Eine virtuelle Ausstellung von
Aus dem Vorwort des Begleithefts zur Wanderausstellung "selbst.ständig." des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen
Informationen über die verwendeten Medien
Gottesdienst in der zerstörten Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld, 1945.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Abmessung/Umfang
16x24 cm
Material/Technik
Papierpositiv
Identifikator
LkA EKvW 25 F 1426
Den Weg in die Selbstständigkeit
markierte das Rundschreiben vom 13. Juni 1945 im Namen der ersten Kirchenleitung nach dem Zweiten Weltkrieg an die Gemeinden, Pfarrer und Kirchenvertretungen von Westfalen. Es trug erstmals den Briefkopf „Evangelische Kirche von Westfalen“ und zeigt den Willen, die seit 1815 bestehende preußische Kirchenprovinz Westfalen als eigenständige Landeskirche zu etablieren. Präses Karl Koch setzte um, was der Westfälische Bruderrat der Bekennende Kirche 1944 für die Zukunft beschlossen hatte.
Informationen über die verwendeten Medien
Rundschreiben vom 13. Juni 1945
Bildung einer Kirchenleitung für die Evangelische Kirche von Westfalen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Beschreibung
Präses Koch verkündet die Bildung einer neuen Kirchenleitung
Angaben zum Objekt
Typ
Dokument
Thema
Gründung der Ev. Kirche von Westfalen
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Präses D. Karl Koch Wilhelm Brandes Rudolf Hardt Dr. Ernst Kleßmann Hermann Kunst Karl Lücking Max Nockemann Karl Philipps Edmund Schlink
Zeit
1945
Ort
Bielefeld
Informationen über die verwendeten Medien
Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen, 1968.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Identifikator
LkA EKvW 25F Nr. 153-4
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Foto von Vincent Böckstiegel
Zeit
1968
In den folgenden Jahren,
wird Bielefeld Dienstsitz der neuen Kirchenleitung und der kirchlichen Verwaltung, zunächst in provisorischen Räumlichkeiten. 1956 kann das neugebaute Landeskirchenamt in Bielefeld eingeweiht werden und bildet seitdem die Arbeitsstätte von mittlerweile über 300 Mitarbeitenden an fünf Standorten.
Informationen über die verwendeten Medien
Plenum der Landessynode, 1978.
Landessynode im Assapheum
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Identifikator
LkA EkvW 25 F Nr. 179-5
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1978
Ort
Assapheum in Bielefeld
Die presbyterial-synodale Ordnung wahren: Die Kirchenverfassung
Vor 75 Jahren,
1948, trat die verfassunggebende Synode als erste Landessynode im Assapheum in Bielefeld-Bethel zusammen und bestätigte offiziell die neue Bezeichnung „Evangelische Kirche von Westfalen“. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Provinzialsynode getagt. Nun lösten Präses, Kirchenleitung und das berufenen Landeskirchenamt die bisherigen kirchlichen Leitungsorgane ab.Informationen über die verwendeten Medien
1. Landessynode, 1948.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Reproduktion
Identifikator
Aus: Jürgen Kampmann, Alter Anspruch - neuer Name: der Weg zur ersten Westfälischen Landessynode im November 1948. Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen Bd. 4, Bielefeld 1998, S. 55.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1948
Ort
Assapheum, Bielefeld-Bethel
Informationen über die verwendeten Medien
Kirchliches Amtsblatt der Evangelischen Kirche von Wetfalen, 1954.
Kirchenordnung von 1953
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
EKvW
Beschreibung
Veröffentlichung der Kirchenordnung im Kirchlichen Amtsblatt
Angaben zum Objekt
Typ
Dokument
Teil von
Kirchliches Amtsblatt
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1954
Ort
Bielefeld
Mit der vor 70 Jahren
verabschiedeten Kirchenordnung konnte die Evangelische Kirche an ihre mehr als 400-jährige presbyterial-synodale - ständige – Tradition anknüpfen. Die westfälische Kirchenordnung schreibt die presbyterial-synodale Ordnung fest, weshalb sie sich bis heute von der Gemeinde her aufbaut.
