutzte auch die Wanne-Eickeler Bauunternehmung Heitkamp das Heim als Wohn- und Ausbildungsheim für die ausländischen Bergleute. Somit bekamen die Bergleute die Chance zur Weiterqualifizierung.
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Westfalenpost vom 09.09.1948
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Westfalenpost, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Westfalenpost vom 09.09.1948
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
09.09.1948
Im Dienste der Gesundheit
Artikel über den kurzen Film des Gesundheitshauses von der Zeche Shamrock I/II.
Informationen über die verwendeten Medien
Aus: 100 Jahre Shamrock I / II Schriftenreihe für die Mitarbeiter der HIBERNIA-Betriebe Heft 14, März 1957, S. 58, 61.
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Rechteinformation
Bergwerksgesellschaft Hibernia, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Aus: 100 Jahre Shamrock I / II Schriftenreihe für die Mitarbeiter der HIBERNIA-Betriebe Heft 14, März 1957, S. 58, 61.
Schriftenreihe für die Mitarbeiter der HIBERNIA-Betriebe Heft 14, März 1957, S. 58, 61.
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Gesundheitshaus Zeche Shamrock I/II
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Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Gesundheitshaus Zeche Shamrock I/II
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Untersuchung beim Gesundheitsdienst
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Untersuchung beim Gesundheitsdienst
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Untersuchungsraum im Gesundheistraum Zeche Shamrock I/II
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Untersuchungsraum im Gesundheistraum Zeche Shamrock I/II
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Bergwerksgesellschaft Hibernia; Mitarbeiterschrift 1955
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Bergwerksgesellschaft Hibernia, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Bergwerksgesellschaft Hibernia; Mitarbeiterschrift 1955
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1955
Vom Stickstoffwerk Hibernia...
1925 gründete die Bergwerksgesellschaft Hibernia zusammen mit der Gewerkschaft Mont Cenis die Gasverarbeitungs GmbH (Gaveg) und 1938 die Chemischen Werke Hüls in Marl. 1928 wurde dann von der Gaveg zur Verwendung des Koksofengases der beiden Kokereien Shamrock 1/2 und Shamrock 3/4 auf Wanne-Eickeler Gebiet das Stickstoffwerk Hibernia erbaut.
Die Bergwerksgesellschaft Hibernia Aktiengesellschaft wurde 1935 in Herne gegründet. Diese ging 1969 in der Ruhrkohle AG und in der VEBA auf; sie wurde am 30. September 1970 im Handelsregister gelöscht.
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Ausschnitt Gewerbepark Hibernia
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Thomas Schmidt, Bildarchiv Stadt Herne
Beschreibung
Gewerbepark Hibernia
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2007
... zum Gewerbepark Hibernia
Das Gelände des Stickstoffwerkes Hibernia wurde im Jahre 1992 zum Gewerbepark Hibernia umgebaut, bei dem der Gasometer bis heute erhalten ist. Ebenso wurden Flächen für Gewerbe und private Investoren geschaffen. Hinzu kam ein Erlebnispark mit Wassergrachten und einigen Wegen. Tiere und Pflanzen bieten die Möglichkeit der Erholung neben den angesiedelten Groß- und Kleinunternehmen.
Es wurde eine gesunde Mischung aus Natur und Wirtschaft geschaffen. Das Regenwasser wird durch ein Regenrückhaltesystem gesammelt und kontrolliert an die öffentlichen Gewässer geleitet.
Das Projekt des 43 ha großen Geländes wurde 2008 abgeschlossen.
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Notgeld
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Notgeld der Bergwerksgesellschaft Hibernia
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Notgeld Stadtarchiv Herne
Notgeld der Bergwerksgesellschaft Hibernia
Eine wahre Notgeldflut setzte im Sommer 1923 ein. Da die Reichsbank auf dem Höhepunkt der Inflation nicht in der Lage war, den Bedarf an Zahlungsmitteln zu decken, bemühten sich Länder, Kreise, Städte und Gemeinden bzw. deren Sparkassen, aber auch Handelskammern, die Reichsbahn und viele Firmen, mit immer neuen Notgeldausgaben den Engpass zu überbrücken.
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Notgeld
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Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Notgeld der Bergwerksgesellschaft Hibernia
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Notgeld Stadtarchiv Herne
Notgeld der Bergwerksgesellschaft Hibernia
Unruhen in Herne
Im Jahr 1923 besetzten französische Truppen das Herner Stadtgebiet. Die Besetzung machte sich auch in den Zechen bemerkbar, da hier Eigentum der Zechen in Beschlag genommen wurde und es zum Einbruch der Kohleförderung kam. Folge dessen waren mehrere Unruhen in der Zechenbelegschaft.
