Alltagsszenen in der Kinderliteratur des 19. Jahrhunderts
Eine virtuelle Ausstellung von
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Der Familienschatz
50 Holzschnitte nach Zeichnungen von Ludwig Richter
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
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Typ
Illustration
Thema
Familiengeschichte; Sammlung; Bilderbuch; Religiöse Erziehung; Märchen; Humor
Teil von
Der Familienschatz / 50 Holzschnitte nach Zeichnungen von Ludwig Richter
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126599
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwig Richter
Zeit
[1877]
Ort
Leipzig
Weitere Informationen
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Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Alltag im Kinderbuch
Die Entwicklung des kinder- und jugendliterarischen Erzählens nahm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine klare Wendung hin zum realistischen Erzählen. Insbesondere nach der Reichsgründung findet sich nun anknüpfend an die traditionelle Volkserzählung eine stärkere Alltagsorientierung, die durch eine größere Durchlässigkeit von Lebenswirklichkeit geprägt ist. Mit der sich in der zweiten Jahrhunderthälfte durchsetzenden Alphabetisierung kam auch ein alltagsnahes Leseinteresse auf, welches sich oftmals von den bisherigen bildungsbürgerlichen Erzählformen unterscheidet.
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Ein Tag aus dem Kinderleben
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
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Typ
Illustration
Thema
Alltag, Familienkonstellationen - "richtiges" Verhalten, Versorgung der Tiere auf dem Bauernfhof, in Reimform
Teil von
Ein Tag aus dem Kinderleben
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126431
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Originalzeichnungen von E. Voigt ; [Texte von] A. Steinkamp, W. Hey [und vielen anderen]
Zeit
[1897]
Ort
[Duisburg]
Weitere Informationen
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Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
zum Projekt "Alltagsleben im 19. Jahrhundert"
Im Verbund mit dem von der UB JCS koordinierten Projekt "Alltagsleben im 19. Jahrhundert" wurden aus bisher noch nicht erschlossenen Beständen der Bibliothek für Jugendbuchforschung Titel mit unterschiedlichen Alltagsszenen ausgewählt, die noch an keinem anderen Standort digitalisiert wurden und damit erstmals digital zugänglich gemacht werden.
FÖRDERUNG
Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur gefördert. Ca. 450 Bände wurden gescannt und mit einer Texterkennungssoftware (OCR) bearbeitet. Die Sammlung umfasst ebenfalls 82 Kinder- und Jugendbücher des Instituts für Jugendbuchforschung der Frankfurter Goethe-Universität.
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Die kleine Anna
zur Unterhaltung für ganz kleine artige Mädchen
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
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Typ
Illustration
Thema
Dorf- und Heimatgeschichten; Familie; Erziehung; Alltagsgeschichten; Mädchenliteratur
Teil von
Die kleine Anna : zur Unterhaltung für ganz kleine artige Mädchen / von A. Stein (Marg. Wulff.) ; mit Farbendruckbildern von W. Claudius
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126640
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
von A. Stein (Marg. Wulff.) ; mit Farbendruckbildern von W. Claudius
Zeit
[1886]
Ort
Berlin
Weitere Informationen
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Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
zur Ausstellung
Um nach erfolgreichem Abschluss des Digitalisierungs-Projekts, die digitalen Artefakte nicht direkt in der Sammlungs-Datenbank virtuellen Staub ansetzen zu lassen, hat sich ein Projektseminar aus Studierenden des Bachelors Germanistik und des Masters Kinder- und Jugendliteratur-/Buchwissenschaft unter der Leitung von Felix Giesa des Korpus angenommen, um eine Ausstellung zu kuratieren.
Der Fokus lag dabei einerseits auf der Vermittlung von Wissen zum historischen Kinderbuch sowie andererseits im Erarbeiten von Methoden der Erschließung und Zugänglichmachung eines begrenzten Textkorpus. So wurde der Bestand durch Metadaten verschlagwortet und besser durchsuchbar gemacht, was auch zu einer Nutzungsverbesserung führt.
In der Auseinandersetzung mit der Forschungsliteratur hat die Projektgruppe sich schließlich vier Themenfelder erschlossen, die im folgenden in der Ausstellung vertiefend anhand konkreter Beispiele vorgestellt werden. Dabei handelt es sich um:
- Natur- und Tiergeschichten
- Familiengeschichten
- Mädchenliteratur und
- Dorfgeschichten.
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Licht und Schatten im Leben der Kinder
in zwölf gereimten Erzählungen zur Belehrung, Warnung und Unterhaltung der Kleinen
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
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Typ
Illustration
Thema
Erbauungsliteratur; Entwicklungsgeschichten; Lyrik
Teil von
Licht und Schatten im Leben der Kinder : in zwölf gereimten Erzählungen zur Belehrung, Warnung und Unterhaltung der Kleinen
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126120
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
von L. Kies, Pfarrer ; mit zwölf feinen in Tondruck colorirten Bildern nach Original-Zeichnungen von Moritz von Schwind
Zeit
[1864?]
Ort
Eßlingen am Neckar
Weitere Informationen
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Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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Das Froschkonzert
Frösche sitzen in einer Orchester-Anordnung auf und um einen Teich herum. Ein Frosch ist Dirigent.
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Das Froschkonzert
Frösche sitzen in einer Orchester-Anordnung auf und um einen Teich herum. Ein Frosch ist Dirigent.
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Typ
Illustration
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Lieder-Buch für's kleine Volk : zum alten Klang ein neuer Sang / von A. Steinkamp ; Originalzeichnungen von E.. Voigt ; mit lustigen Geschichten von Frida von Kronoff
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126669
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Albert Steinkamp, Frida Hummel, Voigt, E. (Illustrator)
Zeit
1897
Ort
Duisburg: J. A. Steinkamp
Weitere Informationen
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Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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Idyllische Naturlandschaft
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Idyllische Naturlandschaft
Bleistiftzeichnung einer idyllischen Naturlandschaft: Haus, Blumen und Vögel. Text wurde rausradiert
Angaben zum Objekt
Typ
Illustration ohne Text
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Zu Haus' und Drauß' / mit Bildern von H.M. Bennett und Reimen von Helene Binder
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126358
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Helene Binder Harriet Bennett (Illustr.)