Informationen über die verwendeten Medien
Präses Hans Thimme beim Gemeindefest in Witten, 1971.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
18x24 cm
Material/Technik
Papierpositiv
Identifikator
LkA EKvW 25 F 255-1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Foto von Vincent Böckstiegel im Auftrag der EKvW
Zeit
August 1971
Informationen über die verwendeten Medien
Gemeinsamer Kindergottesdienst anlässlich eines Besuches der Kirchengemeinde Laer in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof, 1975.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Dia
Teil von
Jahresschau des Ev. Kirchenkreises Bochum
Identifikator
LkA EKvW 25 F Nr. 73-053
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1973
Gott in der Mitte:
Der Gottesdienst
ist der Kern einer christlichen Gemeinde. 1973 ließ ein Rückgang an Gottesdienstbesuchen die Synodalen über die Form von Gottesdiensten diskutieren. Auch gesellschaftliche Veränderungen warfen immer wieder die Frage nach der richtigen Form und der Aufgabe des Gottesdienstes in der Gemeinde auf. Zur Vielfalt des kirchlichen Lebens trägt seitdem das Angebot besonderer Gottesdienste zu verschiedenen Themen oder an ausgewählten Orten bei.
Singende Gemeinde:
Die Kirchenmusik
ist ein prägendes Element im evangelischen Gemeindeleben seit der Reformation. Nach dem Zweiten Weltkrieg öffnete sich die Kirchenmusik für neue geistliche Musik und führte zu einer aktiven Liturgie- und Singbewegung. Inzwischen prägt eine wachsende Vielfalt die Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche von Westfalen.Die 1948 gegründete Hochschule für Kirchenmusik Herford-Witten ermöglicht die Professionalisierung neben- und hauptamtlicher Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker.
Informationen über die verwendeten Medien
Bläserchor unter der Leitung von Wilhelm Ehmann, Mitbegünder und Leiter der Westfälische Landeskirchenmusikschule in Herford (1948-1972).
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Identifikator
LkA EKvW 25F Nr. 1131-2
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
ca. 1950er Jahre
Informationen über die verwendeten Medien
Verteilung einer amerikanischen Spende tragender Rinder an Flüchtlingssiedler in Münster durch Caritas und Ev. Hilfswerk, 1954.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Abmessung/Umfang
13x18 cm
Material/Technik
Papierpositiv
Identifikator
LkA EKvW 13.110 Nr. 3659
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1954
Ständige Begleitung:
Diakonie, Seelsorge und Beratung
helfen in Not- und Lebensfragen als Ausdruck kirchlicher Verantwortung. Angesichts der Notstände nach dem Zweiten Weltkrieg gründete die evangelische Kirche in Westfalen ein evangelisches Hilfswerk. Diakonische Arbeit ist heute auf allen Ebenen der Landeskirche verbandlich organisiert, von großen Trägern bis zu mobilen Diensten in Gemeinden. Steigende Nachfrage nach Begleitung in Notlagen, Familien- oder Lebensfragen verzeichnen die kirchlichen Beratungs- und Seelsorgestellen.
Grenz-überschreitende Wege:
Missionarische Dienste
erkannten im 20. Jahrhundert die Bedeutung der volksmissionarischen Arbeit, um niederschwellige Angebote für den Glauben zu schaffen und kirchlicher Entfremdung entgegenzuwirken. Die Bekennende Kirche gründete das Volksmissionarische Amt im NS-Staat, dessen Aufgaben heute vom oiĸos-Institut für Mission und Ökumene der EKvW wahrgenommen werden. Es unterstützt Gemeinden bei der Glaubensvermittlung vor Ort: früher durch Zeltmissionen oder Bibelwochen, heute durch Studientage, Gemeindeseminare und Stadtkirchenarbeit.
