Land. Fluss. Kentmanus.
Natur erforschen im 16. Jahrhundert
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Collage dreier Rückenansichten des Bucheinbands von: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549-1584
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Bucheinband: blindgeprägter Halblederband aus Schweinsleder mit Palmetten- und Kandelaberrollen, den Initialen T-K-M-D (Theophilus Kentmanus Medicinae Doctor) und dem Bindejahr 1583
Angaben zum Objekt
Typ
Bucheinband
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Fauna, Buchkunst
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
31,1 × 22,1 cm
Material/Technik
Halbledereinband, mit schwarzem Papier (Makulatur) und in Blinddruck verziertem Schweinsleder überzogen
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574), Theophil Kentmann (1552–1610)
Zeit
1549–1584
Ort
Torgau
Weitere Informationen
Unter der Direktion von Johann Wolfgang von Goethe wurde der Band 1810 von einem unbekannten Vorbesitzer für die Weimarer Bibliothek angekauft. Es gibt Hinweise darauf, dass er früher zur Sammlung von
↗Christian Wilhelm Büttner gehörte, die sich aber nicht sicher belegen lassen. Im 20. Jahrhundert erhielt das gebundene Manuskriptkonvolut den Namen Codex Kentmanus.
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Vorderspiegel des Codex Kentmanus mit Wappenmedaillon der Familie Kentmann und Epigramm des Freundes Adam Siber (eingeklebt)
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Vorderspiegel mit Wappenmedaillon der Familie Kentmann und Epigramm des Freundes Adam Siber (eingeklebt), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Fauna, Familienwappen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Vorderspiegel, 31,1 × 22,1 cm
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Deutsch, Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574), Theophil Kentmann (1552–1610)
Zeit
1549–1584
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Epigramm des Freundes Adam Siber (eingeklebt)
Johannes Kentmann (1518-1574) stammte aus Dresden und praktizierte als Stadtarzt in Meißen und Torgau. Sein Sohn Theophil (1552-1610) wurde in Meißen geboren und praktizierte als Arzt in Torgau und Halle. Beide verband ein besonderes Interesse für botanische Themen, welches aus dem medizinisch-pharmakologischen Studium der Heilpflanzen herrührte, jedoch weit über dieses hinausging. Johannes Kentmann legte außerdem eine umfangreiche Mineraliensammlung an und beschäftigte sich mit der Tierwelt der Elbregion um Meißen.
Informationen über die verwendeten Medien
Titelblatt des ersten enthaltenen Werks von Johannes Kentmann mit gezeichnetem Familienwappen und Wappenspruch | fol. 7r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Titelblatt des ersten enthaltenen Werks von Johannes Kentmann mit gezeichnetem Familienwappen und Wappenspruch, aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 7r
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Fauna, Familienwappen, Botanik, Zoologie
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 7 recto; 31,1 × 22,1 cm
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574), Theophil Kentmann (1552–1610)
Zeit
1549–1584
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Die im Codex Kentmanus überlieferten Manuskripte enthalten auf circa 450 von 606 Seiten ganzseitige Illustrationen von europäischen und außereuropäischen Pflanzen sowie von Fischen und einigen anderen Tieren. Der Kodex gehört damit zu den umfangreichsten naturkundlichen Bildersammlungen des 16. Jahrhunderts. Er ist von großer wissenschafts-, kultur- und kunsthistorischer Relevanz und vermittelt einen Einblick in das Gelehrtennetzwerk der damaligen Zeit.
Ärzte waren im 16. Jahrhundert an Heilkräutern interessiert, weil diese – neben einigen tierischen und mineralischen Arzneien – damals die einzige Medizin darstellten. Aus diesem Interesse für Kräuter entwickelte sich häufig ein generelles Interesse für Pflanzen. Die Zeichnungen von Johannes Kentmann entstanden vor dem Hintergrund seiner eigenen botanischen Weiterbildung und persönlichen Neugier. Viele der abgezeichneten Pflanzen waren ihm zuvor unbekannt und alle waren nördlich der Alpen wenig abgebildet worden.