Dies wird im folgenden Auszug aus dem Herner Anzeiger und dem Anzeiger für das Amt Sodingen vom 28. Mai 1923 deutlich:
Besetzung der Zeche Shamrock - Stilllegung der übrigen Schachtanlagen. Abgeschlagene Angriffe auf Zeche Mont-Cenis. Insgesamt 3 Tote, 20 Verletzte
"Leider haben, wie in anderen Orten, auch in Herne die Unruhen die ersten Menschenleben gefordert. Wie am Sonnabend schon berichtet, hatten morgens auf Zeche Shamrock I/II bei dem Anfahren der Schicht die Arbeitswilligen die Kommunisten vertrieben. Letztere holten nun Verstärkungen heran und erschienen gegen 10 Uhr vor den Zechentoren. Inzwischen waren von der Belegschaft Maßnahmen zum Selbstschutz getroffen worden, die Tore verriegelt, Hydranten bereitgestellt. Die Kommunisten versuchten an den Haupteingängen einzudringen. Aber ihre Bemühungen blieben erfolglos. Ein regelrechter Kampf entwickelte sich bei der Markenkontrolle; die Eindringlinge bombardierten fortwährend mit schweren Steinen die Markenkontrolle, zertrümmerten alle Fensterscheiben. Da es ihnen nicht gelang, das Tor zu öffnen, legten sie mit Gewalt an der Shamrockstraße die Umzäunung nieder und drangen auf den Zechenplatz ein; bei der Markenkontrolle kam es zwischen Arbeitswilligen und Kommunisten zu einem schweren Kampf, bei dem namentlich von Steinen, Knüppeln und Hackenstielen Gebrauch gemacht wurde. Auch Schüsse sind von Seiten der Angreifer gefallen, durch die mehrere Arbeitswillige verletzt wurden. (...)
Leider ist auch ein Todesopfer zu beklagen. Der durch seine langjährigen Dienste bekannte, treue Markenkontrolleur Schmitz von der Vinckestraße wurde von den Eindringlingen mit Knüppeln niedergeschlagen und durch Messerstiche arg zugerichtet. Er ist seinen Verletzungen im Krankenhaus eine Stunde nach Einlieferung erlegen. Während eine Reihe leichtverletzter nach Anlegung eines Rotverbandes nach Hause ging, mußten mehrere Schwerverletzte in die Krankenhäuser gebracht werden. (...)
Die Angreifer haben auch gegen das Hauptverwaltungsgebäude ihre Angriffe gerichtet und mehrere Scheiben eingeworfen. (...)
Demonstrationsversammlung auf dem Marktplatz. Am Sonnabend nachmittags fand auf dem Marktplatz eine Versammlung statt, die mehrere tausend Köpfe zählte. Der kommunistische Stadtverordnete Steinhörster eröffnete die Versammlung und teilte mit, daß der Magistrat die Forderungen nicht angenommen habe; wohl sei er bereit einzelne Vertreter der Kommunisten in die Preisprüfungskommission aufzunehmen; selbstständige proletarische Preisprüfungskommissionen seien nicht zugelassen; desgleichen habe die Stadt die Bildung proletarischer Hundertschaften abgelehnt. Redner forderten die Anwesenden auf, die Forderungen aufrecht zu erhalten; am Montag nachmittag sei eine weitere Versammlung anberaumt. (...) Nach Beendigung der Ansprachen zerstreute sich die Menge. Zu Zwischenfällen ist es am Sonnabend nicht mehr gekommen."
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Herne Anzeiger und Anzeiger für das Amt Sodingen 28.05.1923
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Herner Anzeiger, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Herne Anzeiger und Anzeiger für das Amt Sodingen 28.05.1923 Die Unruhen im Herner und Sodinger Stadtgebiet
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
28.05.1923
Ort
Herne
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Markenmeister Schmitz der Zeche Shamrock I/II
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Stadtarchiv Herne
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Markenmeister Schmitz der Zeche Shamrock I/II
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Bergwerksgesellschaft Hibernia kauft die Synagoge
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Beschreibung
Bergwerksgesellschaft HIBERNIA kauft am 3. Juli 1939 Synagogengrundstück
In der Reichspogromnacht vom 09.11.1938 auf den 10.11.1938 wurde die Herner Synagoge an der Hermann-Löns-Straße, Ecke Schaeferstraße durch Brandstiftung zerstört. Zynisch schrieb die Westfälische Landeszeitung Rote Erde am 11.11.1938 hierzu: "(...) es sei ein Schandfleck aus dem Stadtbild verschwunden."
