Objekt sucht Geschichte
Eine Entdeckungsreise zum Mitgestalten
Über die Ausstellung...
Die Sammlung des Deutschen Gartenbaumuseums umfasst über 4.000 Inventarnummern und war Ausgangspunkt für die Sonderausstellung „Objekt sucht Geschichte", die vom 18. März bis 31. Oktober 2023 zu sehen war. Zu einigen Objekten der Sammlung gibt es viele Informationen, zu anderen nur wenige oder gar keine. Gezeigt wurden fast ausschließlich Objekte, über die nur wenige Informationen vorliegen, und die Besucher*innen waren eingeladen, ihre eigenen Hinweise und Beobachtungen einzubringen. Ausgestattet mit einem Klemmbrett, Zettel und Stift konnten die Besucher*innen auf Entdeckungsreise gehen und an den so genannten Wissensbäumen der Sonderausstellung ihre Hinweise, Anmerkungen und Eindrücke teilen und darüber hinaus Einblicke in die Museumsarbeit bekommen.
...nun geht die Entdeckungsreise digital weiter!
Die digitale Sonderausstellung stellt die offene Fragen zu den Objekten in den Mittelpunkt und zeigt die Hinweise und Kommentare der Besuchenden. Gleichzeitig werden anhand der ausgewählten Objekte die verschiedenen Komponenten der Museumsarbeit - Sammeln & Bewahren, Forschen, Ausstellen & Vermitteln - veranschaulicht. #objektsuchtgeschichte
Die Inhalte der Sonderausstellung sollen für viele Menschen verständlich sein. Daher sind die Texte in vereinfachter Sprache geschrieben.
Eine virtuelle Ausstellung von
Informationen über die verwendeten Medien
Dosierlöffel (Inv. Nr. 4185)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Beschreibung
Das Sammlungskonzept
Objekte können auf zwei Wegen ins Museum kommen: Geplant oder ungeplant. Geplant sind Objekte, die extra für Ausstellungen oder andere Zwecke angekauft werden. Ungeplant sind Objekte, die beispielsweise dem Museum geschenkt werden. Da Museen wenig Lagerflächen haben, erstellen sie als Entscheidungshilfe sogenannte Sammlungskonzepte. Darin schreiben sie auf, was und zu welchen Themen sie Objekte sammeln möchten. Bei jedem Objekt wird dann geprüft, ob es zum Sammlungskonzept passt oder nicht. Ohne Sammlungskonzept kann es passieren, dass Objekte ins Museum kommen, die gar nicht verwendet werden können. Damit Platz für neue Objekte geschafft werden kann, muss entsammelt werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Fächer mit Perlmuttgriff (Inv. Nr. 919)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Die Sammlungsgeschichte des Deutschen Gartenbaumuseums
Der Zeitpunkt, zu dem ein Objekt in die Sammlung aufgenommen wird, kann z. B. Aufschluss darüber geben, welche thematischen Schwerpunkte das Museum im Laufe der Jahre gesetzt hat. Betrachtet man die Sammlungsgeschichte des Deutschen Gartenbaumuseums, lassen sich verschiedene Entwicklungsphasen erkennen.
Museumsphase 1 (1960-1995)
1961 wurde das Gartenbaumuseum zur Internationalen Gartenausstellung (iga) eröffnet. Es war zuerst eher ein regionales Museum und zeigte Objekte mit regionalem Bezug, besonders zu den Themen Anbau und Verarbeitung von Gartenbauprodukten. Die hier gezeigte Holzskulptur stammt vermutlich vom Künstler Albert Viertel aus Burgstädt in Sachsen. Im Jahr 1973 lieh das Deutsche Gartenbaumuseum das Objekt zunächst vom agrarhistorischen Freilichtmuseum Alt Schwerin aus und durfte es ab 1980 als Schenkung behalten. Weitere Informationen zum Objekt liegen dem Museum leider nicht vor.
Museumsphase 2 (1995-2019)
Im Jahr 2000 eröffnete die neu gegründete Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum mit einer neuen Ausstellung. Ein Schwerpunkt lag auf den Epochen der Gartenkunst, weshalb prunkvolle Objekte wie diese Vasen angekauft wurden.
