„Ich werde berühmt!“
Leben und Werk des Paul Goesch
Eine virtuelle Ausstellung von
„Ich werde berühmt!“ Leben und Werk des Paul Goesch.
In den 1920er Jahren ist der Maler und Architekt Paul Goesch ein wichtiger Vertreter der modernen Kunst. Seine farbenfrohen, fantasievollen Kunstwerke werden von Museen gekauft und in Ausstellungen gezeigt. Er pflegt Kontakte zu bedeutenden Künstler*innen. Aufgrund einer psychischen Erkrankung verbringt Paul Goesch viel Zeit in Psychiatrien. Am 22. August 1940 wird er von den Nazis in der „T4“-Tötungsanstalt in Brandenburg an der Havel ermordet.
Die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde und das Stadtmuseum in Brandenburg an der Havel haben sich gefragt: Wie wollen wir in dieser Stadt an Paul Goesch erinnern? Ein Team aus vielen haupt- und ehrenamtlichen Ausstellungsmacher*innen hat deshalb eine Ausstellung über das Leben und die Kunst von Paul Goesch erarbeitet. Diese war von Juli bis September 2024 im Stadtmuseum zu sehen. Ein Teil davon wird nun hier gezeigt. Für die Deutsche Digitale Bibliothek haben haupt- und ehrenamtliche Ausstellungsmacher*innen einige besondere Ausstellungsstücke ausgewählt. In kurzen Videos stellen sie ihre Auswahl vor und berichten von ihren persönlichen Erfahrungen im Projekt.
Informationen über die verwendeten Medien
Porträt Paul Goesch
Cabinet photograph of Paul Goesch
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Canadian Centre for Architecture
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Abmessung/Umfang
16,6 × 10,7 cm
Identifikator
DR1988:0016:004
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
Undatiert
Informationen über die verwendeten Medien
Intro - Unsere Auswahl für die Deutsche Digitale Bibliothek
Aus der Sammlung von
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Beschreibung
Intro-Video zur Ausstellung "Ich werde berühmt!"
Angaben zum Objekt
Typ
Video
Abmessung/Umfang
02:32
Material/Technik
mp4
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
mit: Laura Böhm, Almut Degener, Annekathrin Hill, Stefan Jürgens, Birgit Klaus, Jutta Melber, Sabine Steffens, Kathleen Tesmer, Maximilian Vogel , Redaktion: Eyleen Grinda; Produktion: Dario Niederprüm, Paul Ott; Musik: Georg Paco Ludwig Nitschke; Leihgeber: Sammlung Prinzhorn, Canadian Centre for Architecture
Zeit
2024
Ort
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, Brandenburg an der Havel
Weitere Informationen
Förderung
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
01
Familie
Informationen über die verwendeten Medien
Annekathrin Hill und Stefan Jürgens über ihre Exponatauswahl für das Kapitel "Familie"
Aus der Sammlung von
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Beschreibung
Video zum Kapitel "Familie" der Ausstellung "Ich werde berühmt!"
Angaben zum Objekt
Typ
Video
Abmessung/Umfang
03:42
Material/Technik
mp4
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
mit: Annekathrin Hill, Stefan Jürgens; Redaktion: Eyleen Grinda; Produktion: Dario Niederprüm, Paul Ott; Musik: Georg Paco Ludwig Nitschke; Leihgeber: Volker Manger, Sammlung Prinzhorn, Freundeskreis Paul Goesch
Zeit
2024
Ort
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, Brandenburg an der Havel
Weitere Informationen
Förderung
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Informationen über die verwendeten Medien
Paul Goeschs Mutter mit ihren Kindern im Hof der Berliner Stadtvilla
Berlin | nach 1897
Informationen über die verwendeten Medien
Paul Goeschs Mutter mit ihren Kindern im Hof der Berliner Stadtvilla (nach 1897)
Paul Goesch wird am 30. August 1885 in Schwerin geboren. Er ist das sechste von acht Geschwistern. Vor allem mit Heinrich und Lili bleibt Paul eng verbunden. Die wohlhabende Familie zieht später nach Berlin-Friedenau in eine Stadtvilla. Seine Mutter leidet an Depressionen und nimmt sich 1912 das Leben. Dies hinterlässt tiefe Spuren bei ihrem Sohn.
