75 Jahre Grundgesetz (1949-2024)
Schlaglichter auf 75 Jahre gelebte Demokratie in Bornheim
Eine virtuelle Ausstellung von
Informationen über die verwendeten Medien
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (Hg.): Grundgesetz. 70 Jahre Grundgesetz, Berlin 2019
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Rechteinformation
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Thema
Grundgesetz, Demokratie
Material/Technik
Druck
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Archivbibliothek Nr. 3036
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2019
Ort
Berlin
Eine neue Verfassung
Nur wenige Kilometer von Bornheim wird am 23. Mai 1949 Geschichte geschrieben. Der Parlamentarische Rat in Bonn beschließt das neue Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Nach teils lebhaften Diskussionen um die Ausgestaltung des Textes vollenden die 65 Väter und Mütter des Grundgesetzes damit die Vorarbeit des Herrenchiemseer Verfassungskonvents. Eine demokratische Verfassung, die Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte garantiert, ist geboren. Sie zieht wichtige Lehren aus dem Scheitern der Weimarer Republik.
Den Titel „Verfassung“ vermeidet der Parlamentarische Rat noch ganz bewusst. Die Bezeichnung „Grundgesetz“ soll den provisorischen Charakter des Textes betonen, um die angestrebte deutsche Wiedervereinigung nicht zu behindern. Denn aufgrund des Kalten Krieges sind nur die drei westlichen Besatzungszonen im Parlamentarischen Rat vertreten. Sie bilden nach Verkündung des Grundgesetzes somit die Bundesrepublik Deutschland. In der Sowjetischen Besatzungszone beschließt der Zweite Deutsche Volksrat am 7. Oktober 1949 eine Verfassung für die Deutsche Demokratischen Republik und gründet somit die DDR, eine Einparteiendiktatur unter der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED).
Heute, am 23. Mai 1949, beginnt ein neuer Abschnitt in der wechselvollen Geschichte unseres Volkes: Heute wird nach der Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes die Bundesrepublik Deutschland in die Geschichte eintreten. Wir sind uns alle klar darüber, was das bedeutet. Wer die Jahre seit 1933 bewusst erlebt hat […], der denkt bewegten Herzens daran, dass heute, mit dem Ablauf dieses Tages, das neue Deutschland entsteht.
Konrad Adenauer am 23. Mai 1949 in der Pädagogischen Akademie in Bonn (dem späteren Bundesratsgebäude)
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Beisetzung des Generalfeldmarschalls a.D. Freiherr Maximilian von Weichs in Rösberg
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Beschreibung
Beisetzung des Generalfeldmarschalls a.D. Maximilian Freiherr von Weichs in Rösberg am 01.10.1954 mit Offizieren des Bundesgrenzschutzes und unter großer Anteilnahme von Bevölkerung und Vereinen.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Maximilian Freiherr von Weichs
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T, Bildbestand Sepp Trümpener, Nr. 351
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
01.10.1954
Ort
Bornheim (Rheinland)
Keine "Stunde Null"
Eine "Stunde Null" ist die Gründung der Bundesrepublik nicht. Im Schatten des Kalten Krieges besetzen alte Nazis bald wieder hohe Positionen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Eine Auseinandersetzung mit den Verbrechen im Nationalsozialismus ist in weiten Teilen der Gesellschaft unerwünscht. Die Verstrickungen der Wehrmacht in die Verbrechen des NS-Regimes werden verdrängt. Auch in Bornheim. Der ehemalige Generalfeldmarschall Maximilian von Weichs - Angeklagter in den sogenannten Geiselmordprozessen - lebt bis zu seinem Tod als geachteter Bürger in Rösberg. Seine Beisetzung erfolgt 1954 mit Salutschüssen der Bundespolizei und unter reger Anteilnahme von Vereinen und Bevölkerung. Auch der verurteile Kriegsverbrecher Albert Kesselring nimmt teil. Den Sarg schmückt eine Reichskriegsflagge.
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Bundeskanzler Konrad Adenauer in seinem Dienstwagen vor Gut Eichholz in Wesseling, wo er einen Erweiterungsbau der Politischen Akademie Eichholz einweihte.