Informationen über die verwendeten Medien
Kratervase (Inv. Nr. 867)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Museumsphase 3 (seit 2020)
Im Jahr 2022 erneuerte das Museum seine Dauerausstellung. Die Inhalte werden hier nun nicht nur durch Objekte vermittelt, sondern besonders durch Medienstationen. Die angekauften Insektenmodelle zeigen den neuen Schwerpunkt der Ausstellung, die kindergerechte Vermittlung nachhaltiger Themen.
Informationen über die verwendeten Medien
Foto von Marienkäfermodell
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
©Thomas Müller/Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Objekte mit regionalem Bezug
In den 1950er Jahren war das Gelände des heutigen ega-Parks unter dem Namen „Kulturpark Cyriaksburg“ bekannt, in dem die Erfurter*innen verschiedene Veranstaltungen besuchen konnten. Im Jahr 1961 eröffnete auf diesem Gebiet die iga, die „Erste internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder“. Hier wurden in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Ausstellungen gezeigt. Dabei baute man den Park immer weiter aus. Objekte mit Bezug zur iga gehören zur Geschichte des darin gelegenen Deutschen Gartenbaumuseums. Postkarten, Briefe, Broschüren, Tickets, Puppen, Streichholzschachteln und viele weitere Werbemittel befinden sich daher im Besitz des Museums und werden regelmäßig erweitert.
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß: Das Agrarhistorische Freilichtmuseum Alt Schwerin hat mich 1973 zuerst ausgeliehen und dann dem Museum geschenkt.
Was ich nicht weiß: Wann und von wem wurden wir hergestellt?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Informationen über die verwendeten Medien
Kratervase (Inv. Nr. 867)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß: Ich wurde im Jahr 1999 vom Deutschen Gartenbaumuseum gekauft. Auf mir ist ein Gärtner abgebildet.
Was ich nicht weiß: Von wem wurde ich hergestellt? Gibt es noch mehr Vasen, die mir ähnlich sehen?
Hinweise an service [at] gartenbaumuseum.de
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß : Ich kam zusammen mit vielen anderen Einkochgläsern in den letzten 60 Jahren zu verschiedenen Zeiten in das Museum. Ab der Jahrhundertwende (um 1900) wurden wir zur Haltbarmachung von Lebensmitteln verwendet.
Was ich nicht weiß:
Warum gibt es so viele Einkochgläser im Museum. Was ist unsere Geschichte?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Es gibt sehr viele Spaten im Museum. Für die Gartenarbeit sind wir wichtige Arbeitsgeräte. Wir werden zum Absprechn und Umgraben von Erde benutzt.
Was ich nicht weiß:
Warum gibt es so viele Spaten im Museum. Was ist unsere Geschichte?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Informationen über die verwendeten Medien
Wissensbaum - Objekt sucht Geschichte
Aus der Sammlung von
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
aufgeschrieben & angepinnt
Stimmen aus der Ausstellung
Wie kommen Objekte ins Museum?
Museen nutzen Objekte, um Wissen zu vermitteln. Wenn für eine Ausstellung keine passenden Objekte da sind, werden diese angekauft oder ausgeliehen. Schenkungen sind eine weitere Möglichkeit, wie Objekte in Museen kommen können. Dabei bieten Privatpersonen oder Institutionen dem Museum Objekte ohne Gegenleistung an. Die Museen müssen dann die Informationen zur Geschichte des Objekts prüfen und entscheiden, ob die Objekte zu ihnen passen. Mehr zu diesem Thema erfährst du im Bereich Provenienz.
Informationen über die verwendeten Medien
Kartenspiel,Faksimile nach I.M.F. 1617 (Inv. Nr. 873)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Wie wird ein Objekt zum Objekt?