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Mein Vater
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
32 x 23,6 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/155
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
16. Februar 1921
Mein Vater
Paul Goesch | 1923
Informationen über die verwendeten Medien
Mein Vater
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
32 x 23,6 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/155
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
16. Februar 1921
Mein Vater (Paul Goesch, 1923)
Goeschs Vater ist Richter. Paul hat ein zwiespältiges Verhältnis zu ihm: Er respektiert und fürchtet ihn gleichzeitig. Das verarbeitet Paul Goesch auch in seiner Kunst. 1909 schreibt er einen Brief an seinen Vater. Darin bringt er seine Gefühle ihm gegenüber zum Ausdruck. Er schickt den Brief jedoch nie ab. Später wohnt Paul Goesch vorrübergehend in Berlin im Haus seines Vaters.„Ich habe eben zu Dir das Verhältnis wie zu einem Monarchen und muß immer mit dem Wunsch kämpfen, mein Leben nicht nach meinem, sondern nach deinem Willen einzurichten. Darum hasse ich Dich auch und muß Dich in jedem was ich Dir schreibe kränken, denn wie ein Fürst noch so gut sein kann, man muß ihn hassen, weil er ein Fürst ist und nicht ein Mensch wie andere Menschen.“
Akademie der Künste, Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Bericht über die Schulzeit
Paul Goesch | 1903
Informationen über die verwendeten Medien
Bericht über die Schulzeit (Paul Goesch, 1903)
Paul Goesch besucht das Prinz-Heinrich-Gymnasium in Berlin-Friedenau. Im Alter von 18 Jahren schreibt er einen Bericht über seine Schulzeit. In seinen ersten Schuljahren ist er ein schlechter Schüler. Er beschreibt sich selbst als „mürrisch und eingebildet“. Er ist häufig krank und fehlt in der Schule. Deshalb fühlt er sich einsam. Seine Schwester Lili ist oft „sein einziger Spielgefährt“.02
Paul Goesch als Architekt
Informationen über die verwendeten Medien
Birgit Klaus über ihre Exponatauswahl für das Kapitel "Paul Goesch als Architekt"
Aus der Sammlung von
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
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Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Beschreibung
Video zum Kapitel "Paul Goesch als Architekt" der Ausstellung "Ich werde berühmt!"
Angaben zum Objekt
Typ
Video
Abmessung/Umfang
03:10
Material/Technik
mp4
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
mit: Birgit Klaus; Redaktion: Eyleen Grinda; Produktion: Dario Niederprüm, Paul Ott; Musik: Georg Paco Ludwig Nitschke; Leihgeber: Canadian Centre for Architecture, Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Zeit
2024
Ort
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, Brandenburg an der Havel
Weitere Informationen
Förderung
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Informationen über die verwendeten Medien
Entwurf einer Gedächtnis-Halle
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Canadian Centre for Architecture
Angaben zum Objekt
Typ
Reprografie
Abmessung/Umfang
33,2 x 46,8 cm
Material/Technik
Zeichnung
Identifikator
DR1988:0253
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1911–1919
Entwurf einer Gedächtnis-Halle
Paul Goesch | 1911–1919
Informationen über die verwendeten Medien
Entwurf einer Gedächtnis-Halle
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Canadian Centre for Architecture
Angaben zum Objekt
Typ
Reprografie
Abmessung/Umfang
33,2 x 46,8 cm
Material/Technik
Zeichnung
Identifikator
DR1988:0253
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1911–1919
Entwurf einer Gedächtnis-Halle (Paul Goesch, 1911–1919)
Seit seiner Schulzeit interessiert sich Paul Goesch für Architektur. Nach einem Architektur-Studium wird er Bau-Beamter bei der Post. Ab 1917 kann Goesch aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in diesem Beruf arbeiten. Trotzdem nimmt er weiter an Wettbewerben teil. Goesch hat Spaß am Zeichnen und probiert neue Formen aus. Manche Entwürfe wirken durch runde Linien sehr lebendig. Andere sind scharfkantig wie Kristalle.Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Indischer Tempel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Canadian Centre for Architecture
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
20,8 x 32,9 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
DR1988:0105
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
nach 1920
Indischer Tempel
Paul Goesch | nach 1920
Informationen über die verwendeten Medien
Indischer Tempel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Canadian Centre for Architecture
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
20,8 x 32,9 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
DR1988:0105
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
nach 1920
Indischer Tempel (Paul Goesch, nach 1920)
Im Studium lernt Paul Goesch viel über europäische Architektur. Er beschäftigt sich mit verschiedenen Epochen: Antike, Mittelalter und Renaissance. Anregungen findet Goesch auch in der Architektur anderer Kulturen. Er ist sehr von den Tempelanlagen in Kambodscha beeindruckt. Diese sind damals als Abbildungen und Modelle im Berliner Völkerkunde-Museum zu sehen. Goesch greift deren Formen in seinen Werken auf.