Informationen über die verwendeten Medien
Illustration: Mulierculæ herbilegæ (Frauen mit gesammelten Kräutern), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 57v –58r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Mulierculæ herbilegæ | Frauen mit gesammelten Kräutern fol. 57v und 58r
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Fauna, Botanik, Zoologie, Kräuter, Kräutersammler, Frauen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 57 verso – 58 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
(fol. 57v und 58r)
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Illustration: Mandragora (Gemeine Alraune) und Larix (Libanon-Zeder), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 9v–10r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Mandragora | Gemeine Alraune (fol. 9v), Larix | Libanon-Zeder (fol. 10r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 9 verso – 10 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch, Griechisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Kentmanns Pflanzenbilder wurden zwischen 1547 und 1549 während einer Studienreise nach Italien angefertigt. Nach dem Studium in Leipzig war er Richtung Süden aufgebrochen, denn die Universitäten von Padua und Bologna waren europaweit führend auf dem Gebiet der Medizin. Nach der Promotion reiste Kentmann Ende 1549 zurück nach Dresden. Noch im selben Jahr ordnete er die Zeichnungen in zwei sogenannte „Zenturien“, also Hundertschaften, und fügte noch Zeichnungen von Meerestieren hinzu, die ebenfalls in Italien entstanden waren. Einen Großteil der Pflanzenzeichnungen ergänzte er außerdem mit eigenhändigen Kommentaren unterschiedlichster Art.
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Illustration: Citrium malum (Zitrone) und Arangia (Orange), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 32v–33r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Citrium malum | Zitrone (fol. 32v) und Arangia | Orange (fol. 33r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Italien, Flora, Fauna, Botanik, Pflanzen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 32 verso – 33 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Die Zeichnungen geben die Pflanzen in uneinheitlicher Weise wieder, mal ohne Wurzel, mal nur als einzelnen Zweig, ein andermal nur als ein einziges Laubblatt. Sie spiegeln so zum einen Kentmanns eigenes Interesse an den Pflanzen wider, zum anderen die vor Ort verfügbare Flora. Künstlerisch sind die Zeichnungen insofern einheitlich, als sie eine mit der Feder gezeichnete Kontur und wenige mit Tinte gezeichnete Binnenlinien aufweisen, die Farbgebung dagegen Wasser- und Deckfarben überlassen wurde.
Die Autorschaft der Zeichnungen ist nicht geklärt. Einige könnten von Kentmanns eigener Hand stammen, andere gehen vermutlich auf eine kaum bekannte, von der Forschung in Rom vermutete Kunstwerkstatt zurück, die auf Darstellungen von Kräutern und Tieren spezialisiert war und diese veräußerte.
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Illustration: Flos Aphricanus Dod. (Tagetes), Geranion (Storchschnabel), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 37v–38r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Flos Aphricanus Dod. | Tagetes (fol. 37v) und Geranion | Storchschnabel (fol. 38r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 37 verso – 38 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch, Griechisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Illustration: Lachryma Job (Hiobsträne) und Phyllirea (Steinlinde), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 55v–56r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Lachryma Job | Hiobsträne (fol. 55v), Phyllirea | Steinlinde (fol. 56r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 55 verso – 56 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch, Griechisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Die für die damalige Zeit besondere Qualität der Darstellungen besteht darin, die Pflanzen in botanischem Sinne zu zeigen, also für den Naturkundler erkennbar. Es geht weniger um Ästhetik als darum, typische äußere Merkmale korrekt abzubilden. Da die Pflanzenkunde Mitte des 16. Jahrhunderts immer noch ein sehr junges Tätigkeitsfeld war, gehören Kentmanns Zeichnungen zum Ausgezeichnetsten, was sich aus dieser Zeit überhaupt erhalten hat. Zudem handelt es sich bei einigen der Zeichnungen um die ersten jemals angefertigten Darstellungen der jeweiligen Pflanze.
