Goethes Arbeit mit Büchern: Wege durch eine Autorenbibliothek
- Goethes Arbeit mit Büchern: Wege durch eine Autorenbibliothek
- 01 Die Bibliothek verwalten: Helfende Hände und Verzeichnisse
- 02 Mit dem Bleistift denken: Notizen und Zeichnungen
- 03 Übersetzen und veröffentlichen: Benvenuto Cellini
- 04 Die Natur ins Bild bringen: Höhen der alten und neuen Welt
- 05 Inspiration und Transformation: Entstehung des Gedichts „Chinesisches“
- Goethes Arbeit mit Büchern: Wege durch eine Autorenbibliothek
- 01 Die Bibliothek verwalten: Helfende Hände und Verzeichnisse
- 02 Mit dem Bleistift denken: Notizen und Zeichnungen
- 03 Übersetzen und veröffentlichen: Benvenuto Cellini
- 04 Die Natur ins Bild bringen: Höhen der alten und neuen Welt
- 05 Inspiration und Transformation: Entstehung des Gedichts „Chinesisches“
Eine virtuelle Ausstellung von
[W]as ein Buch sey bekümmert mich immer weniger; was es mir bringt, was es in mir aufregt das ist die Hauptsache.
Johann Wolfgang von Goethe an Carl Friedrich Zelter, 20. Februar 1828, in: Goethes Werke, Weimarer Ausgabe, Abteilung IV, Band 43, 1908, Seite 284
Informationen über die verwendeten Medien
Goethes Wohnhaus, Bibliothek
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Bibliothek, Raum
Material/Technik
Digitalfotografie
Identifikator
Klassik Stiftung Weimar, Bestand Fotothek, Objektname: 100-2014-1531
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf: Jens Hauspurg
Zeit
2014
Ort
Weimar
Weitere Informationen
Goethes Privatbibliothek steht seit mehr als zweihundert Jahren in seinem Haus am Weimarer Frauenplan. In einem langen, schmalen Raum neben Goethes Arbeitszimmer werden etwa 7.250 Bände aufbewahrt. Darin bilden sich nicht nur die Quellen seiner Arbeit ab, sondern auch der Umgang mit seinen Kunst- und Naturaliensammlungen und die vielfältigen Beziehungen zu Hunderten von bekannten und weniger bekannten Autorinnen, Autoren und Wissenschaftlern. Die Sammlung war für Goethes Besucher nicht zugänglich und als reine Arbeitsbibliothek gedacht. Ein guter Teil der Bücher besteht aus Einsendungen von Verehrern und Briefpartnern.
Was Goethe beim Lesen durch den Kopf ging, notierte er meist auf separaten Blättern. Doch manchmal las er mit dem Bleistift in der Hand, wenn auch eher selten. Er strich wichtige Stellen an, fasste sie zusammen, fügte seine eigenen Gedanken hinzu, dachte die Texte weiter. Auf dem Porträt von Schwerdgeburth hält er einen Druckbleistift in der Hand, wie er damals modern war.
Informationen über die verwendeten Medien
Porträt Johann Wolfgang von Goethe
Nach dem Leben gezeichnet von C. A. Schwerdgeburth
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Thema
Porträt
Abmessung/Umfang
Blatt: 38 x 24,8 cm; Motiv: 26 x 21,7 cm
Material/Technik
Papier, Feder und Pinsel in Grau, weiß gehöht mit gezeichneter Umrandung
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Inv.-Nummer: KHz/00830 | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Fotothek, Objektname: 80-2010-0344
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Carl August Schwerdgeburth (1785–1878), dargestellte Person: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
1832
Ort
Weimar
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Ledereinband, Vorderdeckel
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Teil von
Johann Jacob Volkmann: Historisch-kritische Nachrichten von Italien; Band 1. - Leipzig: Fritsch, 1770. - [1] Bl., XXVI, 682 S., [4] Bl.; 8°
Abmessung/Umfang
Folio
Material/Technik
Leder, aufgezogen auf Pappdeckel
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Signatur: Ruppert 2184 (1) | Digitale Reproduktion: Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1770 und später
Weitere Informationen
In den 1820er Jahren beschäftigte sich Goethe intensiver mit der Notwendigkeit, seine Papiere zu ordnen und einen besseren Überblick über seine Büchersammlung zu erlangen. Wichtig war ihm eine pragmatische Ordnung, die auf seine literarische und wissenschaftliche Arbeitspraxis ausgerichtet war. Sie erleichterte nicht nur ihm und seinen Mitarbeitern das Auffinden von Büchern. Sie war auch für die Arbeit an der sogenannten Ausgabe letzter Hand unerlässlich, einer definitiven Edition seiner Werke, die von 1827 bis 1830 erschien. Zur Bewältigung der vielfältigen Verwaltungsaufgaben stellte er Friedrich Theodor Kräuter an, für Goethe „ein junger, frischer in Bibliotheks- und Archivsgeschäften wohlbewanderter Mann“.
Informationen über die verwendeten Medien
Porträt Friedrich Theodor Kräuter
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Lebensgroßes Brustbild, Kopf nach rechts geneigt.