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Sepp Trümpener
Beschreibung
1963 weiht Bundeskanzler Konrad Adenauer einen Erweiterungsbau der Politischen Akademie Eichholz unweit von Urfeld ein. Die politische Akademie wurde durch die Gesellschaft für christlich-demokratische Bildungsarbeit, einer Vorgängerin der heutigen Konrad-Adenauer-Stiftung betrieben.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Konrad Adenauer, Gesellschaft für christlich-demokratische Bildungsarbeit, Konrad-Adenauer-Stiftung, Gut Eichholz
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T, Bildbestand Sepp Trümpener, Nr. 351
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1963
Ort
Bornheim (Rheinland)
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Aktivist*innen der Bornheimer Friedensinitiative übergeben Bundeskanzler Helmut Kohl ein Schreiben gegen den NATO-Doppelbeschluss
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Stadt Bornheim
Beschreibung
Als Bundeskanzler Helmut Kohl am 17.05.1983 für eine Sitzung der CDU-Bundestagsfraktion im Hotel-Restaurant zum Dorfbrunnen nach Bornheim-Waldorf kommt, übergeben Aktivist*innen der Bornheimer Friedensinitiative dem Bundeskanzler ein Schreiben gegen den Nato-Doppelbeschluss.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Helmut Kohl, NATO-Doppelbeschluss, Friedensinitiative Bornheim
Abmessung/Umfang
193x131 mm
Material/Technik
Papierabzug (s/w)
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22 Städtische Fotosammlung, Nr. 30
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadt Bornheim
Zeit
17.05.1983
Ort
Bornheim-Waldorf (NRW)
Plattes Land? Hoher Besuch!
Bereits am 10. Mai 1949 entscheidet sich der Parlamentarische Rat für Bonn als vorläufige Bundeshauptstadt. Bornheim, das unmittelbar an die neue Hauptstadt grenzt, befindet sich somit direkt am neuen Machtzentrum Westdeutschlands. In der Folge ist hoher Besuch auf dem "platten Land" nichts Ungewöhnliches. 1983 findet eine Sitzung der CDU-Bundestagsfraktion im Restaurant Dorfbrunnen in Waldorf statt. Die Bornheimer Friedensinitiative nutzt die Gelegenheit, um Bundeskanzler Helmut Kohl ein Schreiben gegen den NATO-Doppelbeschluss zu übergeben.
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Der ständige Vertreter der DDR in der Bundesrepublik Deutschland, Michael Kohl, wird am 23.08.1974 von Stadtdirektor Friedhelm Hüppe vor dem Bornheimer Rathaus empfangen
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Rechteinformation
Stadt Bornheim
Angaben zum Objekt
Thema
Deutsche Demokratische Republik, Stadt Bornheim
Material/Technik
Digitalisat eines Diapositivs
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 23 Städtische Fotosammlung (digital) Nr. 70
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
23.08.1974
Ort
Bornheim (Rheinland)
Deutsch-deutsche Verständigung
Von 1973 bis 1990 befindet sich die ständige Vertretung der DDR in Hersel am Rhein. In dem Bungalow an der Rheinstraße 232 residiert Botschafter Michael Kohl, der 1974 auch der Stadtverwaltung Bornheim einen Besuch abstattet. Die Herseler Prinzenpaare werden jedes Jahr zu einem Empfang in der Vertretung eingeladen. So trägt der kleine Rheinort auf seine Art zur deutsch-deutschen Verständigung bei. Bei einem der Empfänge dient ein regionales Produkt als Gastgeschenk und vielschichtiger Wortwitz: ein Rotkohl.
Außergewöhnliche Aufträge
Aus der Nähe zur Bundeshauptstadt ergeben sich mitunter auch für Bornheimer Handwerker außergewöhnliche Aufträge. So wird Büchsenmacher Wilhelm Schmitt mit der Anfertigung eines Gewehres beauftragt. Die Büchse aus Bornheim übergibt Bundespräsident Heuss 1955 als Gastgeschenk an den Schah von Persien, Mohammad Reza Pahlavi, und seine Frau, Soraya Esfandiary-Bakhtiary.
