Von der Königlichen Versuchsanstalt zur BAW
120 Jahre wissenschaftlicher Verkehrswasserbau und Schiffbau
Eine virtuelle Ausstellung von
Vorwort
Die Geschichte der Bundesanstalt für Wasserbau verläuft nicht linear, sondern ist geprägt von politischen und strategischen Einflüssen.
Aufgrund der Teilung Deutschlands und der unterschiedlichen politischen Interessen der Besatzungsmächte wurden teilweise parallele Forschungsinstitutionen betrieben, die erst im Jahr 1990 wieder unter einem Dach zusammengeführt wurden.
Informationen über die verwendeten Medien
VWS,Blick auf die Versuchsrinne
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Die Schleppwagen dienten zum Eichen von Messgeräten (hydrometrische Flügel zur Messung von Fließgeschwindigkeiten) und zum Schleppen von Schiffsmodellen. Hier Blick auf die Große Rinne. Sie ist 157 m lang, 10,5 m breit und in der Mitte 3,2 m tief bei voller Überdachung. Der Schleppwagen trägt die Messgeräte.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1903
Alles begann mit der Gründung der königlichen Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau im Jahr 1903: Der Ausbau der nationalen Infrastruktur und das außenpolitische Weltmachtstreben waren der Ausgangspunkt für den Zusammenschluss von zwei Forschungsgebieten: Wasser- und Schiffbau.
Die industrielle Entwicklung führte zu einem rasanten Aufschwung des Wasserbaus. Flüsse wurden systematisch als Transportwege ausgebaut, Wasserkraftanlagen dienten zur Energieerzeugung. Bei umfangreichen Baumaßnahmen (Bau von Häfen, Talsperren, Stauanlagen, Küstenschutz, Wasserver- und -entsorgung usw.) wurde oftmals technisches Neuland betreten. Weil man damals Maßnahmen mit zumindest teilweise unbekannten Wirkungen mit neuen Methoden realisierte, wurden Einrichtungen benötigt, die diese Aktivitäten wissenschaftlich unterstützten und dabei schnell für die Praxis nutzbare Kenntnisse erzielten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde somit die Notwendigkeit wasserbaulicher Modellversuchseinrichtungen für die Baupraxis offensichtlich. Die schiffbauliche Forschung war zur Gründung auf militärpolitische Ziele ausgerichtet. Die Entwicklung der Versuchsanstalt wurde wesentlich von Hans Detlef Krey geprägt, der sie von 1910 bis 1928 leitete.
Blick auf die Schleuseninsel in Berlin-Tiergarten
Erster Standort der Königlichen Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau (VWS) war ab 1903 die Schleuseninsel in Berlin Tiergarten.
Die Anlaufphase bis zum Jahre 1910 stand ganz im Zeichen des Aufbaus der Kriegsmarine. Die Modelle aller seit 1905 in Auftrag gegebenen Kriegsschiffe wurden in Berlin geschleppt.
Informationen über die verwendeten Medien
VWS, Blick auf die Schleuseninsel in Berlin-Tiergarten
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Blick auf die Schleuseninsel in Berlin-Tiergarten
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1952
Ort
Berlin
Insbesondere die Wasserbauabteilung des „Berlin Laboratory“, wie die VWS international genannt wurde, prägte die Entwicklung des wasserbaulichen Versuchswesens nach dem ersten Weltkrieg. Die VWS verfügte bei ihrer Gründung nur über wenig Fläche für Versuchseinrichtungen auf der Schleuseninsel in Berlin-Tiergarten, die außerdem vorrangig für die schiffbaulichen Untersuchungen genutzt wurden. 1926 wurde in Potsdam Marquart und 1934 in Berlin-Karlshorst wasserbauliches Versuchsgelände dazu gewonnen.
Untersuchung von Flüssen im Modell
Im wasserbaulichen Bereich der VWS wurden Modellversuche durchgeführt, bei denen man Flüsse maßstäblich aufbaute, um die Strömung und die Feststoffbewegung qualitativ zu erkunden und immer detaillierter zu vermessen. Hierzu wurde z. B. die sog. „Berliner Methode“ für die Untersuchung von Flüssen mit sandig-kiesiger Sohle entwickelt.
Im Freigelände in Potsdam wurde die Mündung des Wolga-Don-Kanals in den Don aufgebaut.
