Urformen
Eiszeitkunst zum Anfassen
Eine virtuelle Ausstellung von
Von Höhlenbären und rauschenden Festen - ein virtueller Ausstellungsbesuch durch die Kunst der Eiszeit auf der Schwäbischen Alb
Die Ausstellung "Urformen. Eiszeitkunst zum Anfassen" war vom 15.12.2023-05.05.2024 im Ständesaal des Landesmuseums Württemberg in Stuttgart zu sehen und hatte den Anspruch, auch blinden und seheingeschränkten Personen den Zugang zur Kunst der Eiszeit zu ermöglichen.
An insgesamt fünf Stationen wurden Eiszeitfiguren aus der steinzeitlichen Sammlung des Landesmuseums Württemberg, samt vergrößerter Kopien zum Anfassen, präsentiert.
Ergänzend konnten die Kunstwerke durch Tast-, Hör- und Riechstationen mit verschiedenen Sinnen erlebt werden.
Reisen Sie mit uns durch die Zeit zurück und erfahren Sie mehr über die Ausstellung und die spannenden Hintergründe der Figuren!
Informationen über die verwendeten Medien
Station Mammut
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Interaktive Station zum eiszeitlichen Kunstwerk "Mammut aus dem Geißenklösterle" in der Sonderausstellung "Urformen"
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotographen: Jonathan Leliveldt, Alexander Lohmann, Landesmuseum Württemberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Raumansicht "Urformen"
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Raumansicht zur Sonderausstellung "Urformen" im Ständesaal des Landesmuseum Württemberg
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotographen: Jonathan Lelivelt, Alexander Lohmann, Landesmuseum Württemberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Interaktive Station "Tanzende Frau
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Interaktive Station zu den "Tanzenden Frauen" in der Sonderausstellung "Urformen"
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotographen: Jonathan Lelivelt, Alexander Lohmann, Landesmuseum Württemberg
Weitere Informationen
01
Einführung
Seit mindestens 40.000 Jahren, dem Beginn der jüngeren Altsteinzeit, erschafft der Mensch Kunstwerke. In Form von Kleinplastiken, Höhlenmalereien oder Gravuren sind diese bis heute überliefert.
Am Anfang wurden vor allem Tiere wie Höhlenlöwen, Mammuts oder Bären abgebildet. Ab etwa 32.000 Jahren vor heute gehören immer häufiger auch Frauen zu den wiedergegebenen Motiven.
Für die Eiszeitkunst sind die Höhlen der Schwäbischen Alb sehr bedeutend. Sechs von ihnen (wie auf dem Schaubild zu sehen) gehören seit 2017 zum UNESCO Weltkulturerbe. Seit über 160 Jahren erforschen Archäolog*innen hier das Leben der Menschen der jüngeren Altsteinzeit.
Informationen über die verwendeten Medien
Höhlen der Schwäbischen Alb mit Eiszeitkunst
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Höhlen der Schwäbischen Alb, welche aufgrund ihrer bedeutenden Eiszeitkunst seit 2017 zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.
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Informationen über die verwendeten Medien
Löwenköpfchen
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Seitenansicht des Löwenköpfchens aus der Vogelherdhöhle im Lonetal (Niederstotzingen)
Angaben zum Objekt
Teil von
Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin, 1993: Steinzeit, Stuttgart, S. 54 Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.), 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart, S. 21 Wagner, E., 1981: Eine Löwenkopfplastik aus Elfenbein von der Vogelherdhöhle, In: Fundberichte Baden-Württemberg, 6, S. 29-58. Landesmuseum Württemberg, 2012: LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung, Stuttgart, S. 54.