Am Tag nach dem Brand wies die Stadt die Verkehrspolizei an, die noch vorhandenen Giebel des Gebäudes "aus Sicherheitsgründen umzulegen". Die Folge dessen war eine Ansammlung von Trümmern auf dem Grundstück. Ganze zwei Tage später – am 12.11.1938 – folgte die Anweisung des Polizeiamtes zur Räumung der Trümmer innerhalb von drei Wochen, da "die Synagoge aufgrund der erheblichen Zerstörung nicht wiederaufgebaut werde". Diese völlig zu knapp bemessene Frist konnte von dem Vorsitzenden der Synagogen-Gemeinde Herne, Moritz Gans, nicht eingehalten werden. Da die anderen zuständigen Vorstandsmitglieder sich in der sogenannten "Schutzhaft" befanden, blieben die Trümmer auf dem Grundstück.
Es folgte der Grundstücksverkauf an die Bergwerkgesellschaft Hibernia am 03.07.1939. Der Kaufpreis lag weit unter dem Marktwert des Grundstückes.
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Keiner hat es gemerkt
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Stadtarchiv Herne
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Keiner hat es gemerkt Verwendung von Firmenbriefköpfen mit Hakenkreuz bis 1947
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1945-1947
Keiner hat es gemerkt
Verwendung von Firmenbriefköpfen mit Hakenkreuz in Zeiten des Nationalsozialismus bis 1947.
Die Spuren des Nationalsoszialismus in der Zechengesellschaft gingen bis über das Kriegsende 1945 hinaus. Bis 1947 wurde der Reichsadler im Logo der Bergwerksgesellschaft Hibernia mittig mit einem Hakenkreuz versehen.
Die Grubenkatastrophe von Courrieres im Jahre 1906
Am 10. März 1906 morgens um halb sieben kam es zu einer gewaltigen Kohlenstaubexplosion auf der Zeche Courrieres in Nordfrankreich. In der Grube tobte ein Feuersturm. Flammen, Giftgase und einstürzende Grubenbaue führten zum Tod von 1099 Bergleuten bei dieser größten Katastrophe der Bergbaugeschichte. Am 11. März erreichte die Nachricht von diesem Unglück das Ruhrgebiet. G. A. Meyer, Bergwerksdirektor von Shamrock und Experte für das Grubenrettungswesen, handelte sofort. Er telegrafierte nach Courrieres, um den französischen Bergleuten deutsche Hilfe anzubieten. Noch am selben Abend brachen 25 Grubenwehrleute aus Herne und Gelsenkirchen auf, um ab dem folgenden Tag mit ihren hochentwickelten Geräten in die brennende Grube einzufahren. Nach 21 Tagen konnten noch 13 verschüttete Bergleute lebend geborgen werden.
Diese Aktion der deutschen Bergleute löste eine Welle von Sympathie und Begeisterung aus. Courrieres wurde zum Symbol der Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich. Sozialisten und Kommunisten verstanden die Rettungsaktion von Courrieres als Zeichen einer weltumfassenden Solidarität der Arbeiterklasse.
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Deutsche Rettungsmannschaft vor dem Abstieg
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Stadtarchiv Herne
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Berliner Illustrierte Zeitung "Die Woche"
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsausschnitt
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Berliner Illustrierte Zeitschrift "Die Woche"
Zeit
1906
Ort
Morau
25 Jahre später drehte der Filmemacher Georg Wilhelm Pabst den Film "Kameradschaft", in dem er das furchtbare Grubenunglück und den Verlauf der Rettungsarbeiten realitätsnah schilderte. Die Dreharbeiten fanden im Ruhrgebiet, in Frankreich und in Berlin statt. Im November 1931 wurde "Kameradschaft" uraufgeführt. Im Dritten Reich verschwanden alle deutschen Kopien dieses Films.
1954, also knapp 50 Jahre später, wurde im Gedenken an Courrieres die Städtepartnerschaft zwischen Herne und Henin-Lietard (heute: Henin-Beaumont) begründet.
