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Kirchenpatrone, Pferde und Volksbelustigungen

Die Geschichte der Cranger Kirmes

Stadtarchiv Herne


Haus Crange

Foto, um 1900

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Kurzbeschreibung
Haus Crange
Haus Crange, um 1900.jpg


Der Ursprung der Cranger Kirmes - ein weites Thesenfeld

Über den Urprung der Cranger Kirmes ist bis zum Ende des 18. Jahrhunderts – außer ihrer Existenz – nicht viel überliefert. Der Heimatforscher Gustav Hegler verknüpfte die Entwicklung der Cranger Kirmes mit der Belehnung Derick van Eykels mit Haus Crange am 10. August 1441, einem Laurentiustag, und der kurz darauf vermuteten Einweihung der Dorfkapelle sowie dem vermuteten abgehaltenen Pferdemarkt anlässlich der Belehnung.

An dieser, in keiner Weise belegten Herleitung zu den Ursprüngen der Cranger Kirmes, orientierten sich – ohne weitere Quellenprüfung – spätere Arbeiten zu dem Thema, die Presse und das World Wide Web.



Schweinemarkt in Crange, 1925

Foto

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Stadtarchiv Herne

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Kurzbeschreibung
Neben Pferden wurden in Crange auch Schweine verkauft. Das Bild stammt aus dem Jahr 1925.

Belegt ist, dass nach kriegsbedingten Einschränkungen während des Ersten Weltkrieges der Pferde- und der Viehmarkt, hier vor allem der Schweinemarkt, zunächst eine Blütezeit erlebte, um sich im weiteren Verlauf der Weimarer Republik vom Anlass zur traditionspflegenden Begleitveranstaltung der ständig wachsenden Cranger Kirmes zu entwickeln. Bis zum Zweiten Weltkrieg war für viele Wanne-Eickeler, die zumeist aus in Koloniewohnungen lebenden Bergarbeiterfamilien bestanden, der alljährlich stattfindende Schweinemarkt der wichtigere Termin. Zitat einer Zeitzeugin:

Dann war der Pferdemarkt, da hatten wir weniger mit zu tun. Aber mit dem Schweinemarkt! Die Bergleute in der Kolonie hatten ja alle ein Schwein im Stall. Dann wurde das ganze Jahr gespart, daß meine Eltern wieder ein neues Schwein kaufen konnten, und das wurde immer auf der Cranger Kirmes gekauft.

Neben dem Jahr 1441, in dem der erste Pferdemarkt als Impulsgeber für die Cranger Kirmes abgehalten worden sein soll, gibt es weitere Thesen zum tatsächlichen Alter des alljährlich stattfindenden Volksfestes. Nachfolgende Seiten gehen auf die am häufigsten genannten Zählweisen ein.  



Werbung für die '500-Jahrfeier' der Cranger Kirmes, 1935

Werbedokument

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Werbung für die '500-Jahrfeier' der Cranger Kirmes, 1935

1935 - 500 Jahre Cranger Kirmes

Bereits im Kirmesjahr 1933 hatte die nationalsozialistisch gefärbte Festberichterstattung der Wanne-Eickeler Volkszeitung die Geschichte des Volksfestes in Zusammenhang nationaler Traditionen gerückt. Im August des Jahres erschien dort ein Artikel, der - gestützt auf die Erkenntnisse des "neu anbrechenden Forschungsabschnitts" der deutschen Volkskunde - über die historische Bedeutung des Laurentiustages bzw. des Cranger Kirmestermins informierte. Darin wurden die nationalen Ereignisse, die die Verehrung des Heiligen Laurentius förderten, dem besonderen Interesse der Leserschaft empfohlen, während Leben und Sterben nur beiläufig erwähnt wurden.

Der Verfasser betonte, dass die siegreiche Ungarnschlacht Kaiser Ottos am Laurentiustag des Jahres 955, anlässlich derer der Monarch ein Gelübde gegenüber dem Heiligen Laurentius abgelegt hatte, bewirkt habe, dass Laurentius seither "für  das ganze gerettete Deutschland der Lieblingspatron auf lange Jahrhunderte" geworden sei.                            

Nachdem die Lokalpresse ein Jahr später proklamiert hatte, dass die Cranger Kirmes "aus Blut und Scholle" komme, erreichte die ideologische Vereinnahmung und propagandistische "Ausschlachtung" der Cranger Kirmes durch die Nationalsozialisten mit der gemeinsam von NSDAP und
Stadtverwaltung Wanne-Eickel terminierten, geplanten und durchgeführten 500-Jahrfeier des Cranger Jahrmarktes im Jahre 1935 ihren Höhepunkt.



Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Titelblatt, 1935

Graue Literatur

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Stadt Herne

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Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Titelblatt, 1935
Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Titelblatt, 1935.jpg
Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Titelblatt, 1935


Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Zum Geleit, 1935

Graue Literatur

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Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Zum Geleit, 1935
Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Zum Geleit, 1935.jpg
Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Zum Geleit, 1935


Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Vorwort, 1935

Graue Literatur

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Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Vorwort, 1935
Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Vorwort, 1935.jpg
Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Vorwort, 1935


Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Veranstaltungsfolge, 1935

Graue Literatur

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Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Veranstaltungsfolge, 1935
Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Veranstaltungsfolge, 1935.jpg
Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Veranstaltungsfolge, 1935


Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Großer historischer Festzug, 1935

Graue Literatur

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Stadt Herne

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Festschrift '500 Jahre Dorf Crange und Cranger Kirmes', Großer historischer Festzug, 1935

Der große historische Festumzug 1935

Den Höhepunkt des Festprogramms anlässlich der 500-Jahrfeier bildete der "Große Historische Festumzug", der sich am frühen Abend des 13. August 1935 vom Adolf-Hitler-Platz (heute Eickeler Markt) über die Hindenburgstraße (heute Hauptstraße) nach Crange bewegte. Ein Aufnahmewagen des Reichssenders Köln zeichnete den Festumzug auf, um noch am selben Abend "Millionen deutscher Rundfunkhörer" über das "große westdeutsche Heimatfest in der Kohlenstadt Wanne-Eickel" zu informieren.

Die aktiven Teilnehmer des Festumzuges gehörten den verschiedenen ortsansässigen Vereinen, wie Männergesangvereinen, Schützenvereinen, Iandsmannschaftlichen Vereinen - wie etwa dem Eichsfelder Verein oder dem Hessenverein - Krieger- und Theatervereinen an, rekrutierten sich aus Abordnungen der Feuerwehr, der Bergleute und selbstredend den zahlreichen Gliederungen der NSDAP und den ihr angeschlossenen Verbänden.

Der "große Wanne-Eickeler Heimatzug"  wurde von Angehörigen aller sozialen Schichten, Landsmannschaften, Berufsgruppen und Generationen gestaltet. Das damit verbundene Ziel der Nationalsozialisten, alle deutschen "Stände und Schichten", ungeachtet von Geburtsort und Konfession, in die nationalsozialistische Volksgemeinschaft zu integrieren, wurde mit dieser Veranstaltung umgesetzt. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges waren Festumzüge ein Bestandtteil der Cranger Kirmes.



