Woher? Weshalb? Warum?
Provenienzgeschichten aus dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum
Eine virtuelle Ausstellung von
Woher? Weshalb? Warum?
Woher? Weshalb? Warum? Fragen, die sich Besucher*innen in einem Museum oft stellen. Woher stammen diese Exponate? Weshalb sind diese Objekte ausgestellt und warum liegen sie in diesem Museum und nicht an einem anderen Ort? Wann kamen sie hierher? Und warum? Welche Geschichten bringen sie mit?
Einfache Fragen. Die Antworten darauf sind aber bisweilen sehr komplex. Jedes Artefakt hat eine ganz eigene Herkunftsgeschichte. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig hat sich auf die Suche gemacht. Die Virtuelle Ausstellung stellt einige wenige dieser ergründeten oder eben nicht gänzlich ermittelbaren Objektbiographien vor.
Damit flankiert sie das im Herbst 2022 erschienene Buch „Tiefenbohrung. Eine andere Provenienzgeschichte“. Auf 416 Seiten werden über 30 Geschichten zu unterschiedlichen Objekten und Sammlungen des kulturellen Erbes erzählt, darunter Archivalien, Bücher, Comics und Fotografien. Von der Gutenbergbibel bis hin zu Bildwelten aus Hollywood: In chronologischer Abfolge präsentiert die Virtuelle Ausstellung einen Blick in die Werkstatt.
Informationen über die verwendeten Medien
Erstes Zugangsbuch der Klemm-Sammlung des Buchgewerbemuseums (1889 bis 1957)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Informationen über die verwendeten Medien
Aufgeschlagene Seite der Gutenbergbibel, Mainz, ca. 1455
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Russische Staatsbibliothek Moskau
Die 42-zeilige Gutenberg-Bibel (genannt „B42“) war eines der wertvollsten Exponate, welches das Deutsche Buch- und Schriftmuseum einst sein Eigen nennen konnte.
Von den in der Mitte des 15. Jahrhunderts in Mainz gedruckten 200 Gutenberg-Bibeln gibt es heute weltweit nur noch 49 Exemplare. Die Bibel des Museums sticht unter ihnen aufgrund der prachtvollen Verzierung mit Miniaturen (kleine Zeichnungen) und Initialbuchstaben besonders hervor.
Informationen über die verwendeten Medien
Aufgeschlagene Seite der Gutenbergbibel, Mainz, ca. 1455
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Russische Staatsbibliothek
Könnte die Gutenberg-Bibel sprechen, so würde sie von einem turbulenten Leben erzählen. Ursprünglich aus Gutenbergs Werkstatt in Mainz, geht ihre Reise zunächst nach Spanien. Dort gelangt sie in ein Benediktinerkloster und wird im 19. Jahrhundert nach der Konfiszierung der kirchlichen Besitztümer zum Verkauf angeboten. So macht die Bibel ihren Weg über verschiedene Auktionen. Stationen sind u.a. die Weltausstellung in Paris 1878 und das Auktionshaus Sotheby’s in London. Schließlich ist sie beim Antiquar Albert Cohn in Berlin.
Informationen über die verwendeten Medien
Detailansicht aus dem Zugangsbuch der Königlich Sächsischen Bibliographischen Sammlung von 1885
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Beschreibung
Als Nr. 1 ist die „Biblia sacra vulgata“, das Klemmsche Exemplar der Gutenbergbibel mit einem Ankaufswert von 95.000 Goldmark verzeichnet.
Albert Cohn verkauft die Bibel später an den Sammler Heinrich Klemm. Dessen vollständige Sammlung wird 1886 vom sächsischen Staat für das Museum erworben. Die wertvolle Gutenberg-Bibel ist nun einige Jahrzehnte im Besitz des Buch- und Schriftmuseums. Nach dem Zweiten Weltkrieg geht die Reise weiter. Sie wird nach Moskau überführt, wo sie noch heute in der Russischen Staatsbibliothek zu finden ist.