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Büchsenmacher Wilhelm Schmitt
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Sepp Trümpener
Beschreibung
Büchsenmacher Wilhelm Schmitt, einziger Büchsenmacher im Landkreis Bonn, in seinem Wohnhaus.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Landkreis Bonn, Bornheim ( Rheinland), Büchsenmacher
Material/Technik
35mm-Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T Bildbestand Sepp Trümpener Nr. 3892
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1953
Ort
Bornheim (Rheinland)
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Königstraße in Bornheim mit Banner "Ja zu Bonn"
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Beschreibung
Ein Banner der Bürgerinitiative "Ja zu Bonn", die sich gegen den Umzug der Bundesregierung nach Berlin aussprach, hängt quer über der Bornheimer Königstraße.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Berlin/Bonn-Gesetz
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35-mm Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T, Sammlung Sepp Trümpener, Nr. 2290
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1991
Ort
Bornheim (NRW)
Das Ende der "Bonner Republik"
Der Hauptstadtbeschluss des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 läutet das Ende Bonns als Bundeshauptstadt ein. Wie in Bonn selber ist man auch in Bornheim wenig begeistert von der Idee eines Umzuges der Regierung nach Berlin und unterstützt im Vorfeld der Abstimmung die Initiative "Ja zu Bonn".
Informationen über die verwendeten Medien
Bericht über die Zeitung Rheinischer Kiebitz im Magazin des Weltverbandes der Zeitungen und Nachrichtenmedien
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Rechteinformation
Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA)
Angaben zum Objekt
Typ
Magazin
Thema
Rheinischer Kiebitz
Abmessung/Umfang
DIN A4
Material/Technik
Papier, Druck
Sprache
französisch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 02 Sammlung Sepp Trümpener Nr. 126
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
Ca. 1957
Ort
Bornheim (Rheinland)
Deutschlands erste Dorfzeitung
Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert die Freiheit der Presse. Eine Lizenz durch die Militärregierung, wie sie vor dem Inkrafttreten des Grundgesetzes beantragt werden musste, ist fortan nicht mehr notwendig. Überall im Bundesgebiet entstehen neue Zeitungen und Magazine. Auch Sepp Trümpener nutzt die neu gewonnene Freiheit für die Gründung einer Zeitung. Der „Rheinische Kiebitz“ soll nach eigenem Bekunden "Deutschlands erste Dorfzeitung" sein.
Informationen über die verwendeten Medien
Werbepostkarte für den Rheinischen Kiebitz
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Angaben zum Objekt
Typ
Fotopostkarte
Material/Technik
Papier, Druck
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 02 Sammlung Sepp Trümpener, Nr. 126
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
Ca. 1958
Ort
Bornheim (Rheinland), Bad Godesberg, Landkreis Bonn
Menschen, Tiere, Sensationen
Trümpener mischt den Stil einer Boulevardzeitung mit Lokalberichterstattung aus dem Vorgebirge. Hinter markigen Schlagzeilen verbergen sich teils eher profane Themen, manchmal aber auch handfeste Kritik an Bornheimer Amtsverwaltung und Lokalpolitik.
Informationen über die verwendeten Medien
Rheinischer Kiebitz, Jahrgang 2 Nr. 13 (26.Juli 1958)
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Sepp Trümpener
Beschreibung
Ausgabe Nr. 13 des Rheinischen Kiebitz
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitung
Thema
Rheinischer Kiebitz, Zeitung, Presse, Bornheim (Rheinland), Vorgebirge
Material/Technik
Druck, Papier
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 02 Sammlung Sepp Trümpener Nr. 137
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
26.07.1958
Ort
Bornheim (Rheinland)
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Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatssekretär Walter Hallstein vor dem Kino Gangolf-Lichtspiele in Bonn
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Beschreibung
Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatssekretär Walter Hallstein vor dem Kino Gangolf-Lichtspiele in Bonn anlässlich einer Vorstellung des Films "Keine Angst vor großen Tieren"
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Konrad Adenauer, Gangolf-Lichtspiele, Kino
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T, Bildbestand Sepp Trümpener, Nr. 2153
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1953
Ort
Bonn
Keine Angst vor großen Tieren
Die Nähe zur Bundeshauptstadt ist für Sepp Trümpener ein klarer Standortvorteil. Neben lokalpolitischen Themen kann er sich so gelegentlich auch der großen Politik widmen. So berichtet er über den Besuch von Kaiser Haile Selassie in Bonn oder knipst Bundeskanzler Adenauer beim Kinobesuch. Angst vor großen Tieren hat er dabei nicht.
Grenzen der Pressefreiheit
Dass die Pressefreiheit auch in einer Demokratie Grenzen hat, muss Trümpener 1958 erfahren. Seine reißerische Berichterstattung über die Wasserversorgung in Bornheim endet mit einem Gerichtsverfahren gegen den Wasserbeschaffungsverband Vorgebirge und einem Vergleich vor dem Kölner Oberlandesgericht.
