JavaScript Required

We're sorry, but this virtual exhibition cannot be viewed properly without JavaScript enabled. Please consider enabling JavaScript or installing a JavaScript capable browser.

If you're interested in DDBstudio, the virtual exhibition platform provided by the German Digital Library,
please visit this page (in German).

Mehr als Brot und Wein

Antike Speisen. Alltagskost und Tafelluxus

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena


Theaterszene einer römischen cena - Historisch-Technisches Museum Sömmerda

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

DSC_0726.JPG
Theaterszene einer römischen cena - Historisch-Technisches Museum Sömmerda

Kulturelle Bildung zur antiken Tischkultur

In einem Modellprojekt zur kulturellen Bildung und gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Senioren im ländlichen Raum in Thüringen und Sachsen stand das Erleben antiker Essgewohnheiten im Mittelpunkt.





Zubereiten einer römischen Nachspeise: Globi - Mohnknödel
Wasserburg Kapellendorf

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Mohnknödel und Getreidebrei

Neue kulinarische Erfahrungen waren nicht nur Ausgangspunkt für generationenverbindende Lernprozesse, sie machen auch eigene kulturelle Prägungen bewusst: Die griechisch-römische Gastronomie ist uns nicht fern, sie steht vielmehr am Beginn der Entwicklung zur neuzeitlich europäischen Kultur des Kochens und Essens.

01

Geselliger Weingenuss



Geselliger Weingenuss - Das griechische Symposion

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>



Attisch-rotfiguriger Kelchkrater

Inv.-Nr.: V 192, 375-350 v. Chr., Fundort unbekannt

Aus der Sammlung von

Sammlung Antiker Kleinkunst, Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Krater.png


Wein auf Wasser

Attisch-rotfiguriger Kelchkrater, 375-350 v.Chr.

Große Mischgefäße (kratére) waren beim Symposion unentbehrlich: In die ausschließlich zu diesem Zweck verwendeten Gefäße mit bauchiger Form goss man stets Wein auf Wasser. Das individuelle Mischverhältnis bestimmte der Symposiarch. Die weite Mündung des hier gezeigten Kelchkraters erleichterte das Herausschöpfen des Getränks.

Der attisch-rotfigurige Kelchkrater zeigt auf der Außenseite mythologische Figuren aus dem Wirkungskreis des Dionysos, der als Gott des Weins, des Rauschs und der Ekstase verehrt wurde.



Attisch-rotfigurige Schale (Kylix)

530/520 v. Chr., Fundort: Vulci

Aus der Sammlung von

Sammlung Antiker Kleinkunst, Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Kylix.png

Eleganter Trinkgenuss

Attisch-schwarzfigurige Kylix, 530/520 v. Chr.

Eines der wichtigsten Gefäße, das beim Symposion Verwendung fand, war die Kylix: Mit dem ausladenden Schalenkörper auf hohem Fuß und zwei waagerechten Henkeln diente sie als elegantes Trinkgefäß, das mit einer Hand am Schalenfuß balanciert wurde.

Im Becken der Jenaer Augenschale erscheint als Innenbild das fratzenhafte Haupt der Gorgone Medusa mit herausgestreckter Zunge und Eberzähnen. Dem versteinernd wirkenden Blick des Gorgoneions schrieb man in der Antike eine unheilabwehrende Wirkung zu: Der Wein konnte dank des magischen Schutzes beruhigt getrunken werden.

Mehr...





Mulsum/Conditum paradoxum – Gewürzwein

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Mulsum – Gewürzwein

Mulsum - ein mit Honig, Pfeffer und weiteren Gewürzen angereicherter Wein - galt als appetitanregend und wurde in der gehobenen römischen Küche zur Vorspeise gereicht. 