Zeit
1888
Ort
München: Theo. Stroefer´s Kunstverlag
Weitere Informationen
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Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Ruhig und Idyllisch?
In der deutschen Kinder- und Jugendliteratur des 19. Jahrhunderts finden sich viele schöne und idyllische Darstellungen der Natur. Gerade in Bilderbüchern und Gedichtsammlungen wird die Natur mit Versen und Illustrationen oft als ein angenehmer Aufenthaltsort für Kinder inszeniert. Aber auch in Prosatexten gilt die Natur als förderlich für Körper und Seele. Detaillierte und anschauliche Beschreibungen sowie Anthropomorphisierungen von Tieren, Pflanzen und dem Wetter dienen dazu, die Natur entweder als einen ruhigen und idyllischen oder als einen spannenden und lebendigen Schauplatz von Alltagsszenen darzustellen. Dabei geht es aber nicht nur darum, die Kinder zu unterhalten. Hintergrundgedanke ist, die Kinder mit Tierfabeln und anderen Moralerzählungen zu belehren und zu erziehen.
Die Schönheit der Natur
Die Bilderbücher des 19. Jahrhunderts zeigen die Natur als idyllischen Rückzugsort für Kinder, fernab der harten Realitäten des Erwachsenenlebens. Diese Bücher waren eine neue Entwicklung, da Märchen und Volkslieder der Romantik noch an „Kind und Volk“ gerichtet waren und sparsam illustriert wurden. In der Biedermeierzeit spiegelt sich der Rückzug ins Private in den idealisierten, problemfreien Naturdarstellungen der Bilderbücher wider, im Gegensatz zur politischen Öffentlichkeit.
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Die kleine Blumenpflückerin
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Mädchen in der Natur beim Blumen pflücken
Ein junges Mädchen läuft durch die Wiesen und pflückt Blumen. Dabei erklärt sie welche Blumen sie sieht und erklärt manchmal noch etwas dazu.
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Typ
Textseite mit Illustration
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Alexander Pock's Bilderbuch für die Jugend im Alter von 5-8 Jahren / 18 Farben- und 18 Schwarzdruck-Bilder [von Alexander Pock] ; mit Texten gesammelt und gesichtet von Franz Bücking
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126219
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Franz Bücking Alexander Pock
Zeit
1899
Ort
Wien: Verlag der Gesellschaft für vielfältigende Kunst
Weitere Informationen
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Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Tierisch menschlich
Die verschiedenen literarischen Formen zeigen, wie Tiere in Geschichten menschenähnliche Eigenschaften haben und wie sie durch Sprache dargestellt werden. Es gibt verschiedene Wege, wie Tiere in der Literatur dargestellt werden können, zum Beispiel als wissenschaftlich ästhetische Wesen, als individuelle Wesen mit Seele, als literarisch gestaltete Figuren oder als Symbole für Menschen in Fabeln.
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Der Katzenball
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Die Katzen feiern einen Ball.
Die Katzen gaben großen Ball Im Glashaus in dem Pflanzensaal, Sie tanzten zierlich mit den Damen, Die in dem schönsten Ballstaat kamen.
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Typ
Textseite mit Illustration
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Lustiges Treiben : [ein Bilderbuch mit heiteren Versen und Reimen] / [von Therese Schefer. Ill.: E. Nister ; W. Foster ; W. Rainey ; Louis Wain ...]
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126827
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Therese Schafer; Nister, Ernest ; Foster, William ; Rainey, W. ; Wain, Louis
Zeit
1896
Ort
Nürnberg: Stroefer
Weitere Informationen
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Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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Der Apfelbaum
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Gedicht über den anthropomorphisierten Apfelbaum
Der Apfelbaum, das ist ein Mann, Keine Andrer giebt so gern wie der. Im Winter, wenn man schüttelt dran, Da giebt er Schnee die Fülle her. Im Frühling wirft er Blüthen wieder, Im Sommer herbergt er die Finken; Jetzt streckt er seine Zweige nieder, Die voller Frucht zu Erde sinken. Drum kommt und schüttelt, was ihr könnt, Ich weiß gewiss, dass er´s euch gönnt. Gaber, Hinderwelt
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Typ
Textseite mit Illustration
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Der Kinder fröhliche Welt in Haus und Wald und Feld, das liebe lange Jahr, wie's ist und immer war : ein hübsches Bilderbuch mit manchem guten Spruch / August Gaber
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126024
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
August Gaber
Zeit
1874
Ort
Berlin: Verlag von Ludwig Rauh
Weitere Informationen
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Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Natürlich menschlich
In manchen Bilderbüchern werden auch einzelne Elemente der Natur, Pflanzen und das Wetter anthropomorphisiert, um sie spannender und lebendiger erscheinen zu lassen. Solche Vermenschlichungen geben den Kindern den Eindruck, Teil einer aufregenden Umwelt zu sein, die zum Erleben und Bewundern einlädt.
Tierisch gut informiert
Die Verwendung tierischer Figuren in Wissen vermittelnder Kinder- und Jugendliteratur hat eine lange Tradition und erfüllt mehrere pädagogische und didaktische Zwecke. Tiere als Protagonisten oder zentrale Figuren bieten vielfältige Möglichkeiten, Wissen kindgerecht und unterhaltsam zu vermitteln.
