Führer, wir gehören Dir
Jugend in der NS-Zeit im heutigen Märkischen Kreis
Eine virtuelle Ausstellung von
Führer, wir gehören Dir
Mit dieser Ausstellung will das Kreisarchiv darstellen, wie Jugendliche in Schule und Freizeit durch die damaligen Machthaber manipuliert wurden, und wie es dazu kommen konnte, dass die I-Männchen des Jahres 1933 gegen Ende des Krieges als Flakhelfer bei der Luftwaffe, in Aufräumkommandos der HJ nach Bombenangriffen im Ruhrgebiet und zuletzt im Volkssturm ihr Leben riskierten.
Die Vorgeschichte und Ereignisse in der Weimarer Republik werden nur knapp reflektiert.
Ohne den Ersten Weltkrieg, den "Versailler Schmachfrieden" und die Probleme der Weimarer Republik wäre das "Dritte Reich" jedoch nie möglich geworden.
Informationen über die verwendeten Medien
Sechs Oberland Leute bei der Reichswehr
Emil Dösseler aus Werdohl bei der Reichswehr
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
P Dö 0133
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1924
Ort
Paderborn-Sennelager
Weitere Informationen
Weimarer Republik
Die "Machtergreifung" am 31. Januar 1933 durch die NSDAP kam weder überraschend noch über Nacht.
Für viele Deutsche war der Erste Weltkrieg nicht mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 zu Ende. Der "Versailler Schandfrieden" und die Hilflosigkeit des Staates, der die wirtschaftlichen und politischen Krisen nicht bewältigen konnte, führten zu einem Erstarken linker und rechter Extremisten. Auch im Bereich des heutigen Märkischen Kreises traten antidemokratische und rassistische Tendenzen offen zu Tage.
Ende des Ersten Weltkrieges
Als am 11. November 1918 die Waffen ruhten, waren rund 60 Schüler und Lehrer des Altenaer Realgymnasiums gefallen. Somit hatten etwa zwei Jahrgänge den Ersten Weltkrieg nicht überlebt .
Nicht für alle Schüler war der Krieg damit gedanklich und emotional vorbei. Die Einjährigen feierten noch "im Kriegsjahr 1919" ihre bestandene Prüfung mit den Worten "Die halbe Arbeit ist getan, die zweite Hälfte fängt jetzt an".
Informationen über die verwendeten Medien
Postkarte der Einjährigen des Altenaer Realgymnasiums 1919
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Typ
Postkarte
Thema
Einjährige Burggymnasium Altena
Identifikator
Slg Bi 0080
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hersteller: Carl Roth, Stud. Utens. Fabrik, Würzburg
Zeit
1919
Ort
Würzburg
Weitere Informationen
Ehrentafel des Altenaer Realgymnasium
Bereits während des Krieges wurden einzelne Gefallene im Gedenkbuch des Altenaer Realgymnasiums eingetragen. 1919 begannen Überlegungen, die Toten mit einer Gedenktafel in der Schule zu ehren. Die Oberprima erhielt den „ehrenvollen“ Auftrag, Kontakt zu den Hinterbliebenen von gefallenen und vermissten Mitschülern herzustellen, um Informationen für die Inschriften zu erhalten. Dazu wurden seit Ende 1919 Anzeigen mit Listen der bis dahin bekannten Namen im Altenaer Kreisblatt veröffentlicht.
Im Schularchiv haben sich die Antwortschreiben der Angehörigen erhalten. Aus einigen Briefen spricht der Stolz der Eltern, dass ihr Sohn sein Leben für Volk und Vaterland geopfert hatte. Nur Frau Münzer beklagte den Tod ihres Sohnes Gustav, den "der unseelige Krieg als Opfer gefordert hatte“.
Die Ehrentafeln wurden vermutlich am 01.08.1921 zusammen mit der gestifteten Orgel eingeweiht.
Informationen über die verwendeten Medien
Anzeige aus dem Altenaer Kreisblatt, um 1919
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1919
Ort
Altena
Hakenkreuz in der Schule
Das Hakenkreuz war seit Ende des 19. Jahrhunderts als angeblich arisches Symbol für die "Reinheit des Blutes" in Deutschland verbreitet. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts diente es völkischen Gruppierungen als Ausdruck ihrer nationalistischen und antisemitischen Gesinnung. Angehörige rechtsextremer Freikorps 1918/19 im Baltikum und während des Kapp-Lüttwitz-Putsches im März 1920 trugen das Hakenkreuz als Erkennungszeichen auf ihrem Stahlhelm und demonstrierten damit ihre politische Einstellung.
1921 erscheint das Hakenkreuz erstmals auf einer Postkarte der Einjährigen des Altenaer Realgymnasiums. Mit dem Zitat „Freie Bahn dem Tüchtigen!“ erinnerten die Schüler an die Reichstagsrede vom 28.09.1916, in der Reichskanzler Theodor von Bethmann-Hollweg innenpolitische Reformen nach Kriegsende gefordert hatte.
Informationen über die verwendeten Medien
"Freie Bahn dem Tüchtigen" Die Einjährigen des Burggymnasiums 1921e
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1921
Ort
Altena
Weitere Informationen
Abiturzeitung von 1922
Eine unheilvolle Mischung aus Symbolen der Vergangenheit und Zukunft "verzierte" das Titelblatt der Abiturzeitung des Jahres 1922: Die Fahne des Kaiserreiches verbindet sich mit den Farben von Burschenschaften, dem Westfalenross - und einem Hakenkreuz. Die Abiturienten waren diejenigen Schüler, die „im Kriegsjahr“ 1919 ihr Einjähriges gefeiert hatten.
In dem Gedicht "Unsere Hoffnung" gelobten sie dem Vaterland: „Was unsere Väter, Brüder uns / Im grimmigen Streit errangen, / Was uns jüngst nahm'n die Feinde, / Soll wieder werden unser Gut, / Woll'n wir zurückverlangen! / Noch sind wir schwach, sind nicht geeint, / das Schicksal raunt uns zu: du wache, / Sei wieder stark, werd wieder Held und Deutsch, / Arbeite, kämpf' für deine deutsche Sache!“
Informationen über die verwendeten Medien
Abiturzeitung "Die Abiturienten des Realgymnasiums Altena" von 1922
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
ZGS 2061
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1922
Ort
Altena
Freikorps Oberland bei der Reichswehr
Obwohl das Freikorps Oberland 1919 in Bayern gegründet worden war, gab es in Iserlohn eine Ortsgruppe, die auch in Altena unter den älteren und aus dem Krieg zurückgekehrten Schülern warb. Ernst Wilhelm Niggemann, ein ehemaliger Schüler des Realgymnasiums, war Ortsführer der Gruppe Iserlohn und mit weiteren Altenaern an den Kämpfen in Oberschlesien beteiligt.
Wie erfolgreich und langanhaltend diese Werbung gewesen sein muss, belegen Fotos eines ehemaligen Schülers des Gymnasiums. Emil Dösseler, der nach dem Abitur 1924 bei der Reichswehr diente, posiert darauf mit einem Hakenkreuz auf dem Helm und der Bildaufschrift „Sechs Oberland Leute, Senne 1924“. Zu dieser Zeit wurde das Hakenkreuz nur von Angehörigen der sogenannten „schwarzen Reichswehr“ verwendet.