"15 Pfund Honig (ca. 4,85 kg) werden zu 2 Sextarien Wein (ca. 1,1 l) in ein ehernes Gefäß gegeben, so daß du den Wein zu einer Honigbrühe einkochst. Dieser wird auf einer kleinen Flamme von trockenem Holz erhitzt und mit einem Schneebesen umgerührt, während er kocht. Wenn er anfängt aufzuschäumen, wird er durch Besprengung mit Wein abgelöscht […] Dann gib 4 Unzen (ca. 110 g) Pfeffer dazu, 3 Skrupel (ca. 3,4 g) gemahlenen Mastix, je eine Drachme (ca. 4,4 g) Narden- oder Lorbeer-Blätter und Safran, fünf geröstete Dattelkerne samt der vorher in Wein eingeweichten Datteln, vorher aber gib nach Menge und Anzahl soviel Wein dazu, daß man eine milde Gewürzmischung erhält. Wenn das alles fertig ist, gib 18 Sextarien (ca. 9,9 l) milden Weines dazu. Kohle wird helfen, es zu vollenden."

Apicius, De re coquinaria I,1



02

Römische Tischkultur



Römische Tischkultur - Ohne Pizza und Pasta

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>



Terra Sigillata - Becher, Napf mit Barbotine-Dekor und reliefverzierte Bilderschüssel

Aus der Sammlung von

Sammlung Antiker Kleinkunst, Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

TerraSigillata.png

In Serie produziert: Terra Sigillata

Becher, Napf und reliefverzierte Bilderschüssel, 1.-3. Jh. n. Chr.

Die seit dem 18. Jh. als Terra Sigillata bezeichnete römische Formschüsselkeramik kennzeichnet ein rötlich, sehr glatter und matt bis stark glänzender Überzug. Sie wurde seit dem 1. Jh. v. Chr. zunächst ausschließlich in Arezzo (Italien) hergestellt und war anfangs ein seltenes und teures Tafelgeschirr.

Mit der Ausbreitung des Imperium Romanum gelangte Terra-Sigillata-Ware als kostspieliger Exportartikel auch in die Provinzen, wo seit dem 1. Jh. n. Chr. eigene Produktionsstätten für das beliebte Tafelgeschirr entstanden. Im 3. Jh. n. Chr. produzierten Töpfereien im Norden, vor allem in Rheinzabern (tabernae) große Mengen des seriell hergestellten Tafelgeschirrs, sodass es jede Exklusivität verlor.





Epityrum - Olivensalsa

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Epityrum - Olivensalsa

Der griechische Name dieser Vorspeise gibt einen Hinweis darauf, dass man es „zum Käse“ aß. Dazu passt frisch gebackenes Brot.

„Gemüse zum Käse aus weißen, schwarzen und gesprenkelten Oliven mache so: Aus weißen, schwarzen und gesprenkelten Oliven wirf die Kerne heraus. Mache sie so ein: Zerschneide sie selbst, gib dazu Öl, Essig, Koriander, Kümmel, Fenchel, Raute, Minze; tue es in ein irdenes Tönnchen, das Öl soll darüberstehen. So genieße es.“

 Marcus Porcius Cato, De Agricultura, CXXVIII





Moretum - Käse mit Knoblauch und Kräutern

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Moretum - Käse mit Knoblauch und Kräutern

In der römischen Antike wurde Käse aus Schafs- und Ziegenmilch hergestellt. Spätestens ab spätrepublikanischer Zeit kam das einfache Gericht aufgrund seines strengen Geruchs bei der Oberschicht nicht mehr auf den Tisch, sondern blieb als Brotzeit der ländlichen Bevölkerung und den Legionären vorbehalten.

„Gib in ein mortarium Bohnenkraut, Minze, Weinraute, Koriander, Sellerie, Lauch oder, ist dieser nicht vorhanden, grüne Zwiebel, Lattich, Senfrauke, frischen Thymian oder Katzenminze, ferner frisches Flohkraut (Poleiminze) und frischen salzigen Käse. Dies alles zerreibe gemeinsam und gib etwas Pfefferessig dazu. Richte es in einer Schüssel an und gieße Olivenöl darüber.“

Columella, Res rustica  XII, 59





Lenticulam de castaneis – Linsen mit Kastanien

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Lenticulam de castaneis – Linsen mit Kastanien

Bohnen, Linsen und Erbsen waren - neben verschiedenen Getreidesorten - wichtiger Bestandteil der römischen Ernährung. Als proteinreiche Nahrungslieferanten ergänzten die Hülsenfrüchte nicht nur den Speiseplan, sondern trugen bei geringem Fleischverzehr wesentlich zur Versorgung mit Eiweiß bei.