„Der Zwinger, Dresden, und die Bauten in Cambodja (Siam) haben mir von früh an vorgeschwebt. Der erste Hof des Louvre hat mir großen Eindruck gemacht. Seit meinem 20. Jahre habe ich dauernd an phantastischen Architekturformen gearbeitet.“
Adolf Behne: Werkstattbesuche, in: Cicerone, 1920
Informationen über die verwendeten Medien
Architektur im Stil von Paul Goesch
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Simulation mithilfe Künstlicher Intelligenz
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
David Rojkowski
Zeit
2023
Architektur im Stil von Paul Goesch
David Rojkowski | 2023 | Simulation mithilfe Künstlicher Intelligenz
Informationen über die verwendeten Medien
Architektur im Stil von Paul Goesch
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Simulation mithilfe Künstlicher Intelligenz
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
David Rojkowski
Zeit
2023
Architektur im Stil von Paul Goesch (David Rojkowski, 2023, Simulation mithilfe Künstlicher Intelligenz)
Paul Goeschs Architektur-Entwürfe wurden nie gebaut. Der Künstler und Fotograf David Rojkowski suchte für unser Projekt weltweit nach den Spuren Paul Goeschs. Er hat sich gefragt: Wie könnten Gebäude aussehen, die von Goesch entworfen wurden? Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) schuf er Fotos von Gebäuden, die es nie gegeben hat.
03
Gedankenwelt
Informationen über die verwendeten Medien
Sabine Steffens über ihre Exponatauswahl für das Kapitel "Gedankenwelt"
Aus der Sammlung von
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Beschreibung
Video zum Kapitel "Gedankenwelt" der Ausstellung "Ich werde berühmt!"
Angaben zum Objekt
Typ
Video
Abmessung/Umfang
04:00
Material/Technik
mp4
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
mit: Sabine Steffens; Redaktion: Eyleen Grinda; Produktion: Dario Niederprüm, Paul Ott; Musik: Georg Paco Ludwig Nitschke; , Leihgeber: Freundeskreis Paul Goesch, Stiftung Sächsische Gedenkstätten | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein Sammlung Prinzhorn
Zeit
2024
Ort
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, Brandenburg an der Havel
Weitere Informationen
Förderung
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Das Ehepaar Heinrich und Gertrud Goesch
Aus der Sammlung von
Familienbesitz / Archiv Stefanie Poley, Köln
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Familienbesitz / Archiv Stefanie Poley, Köln, Foto: Atelier Hülsen, Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
Um 1906
Das Ehepaar Heinrich und Gertrud Goesch
Um 1906
Informationen über die verwendeten Medien
Das Ehepaar Heinrich und Gertrud Goesch
Aus der Sammlung von
Familienbesitz / Archiv Stefanie Poley, Köln
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Familienbesitz / Archiv Stefanie Poley, Köln, Foto: Atelier Hülsen, Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1906
Das Ehepaar Heinrich und Gertrud Goesch (um 1906)
1908 zieht Paul Goesch zu seinem Bruder Heinrich. Dieser wohnt mit seiner Frau Gertrud, einer Cousine von Käthe Kollwitz, in Niederpoyritz bei Dresden. Heinrich und Paul Goesch verstehen sich gut. Sie arbeiten zusammen an Texten und Gedichten. Das Haus der Goeschs ist ein Treffpunkt für viele Künstler*innen und Denker*innen. Sie diskutieren über Kunst, Architektur und Philosophie. Einer der Gäste ist der Schriftsteller Paul Fechter.
Informationen über die verwendeten Medien
Paul Fechter über das Leben in der Schlossvilla in Niederpoyritz
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Angaben zum Objekt
Typ
Audio
Teil von
Menschen und Zeiten, Gütersloh 1948
Abmessung/Umfang
1:21
Material/Technik
mp3
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2024
Der Schriftsteller Paul Fechter berichtet über das Leben in der Niederpoyitzer Schlossvilla in Niederpoyritz.
