Die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen in Karikaturen ab 1871
- Die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen in Karikaturen ab 1871
- 01 1871 - 1945 Die drei Kriege
- 02 1945 - 1963 Die Versöhnung im Zeichen des europäischen Einigungsprozesses
- 03 1963 - 1983 Im Ehealltag
- 04 1984 - 2000 Eine wackelige Beziehung
- 05 2000 - 2017 Die Rückkehr der Krisen
- 06 Seit 2017 Ein zerbrechliches Paar
- 07 Und jetzt?
- Die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen in Karikaturen ab 1871
- 01 1871 - 1945 Die drei Kriege
- 02 1945 - 1963 Die Versöhnung im Zeichen des europäischen Einigungsprozesses
- 03 1963 - 1983 Im Ehealltag
- 04 1984 - 2000 Eine wackelige Beziehung
- 05 2000 - 2017 Die Rückkehr der Krisen
- 06 Seit 2017 Ein zerbrechliches Paar
- 07 Und jetzt?
Eine virtuelle Ausstellung von
Einführung
Die Geschichte der beiden Nachbarländer Deutschland und Frankreich ist seit Jahrhunderten eng miteinander verwoben, ihre Beziehungen zueinander waren insbesondere ab Mitte des 19. Jahrhunderts von wechselvollen Entwicklungen geprägt und haben sich dadurch gewandelt: Sprach man nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 noch von einer „Erbfeindschaft“ zwischen beiden Völkern, ist seit den 1970er-Jahren in den Medien häufig von einem „deutsch-französischen Motor“, der mal besser und mal schlechter läuft, die Rede.
Die Ausstellung „Die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen in Karikaturen ab 1871“ zeichnet den Weg von einem feindlich gesinnten, misstrauischen Nebeneinander hin zu einem freundlich gestimmten, offenen Miteinander nach. Ihre Basis ist eine Sammlung von mehr als 3.500 Karikaturen zu deutsch-französischen Befindlichkeiten, die das Deutsch-Französische Institut seit Mitte der 1970er-Jahre aufgebaut hat.
Parallel zu der deutschsprachigen Version dieser Ausstellung haben wir eine französischsprachige aufgebaut, die ebenfalls auf DDBstudio verfügbar ist: https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/caricatures-franco-allemandes
Die über 100 Karikaturen, die wir als Exponate ausgewählt haben, stammen von mehr als 50 Zeichnern, die das Verhältnis beider Länder mit spitzer Feder und pointierten Kommentaren begleitet und kommentiert haben. Ihr Ziel ist es, Höhepunkte und besondere Momente, langfristige Entwicklungen und Stimmungen im Spiegel der Satire darzustellen.
Unser Dank gilt allen Karikaturistinnen und Karikaturisten, die uns die Verwendung ihrer Werke dafür gestattet haben. Wir wünschen eine anregende Entdeckungsreise durch die jüngere deutsch-französische Geschichte.
Informationen über die verwendeten Medien
Bundespräsident Heinrich Lübke (r.) und Charles de Gaulle, Präsident Frankreichs, im offenen Wagen am Museum König (Motorrad-Eskorte).
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Rechteinformation
© Bundesregierung/Georg Bauer
Weitere Informationen
"Die Zukunft unserer beiden Länder, der Grundstein, auf dem die Einheit Europas gebaut werden kann und muss, und der höchste Trumpf für die Freiheit der Welt bleiben die gegenseitige Achtung, das Vertrauen und die Freundschaft zwischen dem französischen und dem deutschen Volk."
Quelle: De Gaulle, Charles: Rede an die deutsche Jugend, in: Deutsch-Französisches Institut (Hrsg.): Über die Freundschaft hinaus… Deutsch-französische Beziehungen ohne Illusionen, Stuttgart, 1988, S. 64-66.
Übersicht
1871 - 1945 Die drei Kriege
Kriege und Spannungen (1871-1918)
Krieg, Frieden und Misstrauen (1918-1924)
Von der diplomatischen Annäherung bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs (1924-1940)
1945 - 1963 Die Versöhnung im Zeichen des europäischen Einigungsprozesses
1963 - 1983 Im Ehealltag
Von De Gaulle zu Pompidou: Ein holpriger Start (1963-1974)
Erste Jubiläen
Krisen und Entwicklungen (1974-1983)
1984 - 2000 Eine wackelige Beziehung
Bemühungen für mehr Europa und die deutsche Wiedervereinigung (1984-1990)
Eintritt in die Währungsunion(1990-2000)
2000 - 2017 Die Rückkehr der Krisen
Von Nizza bis zum Scheitern der EU-Verfassung: ein komplizierter Beginn des Jahrhunderts (2000-2005)
Aber eine Freundschaft, die noch vorwärts geht (2005-2007)
Feuer unterm Dach (2007-2017)
Seit 2017 ein zerbrechliches Paar
Und jetzt?
Informationen über die verwendeten Medien
Société des Nations - Stresemann, Chamberlain, Briand et Von Schubert
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Bibliothèque nationale de France
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Rechteinformation
Bibliothèque nationale de France, Public domain, via Wikimedia Commons
Weitere Informationen
Deutschland und Frankreich haben zwischen 1870 - 1945 drei Kriege gegeneinander geführt. Sowohl der Friede von Frankfurt (geschlossen 1871 zwischen der III. Französischen Republik und dem Deutschen Reich) als auch der Friedensvertrag von Versailles (geschlossen 1919 zwischen Frankreich und seinen Verbündeten und dem Deutschen Reich) waren mit hohen Auflagen für den jeweiligen Verlierer des Konflikts verbunden, was negative Auswirkungen auf die Beziehungen zueinander und die Sichtweise aufeinander hatte. Dennoch wurden auch in diesen von Spannungen geprägten Jahrzehnten Stimmen laut, die eine Normalisierung der Beziehungen und eine engere Zusammenarbeit beider Länder forderten.
Kriege und Spannungen (1871-1914)
Die Niederlage im Krieg von 1870/71 und der Frankfurter Vertrag 1871 zur formellen Beendigung des Konflikts wurden in Frankreich als Demütigung wahrgenommen: Frankreich musste das Elsass und Lothringen an das neugegründete Deutsche Kaiserreich abgeben und außerdem hohe Entschädigungszahlungen leisten. Die politische und gesellschaftliche Stimmung beiderseits des Rheins war auch deshalb bis zum Ausbruch des I. Weltkriegs stark nationalistisch geprägt und die Beziehung zwischen beiden Ländern meist angespannt.
Informationen über die verwendeten Medien
Erwartung
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Beschreibung
Karikatur von einem unbekannten Autor, erschienen in Kladderadatsch im Mai 1871.
Caricature d'un auteur inconnu parue dans Kladderadatsch en mai 1871.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans la bibliothèque numérique de l'université de Heidelberg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
05.1871
Ort
Kladderadatsch (ZDB-ID: 2149312-1)
Weitere Informationen
Der am 26. Februar unterzeichnete Frankfurter Vertrag verpflichtet Frankreich, das Elsass und einen Teil Lothringens abzutreten und dem Deutschen Reich innerhalb von drei Jahren eine Summe von 5 Milliarden Goldfranken (dies entspricht im Jahr 2025 ca. 72 Milliarden €) zu zahlen, was Frankreich dank zweier öffentlicher Anleihen fristgerecht gelingt. Im Wartesaal in Deutschland befinden sich all diejenigen, die von diesem Segen profitieren werden: invalide Soldaten, Kriegerwitwen und aus Frankreich ausgewiesene Deutsche.
Frankreich musste nach dem Krieg 130.000 Elsässer, die nicht unter deutscher Herrschaft leben wollten, aufnehmen. Für sie wies die französische Nationalversammlung im Juni 1871 über 100.000 Hektar in Algerien als Land für „Familien, die den Boden wechseln wollen, ohne ihre Heimat zu verlassen“, aus.
Dieses Angebot nahmen 6.000 von ihnen an und ließen sich in den französischen Departements in Nordafrika nieder.
Informationen über die verwendeten Medien
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Beschreibung
Karikatur von Wilhelm Scholz, erschienen in Kladderadatsch, am 19. März 1871.
Caricature de Wilhelm Scholz, parue dans Kladderadatsch, le 19 mars 1871.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans la bibliothèque numérique de l'université de Heidelberg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wilhelm Scholz; 1824 - 1893, Zeichner; Maler; Karikaturist
Zeit
19.03.1871
Ort
Kladderadatsch (ZDB-ID: 214505-4)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Méfiez-vous toujours des bières allemandes
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Karikatur von Maurice Marais, erschienen in La Caricature am 17. Mai 1890.
Caricature de Maurice Marais parue dans La Caricature le 17 mai 1890.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans Gallica, la bibliothèque numérique de la Bibliothèque nationale de France.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Maurice Marais ; Karikaturist, Zeichner, 1852-
Zeit
17.05.1890
Ort
La Caricature (ZDB-ID: 330218-0)
Weitere Informationen
Die Karikatur von Maurice Marais spielt auf die regelmäßigen Kampagnen in Frankreich für den Boykott deutscher Produkte an. Die Aufforderung „immer“ deutet darauf hin, dass diese Aufrufe kaum Wirkung zeigten.
Die Werbung für den Sekt der Marke Henkell, der aus Weinreben aus der Champagne hergestellt wurde, zeigt, dass der Bezug eines Produkts zum Nachbarland auch positiv gesehen werden konnte: Marianne überreicht Germania ihre Trauben, damit sie daraus ein erlesenes Getränk herstellen kann.
Informationen über die verwendeten Medien
Frankreich bietet sein edelstes Produkt Deutschland dar
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Karikatur von einem unbekannten Autor, erschienen in Kladderadatsch am 19. Februar 1905.
Caricature d'un auteur inconnu parue dans le Kladderadatsch le 19 février 1905.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans la bibliothèque numérique de l'université de Heidelberg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
19.02.1905
Ort
Kladderadatsch (ZDB-ID: 2149312-1)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Polices marocaines
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Karikatur von Auguste Roubille, erschienen in Le Rire am 12. August 1911.
Caricature d'Auguste Roubille parue dans Le Rire le 12 août 1911.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans Gallica, la bibliothèque numérique de la Bibliothèque nationale de France.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Auguste Roubille; Dekorateur, Zeichner, Lithograf, 1872-1955
Zeit
12.08.1911
Ort
Le Rire : journal humoristique (ZDB-ID: 2718308-7)
Weitere Informationen
Seit 1904 war der Umgang mit Marokko im Rahmen des „Wettlaufs um Afrika“ Grund für permanente Spannungen zwischen Frankreich, Spanien und Deutschland. Diese sollten durch das Abkommen von Algeciras 1906, bei dem das afrikanische Land in Einflusszonen von Frankreich und Spanien aufgeteilt wurde und das Deutsche Reich ein Mittspracherecht für die Zukunft Marokkos erhielt, beigelegt werden. Dennoch kam es 1911 zur zweiten Marokkokrise, die eine ernsthafte Bedrohung für den Frieden in Europa darstellte.
Gegen die Überlassung eines 272.000 Quadratkilometer großen Gebiets in Äquatorialafrika erkannte Deutschland die Vorrangstellung Frankreichs in Marokko an. Auf der Karikatur fordert ein deutscher Grenzbeamter Marianne auf, für das Deutsche Reich Marokko zu erobern. Damit spielt der Zeichner Radiguet auf eine angebliche Einwanderungswelle von Deutschen nach Frankreich zu dieser Zeit an, die die Sicherheit Frankreichs gefährden und dazu führen würde, dass für die Franzosen selbst in Frankreich bald kein Platz mehr sein würde.
Informationen über die verwendeten Medien
Et maintenant Marianne
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Karikatur von einem unbekannten Autor, erschienen in L’assiette au beurre am 24. November 1911.
Caricature d'un auteur inconnu, parue dans L’assiette au beurre le 24 novembre 1911.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans Gallica, la bibliothèque numérique de la Bibliothèque nationale de France.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
24.11.1911
Ort
L' assiette au beurre : pamphlétaire, satirique et illustré (ZDB-ID: 2630341-3)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Preußen kolonisiert
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Karikatur von Thomas Theodor Heine, erschienen in Simplicissimus am 15. Dezember 1913.
Caricature de Thomas Theodor Heine parue dans Simplicissimus le 15 décembre 1913.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans la bibliothèque numérique de l'université de Heidelberg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Thomas Theodor Heine; Karikaturist, Maler, Zeichner, Schriftsteller, Buchgestalter, 1867-1948
Zeit
15.12.1913
Ort
Simplicissimus (ZDB-ID: 211633-9)
Weitere Informationen
Thomas Theodor Heine stellt in seiner Karikatur Preußen als Stachelschwein dar und erinnert damit an das Verhalten eines preußischen Offiziers, der 1911 in Zabern elsässische Soldaten und die französische Flagge beleidigte. Dies wuchs sich zur sogenannten „Zabern-Affäre “ aus. In Frankreich, wurde besonders in nationalistischen Kreisen Vergeltung dafür und von manchen sogar ein Duell mit dem betreffenden Offizier gefordert.
Diese Karikatur greift Elemente aus populären Romanen wie Fantômas oder Filmen von Louis Feuillade auf, um die deutsche Bedrohung, auch durch Spionage, anzuprangern. Sie ist außerdem auch von der berühmten antiklerikalen Werbung der Zeitung „La Lanterne“ inspiriert.
Informationen über die verwendeten Medien
L’espionnage
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Karikatur von einem unbekannten Autor, erschienen in Le Petit Journal am 22. Februar 1914.
Caricature d'un auteur inconnu parue dans Le Petit Journal le 22 février 1914.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
22.02.1914
Ort
Le Petit Journal (ZDB-ID: 882361-3)
Weitere Informationen
Krieg, Frieden und Misstrauen (1914-1924)
Der Friedensvertrag von Versailles, der am 28. Juni 1919 zwischen dem Deutschen Reich einerseits und Frankreich und seinen Verbündeten andererseits geschlossen wurde, wies Deutschland und seinen Verbündeten die alleinige Kriegsschuld und somit die Verantwortung für alle im Krieg entstandenen Verluste und Schäden zu. Seine Bedingungen waren sehr hart für das Deutsche Reich: Es musste u.a. Gebiete in seinem Westen und Osten und alle seine Kolonien aufgeben, einige Grenzgebiete entmilitarisieren, eine drastische Verkleinerung seiner Armee akzeptieren, Rohstoffe wie Kohle an seine Nachbarn liefern und 132 Milliarden Goldmark an Reparationszahlungen leisten.
Der damalige französische Ministerpräsident Georges Clémenceau erklärte bei seinem Abschluss, dass „die Stunde der Abrechnung gekommen“ sei, in Deutschland wurde der Vertrag von vielen als Demütigung empfunden. Für die deutsch-französischen Beziehungen stellte er eine erhebliche Belastung dar. Ihn akzeptiert zu haben und umsetzen zu müssen, war eine wichtige Ursache für die politische Instabilität der Weimarer Republik.
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Les ancêtres
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Karikatur von Albert Rodiba, erschienen in L’Europe anti-prussienne am 10. Mai 1915.
Caricature d'Albert Rodiba parue dans L’Europe anti-prussienne le 10 mai 1915.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Albert Rodiba; Schriftsteller, Zeichner, Maler, Karikaturist und Journalist, 1848-1926
Zeit
10.05.1915
Ort
L’Europe anti-prussienne (ZDB-ID: 308274-X)
Weitere Informationen
Am Beispiel des von der deutschen Armee im belgischen Dinant am 23. August 1914 verübten Massaker wollte der französische Karikaturist Albert Robida zeigen, dass auch die Ahnen der Täter ihr Vorgehen verurteilen würden: Eine himmlische Kohorte, der u.a. Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Götz von Berlichingen angehören, blickt voller Missbilligung auf einen rauchenden preußischen Offizier, der an den deutschen Kaiser erinnert, inmitten der Opfer herab.
Die Karikatur des Holländers Albert Hahn zeigt ein (fiktives) deutsches Projekt zum Wiederaufbau der Kathedrale von Reims, die 1914 von einem deutschen Bombardement beschädigt wurde. Dieser Angriff wurde in der öffentlichen Meinung in Westeuropa zu einem Symbol für die deutsche Barbarei. Hahn kritisiert mit seiner Zeichnung auch den preußischen Militarismus.
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Style monumental vingtième siècle
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Karikatur von einem unbekannten Autor, erschienen am 5. November 1914 in L’Europe anti-prussienne.
Caricature d'un auteur inconnu parue dans L’Europe anti-prussienne le 5 novembre 1914.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
05.11.1914
Ort
L' Europe anti-prussienne : images et documents pour servir à l'histoire de la guerre (ZDB-ID: 308274-X)
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Militarisme
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Karikatur von A. Willette, erschienen in Le Rire am 30. November 1918.
Caricature de A. Willette parue dans Le Rire le 30 novembre 1918.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
A. Willette; Künstler, Künstler, 1857-1926
Zeit
30.11.1918
Ort
Le rire : journal humoristique (ZDB-ID: 2718308-7)
Weitere Informationen
Der französische Karikaturist Adolphe Willette stellt Demütigungen dar, die seiner Ansicht nach das pazifistische Frankreich in den vergangenen Jahrzehnten durch seinen militaristischen Nachbarn erdulden musste: Mit „Panther“, „Agadir“ und „Congo“ wird auf koloniale Konflikte seit der Berliner Konferenz 1885 hingewiesen, „Nancy“ (unter deutscher Herrschaft Hauptstadt des Ostens), „Saverne 1911“ und Schnäbele-Affäre 1887 sind Beispiele für Anlässe, die zu den wachsenden Spannungen zwischen beiden Ländern beitrugen.
Im April 1918 veröffentlichte die Wochenzeitung „La Baïonnette“ eine Ausgabe, in der die Geschichte der Rivalität von Marianne und Germania erzählt wurde. Darin wird Deutschland als kriegslüstern und gierig dargestellt, Frankreich als ein friedliches Land der Künste. Am Ende besiegt Marianne Germania und nimmt ihr ihre Pickelhaube und ihren Säbel, Symbole ihrer bösen Macht und ihres Militarismus, ab um künftig vor ihr sicher zu sein.
Informationen über die verwendeten Medien
Confisqués
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Karikatur von Lucien Metivet, erschienen in La Baïonnette am 18. April 1871.
Caricature de Lucien Metivet parue dans La Baïonnette le 18 avril 1871.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Lucien-Marie-François Metivet; Maler, Grafikdesigner, Karikaturist, 1863-1932
Zeit
18.04.1918
Ort
La Baïonnette (ZDB-ID: 1186578-7)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
L’art d’accommoder les restes
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Karikatur von Henri Lanos, erschienen in Le Rire am 5. July 1919.
Caricature de Henri Lanos parue dans Le Rire le 5 juillet 1919.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Henri Lanos; Illustrator, Künstler, 1859-1929
Zeit
05.07.1919
Ort
Le Rire (ZDB-ID: 2718308-7)
Weitere Informationen
Ab 1919 wurden die ehemaligen Schlachtfelder der Westfront zu Touristenattraktionen und viele Ausländer reisten an, um sie zu sehen. Um sie herum entstand eine regelrechte „Erinnerungsindustrie“, u.a. Michelin-Führer und -karten. Der Karikaturist Henri Lanos macht sich über diese Entwicklung lustig, indem er Panzer in Hotelzimmer umwandelt und auf 155er Kanonen stellt, und die für die Marne-Schlacht 1914 in Paris beschlagnahmten Taxis als Badehäuschen nutzt.