Was ein Objekt ist, entscheiden oft die Museen. Das Deutsche Gartenbaumuseum sammelt unter anderem Geräte und Maschinen des Gartenbaus. Dabei stellt es auch Objekte aus, die aktuell noch verwendet werden. So kann man ihre Entwicklung bis heute zeigen. Auf der folgenden Seite siehst du Nachdrucke von Kartenspielen, deren Vorbilder aus dem 17. und 19. Jahrhundert stammen. Gedruckt wurden sie aber in den 1970er Jahren. Die Kartenspiele entstanden in verschiedenen Jahrhunderten, zeigen aber alle Pflanzen und Themen des Gartenbaus. Diese Motive sind also unabhängig von ihrer Zeit bei Menschen beliebt. Vielleicht erhält das Museum bald ein Kartenspiel, das gerade noch bei dir zuhause liegt?
Kartenspiel, Faksimile nach I.M.F. 1617 (Inv. Nr. 873)
Das Kartenspiel wurde im Jahr 1999 gekauft und ist eine Nachbildung des originalen Kartenspiels aus dem Jahr 1617.
Informationen über die verwendeten Medien
Kartenspiel,Faksimile nach I.M.F. 1617 (Inv. Nr. 873)
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Beschreibung
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Kartenspiel,Faksimile nach I.M.F. 1617 (Inv. Nr. 873)
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Kartenspiel, Faksimile nach J. H. Löschenkohl
Das Kartenspiel ist eine Schenkung von einer Privatperson und eine Nachbildung des originalen Kartenspiels aus dem Jahr 1806.
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Kartenspiel, Faksimile nach J. H. Löschenkohl (Inv. Nr. 946)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
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Kartenspiel, Faksimile nach J. H. Löschenkohl (Inv. Nr. 946)
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Reklamemarken (Inv Nr.853)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Identisch, ähnlich, einzigartig?
Museen sammeln Objekte. Sammeln und Bewahren sind ihre festgelegten Aufgaben. Auf den ersten Blick scheinen manche Objekte sich sehr ähnlich zu sein, oder vielleicht sogar identisch. Warum hat das Museum nicht nur jeweils eins dieser Objekte? Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man feine Unterschiede zwischen den Objekten, die für die Forschung relevant sein können. Sortiert man sie nach ihrer zeitlichen Reihenfolge, wird ihre Entwicklung deutlich. Man sieht, was an einem Gegenstand verbessert wurde oder wie sich der Stil verändert hat. Die Reklamemarken sind auf den ersten Blick alle ähnlich. Aber kannst du auf den zweiten Blick zwei gleiche finden?
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Ein Teil von uns wurde einem Mann aus Puchheim abgekauft und waren ein beliebtes Sammelobjekt sowie Werbemittel beispielsweise für Veranstaltungen, Feste und Ausstellungen. Wir wurden vor allem im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ausgegeben.
Was ich nicht weiß:
Wie viele von uns gibt es noch und wie selten sind wir?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Informationen über die verwendeten Medien
Reklamemarken (Inv Nr.853)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß: Wir wurden angekauft und gehören zu einem aus insgesamt 150 Einzelteilen bestehendem Tafelaufsatz, der 1754 für die Hochzeit der Prinzessin Maria Anna Amalia (1739-1807) von der Porzellan Manufaktur Nymphenburg hergestellt wurde.
Was ich nicht weiß: Gibt es noch andere Gartenszenen aus Porzellan?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Informationen über die verwendeten Medien
Kartenspiel, Faksimile nach J. H. Löschenkohl (Inv. Nr. 946)
Aus der Sammlung von
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Eine Privatperson hat mich dem Museum geschenkt und ich bin eine Nachbildung des originalen Kartenspiels aus dem Jahr 1806. Meine Karten zeigen einheimische Blumen als Motiv.
Was ich nicht weiß:
Wurde ich zum Spielen benutzt oder bin ich dafür nicht zu schön?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Dauerhaft für die Zukunft bewahren
Objekte in Museen können alt oder neu sein. Oft sind sie aber sehr, sehr alt. Museen haben nämlich den Auftrag, Objekte für die Zukunft zu bewahren. Besonders Textilien und Fotos brauchen bestimmte Bedingungen, damit sie lange erhalten bleiben. Das Museum hat nur wenige Objekte aus solchen empfindlichen Materialien. Die Objekte lagern in besonderen Verpackungsmaterialien, die sie schützen sollen.
Informationen über die verwendeten Medien
Werbeblatt "M.Peterseim's Blumengärtnerein, Erfurt"
Aus der Sammlung von
Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Beschreibung
Provenienz?
