Erholung in der Stadt
Einblicke in eine Auswahl Darmstädter Gärten
Eine virtuelle Ausstellung von
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Zwei Personen entspannen sich am Ufer des Müllersteichs im Bürgerpark Nord
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Rechteinformation
Roland Koch
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA, Best. 53
In einer wachsenden Stadt sind Grünflächen wichtige Orte der Entspannung und Erholung. Im Laufe der Jahrhunderte haben in Darmstadt verschiedene Parkanlagen diese Funktion für die Bevölkerung übernommen, sind gewachsen und haben sich mit den Anforderungen der Stadt verändert.
Das Stadtarchiv hat vier verschiedene Garten- und Parkanlagen genauer betrachtet und unterschiedlichste Archivalien zu ihrer Geschichte zusammengestellt. Die Schau zeigt auch das Verhältnis der Darmstädter*innen zu ihren "grünen Wohnzimmern" und wie dieses im Archiv dokumentiert wird.
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Orangerie mit Springbrunnen
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Rechteinformation
Maximilian Compani
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 53 Nr. 9127
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2003
Ort
Darmstadt
Landgraf Ernst Ludwig hatte 1714 beim damaligen Dorf Bessungen ein Landgut erworben, um sich dort einen französischen Park anlegen zu lassen. Rémy de la Fosse, Architekt auch des Darmstädter Schlosses, sollte ein dreiflügeliges Palais errichten – die Orangerie. Doch nur der Westflügel des Baus wurde verwirklicht.
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Gartengesellschaft mit Großherzog Ernst Ludwig auf dem Märchenfest in der Bessunger Orangerie
Aus der Sammlung von
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Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1913
Die erste Ausstattung der Orangerie beinhaltete 20 Goldapfelbäume und sechzig Orangenbäume aus Sardinien, die für zusammen 7000 Reichstaler gekauft worden waren. Im so bestückten Gebäude feierte die höfische Gesellschaft rauschende Feste.
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Hessische Gartenbau-Ausstellung in der Bessunger Orangerie
Plakat von Hans Vielmetter
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Rechteinformation
Hans Vielmetter
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 53 Nr. 529
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1905
Nach einem Brand 1774, der das Orangeriegebäude vollständig zerstörte, wurde es bis 1782 von dem Bessunger Baumeister Johann Martin Schuhknecht neu aufgebaut.
Vermutlich um 1802 wurde der Garten schließlich auch für das nichthöfische Publikum geöffnet. Darauf folgten öffentliche Veranstaltungen und Ausstellungen auf dem Gelände. Die Rosenschau, die der Gartenverein 1870 veranstaltete, legte den Grundstein für eine Tradition großer Gartenbauaustellungen im Orangeriegarten, die auch mit einigen Besonderheiten aufwarten konnten.
In den Jahren 1848 und 1849, während des deutsch-französischen Krieges und den beiden Weltkriegen erlebte der Garten eine militärische Zweckentfremdung. Er wurde als Exerzierplatz, Lazarett und als Kartoffel- und Gemüsegarten genutzt.
Aber es fanden dort auch weiterhin Veranstaltungen statt, wie das “Märchenfest beim Kleinen König”. Es wurde am 31. Mai und 1. Juni 1913 unter der Schirmherrschaft von Großherzogin Eleonore im Orangeriegarten zugunsten des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege im Großherzogtum Hessen veranstaltet.
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Programm des Märchenfestes in der Bessunger Orangerie
Mächenfest beim "Kleinen König". Im Orangeriegarten-Bessungen am Samstag, den 31. Mai und Sonntag, den 1. Juni 1913 zum Besten des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege im Großherzogtum Hessen
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1913
Ort
Darmstadt
Weitere Informationen
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Fahrgeschäfte und Festgesellschaft auf dem Märchenfest in der Bessunger Orangerie
Aus der Sammlung von
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Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1913
Ort
Darmstadt
Das feste Programm sah einen Märchenzug, Märchenspiele und -tänze, ein Promenadenkonzert und eine Opernaufführung vor.
