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Regalgeheimnisse

Auf den Spuren der Bücher der Humboldt-Universitätsbibliothek

01
Histoire du siècle 1789-1889 (1889)

Fazit

Histoire du siècle und die weiteren Werke aus der Bibliothek der Prinzessin Radziwill geben bis heute Rätsel auf. Was wir mit Sicherheit sagen können: Dieses kleine Buch birgt weit mehr Geheimnisse, als man beim Durchstreifen der Bibliotheksregale zunächst vermuten würde. Ursprünglich war es ein praktischer Leitfaden durch eine lebendige, trubelige Ausstellung vor über 130 Jahren. Dann wurde es zu einem Andenken – einem Objekt, das die kostbaren Erinnerungen von Prinzessin Radziwill bewahrte. Möglicherweise gelangte es später in die Sammlung von Dr. Alois Maria Lautenschläger, bevor es in den Besitz von Tilmann Buddensieg überging – und schließlich in die Bibliothek der Humboldt-Universität aufgenommen wurde. Dort steht es heute zwischen Büchern, die sich mit derselben Zeit und denselben Ereignissen befassen, die dieses Buch einst aus nächster Nähe miterlebte.

02
Comte und die Göttin Clotilde (1921)

Einleitung

Als ich eigentlich nach einem ganz anderen Buch suchte, stieß ich zufällig auf Comte und die Göttin Clotilde. Was mir zuerst ins Auge fiel, war eine Gruppe kleiner Bücher, dicht gedrängt in einem offenen Regal – eine Buchreihe, die ich später als Orplidbücher identifizierte. Von den fast fünfzig Bänden zog mich dieses Buch wegen seines Titels besonders in seinen Bann: Auguste Comte ist ein bedeutender Name in der Geschichte der Soziologie, und ich hoffte, auf Inhalte zu diesem Thema zu stoßen. Tatsächlich enthielt das Buch Essays, darunter die Rezension eines humorvollen Romans über Comte – aber zu diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch längst mit ganz anderen Fragen neugierig gemacht hatte.

Ich wollte mehr über den Autor, Max Hochdorf, erfahren, dessen Werke im nationalsozialistischen Deutschland verboten wurden und der heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Was war seine Verbindung zu Berlin und zu den intellektuellen Kreisen der späten 1910er- und frühen 1920er-Jahre? Was hat ihn dazu bewogen, mit Axel Juncker zu veröffentlichen, insbesondere da Hochdorf einer der wenigen Autoren war, die mehrfach innerhalb der Reihe erschienen sind?

Auch die Orplidbücher selbst weckten meine Neugier: Welche Geschichte hatte diese Reihe, und wie fügte sie sich in die damalige Verlagsszene ein? Warum wurde sie eingestellt, während andere Reihen – wie etwa die „Insel-Bücherei“ – große Bekanntheit erlangten? Was hatte es mit dem kleinen, handlichen Format in Kombination mit dem aufwendigen Design auf sich? Wurde eine bestimmte Zielgruppe angesprochen? Auffällig war auch der schlechte erhaltene Zustand vieler anderer Orplidbücher – ein Umstand, der Fragen zur Geschichte dieses speziellen Bestands an der HU aufwarf.

Das Exemplar von Comte und die Göttin Clotilde in der Humboldt-Universität ist eine Erstausgabe, die die Universitätsbibliothek kurz nach der Veröffentlichung erwarb. Laut WorldCat befinden sich weitere Exemplare in Berlin (Staatsbibliothek), Leipzig (Deutsche Nationalbibliothek), Erlangen (Universitätsbibliothek), München (Bayerische Staatsbibliothek) und – bemerkenswerterweise – in Brighton (Sussex University Library). Während des Projekts konnten alte Bibliothekskataloge und Akzessionsjournale einige meiner Fragen beantworten – gleichzeitig warfen Etiketten im Buch neue Fragen zur Sammlungsgeschichte der HU-Bibliothek auf.