Informationen über die verwendeten Medien
Heinrich Klemm: Porträt von Alfred Helm, Ölgemälde, 1875
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Gemälde
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Alfred Helm
Zeit
1875
Weitere Informationen
Eine ganz eigene Geschichte können die Miniaturen in der Bibel erzählen. Heute lassen sich 282 von ihnen nachweisen. Als Klemm die Bibel erwarb waren es erst knapp über 100. In einem Verlagskatalog von 1878 wird die Bibel mit 135 Miniaturen angeboten. Das bedeutet, dass im Laufe der Zeit Miniaturen dazu kamen. Doch wann und wo dies geschehen ist, kann nicht genau gesagt werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Faksimile einer Doppelseite „Die 42-zeilige Gutenberg-Bibel aus dem Deutschen Buchmuseum“, 1940
In: Druckfarbenfabriken Gebr. Hartmann (Hg.): Zur Erinnerung an die Fünfhundert-Jahrfeier der Buchdrucker-Kunst 1440/1940, Festgabe der Druckfarbenfabriken Gebr. Hartmann, Halle-Ammendorf 1940
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Inventar aus dem Chinesischen Gelehrtenhaus: Türflügel, vor 1914
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Objekt
Thema
Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bugra)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
vor 1914
Informationen über die verwendeten Medien
Bugra-Ausstellungsplakat, Entwurf mit Zeichnung von Walter Tiemann, Leipzig um 1913
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Repro: Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Zeichnung
Thema
Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Walter Tiemann
Zeit
1913
Ort
Leipzig
Die am 6. Mai 1914 eröffnete Weltausstellung „Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik“, kurz: Bugra, ist für die Geschichte der Bestände des Deutschen Buch- und Schriftmuseums äußerst bedeutend.
Informationen über die verwendeten Medien
Amtlicher Plan der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bugra), nach einem Entwurf von Ludwig Meyer, Leipzig, 1913
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Thema
Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bugra)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1913
Ort
Leipzig
Mit 400.000 m² Fläche umfasst die Bugra mehrere Hallen, in denen Themen rund um Buch und Schrift präsentiert werden. Eine zentrale Rolle spielte die Halle der Kultur. Sie zeigt die Entwicklung der Schrift in verschiedenen Kulturen.
Die Menschen sind begeistert und die Bugra wird zunächst zum Erfolg: Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges besuchen 2 Millionen Menschen die Ausstellung. Wie anderen Leipziger Institutionen auch gelingt es dem Buchgewerbemuseum, zahlreiche Exponate der Bugra zu erwerben. Darunter sind viele Objekte aus der Halle der Kultur, insbesondere Zeugnisse zur chinesischen Schriftentwicklung.
Informationen über die verwendeten Medien
Figuren-Ensemble aus dem Chinesische Gelehrtenhaus, Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bugra), vor 1914
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
PUNCTUM / Bertram Kober
Angaben zum Objekt
Typ
Objekte
Informationen über die verwendeten Medien
Bugra: Chinesisches Gelehrtenhaus, Fotografie, vor 1914
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Repro: Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Thema
Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bugra)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
vor 1914
Informationen über die verwendeten Medien
Plakette Österreichisches Haus für die Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bugra), 1914
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
PUNCTUM / Bertram Kober
Angaben zum Objekt
Thema
Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bugra)
Abmessung/Umfang
79 x 60 x 3 mm
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Michael Powolny
Zeit
1914
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Zierkachel vom Chinesischem Gelehrtenhaus mit Brandspuren vom Zweiten Weltkrieg, Leipzig, 1914
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
PUNCTUM / Bertram Kober
Angaben zum Objekt
Thema
Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bugra)
Weitere Informationen
In den folgenden Jahrzehnten präsentieren Ausstellungen immer wieder verschiedene Exponate der Bugra. Während eines Fliegerangriffs treffen allerdings am 4. Dezember 1943 Bomben auch das Buchgewerbehaus, in dem das Museum zu dieser Zeit ansässig ist. Fast alle in der Sammlung noch bewahrten Objekten werden dabei zerstört. Bis heute sind diese Spuren an den verbliebenen Objekten zu erkennen.
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt aus: „Dank des Deutschen Buchmuseums für die Bücher- und Graphikspende“, Leipzig, 1924
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1924
Ort
Leipzig
Weitere Informationen
Inflation, Wirtschaftskrise und zehrende Nachkriegszeit: Das Deutsche Museum für Buch und Schrift gerät nach dem Ersten Weltkrieg in eine existenzbedrohende Lage. Der Vorstand des Trägervereins zieht den Verkauf der wertvollen Gutenberg-Bibel in Betracht. Doch dagegen regt sich schnell Widerstand und Hans Heinrich Bockwitz, seit 1929 Direktor des Museums, hat die rettende Idee …
Informationen über die verwendeten Medien
Detail der 1. Mappe der Künstlerspende für das Deutsche Buchmuseum, Leipzig, 1922
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Teil von
Künstlerspende für das Deutsche Buchmuseum, 1. Mappe, 1922
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1922
Ort
Leipzig
Weitere Informationen
Er bittet einige der renommiertesten zeitgenössischen Künstler*innen, das Museum zu unterstützen. Das Resultat sind 20 Originalgraphiken, unter anderem von Lovis Corinth, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz, Alfred Kubin, Max Liebermann und Max Slevogt. Zusammengefügt werden diese als „Künstlerspende für das Deutsche Buchmuseum“ in 200facher Auflage gedruckt und verkauft. Mit dem Erlös kann das Museum seine Ausgaben für ein knappes Jahr decken.