Die Anfang November 1918 erschienene Karikatur von Ludwig (Lutz) Ehrenberger zeigt eine deutsche Variante der Entmilitarisierung. Sie thematisiert das Leben in Berlin nach dem Krieg, insbesondere eine neue Nutzung militärischer Ausrüstung. Es ist interessant zu sehen, dass diese deutschen Aristokraten einen englischen Mark-Panzer als Fahrzeug verwenden.
Informationen über die verwendeten Medien
Nach der Abrüstung
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Karikatur von Ludwig Lutz Ehrenberger, erschienen in Lustige Blätter: schönstes buntes Witzblatt Deutschlands im Jahr 1918.
Caricature de Ludwig Lutz Ehrenberger parue dans Lustige Blätter: schönstes buntes Witzblatt Deutschlands en 1918.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwig Lutz Ehrenberger; Künstler, Maler, Grafiker, Illustrator, 1878-1950
Zeit
1918
Ort
Lustige Blätter: schönstes buntes Witzblatt Deutschlands (ZDB-ID: 551045-4)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Völker-Versöhnung
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Karikatur von Wilhelm Anton Wellner, erschienen in Lustige Blätter: schönstes buntes Witzblatt Deutschlands Im Jahre 1918.
Caricature de Wilhelm Anton Wellner parue dans Lustige Blätter: schönstes buntes Witzblatt Deutschlands en 1918.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans la bibliothèque numérique de l'université de Heidelberg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wilhelm Anton Wellner; Zeichner, Karikaturist, 1859-1939
Zeit
1918
Ort
Lustige Blätter: schönstes buntes Witzblatt Deutschlands (ZDB-ID: 551045-4)
Weitere Informationen
Diese Karikatur, die Ende 1918 in der Zeitschrift „Lustige Blätter“ veröffentlicht wurde, ist aus mehreren Gründen interessant. Im Gegensatz zu vielen anderen, die zu dieser Zeit erschienen sind, propagiert sie eine deutsch-französische Aussöhnung und zwar mit Hilfe der Demokratie. Dabei impliziert sie, dass demokratische Regime nicht gegeneinander Krieg führen können. Außerdem stellt sie die beiden Antagonisten als Ritter dar, die sich in einem Duell bekämpft haben, das keinen Sieger hatte. Auf diese Weise suggerierte sie der deutschen Öffentlichkeit, dass ihre Armee nicht wirklich besiegt wurde. Darüber hinaus greift sie die physischen Klischees des dunkelhaarigen Franzosen mit Schnurrbart und des blonden, bartlosen Deutschen auf, ohne diese zu betonen, wie es in Karikaturen eigentlich üblich ist.
Diese deutsche Karikatur mit dem vielsagenden Titel „Im Meer des Hasses“ von 1919 zeigt von links nach rechts Woodrow Wilson, Präsident der Vereinigten Staaten von 1913 - 1921, David Lloyd George, britischer Premierminister von 1916 – 1922, und Georges Clémenceau, französischer Ministerpräsident von 1917 – 1920, die lieber ertrinken, als ihre mit „deutschen Gütern“ prallgefüllten Säcke fallen zu lassen. Eine offensichtliche Anprangerung der in Deutschland als Raffgier wahrgenommenen Reparationsforderungen der Gewinner des Ersten Weltkriegs.
Informationen über die verwendeten Medien
Im Meer des Hasses
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Beschreibung
Karikatur von einem unbekannten Autor, erschienen in Lustige Blätter im Jahr 1919.
Caricature d'un auteur inconnu, parue dans Lustige Blätter en 1919.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans la bibliothèque numérique de l'université de Heidelberg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1919
Ort
Lustige Blätter : schönstes buntes Witzblatt Deutschlands (ZDB-ID: 551045-4)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Der deutsche Esel
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Beschreibung
Karikatur von M. Richter, erschienen im Juli 1919 in Kladderadatsch
Caricature de M. Richter parue dans Kladderadatsch en juillet 1919
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans la bibliothèque numérique de l'université de Heidelberg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
07.1919
Ort
Kladderadatsch (ZDB-ID: 2149312-1)
Weitere Informationen
Ein weiteres Beispiel für die deutsche Kritik am Versailler Vertrag: Deutschland wird als Esel dargestellt, der unter der Last der Schulden und Leistungsansprüche, die ihm aufgebürdet werden, und den Schlägen seiner ehemaligen Kriegsgegner zusammenzubrechen droht. Die Bildunterschrift „Nur ein Esel kann solche Lasten tragen“ kann auch als Anklage derjenigen, die den Vertrag letztlich unterzeichnet haben, verstanden werden.
Die französischen Karikaturen aus dieser Zeit sehen die Reparationen aus einem unbeschwerten Blickwinkel. Grey zeichnete 1923 einen Deutschen, der mit den Reparationszahlungen im Rückstand ist. Deswegen wird er von einem Soldaten der Westalliierten mit Gewalt zum Finanzamt gebracht, wo er von anderen Vertretern dieser Länder amüsiert empfangen wird. Dabei übernimmt er die in Frankreich zur Kennzeichnung von Deutschen üblichen Klischees: Lederhosen, Porzellanpfeife, große Füße (Schuhgröße 54), Brille und kleiner Hut mit Feder.
Informationen über die verwendeten Medien
La note à payer
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Beschreibung
Karikatur von Grey, erschienen am 25. Januar 1923 in Les Potins de Paris.
Caricature de Grey parue dans Les Potins de Paris le 25 janvier 1923.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans Gallica, la bibliothèque numérique de la Bibliothèque nationale de France.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
25.01.1923
Ort
Les potins de Paris : politiques, financiers, théâtraux (ZDB-ID: 2848570-1)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Propos Rhur…aux
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Beschreibung
Karikatur von Clem, erschienen am 18. Januar 1923 in Les Potins de Paris.
Caricature de Clem parue dans Les Potins de Paris le 18 janvier 1923.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans Gallica, la bibliothèque numérique de la Bibliothèque nationale de France.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
18.01.1923
Ort
Les potins de Paris : politiques, financiers, théâtraux (ZDB-ID: 2848570-1)
Weitere Informationen
Die Besetzung des Ruhrgebiets, wegen der dort ansässigen Kohle- und Stahlproduktion eine Region von großer strategischer Bedeutung, inspirierte auch die französischen Zeichner. Clem wies darauf hin, dass Deutschland aus französischer Sicht zur Behebung der wirtschaftlichen Probleme Frankreichs beitragen müsse.
Aufgrund der Hyperinflation, die in der Weimarer Republik 1923 ausgebrochen war, und der damit verbundenen Gefahr politischer und wirtschaftlicher Instabilität, legte die alliierte Reparationskommission den Dawes-Plan zur Rettung und Unterstützung der deutschen Wirtschaft auf. Der Plan beinhaltete gestaffelte Reparationszahlungen an die Alliierten, den Abzug der französischen Truppen aus dem Ruhrgebiet und Kredite von US-Banken an Deutschland.
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Moralité
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Karikatur von George Edwards, erschienen in Le Cri de Paris am 2. Februar 1924.
Caricature de George Edwards parue dans Le Cri de Paris le 2 février 1924.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans Gallica, la bibliothèque numérique de la Bibliothèque nationale de France.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
George Warthon Edwards Zeichner; Maler, Illustrator, Autor, 1859-1950
Zeit
02.11.1924
Ort
Le Cri de Paris (ZDB-ID: 88049-8)
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Von der diplomatischen Annäherung bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs (1924-1940)
Das Jahr 1924 stellt eine Zäsur in den deutsch-französischen Beziehungen nach dem Ersten Weltkrieg dar: Das linke Wahlbündnis, das die französischen Parlamentswahlen im Mai 1924 gewonnen hatte, gab die konfrontative Politik der Vorgängerregierungen gegenüber Deutschland auf und bemühte sich um eine Versöhnung mit dem ehemaligen Kriegsgegner. Diese Neuausrichtung der französischen Außenpolitik führte zum Abschluss der Verträge von Locarno 1925, in denen Deutschland einerseits, Frankreich und Belgien andererseits auf eine gewaltsame Veränderung der im Friedensvertrag von Versailles festgelegten Grenzen verzichteten. 1926 wurde Deutschland schließlich in den Völkerbund aufgenommen. Dass Deutschland seine außenpolitische Isolation verlassen konnte, war besonders den Bemühungen von Gustav Stresemann, Reichsminister des Auswärtigen der Weimarer Republik 1923 – 1929, und Aristide Briand, Außenminister Frankreichs 1925 – 1929, zu verdanken. Beide wurden dafür 1926 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Ihrem Engagement für eine deutsch-französische Annäherung war aber kein langfristiger Erfolg beschieden. Ab der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 führte Deutschland eine aggressive, expansionistische und auch antifranzösische Politik, wobei es bewusst gegen Auflagen des Versailler Vertrags verstieß. Dieser Wandel in der deutschen Außenpolitik traf in Frankreich nur auf geringen Widerstand, da hier die Angst vor einem neuen Krieg sehr groß war. Nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939, erklärten Frankreich und Großbritannien als Verbündete Polens dem Deutschen Reich schließlich den Krieg, womit der Zweite Weltkrieg begann, in dessen Verlauf Frankreich von 1940 – 1944 von deutschen Truppen besetzt war.
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Abzug aus dem Ruhrgebiet
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Karikatur von Eduard Thöny, erschienen in Simplicissimus am 10. August 1925.
Caricature d'Eduard Thöny parue dans Simplicissimus le 10 août 1925.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans la bibliothèque numérique de l'université de Heidelberg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Eduard Thöny; Maler, Comiczeichner, Zeichner, Maler, Karikaturist, 1866-1950
Zeit
10.08.1925
Ort
Simplicissimus (ZDB-ID: 211633-9)
Weitere Informationen
Der deutsche Zeichner Eduard Thöny feiert in seiner Karikatur den Abzug der französischen Streitkräfte aus dem Ruhrgebiet. Die französischen Soldaten sollten im Rifkrieg, in dem Frankreich seit 1924 Spanien im Kampf gegen die Rifkabylen in Marokko unterstützte, eingesetzt werden. Thöny weist mit seiner Unterschrift verbittert darauf hin, dass Deutschland wegen der Auflagen des Versailler Vertrags nicht in der Lage sei, Widerstand zu leisten wie die marokkanischen Widerstandskämpfer.
Werner Hahmann stellt sich mit seiner Karikatur gegen die offizielle Meinung, dass der Abschluss der Verträge von Locarno für Deutschland ein Grund zum Feiern sei: Dafür müssten seiner Ansicht nach erst einmal Ärgernisse wie das britisch-französische Mandat im Saarland, die französische Besatzung sowie die von Frankreich angeführte antideutsche Justiz beendet werden.
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Abwarten
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Karikatur von einem unbekannten Autor, erschienen in Kladderadatsch am 31. Oktober 1925.
Caricature d'un auteur inconnu parue dans le Kladderadatsch le 31 octobre 1925.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in der Digitalen Bibliothek der Universität Heidelberg verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans la bibliothèque numérique de l'université de Heidelberg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
31.10.1925
Ort
Kladderadatsch (ZDB-ID: 2149312-1)
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Le triomphe de la paix à Locarno
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Karikatur von einem unbekannten Autor, erschienen in L’Humanité am 2. Dezember 1925.
Caricature d'un auteur inconnu parue dans L’Humanité le 2 décembre 1925.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2.12.1925
Ort
L' humanité : organe central du Parti Communiste Français, (ZDB-ID: 41293-4)
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Georges de Champs feiert mit seiner in der französischen Zeitung „Humanité“ erschienenen Karikatur zwar die Verträge von Locarno und seine Schlüsselfiguren (v. l. n. r.) Gustav Stresemann, Aristide Briand, den britischen Premierminister Austen Chamberlain und den belgischen Ratspräsidenten Émile Vandervelde , prangert aber zugleich an, dass die antikolonialen Rebellionen gegen Frankreich in Marokko (Rifkrieg) und Syrien (Drusenaufstand) zur gleichen Zeit darin ignoriert wurden.
In dieser Zeichnung wird Locarno als ein wahrer Triumph des Friedens dargestellt, als der berühmte „Geist von Locarno“. Die Baumeister des Abkommens sind kreisförmig angeordnet: Aristide Briand, Émile Vandervelde, Hans Luther (Reichskanzler 1925 - 1926), Gustav Stresemann und Austen Chamberlain.
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Friedensengel von heute
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Karikatur von Johnson, erschienen in Kladderadatsch im Dezember 1925.
Caricature de Johnson parue dans le Kladderadatsch en décembre 1925.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johnson; Karikaturist, Zeichner und Maler, 1874-1954
Zeit
12.1925
Ort
Kladderadatsch (ZDB-ID: 2149312-1)
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La succession de M. Stresemann
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Karikatur von R. Lion, erschienen am 13. Oktober 1929 in Le Cri de Paris.
Caricature de R. Lion parue dans Le Cri de Paris le 13 octobre 1929.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
13.10.1929
Ort
Le Cri de Paris (ZDB-ID: 88049-8)
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Gustav Stresemann hat sich, ebenso wie Aristide Briand, sehr für die Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich eingesetzt. Nach seinem Tod 1929 veröffentlichte die französische politische Zeitschrift „Le Cri de Paris“ diese Karikatur, in der Reichspräsident Hindenburg seinen neuen Außenminister Julius Curtis darauf hinweist, dass er eine schwierige Nachfolge antreten, aber viele schöne Begegnungen haben werde. Diese indirekte Würdigung Stresemanns durch eine französische Zeitung ist bemerkenswert für diese Zeit.
Diese Karikatur thematisiert die Annäherung der französischen und deutschen Metallindustrie im September 1929 und suggeriert, dass sie für beide Seiten auch für eine Aufrüstung des Militärs diene. 1926 wurde die Entente Internationale de l'Acier gegründet, um die Stahlproduktion in Europa zu regulieren, und jedes Mitgliedsland hatte Quoten, die es unter Androhung von Strafen einhalten musste. Auf Drängen Großbritanniens und der USA, die sich dadurch Reparationszahlungen erhofften, und gegen den Widerstand Frankreichs wurden die Quoten für die deutsche Stahlproduktion im Jahr 1929 erhöht.
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Rapprochement franco-allemand
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Karikatur von Big, erschienen in Le Cri Populaire am 6. Oktober 1929.
Caricature de Big parue dans Le Cri Populaire le 6 octobre 1929.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
6.10.1929
Ort
Le Cri Populaire (ZDB-ID: 3131593-8)
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Briand
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Karikatur von Thomas Theodor Heine erschienen in Simplicissimus am 27. März 1932.
Caricature de Thomas Theodor Heine parue dans Simplicissimus le 27 mars 1932.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Thomas Theodor Heine; Karikaturist, Maler, Zeichner, Schriftsteller, Buchgestalter, 1867-1948
Zeit
27.03.1932
Ort
Simplicissimus (ZDB-ID: 211633-9)
Weitere Informationen
Aristide Briand war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Dritten Republik. Als Außenminister setzte er sich gemeinsam mit seinem deutschen Amtskollegen Gustav Stresemann für die deutsch-französische Aussöhnung ein und engagierte sich für den Rückzug der französischen Streitkräfte aus dem Ruhrgebiet und das Zustandekommen der Verträge von Locarno. Der ewige Frieden, den sich der deutsche Karikaturist Thomas Theodor Heine für ihn wünschte, sollte frei von Verhandlungen und Konferenzen sein.
Diese Zeichnung wurde Anfang 1934, einer Zeit großer politischer Instabilität in Frankreich, veröffentlicht. Ebenfalls zu dieser Zeit zog sich Deutschland sowohl aus der Genfer Abrüstungskonferenz als auch aus dem Völkerbund zurück. Dadurch, dass er Frankreich als leidenschaftliche Tänzerin darstellt, die zu den Dudelsackklängen eines Schotten (dem damaligen britischen Premierminister Ramsay MacDonald) versucht, einen ungerührten Hitler zu umgarnen, möchte der Karikaturist Paul Iribe offensichtlich vor den Gefahren warnen, die von Deutschland unter neuer Führung ausgehen.
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Air connu
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Karikatur von Paul Iribe, erschienen in Le Témoin am 28. Januar 1934.
Caricature de Paul Iribe parue dans Le Témoin le 28 janvier 1934.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Iribe; Künstler, Zeichner, Illustrator, Karikaturist, 1883-1935
Zeit
28.01.1934
Ort
Le Témoin (ZDB-ID: 412950-7)
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Les jeux olympiques à Berlin : en plein préparatifs…
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Karikatur von Wolfgang Hamburger, erschienen am 12. Dezember 1935 in Le Journal Juif.
Caricature de Wolfgang Hamburger parue dans Le Journal Juif le 12 décembre 1935.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans Gallica, la bibliothèque numérique de la Bibliothèque nationale de France.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wolfgang Hamburger; 1917 - 1940
Zeit
12.12.1935
Ort
Le journal juif : hebdomadaire illustré (ZDB-ID: 916935-0)
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1935 wurde eine weltweite Kampagne gegen die Olympischen Spiele in Berlin gestartet, die sich gegen die antijüdischen Gesetze, die das Nazi-Regime erlassen hatte, und seine antichristlichen Maßnahmen richtete.
Die Karikatur von Wolfgang Hamburger, einem deutschen Zeichner, der wegen seiner jüdischen Religion aus Deutschland fliehen musste, prangert zweierlei an:
- Den Missbrauch des "olympischen Geists" durch die Nationsozialisten
- Die Diskriminierung jüdischer Sportler in Deutschland, die aufgrund der Bestimmungen der Nürnberger Gesetze nicht mehr trainieren konnten.
Um zu verhindern, dass der Spanische Bürgerkrieg auf ganz Europa übergreift, schlug Frankreich Anfang August 1936 ein Abkommen über eine Nichteinmischung auf der Iberischen Halbinsel vor, das von 27 europäischen Staaten unterzeichnet wurde, aber keine Auswirkungen auf den Fortgang des spanischen Bürgerkriegs hatte. Diese Karikatur aus der französischen Tageszeitung „L'Humanité“ prangert die Naivität der französischen Regierung gegenüber dem Nazi-Regime an, das einerseits vorgibt, sich für Frieden in Spanien einzusetzen, andererseits aber die Truppen des General Franco unterstützt.
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Les démarches de M. François Poncet
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Karikatur von einem unbekannten Autor, erschienen in L'Humanité am 6. August 1936.
Caricature d'un auteur inconnu, parue dans L'Humanité le 6 août 1936.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans Gallica, la bibliothèque numérique de la Bibliothèque nationale de France.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
06.08.1936
Ort
L' humanité : organe central du Parti Communiste Français, (ZDB-ID: 41293-4)
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Les rongeurs
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Karikatur von Elkins, erschienen in Marianne am 19. Oktober 1938.
Caricature d'Elkins parue dans Marianne le 19 octobre 1938.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Paulo Elkins; Bühnenbildner; Karikaturist; Grafiker, 1903 - 1955
Zeit
19.10.1938
Ort
Marianne (ZDB-ID: 2561421-6)
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Elkins prangert in seiner Zeichnung nicht nur die deutschen Ansprüche auf Gebiete der Tschechoslowakei an, die 1938 zur Annexion des Sudetenlandes führten, sondern auch anderer Staaten, die die Situation ausnutzten, um ihr Territorium zu vergrößern. Dies gilt insbesondere für Ungarn und Polen, die einen Teil der Südslowakei und das Olsagebiet besetzten.
Aus Sorge vor einem neuen Krieg und gegen vage Versprechungen akzeptierten Frankreich und die anderen europäischen Länder die Übernahme mehrerer Gebiete durch das Dritte Reich: des Saarlandes nach einer Volksabstimmung im Jahr 1935, den Anschluss Österreichs im März 1938 und die Annexion des Sudetenlandes im Herbst 1938. Danach erhoben die Nationalsozialisten auch Anspruch auf die ehemaligen deutschen Kolonien, was Praust in seiner Karikatur thematisiert, wobei er sich auch über die Schwäche der französischen Diplomatie lustig macht.