Informationen über die verwendeten Medien
Illustration: Tulipa Turcica minor (Tulpe), Tulipa (Tulpe), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 16v und fol. 115r
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Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Tulipa Turcica minor | Tulpe (fol. 16v), Tulipa | Tulpe (fol. 115r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen, Tulpe
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 16 verso / Folio 115 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert, Folio 115 recto: Temperafarben
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Die kulturelle und künstlerische Bedeutung der Pflanzenzeichnungen wird durch Kentmanns schriftliche Anmerkungen noch gesteigert. Darin gewährt er bislang unbekannte Einblicke in die Naturkunde und das Leben des 16. Jahrhunderts. So notierte Kentmann zu seiner Tulpendarstellung, wohlgemerkt die erste bekannte dieser Blume überhaupt, letztere habe ihren Namen von dem türkischen Wort „tulipa“ erhalten, das sich laut den Berichten türkischer Reisender auf die Form der „dalmatischen Kappe“, d.h. vermutlich des Turbans, bezog.
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Illustration: Cyclaminus orbicularis (Alpenveilchen) und Gentiana (Enzian), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 72v–73r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Cyclaminus orbicularis | Alpenveilchen (fol. 72v), Gentiana | Enzian (fol. 73r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 72 verso – 73 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch, Griechisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Illustration Rha barbaricum (Rhabarber), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 93v–94r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Rha barbaricum | Rhabarber (fol. 93v und 94r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 93 verso – 94 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
nicht bezeichnet | Felsen-Steinkresse (fol. 103v), Folia nucis musc. | Blätter und Frucht des Muskatnussbaums (fol. 104r)
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Illustration: Felsen-Steinkresse, Folia nucis musc. (Blätter und Frucht des Muskatnussbaums), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 103v–104r
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 103 verso – 104 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Illustration: Grundrisse von Gartenanlagen, aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 110v–111r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Grundrisse von Gartenanlagen (fol. 110v und 111r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Garten, Gartenbau, Gartenanlage
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 110 verso – 111 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1547–1549
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Naturselbstdruck: Melissa (Melisse), Fragaria (Erdbeere), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 214v–215r
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Melissa | Melisse (fol. 214v), Fragaria | Erdbeere (fol. 215r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Naturselbstdruck
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen, Naturselbstdruck, Blätter, Blattformen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 214 verso – 215 recto
Material/Technik
Naturselbstdruck auf Papier, Handschrift, Tinte auf Papier
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Theophil Kentmann (1552–1610)
Zeit
1583
Ort
Torgau
Weitere Informationen
Theophil Kentmann verbrachte ab 1579, wie zuvor bereits sein Vater, einen Studienaufenthalt in Italien. Vermutlich lernte er dort die in Europa neue Technik des Naturselbstdrucks kennen. Sein 1583 abgeschlossenes Werk „Icones stirpium impressae“ (Gedruckte Pflanzenbilder) enthält Darstellungen von mehr als 150 Pflanzen, die nach diesem Verfahren hergestellt wurden.
Informationen über die verwendeten Medien
Naturselbstdruck: Aristolochia (Pfeifenblume), Salvia (Salbei), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 225v–226r
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Aristolochia | Pfeifenblume (fol. 225v), Salvia | Salbei (fol. 226r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Naturselbstdruck
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen, Naturselbstdruck, Blätter, Blattformen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 225 verso – 226 recto
Material/Technik
Naturselbstdruck auf Papier, Handschrift, Tinte auf Papier
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Theophil Kentmann (1552–1610)
Zeit
1583
Ort
Torgau
Weitere Informationen
Für den Naturselbstdruck färbte man die Pflanzenteile mit einer schwarzen Ruß- oder Kohlefarbe ein. Die Farbpigmente wurden dazu mit Öl als Bindemittel angereichert. Heute schlägt die ölige Substanz durch die Seiten des Buches durch. Es ist wahrscheinlich, dass die Pflanzen nach dem Einfärben händisch auf dem Papier abgerieben wurden. Die Blätter hinterließen eine schwache Vertiefung im Papier und einige Pflanzen verrutschten beim Drucken, was zu einem unscharfen Ergebnis führte.
