Aus der Feder, mit der Feder
Collagen, Zeichnungen und Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff
Eine virtuelle Ausstellung von
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Porträt der Annette von Droste-Hülshoff
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Wikimedia Commons
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Ölfarbe auf Leinwand (?)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Johann Joseph Sprick (1808–1842), dargestellte Person: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Gemälde
Zeit
1838
Ort
Standort: Burg Hülshoff, Havixbeck
Annette von Droste-Hülshoff zum 175. Todestag
Sie war eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Heute gilt Annette von Droste-Hülshoff vor allem als Meisterin einer öko-sensiblen Literatur. Als sie am 24. Mai 1848 mit 51 Jahren starb, hinterließ sie nicht nur ein literarisches Œuvre von Weltrang, sondern auch weitgehend unbekannte Collagen, Zeichnungen und Scherenschnitte. Am Leitfaden von Federn und Vögeln stellen wir vor, was die Dichterin zu Papier brachte, indem sie schnitt, klebte, nähte, zeichnete und schrieb.
Informationen über die verwendeten Medien
Deutschland. Nordrhein Westfalen. Burg Huelshoff. Geburtsort von Annette Freiin Droste zu Huelshoff
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
© SLUB / Deutsche Fotothek
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Fotografie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Burkhard Jüttner, Foto
Zeit
2004
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Vögel [Zehn amerikanische Vögel.]
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Angaben zum Objekt
Teil von
Bilderbuch für Kinder [...]. Weimar 1792.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: anonym, Herausgeber: Friedrich Justin Bertuch (1747–1822), Kupfertafel
Zeit
1792
Ort
Weimar
In dem mehrbändigen Werk mit naturkundlichem Schwerpunkt konnte sie Vögel und Gefieder aller Art bestaunen, zum Beispiel „Amerikanische Vögel“. Bertuch versammelte in seinem Bilderbuch Illustrationen von jungen, namentlich nicht genannten Kupferstechern und Künstlern, die am Fürstlichen freyen Zeichen-Institut in Weimar arbeiteten.
Kupfer-Tafeln in: Friedrich Justin Bertuch (Hrsg.): Bilderbuch für Kinder [...]. Weimar: Verlag des Industrie-Comptoirs 1792, ohne Seitenzahlen.
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Vögel [Chinesische Vögel.]
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: anonym, Herausgeber: Friedrich Justin Bertuch (1747–1822), Kupfertafel
Zeit
1792
Ort
Weimar
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Vögel [Die Kleinsten Vögel.]
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Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: anonym, Herausgeber: Friedrich Justin Bertuch (1747–1822), Kupfertafel
Zeit
1792
Ort
Weimar
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Vögel [Papageyen der alten Welt.]
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: anonym, Herausgeber: Friedrich Justin Bertuch (1747–1822), Kupfertafel
Zeit
1792
Ort
Weimar
Unsrer sind Vier / Ich, Feder, Dinte, und Papier
Annette von Droste-Hülshoff: Die Stadt und der Dom. Eine Carricatur des Heiligsten. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. I,2. Gedichte zu Lebzeiten. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1997. S. 608–627, hier S. 612.
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Handstudien aus dem Zeichenbuch des Palina für Jacob van der Heyden
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Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Jacob von der Heyden (1573–1636), Radierung
Zeit
1601–1650
Ort
Standort: Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel
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Porträt von Annette von Droste-Hülshoff : nach einer Daguerreotypie
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Typ
gerahmte Fotografie
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,004
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler/Künstlerin: anonym, dargestellte Person: Annette von Droste-Hülshoff
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
– es mag mir mitunter schaden, daß ich so starr meinen Weg gehe, und nicht die kleinste Pfauenfeder in meinem Krähenpelz leide, aber dennoch wünschte ich dies würde anerkannt
Annette von Droste-Hülshoff an Levin Schücking [8. Januar 1844]. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. X,1. Briefe 1843–1848. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1992. S. 133–137, hier S. 136.
Annette von Droste-Hülshoff an Levin Schücking [8. Januar 1844]. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. X,1. Briefe 1843–1848. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1992. S. 133–137, hier S. 136.
Annette von Droste-Hülshoff an Levin Schücking [8. Januar 1844]. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. X,1. Briefe 1843–1848. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1992. S. 133–137, hier S. 136.
Ist Droste die Krähe und Schücking der Pfau?
Das Bild von der „Pfauenfeder in meinem Krähenpelz“ ist doppelbödig. Es lässt sich auf Droste selbst beziehen, die als Schriftstellerin keine fremde Hilfe beim Schreiben akzeptierte. Andererseits kann der „Krähenpelz“ als Metapher für Drostes westfälisch inspirierte Lyrik stehen. Ihre Lyrik darf keine fremden Wörter oder Sätze enthalten, und seien sie noch so schillernd wie eine Pfauenfeder.
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Stammbuchblatt für einen unbekannten Empfänger : gerahmter Gedichttext mit Pfauenfedercollage
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,005
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Collage
Zeit
20.9.1820
Ort
Entstehungsort: Hülshoff, Havixbeck, Standort: Münster
Weitere Informationen
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Stammbuchblatt für einen unbekannten Empfänger : gerahmter Gedichttext mit Pfauenfedercollage
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,005
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Collage
Zeit
20.9.1820
Ort
Entstehungsort: Hülshoff, Havixbeck, Standort: Münster
Weitere Informationen
Mit Pfauenfedern, einer Schreibfeder, Papier, Nadel und Faden fertigte Droste 1820 diese Bild-Text-Collage an. Sie schnitt die Federn zu, nähte sie fest und beschriftete das Papier. Bei einem Klick auf die Collage sieht man gut, wie bunt die Federn schillern. Sie stammen wahrscheinlich vom Hof der westfälischen Wasserburg Hülshoff, wo die Schriftstellerin aufwuchs und rund 30 Jahre lebte, bis ihr Vater 1826 starb und ihr ältester Bruder die Burg übernahm. Damals hielt die Familie hier Pfauen.