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Vous n’allez pas nous faire la guerre au moins ?
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Karikatur von J. Praust, erschienen am 26. Oktober 1938 in Marianne.
Caricature de J. Praust parue dans Marianne le 26 octobre 1938.
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Zeit
26.10.1938
Ort
Marianne (ZDB-ID: 2561421-6)
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Isolationnisme
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Karikatur von Paulo Elkins, erschienen in Marianne am 26. Oktober 1938.
Caricature de Paulo Elkins parue dans Marianne le 26 octobre 1938.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Paulo Elkins; Bühnenbildner; Karikaturist; Grafiker, 1903 - 1955
Zeit
26.10.1938
Ort
Marianne (ZDB-ID: 2561421-6)
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Elkins kritisiert mit dieser Karikatur die amerikanische und britische Außenpolitik, die sich für das immer bedrohlichere Auftreten des nationalsozialistischen Deutschlands kaum interessiert.
Als einen Kastanienbaum, der seine Blätter verliert, stellt der Karikaturist Karl Arnold die aus deutscher Sicht erfolgreiche Rücknahme der Vorgaben der Verträge von Versailles, Trianon und Saint-Germain dar. Der Völkerbund hat in Arnolds Zeichnung die Gestalt einer blinden und kranken alten Frau, deren baldiges Ableben zu erwarten ist.
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Genfer Herbstmelancholie
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Karikatur von Karl Arnold , erschienen in Simplicissimus am 16. Oktober 1938.
Caricature de Karl Arnold parue dans Simplicissimus le 16 octobre 1938.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Karl Arnold; Künstler; Maler; Zeichner; Karikaturist, 1883 - 1953
Zeit
16.10.1938
Ort
Simplicissimus (ZDB-ID: 211633-9)
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C’est surtout le cheval qui est dangereux
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Karikatur von Claude Garnier, erschienen in Marianne am 26. Oktober 1938.
Caricature de Claude Garnier parue dans Marianne le 26 octobre 1938.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Claude Garnier; Karikaturist, 1912 - 1951,
Zeit
26.10.1938
Ort
Marianne : Grand hebdomadaire littéraire illustre (2561421-6)
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1938 veröffentlichte der Verlag Fayard eine autorisierte Übersetzung von „Mein Kampf“, der politisch-ideologischen Programmschrift Adolf Hitlers, in der u.a. Passagen, die Frankreich betreffen, gegenüber dem Original verfälscht wurden. Eine erste nicht autorisierte Übersetzung, die dem deutschen Text folgte, war 1934 unter dem Titel „Ma doctrine“ in Frankreich erschienen. Diese war von einem französischen Nationalisten herausgegeben worden, der auf die Gefahren hinweisen wollte, die ein Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland für Frankreich mit sich bringen würde. Claude Garnier bekräftigt mit der Zeile „es ist v.a. das Pferd, das gefährlich ist“ diese Ansicht.
Diese Zeichnung von Pedro, die 1940 zwei Wochen nach Beginn der deutschen Offensive in Frankreich veröffentlicht wurde, stellt den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Zusammenhang mit der deutschen Niederlage 1918 dar. Wilhelm II., der Kaiser im Exil, erinnert Hitler an die französischen Marschälle Joseph Gallieni und Joseph Joffre, die als Generäle am französischen Sieg in der Schlacht an der Marne 1914 beteiligt waren.
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Guillaume II
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Karikatur von Pedro, erschienen in Gringoire am 23. Mai 1940.
Caricature de Pedro, parue dans Gringoire le 23 mai 1940.
Die Karikatur wurde einem Digitalisat der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift entnommen, das in Gallica der digitalen Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek verfügbar ist.
La caricature a été tirée d'une version numérisée du numéro correspondant du magazine, disponible dans Gallica, la bibliothèque numérique de la Bibliothèque nationale de France.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Pedro; Karikaturist, 1894 - 1955
Zeit
23.05.1940
Ort
Gringoire : le grand hebdomadaire parisien, politique, littéraire (ZDB-ID: 3132120-3)
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20.05.1961.jpg
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© Bundesregierung/Egon Steiner
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Nach der bedingungslosen deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 wurden die Teile des ehemaligen deutschen Reichs, die nicht einem der Nachbarländer zufielen, in eine sowjetische, eine französische, eine britische und eine US-amerikanische Besatzungszonen aufgeteilt. Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im April 1949 und der Deutschen Demokratischen Republik im Oktober 1949 wurde die deutsche Teilung in zwei Staaten besiegelt. Mit dem Abschluss der Pariser Verträge im Mai 1955 erhielt die Bundesrepublik ihre volle Souveränität und wurde durch die Aufnahme in das Verteidigungsbündnis NATO in die Gemeinschaft der Westmächte integriert. Parallel dazu schritt der Aufbau der Bundesrepublik schnell voran und der Schuman-Plan mit der Gründung der Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) 1951 verwirklicht.
Zwei Fragen, die in dieser Zeit die deutsch-französischen Beziehungen bestimmten, waren die nach dem Status des Saarlandes, von 1947 – 1956 ein französisches Protektorat, und die nach dem Aufbau einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG), der die Bundesrepublik angehören sollte. Die erste wurde durch ein Referendum im Saarland im Jahr 1955 beantwortet, bei dem sich die Bevölkerung gegen einen europäischen Status und für eine Eingliederung in die Bundesrepublik aussprach. Die zweite durch die Nicht-Ratifizierung des Vertrags zur Gründung der EVG, die am Widerstand innerhalb des Landes gegen eine deutsche Wiederbewaffnung Anfang der 1950er-Jahre scheiterte.
Trotzdem näherten sich beide Länder schon in dieser Zeit über den europäischen Einigungsprozess langsam aneinander an, ein französisches Dekret im Mai 1951 legte fest, dass deutsche Staatsangehörige nicht mehr als „Feinde“ gelten sollten. Auf der Konferenz von Messina im Juni 1955 bekräftigten die sechs EGKS-Staaten ihre Absicht, die europäische Einheit zunächst über die Wirtschaft und gemeinsame Institutionen voranzutreiben, was zur Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 und zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) führte.
Der Weg zur Aussöhnung (1945-1961)
Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begannen deutsche und französische Bürgerinnen und Bürger damit, die Schrecken der Kriegszeit zu überwinden. Bereits in den späten 1940er- und frühen 1950er-Jahren wurden auf der zivilgesellschaftlichen Ebene erste Kontakte zwischen beiden Ländern geknüpft. Diese führten zu wechselseitigen Begegnungen sowie der Gründung von Einrichtungen, wie etwa des Deutsch-Französischen Institutss (dfi), die die deutsch-französische Aussöhnung zum Ziel hatten.
Als exemplarisches Beispiel gilt die deutsch-französische Bürgermeisterkonferenz. 1948, nur drei Jahre nach Kriegsende, trafen sich deutsche und französische Bürgermeister nahe dem Mont-Pèlerin am Genfer See. Ziel dieses Treffens war es, einen Neubeginn in den bilateralen Beziehungen einzuleiten. Die Konferenz wurde 1949 in Bürgenstock und 1950 in Stuttgart fortgesetzt. Das dritte Treffen markierte eine besonders wichtige Etappe, da es erstmals auf deutschem Boden stattfand.
Auf dieser Konferenz äußerte der Bürgermeister der französischen Stadt Montbéliard, Lucien Tharradin, den Wunsch nach einer offiziellen Städtepartnerschaft. Wenige Monate später wurde die erste deutsch-französische Städtepartnerschaft geschlossen. 2025 feierte die Partnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard ihr 75-jähriges Jubiläum. Diese zivilgesellschaftlichen Initiativen zeigen, dass sich Deutsche und Franzosen bereits vor dem Élysée-Vertrag von 1963 um eine Annäherung bemühten und so den Grundstein für die spätere institutionalisierte Zusammenarbeit legten.
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Deutsch-französische Verständigung
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© Ilona Szewczuk-Zimmer
Beschreibung
Karikatur von Mirko Szewczuk erschienen im Jahr 1949
Caricature de Mirko Szewczuk parue en 1949
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Szewczuk, Mirkoinfo, Künstler, 1919 - 1957
Weitere Informationen
Mit diesem 1949(!) veröffentlichen Bild warb Mirko Szewczuk für eine ganz andere, neue deutsch-französische Beziehung. Keine zwischen zwei Frauen, die sich bekämpfen, sondern zwischen einer französischen Frau, immer noch personifiziert durch die Symbolfigur Marianne, und einem Mann, dem deutschen Michel. Also für eine Liebesbeziehung!
Der Schuman-Plan wurde am 09. Mai 1950 von dem damaligen französischen Außenminister Robert Schuman vorgestellt. Er zielte darauf ab, die deutsche und französische Produktion von Kohle- und Stahl zusammenzulegen, um zu gewährleisten, dass es keinen Krieg mehr in Europa geben könne. Der Plan gilt als Grundstein der späteren Entwicklung der Europäischen Union.
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Erfinderstolz
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© Bestand Klaus Pielert, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
Beschreibung
Karikatur von Klaus Pielert, erschienen am 7. Juli 1950.
Caricature de Klaus Pielert parue le 7 juillet 1950.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Pielert, Karikaturist, 1922-2015
Zeit
07.07.1950
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Ohne Titel
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Eulenspiegel (Magazin)
Beschreibung
Karikatur von Alfred Beier-Red, erschienen in Eulenspiegel im Juli 1954
Caricature d'Alfred Beier-Red parue dans le Eulenspiegel en juillet 1954
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Beier-Red, Alfred; Karikaturist, 1902-2001
Weitere Informationen
Ab Mitte der 1950er Jahre mehren sich die Aufrufe zu einer deutsch-französischen Versöhnung. Auf dieser Darstellung küssen sich Marianne und Michel über eine Straße hinweg und lassen sich dabei von den intensiven Debatten um die Europäische Verteidigungsgemeinschaft in Frankreich und Deutschland nicht stören.
Verlobungszeit (1961-1963)
Ab 1958 bestimmte Charles de Gaulle als Präsident der neu gegründeten V. Republik wieder das politische Geschehen in Frankreich und leitete gemeinsam mit Bundeskanzler Konrad Adenauer eine neue Ära in den Beziehungen der beiden Nachbarländer ein. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges setzten sich beide Politiker intensiv für den Aufbau Europas unter deutsch-französischer Führung ein, was sich insbesondere in den Fouchet-Plänen von 1961/62 und den wechselseitigen Staatsbesuchen Sommer 1962 manifestierte.
Die von dem französischen Diplomaten Christian Fouchet erarbeiteten Pläne zielten auf die Schaffung einer europäischen Politischen Union ab, die neben der wirtschaftlichen Integration auch eine enge außen- und sicherheitspolitische Zusammenarbeit vorsah. Das Projekt wurde vor allem von den Benelux-Staaten abgelehnt, da sie eine Schwächung der supranationalen Institutionen der Europäischen Gemeinschaft fürchteten und zu starke bilaterale Dominanz von Paris und Bonn vermeiden wollten. Letztlich scheiterten die Fouchet-Pläne an diesen Widerständen, doch sie bereiteten den Weg für den Élysée-Vertrag von 1963, der die deutsch-französische Zusammenarbeit dauerhaft institutionalisierte.
1961 wurden die Fouchetpläne vorgeschlagen. Die Pläne stießen jedoch bei den europäischen Partnern auf Ablehnung. Auch innerhalb der CDU/CSU – vertreten durch Konrad Adenauer und Franz-Josef Strauß (im Vordergrund gemeinsam mit de Gaulle) – fand er keine einhellige Unterstützung. Viele Parteimitglieder, allen voran Ludwig Erhard (im Hintergrund sichtbar), sprachen sich vielmehr für eine föderalistische Europa und für eine enge transatlantische Bindung aus.
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Rechteinformation
© Fritz-Wolf-Gesellschaft e. V.
Beschreibung
Karikatur von Fritz Wolf, der erste Erscheinungsort und das erste Veröffentlichungsdatum sind nicht ermittelbar.
Caricature de Fritz Wolf, le premier lieu de publication et la première date de publication ne peuvent être déterminés.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fritz Wolf; 1918 – 2001, Karikaturist
Zeit
2009
Ort
Ausstellungskatalog "Begegnungen : das deutsch-französische Zusammenwachsen" (k10plus-PPN: 1483060896)
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Informationen über die verwendeten Medien
Die Liebe des Jahrhunderts
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unbekannt
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Karikatur von Klaus Pielert, erschienen in Kölner Stadt-Anzeiger am 5. Juli 1962.
Caricature de Klaus Pielert parue dans le Kölner Stadt-Anzeiger le 5 juillet 1962.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Pielert, Karikaturist, 1922-2015
Zeit
05.07.1962
Ort
Kölner Stadt-Anzeiger (ZDB-ID: 974398-4)
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Vom 2. bis zum 8. Juli 1962 stattete Bundeskanzler Konrad Adenauer Frankreich einen ersten offiziellen Staatsbesuch ab. Am letzten Tag der Reise nahmen Präsident Charles de Gaulle und er an einer Friedensmesse in der Kathedrale von Reims teil. Klaus Pielert zeigt in seiner Karikatur die Symbolfiguren Marianne und den deutschen Michel als Brautpaar, die Kanzler und Präsident als Väter zum Altar begleiten. Ihnen folgen historische Persönlichkeiten, die die Beziehungen beider Länder in den vorangegangenen Jahrhunderten geprägt haben, den Zug beschließt Karl der Große, unter dessen Herrschaft beide Staatsgebiete einst vereint waren.
Wilhelm Hartung stellt in seiner Karikatur zum ersten Staatsbesuch Adenauers in Frankreich Adenauer als Bismarck dar und knüpft damit an eine kommunistische Pressekampagne an, die Deutschland weiterhin als eine militaristische Nation diffamierte. Die Verknüpfung der historischen Persönlichkeit Napoleons mit dem Präsidenten De Gaulle spielt auf die Ablehnung einer wichtigen Rolle für das Vereinigte Königreich in Europa an, die beide teilten. Ihr Händedruck symbolisiert den Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
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Freundschaft - für Europa - Soyons amis - pour l'Europe
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© Konrad-Adenauer-Stiftung
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Karikatur von Wilhelm Hartung, erschienen in der Wochenzeitung die Zeit am 4. Juli 1962.
Caricature de Wilhelm Hartung parue dans le hebdomadaire die Zeit le 4 juillet 1962.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wilhelm Hartung; Künstler, 1919-2003
Zeit
04.07.1962
Ort
Die Zeit : Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft, Wissen und Kultur (ZDB-ID: 126030-3)
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Charles Bonaparte - Konrad von Bismarck
Weg mit Helm und Säbel! / Charles Bonaparte - Konrad de Bismarck
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© Konrad-Adenauer-Stiftung
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Karikatur von Wilhelm Hartung, erschienen in Die Welt: unabhängige Tageszeitung für Deutschland am 24. Januar 1963.
Caricature de Wilhelm Hartung, parue dans Die Welt: unabhängige Tageszeitung für Deutschland, le 24 janvier 1963.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wilhelm Hartung; Künstler, 1919-2003
Zeit
24.01.1963
Ort
Die Welt : unabhängige Tageszeitung für Deutschland (ZDB-ID: 126028-5)
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Bundeskanzler Adenauer und Präsident De Gaulle umarmten sich nach der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags am 22. Januar 1963 spontan, eine Geste, die Wilhelm Hartung in seiner Zeichnung aufnimmt. Indem er sie erneut als Wiedergänger von Bismarck und Napoleon darstellt, die beide ihre Waffen, Symbole für den Bellizismus und die Feindschaft zum Nachbarland wegwerfen, schließt Hartung sein Diptychon, das mit er mit seiner Karikatur vom 4. Juli 1962 begonnen hat.
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© Archives MAE
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Zwischen 1963 und 1974 durchliefen die deutsch-französischen Beziehungen Phasen der Entfremdung und der Wiederannäherung. Während sich die deutsch-französische Aussöhnung dank zahlreicher neuer Städtepartnerschaften oder der Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) auf der zivilgesellschaftlichen Ebene kontinuierlich verbesserten, schien das deutsch-französische Paar auf politischer Ebene nach dem Rückzug Konrad Adenauers seinen Schwung zu verlieren. Die Weigerung Frankreichs, Großbritannien in die Europäische Gemeinschaft aufzunehmen, und sein Rückzug aus der militärischen Integration der NATO 1966 stehen für Unstimmigkeiten in diesen Jahren. Doch dank des Willens, die wirtschaftlichen und politischen Divergenzen zu überwinden, sowie der im Elysée-Vertrag für die höchste Ebene vorgesehenen Austauschmaßnahmen konnten doch immer Lösungen gefunden werden. 1972 akzeptierte Frankreich beispielsweise unter der Präsidentschaft von Georges Pompidou (Präsident von 1969 – 1974) den Beitritt Großbritanniens zur EWG und die Gründung des Europäischer Wechselkursverbunds.
Im Zeitraum 1974-1983 symbolisierten in der Karikatur v.a. das Duo Helmut Schmidt und Valéry Giscard d'Estaing die deutsch-französischen Beziehungen. Trotz fortbestehenden Meinungsverschiedenheiten in wirtschaftlichen und politischen Fragen wurde das gemeinsame Vorgehen in diesen Jahren vom Wunsch nach Versöhnung, wirtschaftlichem Pragmatismus und dem Willen, die europäische Integration zu stärken geprägt.
Von De Gaulle zu Pompidou: Ein holpriger Start (1963-1974)
Nach dem Abschluss des Élysée-Vertrags galt es, seinen Inhalt in den gesellschaftlichen und politischen Alltag zu überführen. Diese Aufgabe übernahmen nach den Ausscheiden Konrad Adenauers 1963 und Charles de Gaulles 1969 aus der Regierungsverantwortung Staatsmänner wie Ludwig Erhard und Willy Brandt auf deutscher und Präsident Georges Pompidou auf französischer Seite. Trotz unterschiedlicher Vorstellungen zu den transatlantischen Beziehungen oder der Fortentwicklung der Europäische Gemeinschaften gelang es immer wieder, Kompromisse zu finden und so gemeinsam Europa voranzubringen.
Charles de Gaulle dominierte von 1958 – 1969 das politische Leben Frankreichs. In seiner Karikatur stellt Fritz Wolf den deutschen Michel im Nachtgewand einem De Gaulle gegenüber, der als Napoleon, Staatsmann, Ludwig XIV. und General dargestellt wird. Damit wollte er vermutlich an die wechselvolle Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen erinnern: Von den Kriegen Ludwigs XIV. über die napoleonischen Feldzüge und den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.
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Karikatur von Fritz Wolf, der erste Erscheinungsort und das erste Veröffentlichungsdatum sind nicht ermittelbar.
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fritz Wolf; 1918 – 2001, Karikaturist
Zeit
01.12.2009
Ort
Ausstellungskatalog "Begegnungen : das deutsch-französische Zusammenwachsen" (k10plus-PPN: 1483060896)
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Karikatur von Fritz Wolf, der erste Erscheinungsort und das erste Veröffentlichungsdatum sind nicht ermittelbar.