Informationen über die verwendeten Medien
Zweite Seite einer Ausfertigung des Vergleichs zwischen Sepp Trümpener und dem Wasserbeschaffungsverband Vorgebirge vor dem Oberlandesgericht Köln
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Angaben zum Objekt
Typ
Schriftstück
Thema
Rheinischer Kiebitz, Zeitung, Presse, Bornheim (Rheinland), Vorgebirge
Abmessung/Umfang
DIN A4
Material/Technik
Schreibmaschine, Papier, Tinte
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 02 Sammlung Sepp Trümpener Nr. 126
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
24.06.1958
Ort
Bornheim (Rheinland)
04
Meinungsfreiheit
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Mottowagen auf dem Herseler Karnevalszug 1963
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Karneval, Bornheim-Hersel
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T Bildbestand Sepp Trümpener Nr. 1252
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1963
Ort
Bornheim-Hersel
Friedensappell auf vier Rädern
Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert neben der Pressefreiheit auch das Recht auf freie Meinungsäußerung. Ein Recht, von dem besonders im Karneval gerne Gebrauch gemacht wird. In Hersel wird der Karnevalszug 1963 - wenige Monate nach der Kubakrise - genutzt, um deutlich zu machen, was man nicht will: einen Atomkrieg.
Informationen über die verwendeten Medien
Mottowagen auf dem Bornheimer Karnevalszug 1955
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Karneval, Bornheim-Hersel
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T Bildbestand Sepp Trümpener Nr. 1398
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1955
Ort
Bornheim (Rheinland)
Bissige Mottowagen
Neben der großen Politik bekommen auch Lokalpolitik und Verwaltung zu Karneval regelmäßig ihr Fett weg. Als es 1954 Kontroversen um die Beschaffung eines neuen Dienstwagens gibt, bleibt das auf dem Bornheimer Karnevalszug, der praktischerweise direkt am Bornheimer Rathaus vorbeiführt, nicht unkommentiert.
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Wahlplakate zum Bundestagswahlkampf 1965 in Bornheim
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Sepp Trümpener
Beschreibung
Plakatwand mit Plakaten der Parteien zur Bundestagswahlkampf 1965
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T, Bildbestand Sepp Trümpener, Nr. 919
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1965
Ort
Bornheim (NRW)
Erste Wahl
Das Grundgesetz garantiert freie, gleiche und geheime Wahlen. Die ersten Kommunalwahlen in NRW fanden allerdings bereits vor der Verabschiedung des Grundgesetzes am 13.10.1946 statt. In Bornheim setzt sich dabei die neu gegründete CDU klar durch. In der ersten Amtsvertretung stehen 3 Vertreter der SPD einer deutlichen Mehrheit von 21 CDU-Vertretern gegenüber. In den drei amtsangehörigen Gemeinden Bornheim, Hersel und Sechtem sieht es ähnlich aus. Im katholisch geprägten Bornheim war mit dem Zentrum schon während der Weimarer Republik eine Partei stärkste Kraft, die als Vorgängerpartei der CDU gilt.
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Wahlplakat der CDU mit dem Porträt Konrad Adenauers für den Bundestagswahlkampf 1957 (?)
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Rechteinformation
CDU-Bundesgeschäftsstelle Bonn, Originalzeichnung: Aigner
Angaben zum Objekt
Typ
Plakat
Thema
Christlich Demokratische Union Deutschland (CDU), Wahlwerbung, Bornheim (Rheinland), Konrad Adenauer
Abmessung/Umfang
DIN A4
Material/Technik
Papier, Druck
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 02 Sammlung Sepp Trümpener Nr. 63
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
CDU-Bundesgeschäftsstelle Bonn
Zeit
1957 (?)
Ort
Bornheim (Rheinland)
Dominanz der CDU
Der Kampf um die Gunst der Wähler*innen bleibt in Bornheim lange ein Zweikampf zwischen den beiden Volksparteien CDU und SPD. Die Christdemokraten unter Adenauer und Erhardt können dabei nicht nur auf die katholische Stammwählerschaft zählen, sondern lange auf die Erfolge der Wirtschaftswunderjahre verweisen. Mit Wilhelm Schmitz (1946-1948), Hubert Schäfer (1948-1969), Friedhelm Hüppe (1969-1970), Heinz Dahlmann (1970-1988) und Wilfried Henseler (1988-2004) stellt die CDU die ersten fünf Bürgermeister im Amt bzw. der Gemeinde / Stadt Bornheim.