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Thema
Porträt
Abmessung/Umfang
Blatt: 51 x 38,5 cm
Material/Technik
Schwarze und weiße Kreide, Kohle, weiß gehöht auf braunem Papier
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Inv.-Nummer: GHz/Sch.I.285,0577 | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Fotothek, Objektname: 100-2021-6540
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Johann Joseph Schmeller (1794–1841), dargestellte Person: Friedrich Theodor Kräuter (1790–1856)
Zeit
1824
Ort
Weimar
Weitere Informationen
Mit der Verwaltung und Ordnung seines wichtigen Arbeitsinstrumentes betraute Goethe den an der großherzoglichen Bibliothek angestellten Friedrich Theodor Kräuter, den er auch als Sekretär beschäftigte. Ab 1822 verzeichnete er die Bücher im Catalogus Bibliothecae Goethianae. Den gewissenhaften und zuverlässigen Kräuter bestellte Goethe in seinem Testament zum Kustoden seiner Kunst- und Naturaliensammlungen, seines schriftlichen Nachlasses und seiner Bibliothek.
Informationen über die verwendeten Medien
Catalogus Bibliothecae Goethianae, Titelblatt
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Handschriftlicher Katalog von Friedrich Theodoer Kräuter, mit Nachträgen von Christian Theodor Musculus
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift, Titelblatt
Thema
Katalog, Bücherverzeichnis
Abmessung/Umfang
33 x 20 cm, 986 Seiten
Sprache
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Latein, Spanisch u. w.
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, ohne Signatur
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Friedrich Theodoer Kräuter (1790–1856), Christian Theodor Musculus (1799–1844)
Zeit
1822–1839
Ort
Weimar
Weitere Informationen
Auf den fast 1000 Seiten des Katalogs sind die Bände alphabetisch nach Verfassern mit bibliografischen Angaben, Buchformat und teils thematischer Zuordnung verzeichnet. Neben einer effizienten Verwaltung der Bände ist der Katalog wohl auch als Reaktion auf eine Revision der Privatbibliothek zu sehen, bei der mehrere ausgeliehene Werke vermisst wurden, um deren Rückgabe Goethe in einer Anzeige im Weimarischen Wochenblatt bat.
Informationen über die verwendeten Medien
Büchervermehrungsliste 1824
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Thema
Verzeichnis, Liste, Bucherwerb
Teil von
Johann Wolfgang von Goethe: Tagebücher 1824. - 121 Bl.
Abmessung/Umfang
Blatt 2v
Material/Technik
Papier, Tinte
Sprache
Deutsch
Identifikator
Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller Archiv, Signatur: GSA 27/41
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Johann August Friedrich John (1794–1854)
Zeit
1824
Ort
Weimar
Zusätzlich zum Bibliothekskatalog führten Kräuter und Goethes Schreiber Johann August Friedrich John von 1821 bis 1826 „Büchervermehrungslisten“. In tabellarischer Form notierten sie das Eingangsdatum, eine kurze bibliografische Information und den Einsender der Bände. Die Listen gewähren für diesen Zeitraum einen Einblick in Goethes persönliches Netzwerk und in die Lieferungen von Buchhändlern. Auch über heute nicht mehr vorhandene und nicht in Kräuters Catalogus verzeichnete Bände geben die Büchervermehrungslisten Auskunft.
Goethe verlieh gelegentlich auch Bände aus seiner Privatbibliothek. Das verrät ein vorn im Catalogus Bibliothecae Goethianae eingelegter, unscheinbarer Zettel. Von den vier Werken sind zwei nicht mehr vorhanden: der Band „Spec. Asterum“, der „nach Belvedere“ ging, ein Schloss außerhalb Weimars, und das Buch Die Papierfenster eines Eremiten von Karl Leberecht Immermann, das Henriette von Pogwisch entlieh, die Mutter von Goethes Schwiegertochter Ottilie.
Informationen über die verwendeten Medien
Verliehene Werke
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Thema
Ausleihen, Merkzettel
Abmessung/Umfang
1 Blatt: 20,3 x 16,5 cm
Material/Technik
Papier, Tinte
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, ohne Signatur
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Friedrich Theodor Kräuter (1790–1856)
Zeit
1820 und später
Ort
Weimar
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Steinmarmorpapier, Hinterdeckel
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Teil von
Jacob Grimm/Wilhelm Grimm: Kinder- und Haus-Märchen; Zweiter Band. - Berlin: Realschulbuchhandlung, 1815. - XVI, 298, LI S.; 8°
Abmessung/Umfang
Oktav
Material/Technik
Steinmarmorpapier, aufgezogen auf Pappdeckel
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Signatur: Ruppert 781 | Digitale Reproduktion: Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1815 und später
Weitere Informationen
Goethes Arbeitszimmer am Frauenplan in Weimar. Links und rechts des Raumes schließen sich seine Bibliothek und sein Schlafgemach an. Durch die Fenster blickte Goethe auf den Hausgarten und den Steinpavillion, in dem er seine geologischen Sammlungen aufbewahrte.
Audiodatei zum Hören: Lob des Bleistifts, in: Johann Wolfgang von Goethe: Dichtung und Wahrheit. 4. Teil, 16. Buch.
Informationen über die verwendeten Medien
Lob des Bleistifts
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar | Klangkosmonauten & Katrin Reiling
Beschreibung
Bild zur Audiodatei: Goethes Arbeitszimmer, s/w-Fotografie, Reproduktion | Klassik Stiftung Weimar, Fotothek, Objektname: 100-2013-0123
Angaben zum Objekt
Typ
Audiodatei
Thema
Bleistift, Schreiben
Teil von
Johann Wolfgang von Goethe: Dichtung und Wahrheit. 4. Teil, 16. Buch.