Caricature de Fritz Wolf, le premier lieu de publication et la première date de publication ne peuvent être déterminés.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fritz Wolf; 1918 – 2001, Karikaturist
Zeit
2009
Ort
Ausstellungskatalog "Begegnungen : das deutsch-französische Zusammenwachsen" (k10plus-PPN: 1483060896)
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Dass Fritz Wolf Präsident De Gaulle zeigt, der gleichermaßen stolz auf seine Beziehung zu Konrad Adenauer und Ludwig Erhard (Bundeskanzler von 1963 bis 1966) ist, ist durchaus erstaunlich: Während er zu ersterem eine sehr gute politische und persönliche Beziehung hatte, war sein Verhältnis zu letzterem eher kühl. De Gaulle warf Erhard eine zu starke Ausrichtung auf die transatlantischen Beziehungen vor, während Erhard seinen französischen Partner als zu sehr in den Vorstellungen des 19. Jh. verankert ansah. Ihre zahlreichen Differenzen führten auf französischer Seite zu vielen Enttäuschungen, auch wenn Erhard den Inhalt des Elysée-Vertrags gut umsetzte.
Kurt Georg Kiesinger (Bundeskanzler von 1966 bis 1969) war der dritte Kanzler, mit dem Charles de Gaulle zusammenarbeiten musste. Auch wenn in ihren gemeinsamen Jahren Fortschritte für Europa und in der Umsetzung des Elysée-Vertrags erzielt werden konnten, blieben wichtige Probleme ungelöst: Frankreich widersetzte sich weiterhin einem Beitritt des Vereinigten Königreichs zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und behielt seine distanzierte Haltung gegenüber den USA bei. Die gemeinsame Sitzung beim Psychologen unter den Augen von Marianne und Michel veranschaulicht Fragen, die unausgesprochen im Raum stehen.
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Karikatur von Fritz Wolf, der erste Erscheinungsort und das erste Veröffentlichungsdatum sind nicht ermittelbar.
Caricature de Fritz Wolf, le premier lieu de publication et la première date de publication ne peuvent être déterminés.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fritz Wolf; 1918 – 2001, Karikaturist
Zeit
2009
Ort
Ausstellungskatalog "Begegnungen : das deutsch-französische Zusammenwachsen" (k10plus-PPN: 1483060896)
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Karikatur von Fritz-Wolf, erschienen in der Neuen Osnabrücker Zeitung im Jahr 1971.
Caricature de Fritz-Wolf parue dans Neue Osnabrücker Zeitung en 1971.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fritz Wolf; 1918 – 2001, Karikaturist
Zeit
1971
Ort
Neue Osnabrücker Zeitung (ZDB-ID: 1075323-0)
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Nach dem Rückzug De Gaulles 1969 und der Wahl Georges Pompidous zu seinem Nachfolger fragten sich viele, ob sich die französische Haltung gegenüber dem Vereinigten Königreich ändern würde. In der Karikatur von Fritz Wolf macht Willy Brandt (Bundeskanzler von 1969 bis 1974) Edward Heath (britischer Premierminister von 1970 bis 1974) mit dem Hinweis Mut, dass Pompidou nicht De Gaulle sei. Tatsächlich hatte Pompidou die gaullistische Doktrin jahrelang vertreten, änderte seine Haltung aber und stimmte einem Beitritt des Vereinigten Königreichs zur EWG schließlich zu.
Als langjähriger enger Vertrauter Charles de Gaulles war Georges Pompidou sehr von den Vorstellungen de Gaulles beeinflusst und hielt so an dessen Idee eines Europas der Nationen fest, trieb aber zugleich die Modernisierung des Landes voran und zeigte sich im Hinblick auf außenpolitische Fragen weniger dogmatisch. Dies ermöglichte auf dem Gipfeltreffen in Den Haag 1969 einen neuen Aufbruch für Europa, seine europapolitische Bilanz fällt deshalb überwiegend positiv aus.
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© Fritz-Wolf-Gesellschaft e. V.
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Karikatur von Fritz Wolf, erschienen in der Neuen Osnabrücker Zeitung im Jahr 1971.
Caricature de Fritz Wolf parue dans Neue Osnabrücker Zeitung en 1971.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fritz Wolf; 1918 – 2001, Karikaturist
Zeit
1971
Ort
Neue Osnabrücker Zeitung (ZDB-ID: 1075323-0)
Weitere Informationen
Erste Jubiläen
Seit 1973 werden die runden Jubiläen des Élysée-Vertrags feierlich begangen. Dabei gedenkt man der Vergangenheit und zieht Bilanz über das bisher Geleistete, nimmt sie aber auch als Ausgangspunkt für neue Initiativen. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Vertrags wurde die Partnerschaft als deutsch-französische Familie mit Michel und Marianne als Kindern, den regierenden als Vätern unter den Augen der Großväter Adenauer und De Gaulle dargestellt. In den folgenden Jahrzehnten gewann dieses Ereignis immer mehr an Bedeutung, wobei Symbolfiguren wie Marianne, Michel und Germania immer mehr aus den Darstellungen und so auch aus dem kollektiven Gedächtnis verschwanden, und durch Darstellungen der jeweiligen Kanzler und Präsidenten als Akteure der Partnerschaft ersetzt wurden. Mit diesen Feierlichkeiten wird demonstriert, dass die deutsch-französische Aussöhnung trotz Meinungsverschiedenheiten im Alltag nach wie vor lebendig ist.
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Beschreibung
Karikatur von Fritz Wolf, erschienen in der Neuen Osnabrücker Zeitung, vermutlich im Jahr 1963.
Caricature de Fritz Wolf, publiée dans le journal Neue Osnabrücker Zeitung, probablement en 1963.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fritz Wolf; 1918 – 2001, Karikaturist
Zeit
1949-1964.
Ort
Neue Osnabrücker Zeitung (ZDB-ID: 1075323-0)
Weitere Informationen
Auf dieser Zeichnung von Fritz Wolf erweitern Charles de Gaulle und Konrad Adenauer den Abschluss des Élysée-Vertrags am 22. Januar 1963, auf die persönliche Ebene, indem sie aus Tintenfässern Brüderschaft trinken. Damit symbolisiert diese Karikatur auch die sehr gute persönliche Beziehung zwischen den beiden Staatschefs.
Diese Zeichnung von WoSi - einem nicht identifizierten Zeichner - ist eine der ersten, die anlässlich eines Jubiläums des Elysée-Vertrags entstanden ist. Zum Zehnjährigen blicken der deutsche Michel und die französische Marianne bereits mit Wehmut auf die hehren Vorstellungen des Beginns zurück und bedauern, dass sie diesen nicht gerecht werden konnten. Das Bedauern einer früher besseren oder euphorischeren Zusammenarbeit zieht sich seitdem durch die Karikaturen, die zu den Jubliäen erscheinen.
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'Weißt du noch, wie groß wir waren - damals vor zehn Jahren kurz nach der Vertragsunterzeichnung'
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© WoSi
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Karikatur von WoSi, erschienen am 23. Januar 1973 in Kieler Nachrichten.
Caricature de WoSi parue dans le Kieler Nachrichten le 23 janvier 1973.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
23.01.1973
Ort
Kieler Nachrichten (ZDB-ID: 290059-2)
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Nach zehn Jahren - Monument praktisch genutzt
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© Bestand Peter Leger, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
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Karikatur von Peter Leger, erschienen in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung am 20. Januar 1973.
Caricature de Peter Leger parue dans Hannoversche Allgemeine Zeitung le 20 janvier 1973.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Peter Leger; Journalist, Karikaturist, 1924-1992
Zeit
20.01.1973
Ort
Hannoversche Allgemeine Zeitung (ZDB-ID: 43261-1)
Weitere Informationen
Auch auf dieser Karikatur von Peter Leger wird eine Parallelität zwischen den großen Gesten Adenauers und De Gaulles zu Beginn der Beziehung, und den Mühen der Ebene, mit denen sich die später Regierenden, in diesem Fall sind es Willy Brandt und Georges Pompidou, auseinandersetzen müssen, sichtbar. Die Gründerväter haben den Weg aufgezeigt, jetzt geht es darum, ihn zu vertiefen.
Anlässlich des zwanzigsten Jahrestags des Elysée-Vertrags entschied sich Felix Mussil dafür, Adenauer und De Gaulles Vertrags im Himmel darzustellen, wo sie sich auf einer Wolke zufrieden die Hände schütteln. Diese Darstellung auf einer Wolke, von der die Väter des Vertrags auch gerne auf diejenigen hinunterblicken, die ihn nun umsetzen, ist ein sehr häufiges Motiv.
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Ohne Titel
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© Nachlass Felix Mussil
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Karikatur von Felix Mussil, erschienen in der Frankfurter Rundschau am 21. Januar 1983.
Caricature de Felix Mussil parue dans Frankfurter Rundschau le 21 janvier 1983.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Felix Mussil; Karikaturist, 1921-2013
Zeit
21.01.1983
Ort
Frankfurter Rundschau : unabhängige Tageszeitung. D (ZDB-ID: 126011-X)
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Krisen und Entwicklungen (1974-1983)
Die 1970er Jahre waren eine Zeit der weiteren Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland, insbesondere dank der Wiederbelebung der europäischen Integration durch Georges Pompidou. Allerdings offenbarte auch diese Periode Dissonanzen, die hauptsächlich wirtschaftliche Gründe hatten. Die Deutsche Mark wurde, gestützt von einer stabilen Wirtschaft, zur stärksten Währung Europas, was zu einem Ungleichgewicht gegenüber den europäischen Partnern führte, das durch die Ölkrisen noch verstärkt wurde. Trotz dieser Spannungen ermöglichte die enge Zusammenarbeit zwischen Helmut Schmidt (Bundeskanzler von 1974 bis 1982) und Valéry Giscard d'Estaing (Präsident von 1974 bis 1981), dass beide Länder zu zahlreichen europäischen und internationalen Themen mit einer Stimme sprachen, besonders angesichts neuer Spannungen zwischen der UdSSR und den USA am Ende der 1970er-Jahre.
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Entente téléfonale
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© Nachlass Felix Mussil
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Karikatur von Felix Mussil, erschienen in der Frankfurter Rundschau am 17. März 1977.
Caricature de Felix Mussil parue dans Frankfurter Rundschau le 17 mars 1977.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Felix Mussil; Karikaturist, 1921-2013
Zeit
17.03.1977
Ort
Frankfurter Rundschau : unabhängige Tageszeitung. D (ZDB-ID: 126011-X)
Weitere Informationen
Im Mai 1974 übernehmen Valéry Giscard-d'Estaing und Helmut Schmidt die Regierung in ihrem Land. Sie entwickeln eine gute Beziehung auf persönlicher und politischer Ebene und beleben gemeinsam das deutsch-französische Paar und bringen darüber auch Europa voran, u.a. durch die Gründung des Europäischen Rats 1974. Diese Zeichnung von Mussil unterstreicht das gute Miteinander der beiden.
Auch Fritz Wolf betont mit der Darstellung von Helmut Schmidt und Valéry Giscard-d'Estaing beim vierhändigen Klavierspiel das sehr gute Miteinander. Auf der Partitur sind mit Jimmy Carter, Leonid Breschnew, Ayatollah Khomeini, Jassir Arafat, Harold Wilson und Khalid al Saud Persönlichkeiten zu sehen, die die internationalen Herausforderungen zu dieser Zeit veranschaulichen: die sowjetische Invasion in Afghanistan 1979, die iranische Revolution im selben Jahr, die fortgesetzten Debatten im Vereinigten Königreich über eine Mitgliedschaft in der EWG, die Anerkennung das Selbstbestimmungsrechts des palästinensischen Volkes durch die die Mitgliedstaaten der EG 1980 und den von der OPEC ausgelösten Ölpreisschock 1979.
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Hauskonzert bei Schmidts
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© Fritz-Wolf-Gesellschaft e. V.
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Karikatur von Fritz Wolf, erschienen in der Neuen Osnabrücker Zeitung am 27. März 1980.
Caricature de Fritz Wolf parue dans Neue Osnabrücker Zeitung le 27 mars 1980.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fritz Wolf; 1918 – 2001, Karikaturist
Zeit
27.03.1980
Ort
Neue Osnabrücker Zeitung (ZDB-ID: 1075323-0)
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Ein deutsch-französisches Pas de deux
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© Bestand Walter Hanel, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
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Karikatur von Walter Hanel, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen : Zeitung für Deutschland am 27. Februar 1982.
Caricature de Walter Hanel parue dans Frankfurter Allgemeine: Zeitung für Deutschland le 27 février 1982.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Walter Hanel, Karikaturist, Grafiker, 1930-2024
Zeit
27.02.1982
Ort
Frankfurter Allgemeine: Zeitung für Deutschland (ZDB-ID: 2010357-8)
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Das deutsch-französische Paar, das von den Tänzern Schmidt und François Mitterrand (Präsident von 1981 bis 1995) verkörpert wird, steckt Anfang der 1980er Jahre voller Ideen für eine intensivere Zusammenarbeit sowohl auf bilateraler als auch auf europäischer Ebene. Ihre Umsetzung wird jedoch von der Politik der USA, die als besserer Tänzer auf einem Plakat im Hintergrund zu sehen ist und die unter dem seit 1981 amtierenden Präsidenten Ronald Reagan die Entspannungspolitik gegenüber der Sowjetunion aufgaben, stark beeinflusst. Die sowjetische Invasion in Afghanistan 1979, die Situation in Polen, wo 1981 – 1983 Kriegsrecht herrschte, und die Debatte über die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Westeuropa waren Themen, die die internationale Politik zu diesem Zeitpunkt bestimmten.
Das Jahr 1983 war geprägt von wirtschaftlichen Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland. Dank seiner starken Währung fällt die Handelsbilanz zwischen beiden Ländern zugunsten Deutschlands aus, wobei beide Länder jeweils der wichtigste Wirtschaftspartner des anderen sind. Diese Differenz zeigte sich u.a. in einer Meinungsverschiedenheit über die deutschen Währungsausgleichsbeträge, die die Unterschiede zwischen den Wechselkursen ausgleichen sollten, nach Ansicht der französischen Landwirte jedoch einen unfairen Wettbewerb verursachten. Darunter leidet aber nicht der deutsch-französische Enthusiasmus auf zivilgesellschaftlicher Ebene im 21. Jahr nach Abschluss des Élysée-Vertrags.
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Mais comment font-ils?
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in der Publikation "20 Jahre Deutsch-Französisches Jugendwerk" am 5. Juli 1983.
Caricature de Plantu parue dans la publication "20 ans Office franco-allemand pour la jeunesse" le 5 juillet 1983.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
05.07.1983
Ort
Broschüre "20 Jahre Deutsch-Französisches Jugendwerk" (k10plus-PPN: 1373378654)
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© Frédéric de La Mure / MAE
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Von 1984 bis 2000 durchliefen die deutsch-französischen Beziehungen einen tiefgreifenden Wandel. Eingeleitet wird dieser Wandel durch das gemeinsame Gedenken an die Toten beider Weltkriege in Verdun 1984, bei dem François Mitterrand und Helmut Kohl (Bundeskanzler von 1982 bis 1998) während der Nationalhymnen minutenlang Hand in Hand nebeneinanderstehen und so die Verbundenheit beider Völker demonstrieren. In den folgenden Jahren entwickeln sich die Beziehungen zu einer echten strategischen Allianz, die Gründung der Deutsch-Französischen Brigade 1989 ist eines ihrer Ergebnisse. In den 1980er Jahre wurden auch wichtige europäische Projekte, die von beiden Ländern initiiert, wie z.B. Erasmus, EUREKA, der deutsch-französische Fernsehsender ARTE oder die gemeinsame Währung.
Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts engagierten sich beide Länder in den 1990er Jahren für einen weiteren Ausbau der europäischen Integration und waren dafür bereit, einige ihrer Machtinstrumente zu opfern: Deutschland die D-Mark, Frankreich die taktischen Atomwaffen. Die guten Beziehungen zwischen den „Führungstandems“ Mitterrand und Kohl oder Jacques Chirac (Präsident von 1995 bis 2007) und Gerhard Schröder (Kanzler von 1998 bis 2005) trugen in dieser Zeit dazu bei, Probleme beim Ausbau der Zusammenarbeit in Europa, deren Motor beide Länder zu dieser Zeit waren, auszuräumen.
Bemühungen für mehr Europa und die deutsche Wiedervereinigungen (1984-1990)
Zwischen 1984 und 1990 erlebten die deutsch-französischen Beziehungen eine Blütezeit und erwiesen sich gegenüber den großen historischen Umwälzungen in diesen Jahren als anpassungsfähig und dynamisch. Durch ihr gemeinsames Verständnis für die Umbrüche in dieser Zeit wurden Mitterrand und Kohl zum zweiten großen deutsch-französischen Paar; ihr Händedruck in Douaumont entwickelte eine ähnliche Symbolkraft wie die Umarmung von Adenauer und de Gaulle im Élysée-Palast. Obwohl der französische Präsident gegenüber den USA und einigen europäischen Ländern für Frankreich wieder eine gaullistische und souveränistische Position vertrat, setzte er sich doch über ideologische Differenzen mit seiner Regierung hinweg, um die deutsch-französische Zusammenarbeit und damit auch die Europäische Union zu stärken. Helmut Kohl gelang es seinerseits, Befürchtungen seiner Nachbarn, dass durch die deutsche Wiedervereinigung im Herzen Europas wieder eine bedrohliche Macht entstehen könnte, zu zerstreuen. Dafür unterstützte er z.B. die Einrichtung eines einheitlichen europäischen Marktes und die Schaffung einer gemeinsamen Währung, die das Ende der D-Mark, einem bedeutenden Symbol für den deutschen Wohlstand, bedeutete.
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Francois Mitterrand und sein Knappe
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© Bestand Walter Hanel, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
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Karikatur von Walter Hanel, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen: Zeitung für Deutschland am 1. Februar 1984.
Caricature de Walter Hanel parue dans le Frankfurter Allgemeine: Zeitung für Deutschland le 1er février 1984.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Walter Hanel, Karikaturist, 1930-2024
Zeit
01.02.1984
Ort
Frankfurter Allgemeine : Zeitung für Deutschland (ZDB-ID: 210821-5)
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Von Januar bis Juni 1984 hatte Frankreich die Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union inne. Nach dem Scheitern des Gipfeltreffens in Athen im Dezember 1983, auf dem einige europäische Partner auf ihren Eigeninteressen beharrt hatten, mussten Kompromisse u.a. für den EU-Beitrag Großbritanniens und die Gemeinsame Agrarpolitik gefunden werden. In dieser Zeit suchten die deutsche und französische Regierung gemeinsam nach Lösungen. Walter Hanel stellt François Mitterrand als Ritter und Helmut Kohl als seinen Knappen dar, die gemeinsam ausziehen, um die Drachen der nationalen Egoismen zu bekämpfen. Somit erinnert er sowohl an Don Quijote und Sancho Panza als auch an den Kupferstich „Ritter, Tod und Teufel“ von Albrecht Dürer.
Die Zeichnung von Felix Mussil verdeutlicht die Ambivalenz der deutschen Politik im Jahr 1985 im Hinblick auf das amerikanische Weltraumverteidigungsprojekt SDI und das Eureka-Projekt, einer Technologieinitiative der europäischen Industrie. Während Frankreich, symbolisiert als eine skeptische Marianne, versucht, Deutschland von den USA, dargestellt als freundlicher Uncle Sam, wegzuziehen, um das EUREKA-Projekt zu verwirklichen, scheint Helmut Kohl in den Armen seines amerikanischen Partners tief zu schlafen.
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SDI - Eureka
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© Nachlass Felix Mussil
Beschreibung
Karikatur von Felix Mussil, erschienen in der Frankfurter Rundschau am 30. Mai 1985.
Caricature de Felix Mussil parue dans Frankfurter Rundschau le 30 mai 1985.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Felix Mussil, Karikaturist, 1921-2013
Zeit
30.05.1985
Ort
Frankfurter Rundschau : unabhängige Tageszeitung. D (ZDB-ID: 126011-X)
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Juin 1985
Le projet franco-allemand d'union européenne suscite un large scepticisme
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in Le Monde am 1. Juni 1985.