Heinrich Franz von Rump 1740

Foto, 1935

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Heinrich Franz von Rump 1740
Heinrich Franz von Rump 1740.jpg
Heinrich Franz von Rump 1740


Landsknechte

Foto, 1935

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Landsknechte
Landsknechte.jpg
Landsknechte


Ländliche Bevölkerung von Crange, dargestellt von Mitgliedern der Theatergruppe 'Fidele Horst'

Foto, 1935

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Ländliche Bevölkerung von Crange, dargestellt von Mitgliedern der Theatergruppe 'Fidele Horst'
Ländliche Bevölkerung von Crange, dargestellt von Mitgliedern der Theatergruppe 'Fidele Horst'.jpg
Ländliche Bevölkerung von Crange, dargestellt von Mitgliedern der Theatergruppe 'Fidele Horst'


Zwei kostümierte Cranger

Foto, 1935

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Zwei kostümierte Cranger
Zwei kostümierte Cranger.jpg
Zwei kostümierte Cranger


Cranger Dorfbewohner

Foto, 1935

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Cranger Dorfbewohner
Cranger Dorfbewohner.jpg
Cranger Dorfbewohner


Festwagen mit Nachbildung eines Kötterhauses

1935

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Festwagen mit Nachbildung eines Kötterhauses
Festwagen mit Nachbildung eines Kötterhaus.jpg
Festwagen mit Nachbildung eines Kötterhauses


Kiepenkerl und Tabakhändler

Foto, 1935

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Kiepenkerl und Tabakhändler
Kiepenkerl und Tabakhändler.jpg
Kiepenkerl und Tabakhändler


Französische Besetzung 1923

Foto, 1935

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Französische Besetzung 1923
Französische Besetzung 1923.jpg
Französische Besetzung 1923


Parade von Bergmännern

Foto, 1935

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Parade von Bergmännern
Parade von Bergmännern.jpg
Parade von Bergmännern


Spendenaufruf der Partei

Foto, 1935

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Spendenaufruf der Partei
Spendenaufruf der Partei.jpg
Spendenaufruf der Partei


Alt-Crange mit Dorfkirche im Vordergrund. Nach einem Holzschnitt von Heinrich Evers.

Foto

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Alt-Crange mit Dorfkirche im Vordergrund. Nach einem Holzschnitt von Heinrich Evers.

1449 - Kirchweihfest

Wenn es um das Alter der Kirmes geht, hält sich hartnäckig der 10. August 1449. Am besagten Tag soll die Cranger Dorfkapelle dem Heiligen Laurentius geweiht worden sein. Zuletzt versuchte sich eine 2020 veröffentlichte Arbeit an einer entsprechenden Beweisführung. Grundlage dieser Datierung ist allerdings eine wiederholt fehlerhaft interpretierte Urkunde. Mehr noch, die Kapelle wurde einem anderen Heiligen geweiht. Zwei Urkunden aus den Jahren 1521 und 1526 belegen das. Antonius der Große - nicht zu verwechseln mit Antonius von Padua - war der erste Patron der Cranger Kapelle. Dessen Gedenktag ist der 17. Januar. Später wurde aus der Antonius- die Laurentiuskapelle. Wann der eine Heilige dem anderen den Rang ablief, ist nicht bekannt. Unüblich war so etwas aber nicht. Derartige Wechsel kamen im Laufe der Jahrhunderte häufiger vor, wenn etwa die Kirche Reliquien eines bedeutenderen Heiligen erhielt oder ein anderer Heiliger dem Zeitgeist mehr zu entsprechen schien. Oft wurde dann der zweite Heilige Hauptpatron. So mag es sein, dass Laurentius der populärere Heilige in Crange war, weil der alljährlich stattfindende Pferdemarkt in der Regel an einem Laurentiustag abgehalten wurde. Möglich auch, dass er nach der Reformation Hauptpatron des seit etwa 1577 zum evangelischen Gotteshaus gewandelten Kirchleins wurde.

Neuen Erkenntnissen folgend lässt die Urkunde von 1526 ferner darauf schließen, dass die Kapelle nicht viel früher als 1484, dem Jahr, in dem diese erstmalig urkundlich erwähnt wird, erbaut wurde. In diesem Zusammenhang ist offen, ob der Cranger Schlossherr Derick van Eykel tatsächlich das Gotteshaus gestiftet hat. Wann und von wem die Kapelle letztendlich fertiggestellt und geweiht wurde, ist nach derzeitigem Forschungsstand ungeklärt.

Fazit: Das Cranger Kirchweihfest und die Entwicklung der Kirmes stehen in keinem Zusammenhang, Jahrmarkt und Laurentiustag aber schon.



WAZ, Ausgabe Wanne-Eickel, 05.08.1948

Pressebericht

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Stadtarchiv Herne

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WAZ, Ausgabe Wanne-Eickel, 05.08.1948
WAZ, Ausgabe Wanne-Eickel, 05.08.1948.jpg
WAZ, Ausgabe Wanne-Eickel, 05.08.1948


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Text aus einer Ausstellungsdokumentation zur Geschichte der Cranger Kirmes , 2010

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Kirchenpatrone von Crange

Text aus einer Ausstellungsdokumentation zur Geschichte der Cranger Kirmes , 2010

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Kirchenpatrone von Crange
Kirchenpatrone von Crange.jpg
Kirchenpatrone von Crange


Die Schutzheiligen von Crange, Antonius und Laurentius, abgebildet auf dem Triptychon der Cranger Kapelle, Fotobearbeitung Edda Reffelmann

Foto

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Die Schutzheiligen von Crange, Antonius und Laurentius, abgebildet auf dem Triptychon der Cranger Kapelle, Fotobearbeitung Edda Reffelmann
Die Schutzheiligen von Crange, Antonius und Laurentius, abgebildet auf dem Triptychon der Cranger Kapelle, Fotobearbeitung Edda Reffelmann.jpg
Die Schutzheiligen von Crange, Antonius und Laurentius, abgebildet auf dem Triptychon der Cranger Kapelle


Reproduktion einer Briefabschrift an den preußischen König Friedrich I. vom 05.03.1703, Gräflich von Spee'sches Archiv Ahausen, Aktenbestand Crange

Reproduktion eines historischen Schriftstückes

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Reproduktion einer Briefabschrift an den preußischen König Friedrich I. vom 05.03.1703, Gräflich von Spee'sches Archiv Ahausen, Aktenbestand Crange

1484 - Urkundliche Erwähnung der Freiheit Crange

Die erste Erwähnung der Cranger Kirmes findet sich in einer Prozessakte von 1703, in der bestätigt wird, dass es eine etwa „zweihundertjährige Posession und Recht, den Jahrmarkt an einem Sonntag abzuhalten“, gibt. Damit verweist dieses Schriftstück auf eine Jahrmarktstradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Bekräftigt wird diese Annahme durch eine Urkunde aus dem Jahr 1484, in der erstmals die 'Freiheit Crange' mit einem implizierten Marktrecht - und daraus folgernd, mit dem Recht einen Pferdemarkt abhalten zu dürfen - erwähnt wird. 



Das pandemiebedingt verwaiste Cranger Tor mit der 2019 angebrachten Jahreszahl 535 im Juni 2021.

Foto

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Das pandemiebedingt verwaiste Cranger Tor mit der 2019 angebrachten Jahreszahl 535 im Juni 2021.

Ein Schnapszahljubiläum mit weitreichenden Folgen

Im immergrünen Wettbewerb mit der Düsseldorfer Rheinkirmes wurde im Jahr 1990 aus Marketinggründen die Schnapszahl '555. Cranger Kirmes' als ein besonderes Ereignis gefeiert. So brachte man bunte Aufkleber, Broschüren und Jubiläumsbiergläser unter die Kirmesfans. Und: Ab 1990 wird alljährlich die entsprechende Jahreszahl an das Cranger Tor geschraubt. Doch schon bald gab es kritische Hinweise auf die besondere Problematik dieser Zeitrechnung, wurde doch auf das Jahr 1935 zurückgegriffen, das die Nazis aus propagandistischen Gründen willkürlich festgesetzt hatten. So befasste sich ein 1992 herausgegebenes Buch, eine 2010 präsentierte Ausstellung des Stadtarchivs und eine ein Jahr später erschienene Schülerarbeit im Rahmen eines Geschichtswettbewerbes mit dieser bedenklichen Zählweise. Nach erneuter Kritik Ende 2018 beauftragten Oberbürgermeister Frank Dudda und der Ältestenrat das Stadtarchiv, die Quellenlage zu prüfen.