Informationen über die verwendeten Medien
Marcus Behmer: Mißgunst und Schadenfreude, Radierung, 1926
Teil der 2. Mappe der Künstlerspende
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Repro: Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik, Radierung
Teil von
Künstlerspende an das Deutsche Buchmuseum, 2. Mappe
Material/Technik
Radierung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Marcus Behmer
Zeit
ca. 1926
Die Originale der Mappen sind heute leider nicht mehr vollständig. Es fehlen die Inhaltsverzeichnisse sowie drei Originalgrafiken der ersten Mappe. Deren Verbleib konnte bisher nicht geklärt werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Gestohlene Grafik: Verlust aus der 1. Mappe der Künstlerspende, 1922
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Repro: Deutsche Nationalbibliothek
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Oskar Kokoschka: Frauenkopf, Künstlerspende 1. Mappe, 1922
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Teil von
Künstlerspende für das Deutsche Buchmuseum, 1. Mappe, 1922
Material/Technik
Lithografie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Oskar Kokoschka
Zeit
1922
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Max Liebermann: Bildnis Albert Einsteins, Künstlerspende 1. Mappe, 1922
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Teil von
Künstlerspende für das Deutsche Buchmuseum, 1. Mappe, 1922
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Max Liebermann
Zeit
1922
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Michel Fingesten: Mädchen im Walde, Künstlerspende 2. Mappe, 1926
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Michel Fingesten
Zeit
1926
Weitere Informationen
Trotz Einsparungen an Personalkosten, Raumvermietungen und dem Umzug in sehr bescheidene Räume der Deutschen Bücherei bessert sich die finanzielle Lage nicht nachhaltig. So versucht man 1926 mit einer zweiten Künstlermappe an den Erfolg der ersten anzuknüpfen.
Diese Mappe enthält Blätter unter anderem von Marcus Behmer, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff und wurde in einer 150 Exemplare umfassenden Auflage herausgegeben. An den Erfolg der ersten Mappe kann sie nicht anknüpfen.
Informationen über die verwendeten Medien
Erich Heckel: Frauenkopf, Holzschnitt, Künstlerspende 2. Mappe, 1926
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik, Holzschnitt
Teil von
Künstlerspende für das Deutsche Buchmuseum, 2. Mappe, 1926
Material/Technik
Holzschnitt
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Erich Heckel
Zeit
1926
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Blick in das Magazin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2022
Ort
Leipzig
Informationen über die verwendeten Medien
Zugangsbuch der Deutschen Nationalbibliothek und aufgeschlagenes Buch mit Exlibris von Wilhelm Ellenbogen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs hinterlässt im Museum und der Deutschen Bücherei ihre Spuren. Zum einen kommen Bestände in die Sammlungen, deren Herkunft heute die Provenienzforschung beschäftigt. Zum anderen gibt es Kriegsverluste durch die Bombardierungen.
Die Gestapo beginnt nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 schnell mit systematischen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen. Das Ziel: Privatbibliotheken und Buchhandlungen von jüdischen Menschen sowie von politisch unliebsamen Personen. Insgesamt werden ca. 400.000 Bände beschlagnahmt. Über die „Bücherverwertungsstelle“ Wien werden sie schließlich in deutsche Einrichtungen verteilt.
Informationen über die verwendeten Medien
Als NS-Raubgut identifizierte Werke aus dem Besitz und mit Exlibris von Gottfried Bermann Fischer
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Dazu wird der Leiter der Erwerbungsabteilung Albert Paust ab 1. September 1939 nach Wien abgeordnet. Zielgerichtet versucht er, Bestandslücken in Leipzig zu schließen.
Die von Wien nach Leipzig überführten Bände erzählen mit ihren Exlibris, Widmungen und Autogrammen viel von den Lebensgeschichten und Interessen ihrer rechtmäßigen Eigentümer. Sie berichten auch über Enteignung und Exil.
Informationen über die verwendeten Medien
Detail der von Schüler*innen der Hietzing-Schule gestalteten „Weihnachtszeitung“, mit Autogramm von Victor Rosenfeld, 1929
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1929
Sind die Vorbesitzer*innen identifizierbar, bemüht sich die Deutsche Nationalbibliothek um Kontakt zu den Erb* innen für eine Restitution. Im Fall Valentin Rosenfeld ist dies beispielsweise im Juni 2021 gelungen.