Abmessung/Umfang
0:41 min.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Produktion: Klangkosmonauten & Katrin Reiling, Sprecher: Timo Weisschnur
Zeit
2022
Ort
Berlin
Anhand von Strichen, Punkten und Anmerkungen in Büchern und Zeitungen lässt sich die Präsenz des Lesers Goethe nachvollziehen. Der Bleistift war das bevorzugte Medium für sein Schreiben und Lesen, da die graue Mine den kreativen Fluss nicht durch Kratzen und Spritzer auf dem Papier irritieren konnte und die Bücher nicht beschädigte. Dieser Druckbleistift aus Goethes Besitz basiert auf einem englischen Patent von 1822.
Informationen über die verwendeten Medien
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Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Runder gerillter Silbergriffel, im Stift Rest einer Mine.
Angaben zum Objekt
Typ
Objekt
Thema
Schreibwerkzeug, Kunstgewerbe
Abmessung/Umfang
Länge: 11,5 cm
Material/Technik
Silber
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Inventarnummer: Gva/00147.1 | Fotografische Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Fotothek, Objektname: 100-2012-0345
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hersteller: Samson Mordan & Co.
Zeit
ca. 1825/30
Ort
London
Weitere Informationen
Wenige Bücher arbeitete Goethe so intensiv durch wie Kants Kritik der reinen Vernunft und Kritik der Urteilskraft. Schon vor der Begegnung mit dem Kantianer Friedrich Schiller las Goethe die Bücher des Philosophen mit dem Bleistift in der Hand. Besonders der Kritik der Urteilskraft war Goethe „eine höchst frohe Lebensepoche schuldig“. Er strich zentrale Passagen an und fasste seine Erkenntnisse zusammen, wie in dieser Randnotiz: „Gefühl von Menschen Würde objectivirt = Gott.“
Informationen über die verwendeten Medien
Immanuel Kant: Critik der Urtheilskraft, mit Bleistiftnotiz
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Randliche Notiz mit Bleistift auf Seite 412: „Gefühl von Menschen Würde objectivirt = Gott.“
Angaben zum Objekt
Typ
Buchseite
Thema
Notiz, Philosophie
Teil von
Immanuel Kant: Critik der Urtheilskraft. – Berlin und Libau: Lagarde und Friedrich 1790 – LVIII, 476 S., [1] Bl.; 8°
Abmessung/Umfang
Oktav, Seite 412
Material/Technik
Druck, Bleistift
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 3085
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Immanuel Kant (1724–1804), Verfasser Notiz: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
1790
Ort
Berlin und Libau
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
M. Valerii Martialis Epigrammatvm Libri. Tomvs Prior, mit Bleistiftnotiz
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Notiz auf der Innenseite des Vorderdeckels, teilweise überklebt mit einem Exlibris: „Aus der Bibliothek Joh. Wolfgang v. Goethes."
Angaben zum Objekt
Typ
Vorderdeckel
Thema
Notiz, Epigramm
Teil von
M. Valerii Martialis Epigrammatvm Libri. Tomvs Prior. – Mannhemii Societas literata 1782. – VIII, 342 S.; 8°
Abmessung/Umfang
Oktav
Material/Technik
Druck, Bleistift
Sprache
Deutsch (Notiz), Latein (Buch)
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 1409
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Marcus Valerius Martialis (38–102), Verfasser Notiz: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
1790
Ort
Mannheim
Weitere Informationen
Eigene Texte schrieb Goethe nur ausnahmsweise in Bücher hinein – eigentlich nur, wenn gerade nichts anderes zur Hand war. Hier ist es ein Fragment für eines seiner Venezianischen Epigramme – Kurz- und Spottgedichte, die Goethe um 1790 im Umfeld seiner Venedigreise mit Herzogin Anna Amalia schrieb, der Mutter von Herzog Carl August. Festgehalten ist es im vorderen Buchspiegel einer Ausgabe des römischen Dichters Marcus Valerius Martialis. Dessen Epigramme waren das wichtigste Vorbild für Goethes eigenen Zyklus. Die Notiz ist teilweise von einem Exlibris verdeckt, das erst nach Goethes Tod in fast die Hälfte der Bände eingeklebt wurde.
Die größte Gruppe in Goethes Bibliothek sind die Bücher zur Naturwissenschaft. Dazu gehörte auch die Akustik, besonders die Arbeiten des Physikers Ernst Florens Friedrich Chladni: Wenn man auf einer festgespannten Platte Sand verteilt und sie mit einem Geigenbogen in Schwingungen versetzt, bilden sich – je nach Ton – immer wieder neue, faszinierende Muster im Sand. Eine Bleistiftzeichnung, eingelegt in ein Buch Chladnis, hält die Versuchsanordnung und Goethes Ergebnisse fest. Die Experimente wurden später für Goethes Arbeit zur Farbenlehre wichtig: Die von ihm beschriebenen Entoptischen Farben, die bei der doppelten Brechung von Lichtstrahlen in speziellen Prismen entstehen, verglich er aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit den Chladnischen Klangfiguren.