Zwar diente die Veranstaltung einem guten Zweck, bot aber auch eine große Vielfalt an außergewöhnlichen Aktivitäten. Darunter befand sich auch ein großes Karusell, für das die festlich gekleideten Besucher*innen Schlange standen.
Die als Märchenfiguren verkleideten Kinder wurden fotografiert. Die Aufnahmen konnten dann zu Gunsten des Alice-Frauenvereins als Postkarten erstanden werden.
Neben aufwändigen Kostümen wurden auch Tiere in die Darstellung einbezogen. Hans im Glück führte ein kleines Schwein an einer Leine, die hier als Hänsel und Gretel verkleideten Kinder eine Katze.
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Kinder spielen das Märchen "Hänsel und Gretel" auf dem Märchenfest in der Bessunger Orangerie
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Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1913
Ort
Darmstadt
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Luftbild von Darmstadt Süd (Bessungen) mit Bessunger Orangerie
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Rechteinformation
Ernst Selinger
Angaben zum Objekt
Typ
Ernst Selinger (Fotograf)
Teil von
StadtA DA Best. 53 Nr. 9580
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1980
Park und Palais gingen 1918 an den Volksstaat Hessen über. Der überließ sie in einem am 11. Dezember 1925 geschlossenen Vertrag für 99 Jahre der Stadt Darmstadt.
Ziel ist seither die Sanierung von Park und Gebäuden sowie die Verknüpfung der ursprünglichen Ausrichtung der Anlage mit der Forderung nach einem bevölkerungsnahen Erholungsraum.
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Park Rosenhöhe mit Blick auf das Rosarium
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Rechteinformation
Wissenschaftsstadt Darmstadt/Roland Koch
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
14.Oktober 1986
Ort
Darmstadt, Rosenhöhe
Die Rosenhöhe wurde im frühen neunzehnten Jahrhundert im Auftrag der Großherzogin Wilhelmine vom Gartenbaudirektor Johann Michael Zeyher auf einem früheren Weinberg neben dem Oberfeld angelegt. Der Park orientierte sich an der englischen Gartenbautheorie der damaligen Zeit und sollte eine idealisierte, idyllische Landschaft zeigen.
Während dieser Zeit war die Anlage der großherzoglichen Familie und ihren Gästen vorbehalten. Erst nach dem Tod von Wilhelmine, 1836, wurde sie für die Bevölkerung geöffnet.
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Rosarium auf der Rosenhöhe
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Rechteinformation
Wissenschaftsstadt Darmstadt/Roland Koch
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1986
Ort
Darmstadt
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Neues Mausoleum auf der Rosenhöhe
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Rechteinformation
Wissenschaftsstadt Darmstadt/Roland Koch
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1988
Als Wilhelmines Tochter Elisabeth 1826 im Alter von fünf Jahren verstarb, wurde sie auf der Rosenhöhe in einem Mausoleum von Georg Moller bestattet. Damit wurde aus dem Erholungsgarten zeitgleich auch ein Ort der Erinnerung.
Die Veränderungen der Rosenhöhe zogen sich durch die folgenden Generationen von Großherzögen, die dem Garten einen ganz eigenen Charakter verliehen, der heute als Darmstädter Gartenstil bekannt ist. Es kamen neue Elemente wie das Palais Rosenhöhe, der Spanische Turm und, auf Veranlassung von Großherzog Ernst Ludwig, der Rosengarten hinzu. Weitere Grabstätten der Familie ergänzten die Anlage.
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Rosarium auf der Rosenhöhe vor der Instandsetzung
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Rechteinformation
Wissenschaftsstadt Darmstadt/Roland Koch
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1981
Im ersten Weltkrieg wurden Teile des Parks landwirtschaftlich. Der ursprüngliche Zustand der Anlage wurde bis 1925 wiederhergestellt. Anders sah es leider nach dem zweiten Weltkrieg aus und verwahrloste mit der Zeit.
Erst in den 1970er und 1980er Jahren, angetrieben von einer Initiative aus der Bevölkerung, regte sich wieder Interesse an einer Wiederherstellung des Parks. Neue Möglichkeiten zur Gestaltung bot die Schenkung des Geländes durch Prinzessin Magraret an die Stadt Darmstadt. 1979 übernahm die Stadt den bis dahin im Privatbesitz befindlichen Park.