Abmessung/Umfang
Länge: 29,5 mm, Höhe: 21,1 mm, Durchmesser: ursprünglich ca. 15 mm
Material/Technik
Mammutelfenbein
Identifikator
Inventarnummer: V 72,38 und S 2020,1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
45.000-32.000 Jahre vor heute, Aurignacien, Jungpaläolithikum
Ort
Fundort: Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen im Lonetal
Zeitgleich mit der Einwanderung des modernen Menschen aus Afrika finden sich die ältesten Kunstwerke in Europa: kleine Tierfiguren aus Mammutelfenbein auf der Schwäbischen Alb und Höhlenmalereien in der Grotte Chauvet (Frankreich). Die Darstellungen sind detailgetreu und realistisch. Sie zeugen von einer genauen Beobachtung durch die Menschen der Altsteinzeit.
Höhlenlöwen sind in diesen beiden Kunstgattungen häufig vertreten. Im Vergleich zeigen sich deutliche Übereinstimmungen bei den aufgerichteten Ohren, den überbetonten Tränenkanälen unterhalb der Augen und der detailreichen Schnauze.
Unabhängig von der großen räumlichen Entfernung (550 km) bestand offenbar zwischen beiden Regionen eine kulturelle Verbundenheit in der Wahrnehmung und Gestaltung der Tiere.
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Panneau des Lions de l'original de la grotte Chauvet
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Löwendarstellungen in der Grotte Chauvet in Frankreich bzw. deren Replik im Museum Anthropos (Brno, Tschechische Republik).
Weitere Informationen
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Löwenköpfchen
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Seitenansicht des Löwenköpfchens aus der Vogelherdhöhle im Lonetal (Niederstotzingen)
Angaben zum Objekt
Teil von
Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin, 1993: Steinzeit, Stuttgart, S. 54 Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.), 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart, S. 21 Wagner, E., 1981: Eine Löwenkopfplastik aus Elfenbein von der Vogelherdhöhle, In: Fundberichte Baden-Württemberg, 6, S. 29-58. Landesmuseum Württemberg, 2012: LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung, Stuttgart, S. 54.
Abmessung/Umfang
Länge: 29,5 mm, Höhe: 21,1 mm, Durchmesser: ursprünglich ca. 15 mm
Material/Technik
Mammutelfenbein
Identifikator
Inventarnummer: V 72,38 und S 2020,1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
45.000-32.000 Jahre vor heute, Aurignacien, Jungpaläolithikum
Ort
Fundort: Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen im Lonetal
Informationen über die verwendeten Medien
Replik Löwenköpfchen
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Replik des Löwenköpfchens aus der Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen
Angaben zum Objekt
Typ
Replik
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Jonathan Leliveldt, Landesmuseum Württemberg
Weitere Informationen
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Hörstation "Auf der Jagd"
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Hörstation "Auf der Jagd"
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Stehender Bär aus dem Geißenklösterle bei Blaubeuren
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Beschreibung
Stehende Bärenfigur aus dem Geißenklösterle bei Blaubeuren
Angaben zum Objekt
Teil von
Hahn, J. (1988): Das Geißenklösterle I. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, Band 26. Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin (1993): Steinzeit. Stuttgart, S. 54.
Abmessung/Umfang
H. 5,0 cm, B. 1,9 cm, T. 2,1 cm
Material/Technik
Mammutelfenbein
Identifikator
Inventarnummer: S 89,14c
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
45.000-32.000 Jahre vor heute, Aurignacien, Jungpaläolithikum
Ort
Fundort: Geißenklösterle bei Blaubeuren-Weiler
Während der jüngeren Altsteinzeit hielten sich Menschen nur zeitweise in den Höhlen der Schwäbischen Alb auf. Ihr Leben war von einer hohen Mobilität gekennzeichnet, um Rohstoffe und Nahrungsmöglichkeiten optimal zu nutzen. Dementsprechend waren auch Werkzeuge und andere Gebrauchsgegenstände an diese Lebensweise angepasst und wurden auf die Wanderungen mitgenommen. Das gilt auch für die kleinen Figuren.