Informationen über die verwendeten Medien
Emil Dösseler bei der Reichswehr mit einem Hakenkreuz auf dem Stahlhelm
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
P Dö 0134
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1924
Ort
Sennelager
Weitere Informationen
"Deutsches Volk, wohin geht dein Weg?"
Als die NSDAP-Ortsgruppe Altena Anfang Dezember 1931 zu einer Versammlung in den "Westfälischen Hof" nach Altena einlud, ahnten die meisten Deutschen nicht, was auf sie und das Deutsche Reich in den nächsten 14 Jahren zukommen würde.
Nach dem Wahlsieg Adolf Hitlers und der NSDAP im Januar 1933 veränderte sich das Leben der Bevölkerung.
Auch Kinder und Jugendliche waren fortan in ihrem Alltagsleben, in der Schule und in ihrer Freizeit stark den Beeinflussungen der neuen Machthaber ausgesetzt.
Informationen über die verwendeten Medien
"Deutsches Volk, wohin geht dein Weg?"
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Flugblatt
Identifikator
ZGS 16
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1931
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Evangelische Volksschule Neuenrade
Album: Schulen im Schulaufsichtsbezirk Altena. Zusammengestellt von Dr. Gösser, Kreisschulrat
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
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Märkischer Kreis
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Identifikator
F 5412
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1937
Ort
Neuenrade
Weitere Informationen
Schule
Deutliche Auswirkungen hatte die „Machtergreifung“ auf den Schulalltag.
Um Kinder und Jugendliche im Sinne des Nationalsozialismus zu erziehen, wurden neue Lehrpläne erstellt und unliebsame Lehrer*innen aus den Schulen gedrängt. Schlagworte wie "Blut und Boden" sowie „Rasse und Sippe“ wurden Schwerpunkte der Bildungsinhalte.
Neuer Schulalltag
Informationen über die verwendeten Medien
Nationalsozialistischer Erziehungs- und Lehrplan
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Identifikator
ZGS 2458
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
ca. 1934
Ort
Dortmund
Lesebücher
Im ersten Schuljahr sollte nationalsozialistisches Gedankengut im Hintergrund stehen, wurde aber in den Lesefibeln durchaus übermittelt. Zwei Ausgaben der in märkischen Schulen verwendeten Fibel „Gute Kameraden“ aus den Jahren 1935 und um 1940 verdeutlichen, wie sich Lehrinhalte vor und nach dem Kriegsbeginn veränderten.
Link zur Gegenüberstellung ausgewählter Passagen
Links ist eine Fibelseite aus der 1935 erschienenen Ausgabe abgebildet, rechts die entsprechende Seite aus der Auflage um 1940. Auffällig ist, dass in der späteren Ausgabe die NS-Symbole in ihrer Bildsprache teils drastisch zurückgenommen wurden. Finden sich 1935 Abbildungen von Hitlerjungen, Hakenkreuzfahnen und vom "Führer", so sind diese um 1940 weitestgehend verschwunden bzw. durch weniger starke Zeichnungen ersetzt. Allein die Lesetexte stellten einen inhaltlich stärkeren NS-Bezug her.
Informationen über die verwendeten Medien
Lesebücher "Gute Kameraden" von 1935 und ca. 1940
"Gute Kameraden von denen leicht und lustig zu lesen ist". Druck und Verlag von W. Crüwell in Dortmund. Ausgaben 1935 und ca. 1940
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1935 und ca. 1940
Ort
Dortmund
Alltag in der Volksschule
Die meisten der präsentierten Fotos stammen aus dem Album: "Schulen im Schulaufsichtsbezirk Altena. Zusammengestellt von Dr. Gösser, Kreisschulrat", das um 1937 erstellt wurde.
Die Aufnahmen geben Aufschluss über die Klassengrößen und die Räumlichkeiten, aber auch über die Selbstdarstellung der Schulen im „Dritten Reich“. Betont werden die Wichtigkeit der körperlichen Gesundheit und das Nebeneinander von praktischem und theoretischem Unterricht.
Informationen über die verwendeten Medien
Volksschule Selscheid
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Teil von
Album: Schulen im Schulaufsichtsbezirk Altena. Zusammengestellt von Dr. Gösser, Kreisschulrat
Identifikator
F 5430
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
ca. 1937
Ort
Plettenberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
5. Schuljahr der Volksschule Rahmede
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1937
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Lehrer und Schüler bei der Zahnpflege nach der Frühstückspause in der Volksschule Wihelmsthal
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Teil von
Album: Schulen im Schulaufsichtsbezirk Altena. Zusammengestellt von Dr. Gösser, Kreisschulrat
Identifikator
F 5402
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
ca. 1937
Ort
Werdohl
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Arbeit am Sandkasten in der evangelischen Volksschule Nachrodt
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Teil von
Album: Schulen im Schulaufsichtsbezirk Altena. Zusammengestellt von Dr. Gösser, Kreisschulrat
Identifikator
F 5399
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
ca. 1937
Ort
Nachrodt-Wiblingwerde
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Reiterkampf der Kleinen zur 100-Jahrfeier der Schule Obstfeld
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Teil von
Album: Schulen im Schulaufsichtsbezirk Altena. Zusammengestellt von Dr. Gösser, Kreisschulrat
Identifikator
F 5436
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
ca. 1937
Ort
Nachrodt-Wiblingwerde
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Werkraum in der Volksschule Nette
Bau von Segelflugzeugen
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Teil von
Album: Schulen im Schulaufsichtsbezirk Altena. Zusammengestellt von Dr. Gösser, Kreisschulrat
Identifikator
F 5394
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
ca. 1937
Ort
Altena
Weitere Informationen
Austausch missliebiger Lehrkräfte
Als Johann Passe am 27.11.1934 seine Antrittsrede als Schulleiter des Altenaer Realgymnasiums hielt, beschwor er eine neue Zeit und einen neuen Geist. Die Schule werde sich anderen Lehrinhalten zuwenden und die „falschen Erziehungsprinzipien der alten Zeit“ hinter sich lassen. "Die kommende Schule wird sehr stark die körperliche Ertüchtigung betonen […] und am Schluss kommt erst das Wissen, weil ja das ganze Leben noch eine Schule zur Übermittlung von Erleben und Wissen ist.“ Die neue Aufgabe der Schule sei vielmehr die Formung des Charakters im Geiste der neuen Zeit.
Link zur gesamten Rede von Johann Passe
Zum Zeitpunkt seiner Rede war der aus Gladbeck stammende Passe seit einem halben Jahr mit der kommissarischen Leitung der Schule betraut. Sein Vorgänger, Dr. Friedrich Heyne, seit 1925 Schulleiter, war von den neuen Machthabern zum 01.09.1933 beurlaubt und Anfang Oktober in den Ruhestand versetzt worden. Heyne war Mitglied der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), hatte seine ablehnende Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus seit Beginn der 1930er Jahre offen ausgedrückt und sich für jüdische Mitbürger eingesetzt.
Informationen über die verwendeten Medien
Zeitungsbericht über Studienrat Passe
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1934
Ort
Gladbeck
Rassenkunde in der Schule
Die Bedeutung von Rasse und Sippe spiegelt sich in den neuen Lehrplänen wider. Im Januar 1936 besuchten Schüler der katholischen Schule am Lennestein rassenkundliche Ausstellungen. Der Bericht über die Lehrinhalte des Realgymnasiums im Schuljahr 1933/34 erwähnt allerdings, das „zeitraubende wiederholende Hinweise […] nötig [waren], ohne die eine erfolgreiche rassenkundliche Belehrung und die darin verwobene sexuelle Belehrung und Erziehung nicht recht möglich“ sein würde.