Die Herkunft und Geschichte von Objekten wird als Provenienz bezeichnet. Bis ins 20. Jahrhundert haben Museen immer wieder Objekte angekauft, deren Geschichte nicht bekannt war. Man wusste also nicht, wem sie zuvor gehörten und wie sie die Besitzer*innen wechselten. So kamen auch Objekte in Museen, die im Nationalsozialismus oder in der Kolonialzeit geraubt wurden. Mit dem 21. Jahrhundert erforschte man verstärkt die Herkunft von Objekten, um sie den Nachfahr*innen ihrer Besitzer*innen zurück zugeben.
Der im folgenden gezeigte Globus in Kokosnuss (Inv. Nr. 919) und Fächer Fächer mit Perlmuttgriff (Inv. Nr. 902) wurden in Antiquariaten angekauft, weshalb ihre Geschichte nicht vollständig bekannt ist. Die Erforschung ihrer Herkunft ist daher Ziel des Museums für die nächsten Jahre.
Informationen über die verwendeten Medien
Globus in Kokosnuss (Inv. Nr. 919)
Aus der Sammlung von
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Gesucht? Gefunden!
Was ich weiß :
Ich wurde im Jahr 1999 in einem Antiquariat in Kornwestheim gekauft. Ich soll japanisch sein und habe einen englischen Aufdruck.
Was ich nicht weiß:
Wann wurde ich wo hergestellt? Für wen wurde ich hergestellt und wem habe ich gehört?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Informationen über die verwendeten Medien
Fächer mit Perlmuttgriff (Inv. Nr. 919)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Gesucht? Gefunden!
Was ich weiß :
Ich wurde Ende des 18. Jahrhunderts angefertigt und im Jahr 1999 in Heidelberg ersteigert. Ich bin Franzose und zeige eine Szene in einer Parklandschaft.
Was ich nicht weiß:
Wann wurde ich wo hergestellt? Für wen wurde ich hergestellt und wem habe ich gehört?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Entsammeln
Museen sammeln ihre Objekte in sogenannten Depots. Diese sind oft voll, weil sich die Museen weiterentwickeln und immer neue Objekte aufnehmen. Wenn ein Depot voll ist, sollte entsammelt werden. Entsammeln bedeutet, Objekte aus der Sammlung des Museums zu entfernen. Hierfür werden die Objekte geprüft und jeweils beurteilt, was nicht (mehr) zur Sammlung passt. Besonders bei vielen ähnlichen Objekten sollte man sich fragen: Müssen all diese Objekte aufbewahrt werden? Welchen wissenschaftlichen Wert könnte jedes einzelne Objekt in Zukunft haben? Beim Entsammeln können Objekte in gutem Zustand beispielsweise anderen Museen angeboten werden. Objekte in schlechtem Zustand müssen im schlimmsten Fall entsorgt werden.
Passt perfekt – oder doch nicht?
Museen und ihre Schwerpunkte entwickeln sich immer weiter. Innerhalb von Jahrzehnten können sich daher die Themen ändern, zu denen man sammelt. Dann bleiben Objekte übrig, die zwar wertvoll, aber nicht mehr geeignet sind. Die Museen fragen dann beispielsweise andere Institutionen an, zu denen die Objekte besser passen könnten.
Passt perfekt – oder doch nicht?
Museen und ihre Schwerpunkte entwickeln sich immer weiter. Innerhalb von Jahrzehnten können sich daher die Themen ändern, zu denen man sammelt. Dann bleiben Objekte übrig, die zwar wertvoll, aber nicht mehr geeignet sind. Die Museen fragen dann beispielsweise andere Institutionen an, zu denen die Objekte besser passen könnten. Das Deutsche Gartenbaumuseum hat im Jahr 1985 viele Imkerei-Objekte aussortiert und dem Bienenmuseum in Weimar gegeben. Dieser Honiglöseapparat blieb zurück und wird bald anderen Museen angeboten.
Passt perfekt – oder doch nicht?
Auch das Gemälde einer Ananaspflanze würde bestimmt besser in ein Museum mit anderen Gemälden passen.