Paul Fechter: Menschen und Zeiten, Gütersloh 1948
Informationen über die verwendeten Medien
Teil einer Wandmalerei aus der Turnhalle in Laubegast
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Sächsische Gedenkstätten | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
Angaben zum Objekt
Typ
Wandmalerei
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
um 1909
Teil einer Wandmalerei aus der Turnhalle in Laubegast
Paul Goesch | um 1909
Informationen über die verwendeten Medien
Teil einer Wandmalerei aus der Turnhalle in Laubegast
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Sächsische Gedenkstätten | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
Angaben zum Objekt
Typ
Wandmalerei
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
um 1909
Teil einer Wandmalerei aus der Turnhalle in Laubegast (Paul Goesch, um 1909)
Ein anderer Gast im Haus der Goeschs ist Eberhard Goellner. Der Bildhauer arbeitet in einer alten Turnhalle in Laubegast bei Dresden. Paul Goesch darf die Wände dieser Turnhalle bemalen. Es ist seine erste größere künstlerische Arbeit. Das Werk wird bald wieder weiß übermalt. Im Jahr 2008 werden einige Teile der Wandmalerei gerettet.Informationen über die verwendeten Medien
Paul Fechter über Paul Goeschs Wandmalerei in Laubegast bei Dresden
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Angaben zum Objekt
Typ
Audio
Teil von
Menschen und Zeiten, Gütersloh 1948
Abmessung/Umfang
1:01
Material/Technik
mp3
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2024
Der Schriftsteller Paul Fechter beschreibt Paul Goeschs Wandmalerei in Laubegast bei Dresden.
Paul Fechter: Menschen und Zeiten, Gütersloh 1948
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Indischer Tempel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
10,4 x 8,1 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/355 (2015)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
30. März 1923
Indischer Tempel
Paul Goesch | 1923
Informationen über die verwendeten Medien
Indischer Tempel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
10,4 x 8,1 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/355 (2015)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
30. März 1923
Indischer Tempel (Paul Goesch, 1923)
Paul Goesch interessiert sich sehr für Religionen. Neben dem Christentum zum Beispiel für den Buddhismus. Auch die Anthroposophie ist sehr wichtig für ihn. Dieses Weltbild verbindet Wissenschaft und Philosophie, Christentum und Buddhismus. Viele Bilder von Paul Goesch zeigen religiöse Bauwerke, darunter auch diesen indischen Tempel.
„Religion befriedigt die Bedürfnisse der Einsamkeit. ‚Ich befasse mich deshalb mit religiösen Problemen besonders dann, wenn ich für mich allein bin.‘“
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
04
Paul Goesch in der Kunstszene
Informationen über die verwendeten Medien
Jutta Melber über ihre Exponatauswahl für das Kapitel "Paul Goesch in der Kunstszene"
Aus der Sammlung von
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Beschreibung
Video zum Kapitel "Paul Goesch in der Kunstszene" der Ausstellung "Ich werde berühmt!"
Angaben zum Objekt
Typ
Video
Abmessung/Umfang
03:39
Material/Technik
mp4
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
mit: Jutta Melber; Redaktion: Eyleen Grinda; Produktion: Dario Niederprüm, Paul Ott; Musik: Georg Paco Ludwig Nitschke; , Leihgeber: Kunsthalle Mannheim, Bundesarchiv Berlin, Sammlung Prinzhorn, Bundesarchiv Berlin, Sammlung Prinzhorn
Zeit
2024
Ort
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, Brandenburg an der Havel
Weitere Informationen
Förderung
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Informationen über die verwendeten Medien
Das jüngste Gericht
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Kunsthalle Mannheim
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
16,6 x 20,7 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
G1376
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1920
Das jüngste Gericht
Paul Goesch | 1920
Informationen über die verwendeten Medien
Das jüngste Gericht
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Kunsthalle Mannheim
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
16,6 x 20,7 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
G1376
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1920
Das jüngste Gericht (Paul Goesch, 1920)
In den 1920er Jahren gehört Paul Goesch zu den Vorreiter*innen der modernen Kunst. Als erstes Museum kauft die Kunsthalle Mannheim fünf Werke von ihm. Dazu gehört „Das jüngste Gericht“: Jesus Christus in weißer Kleidung trennt die Erlösten von den Verdammten. Paul Goesch reiht sich mit seinem Bild in eine künstlerische Tradition ein. Viele Maler*innen vor ihm haben dieses Motiv ähnlich dargestellt.