Fazit

Wenn man Comte und die Göttin Clotilde immer wieder betrachtet, wird es zu einem vertrauten Objekt: das markante Taschenbuchformat, die verspielte Titelschrift, der fragile Buchrücken. Wie ein kleines Portal führt es zu den Spuren, die sein Autor Max Hochdorf und sein Verleger Axel Juncker in der Berliner Literaturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts hinterlassen haben. Es eröffnet zugleich einen Blick auf die historische Buchkultur: Die Bücher der Reihe Orplidbücher waren sowohl bei Sammler:innen beliebt als auch als Geschenk geschätzt – einige von ihnen wurden Jahrzehnte später im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Und schließlich wirft dieses Exemplar Fragen zur Geschichte der Humboldt-Universitätsbibliothek auf, die bis heute unbeantwortet bleiben. Auch wenn Stempel und Etiketten Hinweise liefern, bewahrt Comte und die Göttin Clotilde ein Geheimnis: Wie genau dieses Buch im Laufe der Jahrzehnte durch die verschiedenen Bibliotheksbestände gewandert ist, lässt sich bislang nicht vollständig rekonstruieren.

03
Plakat Handbuch (1928)

Fazit

Das Plakat Handbuch wirft immer wieder neue Fragen auf und wird dies vermutlich auch in Zukunft tun. Dennoch zeigt es, wie der zeitliche Wandel die Werbebranche beeinflusst und wie vernetzt die Berliner Werbewelt war – eine Welt, in der sich die Rolle der Albachary GmbH festigte. Es spiegelt selbst den Geist seiner Zeit dar und bleibt zugleich versiert.

Das Handbuch ist durchweg schlichtweg praktisch, und selbst der moderne Leser kann noch wertvolle Erkenntnisse daraus gewinnen. Es ist jedoch nicht nur ein Lehrbuch – vielmehr bringt es dem Leser die Kunst der Plakatreklame näher zeigt uns seine Bedeutung. So bleibt es auch für die heutige Werbung relevant, da es sich auf die wesentlichen Gestaltungelemente konzentriert, die nach wie vor von Bedeutung sind.

04
Of Human Bondage (1938)

Fazit

Die unbekannten Aspekte in der Geschichte dieses Buches laden zur Spekulation ein: Was ist aus Mollie und ihrer Mutter geworden? Hat irgendein:e Leser:in in Bonn eine Wertschätzung für Maughams Prosa oder die englische Sprache entwickelt? Wo ist der Schutzumschlag des Buches geblieben – verloren, entsorgt oder vielleicht irgendwo aufbewahrt? Durch wie viele Hände ist dieses Exemplar gegangen und welchen Eindruck hat es, wenn überhaupt, in ihrem Leben hinterlassen?

Dieses spezielle Exemplar, das im Zentrum meiner Recherche steht, ist weit mehr als nur ein weiteres Exemplar eines kanonischen Textes. Es ist ein historisches Artefakt, das Spuren menschlicher Beziehungen, institutioneller Entwicklungen und sich wandelnder Funktionen in sich trägt. Kein Buch gleicht dem anderen in seiner materiellen und erfahrungsgeschichtlichen Biografie. Kleine Veränderungen – Widmungen, Anmerkungen, Stempel – machen jedes Exemplar einzigartig und bergen verborgene Geschichten, die nur durch aufmerksame Betrachtung ans Licht kommen. Die Spuren früherer Leser:innen erinnern leise daran, dass Literatur kein starres Objekt ist, sondern ein lebendiges, wandelbares Medium – eines, das seine Leserschaft prägt und zugleich von ihr geprägt wird.