Informationen über die verwendeten Medien
Ausziehbarer Kraftwagen „Kirche unterwegs“ des Volksmissionarische Amts
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Beschreibung
Mit dem ausziehbaren Kraftwagen „Kirche unterwegs“ besuchte das Volksmissionarische Amt in den 1950er Jahren besonders abgelegene Orte in Westfalen.
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Identifikator
LkA EkvW 25F Nr. 2763-4
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1950er Jahre
Weite des Glaubens - Ökumene und Weltmission
Das Reformationsjubiläum hat die Weite des christlichen Glaubens ins Blickfeld gerückt. Die Wiederentdeckung der Reformation ... führt unmittelbar zur Weltverantwortung aus christlicher Überzeugung.
Präses Annette Kurschus in ihrem Bericht zur Landessynode 2018
Informationen über die verwendeten Medien
Geschenk an Präses Annette Kurschus anlässlich der Tagung der Theologischen Hochschule der Taba-Batak-Kirche in Siantar/Indonesien über das religiöse Miteinander als Dank für die Unterstützung, 2013.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Plakette
Abmessung/Umfang
17x17 cm
Material/Technik
Holz, Metall
Identifikator
LkA EKvW 33 Nr. 3
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2013
Der partnerschaftliche Austausch
mit Menschen anderer Konfessionen, Kulturkreise und Religionen sind wichtige Anliegen der westfälischen Kirche. Dabei setzt sie sich für Entwicklung und Menschenrechte ein und unterstützt dies finanziell. Seit der Nachkriegszeit ist sie in internationalen Gremien vertreten und hat in der Folgezeit ein weltweites ökumenisches Netzwerk aufgebaut.Seit 1972 führt sie theologische Lehrgespräche mit der katholischen Kirche und veranstaltet seit den 1990er Jahre gemeinsame Gottesdienste.
Informationen über die verwendeten Medien
Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Identifikator
LkA EKvW 25F Nr. 762-2
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Foto von Cornelia Suhan
Zeit
2001-2002
Lebensbegleitende Orientierung: Bildung und Erziehung
„Angebote der Jugendarbeit [sind] ein wichtiges Element kirchlichen Handelns, es gilt, eine lebensbegleitende Orientierung zu gewährleisten.“
Friedhelm Wixforth, 1990–1997 Landesjugendpfarrer und 1997–2010 Landeskirchenrat der EKvW
Bereits evangelische Jungfrauen- und Jungmännervereine
betreuten im 19. Jahrhundert die evangelische Jugend. Heute wird durch verschiedene Gremien und Institutionen - wie das Pädagogische Institut und das Amt fürJugendarbeit der EKvW - eine Vernetzung der kirchlichen Jugendarbeit in Westfalen und darüber hinaus erreicht. Die Jugendarbeit wird von Mitarbeitenden in den Gemeinden, Kirchenkreisen und der Landeskirche oder der Verbände getragen, genauso wie von zahlreichen Ehrenamtlichen, ohne deren Unterstützung viele Projekte gar nicht möglich wären.
Informationen über die verwendeten Medien
Selbstgemalter Tagesplan einer Jugendfreizeit, 1959.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Identifikator
LkA EKvW 13.110 Nr. 3183
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1959
Besondere Verpflichtung - Kirchbau und Kunst
Kirchliche Bauten verpflichten in besonderer Weise: Ihre exponierte Lage, ihre häufige Nachbarschaft zu Baudenkmälern und ihre Zweckbestimmung als Orte der Begegnung wie der Besinnung stellen höchste Anforderungen an Architektur und Städtebau.
Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
Informationen über die verwendeten Medien
Einweihung der Friedenskirche in Langenberg, 1952.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Material/Technik
Papierpositiv
Identifikator
LkA EKvW 25 F 2449/1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1954
Als Orte der Verkündigung
sind Kirchen und Gemeindezentren Symbolräume und lebendige Ortszentren für lokale Gruppen. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten aufgrund zerstörter Kirchen und wachsender Gemeinden in Westfalen schnell neue Versammlungsmöglichkeiten gebaut werden. Die heutige Gebäudestruktur ist das Ergebnis dieses Baubooms, der durch Beihilfen der Landeskirche ermöglicht wurde. Speziell für die im ländlichen katholischen Raum wachsenden evangelischen Gemeinden entstanden Prototypen von Kapellen mit teils abtrennbaren Gruppenräumen.Informationen über die verwendeten Medien
Jesus-Christus-Kirche in Bielefeld-Sennestadt, nach den Entwürfen von Dieter Oesterlen, 1963-1966.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Ulrich Althöfer
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Foto von Ulrich Althöfer Bau – Kunst – Denkmalpflege Evangelische Kirche von Westfalen
Eine große Vielfalt
neuer, teils experimenteller architektonisch-künstlerischer Formen zeigen die Kirchbauten der 1950er und 1960er Jahre. Neue technische Möglichkeiten ermöglichten früher nicht gekannte Gestaltungsmittel, und die Größe als Mittel der Wirkung wurde von der Sonderform abgelöst. Die neuen Kirchen waren für kleinere, überschaubare Gemeinden konzipiert. In den 1970er Jahren verlagerte sich der Bedarf auf vielfältig nutzbare Gemeindezentren, die sakrale und profane Bereiche verbinden. Heute geht es neben der Bestandspflege um die Anpassung des kirchlichen Gebäudebestandes an finanzielle Möglichkeiten und zeitgemäße Bedürfnisse wie Ökologie und Verdichtung der Nutzung.Informationen über die verwendeten Medien
Gestaltungsräume der Evangelischen Kirche von Westfalen, 2023.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Gestaltungsräume der Evangelischen Kirche von Westfalen
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Christoph Lindemann Print, Marketing, Kampagnen Evangelische Kirche von Westfalen Landeskirchenamt Stabsstelle Kommunikation
Zeit
2023
Die Kirche lebt durch ihre Mitglieder.
Vielerorts befördern sie ein intensives Gemeindeleben. Doch ihre Bindung zur Kirche wandelt sich mit den gesellschaftlichen Bedingungen. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts gehörten nahezu alle Deutschen einer christlichen Kirche an, heute weniger als die Hälfte. Gesellschaftliche Säkularisierung und Individualisierung schwinden die religiöse Binde- und Prägekraft, evangelischer Glaube wird zu einer von vielen Optionen.
Informationen über die verwendeten Medien
Präses Ernst Wilm zur Einweihung der Martinikirche in Siegen, 1949.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Abmessung/Umfang
7x10 cm
Material/Technik
Papierpositiv
Identifikator
LkA EKvW 25 F Nr. 83l
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1949
Ort
Siegen
Informationen über die verwendeten Medien
Posaunenchor der Ev. Kirchengemeinde Heepen anlässlich seines 75-jährigen Bestehens, 1956.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Abmessung/Umfang
10x15 cm
Material/Technik
Papierpositiv
Identifikator
LkA EKvW 25 F Nr. 2382
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1956
Ort
Bielefeld
Die Kirche lebt von Mitwirkung.
Im gemeinsamen Auftrag sind Haupt- und Ehrenamtliche gleichberechtigt unterwegs. In Westfalen kommen auf eine hauptamtliche Arbeitskraft etwa drei Freiwillige, die vor allem das Gemeindeleben unterstützen. Auch in der Gemeindeleitung teilen sich gewählte Ehrenamtliche und Theologinnen und Theologen die Verantwortung. Zentrale Berufsgruppe sind die Pfarrerinnen und Pfarrer, wobei Theologinnen in Westfalen bis 1964 nur eingeschränkt pfarramtlich tätig sein durften und erst seit 1974 gleichberechtigt sind.Informationen über die verwendeten Medien
Kirchensteuerhebelisten einer evangelischen Kirchengemeinde in Westfalen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2021
Den Dienst mittragen - Kirche und ihr Vermögen
Die Gemeindeglieder tragen … durch pflichtgemäße Abgaben … den Dienst der Gemeinde mit.