Der Biologieunterricht lehrte durch die NS-Vererbungslehre nationalsozialistisches Gedankengut: Während in der Unterstufe Tiere und Pflanzen behandelt wurden, war bereits in der Untersekunda der wichtigste Lehrinhalt die "Auffassung der ethischen Grundlagen der Schicksalsfragen, die für unser Volk Sein oder Nichtsein bedeuten".
Informationen über die verwendeten Medien
Werbung Ausstellung "Rasse Sippe Siedlung"
Ausstellung im Gau Westfalen Süd
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Teil von
Chronik der Schule Lennestein
Identifikator
Chronik Schule Lennestein
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1936
Ort
Altena
Weitere Informationen
Auslese und Gattenwahl
Das Lehrbuch „Lebenskunde“ widmete dem Thema „Rasse und Volk“ knapp ein Viertel seines Inhaltes. Ein Lernstoff war die „Ausmerze der Asozialen“, denn „die asozialen Großfamilien, die von den erbgesunden kinderreichen Familien schärfstens zu trennen sind, bedeuten die schwerste Gefahr für das Erbgut unseres Volkskörpers“. Diese „breite Schicht der asozialen (gemeinschaftsunfähigen) Sippen“ wurde als „arbeitsscheue Elemente, politische Untermenschen, die von der Fürsorge der übrigen Volksgenossen mit durchgeschleppt werden müssen“ gebrandmarkt. Deren „völliger Mangel an Gemeinschaftssinn, der erblich bedingt ist, macht sie sehr gefährlich.“
Wie sie es zum Wohle ihrer Rasse und ihres Volkes besser machen sollten, erfuhren vor allem Schülerinnen unter dem Punkt Auslese und Gattenwahl (10 Gebote für die Gattenwahl) .
Informationen über die verwendeten Medien
"Lebenskunde Band 4" von Meyer-Zimmermann, Verlag Kurt Stenger, Erfurt
Lehrbuch der Biologie für Höhere Schulen
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Märkischer Kreis
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Identifikator
Schulbuchsammlung MK
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
nach 1936
Ort
Erfurt
Weitere Informationen
Erbgesundheit
Ob den Schüler*innen bewusst war, welche Auswirkungen die NS-Rassenkunde für sie persönlich haben konnte, ist nicht bekannt. Eine Akte des Erbgesundheitsgerichts Hagen verdeutlicht die verhängnisvolle Verquickung von Schule und Staat.
Werner Hengstenberg, ein ehemaliger Schüler des Altenaer Realgymnasiums Mitte der 1920er Jahre, sollte 1939 auf Antrag des Amtsarztes wegen "erblicher Fallsucht" (= Epilepsie) sterilisiert werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Akte Erbgesundheitsgericht Hagen
Werner Hengstenberg
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
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Identifikator
Al 53/521
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939 - 1944
Ort
Altena
Weitere Informationen
Antrag auf Unfruchtbarmachung 23.03.1939
Informationen über die verwendeten Medien
Antrag auf Unfruchtbarmachung (Akte Erbgesundheitsgericht Hagen)
Werner Hengstenberg
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
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Identifikator
Al 53/521
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939 - 1944
Ort
Altena
Weitere Informationen
Anfrage an das Realgymnasium Altena
Überlicherweise schrieb das Erbgesundheitsgericht Hagen Arbeitgeber und Schulen an, um Informationen zusammenzutragen. Im "Fall Hengstenberg" wurde der Leiter des Realgymnasiums in Altena aufgefordert, eine Stellungnahme abzugeben.
Informationen über die verwendeten Medien
Anfrage über den Schüler Werner Hengstenberg beim Realgymnasium Altena (Akte Erbgesundheitsgericht Hagen)
Werner Hengstenberg
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
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Identifikator
Al 53/521
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939 - 1944
Ort
Altena
Weitere Informationen
Antwort des Realgymnasiums
Die Schule erwähnte in ihrer Stellungnahme Schulversäumnisse und die Freistellung Hengstenbergs vom Turnunterricht aufgrund seiner Krankheit, betonte aber auch, dass ein Anfall von Fallsucht „niemals im Unterricht vorgekommen“ war.
Informationen über die verwendeten Medien
Antwort des Realgymnasiums Altena an das Erbgesundheitsgericht, 1. Seite (Akte Erbgesundheitsgericht Hagen)
Werner Hengstenberg
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Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
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Identifikator
Al 53/521
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939 - 1944
Ort
Altena
Weitere Informationen
2. Seite
"Hengstenberg hatte immer einen schwächlichen Körper und sah immer sehr blaß aus".
Informationen über die verwendeten Medien
Antwort des Realgymnasiums Altena an das Erbgesundheitsgericht, 2. Seite (Akte Erbgesundheitsgericht Hagen)
Werner Hengstenberg
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Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Al 53/521
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939 - 1944
Ort
Altena
Weitere Informationen
Einstellung des Verfahrens
Da Werner Hengstenberg beim Abschluss der Ermittlungen "zum Heeresdienst eingezogen" war, wurde das Verfahren zunächst eingestellt. Obwohl das Erbgesundheitsgericht Hagen in den folgenden Jahren immer wieder eine Neuaufnahme beantragte, stellte das Gesundheitsamt Altena das Verfahren Anfang 1944 endgültig ein.
Informationen über die verwendeten Medien
Einstellung des Verfahrens (Akte Erbgesundheitsgericht Hagen)
Werner Hengstenberg
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Al 53/521
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939 - 1944
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Zeltlager der HJ
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
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Kreisarchiv Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
F 1328
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kurt Winter, Altena
Zeit
ca. 1935
Ort
Unbekannt
Weitere Informationen
"Freizeit"
"Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als deutsch denken, deutsch handeln, und wenn nun diese Knaben, diese Mädchen mit ihren zehn Jahren in unsere Organisationen hineinkommen [...] dann kommen sie vier Jahre später vom Jungvolk in die Hitler-Jugend [...] dann kommen sie in den Arbeitsdienst und werden dort wieder sechs oder sieben Monate geschliffen [...] dann die Wehrmacht zur weiteren Behandlung auf zwei Jahre [...] und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben."
Zitat aus der" Reichenberger Rede" Adolf Hitlers vom 2. Dezember 1938.
Aufnahme in die Jugend des Führers
Die Hitlerjugend war seit 1933 die einzige staatlich zugelassene Jugendorganisation. Das „Jungvolk“ bildeten die 10-13-jährigen „Pimpfe“, die 14-17-Jährigen waren „Hitlerjungen“. Der Jungmädelbund (JM) erfasste Mädchen im Alter von 10-13 Jahren, der Bund Deutscher Mädel (BDM) die 14-17-jährigen. Jeweils am 20. April (Hitlers Geburtstag) wurde der neue Jahrgang der zehnjährigen Jungen und Mädchen in die HJ aufgenommen.
Informationen über die verwendeten Medien
Zeitungsbericht "Das Herz auf dem rechten Fleck haben."