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Pfau, von hinten
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Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Monogrammist A.B. (Zeichner), Zeichnung
Zeit
entstanden zwischen 1651–1700
Ort
Standort: Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig
Die Pfauen zeugten vom Wohlstand der Familie Droste-Hülshoff und passten gut zum exotischen Inventar orientalisch wirkender Tapeten und anderer Luxusgüter, mit dem die Wasserburg ausstaffiert war.
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Stammbuchblatt für einen unbekannten Empfänger : gerahmter Gedichttext mit Pfauenfedercollage (modifiziert)
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,005
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Collage
Zeit
20.9.1820
Ort
Entstehungsort: Hülshoff, Havixbeck, Standort: Münster
Weitere Informationen
Die Collage lässt ein Auge samt Wimpern, Iris und Pupille erkennen. Das extravagante Pfauenauge spricht mehrere Sinne an. Wo das Bild den Blick des Gegenübers sucht, da fordert der Text zum Lesen und Hören auf: „Lieben und nicht sagen, Leiden und nicht klagen, Treu ohne Wanken, Gesundheit in Gedanken. / Hülshoff [den] [am] 20ten September 1820 / Nette“.
Annette von Droste-Hülshoff: Stammbuchblatt für einen unbekannten Empfänger [...]. Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Hs. S. Droste-Hülshoff 2,005. Fol. 1 r.
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Stammbuchblatt für Ludowine von Haxthausen : gerahmter Gedichttext mit Blütencollage aus Pfauenfedern, weißen Federn und gepressten Blüten
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,003
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste-Hülshoff, Collage
Zeit
1820
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Droste schuf diese Collage für ihre Tante Ludowine von Haxthausen. Sie ist ebenfalls auf das Jahr 1820 datiert. Links auf dem Papier sind gepresste Blüten, Teile einer Pfauenfeder und weiße Federn aufgenäht, die man bei einem Klick auf die Collage gut erkennt. Sie fügen sich mit einem handschriftlichen Gedichttext zu einem Bild zusammen. Die leuchtenden Farben und die schriftlich erzeugten Umrisse einer Blüte und eines Stängels lassen an ein Veilchengewächs denken: das Stiefmütterchen.
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Stammbuchblatt für Ludowine von Haxthausen : gerahmter Gedichttext mit Blütencollage aus Pfauenfedern, weißen Federn und gepressten Blüten (modifiziert)
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,003
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste-Hülshoff, Collage
Zeit
1820
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Droste schrieb in der damaligen Kurrentschrift. Ihre Schrift ist hier sehr fein, sauber und regelmäßig. Nur dort, wo wenig Platz zum Schreiben blieb, sieht sie etwas unordentlicher aus. Die Konturen der fünf Blütenblätter bestehen aus fünf Versen. Sie beginnen am Schnittpunkt von Blüte und Stängel und lassen sich im Uhrzeigersinn lesen: „So viel Stern‘ am Himmel stehen / So viel Schäflein als da gehen / Auf dem grünen grünen Feld / So viel Vöglein als da fliegen / Als da hin und wieder fliegen“. Am Stängel wieder angekommen, dreht sich die Richtung der Schrift gegen den Uhrzeigersinn und fällt nach unten ab. „So viel mahl seyst du gegrüßt.“
Annette von Droste-Hülshoff: Stammbuchblatt für Ludowine von Haxthausen [...]. Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Hs. S. Droste-Hülshoff 2,003. Fol. 1 r.
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Achim von Arnim und Clemens Brentano: Des Knaben Wunderhorn. Bd. 2. Heidelberg 1808. Seite 199
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Staatsbibliothek zu Berlin
Angaben zum Objekt
Teil von
Des Knaben Wunderhorn : Alte deutsche Lieder
Identifikator
Digitalisierte Sammlungen, Signatur: 19 ZZ 2004-2
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Achim von Arnim (1781–1831) und Clemens Brentano (1778–1842), Seite 199
Zeit
1808
Ort
Heidelberg
Weitere Informationen
Der Text, welcher die Blüte und den Stängel konturiert, stammt ursprünglich aus einer fremden Feder. Droste zitiert die ersten zwei Strophen des Gedichts Gruß aus Achim von Arnims und Clemens Brentanos Liedersammlung Des Knaben Wunderhorn (1805-1808), ein Hauptwerk der deutschen literarischen Romantik. Auf der rechten Seite ihres Manuskripts fügte sie eine Abschrift der Strophen fünf, sechs, neun und zehn hinzu.
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Stammbuchblatt für Ludowine von Haxthausen : gerahmter Gedichttext mit Blütencollage aus Pfauenfedern, weißen Federn und gepressten Blüten
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,003
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste-Hülshoff, Collage
Zeit
1820
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
„Weiß nicht, ob auf dieser Erden
Nach viel Trübsal und Beschwerden
Ich dich wieder sehen soll,
Was für Wellen, was für Flammen,
Schlagen über mich zusammen,
O wie groß ist meine Noth!
–
Ja ich will dich nicht vergeßen,
Wenn ich sollte unterdeßen,
Auf dem Todbett schlafen ein,
Auf dem Kirchhof will ich liegen,
Wie ein Kindlein in der Wiegen,
Das ein Lied thut wiegen ein.“
Annette von Droste-Hülshoff: Stammbuchblatt für Ludowine von Haxthausen [...]. Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Hs. S. Droste-Hülshoff 2,003. Fol. 1 r b.
Interessanterweise veränderte Droste die letzte Strophe ihrer Vorlage. Wo in Arnims und Brentanos Wunderhorn steht: „Auf dem Kirchhof will ich liegen / Wie das Kindlein in der Wiegen, / Das die Lieb thut wiegen ein“, da schrieb die Schriftstellerin: „Das ein Lied thut wiegen ein.“ Dadurch verweist das Gedicht nun auf sich selbst, auf seine liedhafte, sangbare Form: die klar gebauten dreizeiligen gereimten Strophen, bestehend aus Viertaktern.