Einige besaßen Ösen und konnten als Anhänger getragen werden, andere wurden vielleicht in einem Beutel transportiert. Die Figuren wurden gerne in die Hand genommen. Die durch häufiges Anfassen verrundete Schnauze des Bären aus der Geißenklösterle-Höhle zeigt dies deutlich. Als Material für die Figuren diente überwiegend Zahnbein aus dem Inneren von Mammutstoßzähnen. Das Schnitzen erfolgte mit Feuersteinklingen.
Als Wohnraum wurde der Eingangsbereich der Höhlen bevorzugt. Dabei waren die Menschen auch immer wieder Gefahren ausgesetzt, da sie sich den Lebensraum mit bedrohlichen Nachbarn teilten. Die Höhlen boten zwar einerseits Schutz vor schlechtem Wetter, andererseits lebten in den hinteren Bereichen Höhlenbären. Aufgerichtet waren diese bis zu 3,50 Meter groß. Nur während ihrer Winterruhe war es für den Menschen weniger riskant, sich mit einem Bären in derselben Höhle aufzuhalten. Umgekehrt konnte dies für den schlafenden und geschwächten Höhlenbären eine Gefahr darstellen.
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Bärendarstellung Elin Doka
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Bärendarstellung der Künstlerin Elin Doka in der Ausstellung "Urformen"
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotographen: Jonathan Leliveldt, Alexander Lohmann, Landesmuseum Württemberg Künstlerin: Elin Doka
Weitere Informationen
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Key Visual Ausstellung Urformen 2023
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Original und Nachschnitzung des Bären aus dem Geißenklösterle
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotographen: Jonathan Leliveldt & Alexander Lohmann, Landesmuseum Württemberg & Thomas Gelfort, Dieburg
Weitere Informationen
Das Tier diente aber nicht nur als Fleisch-, Fell- und Lederquelle, sondern auch als Vorbild für die Eiszeitkunst. Ein Beispiel dafür ist wiederum die kleine Bärenfigur aus dem Geißenklösterle. Sie wurde in elf Teilen im Eingangsbereich der Höhle gefunden und anschließend zusammengesetzt. Die Figur ist jedoch nicht vollständig erhalten. Sie wurde für die Ausstellung ergänzt. Am Anfang wurde sie als aggressiv interpretiert, da das Tier in voller Größe sehr beeindruckend und furchteinflößend wirkt. Ein Blick auf die Darstellung des Bären in anderen Kulturen, wie zum Beispiel bei den Inuit, zeigt, dass Bären auch eine friedliche und spielerische Seite haben. An diese erinnert die ergänzte Figur, die eine fast tanzende Haltung einnimmt.
Wie wirkt diese Figur auf Sie?
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Tanzende Frauen - Rippenfragment
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
Beschreibung
Beidseitig fragmentiertes Rippenstück mit Ritzungen von stilisierten Frauen mit Rötelresten.
Angaben zum Objekt
Teil von
Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin, 1993: Steinzeit, Stuttgart, S. 55. Albrecht, Gert, 1988/89: Frauengravierungen auf magdalénienzeitlichen Knochenfragmenten vom Petersfels in Südwestdeutschland, In: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft Wien, Band 118/119, S. 27-32.
Abmessung/Umfang
L 3,5 cm, B. 1,9 cm, D. 0,4 cm
Material/Technik
Knochen
Identifikator
Inventarnummer: V 75,1-3
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
17.000-13.000 Jahre vor heute, Magdalénien, Jungpaläolithikum
Ort
Fundort: Engen-Bittelbronn, Petersfels, Landkreis Konstanz
Feste waren für die Menschen der jüngeren Altsteinzeit genauso wichtig wie für uns heute. Das gemeinsame Feiern und der Austausch stärkten den Zusammenhalt und dienten der Kommunikation zwischen verschiedenen Gruppen. Zu den Festen gehörten Musik, Tanz und vermutlich auch gemeinschaftliche Mahlzeiten. Daher finden sich unter den Eiszeitfiguren auch tanzende Menschen.