Goethe schrieb am 14. März 1803 an Wilhelm von Humboldt: „Die von ihm [Chladni] entdeckten Figuren, welche auf einer, mit dem Fiedelbogen, gestrichnen Glastafel entstehen, hab ich die Zeit auch wieder versucht. Es läßt sich daran sehr hübsch anschaulich machen, was das einfachste Gegebene, unter wenig veränderten Bedingungen, für manchfaltige Erscheinungen hervorbringe.“
Informationen über die verwendeten Medien
Ernst Florens Friedrich Chladni: Entdeckungen über die Theorie des Klanges. Taf. VIII
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Tafel
Thema
Klangfiguren, Experiment
Teil von
Ernst Florens Friedrich Chladni: Entdeckungen über die Theorie des Klanges. – Leipzig: Weidmanns Erben und Reich, 1787. – [2] Bl., 77 S., XI gef. Bl.; 4°
Abmessung/Umfang
Quart
Material/Technik
Kupferstich
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 4461
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Ernst Florens Friedrich Chladni (1756–1827)
Zeit
1787
Ort
Leipzig
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Zeichnung zu Chladnis Klangfiguren
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Klangfiguren mit Bleistift und Tinte gezeichnet, auf einem extra aufgeklebten Zettel ist der Versuchsaufbau mit Tinte skizziert.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeichnung
Thema
Klangfiguren, Experiment
Abmessung/Umfang
1 Blatt: 35,5 x 21,2 cm
Material/Technik
Papier, Bleistift, Tinte
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 4461 Einlage
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
nach 1787
Ort
Weimar?
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Papier, grün, gewachst; Umschlag vorn
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Wasserzeichen: gekreuzte Schlüssel in einem Kreis
Angaben zum Objekt
Teil von
Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse. Zweite Ausgabe. - Heidelberg: Oßwald, 1827. - XLII, 544 S.; 8°
Abmessung/Umfang
Oktav
Material/Technik
Grünes gewachstes Papier, aufgezogen auf Papier
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Signatur: Ruppert 4883 | Digitale Reproduktion: Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1827 und später
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Benvenuto Cellini: Vita Di Benvenuto Cellini
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Titelblatt
Thema
Autobiographie, Übersetzung
Teil von
Benvenuto Cellini: Vita Di Benvenuto Cellini Orefice E Scultore Fiorentino, Da Lui Medesimo Scritta, Nella quale molte curiose particolarità si toccano appartenenti alle Arti ed all' Istoria del suo tempo, tratta da un'ottimo manoscritto. – Colonia: Martello, [ca. 1728]. – [4] Bl., 318 S., [4] Bl., 1 Ill., 4°
Abmessung/Umfang
Titelblatt
Sprache
Italienisch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Signatur: Ruppert 54 | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Benvenuto Cellini (1500–1571)
Zeit
[ca. 1728]
Ort
Köln [Neapel]
Weitere Informationen
Für seine Übersetzung einer Autobiografie des Künstlers Benvenuto Cellini benutzte Goethe die mehr als hundertfünfzig Jahre nach dessen Tod erschienene italienische Erstausgabe Vita Di Benvenuto Cellini. Cellini lebte in einer Zeit, in der die Familie der Medici das politische Leben in seiner Heimatstadt Florenz und der ganzen Toskana dominierte. Zur besseren Übersicht entwarf Goethe einen Stammbaum der Herrscherfamilie, der im Buch eingeklebt ist. Für Kenner war ersichtlich, dass es ein brisanter Text sein musste. Die gefälschte Verlagsangabe „Pietro Martello“ – im deutschen Sprachraum: Peter Hammer – wurde benutzt, wenn man einen anstößigen Text anonym herausbrachte. Zuvor gehörte der Band dem britischen Künstler Charles Gore, der seinen Lebensabend in Weimar verbrachte, nachdem er lange in Italien gelebt hatte.
Informationen über die verwendeten Medien
Johann Wolfgang von Goethe: Stammtafel der Medici
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Thema
Stammbaum, Medici
Abmessung/Umfang
1 gefaltetes Blatt: 20,5 x 49,5 cm
Material/Technik
Papier, Tinte
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 54
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Benvenuto Cellini: Vita Di Benvenuto Cellini, mit Bleistiftnotiz
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Am rechten Rand mit Bleistift in den 1790er Jahre notiert: „1505“ und „No 1“.
Angaben zum Objekt
Typ
Seite 5
Teil von
Benvenuto Cellini: Vita Di Benvenuto Cellini Orefice E Scultore Fiorentino, Da Lui Medesimo Scritta, Nella quale molte curiose particolarità si toccano appartenenti alle Arti ed all' Istoria del suo tempo, tratta da un'ottimo manoscritto. – Colonia: Martello, [ca. 1728]. – [4] Bl., 318 S., [4] Bl., 1 Ill.; 4°
Abmessung/Umfang
Quart
Material/Technik
Druck
Sprache
Italienisch (Druck), Deutsch (Notiz)
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 54
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Benvenuto Cellini (1500–1571), Verfasser Notiz: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
[ca. 1728]
Weitere Informationen
Mit zartem Bleistiftstrich notierte Goethe die Jahreszahl 1505 und die Nummer 1. An dieser Textstelle lernt der fünfjährige Cellini sein erstes Instrument, die Flöte, denn sein Vater will ihn zum Musiker erziehen. Genau mit dieser Episode setzt auch der erste Abschnitt von Goethes Übersetzung ein, die er in Schillers Horen veröffentlichte. Die Markierungen im Original halfen Goethe, seine Arbeit zu koordinieren. Namen und vor allem Jahreszahlen ergänzte er, wo sie in der Vorlage fehlen.
Die erste Fassung der Übersetzung erschien 1796/97 in Friedrich Schillers literarischer Zeitschrift Die Horen. Dieser Zettel, hinten in Goethes Exemplar von Cellinis Autobiografie eingeklebt, enthält die Berechnung der einzelnen Manuskriptlieferungen. Der Umfang ist jeweils in der Zahl der nötigen Druckbögen angegeben. Die daneben aufgeführten Buchseiten beziehen sich auf die italienische Originalausgabe von Cellinis Buch. Darunter sind einzelne Korrekturen in Bleistift vermerkt.