05
Taʾrīḫ al-ḫaṭţ al-ʿarabī wa-ādābuhu (1939)

Einleitung

Dieses Buch von Muḥammad Ṭāhir b. ʿAbdalqādir al-Kurdī mit dem Titel Taʾrīḫ al-ḫaṭṭ al-ʿarabī wa-ādābuhu („Die Geschichte der arabischen Kalligraphie und ihrer Kunst“) ist eine reichhaltige, facettenreiche Darstellung der arabischen Kalligraphie. Es wurde erstmals 1939 (1358 AH) in Kairo veröffentlicht und verbindet historische, literarische und soziale Perspektiven mit sorgfältig präsentierten visuellen Elementen, darunter kalligrafische Muster und frühe fotografische Abbildungen. Ich stieß auf dieses Werk in der Zweigbibliothek Asien-/Afrikastudien und Islamische Theologie der Bibliothek der Humboldt-Universität, in einem Regal mit historischen Studien zur arabischen Schrift. Bei diesem Buch fiel mir der leicht abgenutzte Softcover-Einband, die Seitennummerierung von rechts nach links und das elegante klassische Arabisch auf der Titelseite auf.

Die Wahl des Buches wurde durch mein langjähriges Interesse an der arabischen Kalligrafie bestimmt, nicht nur als eine Form des ästhetischen Ausdrucks, sondern auch als ein kulturelles Artefakt, das tief mit der islamischen Geschichte, Spiritualität und Identität verbunden ist. Ich war neugierig, mehr darüber zu erfahren, wie sich diese Kunstform entwickelt hat, welche Werkzeuge und Techniken verwendet wurden, wer die Meister der Kalligraphie waren und wie die Weitergabe dieser Tradition über verschiedene Regionen und Jahrhunderte hinweg erfolgte. Ich hoffte, in diesem Buch mehr als nur historische Fakten zu finden – ich war auf der Suche nach Geschichten, Texturen und Spuren künstlerischer Hingabe. Was ich jedoch nicht erwartet hatte, war ein Buch zu entdecken, das sich wie ein gedrucktes Museum anfühlt, reich an Bildern,  voller kultureller Bedeutung, zusammengestellt von einem einzigen Mann in drei Jahren einsamer, akribischer Forschung.

Der Autor, al-Kurdī (1903-80), war ein in Mekka geborener Kalligraph, Gelehrter und Dichter kurdischer Herkunft. Er trug den prestigeträchtigen Titel Kātib al-Muṣḥaf al-Makkī oder „Schreiber des mekkanischen Korans“, und seine Beherrschung der kalligrafischen Künste zeigt sich nicht nur in seinem theoretischen Verständnis, sondern auch in seiner tiefen Ehrfurcht vor der Tradition.1 Das Buch umfasst 470 Seiten und ist mit Biografien von Kalligraphen, Analysen von Schreibwerkzeugen und -materialien sowie Abbildungen alter Inschriften gefüllt – einige davon kaum entzifferbar, andere wunderbar erhalten. Es ist sowohl ein wissenschaftliches Werk als auch ein visuelles Archiv.

Eine der ersten Überraschungen, auf die ich stieß, war der Umfang der Recherchen des Autors. Al-Kurdī sammelte während seiner Jahre in Ägypten Material aus Museen und Bibliotheken in Kairo und Alexandria und konsultierte sowohl arabische als auch türkische Quellen. Seine Beschäftigung mit der Kalligrafie der osmanischen Zeit – durch türkische Lehrer und Quellen – fügt eine seltene vergleichende Ebene hinzu, die Regionen und Stile überbrückt. Eine weitere unerwartete Dimension war die Einbeziehung von Porträts, darunter eines von König Abdulaziz ibn Saud und ein weiteres vom Autor selbst in der historischen al-Falah-Schule in Jeddah. Diese paratextuellen Elemente bieten einen persönlichen und politischen Kontext und ordnen das Werk in den frühen saudischen Staat und die breiteren kulturellen Bewegungen in der arabischen Welt der 1930er Jahre ein.