Caricature de Plantu parue dans Le Monde le 1er juin 1985.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
01.06.1985
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Im Juni 1985 schlugen François Mitterrand und Helmut Kohl bei der Tagung des europäischen Rates in Mailand gemeinsam einen Vertrag vor, der Europa im Sinne einer gemeinsamen Außen- und Verteidigungspolitik voranbringen sollte. Angeregt hatte dies Bundeskanzler Kohl, auch um den Vorwurf der heimischen Sozialdemokraten zu entkräften, dass er sich nicht ausreichend um die europäische Politik kümmere. Die Initiative scheiterte an ihrer unzureichenden Vorbereitung und der Skepsis der europäischen Partner - insbesondere Giulio Andreottis, zu dieser Zeit italienischer Außenminister und Präsident des Rates der Europäischen Union.
1985 war ein schwieriges Jahr für das deutsch-französische Tandem. Nachdem ihre gemeinsame Initiative im Juni in Mailand gescheitert war, sorgten die Wahl zwischen EUREKA oder SDI für zusätzliche Schwierigkeiten. Während Briten und Deutsche eher dem amerikanischen Vorhaben zuneigten, drängten die Franzosen auf eine Umsetzung des EUREKA-Projekts, das eher im Sinne einer Autonomie des alten Kontinents war. Im Dezember 1985 kündigte die Bundesregierung an, SDI unterstützen zu wollen. Walter Hanel zeigt die Köpfe Kohls und Mitterrands deshalb als abbrennende Adventskerzen.
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Deutsch-französischer Advent
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© Bestand Walter Hanel, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
Beschreibung
Karikatur von Walter Hanel, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen: Zeitung für Deutschland am 20. Dezember 1985.
Caricature de Walter Hanel, parue dans le Frankfurter Allgemeine: Zeitung für Deutschland le 20décembre 1985.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Walter Hanel, Karikaturist, 1930-2024
Zeit
20.12.1985
Ort
Frankfurter Allgemeine : Zeitung für Deutschland (ZDB-ID: 210821-5)
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Cattenom
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© Nachlass Felix Mussil
Beschreibung
Karikatur von Felix Mussil, erschienen in der Frankfurter Rundschau am 30. Oktober 1986.
Caricature de Felix Mussil parue dans Frankfurter Rundschau le 30 octobre 1986.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Felix Mussil; Karikaturist, 1921-2013
Zeit
30.10.1986
Ort
Frankfurter Rundschau : unabhängige Tageszeitung. D (ZDB-ID: 126011-X)
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In den 1970er Jahren beschloss Frankreich, in der Nähe des lothringischen Cattenom in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Luxemburg und Deutschland ein Atomkraftwerk zu bauen. In den beiden Nachbarländern stieß dieses Vorhaben von Beginn an auf heftigen Widerstand. 1986, wenige Monate nach der Katastrophe von Tschernobyl und kurz vor der Inbetriebnahme des ersten Reaktorblocks, versammelten sich fast 10.000 Demonstrierende, um gegen die „Zentrale des Todes“ zu protestieren. Ein Beispiel für viele deutsch-französische Meinungsverschiedenheiten rund um das Thema Atomkraft.
Beim 48. deutsch-französischen Gipfel in Frankfurt am 27. und 28. Oktober 1986 beschlossen die Regierungen beider Länder Programme zur Förderung des Austauschs im Bereich der Bildung und Kultur. Austauschprogramme während der Schul- und Ausbildungszeit, die Gründung der deutsch-französischen Hochschule und des deutsch-französischen Kulturrates waren die konkreten Ergebnisse. Indem er Mitterrand klischeehaft mit Baskenmütze, Weinglas und Zigarette darstellt und Kohl als Rheinländer Michael, die beide friedlich an der Theke anstoßen, zeigt Pielert, dass auch die Ess- und Trinkkultur die Völker vereinen kann.
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Na dann, Prost
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© Bestand Klaus Pielert, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
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Karikatur von Klaus Pielert, erschienen in Das Parlament am 7. Februar 1987.
Caricature de Klaus Pielert parue dans Das Parlament le 7 février 1987.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Pielert, Karikaturist, 1922-2015
Zeit
07.02.1987
Ort
Westdeutsche Allgemeine (ZDB-ID: 1049671-3)
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Felix Mussil - 1000 Worte Deutsch
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© Nachlass Felix Mussil
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Karikatur von Felix Mussil, erschienen in der Frankfurter Rundschau am 25. Oktober 1986.
Caricature de Felix Mussil parue dans le Frankfurter Rundschau le 25 octobre 1986.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Felix Mussil, Karikaturist, 1921-2013
Zeit
25.10.1986
Ort
Frankfurter Rundschau : unabhängige Tageszeitung. D (ZDB-ID: 126011-X)
Weitere Informationen
Eine andere Art, das Treffen in Frankfurt zu präsentieren wählte Felix Mussil: François Mitterrand bereitet sich darauf vor, dort Eppelwoi, Bembel und ein Ripp'che zu bestellen. Ein Hinweis auf die Vorliebe des französischen Präsidenten für gutes und Kohls Vorliebe für deftige Essen und auf das Thema Sprache, das im Mittelpunkt des Gipfels stehen sollte.
Am 24. September 1987, während des deutsch-französischen Militärmanövers „Kecker Spatz“, schlägt der französische Präsident einen gemeinsamen Verteidigungsrat vor, der die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik koordinieren soll. Dieser wird am 22. Januar 1988 offiziell als permanente Einrichtung mit Sitz in Paris begründet. Félix Mussil schildert die Vorbereitungen, indem er zeigt, wie sich die französische und die deutsche Armee — als Hunde, die sich beschnuppern darstellt — annähern, während eine kokette Marianne im NATO-Gespann den deutschen Kanzler bezirzt.
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Verteidigungsrat-Bundeswehr
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© Nachlass Felix Mussil
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Karikatur von Felix Mussil, erschienen in der Frankfurter Rundschau am 28. September 1987.
Caricature de Felix Mussil parue dans le Frankfurter Rundschau le 28 septembre 1987.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Felix Mussil; Karikaturist, 1921 - 2013
Zeit
28.09.1987
Ort
Frankfurter Rundschau : unabhängige Tageszeitung Unterreihe D (ZDB-ID: 126011-X)
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Ein Liebespaar
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© Bestand Walter Hanel, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
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Karikatur von Walter Hanel, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen: Zeitung für Deutschland am 23. Oktober 1987.
Caricature de Walter Hanel, parue dans Frankfurter Allgemeine: Zeitung für Deutschland, le 23 octobre 1987.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Walter Hanel, Karikaturist, 1930-2024
Zeit
23.10.1987
Ort
Frankfurter Allgemeine: Zeitung für Deutschland (ZDB-ID: 210821-5)
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Im Oktober 1987 stattete François Mitterrand Deutschland seinen dritten Staatsbesuch im Laufe seiner Amtszeit ab. Dabei wurden verschiedene Projekte und Probleme diskutiert, die in dieser Karikatur aufgegriffen werden: die Gründung einer deutsch-französischen Brigade und die Einrichtung eines europäischen Binnenmarkts, Verhandlungen zwischen den USA und der Sowjetunion über eine nukleare Abrüstung, die europäische Forschungsinitiative Eureka sowie das vom Bundespräsident Richard von Weizsäcker veranstaltete Staatsbankett.
1989 erklärte Bundeskanzler Helmut Kohl, dass er die Initiative Gorbatschows (1985 - 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion) zur Reform der Sowjetunion und der weiteren Ostblockländer unterstützen wolle. Diese Hinwendung nach Osten erregte den Unwillen anderer Staatschefs, auf der Karikatur sind neben François Mitterrand auch Margaret Thatcher (britische Premierministerin 1979 – 1990) zu sehen, die eine Schwächung Europas befürchteten. Die Karikatur von Plantu spielt sowohl auf den historischen Händedruck von Mitterrand und Kohl in Verdun an als auch auf die Idee von einem „Europa vom Atlantik bis zum Ural“ von Charles de Gaulle.
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Alliance atlantique
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in Le Monde am 30. Mai 1989.
Caricature de Plantu parue dans Le Monde le 30 mai 1989.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
30.05.1989
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Rassurez-vous tout va continuer comme avant
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© Pancho Graells
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Karikatur von Pancho Graells, erschienen in Le Monde am 14. Oktober 1989.
Caricature de Pancho Graells parue dans Le Monde le 14 octobre 1989.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Pancho Graells; Karikaturist, Maler, Grafiker, 1944-
Zeit
14.10.1989
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Am 13. Oktober 1989 erklärte der deutsche Kanzler dem französischen Präsidenten, dass er in eine Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, die 1992 im Vertrag von Maastricht besiegelt wurde, einwilligen werde. Gleichzeitig fanden in der DDR und anderen Ländern des Ostblocks friedliche Großdemonstrationen statt, bei denen die Bürger mehr Freiheiten forderten. Angesichts dieser Ereignisse begann man in der französischen Presse, eine mögliche deutsche Wiedervereinigung und eine damit verbundene Wiederkehr einer deutschen Großmacht zu thematisieren.
Nach dem Fall der Mauer ließ eine nun mögliche Klärung der deutschen Frage deutsch-französische Spannungen wiederaufleben. Am 15. Februar vereinbarten François Mitterrand und Helmut Kohl einen EG-Sondergipfel zur deutschen Einheit nach der Volkskammerwahl in der DDR im April 1990, der am 28. April 1990 in Dublin stattfand. Kohl weigerte sich allerdings, auch die Konferenz über die Wirtschafts- und Währungsunion vorzuziehen und verhinderte damit zunächst den von Paris angestrebten nächsten Schritt zu einer weiteren europäischen Integration. Es schien zu dieser Zeit schwierig, gleichzeitig die Wiedervereinigung Deutschlands und den Aufbau Europas voranzutreiben.
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Qu'est-ce que tu regardes? - Une histoire d'amour!
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in Le Monde am 17. Februar 1990.
Caricature de Plantu parue dans Le Monde le 17 février 1990.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
17.02.1990
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Eintritt in die Währungsunion (1990-2000)
Nach der Gründung der Europäischen Währungsunion und der Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht wurden zwischen 1990 und 1999 die Kapitalbewegungen liberalisiert, die Wirtschaftspolitiken der Partner einander angeglichen und gemeinsame, verbindliche Haushaltsregeln festgelegt. Dieser Prozess wäre ohne das Engagement und die enge Zusammenarbeit Frankreichs und Deutschlands nicht möglich gewesen.
Trotz immer wieder auftretender unterschiedlicher Auffassungen über das Tempo und die Modalitäten der Integration gelang es François Mitterrand, Helmut Kohl, Jacques Chirac und Gerhard Schröder als Verantwortlichen Kompromisse zu finden, die sowohl der deutschen Forderung nach Haushaltsdisziplin als auch den französischen Bestrebungen nach mehr wirtschaftlicher Flexibilität gerecht wurden.
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L'œil de Willem 1994
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© Willem
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Karikatur von Willem, erschienen in Libération am 15. April 1994.
Caricature de Willem parue dans Libération le 15 avril 1994.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Willem; Cartoonist, 1941-
Zeit
15.04.1994
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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An der Militärparade auf der Avenue des Champs-Élysées in Paris am 14. Juli 1994 nahmen auch deutsche Soldaten aus der deutsch-französischen Brigade teil, erstmals traten damit Streitkräfte des einstigen Kriegsgegners als Verbündete öffentlich in Frankreich auf. Um anti-deutschen Ressentiments vorzubeugen und um das Ziel einer gemeinsamen europäischen Verteidigungspolitik zu betonen, marschierten sie unter der Flagge des Eurokorps.
Am 13. Juni 1995 kündigte Frankreich die Wiederaufnahme von Atomtests im Pazifik an, womit ein Wahlkampfversprechen des im Mai 1995 zum Präsidenten gewählten Jacques Chirac umgesetzt wurde. In Deutschland löste dies sehr heftige Reaktionen aus. Es kam zu Demonstrationen am Rande des deutsch-französischen Gipfels in Straßburg im Juli 1995, aber auch zu Boykottaufrufen gegen französische Produkte.
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Dicke Luft zwischen Bonn und Paris.jpg
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© Bestand Walter Hanel, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
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Karikatur von Walter Hanel, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen: Zeitung für Deutschland am 12. Juli 1995.
Caricature de Walter Hanel parue dans Frankfurter Allgemeine: Zeitung für Deutschland le 12 juillet 1995.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Walter Hanel, Karikaturist, Grafiker, 1930-2024
Zeit
12.07.1995
Ort
Frankfurter Allgemeine : Zeitung für Deutschland (ZDB-ID: 210821-5)
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© Nachlass Felix Mussil
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Karikatur von Felix Mussil, erschienen in der Frankfurter Rundschau am 29. März 1996.
Caricature de Felix Mussil parue dans Frankfurter Rundschau le 29 mars 1996.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Felix Mussil; Karikaturist, 1921-2013
Zeit
29.03.1996
Ort
Frankfurter Rundschau : unabhängige Tageszeitung. D (ZDB-ID: 126011-X)
Weitere Informationen
Am 29. März 1996 trat in Turin der Europäische Rat zusammen, um über eine Reform der europäischen Institutionen und einen Stabilitätspakt als Grundlage für eine gemeinsame Währung zu verhandeln. Die Ergebnisse einer Umfrage, die im Voraus in Frankreich und Deutschland durchgeführt worden war, zeigten allerdings, dass viele Deutsche den französischen Partner verdächtigten, diese Initiativen v.a. deshalb voranzutreiben, um vom Wohlstand seines Nachbarn zu profitieren.
Am 21. April 1997 löste Jacques Chirac die Nationalversammlung auf, um über Neuwahlen seine konservative Mehrheit im Parlament zu stärken. Anders als von Chirac erwartet, gewann dabei aber die linke Opposition die Mehrheit, so dass Chirac bis 2002 mit einer von den Sozialisten geführten Regierung zusammenarbeiten musste. Horst Haitzinger stellt in seiner Karikatur die Entscheidung Chiracs als „Hoheitsakt“ dar, der an Herrscher wie Ludwig XIV erinnert. Im Hintergrund spannt ein skeptischer Helmut Kohl, dessen engster Verbündeter auf europäischer Ebene durch den Ausgang der Wahl geschwächt wurde, seinen Regenschirm auf, wohingegen der damalige SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine jubelt.
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Der Sonnenkönig
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© Horst Haitzinger
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Karikatur von Horst Haitzinger, erschienen in Stuttgarter Nachrichten am 3. Juni 1997.
Caricature de Horst Haitzinger parue dans Stuttgarter Nachrichten le 3 juin 1997.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Horst Haitzinger; Grafiker, Karikaturist, Maler, 1939-
Zeit
03.06.1997
Ort
Stuttgarter Nachrichten : unabhängig, überparteilich (ZDB-ID: 126605-6)
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Am 2. Juni 1997 musste Jacques Chirac nach einer verlorenen Parlamentswahl Lionel Jospin, den Anführer der linken Opposition, zum Premierminister ernennen. Beide nahmen gemeinsam am EU-Gipfel in Amsterdam im gleichen Monat teil, bei dem sich die Staats- und Regierungschefs auf einen Vertrag zur Reform der Europäischen Union einigen konnten. Für Entscheidungen über den Stabilitätspakt, die der deutschen Seite wichtig waren, und für eine Absicherung des Wirtschaftswachstums und von Arbeitsplätzen, auf die die französische Seite großen Wert legte, konnten Kompromisse gefunden werden. Eine Krise, die den Euro bedroht hätte, konnte so vermieden werden.
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Bon ... à la prochaine. - On fait du progrès quand même
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© Willem
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Karikatur von Willem, erschienen in Libération am 20. Juni 1997.
Caricature de Willem parue dans Libération le 20 juin 1997.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Willem, Cartoonist, 1941-
Zeit
20.06.1997
Ort
Libération (ZDB-ID: 125741-9)
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© Bestand Walter Hanel, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
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Karikatur von Walter Hanel, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen: Zeitung für Deutschland am 24. Avril 1998.
Caricature de Walter Hanel parue dans Frankfurter Allgemeine: Zeitung für Deutschland le 24 avril 1998.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Walter Hanel, Karikaturist, Grafiker, 1930-2024
Zeit
24.04.1998
Ort
Frankfurter Allgemeine : Zeitung für Deutschland (ZDB-ID: 210821-5)
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Am 23. April 1998 verteidigte Bundesfinanzminister Theo Waigel bei einer Rede im Bundestag die Einführung des Euro als „zweifellos (…) wichtigste Entscheidung in dieser Legislaturperiode“. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass sich alle künftigen Mitglieder der Eurozone an die Konvergenzkriterien halten müssten, um seine Stabilität zu sichern.
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Main! - En France, on peut avoir le bras tendu, mais faut pas toucher le ballon avec
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in Le Monde am 25. Juni 1998.
Caricature de Pllantu parue dans Le Monde le 25 juin 1998.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
25.06.1998
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Während der Fußballweltmeisterschaft in Frankreich 1998 randalierten deutsche Hooligans in der Innenstadt von Lens. Sie griffen dabei den französischen Polizisten Daniel Nivel an und verletzten ihn schwer. Dieser Angriff schockierte sowohl die französische als auch die deutsche Öffentlichkeit.
Anfang Dezember 1998 trafen Jacques Chirac und der neu gewählte Bundeskanzler Gerhard Schröder in Potsdam erstmals bei einem deutsch-französischen Gipfel zusammen. Willem stellt die beiden Staatsmänner in Reihe mit den herausragenden deutsch-französischen Tandems Adenauer-de-Gaulle, Schmidt-Giscard-d’Estaing, Kohl-Mitterrand und drückt so die Hoffnung auf einen Neuanfang der deutsch-französischen Beziehungen und einen Neustart des deutsch-französischen Motors zur Lösung offener europäischer Fragen aus. Gleichzeitig erinnert er an die erste Umarmung von de Gaulle und Adenauer, die zu einem Bild wurde, das sich auf jedem Treffen aufdrängt.
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Ohne Titel
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© Willem
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Karikatur von Willem, erschienen in Libération am 2. Dezember 1998.
Caricature de Willem parue dans Libération le 2 décembre 1998.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Willem, Cartoonist, 1941-
Zeit
02.12.1998
Ort
Libération (ZDB-ID: 125741-9)
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EU-Beitragssenkung
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© Bestand Walter Hanel, Stiftung Haus der Geschichte (www.hdg.de)
Beschreibung
Karikatur von Walter Hanel, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen: Zeitung für Deutschland am 2. Dezember 1998.
Caricature de Walter Hanel parue dans Frankfurter Allgemeine: Zeitung für Deutschland le 2 décembre 1998.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Walter Hanel, Karikaturist, Grafiker, 1930-2024
Zeit
02.12.1998
Ort
Frankfurter Allgemeine : Zeitung für Deutschland (ZDB-ID: 210821-5)
Weitere Informationen
Walter Hanel griff in seiner Karikatur zu dem Gipfel in Potsdam die Themen auf, die dort diskutiert wurden: Eine Absenkung des deutschen EU-Beitrags, die Einführung des Euro und den Umgang mit den US-amerikanischen und britischen Partnern.
Am 27. Juli 1999 besucht der neu gewählte Bundespräsident Johannes Rau auf seiner ersten Auslandsreise Frankreich und wird von Präsident Jacques Chirac im Elysée-Palast empfangen. Beide betonen die Bedeutung der Verbindung und des Dialogs zwischen den beiden Ländern, sowohl für die bilaterale Ebene als auch für den erfolgreichen Aufbau Europas. In der Darstellung Luffs erscheint diese im Vergleich zu der, die die EU aufbringen kann, aber als schwach.