Informationen über die verwendeten Medien
Johann Wolfgang von Goethe: Kalkulation der Lieferungen für „Die Horen“
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Thema
Kalkulation, Druckvorbereitung
Abmessung/Umfang
1 Blatt (Zettel): 20,4 x 17 cm
Material/Technik
Papier, Tinte
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 54
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
1790er Jahre
Ort
Weimar
Weitere Informationen
Für die Buchfassung überarbeitete Goethe seine Übersetzung gründlich, ergänzte auch fehlende Passagen. Das Ergebnis kam 1803 in Buchform heraus. Bei diesem Stück aus seiner Bibliothek handelt es sich wohl um ein reines Belegexemplar. Darauf deutet jedenfalls hin, dass der Buchblock so blieb, wie er von Goethes Verleger Cotta geliefert wurde – unaufgeschnitten. Erst einige Jahrzehnte später wurde es üblich, dass Verlage ihre Bücher gleich gebunden und mit beschnittenen Druckbögen lieferten, so dass sie in dieser fertigen Form sofort gelesen werden konnten.
Informationen über die verwendeten Medien
Leben des Benvenuto Cellini Florentinischen Goldschmieds und Bildhauers von ihm selbst geschrieben. übersezt und mit einem Anhange herausgegeben von Goethe
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
2 Bände, beide unaufgeschnitten
Angaben zum Objekt
Typ
Titelblatt
Thema
Biografie, Übersetzung
Teil von
Johann Wolfgang von Goethe (Hrsg.): Leben des Benvenuto Cellini Florentinischen Goldschmieds und Bildhauers. - Tübingen: Cotta, 1803. - Band 1: [2] Bl., 316 S., [4] Bl., Frontisp. (Kupferst., Portr.), Kupfert., 8°; Band 2: [1] Bl., 334 S.; 8°
Abmessung/Umfang
Titelblatt
Material/Technik
Druck
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 1859 (1) und Ruppert 1859 (2)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Benvenuto Cellini (1500–1571), Übersetzer und Herausgeber: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
1803
Ort
Tübingen
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Wurzelmarmorpapier, Vorderdeckel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Teil von
Gustav von Gülich: Tabellarische Uebersichten zu der geschichtlichen Darstellung des Handels, der Gewerbe und des Ackerbaus der bedeutendsten handeltreibenden Staaten der neuern Zeit. - [Jena : Frommann], [1830]. - II, 33 S.; 2°
Abmessung/Umfang
Folio
Material/Technik
Wurzelmarmorpapier, aufgezogen auf Pappdeckel
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Signatur: Ruppert 2939 (3) | Digitale Reproduktion: Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1830 und später
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland: Ideen zu einer Geographie der Pflanzen, nebst einem Naturgemälde der Tropenländer
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Titelblatt
Thema
Natur, Naturbeobachtungen, Südamerika, Reise
Teil von
Alexander von Humboldt's und Aimé Bonpland's Reise in die Aequinoktial-Gegenden des neuen Kontinents; Band 1. - Tübingen: Cotta, Paris: Schoell, 1807. - [83] Bl., XII, 182 S.; 4°
Abmessung/Umfang
Quart
Material/Technik
Druck
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 4710
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Alexander von Humboldt (1769–1859), Aimé Bonpland (1773–1858)
Zeit
1807
Ort
Tübingen und Paris
Weitere Informationen
Der Forschungsreisende Alexander von Humboldt und Goethe inspirierten sich gegenseitig. Davon zeugen unter anderem ein Briefwechsel und Buchgeschenke mit persönlicher Widmung. 1807 erhielt Goethe Humboldts Ideen zu einer Geographie der Pflanzen nebst einem Naturgemälde der Tropenländer – allerdings war das auf dem Titelblatt genannte 'Gemälde' noch nicht beigegeben. Der Band enthält Naturbeobachtungen und Messungen von den Forschungsreisen durch Südamerika, die Humboldt und Aimé Bonpland in den Jahren 1799 bis 1803 zusammen unternahmen.
Auf einer dem Titelblatt folgenden Kupfertafel ist ein Jüngling mit Leier zu sehen, der den Schleier von einer vielbrüstigen Frauenstatue hebt. Es handelt sich um den Gott Apollo, für die Poesie stehend, und die Göttin Isis, die bei den Griechen und Römern als Verkörperung der Natur galt. In übertragener Bedeutung entschleiert der Dichter Goethe mit seinen Schriften die Natur. Zu Füßen verweist eine in Stein gemeißelte Inschrift auf Goethes Werk Metamorphose der Pflanzen.
Informationen über die verwendeten Medien
Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland: Ideen zu einer Geographie der Pflanzen, nebst einem Naturgemälde der Tropenländer, Widmungsblatt
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Widmungsblatt
Thema
Natur, Naturbeobachtungen, Metapher
Teil von
Alexander von Humboldt's und Aimé Bonpland's Reise in die Aequinoktial-Gegenden des neuen Kontinents; Band 1. - Tübingen: Cotta, Paris: Schoell, 1807. - [83] Bl., XII, 182 S.; 4°
Abmessung/Umfang
Quart
Material/Technik
Kupferstich
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 4710
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Bertel Thorvaldsen (1770–1844), Kupferstecher: Raphael Urbain Massard (1775–1843), Widmungsempfänger: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
1807
Ort
Tübingen und Paris
Weitere Informationen
Inspiriert von Humboldts Werk, das Goethe ohne 'Naturgemälde' erhielt, schuf er selbst eine Zeichnung und sandte diese in Kopie Anfang April 1807 an Humboldt. Unter dem Titel Höhen der alten und neuen Welt bildlich verglichen sind in einem Heft mehrere Radierungen, unterschiedlich koloriert, zusammengebunden. Eine davon wurde 1813 in Friedrich Justin Bertuchs Allgemeinen Geographischen Ephemeriden veröffentlicht.