Die Geschichte „Die beiden Ziegen“ aus "Alexander Pock´s Bilderbuch für die Jugend im Alter von 5-8 Jahren" ist ein schönes Beispiel hierfür. Hier wird Kindern vermittelt, dass es einen nicht immer weiterbringt auf seinem eigenen Willen zu beharren:
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Die beiden Ziegen
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Zwei Ziegen kämpfen auf einem schmalen Steg
Zwei Ziegen führte einst ihr Weg hin über einen schmalen Steg. Sie trafen just sich in der Mitte, Das hemmte plötzlich ihr Schritte. Unmöglich war´s, hier auszuweichen. Die eine sprach mit wildem Blick: "Ich war zuerst da. Geh´zurück!" "und ich bin älter", rief die andre. "Dass ungestört ich weiter wandre, Musst du dich wohl bequemen nun, Nach hinthen ein paar Schritte thun." Doch keine wollte rückwärts geh´n; Sie blieben eigensinnig steh´n. Bald kam´s zum Zank, zum Streit; Mit großer Heftigkeit Bekämpfen sich die Ziegen, Denn jede wollte siegen. Nach manchem Stoße her und hin Ward schwer bestraft ihr Eigensinn. Sie stürzten von dem Steg herab Und fanden in dem Bach ihr Grab. Nach Grimm
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Typ
Illustration mit Text
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Alexander Pock's Bilderbuch für die Jugend im Alter von 5-8 Jahren / 18 Farben- und 18 Schwarzdruck-Bilder [von Alexander Pock] ; mit Texten gesammelt und gesichtet von Franz Bücking
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126219
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Franz Bückling Alexander Pock (Künstler)
Zeit
1899
Ort
Wien: Verlag der Gesellschaft für vielfältigende Kunst
Weitere Informationen
Zum Objekt bei der datengebenden Institution
Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Informationen über die verwendeten Medien
Pferd und Sperling
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Ein Pferd und ein Sperling essen zusammen aus einem Futtertrog.
Ein Sperling kommt zu einem Pferd an den Futtertrog und bittet darum etwas daraus essen zu dürfen. Das Pferd gewährt dies und die zwei essen zusammen aus dem Futtertrog.
Angaben zum Objekt
Typ
Textseite mit Illustration
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Alexander Pock's Bilderbuch für die Jugend im Alter von 5-8 Jahren / 18 Farben- und 18 Schwarzdruck-Bilder [von Alexander Pock] ; mit Texten gesammelt und gesichtet von Franz Bücking
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126219
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Bücking, Franz Pock, Alexander
Zeit
1899
Ort
Wien : Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst
Weitere Informationen
Zum Objekt bei der datengebenden Institution
Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Identifikation und Empathie
Tiere in Kinder- und Jugendliteratur ermöglichen es jungen Lesern, sich leichter mit den Figuren zu identifizieren und Empathie zu entwickeln. Die Abstraktion durch tierische Charaktere kann helfen, schwierige Themen zugänglicher zu machen.
Vermittlung von Wissen
Tierische Figuren können genutzt werden, um naturwissenschaftliche und biologische Kenntnisse zu vermitteln.
Die tierspezifischen Narrative bezeichnen die modellhafte Veranschaulichung der Tierwelt, welche ausdrücklich dazu dient, die göttliche Wohleingerichtetheit der Welt zu demonstrieren.
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Räthsel
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Tierrätsel
Auf uns´rer Wiese gehet was, Watet durch di Sümpfe; Es hat ein weißes Röcklien an, Trägt auch rothe Strümpfe; Fängt die Frösche: schnapp, wapp, wapp! Klappert lustig: klapp, klapp, klapp! Wer kann das errathen? Ihr denkt, es ist der Klapperstorch, Watet durch die Sümpfe; Er hat ein weißes Röcklein an, Trägt auch rothe Strümpfe; Fängt die Frösche: schnapp, wapp, wapp, Klappert lustig: klapp, klapp, klapp! Nein, es ist die Störchin!
Angaben zum Objekt
Typ
Textseite mit Illustration
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Alexander Pock's Bilderbuch für die Jugend im Alter von 5-8 Jahren / 18 Farben- und 18 Schwarzdruck-Bilder [von Alexander Pock] ; mit Texten gesammelt und gesichtet von Franz Bücking
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126219
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Bücking, Franz Pock, Alexander
Zeit
1899
Ort
Wien : Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst
Weitere Informationen
Zum Objekt bei der datengebenden Institution
Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Und die Moral von der Geschicht' ...
Im 18. Jahrhundert spielt die Fabeltradition eine große Rolle, besonders Tierfabeln werden zur Moralerziehung genutzt und diese Tradition wird im 19. Jahrhundert fortgeführt. Dazu gehören auch viele (kolorierte) Illustrationen innerhalb der Bücher für die Kinder.
... wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!
In „Der Lügner“ aus „Alexander Pock‘s Bilderbuch für die Jugend im Alter von 5-8 Jahren“ wird ein Junge als Strafe für‘s Lügen von einem Wolf gefressen.
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Der Lügner
Aus der Sammlung von
Institut für Jugendbuchforschung Goethe-Universität Frankfurt am Main
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Beschreibung
Der Junge der Wolf rief. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.
Der Junge der die Schafe hüten soll macht sich einen Spaß daraus das Dorf fälschlicherweise in Angst und Schrecken zu versetzen, indem er ruft, dass ein Wolf da sei und die Schafe somit in Gefahr seien. Bei erneuten Wolf Rufen von dem kleinen Jungen, glaubt ihm das Dorf nicht mehr und keiner kommt zur Rettung, obwohl der Wolf dieses Mal wirklich da ist und den Jungen frisst.
Angaben zum Objekt
Typ
Textseiten mit Illustrationen
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Alexander Pock's Bilderbuch für die Jugend im Alter von 5-8 Jahren / 18 Farben- und 18 Schwarzdruck-Bilder [von Alexander Pock] ; mit Texten gesammelt und gesichtet von Franz Bücking
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126219
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Bücking, Franz Pock, Alexander
Zeit
1899
Ort
Wien : Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst
Weitere Informationen
Zum Objekt bei der datengebenden Institution
Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Informationen über die verwendeten Medien
Knabe und Pudel
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Knabe und Pudel üben das Apportieren.