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Der Motor funktioniert jedenfalls ... nach wie vor einwandfrei_page-0001.jpg
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© Luff
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Karikatur von Luff, erschienen in Stuttgarter Zeitung am 29. Juli 1999.
Caricature de Luff parue dans le Stuttgarter Zeitung le 29 juillet 1999.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Luff; Zeichner, Karikaturist, 1958-
Zeit
29.07.1999
Ort
Stuttgarter Zeitung (ZDB-ID: 2190076-0)
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28-29.05.1999_0.jpg
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© Frédéric de La Mure / MAE
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In den Jahren 2000 bis 2017 gerieten die deutsch-französischen Beziehungen wegen Differenzen in der Europapolitik immer wieder in Schwierigkeiten, andererseits wurden in dieser Zeit aber auch dank der Zusammenarbeit beider Länder bedeutende Fortschritte auf europäischer Ebene erzielt: U.a. wurde der Euro eingeführt und die europäische Integration durch den Vertrag von Lissabon vertieft.
Die gemeinsame Weigerung von Gerhard Schröder und Jacques Chirac, die USA im Jahr 2003 im Irakkrieg zu unterstützen, stärkte die strategische Partnerschaft Deutschlands und Frankreichs. Beim Amtsantritt von Angela Merkel (Bundeskanzlerin von 2005 – 2021) im Jahr 2005 wurden Stimmen laut, die fürchteten, dass sie wegen ihrer ostdeutschen Herkunft kein Gespür für die deutsch-französische Sonderbeziehung entwickeln könne. Doch Angela Merkel gelang es dank ihres Pragmatismus gegenüber den Charmeoffensiven des erfahrenen Politikers Jacques Chirac und den Initiativen des ambitionierten Nicolas Sarkozy (Präsident von 2007 – 2012) diese Zweifel zu entkräften und sich als starke Führungspersönlichkeit im deutsch-französischen Tandem zu etablieren. Anfang der 2000er-Jahre wurde das Programm der Deutsch-Französische Hochschule ausgebaut, und die Rolle des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und des gemeinsamen Fernsehsenders ARTE als Akteure der bilateralen Zusammenarbeit weiter gestärkt. Trotz aller Krisen und Stolpersteine blieb das deutsch-französische Paar ein zentraler Pfeiler und Orientierungspunkt für die europäische Integration.
Die wohl größte Herausforderung, die Europa nach der Jahrtausendwende bewältigen musste, war die griechische Schuldenkrise, die als Folge der US-Finanzkrise entstand. Sie stellte einen Höhepunkt der deutsch-französischen Kooperation dar – sowohl während der Amtszeit von Nicolas Sarkozy (2007-2012) als auch unter dessen Nachfolger François Hollande (2012-2017). Während seiner Präsidentschaft waren Frankreich und Deutschland mit weiteren innereuropäischen Problemen, wie der britischen Entscheidung für einen Austritt aus der EU oder den zunehmenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, konfrontiert. Auch wenn Angela Merkel und François Hollande unterschiedlichen politischen Lagern entstammten, bemühten auch sie sich, gemeinsam Lösungen für Europa zu finden.
Von Nizza bis zur EU-Verfassung: ein komplizierter Beginn des Jahrhunderts (2000-2005)
Ein Jahr vor der Einführung des Euro als Bargeld erlebte das deutsch-französische Paar seine größte Krise seit de Gaulles „Politik des leeren Stuhls“ am Ende der 1960er-Jahre: Am 7. Dezember 2000 nahm der EU-Gipfel von Nizza zunächst mit der Ratifizierung verschiedener Abkommen über die Institutionen, die gemeinsame Verteidigungspolitik und die europäische Sozialagenda den erwarteten Verlauf. Doch bei den Verhandlungen über die erweiterte Sitzverteilung in den Institutionen geriet er ins Stocken, wodurch der Einfluss und das Gewicht Frankreichs im europäischen System in Frage gestellt wurde. Schließlich wurde ein Kompromiss gefunden, der allerdings Schwächen und Missverständnisse des deutsch-französischen Paares offenbarte.
Chirac und Schröder arbeiteten künftig enger zusammen und konnten so die Lage beruhigen. Das französische „Nein“ beim Referendum über die EU-Verfassung im Mai 2005 und Schröders Niederlage bei der Bundestagswahl im September des gleichen Jahres schwächten jedoch die Rolle des deutsch-französischen Paares in Europa.
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Nizza 2000
Karikatur von Horst Haitzinger, erschienen am 09.12.2000 in den Stuttgarter Nachrichten Caricature de Horst Haitzinger, parue le 09/12/2000 dans le Stuttgarter Nachrichten
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Deutsch-Französisches Institut
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© Horst Haitzinger
Beschreibung
Karikatur von Horst Haitzinger, erschienen am 9. Dezember 2000 in den Stuttgarter Nachrichten.
Caricature de Horst Haitzinger, parue le 9 décembre 2000 dans le Stuttgarter Nachrichten.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Horst Haitzinger; Grafiker, Karikaturist, Maler, 1939-
Zeit
09.12.2000
Ort
Stuttgarter Nachrichten (ZDB-ID: 126605-6)
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Am 7. Dezember 2000 begann in Nizza der EU-Gipfel, bei dem vornehmlich über eine Reform des EU-Vertrags und die EU-Osterweiterung gesprochen werden sollte. In seinem Verlauf offenbarten sich allerdings große Meinungsverschiedenheiten zwischen Frankreich und Deutschland, die fast zu einem Scheitern geführt hätten. Haitzinger greift in seiner Karikatur eine Darstellung des britischen Karikaturisten James Gillray von 1805 auf, wobei er Chirac als den Briten Pitt und Schröder als den französischen Kaiser Napoleon I. darstellt, die die Europäische Union untereinander aufteilen.
Am 14. Juni 2000 vereinbarten die Bundesregierung und die deutschen Energieversorger den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie bis zum Jahr 2023. Mit diesem Kompromiss wurde ein zentrales Anliegen der damals regierenden rot-grünen Koalition umgesetzt, Deutschland war damit das erste Land der Welt, das konkrete Schritte zur Aufgabe dieser Technik unternahm. Mit seiner Karikatur weist Plantu darauf hin, dass die Deutschen dennoch weiterhin Atomstrom beziehen würden, u.a. aus dem französischen Atomkraftwerk in Fessenheim, das zu 17,5 % der Energie Baden-Württemberg (EnBW) gehört.
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L'Allemagne renonce au nucléaire
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in Le Monde am 16. Juni 2000.
Caricature de Plantu parue dans le Monde le 16 juin 2000.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
16.06.2000
Ort
Le monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Es darf wieder gestrahlt werden
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© Horst Haitzinger
Beschreibung
Karikatur von Horst Haitzinger, erschienen in den Stuttgarter Nachrichten am 2. Februar 2001.
Caricature de Horst Haitzinger parue dans Stuttgarter Nachrichten le 2 février 2001.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Horst Haitzinger; Grafiker, Karikaturist, Maler, 1939-
Zeit
02.02.2001
Ort
Stuttgarter Nachrichten : unabhängig, überparteilich (ZDB-ID: 126605-6)
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Am 31. Januar trafen sich Jacques Chirac und Gerhard Schröder in Blaesheim nahe Strasbourg. Bei dieser betont informellen Zusammenkunft in einem elsässischen Restaurant sollten die wechselseitigen Beziehungen, die unter den Konflikten beim Gipfel in Nizza gelitten hatten, neu belebt werden. Eigentlich war geplant, Treffen zwischen dem Präsidenten, dem Bundeskanzler und ihren Außenministern in dieser Form alle zwei Monate zu organisieren, dies wurde aber nicht umgesetzt. Horst Haitzinger spielt in seiner Zeichnung auch auf die baldige Wiederaufnahme der Transporte von radioaktiven Abfällen von Frankreich nach Deutschland an, die seinerzeit regelmäßig zu Protesten führten.
Klaus Stuttmann stellt die Begegnung in Blaesheim etwas anders dar: Der deutsche Gast nimmt die Angebote des französischen Gastgebers zwar gerne an, macht sich aber, nachdem er sie genossen hat, schnell wieder davon und zeigt so wenig Interesse an einer gemeinsamen Zukunft. Angesicht der Kluft, die sich in den vergangenen Monaten immer weiter vertieft hat, scheint für ihn dieser Versöhnungsversuch die Beziehung nicht retten zu können…
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wir-bleiben-freunde.jpg
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© Klaus Stuttmann
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Karikatur von Klaus Stuttmann, erschienen am 1. Februar 2001 in der Badischen Zeitung.
Caricature de Klaus Stuttmann, publiée le 1er février 2001 dans le Badische Zeitung.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
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Klaus Stuttmann; Karikaturist, Illustrator, 1949-
Zeit
01.02.2001
Ort
Financial Times Deutschland (ZDB-ID: 2005676-X)
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Stetiger Wind
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© Luff
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Karikatur von Luff, erschienen in der Stuttgarter Zeitung am 23. Januar 2003.
Caricature de Luff parue dans Stuttgarter Zeitung le 23 janvier 2003.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
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Luff; Zeichner, Karikaturist, 1958-
Zeit
23.01.2003
Ort
Stuttgarter Zeitung (ZDB-ID: 2190076-0)
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Am 22. Januar 2002 wurde in Paris das 40. Jubiläum des Élysée-Vertrags gefeiert. Zu diesem Anlass kamen erstmals die Mitglieder der Nationalversammlung und des Bundestags zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Dabei hoben die Abgeordneten beider Länder die Rolle von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer hervor, die mit dem Élysée-Vertrag ein geeintes Europa und den Bau des deutsch-französischen Motors ermöglicht hätten.
Am 11. Februar 2003, auf dem Höhepunkt der Irak-Krise, legten Deutschland, Frankreich und Belgien ihr Veto gegen den Einsatz von NATO-Streitkräften zum Schutz der Türkei im Falle eines irakischen Angriffs ein. Außerdem veröffentlichten Präsident Chirac, Bundeskanzler Schröder und der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin eine gemeinsame Erklärung, in der sie eine Fortsetzung der Waffeninspektionen im Irak forderten und sich so gegen die an den Irak gerichtete Aussage des amerikanischen Präsidenten Bush, das Spiel sei aus, stellten. Die USA reagierten empört auf die Initiativen ihrer Verbündeten und leiteten eine Pressekampagne gegen sie ein. Stuttmann verdeutlicht mit seiner Zeichnung die so entstandene Unruhe, die in den westlichen Medien breit diskutiert wurde.
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© Klaus Stuttmann
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Karikatur von Klaus Stuttmann, erschienen in der Badischen Zeitung am 11. Februar 2003.
Caricature de Klaus Stuttmann parue dans Badische Zeitung le 11 février 2003.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Stuttmann; Karikaturist, Illustrator, 1949-
Zeit
11.02.2003
Ort
Badische Zeitung (ZDB-ID: 2157166-1 )
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© Horst Haitzinger
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Karikatur von Horst Haitzinger, erschienen in der Rheinpfalz am 19. September 2003.
Caricature de Horst Haitzinger parue dans Die Rheinpfalz le 19 septembre 2003.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Horst Haitzinger; Grafiker, Karikaturist, Maler, 1939-
Zeit
19.09.2003
Ort
Die Rheinpfalz. Ludwigshafener Rundschau (ZDB-ID: 209783-7)
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Beim 81. deutsch-französischen Gipfel im September 2003 in Berlin verständigten sich Bundeskanzler Schröder und Präsident Chirac darauf, die Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspaktes in Bezug auf die Staatsverschuldung 2003 wie im Vorjahr nicht einzuhalten, und eine Initiative zu starten, um das Wachstum in Europa anzukurbeln und die Abwanderung von Industrieunternehmen aus der EU zu verhindern. Horst Haitzinger sieht in diesem Schritt das Ende des mühsam ausgehandelten Stabilitätspakts.
Zu den offiziellen Feierlichkeiten anlässlich des 60. Jahrestags der Landung der Alliierten in der Normandie wurde mit Gerhard Schröder zum ersten Mal auch der deutsche Kanzler eingeladen. Am Tag davor, dem 5. Juni 2004, schloss Noël Mamère, Mitglied der französischen Grünen, in seiner Funktion als Bürgermeister der Kleinstadt Bègles die erste Ehe zwischen zwei Männern. Da die Möglichkeit, eine gleichgeschlechtliche Ehe zu schließen in Frankreich erst 2013 eingeführt wurde, löste die Handlung Mamères großes mediales Aufsehen aus. Plantu spielt mit seiner Karikatur auf diese beiden Ereignisse an.
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in Le Monde am 5. Juni 2004.
Caricature de Plantu parue dans Le Monde le 5 juin 2004.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
05.06.2004
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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© Wolfgang Horsch
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Karikatur von Wolfgang Horsch, erschienen am 27. Oktober 2004 im Handelsblatt.
Caricature de Wolfgang Horsch, parue le 27 octobre 2004 dans le Handelsblatt.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wolfgang Horsch; Karikaturist, Cartoonist, 1960-
Zeit
27.10.2004
Ort
Handelsblatt : Deutschlands Wirtschafts- und Finanzzeitung (ZDB-ID: 214056-1)
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Am 26. Oktober 2004 fand in Berlin der 4. deutsch-französische Ministerrat statt. Trotz der üblichen feierlichen Umarmungen waren sich Deutschland und Frankreich uneinig über die Aufnahme der Türkei in die EU. Deutschland war dafür, Frankreich dagegen. Immerhin aber einigten sich der Bundeskanzler und der Präsident auf eine erneute Lockerung des Stabilitätspaktes, die Einrichtung von Industriegruppen der Art Airbus sowie auf Maßnahmen zur Unterstützung der Sprache des Nachbarlandes.
Am 7. März 2005 tauschten sich Chirac und Schröder bei einem informellen Treffen im ostwestfälischen Blomberg über eine Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts und über den EU-Haushaltsplan aus. Beim EU-Gipfel zwei Wochen später wollten sie eine weitere Lockerung des Stabilitätspaktes erreichen, den Horst Haitzinger diesmal als noch nicht tot, aber doch als Patienten auf der Intensivstation ansieht.
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Die Chefärzte auf der Intensivstation_page-0001.jpg
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© Horst Haitzinger
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Karikatur von Horst Haitzinger, erschienen in der Badischen Zeitung am 9. März 2004.
Caricature de Horst Haitzinger parue dans Badische Zeitung le 9 mars 2004.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Horst Haitzinger; Grafiker, Karikaturist, Maler, 1939-
Zeit
09.03.2004
Ort
Badische Zeitung (ZDB-ID: 2157166-1 )
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Europe - Schröder et Chirac s’unissent pour sauver le oui
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© Plantu
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Karikatur von Plantu erschienen in Le Monde am 28. April 2004.
Caricature de Plantu parue dans Le Monde le 28 avril 2004.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
28.04.2004
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Während des 5. deutsch-französischen Ministerrats sprach sich der Bundeskanzler mit Nachdruck für ein „Ja“ beim Referendum über die EU-Verfassung am 29. Mai 2005 in Frankreich aus. Auf der Karikatur Plantus tragen Schröder und Chirac die Gewänder von Kardinälen, die einen weiteren Kardinal davon überzeugen wollen, der Vorlage zuzustimmen. Die Kritiker in Frankreich warfen der Verfassung vor, dem Ultraliberalismus und der Globalisierung den Weg zu bereiten, einen damit verbundenen gesellschaftlichen Fortschritt und Vereinfachungen, die der Vertrag mit sich bringen würde und die Präsident Chirac immer wieder herausstellte, wollten sie nicht anerkennen.
Nach dem französischen „Nein“ zur EU-Verfassung am 20. Mai 2005 und dem niederländischen am 1. Juni 2005 trafen sich Gerhard Schröder und Jacques Chirac Anfang Juni in Berlin, um über die Folgen dieser Ablehnung und um über das weitere Vorgehen zu beraten. Horsch zeigt sie als zwei Männer, die trotz aller Widrigkeiten zusammenhalten.
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© Wolfgang Horsch
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Karikatur von Wolfgang Horsch erschienen am 6. Juni 2005 im Handelsblatt.
Caricature de Wolfgang Horsch parue le 6 juin 2005 dans le Handelsblatt.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wolfgang Horsch; Karikaturist, Cartoonist, 1960-
Zeit
06.06.2005
Ort
Handelsblatt : Deutschlands Wirtschafts- und Finanzzeitung (ZDB-ID: 214056-1)
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Europäisches Fahrvergnügen
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© Heiko Sakurai
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Karikatur von Heiko Sakurai, erschienen in der Financial Times Deutschland am 6. Juni 2005.
Caricature de Heiko Sakurai parue dans Financial Times Deutschland le 6 juin 2005.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Heiko Sakurai; Künstler, Karikaturist, Illustrator, Cartoonist, 1971-
Zeit
06.06.2005
Ort
Financial Times Deutschland (ZDB-ID: 2005676-X)
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Der Karikaturist Heiko Sakurai sieht die Staatsmänner nach ihrem Treffen in Berlin nicht in einer aktiven Rolle, sondern als Kinder, die sich in einem radlosen LKW vorstellen, auf großer Fahrt zu sein. Damit weist er darauf hin, dass sie zwar den Wunsch ausgesprochen hätten, den Ratifikationsprozess für die Verfassung fortzusetzen, aber keinen Ausweg aus der verfahrenen Situation aufzeigen konnten.
Aber eine Freundschaft, die noch vorwärts geht (2005-2007)
Nach der Ablehnung der europäischen Verfassung in Frankreich und den Niederlanden stand die Bundestagswahl im September 2005 auch im Zeichen einer neuen europäischen Instabilität und der Frage, wie die EU nun weiterentwickelt werden könne.
Dank der pragmatischen Herangehensweise der neuen Bundeskanzlerin Angela Merkel und und der Kompromissbereitschaft ihres französischen Partners Jacques Chirac gelang es, einen neuen Vertrag auszuarbeiten, der die Europäische Union reformierte, ohne ihr eine Verfassung im eigentlichen Sinne zu geben. Dieser wurde am 13. Dezember 2007 unter portugiesischer Ratspräsidentschaft in Lissabon unterzeichnet und trat am 1. Dezember 2009 in Kraft.
Das Bild einer Angela Merkel, die von Jacques Chiracs Handkuss bezaubert ist, verdeckte Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Ländern in Bezug auf Haushaltsdisziplin, einer Öffnung nach Osten oder den Widerspruch einer transatlantische Ausrichtung der deutschen Regierung und dem gaullistischen Ansatz des französischen Präsidenten.
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in Le Monde am 21. September 2005.
Caricature de Plantu parue dans Le Monde le 21 septembre 2005.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
21.09.2005
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Bei der Bundestagswahl am 18. September 2005 verloren sowohl die CDU/CSU also auch die SPD Stimmen, weder ein Bündnis aus CDU/CSU und FDP noch ein Bündnis aus SPD und Grünen verfügte über eine Mehrheit im Bundestag. Deshalb nahmen SPD und CDU/CSU Verhandlungen zur Bildung einer sogenannten „Großen Koalition“ auf, die sich wegen der komplizierten politischen Situation und der unklaren Personalien von Gerhard Schröder und Angela Merkel schwierig gestalteten. Plantu zeigt Deutschland auf seiner Karikatur als ein Land, das nicht weiß, was es will.
Das von Jacques Chirac und Gerhard Schröder verkörperte Tandem endete im Jahr 2005 mit den vorgezogenen Bundestagswahlen. Heiko Sakurai zeichnet einen wehmütigen Präsidenten, der sich voller Bedauern von seinem Partner verabschiedet, während eine ambitionierte Dame, Angela Merkel, im Vorzimmer darauf wartet, von ihm empfangen zu werden. In dieser Darstellung wird, wie auf vielen anderen, der Begriff „Paar“ sehr wörtlich genommen.