Achim von Arnim und Clemens Brentano: Gruß. In: Achim von Arnim und Clemens Brentano. Des Knaben Wunderhorn. Bd. 2. Heidelberg: Mohr und Zimmer 1808. S. 200. / Annette von Droste-Hülshoff: Stammbuchblatt für Ludowine von Haxthausen [...]. Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Hs. S. Droste-Hülshoff 2,003. Fol. 1 r b.
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Gedicht
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 1,013 : Beischr.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasserin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Handschrift
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Droste verwendete den Gruß aus dem Wunderhorn nicht nur für ihre Collage. Es existiert diese zweite Abschrift, deren Datierung unklar ist. Bei dieser Version schrieb Droste das gesamte Gedicht recht wortgetreu ab. Wie in ihrer Collage änderte sie jedoch den letzten Vers und ersetzte „Lieb“ durch „Lied“.
Annette von Droste-Hülshoff: Gedicht. Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Hs. S. Droste-Hülshoff 1,013: Beischr. Fol. 1 r.
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Ohne Titel [Stammbuchblatt]
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Beschreibung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Collage, Blatt 75 recto im Stammbuch von Maria Anna von Haxthausen
Zeit
Datierung unbekannt (Stammbuch geführt ca. 1819–1861)
Ort
Standort: Münster
Für ihre Großmutter Maria Anna von Haxthausen gestaltete Droste diese Bild-Text-Collage. Sie ist in deren Stammbuch eingeklebt. In den damaligen Stammbüchern verewigten sich Verwandte, Bekannte und Gäste, gerne mit Versen oder kleinen Kunstwerken, wie Droste es tat. Für das Motiv in der Mitte des Blatts schnitt sie vier Schwanzfedern eines männlichen Pfaus zu und nähte sie auf das Papier. Die vier Pfauenaugen sind kunstvoll angeordnet. Auf den ersten Blick muten sie wie ein vierblättriges Kleeblatt oder ein Stiefmütterchen an, das von einem Kreis bunter Fransen umschlossen ist. Um die Federn herum schrieb Droste spiralförmig Verse eines Gedichts. Anstelle des Pfaus schlägt ihre Collage selbst ein Rad.
In die Ecke ihrer Collage schrieb Droste: „Der liebsten Grosmutter/ von Ihrer gehorsamen/ Enkelin Annette“. Tatsächlich war Maria Anna von Haxthausen Drostes Stiefgroßmutter, während Ludowine von Haxthausen, der die weiter oben ausgestellte Collage gewidmet ist, ihre Stieftante war. Es fällt auf, dass Droste in den beiden Collagen für sie auf die Optik des Stiefmütterchens anspielte.
Annette von Droste-Hülshoff: Ohne Titel. Stammbuch von Maria Anna von Haxthausen. Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Nachlass Karl Schulte Kemminghausen. Fol. 75 r.
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Ohne Titel [Stammbuchblatt]
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Beschreibung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Collage, Blatt 75 recto im Stammbuch von Maria Anna von Haxthausen
Zeit
Datierung unbekannt (Stammbuch geführt ca. 1819–1861)
Ort
Standort: Münster
Annette von Droste-Hülshoff: Ohne Titel. Stammbuch von Maria Anna von Haxthausen. Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Nachlass Karl Schulte Kemminghausen. Fol. 75 r.
Die bildliche Vorstellung des Kreuzes wird überlagert vom Bild eines Himmelsgewölbes. Es spannt den Rahmen für das Bewusstsein und die Gefühle des Subjekts. Als Nächstes wird ein religiöses Erlebnis offenbar, das auf optischen Sinneseindrücken beruht: Das Ich erschaut die Allgegenwart des Gottessohns, symbolisiert durch das Kreuz. „Wohin ich schau, da steht es schon“. Daran schließt sich die Vision einer Umarmung an.
Diesen Text dichtete Droste selbst: Es ist die dritte Strophe ihres geistlichen Lieds Liebe (Verse 13–18). Das Gedicht wurde erst postum veröffentlicht.
Annette von Droste-Hülshoff: Liebe. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. IV,1. Geistliche Dichtung. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1980. S. 186–187, hier S. 186.
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Ohne Titel [Stammbuchblatt]
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Beschreibung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Collage, Blatt 75 recto im Stammbuch von Maria Anna von Haxthausen
Zeit
Datierung unbekannt (Stammbuch geführt ca. 1819–1861)
Ort
Standort: Münster
Mit Blick auf die Verse kann die Bildlichkeit der Collage auch religiös gedeutet werden. Demnach bilden die vier Pfauenaugen in der Bildmitte ein Kreuz. Es ist das Sinnbild Jesu, des Christentums und zugleich Zentrum des Textes. Ein Strahlenkranz (aus Federästen) und ein Kreis (aus Schriftzeichen) umgeben das Kreuz. In der christlichen Bildtradition entsprechen sie einem Heiligenschein und in der Bildsprache des Gedichts dem „Himmelsbogen“, der um das Ich „gezogen“ ist. Das Innerste der Collage korrespondiert so mit dem Innersten des Subjekts, das sich der Liebe zu Jesus Christus hingibt.
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Zeichenbuch, Vorderdeckel (Nachfrage)
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2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster Sammlung Droste-Hülshoff
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Mag ich nicht mehr lesen, so zeichne ich
Annette von Droste-Hülshoff an Elise Rüdiger [30. Juli 1846]. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. X,1. Briefe 1843–1848. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1992. S. 388–393, hier S. 392.
Zeichnungen, Aquarelle, Scherenschnitte: Annette von Droste-Hülshoff schuf Bildwerke, von denen nur wenige erhalten sind. Ein wertvolles Stück befindet sich in Münster: ein Zeichenbuch mit zehn Bleistiftzeichnungen und zwei Scherenschnitten. Drostes bildkünstlerisches Werk ist bislang kaum gewürdigt worden.