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Tödliche Unfälle
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Kroker, E. / Farrenkopf, M., Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Aus: Kroker, E./Farrenkopf, M., Grubenunglücke im deutschsprachigen Raum. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, Bochum 1999.Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Nr. 79 = Schriften des Bergbau-Archivs, Nr. 8.
Angaben zum Objekt
Teil von
Aus: Kroker, E./Farrenkopf, M., Grubenunglücke im deutschsprachigen Raum. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, Bochum 1999.Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Nr. 79 = Schriften des Bergbau-Archivs, Nr. 8.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1999
Ort
Bochum
Grubenunglücke und Tödliche Unfälle
Shamrock II 27.09.1880 - 11 Tote
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Shamrock II 11 Tote 1880
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Herner Anzeiger, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Zeitungsartikel Herner Anzeiger vom 24.04.1952 über das Unglück vom 27.09.1880 mit 11 Toten. Die Datierung im Zeitungsartikel ist falsch und müsste richtigerweise 1880 lauten.
Zeitungsartikel Herner Anzeiger vom 24.04.1952 über das Unglück vom 27.09.1880 mit 11 Toten. Die Datierung im Zeitungsartikel ist falsch und müsste richtigerweise 1880 lauten.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
24.04.1952
Shamrock I 17.10.1910 - 4 Tote
Informationen über die verwendeten Medien
Shamrock I 17.10.1910 4 Tote
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Herner Anzeiger, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Zeitungsartikel aus dem Herner Anzeiger vom 18.10.1910 über das Grubenunglück auf der Zeche Shamrock I vom 17.10.1910 mit 4 Toten.
Zeitungsartikel aus dem Herner Anzeiger vom 18.10.1910 über das Grubenunglück auf der Zeche Shamrock I vom 17.10.1910 mit 4 Toten.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
18.10.1910
Shamrock I/II 23.11.1922 - 10 Tote
Informationen über die verwendeten Medien
Shamrock I/II 23.11.1922
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Herner Anzeiger, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Todesanzeige aus dem Herner Anzeiger vom 27.11.1922 über die 10 Toten Bergmänner, die durch das Grubenglück auf Zeche Shamrock I/II vom 23.11.1922 ihr Leben verloren haben.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
27.11.1922
Shamrock I/II 12.09.1951 - 2 Tote
Informationen über die verwendeten Medien
Shamrock I/II 12.09.1951
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Zeitungsartikel aus einer unbekannten Quelle über das Grubenunglück auf der Zeche Shamrock I/II vom 12.09.1951 mit zwei Toten.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
12.09.1951
Shamrock I/II 29.07.1959 - 7 Tote
Informationen über die verwendeten Medien
Shamrock I/II 29.07.1959
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Zeitungsartikel aus der Westfälischen Rundschau vom 01.-02.08.1959 über das Grubenunglück auf der Zeche Shamrock I/II am 29.07.1959, bei dem 7 Bergmänner ihr Leben verloren haben.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
01.-02.08.1959
Shamrock I/II 29.09.1967 - 4 Tote
Informationen über die verwendeten Medien
Shamrock I/II 29.09.1967
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Westfälische Rundschau, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Zeitungsartikel aus der Westfälischen Rundschau vom 27.-28.11.1967 über das Grubenunglück auf der Zeche Shamrock I/II bei der 4 Bergmänner ihr Leben verloren haben.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
27.-28.11.1967
Tausende Trauernde für die Grubenopfer
Die größte Trauerfeier der letzten Jahre fand 1959 bei der Beerdigung der sechs von sieben Todesopfern des Zechenunglücks auf der Schachtanlage Shamrock I/II statt.
Informationen über die verwendeten Medien
Tausend Grubenopfer
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Herner Rundschau, Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Tausend Grubenopfer Herner Rundschau 02.09.1959
Angaben zum Objekt
Teil von
Herner Rundschau 02.09.1959
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
02.09.1959
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Postkarte der Zeche Shamrock 3/4
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Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Angaben zum Objekt
Typ
Postkarte
Teil von
Best. 1050 Postkarten Wanne-Eickel
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Theodor Schnitzler Verlag
Zeit
um 1903
Ort
Düsseldorf
Deckel auf die Grube: die Stilllegung des Pütts
1857 war die erste Abteufung der Zeche Shamrock. 100 Jahre später, am 18.01.1957 sprach die Zeitung Ruhr-Nachrichten von der Schließung des Schachtes ½. Dieser sollte zukünftig mit dem Schacht ¾ in Wanne-Eickel zusammengelegt und die Untertagebelegschaft des Schachte ½ sollte zu der Zeche „General-Blumenthal“ verlegt werden. So der Entschluss des Aufsichtsrates der Bergwerksgesellschaft Hibernia. Schacht ½ sollte nur noch als Fahrschacht dienen. Im selben Jahr wurde betont, dass die Zeche Shamrock bis ins Jahr 2000 noch Kohle liefern könne. Die Abteufung würde bis dahin eine Tiefe von 1260m erreichen. Diese Information bestand zu mindestens mit dem Stand der damaligen technischen Möglichkeiten. Hier machte die Presse der Bevölkerung noch Hoffnung, dass die Zeche erhalten bleibt, wenn auch nur in Wanne-Eickel.