"Feierliche Verpflichtung der Jugend auf Führer und Volk. Eine Feierstunde im Apollo"
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Dahlhaus 126 und Slg Dahlhaus 124
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Lüdenscheid
Weitere Informationen
Stolz der Jugend
Die Portraitfotos von Hitlerjungen und Angehörigen des BDM aus Altena lassen trotz Uniformierung starke Unterschiede erkennen, nicht nur an den Uniformen mit all ihrem Zubehör, sondern auch an den Frisuren und nicht zuletzt am ausgestrahlten Stolz der Kinder. Ein Soldat der Unteroffiziersschule, ein Oberscharführer der HJ, HJ-Kameradschaftsführer im Streifendienst, ein Jungvolk-Angehöriger mit Führerschnur, HJ-Führer, sowie mehrere BDM-Angehörige, ein Oberrottenführer im Jungvolk – nicht alle waren sie wirklich uniform.
Collage von Portraitfotos (Link zu verschiedenen Portraitfotos)
Informationen über die verwendeten Medien
Portraitfotos - Uniformierung vs. Diversität
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Typ
Collage aus digitalisierten Negativen
Teil von
Sammlung des Fotografen Christian Hess, Altena, Bestand im Stadtarchiv Altena
Material/Technik
Collage
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf Christian Hess, Altena
Zeit
ca. 1935-1940
Weitere Informationen
Kameradschafts-führer
Hans Dieter Schnell war HJ-Kameradschaftsführer im Bann 136 Iserlohn. Er wurde später zum Oberkameradschaftsführer ernannt.
Informationen über die verwendeten Medien
Hans Dieter Schnell als HJ-Kameradschaftsführer im Bann 136 Iserlohn
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Colorierte Zeichung
Identifikator
Slg Schnell 001 a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Iserlohn
Weitere Informationen
Insignien der HJ
Allgemeine HJ-Schulterklappe eines Kameradschaftsführers der Hitlerjugend im Bann 143 Altena. Eingeführt ab 1938. Die rote Litze weist den Träger als Kriegsfreiwilligen aus.
Gebietsdreieck (Ärmelabzeichen) der Hitlerjugend "West Westfalen".
HJ-Schulterklappen eines Oberkameradschaftsführers im Bann 136 Iserlohn.
Informationen über die verwendeten Medien
Abzeichen der HJ im Bereich Altena / Iserlohn
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Allgemeine HJ-Schulterklappe eines Kameradschaftsführers der Hitlerjugend. Eingeführt ab 1938. Die rote Litze weist den Träger als Kriegsfreiwilligen aus. Bann 143 Altena Gebietsdreieck (Ärmelabzeichen) der Hitlerjugend "West Westfalen" HJ-Schulterklappen eines Oberkameradschaftsführers im Bann 136 Iserlohn
Angaben zum Objekt
Identifikator
Sl Moldenhauer 01, Sl Moldenhauer 02, Slg Schnell 001 b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
nach 1938
Ort
Kreis Altena und Kreis Iserlohn
Weitere Informationen
Dienstplan
Der Dienstplan des Fähnleins 28 aus dem Juni 1943 vermittelt Einblicke in den Alltag von Angehörigen des Jungvolks aus Schalksmühle.
Zum Sport fanden sich alle Züge eines Fähnleins zusammen, ebenso zum gemeinschaflichen Spinnstoffsammeln. Den "Dienstunterricht", Schießen, Geländekunde und "politische Schulungen", absolvierten die Züge einzeln. Für die Zusammenkünfte wurden die Hohenzollernschule sowie die Schule Dahlerbrück genutzt; ein eigenes HJ-Heim gab es demnach 1943 nicht in Schalksmühle .
Informationen über die verwendeten Medien
Dienstplan Jungvolk Fähnlein 28
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
ZGS 2212
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Schalksmühle
Weitere Informationen
Flieger HJ
1934 konnten neugierige Passanten in Altena die Segelflugzeuge der Flieger-HJ bestaunen. Aufgestellt vor ihrem Hängegleiter und einer Bombenatrappe präsentierten sich die Segelflieger den Einwohner*innen und anderen aufmarschierten NS-Organisationen, wie der SA und dem Jungvolk.
Die Flieger-HJ war neben der Motor- und der Marine-HJ eine Sonderformation der Hitlerjugend, in der Jugendliche an das Fliegen herangeführt werden sollten. Sie diente der Werbung für die Luftwaffe oder der Luftfahrt allgemein. In Altena gab es mit dem Stamm 1/143 eine eigene "Ortsgruppe" der Flieger-HJ.
Informationen über die verwendeten Medien
Kundgebung Flieger-HJ
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Identifikator
StA Al Album 01 049
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1934
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Kundgebung Flieger HJ
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Identifikator
StA Al Album 01 047
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1934
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Marine HJ
Tag der Wehrmacht in Altena
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
F 6291
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Spielmannszug der HJ
Erntedankfest 1937
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Nl Hellmund 0394
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf William Hellmund, Kierspe
Zeit
1937
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
HJ-Zeltlager
Ein Zeitungsartikel aus dem Jahr 1940 berichtet über einen Besuchertag im Zeltlager der Pimpfe in Halver. Stolz betont ein Vater die Disziplin und Ordnung, die bei den jüngsten Mitgliedern der "Volksgemeinschaft" herrschte. 200 Jungen im Alter von 10-14 Jahren bewohnten das Zeltlager mit Kochstelle, "Donnerbalken", Appellplatz und Schießstand.
Sport und heimische Brauchtumspflege waren Bestandteile des Lagerlebens. Deshalb wurden Gedichte des Kiersper Heimatdichters Fritz Linde und der in Eslohe geborenen Lyrikerin Christiane Koch in sauerländer Mundart vorgetragen.
Informationen über die verwendeten Medien
Zeitungsartikel "Bei den Pimpfen in Halver"
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Suhr 001
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939
Ort
Halver
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
"Lever dot as Slav"
Wimpel des Neuenrader Jungvolkes
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Suhr 004
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939
Ort
Schwelm
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Zeltlager des Neuenrader Jungvolkes
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Suhr 028
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939
Ort
Schwelm
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Pfingstlager des Lüdenscheider Jungvolkes in Halver
Jungvolkfahne
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Dahlhaus 033
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Halver
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Pfingstlager des Lüdenscheider Jungvolkes in Halver
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Dahlhaus 032
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Halver
Weitere Informationen
Landjahrlager Ernsdorf (Schlesien)
Das „Landjahr“ war ein acht- bis neunmonatiger Lageraufenthalt in ländlicher Umgebung, den das Reichserziehungsministerium 1934 eingerichtet hatte. Zielgruppe waren 14-15-jährige Volksschulabsolvent*innen aus Städten, die noch keine Lehrstelle gefunden hatten. Kommissionen wählten die Teilnehmenden aus, ohne dass ihre Eltern ein Mitspracherecht besaßen. Die Jugendlichen sollten Einblicke in landwirtschaftliche Berufe gewinnen. Die nach Geschlechtern getrennten Lageraufenthalte bestanden aus halbtägigen (während der Ernte ganztägigen), unbezahlten Arbeitseinsätzen sowie der NS-Lagererziehung inklusive Diensten, Appellen, Sport und "Fahrten".
1940 schickte der Kreis Iserlohn fünf Jungen und 20 Mädchen in das Landjahr, der Kreis Altena fünf Jungen und 10 Mädchen. 1943 wurden im Gau Westfalen-Süd 900 Mädel entsandt, aber kein einziger Junge.