„Nimm einen neuen Topf und gib die sorgfältig gesäuberten Kastanien hinein. Gib Wasser und ein wenig Natron dazu und laß es kochen. Wenn es kocht, gib in einen Mörser Pfeffer, Kümmel, Koriandersamen, Minze, Raute, Laserwurzel, Poleiminze und zermahle es. Gieße Essig, Honig, Liquamen dazu und schmecke mit Essig ab und gieße es über die gekochten Kastanien. Gib Öl dazu und laß es aufkochen. Wenn es gut aufgekocht ist, stampfe es, wie du im Mörser stampfst. Koste; wenn etwas fehlt, gib es dazu. Nachdem du es in eine Servierschüssel getan hast, gib grünes Öl dazu.“

Apicius, De re coquinaria V, 2,2 



03

Haute Cuisine



Haute Cuisine - Von Pfaueneiern und Flamingozungen

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>



Siebenschläfer - Glis glis

Aus der Sammlung von

Phyletisches Museum - Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Foto: Jens Meyer/Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

m010721001.JPG
Glis glis - eine römische Delikatesse


Ein Siebenschläfer als Snack

Bilch, Haselmaus und Siebenschläfer – im Lateinischen unter der Bezeichnung glires zusammengefasst – galten in der römischen Küche als ein besonderer Leckerbissen. In Großzuchtanlagen, sog. gliraria oder speziellen Tontöpfen gemästet, verspeiste man die Nagetiere bevorzugt gebraten und mit Schweinehackfleisch sowie allerlei Kräutern gefüllt.

Der Feinschmecker Apicius empfielt:

"Fülle die Haselmäuse mit Schweinehackfleisch, ebenso mit Fleisch von allen Gliedmaßen der Haselmäuse, zusammen mit gemahlenem Pfeffer, Pinienkernen, Laser und Liquamen und gib sie zugenäht und auf Tontiegel gelegt in den Ofen oder koche sie gefüllt in der Backpfanne."

Apicius, De re coquinaria VIII,9



Leporem conditum - Hase mit würziger Sauce

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Leporem conditum - Hase mit würziger Sauce

Hase galt sowohl in Griechenland auch als in Rom als ausgesprochene Delikatesse. Die in der gehobenen römischen Küche zu Fisch oder Fleisch servierten Saucen sind für unseren Geschmack eher ungewohnt: Sie vereinen häufig süße und herzhafte Zutaten, wie Honig, Pfeffer und verschiedene Kräuter.

"Gewürzter Hase auf andere Art: Koche ihn in Wein, Liquamen, Wasser, etwas Senf, Dill und Lauch mit seinen Wurzeln. Wenn er gar ist, würze ihn: Pfeffer, Saturei, Zwiebelringe (?), Datteln, zwei Damaszenerpflaumen, Wein, Liquamen, Caroenum und etwas Öl. Es soll mit Stärkemehl eingedickt werden und leicht kochen. Der Hase wird gewürzt und auf einer Platte übergossen."

Apicius, De re coquinaria VIII,8,13





Globi - Mohnknödel

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Globi - Mohnknödel

Die gehobene römische Küche zeichnet sich durch eine Vorliebe für süße Nachspeisen aus. Honig war als Süßungsmittel beliebt, galt jedoch aufgrund der aufwendigen Herstellung und damit verbundenen Preise als kulinarisches Luxusgut. 

"Globi mache so: Käse mische in der oben beschriebenen Weise mit Weizengrieß. Forme daraus so viele Knödel wie du brauchst. In ein heißes Bronzegefäß gib Fett. Brate darin die globi und wende sie mit zwei Holzspachteln häufig um. Wenn sie fertig sind, bestreiche sie mit Honig, bestreue sie mit Mohn und trage sie auf."