Schon mit neun Jahren erhielt sie Zeichenunterricht von einem Maler. Auch später galt ihre Schaffenskraft der Bildenden Kunst. 1834 schrieb sie ihrer Schwester: „[...] ich freue mich darauf Dir diesen Winter allerley auszuschneiden, und auch zu zeichnen und mahlen“. Vielleicht hat sie ihr Zeichenbuch damals begonnen.
Annette von Droste-Hülshoff an Jenny von Laßberg [22. Oktober 1834]. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. VIII,1. Briefe 1805–1838. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1987. S. 146–149, hier S. 147.
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Zeichenbuch
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Schuber des Zeichenbuchs
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
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Zeichenbuch: Schuber und Einband
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Schuber und Buchdeckel des Zeichenbuchs
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Interessant ist das kleine Format. Drostes Zeichenbuch ist nur 6,8 cm breit und 10,2 cm hoch. Damit ist es nur wenig größer als eine Chipkarte, zum Beispiel eine Bank- oder Mensakarte. Der Schuber, der das Zeichenbuch umschließt, fällt nur wenig größer aus.
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Zeichenbuch aufgeschlagen
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Zeichenbuch aufgeschlagen
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Droste hat ihr Zeichenbuch mit Miniaturen gefüllt. Die Bleistiftzeichnungen sind so klein, dass sie auf einer Chipkarte Platz finden würden. Wahrscheinlich nahm die Dichterin beim Zeichnen eine Lupe zur Hilfe. Außerdem ist überliefert, dass sie höhergradig kurzsichtig war.
Portraitierte Droste sich selbst am Schreibtisch Auge in Auge mit einem Vogel?
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Alte Frau mit Vogelkäfig
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 7, fol. 8 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 8 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Alte Frau mit Vogelkäfig
Aus der Sammlung von
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 7, fol. 8 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 8 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Bodo Plachta hat jede Zeichnung aus Drostes Zeichenbuch beschrieben. Seine Beschreibung verwenden wir als Untertitel. Links zu sehen ist demnach die Zeichnung „Alte Frau mit Vogelkäfig“. Sie zeigt das Ganzkörperbild einer Frau, die eine Kopfbedeckung und ein Gewand trägt. Ihr Gesicht ist im Viertelprofil zu sehen. Nase und Kinn sind stark betont. Beide erscheinen überzeichnet und rücken das Bild in die Nähe einer Karikatur.
Bodo Plachta: Der handschriftliche Nachlaß der Annette von Droste-Hülshoff. Bern u. a.: Peter Lang 1988. S. 289–290.
Informationen über die verwendeten Medien
Alte Frau mit Vogelkäfig (Ausschnitt 2)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 7, fol. 8 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 8 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Alle Requisiten einer Schreibstube sind zu erkennen: Die Frau sitzt an einem Tisch, auf dem ein Tintenfass mit Federkiel arrangiert ist. Schräg dahinter steht ein Buch. Direkt vor ihr, vom Arm etwas verdeckt, liegt ein Manuskript. Ihr Blick scheint sich auf den Vogel im Käfig zu richten, der zentral über dem Schreibtisch hängt. Frauenkopf und Vogel sind auf Augenhöhe gebracht.
Informationen über die verwendeten Medien
Alte Frau mit Vogelkäfig (Ausschnitt 3)
Aus der Sammlung von
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 7, fol. 8 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 8 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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Von seiner Haltung und Schnabelform her kann der Vogel im Käfig nur ein Papagei sein. Ob Droste selbst einen Papagei besaß, ist nicht bekannt. Wir wissen lediglich, dass sie in Meersburg einen Kanarienvogel in ihrem Zimmer hielt. In einem Brief an Louise Schücking erwähnt sie „als Hospitant mein klein Kanarienvögelchen, das mir aus der Hand frißt und die Federn verschleppt“. Da Drostes Zeichnung zarte Lineaments ohne farbliche Akzentuierungen aufweist, kann der Papagei nicht eindeutig bestimmt werden. Er ähnelt aber dem Graupapagei aus dem Bilderbuch für Kinder von Bertuch.
Annette von Droste-Hülshoff an Louise Schücking [29. Februar 1844]. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. X,1. Briefe 1843–1848. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1992. S. 165–173, hier S. 167–168.
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Vögel [Papageyen der alten Welt. Der eigentliche Papagey.]
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: anonym, Herausgeber: Friedrich Justin Bertuch (1747–1822), Kupfertafel
Zeit
1792
Ort
Weimar
Wahrscheinlich nimmt Drostes Zeichnung auf Bertuchs Darstellungen Bezug. Dieser Bildausschnitt zeigt den „eigentliche[n] Papagey“ aus der „alten Welt“, der heute als Graupapagei bezeichnet wird. In Bertuchs Bilderbuch heißt es über ihn: Er „kommt aus Afrika und Ostindien, und lernt am schönsten und deutlichsten sprechen. Der hier abgebildete graue mit rothem Schwanze ist die gewöhnlichste Gattung davon.“
Friedrich Justin Bertuch: Bilderbuch für Kinder [...]. Weimar: Verlag des Industrie-Comptoir 1792 [Vögel III, Bd. 1, No. 16].
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Alte Frau mit Vogelkäfig
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 7, fol. 8 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 8 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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Da der Graupapagei nicht nur singt und pfeift, sondern auch sprachbegabt ist und sprechen lernen kann, passt er hervorragend in die Schreibstube einer Schriftstellerin. Wenn Drostes Zeichnung tatsächlich ein Selbstportrait ist, dann ist es ambivalent: Sich selbst als eine knorrige Alte zu zeichnen, deren Sprachtalent von einem Papagei gespiegelt wird, würde von einem ironischen, ja ulkigen Umgang mit der eigenen Person zeugen. Andererseits deutet der Käfig auf das ernste Motiv der persönlichen Beschränkung hin, das Droste als Frau und als Dichterin zeitlebens beschäftigt hat.