Ein lerneifriger Pudel bittet sein junges Herrchen darum, noch einen weiteren Stock zu werfen, um zu zeigen, wie schnell er das apportieren gelernt hat. Der Junge lob den Pudel für sein schnelles Lernen und sagt ihm, er habe viel in einer Stunde gelernt, doch für heute sei Schluss, da die Mutter bereits das Frühstück gerichtet habe.
Angaben zum Objekt
Typ
Illustration
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Unseren Kleinen : Lehre und Beispiel in Bildern und Fabeln aus dem Kinderleben und der Natur : für Schule, Kindergarten und Haus / von Therese Focking ; mit 30 Text-Abbildungen und zwei Buntbildern
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126076
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Therese Focking
Zeit
1880
Ort
Leipzig : Verlag und Druck von Otto Spamer
Weitere Informationen
Zum Objekt bei der datengebenden Institution
Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Tierschutz und Verantwortung
Therese Fockings Buch „Unseren Kleinen“ enthält viele Fabeln und folgt den Erziehungsprinzipien Fröbels, die Naturerfahrungen für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder betonen (vgl. Focking, 1880. S. VII/S. 11 pdf). Auch die christliche Religion spielt eine Rolle, wobei Tiere gläubig dargestellt werden. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Moralerziehung zu Tierschutz und Verantwortung gegenüber Tieren (vgl. Schmideler, 2016. S.9-10.), was in Fockings und Frieda Amerlans Werken sichtbar ist.
„Der Jäger aber […] war ein harter Mann, der dem Häschen das Bischen Kohl nicht gönnte. Und das war nicht recht von ihm, denn wir müssen allen Thieren gern etwas zu essen abgeben, da sie sich doch nicht selbst etwas pflanzen oder zubereiten können.“
Amerlan, Frieda: Kindergeschichten für aufmerksame kleine zuhörer von 4 bis 7 Jahren. illustr. von Mühlig, Bernhard. Glogau: Verlag von Carl Flemming. 1870. S. 12.
Mit Liebe zum Detail
Die Alltagsgeschichten dieser Sammlung zeigen eine hohe Affinität, Phänomene der Natur und Tierwelt visuell zu untermalen. Durch die zahlreichen und vielfältigen Illustrationen werden moralische wie phänomenologische Inhalte vermittelt und gleichzeitig die auf der Schrifttextebene etablierte stimmungsvolle Idylle im Bildtext weitergeführt. Dabei zeichnen sich die Illustrationen typischerweise durch eine naturalistische Präzision der Tiergestalten und Naturelemente aus, die auf diese Weise die Idee einer „Bildung durch Anschauung“ bedient.
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Im Stall
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Beschreibung
Stallszene: Reh wird von zwei Kindern gepflegt und ein Mann bringt mehr Stroh in den Stall.
Eine Stallszene: Ein ältere Mann mit Pfeife im Mund bringt Stroh in den Stall, in dem sich zwei Kinder, ein junge und ein Mädchen, um ein Reh kümmern, welches auf dem Boden im Stroh liegt. Das Mädchen hält eine Schale in der Hand, um das Reh zu füttern und der Junge ist im Begriff, dem Reh eine Decke überzulegen.
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Typ
Illustration
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
Sommerferien : Fortsetzung von Stadthaus und Landhaus : eine Erzählung für Kinder von 8-12 Jahren / von Juliane, Verfasserin von "Kätchen" ; mit 4 Bildern in Farbendruck nach Aquarellen von Paul Düyffcke
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126714
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Juliane Düyffcke, Paul
Zeit
1882
Ort
Hamburg : Karl Grädener & J.F. Richter
Weitere Informationen
Zum Objekt bei der datengebenden Institution
Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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Titelbild Familiengeschichten aus dem 'Bilderbuch für brave Kinder'
Bilderbuch für brave Kinder, S. 16
Aus der Sammlung von
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Typische Familiengeschichten?!
Familiengeschichten bilden ein spezifisches Genre der Alltags- und Umweltgeschichten des 19. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu der für Kinder höherer bürgerlicher Schichten gedachten Erzählprosa, ist es für diesen Gattungsbereich typisch, dass in den Texten keine wohlsituierten, vollständigen Familien, sondern Waisen- oder Halbwaisenkinder und Ersatzfamilien im Mittelpunkt stehen.
Zentrale Motive sind weniger das alltägliche Zusammenleben in der Familie, als das Hineinfinden in weitere soziale Zusammenhänge, das Finden eines Berufes oder Lebenspartners sowie die Entwicklung der Identität (HKJL V, S. 390).
Sammlungen und Jahrbücher
Das Familienleben ist jedoch nicht nur Gegenstand der Erzählprosa, sondern auch von Sammlungen diverser Gedichte, Illustrationen und Geschichten für alle Familienmitglieder jeden Alters. Der Alltag der bürgerlichen Familie wird dort in verschiedenen Facetten repräsentiert, wobei der Jahresverlauf mit verschiedenen (religiösen) Festen und Jahreszeiten oft eine besondere Rolle spielt.
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Familien Versammlung
Aus der Sammlung von
Goethe-Universität Frankfurt am Main
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Weitere Informationen
Überall Waisenkinder …
In den Familiengeschichten kommt dem häufig verwendeten Waisenmotiv eine besondere Bedeutung zu, da die Erzählungen über die verwaisten Protagonisten den Blick auf die Rest-, Teil- oder Ersatzfamilien öffnen (HKJL V, S. 390):
In M. Steins Marie das Waisenkind (1876) werden die verwaisten Nichten beispielsweise erst widerwillig in die Ersatzfamilie der Arbeiterschicht aufgenommen, deren eigene Kinder bis auf das jüngste kurz darauf versterben. Während die zänkische Tante zunächst glaubt, die Waisen hätten das Unglück ins Haus gebracht, bewährt sich das ältestes Kind Marie durch ihren Fleiß und ihre im Laufe der Handlung gewonnene Autonomie als jene Brücke, welche der Familie letzten Endes zu Wohlstand und Glück verhilft.