Passt perfekt – oder doch nicht?
Die im Museum einmaligen Trachtenpuppen würden beispielsweise in einem Heimatmuseum eine passendere Umgebung finden.
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Ich kam im Jahr 1980 aus einer Imkereifirma in Oßmannstedt ins Museum. Ich löse Honig aus den Waben. Andere Objekte zum Thema Imkerei wurden im Jahr 1985 aussortiert, weil sie thematisch nicht in die Sammlung passten.
Was ich nicht weiß:
Wurde ich beim Aussortieren vergessen oder warum bin ich noch hier im Museum?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Ich kam im Jahr 1996 ins Museum und wurde vielleicht im Jahr 1991 hergestellt.
Was ich nicht weiß:
Wer hat mich gemalt und warum? Gibt es noch andere Gemälde, die mir ähnlich sehen?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Wir wurden 1979 gekauft und gehörten vorher einer Privatperson in Erfurt. Wir zeigen, wie die Kleidung zu einer bestimmten Zeit aussehen konnte.
Was ich nicht weiß:
Aus welchem Grund sind wir in diesem Museum? Gibt es ein Museum in das wir besser passen?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Lernen durch Objekte: Bildung, Vermittlung und Kommunikation
Museen sollen nicht nur Objekte für die Zukunft zu bewahren, sondern auch Wissen vermitteln. Hierfür zeigen sie die Objekte in immer neuen Ausstellungen. Objekte können zeigen, wie Menschen zu verschiedenen Zeiten gelebt haben, wie ihr Alltag aussah und was sie sich wünschten. Die Objekte erklären Themen dabei viel schneller und nachhaltiger, als Texte es könnten. Durch diesen Blick in die Vergangenheit lassen sich Rückschlüsse auf die heutige Zeit und die Zukunft ziehen. In welchen Bereichen haben sich Menschen verändert? Welche Werkzeuge sind seit 2000 Jahren gleich geblieben? Objekte in Museen transportieren also vielfältige Geschichten. In Zukunft werden unsere heutigen Gegenstände in Museen ausgestellt sein und über diese Zeit erzählen.
Informationen über die verwendeten Medien
Porzellanteller mit Blumenverzierung (Inv. Nr. 411)
Aus der Sammlung von
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Von mir gibt es mehrere und wir kamen Ende des 20. Jahrhunderts in das Museum und wurden von verschiedenen Porzellanmanufakturen hergestellt.
Was ich nicht weiß:
Werde ich hier im Museum benötigt? Für wen könnten ich einen besonderen Wert haben?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
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Dosierlöffel (Inv. Nr. 4185)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Beschreibung
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Ein Mann aus Bremerhaven hat uns im Jahr 2014 dem Museum geschenkt. Wir sind in verschiedenen Größen vorhanden, weil mit uns ganz genaue Mengen Saatgut abgewogen wurden.
Was ich weiß :
Wer hat uns hergestellt und wurden wir wirklich alle gebraucht und verwendet?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Ich kam im Jahr 2002 ins Museum und wurde von einer Firma aus Recyclingmaterialien hergestellt. Zu dieser Zeit gab es eine ganze Ausstellung zu Gartenzwergen, aber seitdem bin ich der einzige in diesem Museum – sozusagen der Star!
Was ich nicht weiß:
Wie sieht mein Alltag im Museum aus? Wie könnte ich aussehen, wenn ich bunt wäre?
Ideen an: service [at] gartenbaumuseum.de
Gesucht! Gefunden?
Was ich weiß :
Ich wurde im Jahr 2004 vom Museum gekauft und bin ein schönes Dekorationsobjekt..
Was ich nicht weiß:
Gibt es noch mehr von meiner Art? Wo und wann wurde ich verwendet?
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
Informationen über die verwendeten Medien
Wissensbaum - Objekt sucht Geschichte
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
aufgeschrieben & angepinnt
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Die Ecke für Junges Gemüse
In unserer Sonderausstellung gibt es auch immer eine Ecke für Junges Gemüse. Hier gibt es Bücher, Spiele und Malstationen. In dieser Sonderausstellung war ein Gartenzwerg der Star in der Ecke für Junges Gemüse. Junge Gartenbaufans hatten die Möglichkeit
- eine Geschichte zu schreiben, was der Gartenzwerg im Museum erlebt
- oder den passenden Garten für den Gartenzwerg zu malen
- oder Bücher darüber zu lesen, wie aus Objekten Ausstellungen werden.