Am 10. Dezember 2018 tagte hierzu eine Expertenrunde. Es wurde festgestellt, dass es sich bei allen Thesen zum Ursprung und Alter der Cranger Kirmes um mehr oder minder wahrscheinliche Interpretationen handelt, von denen keine durch entsprechendes historisches Quellenmaterial vollständig abgesichert werden kann.

Die Runde empfahl, das Jahr 1484 zu wählen, da dieses Jahr das kräftigste symbolische Ankerdatum ist, das angeführt werden kann. Oberbürgermeister und Ältestenrat schlossen sich dieser Empfehlung an und so wurde 2019 die (symbolische) 535. Cranger Kirmes gefeiert.



Jubiläumsaufkleber, 1990

Werbedokument

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Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Kurzbeschreibung
Jubiläumsaufkleber, 1990
Jubiläumsaufkleber, 1990.jpg
Jubiläumsaufkleber, 1990


Einladung zur Sonderausstellung 'Kirmes im Dorf Crange', 1990

Reproduktion eines Schriftsückes

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Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Einladung zur Sonderausstellung 'Kirmes im Dorf Crange', 1990
Einladung zurr Sonderausstellung 'Kirmes im Dorf Crange', 1990.jpg
Einladung zur Sonderausstellung 'Kirmes im Dorf Crange', 1990


"Die blaue Mauritius unter den Biergläsern" (Zitat Martin Kortmann), Schnapszahljubiläumsbierglas, Foto Martin Kortmann, 2019

Foto

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Martin Kortmann

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"Die blaue Mauritius unter den Biergläsern" (Zitat Martin Kortmann), Schnapszahljubiläumsbierglas, Foto Martin Kortmann, 2019
Ein Bierglas für das Schnapszahljubiläum, 1990.jpg
"Die blaue Mauritius unter den Biergläsern" (Zitat Martin Kortmann), Schnapszahljubiläumsbierglas


Johann Diederich von Steinen, Westphälische Geschichte, Dritter Teil. Das XVI. Stück, Lemgo 1757, Seite289.

Reproduktion eines Schriftstückes

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Stadtarchiv Herne

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Johann Diederich von Steinen, Westphälische Geschichte, Dritter Teil. Das XVI. Stück, Lemgo 1757, Seite289.

Nichts Genaues weiß man nicht

Wann der erste Cranger Jahrmarkt tatsächlich stattgefunden hat, wird sich wahrscheinlich nie klären lassen. Das bischöfliche Dekret von 1449 hat vermutlich einen gesellschaftlichen Prozess in Gang gesetzt, der 1484 in der 'Cranger Freiheit' mündete. Es ist zu vermuten, dass in diesem Zeitraum auch die Entwicklung der Kirmes ihren Lauf nahm.

Einiges spricht dafür, dass der Ursprung der Cranger Kirmes in dem Pferdemarkt zu suchen ist, der alljährlich am Laurentiustag abgehalten wurde. Hierauf verweist der westfälische Historiker und evangelische Pfarrer Johann Diederich von Steinen in seinem Werk 'Westphälische Geschichte' aus dem Jahr 1757.

Auch konnten in den im Stadtarchiv befindlichen Akten der Bürgermeisterei Herne bzw. des Amtes Herne, denen Crange bis 1875 angehörte, Hinweise auf Pferde- und Jahrmarkt gefunden werden.



Karte 'Treibjagd im Emscherbruch', Darstellung von Kaspar Müller

Karte, um 1960

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Stadtarchiv Herne

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Kaspar Müller

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Karte 'Treibjagd im Emscherbruch', Darstellung von Kaspar Müller
Karte 'Treibjagd im Emscherbruch', Darstellung von Kaspar Müller, undatiert.jpg
Treibjagd im Emscherbruch


Pferdemarkt in Crange, um 1903

Postkarte

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Cranger Pferdemarkt, um 1903
Cranger Pferdemarkt, um 1903.jpg
Cranger Pferdemarkt, um 1903


Cranger Pferdemarkt, um 1930

Foto

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Cranger Pferdemarkt, um 1930
um 1930.jpg
Cranger Pferdemarkt, um 1930


Cranger Pferdemarkt, 1934

Foto

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Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Cranger Pferdemarkt, 1934
1934.jpg
Cranger Pferdemarkt, 1934


Viehauftrieb und Besucheraufkommen von 1919 bis 1932

Reproduktion eines Schriftstückes

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Viehauftrieb und Besucheraufkommen von 1919 bis 1932
Viehauftrieb und Besucheraufkommen.jpg
Viehauftrieb und Besucheraufkommen von 1919 bis 1932


Cranger Pferdemarkt, undatiert

Foto

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Cranger Pferdemarkt, undatiert
undatiert.jpg
Cranger Pferdemarkt, undatiert


Cranger Pferdemarkt, 1952

Foto

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Kurzbeschreibung
Cranger Pferdemarkt, 1952
1952.jpg
Cranger Pferdemarkt, 1952


Cranger Pferdemarke

Foto

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Stadtarchiv Herne

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Cranger Pferdemarke
Cranger Pferdemarke.jpg


Cranger Pferdemarkt, 1955

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Cranger Pferdemarkt, 1955
1955.jpg
Cranger Pferdemarkt, 1955


Bekanntmachung von Maire(Bürgermeister) Steelmann der Mairie(Bürgermeisteri) Herne betreffs Verlegung des Pferdemarktes in Crange, 1811

Schriftsück

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Stadtarchiv Herne

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Kurzbeschreibung
Bekanntmachung von Maire(Bürgermeister) Steelmann der Mairie(Bürgermeisteri) Herne betreffs Verlegung des Pferdemarktes in Crange, 1811

Jüdische Händler auf dem Cranger Pferdemarkt

Jüdische Händler gehörten in vergangenen Jahrhunderten traditionell zu den festen Teilnehmern an größeren Märkten. So waren sie auch auf dem Cranger Pferde- und Jahrmarkt regelmäßig vertreten. Ein altes Fachwerkhaus  in unmittelbarer Nähe des Cranger Kirmesplatzes trägt auf dem Torbalken in hebräisch den Segensspruch "Gesegnet sei bei Deinem Eingang, gesegnet sei bei Deinem Ausgang".

Eine öffentliche Bekanntmachung des Bürgermeisters Steelmann, gegeben zu Eickel in der Bürgermeisterei Herne, weist auf erste jüdische Gemeinschaften im Herner Gebiet hin: Der traditionelle Cranger Pferdemarkt, der immer am 10. August, dem Laurentiustag, abgehalten wurde, wurde im Jahr 1811 wegen des jüdischen Sabbath-Tages um zwei Tage verschoben.



Der Circus Schickler war ein regelmäßiger Gast auf der Cranger Kirmes.

Herne, um 1930

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Volksbelustigungen

Der alljährliche Pferdeauftrieb zog viele Schaulustige an. Und mit ihnen kamen Musiker, Artisten und Gaukler, die die Marktbesucher unterhielten. Mit der Industrialisierung und dem rapiden Bevölkerungszuwachs wurde aus dem Cranger Dorffest, das hauptsächlich von den Ortseinwohnern organisiert wurde, eine Massenveranstaltung, die die Herausbildung des Schaustellergewerbes beschleunigte.

Schaustellerische Vergnügungsangebote, die sich auf die Bedürfnisse der Arbeiter nach "Essen, Trinken, Feiern, Tanz, Spiel und Sensation" einstellten und bis zur Jahrhundertwende durch Schau- und Verkaufsbuden bestimmt wurden, drängten den festgestalterischen Einfluss der Dorfbewohner allmählich zurück und lockten Tausende aus den umliegenden Industrieorten an.