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© Heiko Sakurai
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Karikatur von Heiko Sakurai, erschienen in der Financial Times Deutschland am 24. November 2005.
Caricature de Heiko Sakurai parue dans Financial Times Deutschland le 24 novembre 2005.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Heiko Sakurai; Künstler, Karikaturist, Illustrator, Cartoonist, 1971-
Zeit
24.11.2005
Ort
Financial Times Deutschland (ZDB-ID: 2005676-X)
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© Klaus Stuttmann
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Karikatur von Klaus Stuttmann, erschienen in der Badischen Zeitung am 9. November 2005.
Caricature de Klaus Stuttmann parue dans Badische Zeitung le 9 novembre 2005.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Stuttmann; Karikaturist, Illustrator, 1949-
Zeit
09.11.2005
Ort
Badische Zeitung (ZDB-ID: 2157166-1 )
Weitere Informationen
Nach dem Tod von Zyed Benna und Bouna Traoré in dem Pariser Vorort Clichy-sous-Bois Ende Oktober 2005 und der anschließenden Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen durch den damaligen Innenminister und späteren Präsidenten Nicolas Sarkozy kam es in vielen Banlieues Frankreichs zu den schwersten Unruhen seit dem Mai 1968. Klaus Stuttmann stellt in seiner Karikatur die Jugendlichen in deutschen Vororten im Vergleich dazu als wohlerzogen dar, da sie sich an die inoffizielle Regel halten, Autos nur am 1. Mai und nur in Berlin-Kreuzberg in Brand zu setzen.
Eine andere Perspektive auf die im Zusammenhang mit den Unruhen von 2005 aufkommende Integrationsfrage wählt Horst Haitzinger: Der deutsche Michel beobachtet vom Fenster wie das Haus des Nachbarn brennt, ohne zu merken, dass er selbst auf einem Pulverfass ähnlicher Probleme sitzt, das bald explodieren könnte.
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''Brutal, wie's beim Nachbarn brennt_page-0001 (1).jpg
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© Horst Haitzinger
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Karikatur von Horst Haitzinger, erschienen in den Stuttgarter Nachrichten am 8. November 2005.
Caricature de Horst Haitzinger parue dans les Stuttgarter Nachrichten le 8 novembre 2005.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Horst Haitzinger; Grafiker, Karikaturist, Maler, 1939-
Zeit
08.11.2005
Ort
Stuttgarter Nachrichten : unabhängig, überparteilich (ZDB-ID: 126605-6)
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Quoi donc? Si je veux tenir les promesses que t'as faites!?
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© Willem
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Karikatur von Willem, erschienen in Libération am 24. Januar 2006.
Caricature de Willem parue dans Libération le 24 janvier 2006.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Willem, Cartoonist, 1941-
Zeit
24.01.2006
Ort
Libération (ZDB-ID: 125741-9)
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Bei ihrem dritten bilateralen Treffen besuchten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Jacques Chirac gemeinsam die Ausstellung "Glanz des sächsischen Hofes in Versailles", bevor sie sich in informellen Rahmen über strittige Fragen wie den Umgang mit dem Iran, die Ausweitung der französischen Atomwaffendoktrin auf Europa und die Zukunft der europäischen Verfassung austauschten. Willem stellt Jacques Chirac als einen tattrigen Greis dar, der seiner nahezu doppelt so großen deutschen Partnerin müde die Hand reicht. Die französische Regionalzeitung "La République du Centre" schrieb zu diesem Treffen: "Im französisch-deutschen Verhältnis ist es sicher Angela Merkel, die die Hosen anhat.“
Klaus Stuttmann spielt im Zusammenhang mit dem gleichen Treffen auf die Vogelgrippe an, die zu dieser Zeit in Frankreich grassierte und macht sich zugleich über den französischen Präsidenten lustig, der eine Woche zuvor terroristischen Staaten damit gedroht hatte, ihre Anschläge mit dem Einsatz von Atomwaffen zu vergelten.
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© Klaus Stuttmann
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Karikatur von Klaus Stuttmann, erschienen am 24. Januar 2006 in der Badischen Zeitung.
Caricature de Klaus Stuttmann, parue le 24 janvier 2006 dans le Badische Zeitung.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Stuttmann; Karikaturist, Illustrator, 1949-
Zeit
24.01.2006
Ort
Badische Zeitung (ZDB-ID: 2157166-1 )
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© Wolfgang Horsch
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Karikatur von Wolfgang Horsch, erschienen am 25. September 2006 im Handelsblatt.
Caricature de Wolfgang Horsch, parue le 25 septembre 2006 dans le Handelsblatt.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wolfgang Horsch; Karikaturist, Cartoonist, 1960-
Zeit
06.12.2006
Ort
Handelsblatt : Deutschlands Wirtschafts- und Finanzzeitung (ZDB-ID: 214056-1)
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Am 23. September 2006 kamen Präsident Jacques Chirac, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wladimir Putin im Schloss von Compiègne zu einem 7. deutsch-französisch-russischen Dreiertreffen zusammen. Trotz vieler ungeklärter Fragen, z.B. eines russischen Mitspracherechts beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus oder eine europäische Partnerschaft für Energielieferungen, bemühten sich alle drei Partner, ein harmonisches Bild zu vermitteln und Konflikte klein zu halten. Wolfgang Horsch stellt aus diesem Anlass Angela Merkel als eine Dame zwischen zwei älteren Herren dar, die, um zu gefallen, allem zustimmt.
Am 5. Dezember 2006 trafen sich im saarländischen Mettlach die Bundeskanzlerin, der französische Präsident und der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski, der angesichts der Harmonie zwischen seinen Partnern etwas ratlos erscheint. Für Kaczynski (polnischer Präsident von 2005 bis 2010) war es das erste Treffen des Weimarer Dreiecks, bei dem Themen wie die Aufnahme der Türkei in die EU oder die Ablehnung des Verfassungsvertrags für die EU angesprochen wurden.
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© Wolfgang Horsch
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Karikatur von Wolfgang Horsch, erschienen am 6. Dezember 2006 in der Süddeutschen Zeitung.
Caricature de Wolfgang Horsch, parue le 6 décembre 2006 dans le quotidien Süddeutsche Zeitung.
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'Egal, wer in Frankreich gewinnt - niemand wird mir die Hand küssen wie Jacques'
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© Dieter Hanitzsch
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Karikatur von Dieter Hanitzsch, erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 23. April 2007.
Caricature de Dieter Hanitzsch parue dans le Süddeutsche Zeitung le 23 avril 2007.
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Dieter Hanitzsch; Karikaturist, Zeichner, Diplomkaufmann, Wirtschaftsjournalist, 1933-
Zeit
23.04.2007
Ort
Süddeutsche Zeitung : neueste Nachrichten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport. Deutschland-Ausgabe (ZDB-ID: 2110569-8)
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Dieter Hanitzsch zeigt eine Angela Merkel, die auf das Ergebnis der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen 2007 wartet und sich wehmütig an die Handküsse des aus dem Amt scheidenden Jacques Chirac erinnert. Diese Geste beim ersten offiziellen Treffens der beiden Staatsführenden wurden von den deutschen Zeitungen breit aufgegriffen und so zu einer Art Ritual bei jedem ihrer Treffen.
Feuer unterm Dach (2007-2017)
Das deutsch-französische Duo Angela Merkel - Nicolas Sarkozy sieht sich Ende der 2000er Jahre mit der großen Herausforderung der Finanz- bzw. Eurokrise konfrontiert, die große Teile des europäischen Bankensystems ins Wanken bringt. Besonders Griechenland wird hart getroffen und erhält zu seiner Unterstützung Mittel aus verschiedenen Hilfsprogrammen der EU. Angesichts der schwierigen Situation handeln Merkel und Sarkozy entschlossen gemeinsam, um die Eurozone zu retten.
Die Zusammenarbeit mit dem 2012 zum französischen Präsidenten gewählten François Hollande gestaltet sich für Angela Merkel schwieriger, da sie sich in inhaltlichen Fragen – insbesondere zum Umgang mit dem hochverschuldeten Griechenland oder der Sparpolitik – häufig uneinig sind. Trotz dieser Spannungen gelingt es beiden, die deutsch-französische Partnerschaft weiterhin pragmatisch zu gestalten und dabei das europäische Projekt in den Vordergrund zu stellen.
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© Wolfgang Horsch
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Karikatur von Wolfgang Horsch, erschienen am 13. Februar 2007 im Handelsblatt.
Caricature de Wolfgang Horsch, parue le 13 février 2007 dans le Handelsblatt.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wolfgang Horsch; Karikaturist, Cartoonist, 1960-
Zeit
13.02.2007
Ort
Süddeutsche Zeitung : neueste Nachrichten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport (ZDB-ID: 2110569-8)
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Am 12. Februar 2007 traf der französische Präsidentschaftskandidat Nicolas Sarkozy mit Angela Merkel in Berlin zusammen, um ihr seine Vision von Europa und seinen Ansatz für einen Weg aus der Krise rund um den Verfassungsvertrag vorzustellen. Gegenüber der ruhigen und bedachten Kanzlerin erscheint der Gast aus Frankreich als ein eitler und egozentrischer Charakter.
Im November 2009 nahm Angela Merkel an den Feierlichkeiten anlässlich des 91. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918 teil. Horst Haitzinger sah im Anschluss Deutschland und Frankreich als die dominanten Mächte in Europa: Merkel und Sarkozy betrachten wohlwollend Portraits, die sie als Germania und ihn als Napoleon darstellen, und schmunzeln über Herman van Rompuy, angehender Präsident des Europäischen Rates, und Catherine Ashton, angehende EU-Außenbeauftragte, die als Gartenzwerge davor stehen.
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'...und stören den Blick aufs Wesentliche nicht!'
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© Horst Haitzinger
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Karikatur von Horst Haitzinger, erschienen in den Stuttgarter Nachrichten am 21. November 2009.
Caricature de Horst Haitzinger parue dans les Stuttgarter Nachrichten le 21 novembre 2009.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Horst Haitzinger; Grafiker, Karikaturist, Maler, 1939-
Zeit
21.11.2009
Ort
Stuttgarter Nachrichten : unabhängig, überparteilich (ZDB-ID: 126605-6)
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© Klaus Stuttmannn
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Karikatur von Klaus Stuttmann, erschienen am 24. November 2011 in der Financial Times Deutschland.
Caricature de Klaus Stuttmann, parue le 24 novembre 2011 dans le Financial Times Deutschland.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Stuttmann; Karikaturist, Illustrator, 1949-
Zeit
24.11.2011
Ort
Financial Times Deutschland (ZDB-ID: 2005676-X)
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Klaus Stuttmann unterstreicht hier den gegensätzlichen Ansatz von Nicolas Sarkozy und Angela Merkel zur Bewältigung der Finanzkrise, die ab 2009 Europa traf. Der eine ruft in Teufelsgestalt Mario Draghi, zu dieser Zeit Präsident der Europäischen Zentralbank, dazu auf, die Geldmenge zu erhöhen und so Investitionen zu fördern, wohingegen die andere als Hausfrau in Engelsgestalt als Bürgin für eine sparsame europäische Wirtschaftspolitik, ihn anfleht, dies nicht zu tun.
Mit dieser Zeichnung kehrt Heiko Sakurai zur Tradition der Karikatur zurück, an bildliche und literarische Themen anzuknüpfen: Nicolas Sarkozy als Winnetou stirbt in den Armen seines Blutsbruders Old Shatterhand bzw. seiner Blutsschwester Angela Merkel, womit Sakurai den tragischen Höhepunkt von Karl Mays Roman Winnetou III aufgreift. Sarkozys Nachfolger Hollande wird hier die Rolle des Banditen Santer zu Teil, dessen Verbrechen auch darin besteht, die vom Blutsgeschwisterpaar vertretene Sparpolitik aufgeben zu wollen.
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Nach dem Duell
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© Heiko Sakurai
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Karikatur von Heiko Sakurai, erschienen in der Financial Times Deutschland am 4. Mai 2012.
Caricature de Heiko Sakurai parue dans Financial Times Deutschland le 4 mai 2012.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Heiko Sakurai; Künstler, Karikaturist, Illustrator, Cartoonist, 1971-
Zeit
04.05.2012
Ort
Financial Times Deutschland (ZDB-ID: 2005676-X)
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Karikatur des französischen Karikaturisten Plantu vom 29.11.2013, auf der es der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel gelingt, den konservatin Nicolas Sarkozy und den sozialistischen Harlem Désir miteinander zu versöhnen.
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in Le Monde am 29. November 2013.
Caricature de Plantu parue dans le Monde le 29 novembre 2013.
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Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
29.11.2013
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Nach der Bundestagswahl 2013 sieht sich Angela Merkel gezwungen, ein zweites Mal eine Koalition aus CDU/CSU und SPD zu bilden, wobei sich die Mehrheitsverhältnisse gegenüber 2005 sehr zu ihren Gunsten verschoben haben. Die deutsche Tradition, dass Parteien, die sich auf unterschiedliche Ideologien berufen, Koalitionen miteinander eingehen, entspricht nicht den französischen Gepflogenheiten, ruft in Frankreich aber doch manchmal Bewunderung hervor.
Plantu stellt Merkel als eine ausgleichende Persönlichkeit dar, der es sogar gelingen könnte, den konservativen Nicolas Sarkozy und den sozialistischen Parteivorsitzenden Harlem Désir in Harmonie zu vereinen..
Im Gegensatz zu dem Duo "Merkozy", das von 2007 – 2012 die deutsch-französischen Geschicke bestimmte, schien die Kombination aus Angela Merkel und François Hollande weniger kompatibel, v.a. weil sie unterschiedlichen Lagern entstammten und Hollande während seines Wahlkampfs gefordert hatte, mit der von Merkel vertretenen Austeritätspolitik zu brechen. Angesichts der emotionalen Kälte zwischen beiden lässt Amor Pfeil und Bogen fallen und greift stattdessen zur Panzerfaust.
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Gestresster Amor
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© Jürgen Tomicek
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Karikatur von Jürgen Tomicek, online veröffentlicht am 19. Mai 2012.
Caricature de Jürgen Tomicek, publiée en ligne le 19 mai 2012.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Jürgen Tomicek; Karikaturist, Polizeibeamter, Industriekaufmann, 1957-
Zeit
19.05.2012
Ort
https://tomicek.de/
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Ach la krize de la zinkantaine
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© Philippe Delestre
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Karikatur von Philippe Delestre, erschienen in L' est républicain am 23. Januar 2013.
Caricature de Philippe Delestre parue dans L' est républicain le 23 janvier 2013.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Philippe Delestre; Karikaturist, Zeichner, Journalist, Schriftsteller, 1951-
Zeit
23.01.2013
Ort
L'est républicain (ZDB-ID: 1071785-7)
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Bei den Jubiläen des Elysée-Vertrags soll auch gefeiert werden, was die einstigen Kriegsgegner Deutschland und Frankreich auf ihrem gemeinsamen Weg erreicht haben. Philippe Delestre zeichnete Angela Merkel und François Hollande anlässlich seines 50. Jahrestags allerdings als müdes Ehepaar, das sich mit der Midlife-Crisis beschäftigt und nur der Kinder wegen zusammenbleibt.
Die Subprime- und später die Staatsschuldenkrise trifft Europa ab 2008 hart, insbesondere Griechenland mit seiner massiven Verschuldung und seinem hohen Staatsdefizit. Unter Druck setzt das Land mehrere Sparpläne um, die von der Europäischen Union und so auch von Deutschland diktiert werden. In seiner Zeichnung ironisiert Vidberg die Situation: Das Begleichen der griechischen Schulden und die Refinanzierung der griechischen Banken könnte dazu führen, dass es dem Land so gut geht, dass illegale Migranten von dort nicht in Länder wie Frankreich oder Deutschland weiterziehen, sondern dort bleiben wollen.
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Enfin une solution pour la Grèce.jpg
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© Martin Vidberg
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Karikatur von Martin Vidberg, erschienen in Le Monde am 22. Juni 2015.
Caricature de Martin Vidberg parue dans Le Monde le 22 juin 2015.
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Martin Vidberg; Comiczeichner und Autor, 1980-
Zeit
22.06.2015
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Poutine de plus en plus rassurant
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© Pancho Graells
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Karikatur von Pancho Graells, erschienen in Le Canard enchaîné am 11. Februar 2015.
Caricature de Pancho Graells parue dans Le Canard enchaîné le 11 février 2015.
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Pancho Graells; Karikaturist, Maler, Grafiker, 1944-
Zeit
11.02.2015
Ort
Le canard enchaîné : journal satirique paraissant le mercredi (ZDB-ID: 425762-5)
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Das Bemühen Russlands, sein Nachbarland Ukraine von einer Annäherung an die Europäische Union abzuhalten und dessen Geschicke mitzubestimmen, wurde beim Euromaidan und der russischen Annexion der Krim offensichtlich. Frankreich und Deutschland versuchten in dieser Zeit gemeinsam auf Russland einzuwirken, um die Integrität des ukrainischen Gebiets sicherzustellen. Der Karikaturist Pancho Graells ließ Angela Merkel in diesem Zusammenhang bereits 2015 die Vermutung aussprechen, dass es das Ziel von Wladimir Putin sei, die Sowjetunion wiederherzustellen.
Im Juni 2016 stimmte eine Mehrheit der Briten für einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union, den sogenannten Brexit. Der Austritt eines Mitglieds aus der EU stellte eine große Herausforderung für die EU dar, da dies bisher noch nicht vorgekommen war. Frankreich und Deutschland kam in den Verhandlungen über die Modalitäten eine Schlüsselrolle zu. Ingram Pinn zeigt die britische Premierministerin Theresa May, die zu Beginn der Verhandlungen darüber im Herbst 2016 versucht, Eier aus dem Nest der EU zu stehlen, wobei wie sie misstrauisch von verschiedenen Führungspersönlichkeiten Europas zu dieser Zeit beäugt wird.
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Into the dove's nest
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© Ingram Pinn/ Financial Times
Beschreibung
Karikatur von Ingram Pinn, erschienen in der Financial times Europe am 22. Oktober 2016.
Caricature de Ingram Pinn parue dans le Financial times Europe le 22 octobre 2016.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ingram Pinn; Karikaturist, 1950-
Zeit
22.10.2016
Ort
Financial times : Europe's business paper (ZDB-ID: 134523-0)
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (1. Reihe, r.) und Emmanuel Macron, Präsident Frankreichs (1. Reihe, l.), während der Unterzeichnung des "Vertrages von Aachen" über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration im Krönungssaal des Rathauses (2. Re
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© Bundesregierung/Guido Bergmann
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Der Zufall will es, dass 2017 sowohl in Frankreich als auch in Deutschland ein Wahljahr ist. In Frankreich wird mit Emmanuel Macron ein Newcomer zum Präsidenten gewählt, der sich im Wahlkampf vehement für eine Fortführung der europäischen Integration ausgesprochen und zugleich erklärt hat, weder rechts noch links zu sein. Auf der anderen Seite des Rheins gewinnt ein weiteres Mal die CDU/CSU die Wahl und sichert so Angela Merkel eine vierte Amtszeit als Bundeskanzlerin. Die anschließenden Koalitionsverhandlungen zogen sich diesmal über sechs Monate hin, Monate, in denen die deutsche Regierung nur eingeschränkt handlungsfähig war.