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Postwurfsendung der CDU Walberberg zur Kommunalwahl am 27.09. 1964
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Christlich Demokratische Union Deutschland (CDU)
Angaben zum Objekt
Typ
Postwurfsendung
Thema
Christlich Demokratische Union Deutschland (CDU), Wahlwerbung, Bornheim (Rheinland), Kommunalwahlen NRW 1957
Abmessung/Umfang
DIN A4
Material/Technik
Papier, Druck
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 02 Sammlung Sepp Trümpener Nr. 64
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1957
Ort
Bornheim-Walberberg
Schwerer Stand
Vonseiten der CDU wird in den Wahlkämpfen der Nachkriegszeit darauf gesetzt, die antikommunistische Stimmung gegen die SPD zu nutzen. In Bornheim versuchen die Sozialdemokraten mit eigens dafür aufgelegten Flugblättern solche Vorwürfe zu entkräften und die Sorgen der Wählerinnen und Wählern zu zerstreuen.
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Flugblatt der SPD Bornheim "Primitiver geht es nicht!"
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Sepp Trümpener
Beschreibung
Das maschinengeschriebene Flugblatt der Bornheimer SPD setzt sich kritisch mit der Wahlkampfstrategie der CDU auseinander.
Angaben zum Objekt
Typ
Flugblatt
Thema
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU), Bornheim (Rheinland), Wahlkampf
Abmessung/Umfang
DIN A4
Material/Technik
Papier, Schreibmaschine
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 02 Sammlung Sepp Trümpener Nr. 63
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Ort
Bornheim (Rheinland)
Kein einfaches Pflaster
Ob die Anordnung dieser Plakate im Bundestagswahlkampf 1961 reiner Zufall ist oder doch ein politisches Statement, ist nicht bekannt. Ein einfaches Pflaster bleibt Bornheim für die Sozialdemokraten jedoch lange Zeit nicht. 2004 gelingt es ihnen - unterstützt durch eine "bunte Liste" - mit Wolfgang Henseler das erste Mal den Bürgermeister zu stellen.
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Wahlplakat der SPD mit Porträt von Willy Brandt zur Bundestagswahl 1961 mit Plakat des Theatervereins Hersel für die Vorstellung "Der Meisterlügner"
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Sepp Trümpener
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Bundestagswahlkampf 1961
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T, Bildbestand Sepp Trümpener, Nr. 4086
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1961
Ort
Hersel
Die Parteienlandschaft wird bunter
In der Wahlperiode 1956-1961 gibt es mit zwei Verordneten der FDP erstmals eine dritte Fraktion in der Bornheimer Amtsvertretung. Zwischenzeitlich zieht auch die Unabhängige Bürgergemeinschaft (UBG) ein. 1984 gibt es erstmals eine Fraktion der GRÜNEN im Bornheimer Stadtrat. Seit 1999 ist die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) vertreten. In der Wahlperiode 2020-2025 gibt es 6 Fraktionen (CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, UWG/Forum sowie die Aktiven Bürger Bornheim) und zwei fraktionslose Mitglieder im Bornheimer Stadtrat.
Informationen über die verwendeten Medien
Flugblatt der Fraktion DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Bornheim
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Rechteinformation
Fraktion DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Bornheim
Beschreibung
Flugblatt der Fraktion DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Bornheim
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
DIN A4
Material/Technik
Papier, Druck
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 02 Sammlung Sepp Trümpener Nr. 62
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
12.06.1993
Ort
Bornheim (Rheinland), Die Grünen
06
Vereinsfreiheit
Informationen über die verwendeten Medien
Luftsportverein "Vorgebirge" arbeitet am Bau eines Segelflugzeugs
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Beschreibung
Mitglieder des 1951 gegründeten Luftsportvereins "Vorgebirge" bauen ein Segelflugzeug vom Typ Doppelraab zusammen.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Luftsportverein "Vorgebirge", Vereine
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T, Bildbestand Sepp Trümpener, Nr. 471
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
April 1955
Ort
Bornheim (Rheinland)
Demokratie lernen
Laut Artikel 9 des Grundgesetzes haben alle Deutschen das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden. Eine traditionsreiche Vereinslandschaft gibt es in den 14 Ortschaften Bornheims bereits zur Kaiserzeit. Nach Gründung der Bundesrepublik kommen aber noch viele weitere hinzu. So auch der 1951 gegründete Luftsportverein Vorgebirge. 1955 bauen die Mitglieder eigenhändig einen Segelflieger vom Typ "Doppelraab" zusammen.