Fischverkäufer an der Dorstener Straße

Foto, undatiert

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Stadtarchiv

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Fischverkäufer an der Dorstener Straße
Fischverkäufer an der Dorstener Straße, undatiert.jpg
Fischverkäufer an der Dorstener Straße


Publikumsmagnet Kasperle-Theater

Foto, 1920er Jahre

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Publikumsmagnet Kasperle-Theater
Publikumsmagnet Kasperle-Theater, 1920er Jahre.jpg
Publikumsmagnet Kasperle-Theater


'Besuch' aus Grönland

Foto

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'Besuch' aus Grönland
'Besuch' aus Grönland, undatiert.jpg
"Besuch" aus Grönland


Aug. Dietrichs Waffelbäckerei und Conditorei

Foto, undatiert

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Stadtarchiv Herne

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Aug. Dietrichs Waffelbäckerei und Conditorei
Aug. Dietrichs Waffelbäckerei und Conditorei, undatiert.jpg
Aug. Dietrichs Waffelbäckerei und Conditorei


Die Cranger Kirmes hat noch nie ein Menschenleben gefordert, Transkription eines Artikels aus der Wanner Zeitung vom 12.08.1911.

Pressebericht

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Die Cranger Kirmes hat noch nie ein Menschenleben gefordert, Transkription eines Artikels aus der Wanner Zeitung vom 12.08.1911.
Die Cranger Kirmes hat noch nie ein Menschenleben gefordert, Transkription eines Artikels aus der Wanner Zeitung vom 12.08.1911..jpg
Die Cranger Kirmes hat noch nie ein Menschenleben gefordert, Transkription eines Artikels aus der Wanner Zeitung vom 12.08.1911.


Das Fischhaus Lichte war schon 1929 auf der Cranger Kirmes vertreten.

Foto

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Stadtarchiv Herne

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Das Fischhaus Lichte war schon 1929 auf der Cranger Kirmes vertreten.
Das Fischhaus Lichte war schon 1929 auf der Cranger Kirmes vertreten..jpg
Das Fischhaus Lichte war schon 1929 auf der Cranger Kirmes vertreten.


Eine Liliput-Stadt auf Crange

Foto

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Eine "Liliput-Stadt" auf Crange


Liliput-Ensemble auf der Cranger Kirmes

Foto

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Liliput-Ensemble auf der Cranger Kirmes
Liliput-Ensemble auf der Cranger Kirmes, undatiert.jpg
"Liliput-Ensemble" auf der Cranger Kirmes


Natürlich durfte das Eickeler Hülsmann Bier auf dem Cranger Jahrmarkt nicht fehlen.

Foto

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Natürlich durfte das Eickeler Hülsmann Bier auf dem Cranger Jahrmarkt nicht fehlen.
Natürlich durfte das Eickeler Hülsmann Bier auf dem Cranger Jahrmarkt nicht fehlen, undatiertes Foto.jpg
Natürlich durfte das Eickeler Hülsmann Bier auf dem Cranger Jahrmarkt nicht fehlen.


Bochumer Kreisblatt vom 07.08.1847

Zeitungsanzeige

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Bochumer Kreisblatt vom 07.08.1847

Warum der Cranger Jahrmarkt unter dem Namen Hechtkirmes bekannt war

Jeweils am 10. August veranstaltete man in den Cranger Gastwirtschaften Bälle und lud zum guten Essen ein. So machte auch der Gastwirt Chr. Garthmann in einer Annonce vom 05. August 1847 den Menschen den Mund wässrig. Für frische Emscherfische mit Kartoffeln und guten Getränken ist bestens gesorgt, versprach er für das Mittagsmahl am 10. August. Die in Crange beliebten Fischgerichte brachten dem Jahrmarkt Ende des 19. Jahrhunderts den Beinamen Hechtkirmes ein, denn diese waren nun nicht mehr nur in den Gaststätten, sondern auch auf dem Kirmesplatz erhältlich. 1949 kündigte sich an den Fressbuden der Cranger Kirmes das "Wirtschaftswunder" an, symbolisiert durch den Durchbruch der Bratwurst, die den bis dahin dominierenden Schellfisch und Bückling endgültig vom ersten Platz der Kirmesspeisekarte verdrängte und die Cranger Hechtkirmes Geschichte werden ließ. Die Cranger Kirmes des Jahres 1949 sollte man die Kirmes der Bratwürste taufen, schlug am 08. August ein so betitelter Artikel der Ruhrnachrichten vor.

Heutzutage ist das Speisenangebot breit gefächert. Nach wie vor gehört Fisch in den verschiedensten Variationen dazu, z. B. als Backfisch.



Schaustellerwohnwagen

Foto, 1930er Jahre

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Schaustellerwohnwagen

Die Entwicklung des Schaustellergewerbes

Die Tatsache, dass das fahrende Volk in steigendem Maße auf der Cranger Kirmes auftauchte, war kein lokales Phänomen, sondern korrespondierte mit der Etablierung des Schaustellergewerbes, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzte und etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Abschluss fand. In dieser Zeit bildete sich das Berufsbild des "modernen" Schaustellers heraus. Einzeln oder im Familienverband bereisten sie mit eigenen Schau-, Belustigungs-, Ausspielungs- und Fahrgeschäften oder mit Verkaufs-, Gaststätten- und Imbissbetrieben die Kirmesse, Jahrmärkte und ähnliche Volksfeste. Die Bereisungen geschahen mit Wohn- und Packwagen, die auf die speziellen Bedürfnisse dieses mobilen Geschäfts- wie Privatlebens hin konzipiert und angeschafft wurden.

Die wachsende Bedeutung des Schaustellergewerbes zeigte sich auch seit den 1880er Jahren im Aufbau eigener Organisations- und Kommunikationsstrukturen. Die Schausteller schlossen sich in örtlichen Schaustellervereinen zusammen und vernetzten diese durch überregionale Organisationen, wie z. B. den 1895 entstandenen Mitteldeutschen Schaustellerverein mit Sitz in Herford. Darüber hinaus schufen sie sich mit der 1883 in Pirmasens gegründeten Fachzeitschrift Der Komet ein landesweites Kommunikationsorgan. Die Schaustellerzeitschrift veröffentlicht Verkaufsanzeigen von Karussellherstellern, Tierhandlungen und einzelnen Schaustellern, druckt Stellenangebote und -gesuche sowie Festankündigungen der Städte und Gemeinden ab, informiert, seit 1893 mit einem zusätzlich herausgegebenen Kalender, über die Termine von Volksfesten und Märkten sowie den Aufenthaltsort und die Adressen einzelner Schausteller.  Abonnenten haben die Möglichkeit, Familiennachrichten bekanntzugeben.



Ein Schaustellerwagen verlässt Crange, aus Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 15.08.1935

Repro eines Pressefotos

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Ein Schaustellerwagen verlässt Crange, aus Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 15.08.1935
Ein Schaustellerwagen verlässt Crange, aus Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 15.08.1935.jpg
Ein Schaustellerwagen verlässt Crange, aus Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 15.08.1935


Hinter den Kulissen der Laurentius-Kirmes, Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 15.08.1935

Pressebericht

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Hinter den Kulissen der Laurentius-Kirmes, Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 15.08.1935
Hinter den Kulissen der Laurentius-Kirmes, Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 15.08.1935.jpg
Hinter den Kulissen der Laurentius-Kirmes, Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 15.08.1935


Gemütliches Wohnzimmer im Wohnwagen

Foto, 1985

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Winfried Labus

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Gemütliches Wohnzimmer im Wohnwagen
Gemütliches Wohnzimmer im Wohnwagen, 1985.jpg
Gemütliches Wohnzimmer im Wohnwagen


Wohnwagenidylle der Schaustellerfamilie Bruch

Foto, 1985

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Winfried Labus

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Wohnwagenidylle der Schaustellerfamilie Bruch
Wohnwagenidylle der Schaustellerfamilie Bruch, 1985.jpg
Wohnwagenidylle der Schaustellerfamilie Bruch