„In der Ausstellung, die der ‚Arbeitsrat für Kunst‘ als erste im Osten Berlins für Arbeiter eröffnete, wurden Göschs Bilder besonders freudig von den Besuchern aufgenommen. Die Kunsthalle in Mannheim hat als erste öffentliche Sammlung Arbeiten von Paul Gösch erworben.“
Adolf Behne: Werkstattbesuche, in: Cicerone, 1920
Informationen über die verwendeten Medien
Blick in eine Ausstellung des Arbeitsrats für Kunst
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Bundesarchiv Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Identifikator
183-1983-1215-501
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
24. Januar 1920
Blick in eine Ausstellung des Arbeitsrats für Kunst
1920
Informationen über die verwendeten Medien
Blick in eine Ausstellung des Arbeitsrats für Kunst
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Bundesarchiv Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Identifikator
183-1983-1215-501
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
24. Januar 1920
Blick in eine Ausstellung des Arbeitsrats für Kunst (1920)
1919 zieht Paul Goesch nach Berlin. Dort tritt er dem Arbeitsrat für Kunst bei. Die Gruppe will der Bevölkerung Kunst näherbringen. Sie organisiert Ausstellungen in Berlin. Auch Bilder von Paul Goesch sind dort zu sehen. Das Besondere an diesen Ausstellungen: Nicht nur ausgebildete Künstler*innen stellen dort ihre Bilder aus. Auch Kinder und Arbeiter*innen dürfen ihre Kunstwerke zeigen.Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Ohne Titel (Tor)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
29,1 x 22,7 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/100
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1920
Ohne Titel (Tor)
Paul Goesch | 1920
Informationen über die verwendeten Medien
Ohne Titel (Tor)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
29,1 x 22,7 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/100
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1920
Ohne Titel [Tor] (Paul Goesch, 1920)
Paul Goeschs Landschaften und Gebäude sind auf fantastische Art und Weise zersplittert. Viele seiner Bilder sind farbenfroh und ausdrucksstark. Goesch reduziert Formen auf geometrische Figuren. Ornamente haben für ihn eine große Bedeutung. Sein Gesamtwerk lässt sich keinem konkreten Stil zuweisen. Goeschs Bilder werden häufig mit denen des Künstlers Paul Klee verglichen.
„Rauschartiger Reichtum in Triumphtoren, in Entwürfen für ein Theaterfoyer, in einer phantastischen Türrahmung. Ich wüßte außer Paul Klee niemanden, der dem Schaffensquell des Ornamentes bei uns so nahe ist wie Gösch. Seine dekorativen und ornamentalen Arbeiten enthalten eine Fülle von Anregungen. Das Ornament ist für Gösch nichts, daß ‚erfunden‘ werden müßte, sein Ornament erfindet sich, beziehungsreiche Form im freien leichten Spiel nach allen Seiten, selbst. Einige Zeichnungen wirken als Bühnendekorationen von großer Schönheit. Vielleicht gewinnt sich eine Bühne für diesen Künstler.“
Adolf Behne: Werkstattbesuche, in: Cicerone, 1920
05
Als Künstler in der Psychiatrie
Informationen über die verwendeten Medien
Almut Degener und Maximilian Vogel über ihre Exponatauswahl für das Kapitel "Als Künstler in der Psychiatrie"
Aus der Sammlung von
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Beschreibung
Video zum Kapitel "Als Künstler in der Psychiatrie" der Ausstellung "Ich werde berühmt!"