Ausgehend von den Bergen Chimborazo und Mont Blanc sind südamerikanische und europäische Berge gegeneinandergestellt, Schneelinien und Vegetationshöhen eingetragen, Gipfelhöhen vermerkt. Ein aus dem Fluss blickendes Krokodil markiert den Meeresspiegel. Damit führt Goethe auf nur einer Ansicht stark verdichtet verschiedene Informationen zusammen.
Wer genau hinsieht, erkennt am linken und rechten Bildrand kleine Figuren. Auf dem Gipfel des Mont Blanc steht der Naturforscher Horace Bénédict de Saussure, dieser winkt Humboldt zu, darüber schwebt der Ballonfahrer Joseph Louis Gay-Lussac. Seinen Entwurf widmete Goethe wiederum Humboldt, verewigt im Fels am unteren Bildrand.
Auf einem der Blätter hat Goethe zusätzlich Wolkenformationen aufgeklebt, die für sein Interesse an meteorologischen Beobachtungen stehen. Auch beschäftige er sich mit der Einteilung der Wolken in vier Grundformen des Londoner Pharmakologen und Apothekers Luke Howard. Als Hommage an ihn verfasste Goethe ein Wolkengedicht, Howards Ehrengedächtnis.
Informationen über die verwendeten Medien
Johann Wolfgang von Goethe: Höhen der alten und neuen Welt bildlich verglichen, Blatt 5r
Aus der Sammlung von
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Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
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Typ
Grafik
Thema
Südamerika, Berghöhen, Vegetationszonen
Teil von
Johann Wolfgang von Goethe: Höhen der alten und neuen Welt bildlich verglichen. - Weimar 1807-1813. - 10 ungezählte Blätter (farbige Kupferstiche); 2°
Abmessung/Umfang
Folio, 1 Blatt
Material/Technik
Papier, Kupferstich (koloriert)
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 1847 (Ex. I)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
[1807-1813]
Ort
[Weimar]
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Johann Wolfgang von Goethe: Höhen der alten und neuen Welt bildlich verglichen mit aufgeklebten Wolken und Bleistiftnotizen am linken und rechten Rand, Blatt 10r
Aus der Sammlung von
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Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
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Typ
Grafik
Thema
Südamerika, Berghöhen, Vegetationszonen
Teil von
Johann Wolfgang von Goethe: Höhen der alten und neuen Welt bildlich verglichen. - Weimar 1807-1813. - 10 ungezählte Blätter (farbige Kupferstiche); 2°
Abmessung/Umfang
Folio, 1 Blatt
Material/Technik
Papier, Kupferstich (koloriert)
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 1847 (Ex. I)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Widmungsempfänger: Alexander von Humboldt (1769–1859)
Zeit
[1807-1813]
Ort
[Weimar]
Weitere Informationen
Zeichnung von Johann Wolfgang von Goethe: Haufenwolken hinter Bergen aufsteigend, 1816
Audiodatei zum Hören: Johann Wolfgang von Goethe: Howards Ehrengedächtniß (Auszug). Abgedruckt in Goethes Werken, Ausgabe letzter Hand, 1827. Auch bekannt als „Wolkengedicht"
Informationen über die verwendeten Medien
Howards Ehrengedächtnis
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Klassik Stiftung Weimar | Klangkosmonauten & Katrin Reiling
Beschreibung
Bild zur Audiodatei: Johann Wolfgang von Goethe: Haufenwolken hinter Bergen aufsteigend, 1816. Graphit und farbige Kreide auf blaugrauem Papier. Blatt: 14,8 x 22,3 cm. Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Inventarnummer: GGz/1536 | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Fotothek, Objektname: 100-2010-0354
Angaben zum Objekt
Typ
Audiodatei
Abmessung/Umfang
2:09 min.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Produktion: Klangkosmonauten & Katrin Reiling, Sprecherin: Ilka Teichmüller, Sprecher: Timo Weisschnur
Zeit
2022
Ort
Berlin
Einen Monat, nachdem Goethe seine eigene Illustration zu Humboldts Werk entworfen hatte, traf das noch fehlende 'Naturgemälde' Geographie der Pflanzen in den Tropen-Ländern in Weimar ein. Humboldt führt darauf die zahlreichen Ergebnisse und Daten der Forschungsreisen zusammen, indem er verschiedene Darstellungsformate miteinander verbindet. Dadurch veranschaulicht er das Beziehungsgefüge von Pflanzen, Höhenlagen und Klima in einer neuen, innovativen Weise und vermittelt komprimiert eine Vielzahl an Informationen.
