Bevor mit der inhaltlichen Gestaltung der Ausstellung begonnen wird, sind zentrale Metainformationen zu definieren, die sowohl für die visuelle Präsentation als auch für die inhaltliche Einordnung und rechtliche Absicherung der Ausstellung entscheidend sind. Diese Informationen bilden das Fundament der Startseite und beeinflussen das Nutzererlebnis maßgeblich – insbesondere auf mobilen Endgeräten oder bei der Navigation durch umfangreiche Inhalte.
Zu den zentralen Grundeinstellungen zählen der Titel, Untertitel und Kurztitel, ebenso wie visuelle Parameter wie die Farbauswahl für interaktive Elemente, Highlights und Hintergründe. Darüber hinaus sind Daten für die Verknüpfung im Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek (Anrisstext und Teaserbild) und relevante Schlagworte zu hinterlegen, die zur inhaltlichen Verortung und für die interne sowie externe Auffindbarkeit (z. B. Suchmaschinen, Plattform-Filter) genutzt werden. Auch der übergeordnete Themenbereich wird hier festgelegt.
Nicht zuletzt sind unter diesem Punkt auch die rechtlich erforderlichen Angaben zu pflegen, insbesondere das Impressum, eine Übersicht der teilnehmenden Institutionen sowie eine optionale Teamseite, auf der Mitwirkende vorgestellt werden können. Diese Angaben stellen Transparenz her und erfüllen gesetzliche Anforderungen.
2.1.1. Metadaten der Ausstellung für Startseite Titel, Untertitel, Kurztitel
Als erste Metadaten sind verschiedene Titel einzugeben:
- Titel: Der Haupttitel erscheint als zentrale Überschrift auf der Startseite und sollte den thematischen Schwerpunkt klar benennen. Er bildet das Leitmotiv der Ausstellung und sollte sowohl prägnant als auch aussagekräftig formuliert sein.
- Untertitel: Der Untertitel dient als ergänzende Erläuterung zum Haupttitel und kann etwa Hinweise zum historischen Kontext, zur Zielsetzung oder zur Perspektive der Ausstellung enthalten. Er erscheint direkt unter dem Haupttitel und bietet dem Publikum eine erste inhaltliche Einordnung.
- Kurztitel: Der Kurztitel wird insbesondere in kompakten Darstellungen verwendet. Er erscheint automatisch im statischen Header, wenn Nutzerinnen und Nutzer auf der Startseite nach unten scrollen, und ist auf mobilen Endgeräten sichtbar, um die Orientierung zu erleichtern. Der Kurztitel sollte daher kurz und einprägsam formuliert sein.
Alle drei Angaben können Sie im Bearbeitungsformular der Ausstellung eintragen und bei Bedarf jederzeit aktualisieren. Sie sind wichtige Elemente der Nutzerführung und sollten sorgfältig abgestimmt werden, insbesondere im Zusammenspiel mit der grafischen Gestaltung und den ausgewählten Farben.
Beachten Sie dabei jedoch, dass der Slug der Ausstellung (Pfadangabe für die URL) weiterhin zum Titel passt. Der Slug kann von Ihnen nicht geändert werden. Melden Sie sich bei Bedarf bei einem DDBStudio-Admin.
2.1.2. Farben
Ein klar strukturiertes und durchgängiges Farbkonzept ist ein zentrales Gestaltungselement der Ausstellung. Es unterstützt die Orientierung, unterstreicht inhaltliche Schwerpunkte und trägt zur Barrierefreiheit bei. Aus diesem Grund basiert jede Ausstellung auf einem definierten Farbschema, bei dem die Auswahl durch die Kuratorinnen und Kuratoren innerhalb fester Vorgaben erfolgt.
Primärfarben: Für Interaktionen und Highlights
Für die visuelle Hervorhebung stehen vier kräftige Primärfarben zur Verfügung, die als Interaktionsfarbe (für Buttons, Links etc.) und als Highlightfarbe (z. B. für Zitate) verwendet werden können:
- Grün (#2ACC62)
- Gelb (#FDE73E)
- Blau (#3B9DFF)
- Rot (#F74444)
Interaktions- und Highlightfarbe dürfen nicht identisch sein, um eine klare visuelle Hierarchie zu gewährleisten. Die Interaktionsfarbe ist ausschließlich für funktionale Elemente vorgesehen, während die Highlightfarbe der inhaltlichen Hervorhebung dient.
Helle Sekundärfarben: Für sensible Themen & Hintergründe
Zusätzlich stehen zu den Primärfarben hellere Sekundärvarianten zur Verfügung:
- Hellgrün (#D3F2D1)
- Hellgelb (#FFFACC)
- Hellblau (#BFD7EA)
- Rosa (#FFE8E5)
Diese Farben können flexibel eingesetzt werden – insbesondere als Hintergrundfarben für Kapitel oder, bei sensiblen Themen, auch ausnahmsweise als Interaktions- oder Highlightfarbe. Sie ermöglichen eine zurückhaltende Gestaltung mit hoher Lesbarkeit.
Dunkle Sekundärfarben: Für Hintergrundgestaltung
Für eine noch neutralere Hintergrundgestaltung stehen zusätzlich folgende, abgeschwächte Töne zur Verfügung:
- Graugrün (#D4DED9)
- Graugelb (#F0EEDF)
- Graublau (#EDF2F4)
- Graurosa (#F2EAEB)
Diese Farben sind ausschließlich für Hintergründe gedacht und unterstützen eine ruhige, strukturierende Gestaltung ohne Ablenkung vom Inhalt.