Schaustellervater und -tochter nebst Hund

Foto, 1985

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Schaustellervater und -tochter nebst Hund
Schaustellervater und -tochter nebst Hund, 1985.jpg
Schaustellervater und -tochter nebst Hund


Museumsstück Schaustellerwagen, Baujahr 1936

Foto, 2004

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Roland Schönig

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Museumsstück Schaustellerwagen, Baujahr 1936
Schaustellerwagen, Baujahr 1936.jpg
Museumsstück Schaustellerwagen, Baujahr 1936


Sinti und Roma auf dem Cranger Kirmesplatz, 1920er Jahre

Foto

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Sinti und Roma auf dem Cranger Kirmesplatz, 1920er Jahre

Das Verschwinden der Sinti und Roma

Alljährlich kamen die Sinti und Roma mit ihren Pferden und Wagen zur Cranger Kirmes nach Wanne-Eickel. Ihre Anwesenheit, über die regelmäßig in den Lokalzeitungen berichtet wurde, verlieh der Arbeiterstadt für kurze Zeit einen Hauch von Exotik, Freiheit, Weltoffenheit und Abenteuertum. Fremde Lebensgewohnheiten und auffällige Kleidung förderten in der ansässigen Bevölkerung jedoch Vorurteile gegenüber den 'Zigeunern'. In radikalisierter Form fanden derartige Klischees Eingang in die rassistische Ideologie der Nationalsozialisten. 'Minderwertige', 'asoziale Elemente', Bettler, Wahrsager, 'Arbeitsscheue' und Landstreicher, zu denen auch Sinti und Roma gerechnet wurden, fanden 'im nationalsozialistischen Deutschland keinen Raum mehr' und waren somit der 'Ausrottung' preisgegeben. Die Entrechtung und Vernichtung der Sinti und Roma erfolgte schrittweise und planmäßig. So erlaubte der Runderlass des Preußischen Reichs- und Innenministeriums vom 06. Juni 1936 den Behörden die Ausweisung in Deutschland weilender 'ausländischer Zigeuner'. 1938 wurde die eigens zur 'Bekämpfung des Zigeunerwesens' beim Polizeipräsidenten in München eingerichtete 'Zigeunerpolizei-Stelle' dem Reichskriminal-Polizei-Amt angegliedert. Deren Aufgaben bestanden in der Erfassung der im Deutschen Reich lebenden Sinti und Roma. Ab 1938 durften sich Sinti und Roma nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen. Sofern sie keinen festen Wohnsitz im Herner Stadtgebiet nachwiesen, waren sie gezwungen, auf dem ehemaligen Sportplatz an der Weichselstraße (jetzt Sodinger Straße) zu leben. Der 'Festsetzungserlass' vom 17. Oktober 1939 ermöglichte den Nazis die Internierung aller 'Zigeuner und Zigeunermischlinge' in Sammellagern. 1942 befahl Heinrich Himmler ihre Einweisung ins KZ nach Auschwitz-Birkenau.



Sinto auf dem Cranger Pferdemarkt, um 1928

Foto

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Sinto auf dem Cranger Pferdemarkt, um 1928
Sinto auf dem Pferdemarkt, um 1928.jpg
Sinto auf dem Cranger Pferdemarkt, um 1928


Wanne-Eickeler Zeitung vom 11.08.1928

Pressebericht

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Wanne-Eickeler Zeitung vom 11.08.1928
Wanne-Eickeler Zeitung vom 11.08.1928.jpg
Wanne-Eickeler Zeitung vom 11.08.1928


Wanne-Eickeler Volkszeitung vom 09.08.1932

Pressebericht

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Wanne-Eickeler Volkszeitung vom 09.08.1932
Wanne-Eickeler Volkszeitung vom 09.08.1932.jpg
Wanne-Eickeler Volkszeitung vom 09.08.1932


Wanne-Eickeler Zeitung vom 13.08.1932

Pressebericht

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Wanne-Eickeler Zeitung vom 13.08.1932
Wanne-Eickeler Zeitung vom 13.08.1932.jpg
Wanne-Eickeler Zeitung vom 13.08.1932


Sinti und Roma auf der Cranger Kirmes, 1920er Jahre

Foto

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Sinti und Roma auf der Cranger Kirmes, 1920er Jahre
Sinti und Roma auf der Cranger Kirmes, 1920er Jahre.jpg
Sinti und Roma auf der Cranger Kirmes, 1920er Jahre


Wanne-Eickeler Zeitung vom 15.08.1934

Pressebericht

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Wanne-Eickeler Zeitung vom 15.08.1934
Wanne-Eickeler Zeitung vom 15.08.1934.jpg
Wanne-Eickeler Zeitung vom 15.08.1934


Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 13.08.1935

Pressebericht

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Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 13.08.1935
Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 13.08.1935.jpg
Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 13.08.1935


Herner Anzeiger vom 08.08.1936

Pressebericht

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Herner Anzeiger vom 08.08.1936
Herner Anzeiger vom 08.08.1936.jpg
Herner Anzeiger vom 08.08.1936


Sintize auf der Cranger Kirmes, 1930er Jahre

Foto

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Sintize auf der Cranger Kirmes, 1930er Jahre
Sintize auf der Cranger Kirmes, 1930er Jahre.jpg
Sintize auf der Cranger Kirmes, 1930er Jahre


Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 10.08.1938

Pressebericht

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Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 10.08.1938
Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 10.08.1938.jpg
Westfälische Landeszeitung Rote Erde vom 10.08.1938


Westfalenpost, Wanne-Eickeler Nachrichten, 07.08.1948

Pressebericht

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Westfalenpost, Wanne-Eickeler Nachrichten, 07.08.1948
Westfalenpost, Wanne-Eickeler Nachrichten, 07.08.1948.jpg
Westfalenpost, Wanne-Eickeler Nachrichten, 07.08.1948


Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Ausgabe Wanne-Eickel, 06.08.1954

Zeitungswerbung

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Ausgabe Wanne-Eickel, 06.08.1954

Pferdestärken

Im "Wirtschaftswunderland" verschwand der traditionelle Pferdemarkt in der ersten Hälfte der 1950er Jahre hinter aufwendig aufgezogenen Automessen, und auch bei den übrigen Sonderveranstaltungen orientierte man sich nicht mehr an lokalen Bezügen oder höheren Kulturwerten, sondern an berühmten Großstadtkirmessen, wie dem Münchener Oktoberfest.

Das Auto war Statussymbol und stand für den wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Aufstieg. Man war auch in Wanne-Eickel wieder wer und so wurden im Zuge der Cranger Kirmes von 1951 bis 1954 Automessen zelebriert.

Für Wanne-Eickel war die Ausrichtung der Messen ein Zuschussgeschäft. Aus diesem Grunde verzichtete die Stadt ab 1955 - ausgerechnet in dem Jahr, in dem Wanne-Eickel Großstadt wurde - auf diese Kirmessonderveranstaltung.