Informationen über die verwendeten Medien
Dienstplan für das Landjahrlager Ernsdorf für den 4. November 1940
Käte Hühold aus Iserlohn war Teilnehmer in diesem Lager
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Schnell 054
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Ernsdorf
Weitere Informationen
Auf, auf ihr Wandersleut
Während des Landjahraufenthaltes wurden die Eltern über das Wohl ihrer Kinder mit Briefen, aber auch durch offizielle Lagerzeitungen informiert. Käte Hühold aus Iserlohn berichtete aus den schlesischen Lagern Ober-Bögendorf und Ernsdorf.
Link zum Rundbrief Landjahrlager Ernsdorf September 1940
Zusammen mit Käthe Hühold waren rund 55 Mädchen aus Iserlohn, Arnsberg, Lünen und Gütersloh 1940 in den Landjahrlagern untergebracht. 1985, nach 45 Jahren, trafen sich 36 ehemalige Landjahrmädchen in Lünen wieder.
Informationen über die verwendeten Medien
Rundschreiben Landjahrlager Ernsdorf September 1940
"Auf, auf ihr Wandersleut zum Wandern kommt die Zeit"
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Schnell 005
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Ernsdorf
Weitere Informationen
Käte erzählt...
...vom Lagerleben im Landjahrlager Ober-Bögendorf: vom Tagesablauf, dem Essen, festlichen Ereignissen und ihren neuen Freundinnnen.
Informationen über die verwendeten Medien
Brief von Käte aus dem Landjahr an ihre Mutter Käte Hühold in Iserlohn
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Thema
Landjahr
Teil von
Sammlung Schnell
Abmessung/Umfang
ein gefaltetes Blatt, vierseitig beschrieben
Material/Technik
Tinte auf Papier
Sprache
Deutsch
Identifikator
Slg Schnell 054
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
01.05.1940
Ort
Landjahrlager Ober-Bögendorf
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Abfahrt aus dem Landjahrlager Ober-Bögendorf zum neuen Lager nach Ernsdorf
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Schnell 046
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Ober-Bögendorf
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Volkstanz unter der echten "schlesischen Eiche" im Landjahrlager Ober-Bögendorf
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Schnell 046
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Ober-Bögendorf
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Zwei Mädchen bei Hausarbeiten im Landjahrlager Ernsdorf
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Schnell 046
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Ernsdorf
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Pause bei einem Ausflug vom Landjahrlager Ernsdorf
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Schnell 046
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Ernsdorf
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Angehörige des Landjahrlagers Ernsdorf bei einer Wanderung in BDM-Uniform mit Wimpel
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Schnell 046
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Ernsdorf
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Dr. Robert Ley, Reichsleiter der NSDAP und Leiter der DAF, besucht das Landjahrlager Ernsdorf
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Schnell 046
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Ernsdorf
Weitere Informationen
RAD
Die Urkunde Albert Dahlmanns ist datiert in das erste Jahr des verpflichtenden Reichsarbeitsdienstes (RAD) für Männer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, 1935. Die sechsmonatige Dienstzeit war dem Wehrdienst bei der Wehrmacht vorgelagert und diente, vor allem in den Kriegsjahren, der militärischen Vorausbildung. Der Arbeitsdienst wurde mit der Beschaffung von Arbeitsplätzen für junge Männer begründet. Dieser Grund entfiel mit sinkenden Arbeitslosenzahlen.
Was blieb, war die Erziehung junger Männer im Sinne des NS-Gedankengutes und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Deshalb wurde der RAD hauptsächlich für „gemeinnützige Aufgaben“ eingesetzt. Makaber mutet an, dass einer der ersten Einsätze von RAD-Kommandos die Beteiligung am Bau des KZ Dachaus war. Vor Kriegsausbruch befasste sich der RAD mit Aufgaben im Forst- oder Deichbau, legte Moore trocken und war in der Landwirtschaft tätig. Kurz vor Kriegsbeginn verlagerte sich das Haupteinsatzgebiet auf den Bau von Stellungen für die Wehrmacht.
Informationen über die verwendeten Medien
Urkunde für Albert Dahlmann nach Ableistung seines Reichsarbeitsdienstes
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Fa Da 1338
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1935
Ort
Olpe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Arbeitsführer beim Hitlergruß und Mitglieder des RAD mit Spaten
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Fa Da 0310
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1935
Ort
Unbekannt
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Gebäudeaufschrift: "RAD Abteilung 3/204 Valbert "Robert Kolb""
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Nl Mue F 00016
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf Wilhelm Münker
Zeit
1941
Ort
Meinerzhagen
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Reichsarbeitsdienstmänner beim Essen in einer Baracke
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Fa Da 0310
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1935
Ort
Wenden
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Gruppe von Angehörigen des Reichsarbeitsdienstes vor dem Lager
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Fa Da 1338
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1935
Ort
Unbekannt
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Zwei Mitglieder des RAD beim Boxen
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Fa Da 0310
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1935
Ort
Wenden
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Mitglieder des RAD mit einer Ziehvorrichtung
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Fa Da 0310
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1935
Ort
Wenden
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
RAD-Angehörige bei Arbeiten an einer Lorenbahn
August Hermann Dahlhaus beim Reichsarbeitsdienst Abt. 5/135 in Stendal-Borstel vom Februar - April 1944
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Dahlhaus 169
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
19351944
Ort
Stendal
Weitere Informationen
RAD in Frankreich
Heinrich Müller aus Lüdenscheid war während seiner Zeit beim Reichsarbeitsdienst hinter der deutschen Wehrmacht in Frankreich im Einsatz. 1942 wurde er zur Luftwaffe eingezogen.
Informationen über die verwendeten Medien
Erbeuteter französische Char B 1 Verdun II, weiße Nummer 4A mit Reichsarbeitsdienstangehörigen auf der Straße zwischen Maubeuge und Avesnes
Heinrich Müller aus Lüdenscheid war beim Reichsarbeitsdienst am Frankreich-Feldzug beteiligt
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Kor 03 087
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Herr Kleinsorge (?) und ein Bekannter mit zwei geschmückten Spaten "Reserve hat Ruh. RAD 2/208 Eslohe"
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Kor 03 087
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf: Christian Hess, Altena
Zeit
1938
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Sonnenwendfeier Altena-Evingsen
von links: ?, Julius Richard (gefallen im 2. Weltkrieg, war Besatzungsmitglied auf der Bismarck), ?, ?, Herbert Kayser-Kampmann (gefallen im 2. Weltkrieg), Hans Schmale (gefallen im 2. Weltkrieg)
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
F 2011
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf Kurt Winter, Altena
Zeit
1937
Ort
Altena
Weitere Informationen
Wie inszeniert man Volksgemeinschaft?
Eine NS-Kernidee war die Schaffung einer Volksgemeinschaft ohne Klassengedanken nach Überwindung gesellschaftlicher Unterschiede: Ein durch Rasse und Blut geeinter Volkskörper, in dem jede*r als vollwertiger Teil einer Gemeinschaft mitwirken sollte - sofern man den "arischen Kriterien" entsprach. Volksgemeinschaft bedeutete somit immer auch Ausgrenzung. Durch geschickte Propaganda, Uniformen, Aufmärsche und gemeinsame Sammelaktionen schufen die Nationalsozialisten das Bild eines geeinten Volkes, das, auf den "Führer eingeschworen", ein neues Reich aufbaute.