Dabei handelt es sich durchweg um Frauen, die in der Seitenansicht ohne Kopf auf abstrakte Weise dargestellt sind. Sie befinden sich in einer leichten Hocke, wodurch das Gesäß betont erscheint. Nur wenige Frauen haben Arme oder Brüste.
Neben den plastischen Figuren gibt es auch auf Schieferplatten und Tierknochen eingeritzte Frauendarstellungen. Eine dieser Frauenfiguren können Sie hier sehen. Im Original besteht diese aus Gagat, einem pechschwarzen, sehr harten Material. Es handelt sich dabei ursprünglich um fossiles Holz, dass nach Jahrtausenden der Verwitterung und enormen Sedimentdruck in Kohle umgewandelt wurde.
Das Motiv der abstrakten Frauenfiguren ist typisch für die Zeit und findet sich auch auf zweidimensionalen Kunstwerken wie einer Rentierrippe vom Petersfels. Auf dieser finden sich Einritzungen, die als in Reihe, von rechts nach links tanzende Frauen interpretiert werden. Die Oberkörper sind als spitze Dreiecke ausgebildet, im unteren Bereich sind die Beine mit betontem Gesäß erkennbar. Die Fläche dazwischen weist keine Ritzungen auf.
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Kleine Frauenfigur aus Gagat
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Beschreibung
Frauenfigur aus Gagat mit möglicher Öse zum Tragen
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
Länge: 3.6 cm Breite: 0.8 cm Tiefe: 1.2 cm
Material/Technik
Gagat
Identifikator
Inventarnummer: Dep 2008/6
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Peter Gaul, Badisches Landesmuseum, Karlsruhe
Zeit
um 12500 v. Chr., Magdalénien, Jungpaläolithikum
Ort
Fundort: Petersfels bei Engen
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Tanzende Frauen - Rippenfragment
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
Beschreibung
Beidseitig fragmentiertes Rippenstück mit Ritzungen von stilisierten Frauen mit Rötelresten.
Angaben zum Objekt
Teil von
Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin, 1993: Steinzeit, Stuttgart, S. 55. Albrecht, Gert, 1988/89: Frauengravierungen auf magdalénienzeitlichen Knochenfragmenten vom Petersfels in Südwestdeutschland, In: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft Wien, Band 118/119, S. 27-32.
Abmessung/Umfang
L 3,5 cm, B. 1,9 cm, D. 0,4 cm
Material/Technik
Knochen
Identifikator
Inventarnummer: V 75,1-3
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
17.000-13.000 Jahre vor heute, Magdalénien, Jungpaläolithikum
Ort
Fundort: Engen-Bittelbronn, Petersfels, Landkreis Konstanz
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Tanzende Frauen - Elin Doka
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
Beschreibung
Tanzende Frauen, ein Kunstwerk von Elin Doka für die Ausstellung "Urformen" am Landesmuseum Württemberg
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotographen: Jonathan Leliveldt, Alexander Lohmann, Landesmuseum Württemberg, Künstlerin: Elin Doka
Weitere Informationen
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Audiofile "Feiern in der Eiszeit"
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
Beschreibung
Hörspiel "Ein Fest am Petersfels"
Angaben zum Objekt
Sprache
Deutsch
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Mammutfigur Geißenklösterle
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Mammutfigur aus Elfenbein aus dem Geißenklösterle bei Blaubeuren.
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
L 6,7 cm, B 2,9 cm
Material/Technik
Mammut-Elfenbein
Identifikator
S 89/14b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph:Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
Aurignacien, Jungpaläolithikum
Ort
Fundort: Geißenklösterle bei Blaubeuren-Weiler
Informationen über die verwendeten Medien
Querschnitt Mammutstoßzahn
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Querschnitt eines Mammutstoßzahns
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Mammut-Elfenbein
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotographin: Sibylle Wolf, SHEP Tübingen
Weitere Informationen
Mit einer Schulterhöhe von 3,50 m und ihren über 4 m langen und mehr als 100 kg schweren Stoßzähnen waren Mammuts sehr beeindruckende Tiere. Wohl auch deshalb dienten sie als Vorbild für viele eiszeitliche Kunstwerke.