Neue Nutzungskonzepte führten zum Bau von Wohnhäusern am Nord- und Südrand der Rosenhöhe, sowie zum Bau der neuen Künstlerkolonie. Inzwischen ist die Rosenhöhe wieder ein beliebter Ausflugsort für Menschen aus Darmstadt und von außerhalb.
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"Prinzessin Margaret schenkt der Stadt die Rosenhöhe"
Zeitungsartikel aus dem Darmstädter Tagblatt vom 08. Februar 1979
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Stadtarchiv Darmstadt
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 62 Nr. 17 a/3 Gärten und Anlagen: Rosenhöhe/Rosarium bis 1989
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1979
Ort
Darmstadt
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Vorentwurf der Planungskonzeption des Bürgerparks Nord mit eingezeichneten Bauabschnitten
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Sportamt Darmstadt
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 408 Sportamt Nr. 262
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1974
Ort
Darmstadt
Anfang der 1970er Jahre war das Gelände des heutigen Bürgerparks geprägt von kleingärtnerischer Nutzung, großen Brachflächen und Resten offen gelassener Tongruben ehemaliger Ziegeleien.
Erst der Bebauungsplan von 1974 schrieb das Areal als Parkfläche fest.
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Spielende Kinder am Müllersteich im Bürgerpark Nord
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Rechteinformation
Immo Beyer (Fotograf)
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1949
Ort
Darmstadt
Aus einer Planung des damaligen Gartenamtes wurden drei Nutzungszonen entwickelt:
- Bildungseinrichtungen im Süden,
- Sportanlagen in der Mitte
- und im Norden ein landschaftlich gestalteter Park.
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Zusatzinformation für den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt über die Einrichtung eines Schulzentrums und Sportanlagen im Bürgerpark Nord
Aus der Sammlung von
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Teil von
StadtA DA Best. 408 Sportamt Nr. 262
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1973
Ort
Darmstadt
Informationen über die verwendeten Medien
Zusatzinformation für den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt über die Einrichtung eines Schulzentrums und Sportanlagen im Bürgerpark Nord
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 408 Sportamt Nr. 262
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1973
Ort
Darmstadt
Informationen über die verwendeten Medien
„Millionenstück Bürgerpark ist fertig“
Darmstädter Tagblatt, 13. Mai 1975
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Darmstädter Tagblatt
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 62 Nr. 17 a/1 Gärten und Anlagen: Bürgerpark Nord bis 1979
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
13. Mai 1975
Aus Kostengründen musste in einzelnen, teilweise sehr kleinen, Bauabschnitten gearbeitet werden, so dass sich die gesamte Bauzeit auf 25 Jahre erstreckte.
Die Bildungsfläche teilen sich das Berufsschulzentrum, die Christoph-Graupner-Schule, die Ernst-Elias-Niebergall-Schule, die Bernhard-Adelung-Schule und die Christian-Morgenstern-Schule.
In der Sportzone existieren nebeneinander Flächen für den Schul- und Breitensport sowie ein Leichtathletik-Leistungszentrum.
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Vorentwurf der Planungskonzeption des Bürgerparks Nord mit eingezeichneten Bauabschnitten
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Rechteinformation
Sportamt Darmstadt
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 408 Sportamt Nr. 262
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1974
Ort
Darmstadt
Die ehemaligen Tongruben wurden rekultiviert und als Seen mit Ufer- und Sumpfbiotopen in den Park eingegliedert.
Die Ruhe im Bürgerpark wäre beinahe durch die Umsetzung der 1972 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen „Osttangente“ erheblich reduziert worden. Die vierspurige Straße, die als Entlastung des Röhnrings vorgesehen war, wäre am Bürgerpark vorbei in den Martin-Luther-King-Ring (Nordtangente) geführt worden.
Erst nach lauten Protesten aus der Bevölkerung und dem Einschreiten des Hessischen Ministeriums des Inneren wurde der Beschluss 1980 wieder aufgehoben.