Informationen über die verwendeten Medien
Modell Mündung des Wolga-Don-Kanals in den Don
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1929/1931
Untersuchung von Geschiebetransport in Flüssen
An den Beginn der Entwicklung von Großmodellen zum Geschiebetransport in Flüssen kann das im Auftrag der Elbstrombauverwaltung von 1918 bis 1921 in der Versuchsanstalt für Wasser- und Schiffbau (VWS) von Krey untersuchte Modell der Strecke unterhalb von Magdeburg (Niegripp) angesehen werden. Dabei wurden neuartige Messverfahren eingesetzt. U.a. wurde die Stereofotografie genutzt, um die Sohlengeometrie aufzunehmen.
Informationen über die verwendeten Medien
Elbversuche
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Geschiebetransport in Flüssen
Angaben zum Objekt
Typ
1933
Weitere Informationen
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VWS, Gruppenbild Versammlung IAHR
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Auf der Schleuseninsel in Berlin fand die erste Versammlung der IAHR 1937 statt.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1931
Weitere Informationen
Erste Versammlung der IAHR
Auf der Schleuseninsel in Berlin fand die erste Versammlung der IAHR 1937 statt. Die IAHR war als internationale Vereinigung der Betreiber von Wasserbauversuchsanstalten 1935 gegründet worden (Heute: International Association for Hydro-Environment Engineering and Research). Auf dem Bild sind neben Rudolf Seifert von der VWS so bekannte Karlsruher Wissenschaftler wie Theodor Rehbock und Heinrich Wittmann zu sehen.
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Schiffsbegegnung im hydraulischen Modell
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Im Freigelände der BAW Karlsruhe wird die Vorbeifahrt eines Bergfahrers (Typ Joh. Welker) am stehenden Schiff (Typ Gustav Koenig) simuliert, um die Strömungsfelder zu erfassen. die Modellschiffe sind im Maßstab 1 : 16
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1977
Nachfolge der Preußischen Versuchsanstalt im Osten
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch die Forschungslandschaft in Berlin gespalten. Unmittelbar nach Kriegsende wurde im August 1945 die Forschungsanstalt für Schifffahrt, Gewässer- und Bodenkunde (FAS) gegründet und der Generaldirektion Schifffahrt der Deutschen Zentralverwaltung des Verkehrs in der sowjetischen Besatzungszone unterstellt. Die VWS wurde ursprünglich in die FAS eingegliedert, was durch einen Befehl der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland vom 15. Dezember 1947 abgesichert wurde. Die FAS erstreckte sich auf verschiedene Standorte in Berlin (Ost und West). Die Versuchsanstalt war jedoch dem Ringen der Besatzungsmächte um ihre Einflussbereiche ausgeliefert, so dass ein politisches Tauziehen um die Schleuseninsel am 11. Mai 1951 zu einer Besetzung der Schleuseninsel mit großem Polizeiaufgebot führte. Die Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau auf der Schleuseninsel in Berlin (West) wurde in der isolierten Forschungslandschaft von Westberlin weitergeführt, ab 1962 mit den Abteilungen „Angewandte Hydromechanik“ und „Gerätebau“ und widmete sich u. a. der Offshore-Technik und Meeresforschung. 1995 wurde sie in die Technische Universität Berlin integriert und zum 1. April 1997 aufgelöst.
Gründung der BAW im Westen
Währenddessen fanden in den westlichen Besatzungszonen Planungen für eine Nachfolge der Preußischen Versuchsanstalt statt.
Die Herstellung leistungsfähiger Transportwege und Wasserstraßen lag auch im Interesse der westlichen Besatzungsmächte. Die Militärregierung in der britischen Zone richtete bereits am 1. Juli 1946 die "Generaldirektion für Wasserstraßen und Binnenschiffahrt" (GDWB) mit Sitz in Windeisbleiche bei Sielefeld ein. Außerdem gab es eine getrennte Generaldirektion für Seeverkehr in Hamburg.
Bei Wiederaufbau und Neuordnung der Wasserbauverwaltung in den westlichen Besatzungsgebieten wurde sehr bald das Bedürfnis nach einer dafür geeigneten eigenen Versuchsanstalt laut. Das Gelände der ehemaligen Telegraphenkaserne in Karlsruhe schien dafür geeignet zu sein.