Am 26. September 2017, wenige Tage nach der Bundestagswahl, hielt Emmanuel Macron an der Pariser Universität Sorbonne eine Rede, in der er seine Vision von Europa darlegte und dazu aufrief, den deutsch-französischen Motor wiederzubeleben, und gemeinsam nach neuen Wegen zu suchen, auch wenn man sicher in vielen Punkten nicht einer Meinung sei. Eine Antwort aus Deutschland, blieb auch wegen der dort unklaren politischen Lage, aber lange aus.
Nach der Amtseinführung der neuen Bundesregierung im März 2018 gelang es jedoch beiden Ländern, ihre Zusammenarbeit wieder zu beleben und mit dem Abschluss des Vertrags von Aachen am 22. Januar 2019 noch einmal ein starkes Zeichen für ihre Freundschaft zu setzen. Entschieden wurden u.a. die Gründung einer deutsch-französischen parlamentarische Versammlung, die Förderung von Eurodistrikten sowie die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen durch den Deutsch-Französischen Bürgerfonds.
Die Ungleichzeitigkeit des Momentums, in der eine der beiden Seiten bereit war, großangelegte gemeinsame Initiativen für eine Fortführung der europäischen Integration zu starten, prägt die Beziehung beider Länder aber seit 2017. Angesichts der sich häufenden europäischen und globalen Krisen - COVID-19-Pandemie, Rückkehr des Krieges auf europäischem Boden oder zunehmender Nationalismus - fällt es ihnen immer schwerer, zu den großen unserer Fragen unserer Zeit mit einer Stimme zu sprechen. Dies wird von einigen boshaften Karikaturisten sehr gut ins Bild gesetzt.
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Merkel IV - Le couple franco-allemand à travers les âges
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© Loic Schvartz
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Karikatur von Loic Schvartz, online veröffentlicht am 7. März 2018.
Caricature de Loic Schvartz publiée en ligne le 7 mars 2018.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Loic Schvartz; Karikaturist, 1957-
Zeit
07.03.2018
Ort
https://tinyurl.com/yam7py9d
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Angela Merkel arbeitete in ihrer 16jährigen Amtszeit mit vier französischen Präsidenten zusammen. Als engagierte Teilnehmerin am deutsch-französischen Dialog konnte sie den Nachfolgern von Jacques Chirac zu Beginn ihrer Amtszeit Orientierung bieten und sie für eine Fortführung der Kooperation motivieren, denn nicht alle von ihnen zeigten am Anfang große Begeisterung für die deutsch-französischen Freundschaft.
Emmanuel Macron wurde 2017 auch wegen seines entschieden pro-europäischen Programms zum Präsidenten gewählt. Walter Hanitzsch stellt ihn bei seinem Antrittsbesuch in Berlin als einen Gast dar, der in seinem Gastgeschenk, einem hölzernen Pferd der deutsch-französischen Freundschaft, Forderungen wie einen Etat für die Eurozone versteckt hat, den Deutschland bisher abgelehnt hat.
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Ein kleines Gastgeschenk, Madame_page-0001.jpg
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© Dieter Hanitzsch
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Karikatur von Dieter Hanitzsch, erschienen in der Süddeutsche Zeitung am 16. Mai 2017.
Caricature de Dieter Hanitzsch parue dans le Süddeutsche Zeitung le 16 mai 2017.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Dieter Hanitzsch; Karikaturist, Zeichner, Diplomkaufmann, Wirtschaftsjournalist, 1933-
Zeit
16.05.2017
Ort
Süddeutsche Zeitung : neueste Nachrichten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport (ZDB-ID: 2110569-8)
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Es paßt gerade gar nicht
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© Heiko Sakurai
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Karikatur von Heiko Sakurai, online veröffentlicht am 28. September 2017.
Caricature de Heiko Sakurai publiée en ligne le 28 septembrer 2017.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Heiko Sakurai; Künstler, Karikaturist, Illustrator, Cartoonist, 1971-
Zeit
28.09.2017
Ort
http://www.sakurai-cartoons.de/actual.php5?gross=6945
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Als Emmanuel Macron am 26. September 2017 seine Sorbonne-Rede hielt, in der er zur Wiederbelebung der EU aufrief, kam darauf aus Deutschland kaum Resonanz. Besonders auf das Fehlen einer Antwort von Angela Merkel, aus französischer Sicht ein Symbol für die deutsch-französische Kontinuität, reagierte man in Frankreich mit Enttäuschung. Dass die Kanzlerin zu diesem Zeitpunkt v.a. damit beschäftigt war, Koalitionsverhandlungen zu führen und sich wegen der unklaren politischen Situation im eigenen Land nicht eindeutig positionieren wollte, hatte man in Frankreich evtl. nicht bedacht.
Heiko Sakurai greift zur Darstellung der deutsch-französischen Beziehungen einmal mehr das Bild eines Ehepaars auf, das wegen der vielen Alltagsprobleme zur Zärtlichkeit nicht mehr fähig ist: Auch wenn Wunsch und Wille vorhanden sind, verhindern Fragen wie die Haltung zum Brexit, zu den europäischen Reformen, zur deutschen Abhängigkeit von russischem Gas oder zum Umgang mit der chinesischen Konkurrenz einen Moment der Entspannung.
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Sachliche Romanze
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© Heiko Sakurai
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Karikatur von Heiko Sakurai, online veröffentlicht am 28. Februar 2019.
Caricature de Heiko Sakurai publiée en ligne le 28 février 2019.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Heiko Sakurai; Künstler, Karikaturist, Illustrator, Cartoonist, 1971-
Zeit
28.02.2019
Ort
https://sakurai-cartoons.de/_actual.php5?gross=7700
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Versuche, Europa zu einigen_page-0001.jpg
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© Wolfgang Horsch
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Karikatur von Wolfgang Horsch, erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 15. November 2018.
Caricature de Wolfgang Horsch parue dans le Süddeutsche Zeitung le 15 novembre 2018.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wolfgang Horsch; Karikaturist, Cartoonist, 1960-
Zeit
15.11.2018
Ort
Süddeutsche Zeitung : neueste Nachrichten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport (ZDB-ID: 2110569-8)
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Wegen ihres großen Engagements zur Eindämmung der griechischen Staatsschuldenkrise wurde Angela Merkel in vielen europäischen Staaten als "autoritär" und für die Nöte der Menschen wenig sensibel wahrgenommen. Im Vergleich zu ihr erschien Helmut Kohl als ein Staatsmann, der die europäische Einheit durch die Einführung des Euro befördert hat, während Angela Merkel diese Einheit und den Respekt vor der gemeinsamen Stärke mit Gewalt durchzusetzen schien, anstatt andere davon zu überzeugen.
Die Debatte über eine europäische Integration auch auf der Verteidigungsebene – und erst recht einer europäischen Armee – bekommt angesichts der globalen Entwicklungen eine immer größere Dringlichkeit. 2018 wies Klaus Stuttmann darauf hin, dass diese Frage zweitrangig sei, solange die Bundeswehr sich in einer katastrophalen materiellen Situation befinde. Dabei greift er das berühmte Zitat "Wir schaffen das" von Angela Merkel auf, um anzudeuten, dass der Wille allein die bestehenden Probleme nicht lösen wird.
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Armee_kol.jpg
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© Klaus Stuttmann
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Karikatur von Klaus Stuttmann, erschienen in der Badischen Zeitung am 15. November 2018.
Caricature de Klaus Stuttmann parue dans Badische Zeitung le 15 novembre 2018.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Stuttmann; Karikaturist, Illustrator, 1949-
Zeit
15.11.2018
Ort
Badische Zeitung (ZDB-ID: 2157166-1 )
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© Jürgen Tomicek
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Karikatur von Jürgen Tomicek, online veröffentlicht am 22. Januar 2019.
Caricature de Jürgen Tomicek publiée en ligne le 22 janvier 2019.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Jürgen Tomicek; Karikaturist, Polizeibeamter, Industriekaufmann, 1957-
Zeit
22.01.2019
Ort
http://www.tomicek.de
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Am 22. Januar 2019 wurde der Vertrag von Aachen unterzeichnet, der den im Élysée-Vertrag festgeschrieben Willen zur Freundschaft und zur Zusammenarbeit vertiefen soll. Zu den vereinbarten Maßnahmen zählen unter anderem die Forderung nach einem ständigen Sitz Deutschlands im UN-Sicherheitsrat, die Ankündigung der Gründung von vier deutsch-französischen Kulturinstituten im Ausland sowie die Weiterentwicklung der Deutsch-Französischen Hochschule. Ein wichtiger Erfolg – doch gleichzeitig treten neue Probleme in den Vordergrund, etwa der Aufstieg des Populismus oder die anhaltenden Diskussionen rund um den Brexit.
Seit Deutschlands Sieg gegen Frankreich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 haben die beiden Länder ihre sportliche Rivalität wiederentdeckt. Der französischen Mannschaft gelang 2016 im Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft eine Revanche. Und auch wenn auch das Gruppenspiel gegen Deutschland bei der EM in 2020 an Frankreich ging, gewann Deutschland zwei Freundschaftsspiele in Folge in 2023 und 2024, was das Wiederaufleben der deutschen Nationalmannschaft einleitete. Beim Spiel um den dritten Platz der Nations League im Juni 2025 waren die Franzosen aber erneut eindeutiger Sieger. Eine Rivalität zwischen zwei Sportnationen.
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2021 06 16 EM_Frankreich_vs_Deutschland.jpg
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© Harm Bengen
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Karikatur von Harm Bengen, online veröffentlicht am 16 Juni 2021.
Caricature de Harm Bengen publiée en ligne le 16 juin 2021.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Harm Bengen; Cartoonist, 1955-
Zeit
16.06.2021
Ort
https://harmbengen.de/
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Plan de relance européen
le regard de Plantu
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© Plantu
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Karikatur von Plantu, erschienen in Le Monde am 20. Mai 2020.
Caricature de Plantu parue dans Le Monde le 20 mai 2020.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Plantu; Cartoonist, Journalist, 1951-
Zeit
20.05.2020
Ort
Le Monde (ZDB-ID: 126395-X)
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Nach der ersten Welle der Covid-19-Pandemie ist die europäische Wirtschaft durch Lockdowns, Grenzschließungen und Handelseinschränkungen geschwächt. Um die Wirtschaft wiederzubeleben richtet die EU einen Wiederaufbaufonds ein. Dieses Konjunkturpaket wird auch über die Aufnahme gemeinsamer Schulden finanziert. Der Plan wurde von Frankreich und Deutschland initiiert, die hart verhandelten, um die Zustimmung einiger skeptischer Mitgliedsstaaten zu erhalten. Eine starke gemeinsame Aktion, die Plantu dazu inspirierte, an den Händedruck von Verdun im Jahr 1984 zwischen François Mitterrand und Helmut Kohl zu erinnern (unter Einhaltung der geltenden hygienischen Standards).
Im Frühling 2020 schlossen einige europäischen Länder zur Durchsetzung von Einreisebeschränkungen ihre Grenzen, um die Zahl der Infektionen mit COVID-19 zu senken. Deutschland tat dies erneut im Februar 2021 z.B. an der Mosel, was bei manchen gewisse Erinnerungen wachrief…
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Covid : L'Allemagne ferme ses frontières
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© Georges Million
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Karikatur von Georges Million, online veröffentlicht am 17. Februar 2021.
Caricature de Georges Million publiée en ligne le 17 février 2021.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Georges Million; Karikaturist, 1950-
Zeit
17.02.2021
Ort
http://www.millioncartoons.com/modules/dessins/dessins/allfrontiercovp.jpg
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Eine Hand greenwasht die andere
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© Heiko Sakurai
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Karikatur von Heiko Sakurai, online veröffentlicht am 4. Januar 2022.
Caricature de Heiko Sakurai publiée en ligne le 4 janvier 2022.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Heiko Sakurai; Künstler, Karikaturist, Illustrator, Cartoonist, 1971-
Zeit
04.01.2022
Ort
https://sakurai-cartoons.de/_actual.php5?gross=9238
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Der Klimawandel ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Zu einem Konflikt zwischen Deutschland und Frankreich kam es 2021 wegen der Frage, ob die Kernenergie als CO2-freie Energie anerkannt wird und so Teil grüner Finanzprodukte sein kann. Ein Kompromiss wurde schließlich dadurch erzielt, dass auch mittels Erdgas erzeugte Energie für solche Finanzprodukte zugelassen wurde. Heiko Sakurai kritisiert diese Maßnahme als wechselseitiges Greenwashing von wenig nachhaltigen Energien.
Auch Olaf Scholz (Bundeskanzler von 2021 bis 2025) und Emmanuel Macron versuchten, wie schon Angela Merkel und François Hollande 2014, gemeinsam die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine zu lösen. Der Angriffskrieg auf die Ukraine, den Russland im Februar 2022 begonnen hat, zeigt die Grenzen dieses deutsch-französischen Engagements auf. Gleichzeitig offenbaren sich dabei auch Schwierigkeiten zwischen den Regierungen beider Länder, sich auf Maßnahmen zur Unterstützung des angegriffenen Landes zu einigen, z.B. über Waffenlieferungen oder den Einsatz von Truppen vor Ort. Auch vor diesem Hintergrund erscheint ihr gemeinsames Vorgehen häufig als wenig effektiv.
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Wir warten gespannt auf die nächste europäische Diplomatie-Offensive
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© Heiko Sakurai
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Karikatur von Heiko Sakurai, online veröffentlicht am 12. Mai 2022.
Caricature de Heiko Sakurai publiée en ligne le 12 mai 2025.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Heiko Sakurai; Künstler, Karikaturist, Illustrator, Cartoonist, 1971-
Zeit
12.05.2022
Ort
https://sakurai-cartoons.de/_actual.php5?gross=9436
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Ziemlich beste Freunde
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© Jürgen Tomicek
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Karikatur von Jürgen Tomicek, erschienen in der Marbacher Zeitung am 26. Januar 2022.
Caricature de Jürgen Tomicek parue dans Marbacher Zeitung le 26 janvier 2022.
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Beteiligte Personen und Organisationen
Jürgen Tomicek; Karikaturist, Polizeibeamter, Industriekaufmann, 1957-
Zeit
26.01.2022
Ort
Marbacher Zeitung : Bottwartal-Bote ; amtliches Bekanntmachungsblatt des Landkreises Ludwigsburg und der Stadt Marbach am Neckar (ZDB-ID: 126410-2)
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Mit einer Anspielung auf den Film "Ziemlich beste Freunde" – sowohl in Frankreich als auch in Deutschland ein großer Erfolg – vergleicht Tomicek den europäischen Dynamismus Emmanuel Macrons mit dem Immobilismus von Olaf Scholz. Ersterer schiebt letzteren bei entscheidenden Themen an, insbesondere in Bezug auf die Klimapolitik, die europäischen Institutionen oder die Ukraine-Krise. Eine erzwungene Bewegung erscheint hier immer noch besser als Unbeweglichkeit...
In Deutschland wurde Olaf Scholz häufig seine Zögerlichkeit in wichtigen Fragen vorgeworfen. Sein fehlendes Engagement erzürnt hier Konrad Adenauer, der seinem achten Nachfolger am 60. Jahrestag des Abschlusses von einer Wolke aus den Élysée-Vertrag um die Ohren schlägt und ihn auffordert, aktiver zu werden: für die deutsch-französische Freundschaft und zur Lösung der vielen aktuellen Probleme…
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Der Geist von Paris
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© Jürgen Tomicek
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Karikatur von Jürgen Tomicek, erschienen in der Marbacher Zeitung am 23. Januar 2023.
Caricature de Jürgen Tomicek parue dans Marbacher Zeitung le 23 janvier 2023.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Jürgen Tomicek; Karikaturist, Polizeibeamter, Industriekaufmann, 1957-
Zeit
23.01.2023
Ort
Marbacher Zeitung : Bottwartal-Bote ; amtliches Bekanntmachungsblatt des Landkreises Ludwigsburg und der Stadt Marbach am Neckar (ZDB-ID: 126410-2)
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60 Jahre Deutsch-Französische Freundschaft
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© Wolfgang Horsch
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Karikatur von Wolfgang Horsch, erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 24. Januar 2023.
Caricature de Wolfgang Horsch parue dans Süddeutsche Zeitung le 24 janvier 2023.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Wolfgang Horsch; Karikaturist, Cartoonist, 1960-
Zeit
24.01.2023
Ort
Süddeutsche Zeitung : neueste Nachrichten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport (ZDB-ID: 2110569-8)
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Der 60. Jahrestag des Élysée-Vertrags inspirierte zu sehr verhaltenen Darstellungen der deutsch-französischen Freundschaft: Von einer entspannten, aufgeschlossenen Beziehung, die z.B. Klaus Pielert 1987 in der Karikatur „Na dann, Prost“ (Kneipenbesuch) mit Helmut Kohl und François Mitterrand am Tresen zeigte, ist auf der Darstellung von Wolfgang Horsch nichts mehr zu sehen: Die Klischees Bier und Wein sind geblieben, aber man sitzt sich nun schweigsam am jeweiligen Ende der Theke gegenüber und hat offensichtlich keine Lust mehr, miteinander ins Gespräch zu kommen.
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07.05.2025.jpg
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Bundesregierung / Steffen Kugler
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Paris, 7. Mai 2025: Gemeinsam wollen Deutschland und Frankreich einen Neustart Europas vorantreiben, so Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron nach ihrem gemeinsamen Treffen im Élysée-Palast.
Weitere Informationen
Mit dem Bild der eher verhaltenen Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Élysée-Vertrags endet diese virtuelle Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen. Diese nüchtern wirkende Darstellung darf jedoch nicht als Zeichen des Scheiterns gewertet werden. Schon seit 1973 kursiert der Topos vom „goldenen Zeitalter“ der deutsch-französischen Partnerschaft – eine idealisierte Phase, die als Maßstab für heutige Erwartungen dient.
In Wahrheit – und genau das möchte diese Ausstellung sichtbar machen – verlaufen die deutsch-französischen Beziehungen in Wellen: Zeiten der Annäherung und engen Zusammenarbeit wechseln sich ab mit Phasen der Zurückhaltung oder auch Konflikten. So folgte auf die gemeinsame deutsch-französische Ablehnung des Irakkriegs das Scheitern der Europäischen Verfassung. Auch in den frühen 2020er Jahren war das Verhältnis der beiden Länder vielfach von Spannungen geprägt. Doch zum Zeitpunkt des Abschlusses dieser Ausstellung mehren sich die Signale für eine neue Dynamik: Auf beiden Seiten des Rheins gibt es Stimmen, die die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit für Europa erneut betonen – darunter auch von Präsident Emmanuel Macron und der seit Mai 2025 amtierende Bundeskanzler Friedrich Merz, die beide zu einem entschlosseneren gemeinsamen Handeln aufrufen.
Mit diesen Hoffnungsschimmern endet unsere Reise durch 150 Jahre deutsch-französischer Geschichte. Wie sich diese Beziehung weiterentwickelt, lässt sich nicht vorhersagen. Sicher ist jedoch: Sie wird weiterhin aufmerksam begleitet – von der Presse, der Öffentlichkeit und nicht zuletzt von den Karikaturistinnen und Karikaturisten, die mit wenigen, pointierten Strichen oft mehr sagen als andere mit vielen Worten.
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Baptiste Bouchet
Xavier Froidevaux
Martin Villinger
Impressum
Deutsch-Französisches Institut
Asperger Strasse 34
D - 71634 Ludwigsburg
Dr. Stefan Seidendorf
+49 (0) 7141 93 03 0
+49 (0) 7141 93 03 50
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Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
Die kuratierende Einrichtung bestimmt über Thema und Inhalt der Einstellung. Die DDB nimmt nur im Ausnahmefällen Einfluss darauf, s. Nutzungsbedingungen.