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Herrngarten am Landesmuseum Darmstadt mit Blick zum Schloss
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Rechteinformation
Pit Ludwig
Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1975
Ort
Darmstadt
Der älteste und größte Park der Stadt Darmstadt entstand aus mehreren großen und kleinen Gärten. 1567 ließ ihn Landgraf Georg I. als barocken Lustgarten außerhalb der Befestigungsanlage nördlich des Schlosses anlegen.
Im Laufe der Jahre wuchs das Gelände durch Erweiterungen und den Ankauf von Gelände immer weiter an. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts bestand der Park als großzügiger Landschaftsgarten mit malerischen Baumgruppen, einem Teich, offenen Wiesen und kunstvoll gewundenen Wegen. Verschiedene Gebäude und die Grabstätte von Landgräfin Karoline ergänzten das eindrucksvolle Ensemble.
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Fontäne im Herrngarten
Aus der Sammlung von
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Teil von
StadtA DA Best. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
vor 1925
Ort
Darmstadt
Für die Öffentlichkeit stand das Areal erst ab 1802 offen. Dann war es auch der Darmstädter Bevölkerung möglich, tagsüber und unter dem wachen Auge eines patroullierenden Herrngarten-Schutzmannes, durch den Park zu spazieren.
Trotz dieser Sicherheitsvorkehrungen gab es offenbar immer wieder die Notwendigkeit, auf die im Park herrschenden Regeln hinzuweisen. So stellte sich unter anderem der Diebstahl von Pflanzen über Jahrzehnte hinweg als besondere Herausforderung für die Parkaufsicht dar.
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Nachricht über Vandalismus im Herrngarten
Auszug aus dem Darmstädter Frag- und Anzeigeblatt, 14. April 1806
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Teil von
Darmstädter Frag- und Anzeigeblatt, 1806
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1806
Ort
Darmstadt
Informationen über die verwendeten Medien
Blick auf das Martinsviertel mit Elisabethenkirche und Herrngarten
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Teil von
StadtA DA Best. 53 Nr. 10473
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1912
Erinnerungen an den Darmstädter Herrngarten (Anton von Rocher, Rottweil)
Ein Fremdling, komm´ ich just gegangen
Zum stolzen Park der Residenz,
Wo sich ein Eden stiller Wollen
Erschließt im sonnig milden Lenz.
Hier prangen Rotdorn und Enringen
Und Lauben, die an Pracht so reich!
Der Silberpappel ernste Wipfel,
Bespiegeln sich im Schwanenteich.
Und Nachtigallen schlagen schmelzend
Hinaus in goldnen Sonnenschein;
Und Fink´ und Amsel stimmen fröhlich
In all die süßen Weisen ein.
Rings leuchten bunte Wiesenmatten
Im Duft und Schmelz der Rosenzeit;
Und Boten stummer Liebe mahnen
An alte Luft und Seligkeit.
Und mir, dem Fremdling, der verlassen
Die weite, stille Welt durchzieht,
Ist hier das Glück vergangner Stunden
Im Herzen wieder aufgeblüht.
Nach Gründung des Volksstaates Hessen ging der Herrngarten 1918 in den Besitz des Landes Hessen über. 1925 übernahm ihn die Stadt Darmstadt gegen einen symbolischen Pachtzins von einer Mark pro Jahr.
Seit 2000 ist der Herrngarten offiziell in Besitz der Stadt. Als grüne Lunge in der Innenstadt dient er vielen zur Entspannung und Erholung. Zeitgleich ermöglicht er auch verschiedene Veranstaltungen, wie beispielsweise das von der Stadt Darmstadt durchgeführte Sport- und Spielfest.
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Plakat zum zweiten Spielfest 1980 in Darmstadt
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Foto: Wissenschaftsstadt Darmstadt/Rebekka Friedrich
Angaben zum Objekt
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StadtA DA Best. 408 Nr. 27
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1980
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Rebekka Friedrich
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Haus der Geschichte, Karolinenplatz 3
64289 Darmstadt
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