Informationen über die verwendeten Medien
Naturselbstdruck: Charyophyllata (Bach-Nelkenwurz), Taraxacon (Löwenzahn), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 248v–249r
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Charyophyllata | Bach-Nelkenwurz (fol. 248v), Taraxacon | Löwenzahn (fol. 249r
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Naturselbstdruck
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen, Naturselbstdruck, Blätter, Blattformen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 248 verso – 249 recto
Material/Technik
Naturselbstdruck auf Papier, Handschrift, Tinte auf Papier
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Theophil Kentmann (1552–1610)
Zeit
1583
Ort
Torgau
Weitere Informationen
Gut zu erkennen sind die Blattadern der Pflanzen, was darauf hindeutet, dass auch frische Exemplare für den Abdruck verwendet wurden. Denn besonders weiche Blätter, wie die des Löwenzahns, verlieren während des Trocknens viel Plastizität. In der Nachbearbeitung wurden die Drucke mit einem wässrigen Kupfergrün und einem weiteren Pigment ausgemalt. Es ist nicht belegt, ob die Kolorierung zur gleichen Zeit erfolgte wie der Druck.
Informationen über die verwendeten Medien
Naturselbstdruck: Lupulus (Hopfen), Geranium (Geranienarten), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 263v–264r
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Lupulus | Hopfen (fol. 263v), Geranium | Geranienarten (fol. 264r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Naturselbstdruck
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Botanik, Pflanzen, Naturselbstdruck, Blätter, Blattformen
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 225 verso – 226 recto
Material/Technik
Naturselbstdruck auf Papier, Handschrift, Tinte auf Papier
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Theophil Kentmann (1552–1610)
Zeit
1583
Ort
Torgau
Weitere Informationen
Im Gegensatz zu den Pflanzenbildern seines Vaters beinhaltet die Auswahl Theophil Kentmanns nur einheimische Pflanzen, die zu therapeutischen Zwecken gesammelt wurden. Abgedruckt wurden fast ausschließlich die Blätter und nur vereinzelt kleine Sprossen der Pflanzen. Die Illustrationstechnik des Naturselbstdrucks ermöglichte, weit vor Erfindung der Fotografie, eine naturgetreue und einprägsame Darstellung der Form, Struktur und Größe des Pflanzenblatts. Diese Informationen sind beim Sammeln von Heilpflanzen elementar, um Verwechslungen zu vermeiden.
Die Naturselbstdrucke Kentmanns gehören zu den frühesten bekannten Beispielen für die Anwendung des Verfahrens. Sie faszinieren durch die unmittelbare Begegnung mit echten Pflanzen, deren Blätter und Stängel im 16. Jahrhundert gepflückt wurden.
Fast sein ganzes Leben verbrachte Johannes Kentmann in Städten an der Elbe, zunächst in seinem Geburtsort Dresden, später als Stadtarzt in Meißen und Torgau. Auch mehrere seiner Werke haben einen Bezug zur Elblandschaft.