Cato d. Ältere, De agri cultura 79



04

Speisen für die Götter



Demeter von Knidos

Gipsabguß, um 340 v. Chr., Knidos (Türkei)

Aus der Sammlung von

British Museum London

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Foto: Jens Meyer/Universität Jena

Zum Objekt >>

Fleisch, Früchte und Kuchen

In der polytheistischen Religion Griechenland und Roms galten Gebete und Opfergaben als die bedeutendste Form der Kommunikation mit den Göttern: Unvermischter Wein, Früchte oder kleine Kuchen zählten zu den häufigsten Trank- bzw. Speiseopfern. Das am höchsten geschätzte Opfer war allerdings Fleisch – je nach Gottheit schlachtete man Rind, Schwein, Schaf oder Ziege. 



Terrakotta-Platte, sog. Campana-Relief

spätes 1. / frühes 2. Jh. n. Chr.

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Bild2.png

Speisen im Kult

Terrakotta-Platte, sog. Campana-Relief,  1. /2. Jh. n. Chr.

Das Relief thematisiert die Initiation in den Mysterien-Kult des Bacchus. Das dabei auch Nahrungsmittel eine besondere Rolle spielten, zeigt der reich gefüllte Flechtkorb: Früchte gehörten – wie Blumen und der ebenso im Korb dargestellte Phallus – zu den Attributen des römischen Bacchus-Kults. 

Mehr...





Libum - Kuchen

Aus der Sammlung von

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wie darf ich das Objekt nutzen?

Quelle

Lehrstuhl für Klassische Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum Objekt >>

Libum - Kuchen

Libum - wörtlich Opferkuchen - schmeckt nicht nur römischen Göttern, sondern auch Menschen, am besten warm aus dem Ofen. Die Zubereitung aus Käse, Ei und Weizenmehl ist überaus einfach und als süße Variante mit Honig besonders empfehlenswert.

"Das Opferbrot sollst du auf diese Weise machen. Du sollst zwei Pfund Käse gut im Mörser zerreiben. Wenn du es gut zerrieben hast, sollst du ein Pfund Weizenmehl oder, wenn du willst, dass es feiner ist, ein halbes Pfund feinstes Weizenmehl dazu hinein geben und mit dem Käse gut vermischen. Du sollst ein Ei hinzugeben und es gut zusammen vermischen. Daraus sollst du ein Brot machen, Blätter unterlegen und langsam auf warmen Herd unter einer Schüssel backen."

Marcus Porcius Cato, De Agricultura, LXXXIV



Wir bedanken uns bei

Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung

Historisch-Technisches Museum Sömmerda

Wasserburg Kapellendorf

Museum-Naturalienkabinett Waldenburg

Museum 642 – Pößnecker Stadtgeschichte 

Landesamt für Denkmalpflege Hessen – Römerkastell Saalburg

Friedrich-Schiller-Universität Jena –  Phyletisches Museum  

Universität Leipzig –  Institut für Klassische Archäologie



Eine virtuelle Ausstellung von

Mehr als Brot und Wein – Intergenerationelles Lernen und kulturelle Bildung am Beispiel der antiken Esskultur

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – der sich besonders im ländlichen Raum zeigt – initiiert der Lehrstuhl für Klassische Archäologie in Zusammenarbeit mit vier Regionalmuseen in Thüringen und Sachsen ein generationsübergreifendes Projekt: Jugendliche und Senioren lernen von- und miteinander im Museum und werden am Beispiel "Ess- und Trinkkultur in der Antike" zu ehrenamtlichem Engagement angeleitet.

Ziel ist es, die kulturelle Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Senioren im ländlichen Raum durch museale Bildungsangebote zu steigern und zu sinnstiftender Tätigkeit und lebenslangem Lernen anzuregen. Eine von den Teilnehmenden - unter Anleitung des Lehrstuhls für Klassische Archäologie – erarbeitete Wechselausstellung präsentiert die Ergebnisse des Bildungsprojekts. Ein umfangreiches Begleitprogramm – Führungen für Familien, Schulklassen und Erwachsene sowie Abendvorträge – richtet sich an ein möglichst breites Publikum und möchte damit auch die Attraktivität der Regionalmuseen steigern.