(Art. 17 Abs. 2 Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Januar 1999)
Die Kirche bildet Vermögen,
um ihre kirchlich-diakonischen Aufgaben erfüllen zu können. Dafür werden Steuern durch die staatliche Lohn- und Einkommenssteuer erhoben, die die finanzielle Unabhängigkeit sichern. Die Steuerverteilung wird durch die Landessynode und das Finanzausgleichsgesetz geregelt. Kirchenkreise sind verantwortlich für den innersynodalen Finanzausgleich und die Pfarrbesoldung, die durch Kirchensteuern und Erträge aus örtlichem Pfarrvermögen finanziert werden. Eine eigene Kirchensteuerverwaltung wäre viel teurer als die Zusammenarbeit mit dem Staat.
Informationen über die verwendeten Medien
Wilhelm Nettingsmeier, Mitarbeiter des Landeskirchenamtes, 1968.
Die Kirche und ihr Vermögen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Abmessung/Umfang
13x18 cm
Material/Technik
Papierpositiv
Identifikator
LkA EKvW 25F 153-49
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1968
Ort
Bielefeld
Informationen über die verwendeten Medien
Landessynode im Assapheum in Bielefeld-Bethel, 1972.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
LkA EKvW
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Abmessung/Umfang
13x18 cm
Material/Technik
Papierpositiv
Identifikator
LkA EKvW 25 F 158-1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1972
Ort
Bielefeld
Als Volkskirche
ist die Evangelische Kirche in der Gesellschaft verankert – und auch beweglich wie diese, entsprechend ihrem reformatorischen Selbstverständnis. Der missionarische Auftrag, für alle Menschen unterschiedslos einladend zu sein, rückte seit den 1960er Jahren in Westfalen in den Vordergrund. Im sozialen, diakonischen und pädagogischen Bereich entstanden übergemeindliche Dienste. Die Verwaltung unterlag seitdem Veränderungsprozessen durch eine fachliche Ausdifferenzierung. 2000 hat die Landeskirche einen andauernden Reform- und Konsilidierungsprozess zur Profilschärfung und Schaffung zukunftsfähiger Verwaltungsstrukturen gestartet.
Im Jahr 2023 empfinden viele die Bürokratie als erstickend. Immer mehr Vorgaben von außen und die dringend nötigen inneren Veränderungsprozesse machen die Luft dünner. Aber der Rückblick darauf, mit wie wenig Mitteln und wie viel Unverdrossenheit die Gründungsväter und -mütter unserer Kirche den Neuanfang wagten, der in Wirklichkeit eine Transformation gigantischen Ausmaßes war, lässt mich unsere gegenwärtigen Aufgaben in anderem Licht sehen.
Präses Annette Kurschus in ihrem Grußwort zum Begleitheft der Wanderausstellung "selbst.ständig."-78/75/70 Jahre Evangelische Kirche von Westfalen".
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Ingrun Osterfinke
Johanna Niederbiermann
Wolfgang Günther
Christoph Lindemann
Impressum
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
Bethelplatz 2, 33617 Bielefeld
Evangelische Kirche von Westfalen
0521/594-164
archiv [at] ekvw.de
Als Anbieter von DDBstudio verantwortlich im Sinne des Medienstaatsvertrags:
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gesetzlich vertreten durch ihren Vizepräsidenten, handelnd für das durch Verwaltungs- und Finanzabkommen zwischen Bund und Ländern errichtete Kompetenznetzwerk
Deutsche Digitale Bibliothek
c/o Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Von-der-Heydt-Straße 16-18
10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 266-41 1432, Fax: +49 (0) 30 266-31 1432
E-Mail: geschaeftsstelle@deutsche-digitale-bibliothek.de
FIZ Karlsruhe - Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur GmbH
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
Die kuratierende Einrichtung bestimmt über Thema und Inhalt der Einstellung. Die DDB nimmt nur im Ausnahmefällen Einfluss darauf, s. Nutzungsbedingungen.