Umso größer war der Schock der Bevölkerung, als das Hamburger Abendblatt am 14.11.1964 verkündete, dass die Zeche aufgrund der „ungünstigen geologischen Verhältnisse“ nicht mehr rentabel sei. Zwar wurde Schacht I/II vor wenigen Jahren mit einem Aufwand „von 200 Millionen DM zur modernsten Europas gemacht“, doch dies schien zu dem Zeitpunkt nicht mehr von Wert zu sein. Bereits am 22.01.1965 stand die Stilllegung der gesamten Zeche Shamrock fest. Es wurde schließlich eine Verbundanlage zwischen der Zeche Shamrock und der Zeche Blumenthal geschaffen. Knappe zwei Jahre später blieb nur der Zentralschacht und die moderne Aufbereitungsanlage bestehen. 700 Kumpels wurden nach Blumenthal verlegt. Nach 110 Jahren Kohlenförderung an der Zeche Shamrock wurde der Betrieb 1967 eingestellt, woraufhin im Jahre 1970 der Abriss des Schachtes IV folgte.
Der letzte bestehende alte Schacht der Zeche Shamrock, später Zeche Blumenthal, in Wanne-Eickel wurde im Juni 2002 verfüllt. Und dabei hieß es 1957 doch, bis 2000 könne Kohle gefördert werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Richard Gessner: Zeche Shamrock 3 / 4
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Richard Gessner
Beschreibung
Richard Gessner: Zeche Shamrock 3 / 4, um 1947
Kohlezeichnung
Angaben zum Objekt
Typ
Kohlezeichnung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Richard Gessner
Zeit
um 1947
Ort
Düsseldorf
Informationen über die verwendeten Medien
Hermann Peters: Zeche Shamrock 3 / 4
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Hermann Peters
Beschreibung
Hermann Peters: Zeche Shamrock 3 / 4, 1954
Zeichnung koloriert
Angaben zum Objekt
Typ
kolorierte Zeichnung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hermann Peters
Zeit
1954
Informationen über die verwendeten Medien
Die Postkarte von 1912 rechts neben dem neuen Rathaus die Halde Shamrock I/II
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Die Postkarte von 1912 rechts neben dem neuen Rathaus die Halde Shamrock I/II
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1912
Informationen über die verwendeten Medien
Postkarte Zeche Shamrock I/II
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Postkarte Zeche Shamrock I/II
Informationen über die verwendeten Medien
Stadtwerbung schwarz-weiß, 1954
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv
Beschreibung
Stadtwerbung schwarz-weiß, 1954
Informationen über die verwendeten Medien
Herne muss schöner werden, hilf auch du mit!
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Herne muss schöner werden, hilf auch du mit! Zeche Shamrock I/II hinter dem Rathaus
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1948
Informationen über die verwendeten Medien
Die Zeche im Spiegel der Straßennamen
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Collage
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadtarchiv Herne
Ort
Herne
Die Zeche...
Informationen über die verwendeten Medien
Die Zeche im Spiegel der Straßennamen
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Stadtarchiv Herne
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Collage
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadtarchiv Herne
Ort
Herne
...im Spiegel der Straßennamen.
Anmerkung zur Ausstellung
Grundlage der virtuellen Ausstellung ist die im Jahr 2006 gezeigte Ausstellung "150 Jahre Zeche Shamrock". Die virtuelle Ausstellung wurde redaktionell überarbeitet und inhaltlich angepasst.
Die Ausstellungsdokumentation „150 Jahre Zeche Shamrock“ kann vor Ort im Lesesaal des Stadtarchivs eingesehen werden.
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Alina Gränitz und Jürgen Hagen
Impressum
Stadtarchiv Herne
Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne
den Oberbürgermeister der Stadt Herne
02323-164719
02323-1612339272
stadtarchiv [at] herne.de
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Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
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