Das Buch hat mich auch in materieller Hinsicht überrascht. Es ist bescheiden gebunden, hat einen weichen Einband und sogar einige Seiten, die unbeschnitten geblieben sind – ein seltener Fund in einer Bibliothek, der darauf hindeutet, dass das Buch vielleicht nur wenig benutzt wurde oder im Umlauf war. Im Innern fand ich eine alte Eintrittskarte des Nationalmuseums von Alexandria, die als Lesezeichen benutzt wurde, und einen Ausleihschein der Humboldt-Universität – Spuren von Lesern, die nur wenige Spuren hinterlassen haben, deren Engagement aber immer noch nachwirkt. Die Bibliotheksstempel des Deutschen Orient-Instituts Hamburg, in dem das Buch zuvor untergebracht war, deuten darauf hin, dass dieses Buch institutionelle, geografische und vielleicht auch ideologische Grenzen überschritten hat.

Dieses Buch in der Humboldt-Bibliothek zu finden, schien ganz passend zu sein, obwohl sein Alter und seine Seltenheit ihm auch die Aura von etwas Wertvollerem verliehen, das unter den neueren akademischen Texten sogar etwas fehl am Platz ist. Es hebt sich von seinen Nachbarn nicht nur durch sein Erscheinungsdatum oder den ausschließlich arabischen Text ab, sondern auch durch seine hybride Natur – wissenschaftlich und doch visuell, archivarisch und doch von der Stimme des Autors geprägt. Die Ausrichtung von rechts nach links, die handgezeichneten Elemente, das Fehlen einer Bibliographie und von Zitaten im europäischen akademischen Stil tragen alle zu seiner Einzigartigkeit in einer deutschen Universitätsbibliothek bei.

Letztlich ist dieses Buch mehr als eine Geschichte der arabischen Kalligraphie. Es ist eine Reflexion über kulturelle Kontinuität, die Beständigkeit von Schönheit und die Art und Weise, wie Schrift sowohl eine persönliche Hingabe als auch eine kollektive Erinnerung sein kann. In den folgenden Abschnitten werde ich einige der Hauptthemen des Buches erkunden: die Entwicklung der arabischen Schrift, die Werkzeuge und Materialien des Schreibers, die Rolle der Kalligrafie in der islamischen Gesellschaft und die Geschichten der Menschen, die diese Kunst über Jahrhunderte und über Kontinente hinweg getragen haben. Ich werde auch die materielle Reise dieses speziellen Exemplars nachzeichnen – von Kairo nach Hamburg und Berlin – sowie die intellektuelle und spirituelle Reise, zu der das Buch seine Leser einlädt.

  1. Şahin Şimşek, „Muhammed Tahir El-Kurdî el-Mekkî el-Hattat: Hayatı ve Eserleri“, JOSR 8, Nr. 2 (2016): 861.

Fazit

Dieses Buch ist zugleich ein künstlerisches Objekt und ein wissenschaftliches Werk. Es zeigt, wie materielle Kultur als Portal zu komplexen historischen, kulturellen und intellektuellen Netzwerken dienen kann. Taʾrīḫ al-ḫaṭṭ al-ʿarabī wa-ādābuhu lädt uns ein, Fragen der Autorschaft, der Leserschaft und der Übertragung von Wissen über Zeit und Raum hinweg zu untersuchen. Seine Seiten bewahren die Vergangenheit nicht nur – sie fordern uns aktiv auf, sie zu rekonstruieren.

06
Hitler Sobre America Latina (1968)

Fazit

Viele Fragen zu diesem Buch bleiben offen. Was waren die konkreten Beweggründe für seine Veröffentlichung im Jahr 1968? Wie wurde es verbreitet, und wer gehörte zu seiner Hauptleserschaft? Auch die Rolle des Fondo de Cultura Popular bleibt unklar: Handelte es sich um einen kurzlebigen oder gar im Untergrund agierenden Verlag? Und wie kam es überhaupt zur Verbindung zwischen diesem Verlag und dem Buch?