Ein wertvolles, in den Codex Kentmanus eingebundenes topographisches Dokument ist Kentmanns Handzeichnung des Flussverlaufs der Elbe von Nymburk bzw. der Moldau bei Prag bis zur Mündung bei Cuxhaven-Ritzebüttel.Informationen über die verwendeten Medien
Illustration: Verlauf der Elbe zwischen Nymburk und Bad Schandau, aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 143r
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Verlauf der Elbe zwischen Nymburk und Bad Schandau (fol. 143r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Fluss, Elbe
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 143 recto
Material/Technik
Handschrift, Zeichnung, Tinte auf Papier
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1540–1566
Ort
Torgau
Weitere Informationen
Die Zeichnung erstreckt sich über 5 Seiten und wird zwischen 1540 und 1566 datiert. Sie stellt einen frühen Prototyp der später populären Form der Streifenkarte von Flussverläufen oder Reiserouten dar, kartographische Merkmale wie Maßstab und Ausrichtung fehlen jedoch. Kentmann verzeichnete entlang der Elbe 79 Ortsnamen, 22 Einmündungen von Nebenflüssen, 29 Zollstationen, 7 Brücken und 10 Fähren. In den äußeren Spalten notierte er Entfernungsangaben in Meilen, links zu Lande und rechts zu Wasser, sowie die jeweiligen Herrschaftsbereiche. Die Angaben sind jedoch lückenhaft, zu Lande setzen sie bereits bei Mühlberg/Elbe aus. Es kann daher vermutet werden, dass Johannes Kentmann sein Wissen durch gezielte Befragungen von Schiffern und Händlern erworben hat, welche die Elbe als Verkehrsweg nutzten.
Informationen über die verwendeten Medien
Illustration: Verlauf der Elbe zwischen Königstein und Magdeburg, aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 143v–144r
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Verlauf der Elbe zwischen Königstein und Magdeburg (fol. 143v–144r)
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Fluss, Elbe
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 143 verso – 144 recto
Material/Technik
Handschrift, Zeichnung, Tinte auf Papier
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1540–1566
Ort
Torgau
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Halbfisch | Flunder / Pleuronectes flesus L. (fol. 194v), Lampreten | Meerneunauge / Petromyzon marinus L. (fol. 195r)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Illustration: Halbfisch (Flunder / Pleuronectes flesus L.), Lampreten (Meerneunauge / Petromyzon marinus L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 194v–195r
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Fauna, Zoologie, Fische, Elbe, Elbfische, Ichthyologie, Fischkunde
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 194 verso – 195 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Deutsch, Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1549–1584
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale)
Weitere Informationen
Den Wissens- und Erfahrungsschatz einer anderen Berufsgruppe, nämlich der Elbfischer, nutzte Kentmann für ein zweites außergewöhnliches Werk: die früheste bekannte Fischfauna eines deutschen Gewässers. Sie findet sich im Anhang einer 1549 fertiggestellten Bilderhandschrift über Tiere, die im Meer und im Süßwasser leben. Im Verzeichnis „Piscium Albis Fluvii Delineatio“ (Darstellung der Fische des Flusses Elbe) führt Kentmann 39 Fischarten sowie den Flusskrebs und die Malermuschel auf, die meisten davon mit Abbildung. Diese mit Aquarellfarben ausgeführten Illustrationen stammen vermutlich nicht von Kentmann selbst, sondern wurden bei einem Maler in Auftrag gegeben.
Informationen über die verwendeten Medien
Aal | Aal / Anguilla L. (fol. 198v), Beyscker | Schlammpeitzker / Misgurnus fossilis L., Wels / Silurus glanis L. (fol. 199r)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Illustration: Aal (Aal / Anguilla L.), Beyscker (Schlammpeitzker / Misgurnus fossilis L.), Wels (Silurus glanis L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 198v–199r
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Fauna, Zoologie, Fische, Elbe, Elbfische, Ichthyologie, Fischkunde
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 198 verso – 199 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Deutsch, Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1549–1584
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale)
Weitere Informationen
Kentmann ordnete die Fischarten des sächsischen Elblaufes fünf verschiedenen Gruppen zu. So unterscheidet er die Wanderfische, die zum Laichen vom Meer die Elbe hinaufschwimmen oder, flussabwärts schwimmend, im Meer laichen. Weitere Kategorien sind Fische, die Schuppen haben, Fische, die gut zu braten sind, und die Weißfische.