Zugleich war Mammutelfenbein ein begehrtes Rohmaterial für die Herstellung der Figuren. Die Eiszeitkünstler und -künstlerinnen verwendeten die Stoßzähne von gejagten oder verstorbenen Tieren.
Das Material ist gleichzeitig hart und elastisch und lässt sich daher sehr gut bearbeiten. Zudem fühlt sich die glatte Oberfläche sehr angenehm an. Neben Elfenbein wurden beispielsweise noch Geweih, Bernstein, Gagat oder Tierknochen für die Herstellung von Eiszeitfiguren verwendet.
Ein Mammutstoßzahn besteht von außen nach innen aus Zahnschmelz, Zahnbein (Dentin) und der Wurzelhöhle. Als Werkstoff diente das Dentin. Es weist mehrere Wachstumsschichten auf und besteht zu 30 Prozent aus organischem Material.
Letzteres zersetzt sich durch die lange Lagerung im Boden. Die einzelnen Schichten werden dann nicht mehr zusammengehalten und die Figuren zerbrechen entlang der Schichtgrenzen. Deshalb sind sie oft nicht mehr vollständig erhalten. Dies lässt sich an dem Mammut aus dem Geißenklösterle gut erkennen.
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Mammutfigur Geißenklösterle
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Mammutfigur aus Elfenbein aus dem Geißenklösterle bei Blaubeuren.
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
L 6,7 cm, B 2,9 cm
Material/Technik
Mammut-Elfenbein
Identifikator
S 89/14b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph:Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
Aurignacien, Jungpaläolithikum
Ort
Fundort: Geißenklösterle bei Blaubeuren-Weiler
Informationen über die verwendeten Medien
Adorant
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Der Adorant. Anthropomorphes Halbrelief aus dem Geißenklösterle bei Blaubeuren-Weiler.
Angaben zum Objekt
Teil von
Hahn, J. (1988): Das Geißenklösterle I. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, Band 26. Landesmuseum Württemberg (2012): LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung. Stuttgart, S. 26 Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin (1993): Steinzeit. Stuttgart, S. 54 Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.) (1998): Kunst im Alten Schloß. Stuttgart, S. 2
Abmessung/Umfang
L. 3,8 cm, B. 1,4 cm, T. 0,5 cm
Material/Technik
Mammut-Elfenbein
Identifikator
S 89.14a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
40.000 vor heute (ca.)
Ort
Fundort: Geißenklösterle in Blaubeuren-Weiler
Zuletzt tritt uns hier ein rätselhaftes Wesen, halb Mensch halb Löwe, gegenüber. Welche Bedeutung hatte die Darstellung wohl für seinen Schöpfer oder seine Schöpferin?
Seit Beginn der Eiszeitkunst gibt es das Motiv des Mischwesens, bestehend aus Mensch und Löwe. Allerdings ist die Darstellung von Löwenmenschen bisher auf die Schwäbische Alb begrenzt.
Das Halbrelief aus dem Geißenklösterle zeigt einen solchen Löwenmenschen: Der kräftige Hals, die stämmigen Arme und Beine sowie der kaum mehr erkennbare Schwanz sind löwenartig gestaltet. Durch die aufrechte Körperhaltung wirkt das Wesen dagegen wie ein Mensch und erinnert mit den nach oben gestreckten Armen an eine antike Beterfigur (lateinisch: Adorant).
Ein weiteres eindrucksvolles Beispiel einer solchen Figur ist der bekannte und über 30 Zentimeter große Löwenmensch aus dem Hohlenstein-Stadel im Lonetal. Bei beiden Kunstwerken steht die Verwandlung eines Menschen in ein Tier im Mittelpunkt.