Die Ausstellung zeigt verschiedene Situationen, in denen dieses Ideal der Volksgemeinschaft konstruiert wurde. Das "eigene Opfer" diente der Stärkung der Gemeinschaft. Dieser "Opfergedanke" war ein zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie.
"Das Rote Kreuz im Zwergenreich"
Am 23. Juli 1935 fand im Ortsteil Kierspe Bahnhof ein Umzug für das Rote Kreuz statt. Um Spenden- und Hilfsgelder zu sammeln, verkleideten sich Kinder unter dem Motto „Das Rote Kreuz im Zwergenreich“.
Zu sehen sind Figuren aus der Märchenwelt sowie Handwerker. Mädchen schieben Puppenwagen, andere Kinder tragen das Pfefferkuchenhaus aus dem Märchen Hänsel und Gretel. Krankenschwestern und Pfleger waren ebenfalls beliebte Kostüme.
Die Banner werden zum Teil von uniformierten Mitgliedern des Jungvolks getragen.
Informationen über die verwendeten Medien
„Das rote Kreuz im Zwergenreich“
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0214
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf: William Hellmund, Kierspe
Zeit
1935
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
„Das rote Kreuz im Zwergenreich“
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0221
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf: William Hellmund, Kierspe
Zeit
1935
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
„Das rote Kreuz im Zwergenreich“
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0218
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf: William Hellmund, Kierspe
Zeit
1935
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
"Das rote Kreuz im Zwergenreich“
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0219
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf: William Hellmund, Kierspe
Zeit
1935
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
„Das rote Kreuz im Zwergenreich“
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0217
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf: William Hellmund, Kierspe
Zeit
1935
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
„Das rote Kreuz im Zwergenreich“
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0216
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf: William Hellmund, Kierspe
Zeit
1935
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Tag der Arbeit und Erntedank
Nicht nur am Tag der Arbeit wurden Schülerinnen und Schüler, in der Regel in ihren BDM- bzw. HJ-Uniformen, in die Propagandaarbeit des NS-Staates miteinbezogen.
Ob am Handwerkertag, beim Umzug zur Erntedankfeier, den Gedenkfeiern zum Tode Hindenburgs - immer sind Jugendliche an prägnanter Stelle zu sehen. Protokollbücher aus märkischen Schulen dokumentieren die Ereignisse und die Einbeziehung von Schulkindern. Auch in Lehrbüchern, insbesondere für die ersten Klassen, war die Mitwirkung an den Feierlichkeiten ein wichtiges Thema.
Informationen über die verwendeten Medien
Veranstaltung zum Tag der Arbeit
Protokollbuch Schule Lennestein, Altena
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Identifikator
StA Al Chronik Schule Lennestein
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1933
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Aufmarsch am Kriegerdenkmal zum Tag der Arbeit in Kierspe
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0375
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf William Hellmund, Kierspe
Zeit
1935
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Aufmarsch am Kriegerdenkmal in Kierspe
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0374
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf William Hellmund, Kierspe
Zeit
1936
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Handwerkertag Kierspe
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0141
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf William Hellmund, Kierspe
Zeit
1935
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Teilnahme von HJ und BDM an der Erntedankfeier in Kierspe
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0392
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf William Hellmund, Kierspe
Zeit
1937
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Heldenverehrung
Wesentlicher Bestandteil des nationalsozialistischen Gedankengutes war die Bereitschaft zum Opfer und das selbstlose Geben des Einzelnen für die Volksgemeinschaft. Deshalb fand das zentrale Gedenken an die Toten des Ersten Weltkrieges nach der Ernennung Adolf Hilters zum Reichpräsidenten im Jahr 1934 eine Umdeutung.
Zur Glorifizierung des „eigenen Opfers“ wandelte sich das stille Trauern um die Kriegstoten zur Verehrung der im Kampf gefallenen „Helden“. Seit 1935 wurden Flaggen nicht mehr auf Halbmast gesetzt und Kundgebungen gedachten nicht nur der Kriegstoten, sondern vor allem auch den Toten aus der „Kampfzeit“: den Nationalsozialisten, die in den Straßenkämpfen vor 1933 zu Tode gekommen waren.
Informationen über die verwendeten Medien
Programm Heldengedenktag 1937
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Identifikator
StA Al Chronik Mühlenrahmede
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1937
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Zeitungsbericht über den Heldengedenktag
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Identifikator
StA Al Chronik Mühlenrahmede
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1937
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Helden-Gedenktag am Kriegerdenkmal
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0400
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf William Hellmund, Kierspe
Zeit
1942
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Heldengedenkfeier am Kriegerdenkmal Kierspe
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
NL Hellmund 0398
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf William Hellmund, Kierspe
Zeit
1942
Ort
Kierspe
Weitere Informationen
Heldenverehrung in Schulen
Durch die Teilnahme an den Heldengedenktagen wurden die Jugendlichen an das "heldenhafte Sterben" im Ersten Weltkrieg erinnert. (Zitat aus der Antrittsrede Johann Passes, Direktor des Altenaer Realgymnasiums, 1934.)
Viele Schulen im heutigen Märkischen Kreis hatten in den Gebäuden oder Schulgärten Stellen, an denen das ganze Jahr über den Gefallenen und Vermissten gedacht werden sollten. Die meisten Denkmäler waren Anfang der 1920 Jahre errichtet worden.
Informationen über die verwendeten Medien
Gedenkwand für die Gefallenen des 1. Weltkrieges in der Volksschule Nachrodt
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
F 2800
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1936
Ort
Nachrodt-Wiblingwerde
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Gedenktafel für die Gefallenen des 1. Weltkrieges in der Schule Freiheit, Altena
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
F 5317
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1936
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Ehrenmal der evangelischen Schule in Bärenstein, Werdohl
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
F 5411
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1936
Ort
Werdohl
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Hans Werner Bartels mit Schulkameraden als Flakhelfer
von links nach rechts: Dringenberg, Bartels, Wollenweber, Rotthaus, Schwarz, Brockhaus. Abteilung 5737 zbV. Schüler der Klasse 8 des Realgymnasium Altena
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv Märkischer Kreis
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Bartels Album 43
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1944
Ort
Hagen
Weitere Informationen
Kriegszeit
"Wieder steht unser Volk wie in den Augusttagen des Jahres 1914 vor einer großen geschichtlichen Aufgabe [...] Am 1. September 1939, morgens 5 Uhr 45, begann der deutsche Abwehrkampf [...]"
(Chronik der Schule Lennestein, Altena)
Kriegsbeginn am Realgymnasium Altena
Die "Blätter der Oberschule für Jungen", Nr. 2 erschienen im Dezember 1939 und dokumentieren die Veränderungen an der Altenaer Schule im ersten Kriegsjahr: Oberstudiendirektor Dr. Hobinder berichtet über Preise für Aufsätze, über einen Besuch des Flakregiments in Lüdenscheid am 15. März 1939, über die kurzfristige Schließung der Schule wegen fehlender Luftschutzräume und die Schwierigkeiten durch den Einzug von drei Lehrkräften zum Heeresdienst.
Zum Zeitpunkt der Ausgabe im Dezember 1940 "waren schon 7 Schüler zum Heeresdienst eingezogen, im Laufe des Januar traten die meisten übrigen unter die Waffen, sodaß Ende Januar an der schriftlichen Reifeprüfung nur noch die Mädchen [...] teilnahmen und außer ihnen 2 Jungen, [...] von denen der 1. gleich nach der mündlichen Prüfung Soldat wurde".