Die "Ur-BAW" wurde bis 1948 von Prof. Dr.-lng . Heinrich Wittmann in Personalunion mit dem Hochschulinstitut unter dem Namen "Bizonale Dienststelle der Verwaltung für Verkehr, Hauptverwaltung der Binnenschifffahrt in Offenbach, Forschungsanstalt für Wasser-, Erd- und Grundbau" geführt. Sie bestand faktisch lediglich aus Prof. Wittmann und zwei Mitarbeitern, die mangels Räumlichkeiten und Büroeinrichtungen im Privathaus von Prof. Wittmann wirkten.
1948 wurde mit einem Runderlass an alle Ober- und Mittelbehörden der Wasserstraßenverwaltung die Errichtung der "Versuchsanstalt für Wasser-, Erd- und Grundbau " mit einer Außenstelle für Erd- und Grundbau in Hamburg bekanntgegeben. Mit Erlass vom 22. Dezember 1948 wurden dann die Dienststellen der Verwaltung für Verkehr angewiesen, alle einschlägigen Versuchs- und Prüfungsaufgaben der Versuchsanstalt in Karlsruhe zu übertragen und sie auch gutachterlich bei schwierigen Fragen zu beteiligen.
Nach der Gründung der Bundesrepublik im September 1949 wurde 1951 auch die Versuchsanstalt mit der neuen Bezeichnung Bundesanstalt für Wasser-, Erd- und Grundbau und dem Status einer Bundesoberbehörde in den Geschäftsbereich des Bundesverkehrsministeriums überführt.
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Elbemodell in der Bundesanstalt für Wasserbau in Hamburg
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Blick auf das Elbemodell mit fester Sohle aber mit Rauheitselementen auf der Sohle in Hamburg-Rissen
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1966
Modellbau in der FAS
In den Standorten Potsdam und Karlshorst der FAS wurde im Flussbau an den Wissensstand vor dem Krieg angeknüpft. Die dort noch vorhandenen Geschiebetransportmodelle der Elbe bei Schönebeck und Magdeburg wurden wieder in Betrieb genommen. Sie waren die Grundlage für die folgende Reihe von Modellen nach „Berliner Methode“, die zur Vervollkommnung der Methode und der Ableitung von dabei zu beachtenden Ähnlichkeitsbeziehungen führten.
So konnten die Grenzen und Möglichkeiten der Modellierung über eine Modellfamilie innerhalb eines Standortes und über viele Modelle an verschiedenen Flüssen unterschiedlicher Charakteristik zusammengestellt werden.
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Modellbau, Geschiebetranportmodelle 1
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Die Modelle wurden damals mit viel körperlichem Einsatz betrieben. Bei den Geschiebemodellen musste der Sand eingebracht und vor jedem Versuch eingeebnet werden.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1950-1952
Weitere Informationen
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Bau der Geschiebetranportmodelle
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Die Modelle wurden damals mit viel körperlichem Einsatz betrieben. Bei den Geschiebemodellen musste der Sand eingebracht und vor jedem Versuch eingeebnet werden.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1950-1952
Weitere Informationen
Die vielen Flussmodelle wurden genutzt, um Ähnlichkeitsbeziehungen abzuleiten und so für künftige Modelle Modellierungsrichtlinien festzulegen. Z. B. wurde deshalb zu dem Modell Schönebeck im Maßstab 1:50 zusätzlich noch ein Modell im Maßstab 1:125 aufgebaut. So konnten die Grenzen und Möglichkeiten der Modellierung über eine Modellfamilie innerhalb eines Standortes und über viele Modelle an verschiedenen Flüssen unterschiedlicher Charakteristik zusammengestellt werden.
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Bau des Geschiebetransportmodells der Elbe bei Schönebeck
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Bau des Geschiebetransportmodells der Elbe bei Schönebeck
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1950-1952
Weitere Informationen
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FAS Modell Küste 2
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Bei Küstenuntersuchungen wurden Wellenmaschinen eingesetzt.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1953
Weitere Informationen
Modellbau in der BAW
Auch in der BAW wurden große Modelle gebaut. Sowohl am Standort Karlsruhe als auch in Hamburg benötigte man viel Platz, um die großen Flussläufe nachzubauen. Daher wuchs die BAW im Laufe der Jahre immer weiter. Eine große Umlaufrinne wurde auf dem Freigelände gebaut, bevor nach und nach weitere Hallen errichtet wurden, um die Modellversuche künftig wettergeschützt stattfinden zu lassen.