Informationen über die verwendeten Medien
Bild zu 'Marie das Waisenkind'
Stein, Marie: Buch für Mädchen. Erzählungen für junge Mädchen im Alter von 10 bis 12 Jahren. Stuttgart 1876, S. 187.
Aus der Sammlung von
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Tod und Verlust
Familiengeschichten veranschaulichten oft, dass Sterben und Tod selbstverständliche Bestandteile jugendlicher Welterfahrung waren (HKJL V, S. 405).
Ob es nun um Kindersterblichkeit, Krankheiten oder den Tod durch Kriege ging, diese Erlebnisse prägten die jungen Menschen und spiegelten die harten Realitäten ihrer Zeit wider, aber auch den Umgang mit dem Tod und die Rolle der Religion dabei. Oft wurden die Berührungspunkte der Familie mit dem Tod in Illustrationen der Familie oder Mutter am Grab der verstorbenen Person inszeniert, wie auch hier im „Familienschatz“.
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Familie am Grab
Aus der Sammlung von
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Richter, Ludwig
Zeit
1877
Ort
Leipzig : Verlag von Georg Wigand
Weitere Informationen
Identität und Gemeinschaft
Lustiges Treiben (Therese Schefer, 1896) bietet Kindern im 19. Jahrhundert eine facettenreiche Sammlung von Gedichten und Erzählungen, die zur Identitätsfindung beitragen. Die Geschichten behandeln Themen wie Mitgefühl, Bescheidenheit und Verantwortung. Sie fördern moralische Lehren und Werte; sie unterstützen Kinder dabei, ihre eigenen ethischen Überzeugungen und ein Verständnis für ihre Umwelt zu entwickeln. Das Buch betont die Bedeutung von Gemeinschaft und Familie und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl. Durch ihre Selbstentdeckung durch Spiel, soziale Interaktion und die Übernahme verschiedener Rollen, lernen Kinder, ihren Platz in der Gemeinschaft zu verstehen.
Informationen über die verwendeten Medien
Lustiges Treiben
ein Bilderbuch mit heiteren Versen und Reimen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Illustration
Thema
Familienliteratur, Lyrik,
Teil von
Lustiges Treiben : [ein Bilderbuch mit heiteren Versen und Reimen] / [von Therese Schefer. Ill.: E. Nister ; W. Foster ; W. Rainey ; Louis Wain ...]
Abmessung/Umfang
[29] Blätter : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126827
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
von Therese Schefer. Ill.: E. Nister ; W. Foster ; W. Rainey ; Louis Wain ...
Zeit
1896
Ort
Nürnberg
Weitere Informationen
Alle Jahre wieder
Die bürgerliche Familie ist die Hauptzielgruppe für Sammlungen, wobei der Jahreskreis des häuslichen Lebens oft die Textauswahl der Bände bestimmt. Die reich illustrierten Anthologien werden als Hausbücher für Familien mit Kindern jeden Alters konzipiert (HKJL V, S. 211). Sie beinhalten Gedichte, Märchen, Lieder und kurze Erzählungen moralisch-religiösen Anstrichs – meist traditionelle Texte (HKJL V, S. 212).
Die religiöse Orientierung tritt oft neben die kindliche, idyllische Erfahrung von Haus und Natur. Diese Jahrbücher orientieren sich häufig am Jahresverlauf und an (religiösen) Festen wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter sowie Weihnachten und Ostern (HKJL V, S. 212f).
Informationen über die verwendeten Medien
Sonntagsruhe
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Richter, Ludwig
Zeit
1877
Ort
Leipzig : Verlag von Georg Wigand
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Titelbild Mädchenliteratur, bessere Auflösung
Aus der Sammlung von
Bibliothek für Jugendbuchforschung und Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
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Höhere Töchter
Die Mädchenliteratur des 19. Jahrhunderts befasste sich mit Alltagsproblemen, die sich aus der Entwicklung vom Mädchen zur erwachsenen Frau, Mutter und Ehefrau innerhalb einer bürgerlichen Gesellschafts- und Geschlechterordnung ergaben. Adressatinnen der Mädchenliteratur waren besonders junge Mädchen aus höheren Schichten, wobei sich Lyrik auch an Ältere richtete. Der Mädchenroman war dagegen den „höheren Töchtern” vorbestimmt und nimmt daher eine Vorrangstellung ein bei der Erforschung des damaligen Lebens der Mädchen. Er gilt als wichtigste Quelle für alles, was sich historisch in der Entwicklung vom Kind zur Frau abgespielt hat. Die Frage, die die gesamte Literatur prägte, war die nach der Zukunft der jungen Mädchen. Meist war das Leben als Ehe- und Hausfrau, als Mutter, selten auch als Berufstätige in Aussicht gestellt (vgl. HKJL V, S. 39 f.).
Kindheit in gutem Hause
In Texten mit der Adressierung „für ganz junge [...]“ oder „ganz kleine (artige) Mädchen“ wird i.d.R. ein junges Mädchen als „kleine Frau“ beschrieben, welche bereits rollenspezifische Tugenden (z.B. Ordnungssinn, Enthaltsamkeit etc.) erlernt. Kontrastierend findet sich häufig die Inszenierung des „eigensinnigen und genusssüchtigen“ Mädchens, dem die Eingewöhnung in das „bürgerlich-strenge Leben“ schwerfällt. Oft treten das Puppenspiel (Puppengeschichte) und Fähigkeiten wie Nähen und Schulfleiß (in Form der Beispielgeschichte) in den Vordergrund - vor allem als Mittel zur Einübung der Mutterrolle (vgl. Wilkending 1994, S. 71f.).