Informationen über die verwendeten Medien
Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland: Geographie der Pflanzen in den Tropen-Ländern. Ein Naturgemälde der Anden
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Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
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Typ
Grafik
Thema
Südamerika, Diagramm, Berghöhen, Vegetationszonen
Abmessung/Umfang
Großfolio, 1 Blatt: 67 x 100 cm
Material/Technik
Papier, Kupferstich (koloriert)
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 4708
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Skizze: Alexander von Humboldt (1769–1859), Aimé Bonpland (1773–1858), Zeichner: Lorenz Adolf Schönberger (1768–1846), Pierre Jean François Turpin (1775–1840), Kupferstecher: Louis Bouquet (1765–1814)
Zeit
1807
Ort
Tübingen und Paris
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Kiebitzpapier, Vorderdeckel
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Klassik Stiftung Weimar
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Teil von
Friedrich Schiller (Hrsg.): Die Horen; Band 11. - Tübingen: Cotta, 1797. - [2] Bl., 91 S., [1] Bl., [2] Bl., 108 S., [1] Bl., [1] Bl., 100 S.; 8°
Abmessung/Umfang
Oktav
Material/Technik
Kiebitzpapier, aufgezogen auf Pappdeckel
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Signatur: Ruppert 292 (10) | Digitale Reproduktion: Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1797 und später
Weitere Informationen
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Rezension des Romans Iu-Kiao-Li, ou Les Deux Cousines von Abel Rémusat aus dem Chinesischen ins Französische übersetzt, mit Bleistift angestrichen
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Klassik Stiftung Weimar
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Typ
Seite 299
Thema
Rezension, Übersetzung
Teil von
Le Globe. Tome 4, 1826 (1827), Nummer 57
Abmessung/Umfang
Folio
Material/Technik
Druck
Sprache
Französisch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Digitale Reproduktion: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 369 (3)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Rezensent: C. M., Übersetzer: Jean-Pierre Abel-Rémusat (1788–1832)
Zeit
1826
Ort
Paris
Weitere Informationen
Ende 1826 begann Goethe die französische Zeitschrift Le Globe zu lesen. In den Ausgaben in Goethes Bibliothek finden sich vereinzelt Bleistiftmarkierungen. Eine angestrichene Rezension des chinesischen Romans Iu-Kiao-Li, übersetzt von Abel Rémusat, erklärt, der Buchdruck im chinesischen Kaiserreich sei Jahrhunderte älter als die Erfindung Gutenbergs und die Büchermenge jener der Leipziger Buchmesse überlegen. Ähnlich erzählte Goethe seinem Mitarbeiter Johann Peter Eckermann: „[D]ie Chinesen haben [Romane] zu Tausenden und hatten ihrer schon, als unsere Vorfahren noch in Wäldern lebten.“
Informationen über die verwendeten Medien
Eintrag im Ausleihjournal aus dem Jahr 1827: „Chinese Courtship in Verse, by P. P. Thoms“
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Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
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Typ
Handschrift
Thema
Verzeichnis, Ausleihen
Teil von
Registrande auf die Jahre 1827 & 1828; [Bd 15]. - Weimar: Großherzogliche Bibliothek. - [346] Bl.; 2°
Abmessung/Umfang
Blatt 99r, 33 x 20 cm
Material/Technik
Papier, Tinte
Sprache
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
Identifikator
Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Loc A : 35.15
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1827
Ort
Weimar
Weitere Informationen
Zwischen 1800 und 1832 entlieh Goethe Lektüre über das chinesische Kaiserreich aus der herzoglichen Bibliothek Weimar, vorwiegend Reiseberichte. Zu dieser Zeit gab es meist nur Übertragungen chinesischer Literatur und Poesie ins Englische und Französische; Übersetzungen ins Deutsche waren selten. Kurz nach der Ausleihe von Thoms' Chinese Courtship am 29. Januar 1827 berichtet Goethe seinem Vertrauten Eckermann von einem chinesischen Roman, dessen Titel er allerdings nicht nennt.
Chinese Courtship wurde 1824 durch die britische East India Company Press in Macau, einer Insel vor der südlichen Küste Chinas, gedruckt. Peter Perring Thoms übersetzte verschiedene Texte aus dem Chinesischen und betitelte sie Chinese Courtship. Die Schriftzeichen Hua Jian auf dem Titelblatt können als „Blumenblatt“ übersetzt werden. Thoms hatte bereits für das Wörterbuch A Dictionary of the Chinese Language von Robert Morrison chinesische Zeichen in Metall für die europäische Druckerpresse mitentwickelt.
Informationen über die verwendeten Medien
Peter P. Thoms: Chinese Courtship, von Goethe am 29. Januar 1827 aus der großherzoglichen Bibliothek entliehen
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Klassik Stiftung Weimar
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Titelblatt
Thema
China, Weltliteratur, Übersetzung
Teil von
Peter P. Thoms: Chinese Courtship. - London: Parbury, Allen and Kingsbury, Macao: East India Company's Press, 1824. - XVI, 339 S.; 4°
Abmessung/Umfang
Quart
Material/Technik
Druck
Sprache
Englisch
Identifikator
Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Aa 9 : 150 [b]
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Peter P. Thoms (1791–1855)
Zeit
1824
Ort
London und Macao
Weitere Informationen
Goethe übersetzte vier Gedichte aus Thoms' Buch ins Deutsche. In seinen Handschriften lassen sich inhaltliche Veränderungen der übersetzten Verse und den Einleitungen bei Thoms erkennen, teilweise ergänzte Goethe ganze Strophen. Somit lesen sich einzelne Szenen und benannte Gegenstände anders als bei Thoms. Goethe veröffentlichte die poetischen Transformationen noch im selben Jahr unter dem Titel Chinesisches in seiner eigenen Zeitschrift Über Kunst und Alterthum.
Informationen über die verwendeten Medien
Handschriftlicher Entwurf Goethes zu den Gedichten „Fräulein See - Yaou - Hing“, „Fräulein Mei - Fe“ und „Fräulein Fung - Sean - Ling“ vom 4. Februar 1826 [1827]
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Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Thema
Gedicht, Übersetzung
Teil von
Aufsätze über Kunst und Altertum, 6. Band, 1. Heft Chinesisches, 2 Bl.