Die Ergebnisse des Modellprojekts werden vom 09.07.2021 bis 28.02.2022 in der Sonderausstellung "Mehr als Brot und Wein. Antike Speisen - Alltagskost und Tafelluxus" am Fürstengraben 25 in Jena präsentiert.  

Team

Projektleitung:  Prof. Dr. Eva Winter 
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Stefanie Adler, M.A.
Studentische Assistenten: Carla von dem Bussche-Kessell, Niklas Unterdörfel, Norman Brunnenkref
Ausstellungsdesign: Nastaran Sahraei Senejani, M.A.
Fotografie: André Hinderlich, M.A. 
Ton- und Bildaufnahmen: Christin Sehmsdorf, Ramona Scherf
Erstellt mit :
DDB Studio
Ein Service von:
DDB Studio

Diese Ausstellung wurde am 27.09.2021 veröffentlicht.



Impressum

Die virtuelle Ausstellung Mehr als Brot und Wein wird veröffentlicht von:

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Altertumswissenschaften 
Lehrstuhl für Klassische Archäologie

Fürstengraben 25
07743 Jena

gesetzlich vertreten durch
Prof. Dr. Walter Rosenthal
Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Telefon:
Fax:
E-Mail:  

antikensammlungen@uni-jena.de

Inhaltlich verantwortlich:

Prof. Dr. Eva Winter     
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Altertumswissenschaften 
Lehrstuhl für Klassische Archäologie     
Fürstengraben 25     
07743 Jena

Kurator*innen:

Prof. Dr. Eva Winter
Stefanie Adler, M.A.       
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Altertumswissenschaften 
Lehrstuhl für Klassische Archäologie
Fürstengraben 25         
07743 Jena

 

DDBstudio wird angeboten von:  
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gesetzlich vertreten durch ihren Präsidenten,
handelnd für das durch Verwaltungs- und Finanzabkommen zwischen Bund und Ländern errichtete Kompetenznetzwerk

Deutsche Digitale Bibliothek
c/o Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Von-der-Heydt-Straße 16-18
10785 Berlin 

Telefon: +49 (0)30 266-41 1432, Fax: +49 (0) 30 266-31 1432,
E-Mail: geschaeftsstelle@deutsche-digitale-bibliothek.de

Umsatzsteueridentifikationsnummer: 
DE 13 66 30 206

Inhaltlich verantwortlich: 
Prof. Monika Hagedorn-Saupe
komissarische Leiterin der Geschäftsstelle
Finanzen, Recht, Kommunikation, Marketing
Deutsche Digitale Bibliothek
c/o Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Von-der-Heydt-Straße 16-18
10785 Berlin

Konzeption:
Nicole Lücking, Deutsche Digitale Bibliothek
Stephan Bartholmei, Deutsche Digitale Bibliothek
Dr. Michael Müller, Culture to Go GbR

Design: 
Andrea Mikuljan, FIZ Karlsruhe - Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

Technische Umsetzung:
Culture to Go GbR mit Grandgeorg Websolutions

Hosting und Betrieb:  
FIZ Karlsruhe - Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

Rechtliche Hinweise:
Die Deutsche Digitale Bibliothek übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte von virtuellen Ausstellungen Dritter, die über dieses Internetangebot erreicht werden können. Die Deutsche Digitale Bibliothek distanziert sich ausdrücklich von allen Inhalten virtueller Ausstellungen, die möglicherweise straf- oder haftungsrechtlich relevant sind oder gegen die guten Sitten verstoßen. 



Im Bild bewegen
linke Maustaste gedrückt halten und ziehen
Pfeiltasten benutzen
Finger gedrückt halten und ziehen
Ein- & Auszoomen
Mausrad bedienen
Plus- und Minuszeichen
Zwei Finger zusammenziehen oder spreizen
Bild schließen
Doppelklick
Escape-Taste
am Bildrand