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Zwei ältere Männer mit Kiepen im Gespräch
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 4, fol. 5 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 5 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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In ihrem Zeichenbuch brachte Droste auch Frauen, Männer und Kinder zu Papier, die mehrheitlich der ländlichen Bevölkerung angehörten und sie in ihrem Alltag zeigen. Bei dem Papier des Zeichenbuchs handelt es sich um Velinpapier: ein besonders feines und weiches Papier mit einer glatten Oberfäche. Velin wurde mit einem Sieb aus Drahtgewebe mit quadratischen Maschen geschöpt. Es übertraf es die Qualität des normalen Papiers, das durch lineare Maschen zustande kam und daher gerippt war.
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Alter Mann und Mädchen
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Sammlung Droste-Hülshoff
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Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 6, fol. 7 r
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Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 7 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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Bauern am Kartoffelfeuer
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Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 3, fol. 4 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 4 recto
Zeit
Datierung unbekannt
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Standort: Münster
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Kaplan mit Buch
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Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 9, fol. 10 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 10 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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Kind mit Korb
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Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 1, fol. 2 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 2 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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Lesende Frau
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 2, fol. 3 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 3 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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Schlafendes Kind
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 11, fol. 12 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 12 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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Schlittschuhläufer
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 5, fol. 6 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 6 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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Alter Mann betrachtet Blume mit Lupe
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 8, fol. 9 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Zeichnung, Zeichenbuchblatt 9 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
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Zeichenbuch, Vorderdeckel (Nachfrage)
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2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster Sammlung Droste-Hülshoff
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Drei Engel über einer Rose
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 10, fol. 11 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Scherenschnitt, Zeichenbuchblatt 11 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Im hinteren Teil von Drostes Zeichenbuch befinden sich zwei eingeklebte Scherenschnitte. Es handelt sich um sogenannte Schwarzschnitte. Dieses Schnittbild, eine dunkle Silhouette auf hellem Papier, zeigt drei Putti. Die Figuren der kleinen nackten Kinder mit Flügeln scheinen eine zentral gesetzte Rose zu umfliegen. Zu beachten sind die feinen Schnitte an den Blättern der Rose und an den Flügeln der Putti. Die Flügel lassen aufgrund ihrer feinen Struktur auf Vogelfedern schließen. Zu Drostes Lebzeiten wurden Schnittbilder auch häufig in Stammbüchern aufbewahrt.
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Putto als allegorische Darstellung der Erde (der Frühling) (Ausschnitt)
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Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg
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Identifikator
Bildarchiv Foto Marburg, Aufnahme-Nr. B 19.855/15 (Vorschaubild)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Jan Gloc und Paul Haag, Foto, 1993, dargestelltes Objekt: Gartenskulptur von Johann Christoph Manskirch (1689–1760)
Zeit
1993
Ort
Standort: Haus Rüschhaus, Nienberge
Putti gehörten zum Wohnambiente von Droste. Im Garten von Haus Rüschhaus in Münster Nienberge, wo Droste rund zwanzig Jahre lang lebte und arbeitete, befinden sich bis heute vier Putti von dem Bildhauer Johann Christoph Manskirch. Sie stehen allegorisch für die vier Elemente, die den vier Jahreszeiten zugeordnet werden. Auf dieser Fotografie von Jan Gloc und Paul Haag ist der Putto als allegorische Darstellung der Erde bzw. des Frühlings zu sehen.
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Waldkapelle mit Kruzifix
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,001 : 12, fol. 13 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Scherenschnitt, Zeichenbuchblatt 13 recto
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Die letzte künstlerische Darstellung in Drostes Zeichenbuch ist dieser Scherenschnitt. Auf einem erdig anmutenden Grund scheint eine Treppe zu einem Gotteshaus zu führen. Am Wegrand sind Bäume und ein Flurkreuz zu sehen. Bei einem Klick auf das Schnittbild wird deutlich, wie plastisch Droste es gestaltet hat. Es suggeriert in der Vergrößerung eine verblüffende Räumlichkeit. Die Äste und Blätter erinnern durch ihre schwunghafte Schnittführung an Federn.
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Zeichnung
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Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
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Teil von
Grimm-Sammlung der Stadt Kassel
Identifikator
Grimm-Sammlung der Stadt Kassel, Signatur: Gr. Slg. Autogr. 0297, fol. 35 r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: wahrscheinlich Annette von Droste Hülshoff (1797–1848), Scherenschnitt, Blatt 35 recto im Stammbuch von Ludwig Emil Grimm
Zeit
Datierung unbekannt (Stammbuch geführt seit 1821)
Ort
Standort: Kassel
Ein unbekannter Scherenschnitt von Droste?
Dieser Scherenschnitt ähnelt dem Schnittbild Waldkapelle mit Kruzifix aus Drostes Zeichenbuch frappierend. Er befindet sich im Stammbuch des Malers und Radierers Ludwig Emil Grimm, des jüngsten der Brüder Grimm. Möglicherweise wurde er von Droste angefertigt. Grimm stand der westfälischen Adelsfamilie Haxthausen aus Bökendorf nahe. Mit ihr war auch Droste verwandt. Bei einem der gegenseitigen Besuche der Familien Droste-Hülshoff, Haxthausen und Grimm kann Droste den Scherenschnitt geschaffen haben.
Ludwig Emil Grimm war zwischen 1818 und 1846 mehrere Male in Bökendorf, während Droste 1818 gemeinsam mit ihrer Schwester, ihrem Onkel August von Haxthausen und ihren Tanten Anna, Ludowine und Sofie von Haxthausen die Familie Grimm in Kassel besuchte. Der Scherenschnitt befindet sich in Grimms Stammbuch auf Blatt 35 verso. Direkt danach, auf Blatt 36 recto und verso, haben Ludowine und Anna von Haxthausen Einträge in das Stammbuch gemacht. Der Scherenschnitt kann also mit großer Wahrscheinlichkeit Annette von Droste-Hülshoff zugeordnet werden.