Informationen über die verwendeten Medien
Regatta beim Wassersportfest des Wassersportvereins Hersel 1958
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Wassersportverein Hersel, Vereine
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T, Bildbestand Sepp Trümpener, Nr. 1029
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1958
Ort
Bornheim (Rheinland)
Zusammen im Verein
Die Vereine bieten eine Vielzahl an sozialen, kulturellen, sportlichen oder politische Aktivitäten, die es ohne das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder häufig nicht geben würde. Gerade für Jugendliche sind Vereine als Begegnungsorte und Lernorte für Demokratie von Bedeutung. In der Nachkriegszeit sind Vereine besonders wichtig, weil sie Kindern und Jugendlichen nach Jahren des militärischen Drills in den NS-Organisationen neue Formen und Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung bieten. 1958 veranstaltet der Wassersportverein Hersel ein Wassersportfest mit Regatta.
Politische Arbeit abseits von Parteien
Initiativen bilden sich aus der Bevölkerung heraus, um politische und gesellschaftliche Ziele zu verfolgen. Häufig sind es gesamtgesellschaftliche oder sogar globale Probleme und Ängste, die sich in lokalen Initiativen materialisieren. In den 1980er-Jahren bildet sich die Bornheimer Friedensinitiative, die sich gegen eine weitere Aufrüstung im Rahmen des NATO-Doppelbeschlusses einsetzt.
Informationen über die verwendeten Medien
Flugblatt mit Programm der Bornheimer Friedenswoche 1983
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Rechteinformation
Friedensinitiative bornheim
Angaben zum Objekt
Typ
Flugblatt
Thema
Friedensinitative, Bornheim (Rheinland), Abrüstung
Abmessung/Umfang
DIN A4
Material/Technik
Papier, Druck
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 59 Amt/Gemeinde/Stadt Bornheim Nr. 1184
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1983
Ort
Bornheim (Rheinland)
07
Versammlungsfreiheit
Informationen über die verwendeten Medien
Demonstration der Bornheimer Realschule, Lehrerschaft und Schulpflegschaft für mehr Investition in regionale Bildung und gegen den Bau des neuen Rathauses am 06.06.1970
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Rechteinformation
Norbert Zerlett
Beschreibung
Die Demonstration der Schüler, Lehrerschaft und Schulpflegschaft für mehr Investition in die Realschule zieht am 06.06.1970 am neu Gebauten Rathaus der Gemeinde Bornheim in Roisdorf vorbei.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Bornheim (NRW), Realschule
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
35mm-Negativfilm (s/w)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 33, Sammlung Norbert Zerlett, Nr. 6346
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Norbert Zerlett
Zeit
06.06.1970
Ort
Bornheim (NRW)
Demonstration für die Bildung
Artikel 8 des Grundgesetzes garantiert die Versammlungsfreiheit. Deshalb dürfen die Menschen in Deutschland Kundgebungen und Demonstrationen veranstalten. 1970 machen viele Schülerinnen und Schüler der damaligen Realschule bei einer Demonstration ihrem Unmut über die schlechte Raumsituation der Schule Luft.
Demonstration für den Frieden
Die Bornheimer Friedensinitiative setzt sich mit Informationsständen und Kundgebungen in den 1980er-Jahren für den Frieden und die Abrüstung ein.