Informationen über die verwendeten Medien
"Für ganz junge Mädchen"
Aus der Sammlung von
Goethe-Universität Frankfurt
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Digitale Sammlung Alltag im Kinderbuch des Instituts für Jugendbuchforschung
Informationen über die verwendeten Medien
Das Schicksal der anderen, bessere Auflösung
Aus der Sammlung von
Bibliothek für Jugendbuchforschung und Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
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Verschiedene Gesellschaftsschichten
In der Mädchenliteratur finden sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend psychologische sowie ansatzweise gesellschaftskritische Betrachtungsweisen (vgl. HKJL V, S. 312). Dennoch liegt den Texten zumeist eine religiöse Perspektive zugrunde, die durch entsprechende Motive und vermittelte Tugenden dargestellt wird. Zudem können moralisch-religiöse Erzählungen als Binnengeschichten eingearbeitet sein (zum Beispiel das Kapitel “Der goldene Baum” in “Elschen in der Kinderstube”). Im Gegensatz zu den Protagonistinnen in der Rahmenerzählung können die Mädchen dann auch aus einem verarmten, ländlichen Milieu stammen. Möglicherweise sollen sich die höher gestellten Protagonistinnen der Rahmenerzählung und entsprechend auch die Rezipientinnen der Mädchenliteratur deren Schicksal zu Herzen nehmen.
„Weißt du, es steht in keinem Buche, daß man dumm und einfältig zu sein braucht, weil man ein Backfisch ist.“
Die Jüngste: Eine Erzählung für erwachsene junge Mädchen, S. 28.
“Backfischliteratur”
Die „Backfischliteratur“ bezeichnet eine Untergattung der Mädchenliteratur. Die moralisch-erzieherischen Texte richten sich an Mädchen in der Pubertät im Übergang zur Adoleszenz der gehobenen Klassen. Die Protagonistinnen sehen sich mit den Herausforderungen und emotionalen Konflikten dieser Entwicklungsphase konfrontiert. Im Verlauf der Erzählungen entwickeln sich die jungen, meist noch durch wildes, teils jungenhaftes Verhalten, geprägten Mädchen zu tugendhaften und Haus- und Ehefrauen (vgl. Redmann 2019, S. 2).
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Backfischbild und Zitat
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Goethe-Universität Frankfurt
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Digitale Sammlung Alltag im Kinderbuch des Instituts für Jugendbuchforschung
Das Beispiel beschreibt die Eigenschaften von “Backfischen” und die damit einhergehenden Chancen, einen passenden Ehemann zu finden. Fleiß und Tüchtigkeit sind angesehene Tugenden, die auch bei den Männern auf Interesse stoßen, wobei Faulheit und Unberechenbarkeit das Gegenteil darstellen. Die “Grille” mit ihrer wilden Art wird es schwerer haben, einen Gatten zu finden, als es bei der “Ameise” der Fall ist.
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Beispiel Backfisch
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Goethe-Universität Frankfurt
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Digitale Sammlung Alltag im Kinderbuch des Instituts für Jugendbuchforschung
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Else auf Reise, bessere Auflösung
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Bibliothek für Jugendbuchforschung und Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
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Lebenswege von Mädchen
In der Mädchenliteratur können auch Bildungswege dargestellt werden, die Alternativen für das Leben als Ehefrau, Mutter und Hausfrau in Aussicht stellen. Als Beispiel soll "Elschen in der Kinderstube, in Schule und Haus" (1856) vorgestellt werden. Die Protagonistin Else (im Bild zu sehen) kann sich nach mehreren Bildungstationen als Lehrerin behaupten und gründet sogar eine eigene Schule. Zunächst bereist sie verschiedene Bildungsstationen. Zuerst ist sie bei ihrer Großmutter untergebracht, die gleichzeitig als Lehrerin fungiert, dann bei Frau Bathe, welche sie in der Haushaltsführung unterrichtet, sie lernt zusätzlich die Familie des Doctor[s] Tillmann kennen und wird schließlich im Zuge ihrer Einschulung direkt in die sechste Klasse versetzt. Der traditionelle Weg wird jedoch dennoch dargestellt, da Else nach der Gründung der Schule heiratet und ihren beiden Geschwistern die Schule übergibt.
(Un)realistisches Erzählen
Neben der realistischen Erzählprosa für Kinder gab es auch die Unterströmung der märchenhaft-fantastischen Literatur (vgl. HKJL V, S. 280). Durch das Aufeinandertreffen der beiden Gattungsbereiche differenzierte sich das Themen- und Formenspektrum der Kinder- und Jugendliteratur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts breit aus (vgl. HKJL V, S. 355). Das Märchenhaft-Fantastische schlägt sich teilweise in Motiven nieder oder wird sogar als Binnengeschichte ausgearbeitet (zum Beispiel „der Mäuseprinz“ oder „Prinzessin Mimi“ in „Elschen in der Kinderstube“c).
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Märchenhaft-fantastische Elemente, hochkant
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Kuh - Willkommen
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Aus dem "Das Kind und seine kleine Welt"
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Geschichten aus dem Dorf?
Dorfgeschichten sind, wie der Name bereits verrät, Geschichten über das dörfliche Leben. Doch was genau steht hinter der Fassade des dörflichen Lebens in der Kinderliteratur des 19. Jahrhunderts?
Wer wohnt alles im Dorfe?