Da das Stammbuch zwei nicht näher bestimmte Einträge aus Bökendorf aufweist, die auf die Jahre 1821 und 1823 datiert sind, hat Grimm das Buch offensichtlich auf seine Reisen mitgenommen (Blätter 1 recto und 10 verso). Überdies findet sich darin eine Abschrift des Gedichts Gruß aus Arnims und Brentanos Wunderhorn (Blatt 24 verso). Dasselbe Gedicht verwandte Droste für eine ihrer Collagen – es kursierte nicht nur in ihrer Familie, sondern auch in deren Freundeskreis.
Ludwig Emil Grimm: Stammbuch. Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel. Hs. Gr. Slg. Autogr. 0297. Fol. 1 r, 10 v, 24 v, 35 v, 36 r, 36 v.
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Handstudien aus dem Zeichenbuch des Palina für Jacob van der Heyden
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Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Jacob von der Heyden (1573–1636), Radierung
Zeit
1601–1650
Ort
Standort: Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel
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Annette von Droste-Hülshoff: Gedichte. Stuttgart / Tübingen 1844
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
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Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 2,002
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasserin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848)
Zeit
1844
Ort
Stuttgart / Tübingen
Weitere Informationen
In Drostes Literatur sind Vögel prominent vertreten. Ihr ornithologisches Interesse springt regelrecht ins Auge. Es zeigt sich in zahlreichen Gedichten und ist nicht etwa auf exotische Vögel beschränkt, sondern richtet sich vor allem auf heimische Vögel: In Gedichten wie Die Lerche und Die Krähen sind sie die Titelhelden. Die häufige Verwendung des Vogelmotivs zeigt eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und dem Leben. Außerdem eröffnet die Verbindung des Vogels mit der Dichtkunst die Möglichkeit, den Schreibprozess in der Lyrik selbst zu thematisieren.
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Gedichte, Prosavorspann des Spiritus Familiaris, Arbeitsmanuskript
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Westfälisches Literaturarchiv im LWL-Archivamt
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Teil von
Westfälisches Literaturarchiv im LWL Archivamt (Dep.), Meersburger Nachlass, Best. 1064
Identifikator
Meersburger Nachlass, Bestand 1064, Signatur: 1064/MA I 36, fol. 1 v a-b (untere Blatthälfte)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasserin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Arbeitsmanuskript Signatur 1064/MA I 36
Zeit
1841–1842
Ort
Standort: Münster
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Dieses Manuskript verfasste Droste in Meersburg. Unter dem Arbeitstitel „Heidebilder“ schrieb sie 1842 auf der linken Seite in zwei Spalten ein langes Gedicht nieder, das in der späteren Druckfassung Die Lerche heißt. Die Lerche erscheint darin als Morgenvogel, der mit seinem Gesang die aufgehende Sonne begrüßt und Flora und Fauna weckt.
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Gedichte, Prosavorspann des Spiritus Familiaris, Arbeitsmanuskript
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Westfälisches Literaturarchiv im LWL-Archivamt
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Teil von
Westfälisches Literaturarchiv im LWL Archivamt (Dep.), Meersburger Nachlass, Best. 1064
Identifikator
Meersburger Nachlass, Bestand 1064, Signatur: 1064/MA I 36, fol. 1 v a-b (untere Blatthälfte)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasserin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Arbeitsmanuskript Signatur 1064/MA I 36
Zeit
1841–1842
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Wie die vielen Streichungen und Ergänzungen zeigen, hat Droste ihren Text mehrfach überarbeitet. Vergleichen wir den handschriftlichen Text mit der Druckfassung, so fällt auf, dass sie für den Druck teils erhebliche Änderungen vornahm. So gab sie dem Gedicht einen anderen Anfang. Im Manuskript lesen wir einleitend „Hörst du [der Lerche] [des Tages] frühe Botschaft“. Dagegen heißt es in der Druckfassung: „Hörst du der Nacht gespornten Wächter nicht?“ Tatsächlich sind Feldlerchen gespornt. Sie besitzen eine lange Hinterkralle, den sogenannten Lerchensporn.
Annette von Droste-Hülshoff: Die Lerche. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. I,1. Gedichte zu Lebzeiten. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1985. S. 33–35, hier S. 33, Vers 1.
Droste änderte nicht nur den Anfang, sondern auch das Ende des Gedichts für den Druck. Sie fügte der Druckfassung zwei letzte Verse hinzu: „Die Wolke dehnte sich, scharf strich der Hauch, / Die Lerche schwieg, und sank zum Ginsterstrauch.“ Diese abschließenden Verse verleihen dem Gedicht einen melancholischen Ton.
Annette von Droste-Hülshoff: Die Lerche. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. I,1. Gedichte zu Lebzeiten. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1985. S. 33–35, hier S. 35, Verse 83–84.
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Heidelerche | Lullula arborea - Gesang
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Rechteinformation
Tierstimmenarchiv - Museum für Naturkunde Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Aufgenommen von: Klaus Conrads, Tonaufnahme
Zeit
1967
Ort
Entstehungsort: Schloß Holte-Stukenbrock, Senne, Standort: Tierstimmenarchiv - Museum für Naturkunde Berlin
An welche Lerche dachte Droste beim Verfassen des Gedichts? Der handschriftliche Titel „Heidebilder“ lässt zunächst auf die Heidelerche schließen. Sie ist ein kleiner Singvogel mit braun gemustertem Gefieder. Zu Drostes Lebzeiten war sie noch stärker verbreitet als heute, da ihr Lebensraum, die Heide, durch die industrialisierte Agrarwirtschaft zurückgegangen ist. Die Heidelerche kreist beim Singen in der Luft, ihr Lied ist absteigend und mutet melancholisch an. Ihr wissenschaftlicher Name Lululla arborea verweist lautmalerisch auf ihren Gesang.