Auf der Rück- und auf den Schmalseiten befinden sich zudem zahlreiche Einkerbungen, wie sie typisch für die Kleinplastiken von der Schwäbischen Alb sind.
Informationen über die verwendeten Medien
Kunstwerk Adorant - Elin Doka
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Eine Interpretation des Adoranten durch die Künstlerin Elin Doka für die Ausstellung "Urformen" im Landesmuseum Württemberg
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Jonathan Leliveldt, Alexander Lohmann, Landesmuseum Württemberg Künstlerin: Elin Doka
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Adorant
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Der Adorant. Anthropomorphes Halbrelief aus dem Geißenklösterle bei Blaubeuren-Weiler.
Angaben zum Objekt
Teil von
Hahn, J. (1988): Das Geißenklösterle I. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, Band 26. Landesmuseum Württemberg (2012): LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung. Stuttgart, S. 26 Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin (1993): Steinzeit. Stuttgart, S. 54 Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.) (1998): Kunst im Alten Schloß. Stuttgart, S. 2
Abmessung/Umfang
L. 3,8 cm, B. 1,4 cm, T. 0,5 cm
Material/Technik
Mammut-Elfenbein
Identifikator
S 89.14a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
40.000 vor heute (ca.)
Ort
Fundort: Geißenklösterle in Blaubeuren-Weiler
Informationen über die verwendeten Medien
Rückseite des Adoranten
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Rückseite des Adoranten mit rätselhaften Einkerbungen
Angaben zum Objekt
Teil von
Hahn, J. (1988): Das Geißenklösterle I. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, Band 26. Landesmuseum Württemberg (2012): LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung. Stuttgart, S. 26 Württembergisches Landesmuseum, Keefer, Erwin (1993): Steinzeit. Stuttgart, S. 54 Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.) (1998): Kunst im Alten Schloß. Stuttgart, S. 22
Abmessung/Umfang
L. 3,8 cm, B. 1,4 cm, T. 0,5 cm
Material/Technik
Mammut-Elfenbein
Identifikator
S 89.14a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Zeit
40.000 vor heute (ca.)
Ort
Fundort: Geißenklösterle in Blaubeuren-Weiler
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Löwenmensch vom Hohlestein-Stadel
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Museum Ulm
Beschreibung
Der Löwenmensch aus Mammut-Elfenbein vom Hohlestein-Stadel.
Angaben zum Objekt
Teil von
Ulmer Museum (Hrsg.) (2013): Die Rückkehr des Löwenmenschen. Geschichte - Mythos - Magie. Ausstellungskatalog Ulmer Museum. Ulm
Abmessung/Umfang
H 31,1 cm
Material/Technik
Mammutelfenbein, geschnitzt aus dem rechten Stoßzahn eines jungen Bullen oder einer adulten Kuh
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Oleg Kuchar, Museum Ulm Finder: Otto Völzing am 25.08.1939
Zeit
Aurignacien, Paläolithikum
Ort
Fundort: Stadel-Höhle am Hohlestein, Asselfingen
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Originale Elfenbeinkunstwerke aus dem Geißenklösterle
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg Stuttgart
Beschreibung
Originale Elfenbeinkunstwerke aus dem Geißenklösterle. Adorant, Mammut, Bison und Bär.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Fotograph: Hendrik Zwietasch, Landesmuseum Württemberg
Ort
Fundort: Geißenklösterle in Blaubeuren-Weiler
Weitere Informationen
Unsere virtuelle Reise durch die Ausstellung "Urformen. Eiszeitkunst zum Anfassen" geht nun zu Ende.
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Auf Wiedersehen im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart!
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Dr. Fabian Haack
Niela Katsi
Konzept & Texte: Dr. Fabian Haack, Niela Katsi M.A.
Umsetzung & Texte DDB: Mirjana Rapp M.A.
Redaktion: Hanna Warth-Geraci M.A.
Impressum
Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
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70173 Stuttgart
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