Im Folgenden zeigen wir eine Auswahl von Bildern & Geschichten, die im Rahmen der Sonderausstellung entstanden sind.
Informationen über die verwendeten Medien
Ecke für Junges Gemüse: Bilder & Geschichten (Nr. 9)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Beschreibung
Bilder & Geschichten
Ecke für Junges Gemüse
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Ecke für Junges Gemüse: Bilder & Geschichten (Nr. 2)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
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Ecke für Junges Gemüse: Bilder & Geschichten (Nr. 12)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
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Ecke für Junges Gemüse: Bilder & Geschichten (Nr. 18)
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Ecke für Junges Gemüse: Bilder & Geschichten (Nr. 20)
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Ecke für Junges Gemüse: Bilder & Geschichten (Nr. 19)
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
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Fotos der gestohlenen Kalender( Inv. Nr. 135 & 136)
Inventarnummern 135 und 136
Aus der Sammlung von
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Stiftung Deutsches Gartnbaumuseum
Beschreibung
Gesucht! GESTOHLEN!
Museen bewahren zahlreiche Objekte für die Zukunft auf. Durch ihr Alter oder ihr Material können die Objekte sehr wertvoll sein. Daher sind Museen immer wieder Ziel von Diebstählen und anderen Verbrechen. Sicherheitspersonal und weitere Maßnahmen sollen die Objekte schützen, aber manchmal verschwinden Objekte trotzdem. Dazu gehört auch dieser Fall: Im Jahr 1991 stellt man fest, dass zwei Kalender mit Abreißblättern fehlen. Darin werden „Ratschläge an Garten- und Blumenfreunde“ erteilt. Es gibt keine Hinweise auf die Täter*innen. Der Museumsdirektor nannte fehlendes Personal als Ursache für den Diebstahl. Bis heute sind die Kalender verschwunden und dem Museum liegen keine Hinweise auf das Motiv oder den Verbleib vor. Der Fall bleibt ungelöst.
Hinweise an: service [at] gartenbaumuseum.de
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Wissensbaum - Objekt sucht Geschichte
Aus der Sammlung von
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Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
aufgeschrieben & angepinnt
Stimmen aus der Ausstellung
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Stimmen aus der Ausstellung (A24)
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Stimmen aus der Ausstellung (A25)
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©Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
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Stimmen aus der Ausstellung (A26)
A26
Aus der Sammlung von
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Stimmen aus der Ausstellung (A27)
A27
Aus der Sammlung von
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Stimmen aus der Ausstellung (A28)
A28
Aus der Sammlung von
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Stimmen aus der Ausstellung (A29)
A29
Aus der Sammlung von
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Stimmen aus der Ausstellung (A30)
A30
Aus der Sammlung von
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Stimmen aus der Ausstellung (A31)
A31
Aus der Sammlung von
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Stimmen aus der Ausstellung (A32)
A32
Aus der Sammlung von
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Stimmen aus der Ausstellung (A33)
A33
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Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Alieda Halbersma M.A.
Birgit Schunn M.A.
Impressum
Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum
Gothaer Straße 50, 99094 Erfurt
Die Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts. Zum Vorstand bestellt ist Ulrike Richter.
Zuständige Aufsichtsbehörde nach §§ 4,12 Thüringer Stiftungsgesetz:
Thüringer Landesverwaltungsamt (Aufsicht)
Thüringer Innenministerium (Anerkennung)
Thüringer Stiftungsgesetz
PDF auf www.thueringen.de
Thüringer Stiftungsverzeichnis
PDF auf www.thueringen.de
03612239925
/
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Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gesetzlich vertreten durch ihren Präsidenten, handelnd für das durch Verwaltungs- und Finanzabkommen zwischen Bund und Ländern errichtete Kompetenznetzwerk
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c/o Stiftung Preußischer Kulturbesitz
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Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
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