Der Wanne-Eickeler Automesse zum Geleit, Automesse 1951

Schriftstück

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Der Wanne-Eickeler Automesse zum Geleit, Automesse 1951
Der Wanne-Eickeler Automesse zum Geleit, Automesse 1951.jpg
Der Wanne-Eickeler Automesse zum Geleit, Automesse 1951


Allgemeine Bedingugen für die Automesse Wanne-Eickel, 1951

Schriftstück

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Allgemeine Bedingugen für die Automesse Wanne-Eickel, 1951
Allgemeine Bedingugen für die Automesse Wanne-Eickel, 1951.jpg
Allgemeine Bedingugen für die Automesse Wanne-Eickel, 1951


Automesse Wanne-Eickel, Vertrag mit dem Sportverein Wanne 11, 1951

Schriftstück

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Automesse Wanne-Eickel, Vertrag mit dem Sportverein Wanne 11, 1951
Automesse Wanne-Eickel, Vertrag mit dem Sportverein Wanne 11, 1951.jpg
Automesse Wanne-Eickel, Vertrag mit dem Sportverein Wanne 11, 1951


Automesse Wanne-Eickel, Übersichtskarte, 1951

Schriftstück

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Automesse Wanne-Eickel, Übersichtskarte, 1951
Automesse Wanne-Eickel, Übersichtskarte, 1951.jpg
Automesse Wanne-Eickel, Übersichtskarte, 1951


Automesse Wanne-Eickel für gebrauchte Kraftfahrzeuge, 1952

Schriftstück

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Automesse Wanne-Eickel für gebrauchte Kraftfahrzeuge, 1952
Automesse Wanne-Eickel für gebrauchte Kraftfahrzeuge, 1952.jpg
Automesse Wanne-Eickel für gebrauchte Kraftfahrzeuge, 1952


Werbung für die Automesse Wanne-Eickel, Kraftfahrzeug-Anzeiger Krefeld, 01.08.1953

Werbung

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Werbung für die Automesse Wanne-Eickel, Kraftfahrzeug-Anzeiger Krefeld, 01.08.1953
Werbung für die Automesse Wanne-Eickel, Kraftfahrzeug-Anzeiger Krefeld, 01.08.1953.jpg
Werbung für die Automesse Wanne-Eickel, Kraftfahrzeug-Anzeiger Krefeld, 01.08.1953


Gegenüberstellung der Einnahmen und Aufwendungen der Cranger Kirmes , des Pferdemarktes und der Automesse, 1954

Schriftstück

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Gegenüberstellung der Einnahmen und Aufwendungen der Cranger Kirmes , des Pferdemarktes und der Automesse, 1954
Gegenüberstellung der Einnahmen und Aufwendungen der Cranger Kirmes , des Pferdemarktes und der Automesse, 1954.jpg
Gegenüberstellung der Einnahmen und Aufwendungen der Cranger Kirmes , des Pferdemarktes und der Automesse, 1954


Cranger Kirmes 1965, Werbeplakat

Reproduktion eines Werbeplakates

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Kurzbeschreibung
Cranger Kirmes 1965, Werbeplakat

Reit- und Springturnier 1965

In den 1960er Jahren besannen sich die Kirmesorganisatoren bei der Gestaltung von Sonderveranstaltungen wieder stärker auf die historischen Traditionen und lokalen Bezüge des Cranger Volksfestes, die im Jahrzehnt zuvor zugunsten einer Modernisierung der Kirmesveranstaltung nach dem Vorbild des Münchener Oktoberfestes weitgehend vernachlässigt worden waren.

Da der Pferdemarkt zeitweise mangels Auftrieb gar nicht mehr stattfand, entschieden sich die Kirmesorganisatoren - wie schon in den 1930er Jahren - mit einem durch Spenden finanzierten Reitturnier an die Tradition des Pferdemarktes anzuknüpfen.

Die Teilnehmer der Veranstaltung rekrutierten sich aus der Spitzenklasse der deutschen Reiterei.  Außer Hans Günter Winkler und Alwin Schockemöhle waren nahezu alle bekannten Vertreter dieser Sportart in Wanne-Eickel dabei.

Bei einer Springprüfung, einer Eignungsprüfung für Reitpferde und einer Dressurprüfung, bei der es um den 'Preis von Wanne-Eickel' ging, zeigten die Olympiasieger Harry Boldt, Kurt Jarasinski und Hannelore Weygand sowie andere berühmte Reiter wie Hermann Schridde und Peter Schmitz vor mehreren tausend Zuschauern auf dem Sportplatz Wanne 1911 ihr Können.



Programm des 1. Reit- und Springturniers im Rahmen der Cranger Kirmes 1965

Programm

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Stadtarchiv Herne

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Programm des 1. Reit- und Springturniers im Rahmen der Cranger Kirmes 1965
Programm des 1. Reit- und Springturniers im Rahmen der Cranger Kirmes 1965.jpg
Programm des 1. Reit- und Springturniers im Rahmen der Cranger Kirmes 1965


Teilnehmerliste des 1. Reit- und Springturniers im Rahmen der Cranger Kirmes 1965

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Teilnehmerliste des 1. Reit- und Springturniers im Rahmen der Cranger Kirmes 1965
Teilnehmerliste des 1. Reit- und Springturniers im Rahmen der Cranger Kirmes 1965.jpg
Teilnehmerliste des 1. Reit- und Springturniers im Rahmen der Cranger Kirmes 1965


Bericht über das erste Reit- und Springturnier m Rahmen der Cranger Kirmes 1965, Westfälische Rundschau vom 09.08.1965

Zeitungsartikel

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Stadtarchiv Herne

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Bericht über das erste Reit- und Springturnier m Rahmen der Cranger Kirmes 1965, Westfälische Rundschau vom 09.08.1965
Bericht über das erste Reit- und Springturnier m Rahmen der Cranger Kirmes 1965, Westfälische Rundschau vom 09.08.1965.jpg
Bericht über das erste Reit- und Springturnier m Rahmen der Cranger Kirmes 1965, Westfälische Rundschau vom 09.08.1965


Ruine Haus Crange aus dem Riesenrad heraus fotografiert, August 2012, Foto Kirsten Weber, Bildarchiv Herne

Foto

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Pressebüro der Stadt Herne, Bildarchiv

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Ruine Haus Crange aus dem Riesenrad heraus fotografiert, August 2012, Foto Kirsten Weber, Bildarchiv Herne

Der Pferdemarkt und die Kirmes müssen in möglicher Nähe des Dorfes Crange abgehalten werden.

Vor dem Hintergrund eines erarbeiteten Flächennutzungsplanes für Wanne-Eickel kam der Landeskonservator von Westfalen-Lippe nach einer Ortsbesichtigung im Februar 1967 zu folgendem Ergebnis: Durch diesen neuen Gesichtspunkt kamen alle Anwesenden zu der Erkenntnis, dass die historischen Reste von Crange durch ihre ungünstige Lage auf die Dauer nicht gehalten werden können. Daher wurde vorgeschlagen, die Alte Schule nach sorgsamem Aufmass zu gegebener Zeit abzubauen und das Fachwerk einzulagern, damit das Haus später an geeigneter Stelle in einem Erholungsgebiet der Stadt eine neue Aufstellung finden kann. Besonders sinnvoll wäre die Neuaufstellung in Verbindung mit einem neuen Platz für die Cranger Kirmes.

Das alte Schulgebäude steht seit 1968 nicht mehr, die Kirmes aber konnte sich an ihrem historischen Standort behaupten, und zwar auch mit Blick zurück auf § 6 des Eingemeindungsvertrages von 1905, der Crange in die Gemeinde Wanne übergehen ließ: Der Pferdemarkt und die Kirmes müssen während des Fortbestehens in den Grenzen der bisherigen Gemeinde Crange und in möglichster Nähe des bisherigen Dorfes Crange, soweit es die Verhältnisse zulassen, abgehalten werden.