Angaben zum Objekt
Typ
Video
Abmessung/Umfang
04:34
Material/Technik
mp4
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
mit: Almut Degener, Maximilian Vogel; Redaktion: Eyleen Grinda; Produktion: Dario Niederprüm, Paul Ott; Musik: Georg Paco Ludwig Nitschke; Leihgeber: Sammlung Prinzhorn
Zeit
2024
Ort
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, Brandenburg an der Havel
Weitere Informationen
Förderung
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Auf dem Flur
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Zeichnung
Abmessung/Umfang
16 x 20,6 cm
Material/Technik
Kreiden auf Papier
Identifikator
1090/15 (2014)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1918
Auf dem Flur
Paul Goesch | 1918
Informationen über die verwendeten Medien
Auf dem Flur
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Zeichnung
Abmessung/Umfang
16 x 20,6 cm
Material/Technik
Kreiden auf Papier
Identifikator
1090/15 (2014)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1918
Auf dem Flur (Paul Goesch, 1918)
1917 bis 1919 lebt Paul Goesch in der Psychiatrie Schwetz (heute: Świecie, Polen). In dieser Zeit entsteht das Bild „Auf dem Flur“. Wahrscheinlich zeigt es eine Szene aus dem Alltag der Psychiatrie. Über Paul Goeschs Leben dort ist nur wenig bekannt. In den Akten schreiben die Ärzt*innen hauptsächlich über seine Krankheit. Oft äußern sie sich sehr abwertend über ihn. Wie er sich fühlt, wissen wir nicht.Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Holzschnitt zur Geschichte „Isaac bekommt Rebecca zum Weibe“
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Holzschnitt
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1923
Holzschnitt zur Geschichte „Isaac bekommt Rebecca zum Weibe“
Paul Goesch | 1923
Informationen über die verwendeten Medien
Holzschnitte zur Geschichte „Isaac bekommt Rebecca zum Weibe“
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Heft
Material/Technik
Holzschnitt
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1923
Zwei Holzschnitte zur Geschichte „Isaac bekommt Rebecca zum Weibe“ (Paul Goesch, 1923)
Zu Beginn der 1920er Jahre hat sich Paul Goesch einen Namen in der Kunstwelt gemacht, 1923 wird er beauftragt, zwei Bilder zu einer biblischen Geschichte anzufertigen. Zu dieser Zeit ist er bereits seit zwei Jahren in der Psychiatrie Göttingen. Er reicht zwei Holzschnitte ein. Um Holzschnitte herzustellen, schneidet man Bilder in Holzplatten, die dann gedruckt werden. Goeschs Holzschnitte zeigen besonders gut, wie er mit Ornamenten arbeitet.„Zu einer Zeit [...] wurde ihm vom Hadern-Verlag ein Druckheft zugesandt, das zur Veröffentlichung bestimmt war. Zu einem biblischen Text hatte ihr Sohn zwei für mein Empfinden recht gute Holzschnitte [...] geliefert. 20 Exemplare des Heftchens sollen mit kolorierten Holzschnitten als Luxus-Exemplare herauskommen. Die von Ihrem Sohn durchgeführte Kolorierung der Holzschnitte ist trotz seines krankhaften Zustandes recht gut ausgefallen.“
Niedersächsisches Landesarchiv Hannover
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Zeitunglesen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
32,8 x 20,8 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/26
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1918
Zeitunglesen
Paul Goesch | 1918
Informationen über die verwendeten Medien
Zeitunglesen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
32,8 x 20,8 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/26
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1918
Zeitunglesen (Paul Goesch, 1918)
Paul Goeschs Schwester Lili lebt mit ihrer Familie in Göttingen. 1921 kommt Goesch in die dortige Psychiatrie, wahrscheinlich, damit er in ihrer Nähe ist. Paul Goesch hat ein enges Verhältnis zu seinen Neffen und Nichten. Sie besuchen ihn oft in der Psychiatrie und erleben ihn als liebevollen Onkel. In besonderer Erinnerung behalten sie den Geruch nach Farbe und Tabak.„Paul bewohnte ein Dachstübchen in dem wir ihn jeden Tag besuchen durften. Es roch für uns Kinder immer herrlich nach Pfeifentabak – er rauchte unentwegt – und Farben.“
Akademie der Künste, Berlin
06
Ermordung
Informationen über die verwendeten Medien
Kathleen Tesmer über ihre Exponatauswahl für das Kapitel "Ermordung"
Aus der Sammlung von
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Beschreibung
Video zum Kapitel "Ermordung" der Ausstellung "Ich werde berühmt!"
Angaben zum Objekt
Typ
Video
Abmessung/Umfang
03:18
Material/Technik
mp4
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
mit: Kathleen Tesmer; Redaktion: Eyleen Grinda; Produktion: Dario Niederprüm, Paul Ott; Musik: Georg Paco Ludwig Nitschke; Leihgeber: Gedenkstätten Brandenburg an der Havel, Freundeskreis Paul Goesch
Zeit
2024
Ort
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, Brandenburg an der Havel
Weitere Informationen
Förderung
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Informationen über die verwendeten Medien
Bettenhäuser der Psychiatrie Teupitz
Um 1910
Informationen über die verwendeten Medien
Bettenhäuser der Psychiatrie Teupitz (um 1910)
1933 übernehmen die Nazis die Macht. Für sie gelten Menschen mit psychischen Krankheiten als „minderwertig“. Die Lebensbedingungen von Psychiatrie-Patient*innen verschlechtern sich. 1934 wird Paul Goesch in die Psychiatrie Teupitz bei Berlin verlegt. Dort sind viele Ärzt*innen und Pfleger*innen NSDAP-Mitglied. Über Paul Goeschs Zeit in Teupitz wissen wir nur wenig.