Informationen über die verwendeten Medien
Friedenskundgebung in Bornheim am 15.10.1983
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stadt Bornheim
Beschreibung
Friedenskundgebung in Bornheim am
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie, Papierabzug (Sofortbild)
Thema
Friedensinitative, Bornheim (Rheinland), Abrüstung
Material/Technik
Fotografie, Papierabzug (Sofortbild)
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22 Städtische Fotosammlung Nr. 2215
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
15.10.1983
Ort
Bornheim (Rheinland)
08
Verantwortung
Rechtsextreme auf dem Stimmzettel
Das Grundgesetz garantiert Freiheiten und Rechte. Demagogen, Autokraten und Extremisten schrecken aber nicht davor zurück, diese Freiheiten und Rechte gegen die Demokratie einzusetzen. Rechtsextreme Parteien auf dem Wahlzettel sind nichts Neues. Auf diesem Wahlzettel zur Bundestagswahl 1957 kandidiert Dr. Engelhart Freiherr von Weichs für die rechtsextreme Deutsche Reichspartei (DRP). An die Stelle der Altnazis von damals sind heute andere Rechtsextreme getreten. Hinter Tarnbegriffen wie "Remigration" verbirgt sich das gleiche völkische und rassistische Denken, das Europa schon einmal in den Abgrund gestürzt hat.
Informationen über die verwendeten Medien
Stimmzettel zur Bundestagswahl im Wahlkreis Nr. 69 Bonn-Stadt und Bonn-Land am 15.09.1957
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stadtarchiv Bornheim
Angaben zum Objekt
Thema
Bundestagswahl 1957, Bonn-Land
Material/Technik
Druck
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 59 Amt/Gemeinde/Stadt Bornheim Nr. ?
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1957
Ort
Landkreis Bonn, Bornheim (Rheinland)
Informationen über die verwendeten Medien
Antisemitische Schmiererei auf der Friedhofsmauer in Urfeld
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Sepp Trümpener
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Antisemitismus
Abmessung/Umfang
180x125 mm
Material/Technik
Papierabzug
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22, Städtische Fotosammlung Nr. 1603
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
Oktober 1959
Ort
Urfeld
Antisemitismus
Die antisemitische und rassistische Propaganda der NS-Zeit lebt auch nach Kriegsende in den Köpfen vieler Menschen weiter. Als Heiligabend 1959 die Kölner Synagoge geschändet wird, folgen eine ganze Reihe antisemitischer Vorfälle in der jungen Bundesrepublik. Auch Urfeld - damals noch Teil von Bornheim - bleibt nicht verschont. Zwei Männer im Alter von 19 und 22 Jahren malen am 4. Januar 1960 Hakenkreuze und die Parole "Juden raus" an Pfarrkirche und Friedhofsmauer.
Informationen über die verwendeten Medien
Eingeritztes Hakenkreuz auf einer Bank am Rochuskreuz in Merten
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sepp Trümpener
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Faschismus, Rechtsradikalismus, Ausländerfeindlichkeit, Merten
Abmessung/Umfang
35mm
Material/Technik
Fotografie
Sprache
deutsch
Identifikator
Stadtarchiv Bornheim, Bestand 22T, Bildbestand Sepp Trümpener, Nr. 1500
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
11. November 1992
Ort
Bornheim (NRW)
Hass und Hetze
Ein eingeritztes Hakenkreuz auf einer Bornheimer Parkbank im Jahr 1992 zeugt davon, dass Fremdenhass und Faschismus auch in den 1990er-Jahren akut waren. In der Zeit nach dem Mauerfall kam es in ganz Deutschland zu rechtsextremen Anschlägen und fremdenfeindlichen Ausschreitungen. Bundesweit wurden von 1990 bis 2020 mindestens 187 Menschen von Rechtsextremen ermordet.
Informationen über die verwendeten Medien
Demonstranten auf der Kundgebung "Zusammen für Demokratie" in Bornheim-Kardorf am 25.02.2024
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stadt Bornheim
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Digitalfoto
Thema
Demonstration, Bornheim (Rheinland), Bornheim-Kardorf, Rechtsextremismus, Demokratie
Material/Technik
Digitalfotografie
Sprache
deutsch
Identifikator
Noch nicht vergeben
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
25.02.2024
Ort
Bornheim-Kardorf
Für die Demokratie!
Nach Bekanntwerden eines Geheimtreffens, bei dem völkische Deportationspläne diskutiert werden und an dem auch Politiker der sogenannten "Alternative für Deutschland" teilnehmen, gehen deutschlandweit Menschen auf die Straße. Am 25. Februar 2024 kommen auch in Kardorf über 1.700 Menschen zusammen, um gegen Rassismus und für Demokratie und Menschenrechte zu demonstrieren.
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Jens Löffler
Impressum
Stadtarchiv Bornheim
Rathausstraße 2, 53332 Bornheim
Christoph Becker, Bürgermeister
02222945110
stadtarchiv [at] stadt-bornheim.de
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