Informationen über die verwendeten Medien
Blätter der Oberschule für Jungen, Altena, Nr. 2, 1939
Zeitschrift des Altenaer Gymnasiums für ehemalige Schüler, Eltern und Schule
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
8 Seiten
Material/Technik
Druck auf Papier
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Abiturienten des Realgymnasiums Altena, Kriegsjahrgang 1939/40
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografien
Thema
Portraitfotos, Abitur, Burggymnasium
Teil von
Bestand Burggymnasium, Stadtarchiv Altena
Material/Technik
Collage mit digitalisierten Fotografien
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939-1940
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
AbiturientInnen des Realgymnasiums Altena, Kriegsjahrgang 1939/40
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografien
Thema
Portraitfotos, Abitur, Burggymnasium
Teil von
Bestand Burggymnasium Altena, Kreisarchiv des Märkischen Kreises
Material/Technik
Collage mit digitalisierten Fotografien
Identifikator
KS BG Al 08
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939-1940
Ort
Altena
Weitere Informationen
Luftschutz in der Schule
Die Chronik der Schule am Lennestein in Altena berichtet wenige Tage nach Kriegsbeginn von ersten Einschränkungen im Schulalltag: Am 6.9.1939 wird der Unterricht auf Befehl des Oberbefehlshabers der Luftwaffe "im gesamten Reichsgebiet bis auf weiteres" ausgesetzt.
Zum Monatsende darf in Schulen "wo Luftschutzschutzkeller oder behelfsmäßig hergerichtete Luftschutzräume Schutz gegen Luftangriffe für Schüler gewährleisten, der Unterricht [...] aufgenommen werden [...]. Die Stadt hat daraufhin die beiden Klassen im Erdgeschoß als Luftschutzräume ausgebaut." (27.09.1939)
Informationen über die verwendeten Medien
Protokollbuch Schule Lennestein
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
handschriftliche Eintragung
Thema
zweiter Weltkrieg, Luftschutz
Teil von
Protokollbuch der Schule Lennestein Altena
Identifikator
Protokollbuch Schule Lennestein
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939
Ort
Altena
Luftschutzräume Schlageter Schule
Luftschutzräume gab es in den meisten Schulen des Kreises Altena. Die Schulchroniken berichten über Maßnahmen und die notwendigen Schulungen der Lehrkräfte. In der Chronik der Lüdenscheider Schlageter Schule ist ein Plan enthalten, der vorgab, wie und wo sich Schulklassen bei Fliegeralarm zu versammeln haben. (September 1939)
Informationen über die verwendeten Medien
Behelfsmäßiger Luftschutz in der Schule
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Protokoll
Identifikator
ZGS 2425
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939
Ort
Lüdenscheid
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Behelfsmäßiger Luftschutz in Lüdenscheid
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Identifikator
F 2405
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1944
Ort
Lüdenscheid
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Splitterschutzwand Lyzeum Altena
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Identifikator
StA Al Slg Weber 027
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1942
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Luftschutzübung 1934
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1934
Ort
Altena
Weitere Informationen
Hans-Hermann Metzler
Die NS-Propaganda wusste auch die Folgen alliierter Luftangriffe auf deutsche Städte für sich zu nutzen. Die Beerdigung Hans-Hermann Metzlers, der zusammen mit weiteren HJ-Jungen bei Aufräumarbeiten nach einem englischen Luftangriff am 24. Mai 1943 auf Dortmund sein Leben verlor, kam in seinem Heimatort Altena einem Staatsbegräbnis gleich. Sein Tod wurde zum Opfer für die Volksgemeinschaft stilisiert.
Informationen über die verwendeten Medien
Todesanzeige für den Jungstammführer Hans-Hermann Metzler
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Altena
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Trauerzug Jungstammführer Hans-Hermann Metzler
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsannounce
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Altena
Weitere Informationen
Kriegshilfsdienst
Im Dezember 1940 berichteten die "Blätter der Oberschule für Jungen" vom freiwilligen Kriegseinsatz Altenaer Schüler in umliegenden Betrieben und in der Landwirtschaft.
Ob der "Kriegshilfsdienst"immer erfolgreich war, ist zweifelhaft. „Bald konnte ich selbst meine Geschicklichkeit versuchen. Aber, o Schreck, bis ich einen Gummiring aufgezogen hatte, fuhr der Stempel schon wieder weiter, und ich hatte keine Zeit mehr, den Blechdeckel noch darauf zu stülpen. Nach vielen Versuchen gelang es schließlich, Ring und Deckel zusammen auf den Stempel zu bringen.“ / „Es gab auch Aerger, das soll man nicht verschweigen; nämlich dann, wenn wir allzu dumm und die Bauern allzu schweigsam waren. Umlernen muß man auf dem Lande; entweder man ist Bauer; und dann gibt es nicht eine achtstündige Arbeitszeit und danach die Muße; oder man ist ein Gast; aber den Gästen sagt das Land nichts.“
Informationen über die verwendeten Medien
Bericht über Kriegshilfsdienst aus Altena
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitschrift
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Altena
Informationen über die verwendeten Medien
Bericht über Kriegshilfsdienst in einer Fabrik aus Altena
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitschrift
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Altena
Informationen über die verwendeten Medien
Kopie von Bericht über Kriegshilfsdienst auf einem Bauernhof
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitschrift
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1940
Ort
Altena
Informationen über die verwendeten Medien
Bescheinigung über Kriegseinsatz
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Identifikator
Sl CM 061
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1941
Ort
Lüdenscheid
Weitere Informationen
Erweiterte KLV
Die Erweiterte Kinderlandverschickung (KLV) war seit September 1940 eine Folge der beginnenden alliierten Luftangriffe auf deutsche Städte. "Aufnahmegebiete" waren vorwiegend ländliche Regionen. 6-10 Jahre alte Kinder kamen in Familienpflegestellen unter, die 11-14-jährigen waren in KLV-Lagern untergebracht.
Der heutige Märkische Kreis war kein gefährdetes Gebiet. Deshalb wurden von hier aus nur ältere Jugendliche als Betreuer*innen in KLV-Lager geschickt. Marlene Dunkel aus Altena diente als 17-jährige Jungmädelführerin von November 1942 bis Januar 1943 im Kurort Trentschin-Teplitz (Slowakei). Im selben Lager war die 14jährige Ruth Eckern aus Gevelsberg 1943 als Evakuierte untergebracht.
Informationen über die verwendeten Medien
Umhängekarte "Ruth Eckern" Kinderlandverschickung
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Kuni 01
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Gevelsberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Anmeldebestätigung Kinderlandverschickung
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Kuni 03
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Gevelsberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Deutsch / Slowakisch Wörterbuch
Seite aus einem von Ruth Eckern geschriebenen Wörterbuches für Deutsch / Slowakisch
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Kuni 04
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Gevelsberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Zeitungsbericht mit "Leserbriefen" von Kindern aus der Kinderlandverschickung in Trentschin-Teplitz
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Kuni 06
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Gevelsberg
Weitere Informationen
Tagebuch von Ruth Eckern
Informationen über die verwendeten Medien
Tagebuch von Ruth Eckern
"KLV Lager Edda Trentschin-Teplitz 1943. Lagertagebuch für Ruth Eckern"
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
Slg Kuni 08
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Trenčianske Teplice
Weitere Informationen
Marlene Dunkel
...und wenn einem zugetraut wurde, dass wir drei Monate in der Schule versäumen konnten und das nachholen, dann wurden wir in die KLV geschickt, die Kinderlandverschickung. Und das ist mir so geschehen."