„Als wir 1934 nach Hildesheim strafversetzt wurden, kam Onkel Paul in eine Anstalt nach Berlin Teupitz. Dort hat er es ganz schlecht gehabt. […] Man liess ihn nicht mehr Malen.“
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Informationen über die verwendeten Medien
Anstaltsscheune des Alten Zuchthauses in Brandenburg an der Havel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1925
Anstaltsscheune des Alten Zuchthauses in Brandenburg an der Havel
Um 1925
Informationen über die verwendeten Medien
Anstaltsscheune des Alten Zuchthauses in Brandenburg an der Havel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Gedenkstätten Brandenburg an der Havel
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1925
Anstaltsscheune des Alten Zuchthauses in Brandenburg an der Havel (um 1925)
Zwischen 1940 und 1941 ermorden die Nazis in der „Aktion T4“ über 70.000 Psychiatrie-Patient*innen. Eine der sechs Tötungsanstalten befindet sich im Alten Zuchthaus in Brandenburg an der Havel. In der Anstaltsscheune haben die Nazis eine Gaskammer eingebaut. Am 22. August 1940 wird Paul Goesch mit 28 anderen Patient*innen aus Teupitz nach Brandenburg gebracht und noch am gleichen Tag ermordet.Informationen über die verwendeten Medien
Brief an Rudolf Redepenning
Landesanstalt Hartheim | 23. September 1940
Informationen über die verwendeten Medien
Brief an Rudolf Redepenning (Landesanstalt Hartheim, 23. September 1940)
Die Ermordung der Patient*innen soll geheim bleiben. Die Nazis belügen die Familien der Opfer. In einem Brief an seine Familie steht, Paul Goesch sei am 5. September 1940 in der Landesanstalt Hartheim an einer Lungenentzündung gestorben. Die Familie erfährt erst viele Jahre später, dass Paul Goesch in Brandenburg an der Havel ermordet wurde.07
Künstlerische Vielfalt
Informationen über die verwendeten Medien
Laura Böhm über ihre Exponatauswahl für das Kapitel "Künstlerische Vielfalt"
Aus der Sammlung von
Geddenkstätten Brandenburg an der Havel
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Rechteinformation
Geddenkstätten Brandenburg an der Havel
Beschreibung
Video zum Kapitel "Künstlerische Vielfalt" der Ausstellung "Ich werde berühmt!"
Angaben zum Objekt
Typ
Video
Abmessung/Umfang
03:41
Material/Technik
mp4
Sprache
deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
mit: Laura Böhm; Redaktion: Eyleen Grinda; Produktion: Dario Niederprüm, Paul Ott; Musik: Georg Paco Ludwig Nitschke; Leihgeber: Sammlung Prinzhorn
Zeit
2024
Ort
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, Brandenburg an der Havel
Weitere Informationen
Förderung
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Sonnenuntergang in Göttingen
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
16,6 x 20,8 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/209
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1921
Sonnenuntergang in Göttingen
Paul Goesch | 1921
Informationen über die verwendeten Medien
Sonnenuntergang in Göttingen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
16,6 x 20,8 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/209
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1921
Sonnenuntergang in Göttingen (Paul Goesch, 1921)
Paul Goeschs Bilder sind sehr vielfältig. Er benutzt unterschiedliche Techniken und beschäftigt sich mit verschiedenen Themen. Goesch steht dabei in engem Kontakt mit Künstler*innen, die ähnlich denken. Seine Ideen und sein Malstil sind typisch für seine Zeit: Paul Goesch nutzt Farben jenseits der realistischen Darstellung. Seine Landschaften, Gebäude und Porträts sind farbenfroh und abstrakt.