Das Werk eröffnet zugleich zahlreiche Anknüpfungspunkte für weiterführende Forschung. Eine genauere Untersuchung der Verbreitung von Hitler Sobre America Latina – wer es las, wie es rezipiert wurde und ob es wissenschaftliche Debatten beeinflusste – könnte wertvolle Hinweise auf seine historische Wirkung liefern. Ebenso könnte eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Fondo de Cultura Popular und dessen Rolle im linken Publikationsumfeld helfen zu verstehen, warum das Buch in Mexiko erschien und wie es sich in die intellektuellen Netzwerke der Zeit des Kalten Krieges einfügt. Schließlich könnte ein Vergleich mit anderen Werken zum nationalsozialistischen Einfluss in Lateinamerika dazu beitragen, die Bedeutung und auch die Grenzen dieses Buches im Kontext historischer Forschung einzuordnen.

07
Alice's Adventures Under Ground (1985)

Fazit

Während uns dieses spezielle Exemplar von Alice’s Adventures Under Ground nicht allzu viel über seine früheren Nutzer:innen und seine Nutzungsgeschichte verrät, hilft es doch dabei, mehr über die allgemeine Zielgruppe und den Zweck dieser Ausgabe zu erfahren. Es ist interessant zu sehen, wie materielle Details, Inhalt und die Geschichte des Textes zusammen die verschiedenen möglichen Funktionen des Buches nahelegen – und wie etwas so Unscheinbares wie ein Bibliotheksbeleg zur Hypothesenbildung über den Gebrauch und das Publikum dieses Buches beitragen kann.

Ausstellungsschluss

Die Geschichten dieser sieben Bücher zeigen: In einem Buch steckt oft mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.

Bücher aus dem Freihandbestand einer Universitätsbibliothek sind nicht nur Sekundärliteratur. Sie sind auch wertvolle Primärquellen.

Die hier vorgestellten Exemplare machen deutlich, wie ein einzelnes Buch Fragen aufwerfen kann, die die Geschichte des Buches und des Lesens mit ganz unterschiedlichen Forschungsfeldern verbinden. Die Biografien dieser Bücher zeigen auch die Vielfalt an Methoden, mit denen in der Buchgeschichte gearbeitet wird – vom Blick auf die materielle Gestaltung eines Buches und deren Aussage über die Zielgruppe bis hin zur Untersuchung seiner Provenienz und der Beziehungen zwischen Menschen und Institutionen, die sich darin abbilden.

Gleichzeitig bleiben Fragen offen. Wer waren die historischen Bibliothekare, die für den Erwerb und die Anschaffung dieser speziellen Bücher verantwortlich waren? Wie genau hat sich die Kategorisierung und Aufbewahrung dieser Bücher in der Humboldt-Bibliothek im Laufe der Zeit verändert? Und wie vergleichen sich diese Exemplare mit denen in anderen Bibliotheken? Viele der Bücher in dieser Ausstellung werfen auch Fragen auf zur Rolle, die Bibliotheksbücher in der komplexen sozialen und politischen Geschichte der Humboldt-Universität gespielt haben. Warum kaufte die Bibliothek das Buch eines Humboldt-Professors als günstiges Gebrauchtbuch? Und wie überlebte ein Buch eines Autors, der die Nazipartei kritisierte, den Zweiten Weltkrieg in so gutem Zustand?  

Indem diese sieben Bibliotheksbücher vorgestellt wurden, hat diese Ausstellung nicht nur Geschichten geteilt, sondern auch zu einer fortlaufenden Diskussion angeregt. Welche anderen verborgenen Geschichten könnten in der Universitätsbibliothek oder in einer anderen scheinbar gewöhnlichen Bibliothekssammlung zu finden sein? Wir laden euch ein, die Regale zu erkunden und eure eigene Untersuchung zu beginnen.