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Feldlerche | Alauda arvensis - Gesang
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Rechteinformation
Tierstimmenarchiv - Museum für Naturkunde Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Aufgenommen von: Klaus Conrads, Tonaufnahme
Zeit
1979
Ort
Entstehungsort: Dueodde, Bornholm, Dänemark, Standort: Tierstimmenarchiv - Museum für Naturkunde Berlin
Weit häufiger als die Heidelerche war und ist die Feldlerche in Deutschland anzutreffen, ein etwas größerer, braun gemusterter Vogel mit weißem Bauch. Eine Besonderheit der Feldlerche ist ihr Lerchensporn. Da Drostes Gedicht im Druck darauf anzuspielen scheint („Hörst du der Nacht gespornten Wächter nicht“), dachte die Schriftstellerin womöglich auch an diesen Vogel. Er singt melodiös beim Aufstieg in die Luft.
So tausendstimmig stieg noch nie ein Chor, / Wie‘ s musizirt aus grünem Haid hervor.
Annette von Droste-Hülshoff: Die Lerche. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. I,1. Gedichte zu Lebzeiten. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1985. S. 33–35, hier S. 34, Verse 61–62.
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Annette von Droste-Hülshoff: Die Lerche. In: dies.: Gedichte. Stuttgart / Tübingen 1844. Seite 37
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Bayerische Staatsbibliothek, München
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Identifikator
Signatur: P.o.germ. 283 l
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasserin: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Seite 37
Zeit
1844
Ort
Stuttgart / Tübingen
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In ihrem Gedicht Die Lerche machte Droste den Gesang einer Lerche bei Sonnenaufgang zum Thema. In Form einer Allegorie wird der Sonnenaufgang hier als Ankunft einer Herrscherin bei Hofe inszeniert. Der Vogel tritt als livrierter Hofbeamter auf und dient der „Fürstin“ Sonne als „Herold“ (Verse 11–17). Er weckt den Hof, bestimmt das Empfangszeremoniell und beraumt ein furioses Konzert des Hofstaats an: der Pflanzen- und Tierwelt der Heide. Die Musik und Akustik der Natur beherrschen in weiten Teilen das Gedicht. Sie verschmelzen mit der Sprache, da Drostes Lerche auch zu sprechen vermag. Mit den Worten „‚Auf! auf! die junge Fürstin ist erwacht!“ beginnt ihr Gesang.
Annette von Droste-Hülshoff: Die Lerche. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. I,1. Gedichte zu Lebzeiten. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1985. S. 33–35, hier S. 33.
‚Auf! auf! die junge Fürstin ist erwacht!
Schlaftrunkne Kämm‘rer, habt des Amtes Acht;
Du mit dem Saphirbecken Genziane,
Zwergweide du mit deiner Seidenfahne,
Das Amt, das Amt, ihr Blumen allzumal,
Die Fürstin wacht, bald tritt sie in den Saal!‘“
Annette von Droste-Hülshoff: Die Lerche. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. I,1. Gedichte zu Lebzeiten. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1985. S. 33–35, hier S. 33, Verse 10–22.
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Fragment des Liedes „Der Polen May“
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© 2023 Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Angaben zum Objekt
Teil von
Sammlung Droste-Hülshoff
Identifikator
Sammlung Droste-Hülshoff, Signatur: S. Droste-Hülshoff 1,021
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Abschrift von: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Liedfragment
Zeit
Datierung unbekannt
Ort
Standort: Münster
Weitere Informationen
Die Bildhaftigkeit der Sprache tritt in Drostes Gedicht Die Lerche hinter ihre akustische Funktion zurück. Die poetische Sprache ist musikalisch moduliert. Eine ihrer grundlegenden Strukturen ist die Wiederholung: Vokale, Wörter, Reime und Verse kehren identisch oder leicht variiert wieder. Durch die so entstehenden Klangfiguren rückt das Gedicht selbst in die Nähe der Musik. Da Droste sich viel mit Musik beschäftigte und selbst komponierte, wusste sie um die Wirkung von Musik und Klang.
Die Musikalisierung von Natur und Sprache lässt sich auch in anderen Gedichten von Droste beobachten, so in dem Gedicht Im Grase aus dem Jahr 1844. Hier erlebt ein Subjekt sein Verweilen im Gras als „süße[n] Taumel“ und „[t]iefe Flut“, begleitet von einem Aroma und einem Säuseln, das an ein „Lachen“ und eine „[l]iebe Stimme“ erinnert (Verse 1–7). Die synästhetische Akustik der Natur setzt sich fort in „des zieh‘nden Vogels Lied, / Das mir niederperlt aus der Höh‘“ (Verse 19–20).
Annette von Droste-Hülshoff: Im Grase. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. I,1. Gedichte zu Lebzeiten. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1985. S. 328, hier S. 328.
In dem Gedicht Die Vogelhütte, 1842 entstanden, ist es der Klang des Regens, der mit dem Klang der Sprache enggeführt wird. Ein lyrisches Ich gibt sich hier als Dichterfigur zu erkennen: Als das Ich in einer Vogelhütte Schutz vor Regen sucht, wird sein „Gedicht“ an einem anderen Ort und in seiner Abwesenheit „zerlesen“. Indessen nimmt das Subjekt den Regen als „Schwätzer“ und „Phrasensetzer“ wahr und nennt die Regentropfen „verkörperte Hyperbeln“ (Verse 7–14).
Später wechselt die Dichterfigur die Fiktionsebene und tritt aus der Binnenhandlung des Gedichts in dessen Entstehungsgeschichte ein: „Hier möcht ich Haidebilder schreiben, zum Exempel: / ‚Die Vogelhütte‘, nein – ‚der Heerd‘, nein besser: / ‚Der Knieende in Gottes weitem Tempel.‘“ (Verse 46–48) Droste legte dem lyrischen Ich nicht nur den Titel ihres Gedichts in den Mund, sondern auch den Titel Haidebilder, unter dem sie 1844 einen Zyklus mit zwölf Gedichten veröffentlichen sollte. Dazu gehören Die Vogelhütte und Die Lerche. Auf diese Art reflektierte sie den eigenen Schreibprozess und trieb ein ironisches Spiel mit ihm.