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Umlaufrinne für Modellversuche im Freien
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Gelände und Gebäude der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe. Blick vom Dach des Werkstattgebäudes (heute Haus 3) auf die Umlaufrinne für Modellversuche im Freien
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1958
Weitere Informationen
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Modellbau in der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
In der fertig gestellten Halle V der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe wird ein hydraulisches Modell mit fester Sohle aufgebaut. Die nach gemessenen Flussquerschnitten geformten Bleche (äquidistant) werden auf Steine höhengemäß gesetzt und durch Mörtel fixiert
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1973
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Elbemodell in der Bundesanstalt für Wasserbau in Hamburg
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Blick auf das Elbemodell mit fester Sohle aber mit Rauheitselementen auf der Sohle in Hamburg-Rissen
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1966
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Bau eines Modells
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Blick auf eines der vielen Freiluftmodelle auf dem Gelände parallel zur Nancystraße
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Arbeiter beim Modellbau 1972
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Verschiedene Detailmodelle zum Aufbau des Rheinmodells "Binger Loch" auf dem Freigelände der BAW
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Modelle in den 70er Jahren
In der Außenstelle Küste in Hamburg wurden auch großflächige Modelle des Elbeästuars betrieben. In den 1970er Jahren wurde dazu Kunststoffgranulat (gelbes Polysterol) als Ersatz für den natürliche Sand genutzt. Mit solchen Tidemodellen mit beweglicher Sohle gab es weniger Erfahrungen als mit den Flussmodellen. Mitarbeiter der Außenstelle in Hamburg etablierten diese Methode aufbauend auf ihren Erfahrungen an der Binnenelbe in Berlin-Karlshorst und den Ästuarmodellen mit fester Sohle. Die Maßstäbe waren jedoch anders als im Binnenbereich.
Als mit dem Fortschritt der Rechentechnik die großen Ästuarmodelle numerisch bearbeitet werden konnten, wurden die großen gegenständlichen Modelle in den 1990er Jahren endgültig abgeschafft. Das Granulat wurde in Flussmodellen nachgenutzt und ist derzeit in Laboren auf der ganzen Welt im Einsatz.
Luftmodelle
Viele Entwicklungen erfolgten in BAW und FAS parallel, da man sich mit ähnlichen Anforderungen konfrontiert sah und die wissenschaftlichen Entwicklungen in gleicher Weise aufgriff und sich nutzbar machte. So benötigten die mit Wasser betriebenen Flussmodelle viel Platz, der nicht immer zur Verfügung stand. Da die Rechentechnik in den 1980er Jahren eine Projektbearbeitung mit Hilfe numerischer Modelle noch nicht für alle Fragen ermöglichte, setzte man eine Analogiemethode ein: Die Wasserströmung wurde durch eine Luftströmung modelliert. Diese Methodik der Luftmodelle wurde in den 1980er Jahren sowohl in der FAS als auch in der BAW etabliert.
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Luftmodell der FAS
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Bundesanstalt für Wasserbau
Beschreibung
Luftmodell der FAS
Weitere Informationen
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Luftmodell FAS
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Bundesanstalt für Wasserbau
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau
Beschreibung
Im Modell Mulde bei Greppin (FAS, 1:1000 Längenmaßstab, 1:200 Höhe) wurde die Strömung mit Hilfe von glühenden Holzspänen sichtbar gemacht
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Luftmodell BAW
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Bundesanstalt für Wasserbau
Beschreibung
Das Modell einer Krümmung (BAW) zeigt die sohlennahe Strömung mit Hilfe eines Öl-Talkum Gemisches.