Eingemeindungsvertrag vom 07.12.1905

Schriftstück

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Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Eingemeindungsvertrag vom 07.12.1905
Eingemeindungsvertrag vom 07.12.1905.jpg
Eingemeindungsvertrag vom 07.12.1905


Karte des alten Dorfes Crange mit historischen Gebäuden

Bearbeitete historische Karte

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Karte des alten Dorfes Crange mit historischen Gebäuden
Karte des alten Dorfes Crange mit seinen historischen Gebäuden..jpg
Karte des alten Dorfes Crange mit historischen Gebäuden


Bericht des Landeskonservators über von Westfalen-Lippe über Alt-Crange, 22.02.1967

Schriftstück

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Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Bericht des Landeskonservators über von Westfalen-Lippe über Alt-Crange, 22.02.1967
Bericht des  Landeskonservators über  von Westfalen-Lippe über Alt-Crange, 22.02.1967.jpg
Bericht des Landeskonservators über von Westfalen-Lippe über Alt-Crange, 22.02.1967


Das ehemaliges Brauhaus Crange, 1960er Jahre

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Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Das Schloss Crange besaß ein eigenes Brauhaus. Ein Wappenstein aus dem Jahre 1647, der beim Abbruch dieses Gebäudes 1967 gerettet werden konnte, und die Erwähnung von fünf Braukesseln im Feuerstättenverzeichnis des Amtes Bochum von 1664 geben Hinweise auf die alte Tradition des Bierbrauens in Crange.
Das ehemaliges Brauhaus Crange, 1960er Jahre.jpg
Das ehemaliges Brauhaus Crange, 1960er Jahre


Die ehemalige Cranger Mühle, 1960er Jahre

Foto

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Die erste urkundliche Genehmigung zum Bau einer Kornmühle in Crange durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg stammt aus dem Jahre 1666. Das im 19. Jahrhundert zu einer Sägemühle umgebaute Haus stand im südwestlichen Zipfel des heutigen Schwing-Geländes. Der Abbruch erfolgte im November 1961. Das Foto enstand 1959 im Mahlraum.
Die ehemalige Cranger Mühle, 1960er Jahre.jpg
Die ehemalige Cranger Mühle, 1960er Jahre


Die ehemalige Cranger Schule, 1960er Jahre

Foto

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Stadtarchiv Herne

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Kurzbeschreibung
Das 1669 als Pfarrhaus errichtete Gebäude wurde 1849 zu einer einklassigen Schule für 60 Kinder umgebaut. Nach Fertigstellung eines Schulneubaus 1883 wurde die alte Cranger Schule als Wohnhaus u. a. für den Küster der evangelischen Kirche genutzt. Der Abbruch erfolgte im Juli 1968.
Die ehemalige Cranger Schule, 1960er Jahre.jpg
Die ehemalige Cranger Schule, 1960er Jahre


Die Ruine von Haus Crange unweit des Kirmesplatzes, August 2008, Foto Tim Bunte, LWL-Museum für Archäologie Herne

Foto

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Stadtarchiv Herne

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LWL-Museum für Archäologie Herne

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Kurzbeschreibung
Die Ruine von Haus Crange unweit des Kirmesplatzes, August 2008, Foto Tim Bunte, LWL-Museum für Archäologie Herne
Die Ruine von Haus Crange am Kirmesplatz, August 2008, Foto Tim Bunte, LWL-Museum für Archäologie Herne.jpg
Die Ruine von Haus Crange unweit des Kirmesplatzes


Kirmesarbeiter bei der Pause, künstlerisch umgesetzt

Foto, 2008

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Wolfgang Quickels

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Kirmesarbeiter bei der Pause, künstlerisch umgesetzt

Kirmesaufbau

Viele gebürtige, inzwischen verzogene Wanne-Eickeler lassen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den am Ort verbliebenen Verwandten und Freunden alljährlich im August auf Crange dabei zu sein, und einigen Einheimischen dient der Rummel, ähnlich den christlichen Feiertagen Weihnachten, Ostern und Pfingsten, zur groben Zeiteinteilung des Jahres. Nach Aussagen der Schausteller beobachten nirgends so viele Schaulustige wie in Wanne-Eickel den Aufbau ihrer Geschäfte.

Kinder, Jugendliche, Rentner und sogar ganze Familien zieht es vorab auf den Kirmesplatz, um sich vom ordnungsgemäßen Ablauf des Aufbaus zu überzeugen, weiß der überzeugte Wanne-Eickeler Wolfgang Berke aus seinem Baukauer Quartier zu berichten. Wer beim Aufbauen genauer zuschaut, wird schnell merken, dass die Betriebsamkeit und das Gewusel eine ausgeklügelte Choreografie haben, erklärt Berke nicht ohne Repekt.

Die Oberaufsicht führt - professionell und zumeist unauffällig - der Fachbereich Öffentliche Ordnung der Stadt Herne.



Montage der Achterbahn Ende der 1960er Jahre

Foto

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Walther Müller

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Kurzbeschreibung
Montage der Achterbahn Ende der 1960er Jahre
Montage der Achterbahn Ende der 1960er Jahre, Foto Walther Müller.JPG
Montage der Achterbahn Ende der 1960er Jahre


Aufbaupublikum bei der Achterbahnmontage, Ende der 1960er Jahre

Foto

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Stadtarchiv Herne

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Walther Müller

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Kurzbeschreibung
Aufbaupublikum bei der Achterbahnmontage, Ende der 1960er Jahre
Aufbaupublikum bei der Achterbahnmontage, Ende der 1960er Jahre, Foto Walther Müller.JPG
Aufbaupublikum bei der Achterbahnmontage, Ende der 1960er Jahre


Schrauben in luftiger Höhe

1985

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Stadtarchiv Herne

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Winfried Labus

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Schrauben in luftiger Höhe
Kirmesaufbau 2, Winfried Labus, 2004.jpg
Schrauben in luftiger Höhe


Ich nehme ein R

Foto, 1985

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Stadtarchiv Herne

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Winfried Labus

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Ich nehme ein R
Kirmesaufbau 1, Winfried Labus, 2004.jpg
Ich nehme ein R


Aufbau des Riesenrades

Foto, 1985

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Stadtarchiv Herne

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Winfried Labus

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Aufbau des Riesenrades
Kirmesaufbau 3, Winfried Labus, 2004.jpg
Aufbau des Riesenrades


Kuschelaufbaupause mit King Kong

Foto, 1999

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Wolfgang Quickels

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Kuschelaufbaupause mit King Kong
Kirmesaufbau 3, Foto Wolfgang Quickels, 1999.jpg
Kuschelaufbaupause mit King Kong


Grusel beim Aufbau der Geisterbahn: eine Puppe hängt am Fahrgeschäft

Foto, 2007

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Stadtarchiv Herne

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Wolfgang Quickels

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Kurzbeschreibung
Grusel beim Aufbau der Geisterbahn: eine Puppe hängt am Fahrgeschäft
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Grusel beim Aufbau der Geisterbahn: eine Puppe hängt am Fahrgeschäft


Gutes Verhältnis zwischen Kirmesarbeiter und T-Rex

Foto, 2008

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Stadtarchiv Herne

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Wolfgang Quickels

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Gutes Verhältnis zwischen Kirmesarbeiter und T-Rex
Kirmesaufbau 2, Foto Wolfgang Quickels, 2008.jpg
Gutes Verhältnis zwischen Kirmesarbeiter und T-Rex


Kirmesumzug 2019, Foto Olaf Fuhrmann / Funke Foto Services GmbH

Foto

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Stadtarchiv Herne

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Olaf Fuhrmann / Funke Foto Services GmbH

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Kirmesumzug 2019, Foto Olaf Fuhrmann / Funke Foto Services GmbH

Festumzüge

1966 griffen die Kirmesorganisatoren eine weitere festgestalterische Idee der 1930er Jahre auf, indem sie mit einem Festumzug 'auf die Cranger Kirmes und ihre Tradition aufmerksam' machen wollten. Der erste Festumzug nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Platzkonzerte in den Stadtteilen Eickel, Röhlinghausen und Wanne-Mitte vorausgingen, nahm sich noch relativ bescheiden aus. Der Umzug formierte sich lediglich aus der Bergwerkskapelle der Zeche Hannover-Hannibal und einer Reitergruppe vom Buschmannshof. Zuschauer wurden nur wenige angelockt.

Mit Unterstützung der örtlichen Gewerbetreibenden kam jedes Jahr etwas Neues hinzu. Der Kirmesumzug wurde mehr und mehr attraktiv.