„Immer ist sein Farbgefühl von letzter Feinheit, von einer nachtwandlerischen Sicherheit, weil er nicht eingreift in das Walten der Farben, nichts ‚will‘. Er ‚beherrscht‘ die Farben und die Linien nicht – er läßt sie frei. Nicht wer die Farben beherrscht, ist Künstler, sondern wer sie liebt – meinetwegen der Dilettant, jedenfalls nie der Artist.“
Adolf Behne über Paul Goeschs Umgang mit Farben
Adolf Behne: Werkstattbesuche, in: Cicerone, 1920
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Mutter Gottes
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Zeichnung
Abmessung/Umfang
34,1 x 29 cm
Material/Technik
Federzeichnung auf Pergamentpapier
Identifikator
1090/229 (2014)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1922
Mutter Gottes
Paul Goesch | 1922
Informationen über die verwendeten Medien
Mutter Gottes
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Zeichnung
Abmessung/Umfang
34,1 x 29 cm
Material/Technik
Federzeichnung auf Pergamentpapier
Identifikator
1090/229 (2014)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
1922
Mutter Gottes (Paul Goesch, 1922)
Paul Goesch ist evangelisch getauft und aufgewachsen. Das Christentum spielt in seinem Leben eine große Rolle. Er ist beeindruckt von der Pracht der katholischen Kirchen. Häufig malt er Geschichten aus der Bibel oder andere religiöse Motive. Viele seiner Bilder zeigen Maria, die Mutter Gottes. Als Architekt entwirft Paul Goesch viele Kirchen und weitere religiöse Bauten.
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt von Ohne Titel (Köpfe, Pferd)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
5,1 x 4,4 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/333 (2014)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
undatiert
Ohne Titel [Köpfe, Pferd]
Paul Goesch | undatiert
Informationen über die verwendeten Medien
Ohne Titel (Köpfe, Pferd)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gouache
Abmessung/Umfang
5,1 x 4,4 cm
Material/Technik
Gouache auf Papier
Identifikator
1090/333 (2014)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Paul Goesch
Zeit
undatiert
Ohne Titel [Köpfe, Pferd]
Ohne Titel [Köpfe, Pferd] (Paul Goesch, undatiert)
Auch in der Psychiatrie malt Paul Goesch weiterhin sehr viel. In Göttingen bekommt er Farben und Papier von seiner Familie. Wenn die Farben knapp werden, mischt er welche aus zerriebenen Buntstiften und Wasser. Weil er oft kein Zeichenpapier hat, benutzt er Schmierpapier. Goesch fertigt auch kleine Kunstwerke aus Material an, das er im Alltag findet.
„Oft geht er vom Material aus, zum Beispiel irgendeinem Stückchen Pappkarton, das gepreßt ist oder irgendeinen Aufdruck hat.“
Eintrag in Paul Goeschs Göttinger Krankenakte, 24. Januar 1926
Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Eine virtuelle Ausstellung von
Virtuelle Ausstellung „Ich werde berühmt!“ Leben und Werk des Paul Goesch.
Eine Ausstellung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten / Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde Brandenburg an der Havel und des Stadtmuseums Brandenburg an der Havel, 2024.
Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Team
Laura Böhm, Almut Degener, Annekathrin Hill, Stefan Jürgens, Birgit Klaus, Jutta Melber, Sabine Steffens, Kathleen Tesmer, Maximilian Vogel
Gesamtleitung
Dr. Sylvia de Pasquale
Konzeption und Projektleitung
Almut Degener, Eyleen Grinda, Maximilian Vogel
Ehrenamtliche Ausstellungsmacher*innen
Laura Böhm, Birgit Klaus, Jutta Melber, Sabine Steffens, Kathleen Tesmer
Hauptamtliche Ausstellungsmacher*innen
Almut Degener, Annekathrin Hill, Stefan Jürgens, Maximilian Vogel
Redaktionelle Arbeit
Almut Degener, Eyleen Grinda, Maximilian Vogel
Videoproduktion
Dario Niederprüm, Paul Ott
Musikalische Begleitung
Georg Paco Ludwig Nitschke
Impressum
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz 3
16515 Oranienburg
Direktor:
Prof. Dr. Axel Drecoll
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Horst Seferens
Sitz: Oranienburg
+49 (0)3301 810912
sekretariat [at] stiftung-bg.de
Als Anbieter von DDBstudio verantwortlich im Sinne des Medienstaatsvertrags:
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gesetzlich vertreten durch ihren Vizepräsidenten, handelnd für das durch Verwaltungs- und Finanzabkommen zwischen Bund und Ländern errichtete Kompetenznetzwerk
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Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
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Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
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