Das Verzeichnis liefert heute wertvolle Informationen über die Artenvielfalt der um 1550 im sächsischen Elblauf lebenden Fische sowie über den damaligen Zustand des Gewässers. Im Zeitalter der Industrialisierung und durch die Kanalisierung der Elbe seit dem 19. Jahrhundert änderten sich die Lebensbedingungen der Tiere. Mehrere Arten verschwanden aus der Elbe, wie ein 1978 veröffentlichter Abgleich des Fischbestandes um Meißen mit dem Verzeichnis Kentmanns zeigte. Durch Maßnahmen des Naturschutzes sind inzwischen einige dieser Fischarten wieder in der Elbe heimisch.
Informationen über die verwendeten Medien
Olruppen | Quappe / Lota lota L. (fol. 197v), Elderitz | Elritze / Phoxinus phoxinus L., Stichling | Kleiner Stichling / Pungitius pungitius L., Schleie | Schleie / Tinca tinca L. (fol. 198r)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Illustration: Olruppen (Quappe / Lota lota L.), Elderitz (Elritze / Phoxinus phoxinus L.), Stichling (Kleiner Stichling / Pungitius pungitius L.), Schleie (Schleie / Tinca tinca L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 197v–198r
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Fauna, Zoologie, Fische, Elbe, Elbfische, Ichthyologie, Fischkunde
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 197 verso – 198 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Deutsch, Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1549–1584
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Kaulbersing | Kaulbarsch / Acerina cernua L., Streifbersing | Flussbarsch / Perca fluviatilis L. (fol. 200v), Parme | Barbe / Barbus barbus L. (fol. 201r)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Illustration: Kaulbersing (Kaulbarsch / Acerina cernua L.), Streifbersing (Flussbarsch / Perca fluviatilis L.), Parme (Barbe / Barbus barbus L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 200v–201r
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Fauna, Zoologie, Fische, Elbe, Elbfische, Ichthyologie, Fischkunde
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 200 verso – 201 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Deutsch, Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1549–1584
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Jesenn | Aland / Leuciscus idus L. (fol. 201v), Diebelnn | Döbel / Leuciscus cephalus L. (fol. 202r)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Illustration: Jesenn (Aland / Leuciscus idus L.), Diebelnn (Döbel / Leuciscus cephalus L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 201v–202r
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Illustration
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Fauna, Zoologie, Fische, Elbe, Elbfische, Ichthyologie, Fischkunde
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
Folio 201 verso – 202 recto
Material/Technik
Papier, Handschrift, Tinte auf Papier, Zeichnung, koloriert
Sprache
Deutsch, Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574)
Zeit
1549–1584
Ort
Meißen, Torgau, Halle (Saale)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Collage dreier Rückenansichten des Bucheinbands von: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549-1584
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Bucheinband: blindgeprägter Halblederband aus Schweinsleder mit Palmetten- und Kandelaberrollen, den Initialen T-K-M-D (Theophilus Kentmanus Medicinae Doctor) und dem Bindejahr 1583
Angaben zum Objekt
Typ
Bucheinband
Thema
Naturforschung, Renaissance, Sachsen, Flora, Fauna, Buchkunst
Teil von
Codex Kentmanus
Abmessung/Umfang
31,1 × 22,1 cm
Material/Technik
Halbledereinband, mit schwarzem Papier (Makulatur) und in Blinddruck verziertem Schweinsleder überzogen
Sprache
Lateinisch
Identifikator
Signatur Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Fol 323
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johannes Kentmann (1518–1574), Theophil Kentmann (1552–1610)
Zeit
1549–1584
Ort
Torgau
Weitere Informationen
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Katja Lorenz, Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Katja Lorenz (Kuratorin, Texte), PD Dr. Dominic Olariu (wissenschaftliche Beratung, Texte), Robert Sorg (kuratorische Assistenz, Redaktion, Gestaltung), Veronika Spinner (kuratorische Assistenz, Redaktion), Susanne Marschall (Bildbearbeitung)
Wir danken Wolfgang Crom (Berlin) für die Untersuchung der Handzeichnung des Elbverlaufs.
Impressum
Klassik Stiftung Weimar
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99423 Weimar
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+49 3643 545 401
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