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Originalerhalt in Perspektive

Wie kann Schriftgut für die Zukunft erhalten werden?

Originalerhalt in zehn Objekten

Wissen, Kultur und Geschichte basieren in hohem Maße auf schriftlichen Dokumenten. Ihre Materialität macht sie zu gefährdeten Objekten: Wasser, Schmutz und Schädlinge, aber auch chemische Zersetzungsprozesse zerstören ihre Substanz. Die Aufgabe, schriftliches Kulturgut dauerhaft zu schützen und zu erhalten, kommt Archiven, Bibliotheken und Museen zu. 

2011 wird die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) gegründet, um diese Zusammenarbeit zu unterstützen. Sie fördert den Bestandserhalt, erhebt systematisch Daten und vermittelt die Bedeutung des Originalerhalts über die Fachcommunity hinaus. In den letzten zehn Jahren wurden in den zwei Förderlinien, der KEK-Modellprojektförderung und dem BKM-Sonderprogramm, ganz unterschiedliche schriftliche Dokumente gesichert. Wir zeigen zehn Objekte, die stellvertretend für die vielen Facetten des Originalerhalts stehen. 

01
Bücher aus Wachs

02
Ein Pferd zum Begreifen

03
Wörter in Seide

04
Die erste E-Mail Deutschlands

05
Evangelisten unter sich

06
Von Bremensien und Poeten

07
Im Garten mit Hans Schmidt

08
Plakative Botschaften

09
Ein Kölner Bildungskosmos

10
Nachrichten aus dem Exil

#10JahreKEK

Seit ihrer Gründung 2011 hat die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) den Erhalt vieler weiterer Objekte unterstützt. Möglich gemacht wird das durch die Förderungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder für die Ländergemeinschaft. Im Jubiläumsjahr weiten wir den Horizont: Bei der internationalen Konferenz Originalerhalt in Perspektive vom 23. bis 24. November 2021 diskutieren wir mit Expert·innen aus Europa und den USA über die Zukunft der Bestandserhaltung.

Denn #10JahreKEK ist erst der Anfang.