Abmessung/Umfang
Blatt 1v
Material/Technik
Papier, Tinte
Sprache
Deutsch
Identifikator
Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv, Signatur: GSA 25/W 3016
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
1826 [1827]
Ort
Weimar
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Johann Wolfgang von Goethe: Chinesisches. Fräulein See-Yaou-Hing
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar
Angaben zum Objekt
Typ
Seite 159–160
Teil von
Johann Wolfgang von Goethe: Ueber Kunst und Alterthum; Sechster Band, Heft 1. - Stuttgart: Cotta, 1827. - [2] Bl., 216 S.; 8°
Abmessung/Umfang
Oktav
Material/Technik
Druck
Sprache
Deutsch
Identifikator
Original: Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen | Katalog: Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Signatur: Ruppert 1857 (6-7) (Ex. II)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Zeit
1827
Ort
Stuttgart
Weitere Informationen
Das erste Gedicht Fräulein See-Yaou-Hing beschreibt eine Tänzerin am chinesischen Hof. Goethe ergänzt den Vergleich der tanzenden Füsse mit Pfirsichblüten aus Thoms' Buch mit einer Fußnote, die weiter vorn in Chinese Courtship steht. Darin wird von einer Tänzerin erzählt, die auf Befehl des Prinzen ihre Füsse halbmondförmig bindet, um auf raumhohen, vergoldeten Lilien zu tanzen. Goethes Ergänzung legt nahe, dass ‚goldbeschuhte Füßchen‘ auch als ‚goldene Lilien’ in der chinesischen Poesie zu finden seien. Dieses Bild bezieht sich bei Thoms und Goethe auf den Brauch, weibliche Füße bis zur Überkrümmung zu binden.
Zu der rechts abgebildeten Unterschale aus Meißner Porzellan, bemalt mit „Augsburger Goldchinesen“, gehört noch eine mit gleichem Motiv verzierte Doppelhenkeltasse aus dem Haushalt Goethes. Anfang des 18. Jahrhunderts entstand der dekorative Trend der Chinoiserie. Inspiriert durch asiatische Importware entwarfen europäische Kunsthandwerker Motive für Porzellan, Stoffe und Möbel. Die Tasse beeinflusste ähnlich wie die übersetzten chinesischen Gedichte Goethes Blick auf das chinesische Kaiserreich und seine kulturellen Praktiken.
Audiodatei zum Hören: Goethe zu Eckermann über einen chinesischen Roman in den Gesprächen, 31. Januar 1827
Informationen über die verwendeten Medien
Goethes Gespräch mit Eckermann, 31. Januar 1831
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Klassik Stiftung Weimar | Klangkosmonauten & Katrin Reiling
Beschreibung
Bild zur Audiodatei: Unterschale aus Meißner Porzellan, bemalt mit „Augsburger Goldchinesen“, um 1725. Maße: Dm. 12,9 cm, H. 2,3 cm | Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Inventarnummer: GKg/01475/002
Angaben zum Objekt
Typ
Audiodatei
Abmessung/Umfang
0:44 min
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Produktion: Klangkosmonauten & Katrin Reiling, Sprecher: Timo Weisschnur
Zeit
2022
Ort
Berlin
Goethe digital. Eine Bibliothek als Sammlungsraum
Die digitale Ausstellung Goethes Arbeit mit Büchern. Wege durch eine Autorenbibliothek entstand im Rahmen der Fallstudie Goethe digital. Eine Bibliothek als Sammlungsraum im Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel. Angesiedelt ist diese an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Die nachgewiesenen Bücher aus der Privatbibliothek Goethes einschließlich der bereits in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek digitalisierten Ausgaben sowie die von ihm aus der herzoglichen Bibliothek Weimar entliehenen Werke können Sie im elektronischen Katalog Goethe Bibliothek Online recherchieren.
Die Hintergrundbilder der Kapitelabschnitte zeigen Bucheinbände aus Goethes Bibliothek:Kapitel 01 - Ledereinband, Signatur: Ruppert 2184 (1); Kapitel 02 - Steinmarmorpapier, Signatur: Ruppert 781; Kapitel 03 - grünes Buntpapier, gewachst, mit Wasserzeichen: gekreuzte Schlüssel, Signatur: Ruppert 4883; Kapitel 04 - Wurzelmarmorpapier, Signatur: Ruppert 2939 (3); Kapitel 05 - Kiebitzpapier, Signatur: Ruppert 292 (10)
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Dr. Ulrike Trenkmann und Prof. Dr. Stefan Höppner, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Isabelle Riepe, MWW-Hospitantin
Ulrike Trenkmann (Kuratorin, Redaktion, Gestaltung, Bildbearbeitung), Stefan Höppner (Kurator), Isabelle Riepe (Kuratorin, Hospitantin), Klangkosmonauten & Katrin Reiling (Produktion Sprachaufnahmen), Ilka Teichmüller (Sprecherin), Timo Weisschnur (Sprecher)
Impressum
Klassik Stiftung Weimar
Burgplatz 4
99423 Weimar
Dr. Ulrike Lorenz, Präsidentin
+49 3643 54 5 0
+49 3643 545 401
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Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
Die kuratierende Einrichtung bestimmt über Thema und Inhalt der Einstellung. Die DDB nimmt nur im Ausnahmefällen Einfluss darauf, s. Nutzungsbedingungen.