Marlene Dunkel, geboren 1926 in Altena, besuchte nach der Volksschule das Mädchenlyzeum in Altena und wurde Schaftführerin beim Jungmädelbund. Sie leistete Kriegshilfsdienste und war von November 1942 - Januar 1943 als Betreuerin im KLV Lager Edda in Trenčianske Teplice (Trentschin-Teplitz) eingesetzt. Sie holte 1946 ihr Abitur nach und war später als medizinisch-technische Aissistentin tätig.
Informationen über die verwendeten Medien
Marlene Dunkel aus Altena
Betreuerin in der Erweiterten Kinderlandverschickung im Lager Edda in Trentschin-Teplitz
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Identifikator
StA Al Slg Weber 040 (Stadtarchiv Altena)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Trenčianske Teplice
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Meldung von Schülern für die KLV
Schreiben des Realgymnasiums an die Schulabteilung beim Oberpräsidenten in Münster
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Identifikator
StA Al BGA M1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1944
Ort
Altena
Weitere Informationen
Kriegshilfseinsatz in der Luftwaffe
Als das Realgymnasium im Juli 1943 über den ersten Einsatz von Schülern als Luftwaffenhelfer in Bochum berichtete (hier), waren 25 Jugendliche seit acht Wochen dabei. Ihre Dienstzeit sollte ursprünglich 16 Monate dauern .
Die "Flakhelfer" empfanden ihren Einsatz als Abenteuer und sahen sich als Soldaten. Die Schulbehörde in Münster unterstützte den jugendlichen Enthusiasmus, beklagte aber auch die "Doppelbeanspruchung der Lw.-Helfer als Soldaten und als Schüler", da sie die "Wehrfähigkeit" beeinträchtigte.
Obwohl Flakeinheiten, in denen Altenaer Schüler eingesetzt wurden, wiederholt bombardiert wurden, verlor kein Schüler sein Leben.
Informationen über die verwendeten Medien
Umfrage über den Einsatz der Luftwaffenhelfer
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Thema
zweiter Weltkrieg, Luftwaffenhelfer
Abmessung/Umfang
DIN A 4
Material/Technik
Papier
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Altena
Weitere Informationen
Luftwaffenhelfer Karl Heinrich Simon
Der 16-jährige Schüler Karl Heinrich Simon aus Balve wurde im April 1943 zum "Kriegshilfseinsatz" verpflichtet.
Nach drei Monaten Reichsarbeitsdienst wurde er im Mai 1944 zur Wehrmacht eingezogen und geriet im April 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach mehreren Fluchtversuchen gelang ihm die Flucht aus Frankreich und er kehrte im Oktober 1948 nach Balve zurück.
Informationen über die verwendeten Medien
Heranziehung von Schülern zum Kriegseinsatz in der Luftwaffe
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Anschreiben
Thema
Luftwaffenhelfer, zweiter Weltkrieg
Abmessung/Umfang
DIN A4
Material/Technik
Papier
Sprache
deutsch
Identifikator
Slg Simon 003 b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
19.04.1943
Ort
Iserlohn
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Ausweis Luftwaffenhelfer
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Schreiben, Ausweis
Identifikator
Slg Simon 002 b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Münster
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Urkunde über die Verleihung des Flakkampfabzeichens
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Schreiben
Identifikator
Slg Simon 003 a Orden
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1944
Ort
Dortmund
Flakhelferzeitschrift
August Hermann Dahlhaus aus Lüdenscheid war von 1. Mai 1943 bis 12. Februar 1944 als Luftwaffenhelfer auf dem Heimelsberg in Bochum-Langendreer eingesetzt. Er erhielt am 14. Februar sein "Luftwaffenhelfer-Abgangszeugnis" mit der Anerkennung der Hochschulreife. Anschließend absolvierte er den Reichsarbeitsdienst und verbrachte die letzten Kriegsmonate bei einem schweren Granatwerferzug in Detmold.
Informationen über die verwendeten Medien
"Der Illustrierte Heimelsberg"
Flakhelferzeitung "Der illustrierte Heimelsberg". Verlag Müller & Blazak
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Bochum
Informationen über die verwendeten Medien
Luftwaffenhelfer August Hermann Dahlhaus aus Lüdenscheid mit Kameraden
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Identifikator
Slg Dahlhaus 153
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Bochum
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Flakhelfer Bartels
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
zweiter Weltkrieg, Luftwaffenhelfer
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Bochum
Informationen über die verwendeten Medien
Luftwaffenhelfer beim Geschützreinigen bei der Flak 6./301
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Identifikator
Slg Bartels Album 20
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Hagen
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
"Gruppenfeuer" bei der Flak 6./301
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
zweiter Weltkrieg, Luftwaffenhelfer
Identifikator
Slg Bartels Album 36
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Bochum
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Trichter in der Stellung bei der Flak 6./301 nach dem Bombenangriff auf Bochum Pfingsten 1943
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
zweiter Weltkrieg, Luftwaffenhelfer
Identifikator
Slg Bartels Album 16
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Bochum
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Blick auf die brennende Kantine, Schreibstube, Mannschafts- und Sanitätsbaracke (rechts 4. Geschütz), links hinten Munitionsbunker bei der Flak 6./301 beim Angriff auf Bochum Pfingsten 1943
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
zweiter Weltkrieg, Luftwaffenhelfer
Identifikator
Slg Bartels Album 15 a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1943
Ort
Bochum
Weitere Informationen
Dieter Kirchhoff aus Werdohl
Dieter Kirchhoff aus Werdohl wurde 1939/40 zur Wehrmacht eingezogen und machte Ostern 1940 noch sein Abitur.
Die Traueranzeige für den Zwanzigjährigen erschien neun Monate nach seinem Tod im Russlandfeldzug vor Moskau.
Informationen über die verwendeten Medien
Dieter Kirchhoff
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Identifikator
StA BGA Abiturfotos 17
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1939
Ort
Bochum
Weitere Informationen
Vermisstenmeldung
Dieter Kirchhoff galt seit Mitte Dezember 1941 als vermisst. Im Februar 1942 schilderte sein Batterieführer dem Vater Dieters letzten Feindeinsatz.
Informationen über die verwendeten Medien
Vermisstenmeldung Dieter Kirchhoff
Aus der Sammlung von
Stadtarchiv Altena
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Rechteinformation
Stadt Altena
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Identifikator
KS BG AL 47 01
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1942
Ort
Bochum
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Ende und Wiederbeginn. Stahlhelm im Wald
Aus der Sammlung von
Kreisarchiv des Märkischen Kreises
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Rechteinformation
Märkischer Kreis
Angaben zum Objekt
Identifikator
F 1192
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograf Kurt Winter, Altena
Zeit
ca. 1945
Ort
Altena
Weitere Informationen
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Ulrich Biroth (Kreisarchiv)
Konzept, Gestaltung, Recherche & Redaktion
Ulrich Biroth (Kreisarchiv)
Franziska Müller (Kreisarchiv)
Heye Bookmeyer (Landeskundliche Bibliothek)
Redaktion: Dr. Christiane Todrowski (Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek)
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58762 Altena
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