Ein wichtiges Merkmal ist, dass die Geschehnisse ausschließlich auf dem Land stattfinden: Der Alltag der bäuerlichen Schicht wird porträtiert – Bauern, Müller, Wirte und Jäger werden in ihrem natürlichen Habitat gezeigt. Besonderer Fokus liegt dabei auf ethnologischen Beschreibungen – es werden die Sitten und Gebräuche der ländlichen Bewohner thematisiert – und auf den damit einhergehenden zwischenmenschlichen Beziehungen, die nicht immer einen friedlichen Charakter aufweisen, eingegangen.
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Jäger
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Mutter und Kind - Was Kindern gefällt
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Und sonst?
Auch Familienkonflikte und die damit verbundenen Verbrechen kommen ans Licht: Betrug, Mord, Diebstahl und andere Arten von Kriminalität sind keine Seltenheit. Diese Begebenheiten bieten zusätzlichen Raum für die moralischen Botschaften, die für die Tradition der Kinderliteratur prägend sind.
Selbstverständlich verdient der Naturraum seinen Platz in diesen Geschichten: Er ist allgegenwärtig.
Dorfleben im Jahreskreis
Die Lebensweise der Dorfbevölkerung bekommt man in den verschiedenen Geschichten von Elsbeth von der Decken in Ausschnitten zu sehen, über die verschiedenen Jahreszeiten und über unterschiedliche Berufe hinweg. So wird im Winter von allen gemeinsam der zum Dorf führende Hohlweg von Schlamm freigeschaufelt, während im Frühling der Wollmarkt als ausgelassener Jahrmarkt sämtlichen Dorfbewohnern einen Anlass zum Feiern gibt.
Auch der Naturraum bekommt entsprechend der dargestellten Jahreszeit seinen Raum, teils noch mit einem Anklang von Romantik und Idylle, aber häufig auch mit Realismus: Die schlimme Kälte in einem Haus, wo im Winter am Holz gespart werden muss; ein Gewittersturm, der ganze Ernten vernichtet; ein Blitzschlag, der einen Waldbrand auslöst; oder ein angeschwollener Bach, der einen Jungen das Leben kostet. Jede Jahreszeit bringt andere Tücken für die Landbevölkerung mit sich und nicht selten scheinen die Kräfte der Natur gottgewollt die Ungerechten zu bestrafen.
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Folie 4 - Dorfleben im Jahreskreis
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Die gefundene Familie
Die Familie spielt in Elsbeth von der Deckens Geschichten eine zentrale Rolle, jedoch immer als Konfliktpunkt: Mehrfach sind die Protagonisten Waisenkinder, keine einzige Familie ist idyllisch dargestellt – zumindest zu Beginn der Geschichten. Denn ein typisches Motiv der Dorfgeschichte ist das Gewinnen einer Ersatzfamilie, was auch hier gleich mehrfach vertreten ist.
Hanne und ihr Bruder in „Die schwarze Hanne“ werden am Ende von dem Bauern aufgenommen, dem Hanne das Leben gerettet hat; in „Die Feinde“ bewirtschaften die Söhne der einst verfeindeten Bauern schließlich gemeinsam einen bescheidenen Hof und pflegen die alten Eltern; und in „Allerlei Saat“ wird die kleine Tochter des betrügerischen und gewalttätigen Wirts von einer wohlhabenden Bauernfamilie aufgenommen.
Ein liebevolles Zuhause erwartet die rechtschaffenen Figuren als Idealbild und Belohnung am Ende ihrer Geschichte.
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Folie 5 - Gefundene Familie
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Sommerferien
Das Werk „Sommerferien“ von Juliane (Verfasserin von Kätchen) aus dem Jahre 1882 ist die Fortsetzung von „Stadthaus und Landhaus“ und ist an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren adressiert. Die Erzählung handelt vom Alltagsleben einiger Kinder während der Sommerferien im Dorf. Es handelt sich hierbei nicht um eine klassische Erzählung, denn der Textaufbau variiert zwischen Gedichten und einzelnen Kurzgeschichten, die nicht unbedingt aufeinander bezogen sind. Insgesamt besteht das Buch aus 140 Seiten.
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Müller - Folie 6
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Aus der Stadt ins Dorf
Der Schauplatz der Geschichte ist das dörfliche Steinthal. Hier besuchen Kinder verschiedenen Alters die Verwandten über die Sommerferien. Die Eltern begleiten die Kinder nicht und brechen stattdessen in die Schweiz auf. Hans, der älteste der Kinder und Käte, die zweitälteste, sind die Protagonisten der Geschichte und auf sie kommen viele Pflichten zu, wie etwa das Schreiben von Briefen an die Eltern. In diesen Briefen beschreiben sie den Alltag in Steinthal, welcher aus Lernen und Freizeit besteht. Während die Jungen dem Onkel helfen und „Männerarbeit“ nachgehen, sind die Mädchen in der Küche neben der Tante und der Großmutter beschäftigt. Hier ist zu erwähnen, dass diese „Arbeit“ den Kindern Spaß macht und sie sich oft freiwillig einbringen. Im Dorf freunden sich die Kinder mit dem Försters Sohn Luz an, der als frech und unbekümmert gilt. Luz versteht sich mit allen Kindern gut, doch am besten mit Hans. An einem Tag gehen sie in einem selbstgemachten Boot auf eine Seefahrt und verlieren die Ruder, weshalb sie nicht selbst zurückkehren können. Dies hat zur Folge, dass sowohl Luz als auch Hans bestraft werden. Dieses missglückte Abenteuer soll den jungen Leser:innen als Erziehungsstrategie dienen.
Eine Mischung aus Gedicht und Kurzgeschichte
Nun, um genauer auf den Aufbau der Erzählung zu gehen, ist es wichtig zu erwähnen, dass hier mehrere Kurzgeschichten innerhalb einer Geschichte erzählt werden. Diese Kurzgeschichten werden von den Älteren erzählt, wie etwa der Großmutter. Die Kinder erfreuen sich an diesen Geschichten, da sie märchenhafte Elemente aufweisen. In der Erzählung kommen sog. „Verse“ in Gestalt von Gedichten vor. Diese „Verse“ werden von der Großmutter den Kindern erzählt, die anschließend an die Mutter der Kinder gesendet werden. In den Gedichten benutzt die Großmutter jedes der Kinder als Hauptfigur und lässt die Kinder daran teilhaben. In der Erzählung gibt es somit mehrere Handlungen.