Annette von Droste-Hülshoff: Die Vogelhütte. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. I,1. Gedichte zu Lebzeiten. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1985. S. 39–42, hier S. 39–40.
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225. Geburtstag Annette von Droste-Hülshoff / 20-Euro-Sammlermünze
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© Bundesverwaltungsamt / Hans-Jürgen Fuchs
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Hans-Jürgen Fuchs, Foto, 2021, Entwurf der Münze: Anna Auras
Ort
Stuttgart
Informationen über die verwendeten Medien
20 DM-Banknote der Serie BBK3 (Rückseite)
Aus der Sammlung von
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© Deutsche Bundesbank
Beschreibung
Eine Schreibfeder und eine Buche, mit der auf Annette von Droste-Hülshoffs Novelle "Die Judenbuche" Bezug genommen wird.
Eine Schreibfeder und eine Buche, mit der auf Annette von Droste-Hülshoffs Novelle "Die Judenbuche" Bezug genommen wird.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
30.03.1992
Weitere Informationen
Nach ihrem Tod wurde Droste berühmt und gewürdigt, sogar geldlich. Als die Deutsche Bundesbank 1990 beschloss, neue Geldscheine herauszugeben, bekam Droste den Zwanzigmarkschein. Auf der Rückseite kreuzt eine übergroße, horizontal ausgerichtete Feder den vertikal aufragenden Stamm einer Buche. Der Geldschein ist also symbolisch codiert. Im Zeichen des Kreuzes, das auf das Christentum anspielt, kommen die Feder als Symbol für Autorschaft und die Buche als Symbol für Drostes Literatur zusammen. Die Buche verweist auf Drostes bekanntesten literarischen Text, die Kriminalnovelle Die Judenbuche (1842). Sie erzählt von Kapitalverbrechen wie Totschlag und Mord und von einer mörderischen Umweltzerstörung. Dabei werden auch Probleme der damaligen Rechtsvielfalt angesprochen.
Informationen über die verwendeten Medien
20 DM-Banknote der Serie BBK3 (Vorderseite)
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© Deutsche Bundesbank
Beschreibung
Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Dichterin. Im Hintergrund historische Gebäude der Stadt Meersburg.
Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Dichterin. Im Hintergrund historische Gebäude der Stadt Meersburg.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
dargestellte Person: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848)
Zeit
30.03.1992
Weitere Informationen
Die Vorderseite zeigt Droste als junge Frau in Anlehnung an ihr Portrait des Malers Wilhelm Stiehl aus dem Jahr 1820. Im Hintergrund ist Meersburg zu sehen, wo sie 1848 starb, während ein vorgelagerter Lorbeerzweig symbolisch auf ihren Ruhm als Dichterin verweist. Die Banknote wurde von dem Grafiker Reinhold Gerstetter gestaltet.
Informationen über die verwendeten Medien
Porträt der Annette von Droste-Hülshoff
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Wikimedia Commons
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Ölfarbe auf Leinwand (?)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Johann Joseph Sprick (1808–1842), dargestellte Person: Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Gemälde
Zeit
1838
Ort
Standort: Burg Hülshoff, Havixbeck
Mit Einführung des Euro im Jahr 2002 verschwand Droste für 20 Jahre aus den Geldbörsen. Seit 2022 kann sie aber samt Federn und Vögeln wieder im Portemonnaie Platz nehmen. Anlässlich ihres 225. Geburtstags ließ die Bundesregierung eine Zwanzig-Euro-Sammlermünze mit Drostes Portrait prägen. Von der Stuttgarter Schmuckdesignerin Anna Auras entworfen, zitiert die Münze dieses Gemälde von Johann Joseph Sprick.
Informationen über die verwendeten Medien
225. Geburtstag Annette von Droste-Hülshoff / 20-Euro-Sammlermünze
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
© Bundesverwaltungsamt / Hans-Jürgen Fuchs
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Hans-Jürgen Fuchs, Foto, 2021, Entwurf der Münze: Anna Auras
Ort
Stuttgart
Kopf oder Zahl? Die Bildseite (Kopf) zeigt die Dichterin ähnlich wie in Spricks Portrait, jedoch mit wehenden Haaren. Eine poetische Entsprechung birgt ihr Gedicht Am Thurme (1842), wo ein Ich sein Haar dem Spiel des Windes überlässt. Mit dem fliegenden Vogel verweist die Münze auf zentrale Motive von Drostes Schaffen – Vögel und Federn prägen ihre Literatur, Zeichnungen und Collagen. Dass auf der Wertseite (Zahl) ein geflügelter und gefiederter Adler zu sehen ist, fügt sich bestens in den Kontext dieser Ausstellung.
Ich wollte wir könnten unsern Nachruhm wie einen Pfauenschweif hinter uns ausbreiten und beäugeln
Annette von Droste-Hülshoff an Levin Schücking [11. Mai 1843]. In: Annette von Droste-Hülshoff. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. X,1. Briefe 1843–1848. Hrsg. von Winfried Woesler. Tübingen: Niemeyer 1992. S. 43–50, hier S. 44.
Informationen über die verwendeten Medien
Hamburg: Pfau schlägt Rad
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Willy Pragher, Foto
Zeit
1963
Ort
Hamburg
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Claudia Lieb (Kuratorin, Seminarleitung), Ann-Kathrin Klassen (Redaktion, Gestaltung, Technik, Bildbearbeitung), Paula Dammann, Sven Drews, Marc Goeppentin, Alexander Groll, Christine Kind, Marie Schievy, Defne Senkaragöz, Niklas Thoring, Anna-Christine Welp, Wencke Wierhake
Die Ausstellung entstand mit Unterstützung des Käte Hamburger Kollegs Münster „Einheit und Vielfalt im Recht“ | „Legal Unity and Pluralism“.
Impressum
Universität Münster
Schlossplatz 2
48149 Münster
Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels
+49 251 83-0
+49 251 83-24831
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FIZ Karlsruhe - Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur GmbH
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
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Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
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