Mittlerweile verfolgen jährlich rund 100.000 Besucher den Festumzug entlang der Hauptstraße zwischen Eickel und Crange. Etwa 4.000 Festumzugsteilnehmer starten vom St.-Jörgen-Platz aus in Richtung Cranger Kirmes und bilden eine gut vier Kilometer lange und bunte Partymeile mit über 100 Gruppen. Etwa 90 Minuten braucht ein geschmückter Festwagen oder eine Fußgruppe für den Weg über die Hauptstraße in Richtung Kirmesplatz in Crange.



Schaustellerpräsident Albert Ritter chauffiert die Kirmeskönigin

Foto, 2019

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Schaustellerpräsident Albert Ritter chauffiert die Kirmeskönigin
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Schaustellerpräsident Albert Ritter chauffiert die Kirmeskönigin


Fußgruppe des Sport- und Freizeitbades Wananas

Foto, 2019

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Fußgruppe des Sport- und Freizeitbades Wananas
2 Fußgruppe des Sport- und Freizeitbades Wananas.jpg
Fußgruppe des Sport- und Freizeitbades Wananas


Hoch zu Ross - eine Reiterstaffel darf natürlich nicht fehlen

Foto, 2019

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Hoch zu Ross - eine Reiterstaffel darf natürlich nicht fehlen
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Hoch zu Ross - eine Reiterstaffel darf natürlich nicht fehlen


Wagen der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V.

Foto, 2019

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Stadtarchiv Herne

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Gerd Biedermann

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Wagen der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V.
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Wagen der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V.


Fußgruppe der Schornsteinfegervereinigung

Foto, 2019

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Fußgruppe der Schornsteinfegervereinigung
5 Fußgruppe der Schornsteinfegervereinigung.jpg
Fußgruppe der Schornsteinfegervereinigung


Glücksbringer für den Oberbürgermeister Frank Dudda

Foto, 2019

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Gerd Biedermann

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Glücksbringer für den Oberbürgermeister Frank Dudda
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Glücksbringer für den Oberbürgermeister Frank Dudda


Wagen des Theaters 'Fidele Horst'

Foto, 2019

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Stadtarchiv Herne

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Wagen des Theaters 'Fidele Horst'
7 Wagen des Theaters 'Fidele Horst'.jpg
Wagen des Theaters 'Fidele Horst'


Ein Feuerspucker heizt ein

2019

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Gerd Biedermann

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Ein Feuerspucker heizt ein
8 Ein Feuerspucker heizt ein.jpg
Ein Feuerspucker heizt ein


Das Team des Herner Archäologiemuseums bewirbt seine 'Pest-Ausstellung' auf kreativ schaurige Weise

2019

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Stadtarchiv Herne

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Gerd Biedermann

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Das Team des Herner Archäologiemuseums bewirbt seine 'Pest-Ausstellung' auf kreativ schaurige Weise
9 Das Team des Archäologiemuseums bewirbt seine 'Pest-Ausstellung' auf kreative Weise.jpg
Das Team des Herner Archäologiemuseums bewirbt seine 'Pest-Ausstellung' auf kreativ schaurige Weise


Wagen der Wanner Weiber

Foto, 2019

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Wagen der Wanner Weiber
10 Wagen der Wanner Weiber.jpg
Wagen der Wanner Weiber


Die Kumpel marschieren mit

Foto, 2019

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Die Kumpel marschieren mit
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Die Kumpel marschieren mit


Fußgruppe des Schützenvereins BSV Holthausen 1857 e. V.

Foto, 2019

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Fußgruppe des Schützenvereins BSV Holthausen 1857 e. V.
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Fußgruppe des Schützenvereins BSV Holthausen 1857 e. V.


Wagen der DLRG

Foto, 2019

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Wagen der DLRG
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Wagen der DLRG


Fußgruppe des Deutschen Roten Kreuzes

Foto, 2019

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Fußgruppe des Deutschen Roten Kreuzes


Wagen der Wanner Blagen

Foto, 2019

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Wagen der Wanner Blagen
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Wagen der Wanner Blagen


Fußgruppe des Spielmannszuges Herne-Süd 1987

Foto, 2019

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Fußgruppe des Spielmannszuges Herne-Süd 1987
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Fußgruppe des Spielmannszuges Herne-Süd 1987


Wagen der Kirmespiraten

Foto, 2019

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Wagen der Kirmespiraten
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Wagen der Kirmespiraten


Fußgruppe von Steinzeitmenschen

Foto, 2019

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Fußgruppe von Steinzeitmenschen
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Fußgruppe von Steinzeitmenschen


Wagen der Mondritterschaft Wanne-Eickel

Foto, 2019

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Wagen der Mondritterschaft Wanne-Eickel
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Wagen der Mondritterschaft Wanne-Eickel


Eine Fußgruppe wundersamer Wesen

Foto, 2019

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Eine Fußgruppe wundersamer Wesen
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Eine Fußgruppe wundersamer Wesen


Da staunt die Queen: Oberbürgermeister Frank Dudda eröffnet die 2017er Ausgabe der Cranger Kirmes, die seitdem elf Tage dauert.

Foto, 2017

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Stadtarchiv Herne

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Roland Schönig

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Da staunt die Queen: Oberbürgermeister Frank Dudda eröffnet die 2017er Ausgabe der Cranger Kirmes, die seitdem elf Tage dauert.

Kirmeseröffnungen

Am 02. August 1957 fand die erste offizielle Kirmeseröffnungsfeier nach dem Vorbild des Münchener Oktoberfestes statt. Um neun Uhr morgens kündigten fünf Böllerschüsse unüberhörbar den Auftakt der Cranger Kirmes an. Gleichzeitig erklärte der Wanne-Eickeler Oberbürgermeister Edmund Weber, dem Beispiel seines Münchener Amtskollegen folgend, mit dem symbolischen Akt des Fassanstichs das "Fest des Kohlenreviers" offiziell für eröffnet. In seiner Festrede verglich das Stadtoberhaupt den Stellenwert der Cranger Kirmes für das Ruhrgebiet mit dem des Münchener Oktoberfestes und verwies auf die lange Tradition des Wanne-Eickeler Volksfestes. Gefeiert wurde in einem Bayernzelt. Seit 1952 gehören Bayernzelte zum Cranger Kirmesbild.

Neben der offiziellen Kirmeseröffnung am Freitagmorgen etablierte sich seit Mitte der 1950er Jahre bei den Einheimischen die Gewohnheit, am Vorabend der Kirmes nach einem ersten Bummel über den Kirmesplatz, auf dem sie die noch geschlossenen, aber fertig aufgebauten Schaustellergeschäfte begutachteten, sich zu einem Umtrunk im Bayernzelt zu treffen. Dieser "Begutachtungsdonnerstag" ist seit 2017 ein offizieller Kirmestag. Der Jahrmarkt wurde um diesen Tag auf elf Tage verlängert. Die zeitliche Erweiterung ermöglichte ein neuer Freizeitlärmerlass des Landes NRW, der bestimmte, dass für Traditionsveranstaltungen Immissionswerte an achtzehn statt wie zuvor an zehn Tagen überschritten werden dürfen.



Große Eröffnungsfeiern, namhafte Künstler und Prominenz, Tafel 1

Tafel aus einer Ausstellungsdokumentation zur Geschichte der Cranger Kirmes , 2010

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Große Eröffnungsfeiern, namhafte Künstler und Prominenz, Tafel 1
Große Eröffnungsfeiern, namhafte Künstler und Prominenz, Tafel 1.jpg


Große Eröffnungsfeiern, namhafte Künstler und Prominenz, Tafel 2

Tafel aus einer Ausstellungsdokumentation zur Geschichte der Cranger Kirmes , 2010

Aus der Sammlung von

Stadtarchiv Herne

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Große Eröffnungsfeiern, namhafte Künstler und Prominenz, Tafel 2
Große Eröffnungsfeiern, namhafte Künstler und Prominenz, Tafel 2.jpg