Die kleine Anna
Das Buch „Die kleine Anna: zur Unterhaltung für ganz kleine artige Mädchen / von A. Stein“ handelt von dem Leben eines kleinen Mädchens namens Anna und ihrer Familie aus dem 19. Jahrhundert.
In dieser Dorfgeschichte spielen neben der Protagonistin ihre Schwester Agnes, das Kindermädchen Sophie sowie ihre Mutter und Großmutter eine wichtige Rolle. Im Vordergrund der Erzählung stehen Alltagsbeschreibungen und Tagesabläufe aus der Sicht der kleinen Anna wie zum Beispiel die Routine, welche mit dem Wecken der Kinder durch das Kindermädchen beginnt, darauf folgt das Frühstück, das Begrüßen von Mama und „Großmama“ und dem anschließenden Spielen in der Natur mit den Tieren. Tiere begegnen ihr beispielsweise bei der Nachbarin „Frau Dorte“, die einen Hof mit Schweinen und dem Hund Prinz bewirtschaftet und somit ein wichtiges Element einer Dorfgeschichte repräsentiert. Annas Alltag wird geprägt durch das spielerische Erlernen von hausfraulichen Tätigkeiten wie zum Beispiel der Umgang mit einer Puppe, der sie Pfannkuchen backt oder indem Anna mit dem Kindermädchen die Wäsche erledigt. Die Erziehung gestaltet sich als liebevolle und kindgerechte Idylle, in der Anna und ihre Schwester behütet aufwachsen. Die kindliche Freiheit des Spielens und Entdeckens bleibt bestehen, was sich beispielsweise durch das Sammeln „bunter Steinchen“, des Beobachtens von Schnecken, die sich ihren Weg suchen oder Bienen, die von Blume zu Blume fliegen, erkennen lässt. Die Vielzahl an Verniedlichungen wie zum Beispiel die Bezeichnung „Agneschen“ für ihre Schwester und der Anteil an kindgerechter Sprache spiegeln die Erzählperspektive aus kindlicher Sicht wider. Zu erwähnen ist außerdem, dass die jeweiligen Alltagssituationen durch Lieder musikalisch umgesetzt werden. Insgesamt stellt die Dorfgeschichte rund um die kleine Anna mit ihrer Familie ein behütetes Leben dar, das auf spielerische Weise Erziehung näherbringt und liebevoll die Kinder auf ihre spätere Rolle als Frau und Mutter vorbereiten soll.
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Die Kleine Anna - Folie 9 Dorfgeschichten
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Aus Haus und Hof
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Beschreibung
In idyllisierender Weise wird ein Junge, vermutlich ein Gymnasiast, auf einem Pferd reitend und scheinbar im Spiel mit seinem neckischen Hund gezeigt.
Junge auf Pferd mit Hund vor einer Pferdekoppel
Angaben zum Objekt
Typ
Illustration
Thema
Alltag im Kinderbuch
Teil von
"Aus Haus und Hof". Reutlingen: Ensslin & Laiblin's Verlag [1895].
Sprache
Deutsch
Identifikator
urn:nbn:de:hebis:30:2-1126518
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
o.N.
Zeit
ca. 1895
Ort
Reutlingen
Weitere Informationen
Zum Objekt bei der datengebenden Institution
Förderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Literaturverzeichnis
Brunken, Otto et al. (Hrsg.): Handbuch zur Kinder- und Jugendliteratur. Von 1850-1900. Stuttgart: Metzler 2008.
Kinder- und Jugendliteratur. Mädchenliteratur. Vom 18. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg. Eine Textsammlung. Mit 28 Abbildungen. Hrsg. von Gisela Wilkeding. Stuttgart: Reclam 1994. Online unter: https://www.uni-koeln.de/phil-fak/deutsch/aleki/schatzbehalter/inhalt/T/ts_kjl_maedchenliteratur.pdf [Zuletzt eingesehen: 09.07.2024].
Redmann, J. (2019): The Backfischroman as Bildungsroman: German Novels for Girls, 1863-1913. In: University of Nebraska Press (2019) : Feminist German Studies, vol. 35. Online unter: https://www.jstor.org/stable/10.5250/femigermstud.35.0001?seq=2. [Zuletzt eingesehen: 25.06.2024].
Schatzbehalter. Portal für historische Kinder- und Jugendliteratur: https://schatzbehalter.aleki.uni-koeln.de/portal/home.html?l=de [Zuletzt eingesehen: 25.06.2024].
Schmideler, Sebastian: Naturgeschichte(n): ästhetische Repräsentationen von Tieren in der Kinder- und Jugendliteratur des 18. und 19. Jahrhunderts. In: kids + media: Zeitschrift für Kinder- und Jugendmedienforschung. Bd. 6 Heft 1. Hrsg.: Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) der Universität Zürich. 2016.
Eine virtuelle Ausstellung von
Um nach erfolgreichem Abschluss eines Digitalisierungs-Projekts die digitalen Artefakte nicht direkt in der Sammlungs-Datenbank virtuellen Staub ansetzen zu lassen, hat sich ein Projektseminar aus Studierenden des Bachelors Germanistik und des Masters Kinder- und Jugendliteratur-/Buchwissenschaft unter der Leitung von Felix Giesa des Korpus angenommen, um eine Ausstellung zu kuratieren.
Team
Dr. Felix Giesa
Studierende des BA Germanistik sowie des MA KJL/BuWi in einem Projektseminar von Felix Giesa (Institut für Jugendbuchforschung)
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