Luftmodell der BAW
Weitere Informationen
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Luftmodell der BAW
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Bundesanstalt für Wasserbau
Weitere Informationen
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Bau der Halle VI auf dem Gelände der Bundesanstalt für Wasserbau Karlsruhe
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Bundesanstalt für Wasserbau
Beschreibung
Die Baugrube für den Hofhochbehälter wird ausgeschachtet, Blick von Haus 3 auf die Halle III
Weitere Informationen
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Neubau der Halle auf dem BAW Gelände
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Blick auf den Neubau der Halle für Versuche an hydraulischen Modellen. Die Dachträger sind vorgefertigt und werden mit Hilfe von Kränen montiert
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1953
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Gelände und Gebäude der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Blick auf das Rechenzentrum der Bundesanstalt für Wasserbau und das Hauptgebäude dahinter 1974
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1974
Weitere Informationen
Die Entwicklungen seit 1990
Die FAS wurde 1990 aufgelöst. Zu dem Zeitpunkt war die FAS in den Fachgebieten Binnenschifffahrt, Versuchswesen, Verkehrsbau / Spezialbau, Wasser- und Grundbau tätig. So wurden in der FAS z. B. Talsperren und Häfen untersucht, die Rekonstruktion bestehender Bauwerke (u. a. Schiffshebewerk Niederfinow) projektiert und rechentechnische Lösungen für unterschiedliche Aufgaben des Verkehrswesens erarbeitet.
Mit der Mehrzahl der Mitarbeiter und Anlagen entstand 1990 eine weitere Außenstelle der BAW in Berlin.
Entsprechend politischer Vorgaben erfolgte 1998 eine Neuorganisation der BAW, weil die Außenstelle in Berlin verlagert werden musste. Zeitweilig entstand eine weitere Außenstelle in Ilmenau. Alle Aufgaben des Wasserbaus im Binnenbereich werden seither am Standort Karlsruhe und für den Küstenbereich am Standort Hamburg wahrgenommen.
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Labor Mitarbeiterin
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Zur Bestimmung von Durchlässigkeit von Böden wird ein Durchlässigkeitsversuch (KD-Versuch) im Bodenmechanischen Labor durchgeführt
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Versuchsgeräte in der Bundesanstalt für Wasserbau Karlsruhe
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Bundesanstalt für Wasserbau
Beschreibung
Blick auf das Triaxialgerät der Firma "GEONOR" im Einsatz im Erdbaulabor.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1955
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Versuchsgeräte Geotechnik
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Bundesanstalt für Wasserbau
Beschreibung
Versuchageräte in der Geotechnik am Standort Hamburg
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2015
Weitere Informationen
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Rechenzentrum 1976
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Blick auf die Gerätschaften der ehemaligen "Rechenstelle" der BAW vor dem Umbau
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
tbd
Weitere Informationen
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Rechenzentrum 1976
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Blick auf die Gerätschaften der ehemaligen "Rechenstelle" der BAW vor dem Umbau
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Serverraum
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Rechteinformation
www.baw.de
Beschreibung
Serverraum Karlsruhe
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2015
Weitere Informationen
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Messwagen der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe
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Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Die Bundesanstalt für Wasserbau führt Messungen im Bereich Wasserbau, Geotechnik und Bautechnik durch.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1952
Informationen über die verwendeten Medien
Messung am Eidersperrwerk
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2020
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Versuchsgeräte in der Bundesanstalt für Wasserbau Karlsruhe
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Infozentrum Wasserbau
Beschreibung
Im Geotechnischen Labor werden mit Hilfe eines Triaxialgerätes von Stenzel Bodenproben untersucht
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1965
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Chemielabor, analytische Untersuchung
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)
Beschreibung
Analytische Untersuchung von Wasser-, Boden- und Baustoffproben
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2015
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Versuchsstand 0,6-Meter-Umlaufrinne mit Tideströmung, Hamburg
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Bundesanstalt für Wasserbau
Beschreibung
BAW-Mitarbeiter am Schaltschrank zur Bedienung der Umlaufrinne
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2021
Weitere Informationen
BAW heute
Aktuell arbeitet die BAW an rund 100 Forschungsvorhaben zu Infrastruktur, Mobilität und Umwelt – häufig in enger Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen. Die Themen reichen von Fragen des Sedimentmanagements bis zur Instandsetzung von Bauwerken, von der Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit an Staustufen bis zur Schaffung naturnaher Lebensräume durch technisch-biologische Ufersicherungen.
Eine virtuelle Ausstellung von
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)
Team
Heinrich Armbruster-Veneti
Petra Faulhaber
Franziska Herrmann
Kristina Schulz
Impressum
Bundesanstalt für Wasserbau
Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr
Bundesanstalt für Wasserbau
Kußmaulstraße 17
76187 Karlsruhe
Präsident Dr.-Ing. Jan Kayser
+49 (0) 721 9726-0
+49 (0) 721 9726-4540
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