Zusammenfassung der Farbzuweisungen
| Farbtopf | Verwendbar für | Farben |
| Primärfarben | Interaktionen, Highlights (nicht beides gleichzeitig) | Grün, Gelb, Blau, Rot |
| Helle Sekundärfarben | Hintergründe, ggf. Interaktionen/Highlights bei sensiblen Themen | Hellgrün, Hellgelb, Hellblau, Rosa |
| Dunkle Sekundärfarben | Nur für Hintergründe | Graugrün, Graugelb, Graublau, Graurosa |
Farbwahl und Abschnittsanpassung
Die Farbwahl erfolgt zentral im Bearbeitungsformular der Ausstellung. Dort werden Interaktionsfarbe, Highlightfarbe und eine Standard-Hintergrundfarbe für alle Abschnitte definiert. Diese Voreinstellungen gelten für die gesamte Ausstellung und sorgen für ein konsistentes Erscheinungsbild.
Für eine differenzierte Gestaltung kann die Hintergrundfarbe in jedem Abschnitt individuell überschrieben werden. So lassen sich gezielt visuelle Abgrenzungen oder inhaltliche Stimmungen durch Farbwechsel von Abschnitt zu Abschnitt erzeugen.
Bei der Kombination der Farben ist stets auf ausreichenden Kontrast, gute Lesbarkeit und eine insgesamt konsistente Gestaltung innerhalb der Ausstellung zu achten.
Bedeutung der Farbtypen im Überblick
Im Folgenden wird nochmals erläutert, wie die drei Farbtypen konkret verwendet werden:
- Interaktionsfarbe
Die Interaktionsfarbe markiert klickbare Elemente wie Buttons und wird in der Ausstellung einheitlich verwendet. Hierfür können die Primär- und die hellen Sekundärfarben verwendet werden.
Hinweis: Diese gewählte Farbe darf nicht gleichzeitig als Hintergrund- oder Highlightfarbe verwendet werden, damit Interaktive Element immer deutlich zu erkennen sind. Das Formular reagiert dynamisch auf die Auswahl der Farben und entfernt die nicht erlaubten Kombinationen. - Highlightfarbe
Die Highlightfarbe dient ausschließlich der Hervorhebung inhaltlicher Elemente – insbesondere Zitate. Auch hierfür können die Primär- und die hellen Sekundärfarben verwendet werden.
Zur Vermeidung von Verwechslungen mit Interaktionen oder strukturellen Elementen sollte sie sich farblich deutlich von der Interaktionsfarbe unterscheiden. - Hintergrundfarbe
Jeder Ausstellungsabschnitt besitzt eine Hintergrundfarbe, die der gestalterischen Gliederung dient. Verwendet werden hierfür die hellen oder dunklen Sekundärfarben. Diese fördern die Lesbarkeit und können bei Bedarf abschnittsweise angepasst werden, um inhaltliche Übergänge visuell zu unterstützen.
2.1.3. Teaser, Schlagworte und Themenbereich
Für die Darstellung der Ausstellung im Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek sind zusätzliche Metadaten in sogenannten Sync-Feldern zu hinterlegen..
Hierzu gehören:
- ein Anrisstext (Teaser), der die Ausstellung in ein bis zwei Sätzen zusammenfasst und in Vorschauansichten erscheint,
- ein Teaserbild, das als visuelles Vorschau-Element verwendet wird,
- Schlagworte, die die Inhalte thematisch verschlagworten und die Auffindbarkeit verbessern,
- sowie ein übergeordneter Themenbereich, der der systematischen Einordnung der Ausstellung dient.
Diese Angaben dienen ausschließlich der Darstellung in externen Systemen und sollten redaktionell sorgfältig abgestimmt sein.
2.1.4. Rechtliche Informationen
Für die Veröffentlichung der Ausstellung im digitalen Raum sind bestimmte rechtliche Pflichtangaben erforderlich. Diese Informationen werden an mehreren Stellen innerhalb der Ausstellung verwendet – insbesondere im Impressum und im Introbereich – und müssen daher vollständig und korrekt gepflegt werden.
Impressumsangaben
Die folgenden Angaben sind verpflichtend und bilden das juristisch notwendige Impressum der Ausstellung:
- Name der verantwortlichen Institution
- Anschrift der Institution
- Gesetzlich vertretende Person (z. B. Direktion, Geschäftsführung)
- Telefonnummer
- Faxnummer (optional)
- E-Mail-Adresse
Diese Angaben werden automatisch in den Impressumsbereich der Website übernommen und sollten bei Bedarf aktualisiert werden.
Teilhabende Institutionen
Unter diesem Punkt werden alle Einrichtungen erfasst, die an der Konzeption und Realisierung der Ausstellung beteiligt sind. Für jede Institution können folgende Daten hinterlegt werden:
- Name der Institution
- Webadresse (URL)
- Logo
Diese Informationen erscheinen sowohl im Introbereich der Ausstellung als auch im Impressum, um die Beteiligten sichtbar zu machen und die institutionelle Verantwortung transparent darzustellen.
Teamseite
Die optionale Teamseite bietet Raum, um das Kuratorenteam oder weitere Mitwirkende vorzustellen. Hier können redaktionelle Inhalte wie Rollenbeschreibungen, Kurzbiografien oder Verantwortlichkeiten eingetragen werden. Die folgenden Abschnitte stehen zur Verfügung:
- Allgemeine Beschreibung
- Kurator*innen
- Team
Alle drei Felder sind als RTE-Felder (Rich Text Editor) angelegt. Sie ermöglichen die flexible Gestaltung von Inhalten, inklusive Formatierungen (fett, kursiv), Hyperlinks sowie Aufzählungen. Hinweise zur Bedienung und zu empfohlenen Formatierungen finden sich im Kapitel zur Arbeit mit dem Texteditor (RTE).