Der Wiener Rechtsanwalt engagierte sich seit den 1920er Jahren für die Schwimm-Sektion des jüdischen Sportvereins Hakoah Wien. Als die deutsche Wehrmacht am 12. März 1938 in Österreich einmarschiert, befindet er sich gerade in England, wohin auch seine Familie bereits emigriert ist. Unterdessen beschlagnahmt die Gestapo in Wien seine Bibliothek. Ein Teil davon kommt in den Bestand der Deutschen Nationalbibliothek und ist nun an die Erb*innen restituiert.
Informationen über die verwendeten Medien
Elisabeth-Handschrift, Doppelseite Fol. 108v und 190r, Miniatur von Sibilla von Bondorf (Elisabeth und die Kinder verlassen die Burg), Freiburg / Breisgau, 1481
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstlerin: Sibilla von Bondorf
Zeit
1481
Ort
Klarissenkloster Freiburg im Breisgau
Weitere Informationen
Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum besitzt ungefähr einhundert mittelalterliche Handschriften und Fragmente. Zweifellos am wertvollsten ist darunter die sogenannte Elisabeth-Handschrift. Sie beinhaltet die Lebenserzählung der Heiligen Elisabeth und andere Texte mit weiteren Legenden rund um die Heiligenfigur.
Informationen über die verwendeten Medien
Elisabeth-Handschrift, Fol. 13v und 14r, Miniatur (Elisabeth mit Kruzifix) von Sibilla von Bondorf und Textanfang der Heiligenlegende St. Elisabeth, Freiburg / Breisgau, 1481
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Schreiberin: Elisabeth Vogtin, Künstlerin: Sibilla von Bondorf
Zeit
1481
Ort
Klarissenkloster Freiburg im Breisgau
Weitere Informationen
Verfasst wird die Handschrift 1481 im Klarissenkloster Freiburg im Breisgau. Die Schreiberin ist Elisabeth Vogtin. Verziert ist dieser Codex mit 14 kleinen Miniaturen, gemalt von Sibilla von Bondorf. Zu ihrer Zeit gilt sie als eine der besten Buchmalerinnen. Die Handschrift bleibt zunächst im Klosterbesitz bis zu dessen Auflösung im Jahre 1782.
Nach der Auflösung des Klarissenklosters verliert sich die Spur der Handschrift für 60 Jahre. Erst ab 1843 findet sich ein Hinweis. Dabei handelt es sich um einen in der Handschrift datierten Besitzvermerk von Karl Wilhelm Justi. Die Familie Justi bleibt Eigentümer der Handschrift für die nächsten 100 Jahre. Schließlich wird die Handschrift 1976 durch das Museum vom Zentralantiquariat der DDR für 70.000 Mark erworben.
Informationen über die verwendeten Medien
Elisabeth-Handschrift: Fol. 2 mit handschriftlichen Besitzeinträgen von K.W. Justi (datiert 1834) und Ferdinand Justi (datiert 1834), Freiburg / Breisgau, 1481
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Schreiberin: Elisabeth Vogtin, Künstlerin: Sibilla von Bondorf
Zeit
1481
Ort
Klarissenkloster Freiburg im Breisgau
Weitere Informationen
Wieso und auf welchem Weg die Handschrift ins Zentralantiquariat kam, ist ungewiss. Bis heute ist nicht geklärt, ob nach dem Tod der letzten Besitzerin, Adelheid Justi, die Handschrift verschenkt, verkauft oder illegal in einen anderen Besitz kommt.
Nach 1989/90 wenden sich Nachfahren der Familie Justi wegen der nicht geklärten Besitzfrage an die Bibliothek. Nach vertraglicher Einigung bleibt die Elisabeth-Handschrift zunächst als Leihgabe im Museum, um schließlich nach zehn Jahren, nun rechtlich abgesichert, als Schenkung in den Besitz des Museums überzugehen.
Informationen über die verwendeten Medien
Elisabeth-Handschrift: Fol. 13r, Miniatur von Sibilla von Bondorf (Heiliger Franziskus und Heilige Klara), darunter durchgestrichener Eignervermerk des Klarissenklosters Freiburg im Breisgau, 1481
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Schreiberin: Elisabeth Vogtin, Künstlerin: Sibilla von Bondorf
Zeit
1481
Ort
Klarissenkloster Freiburg im Breisgau
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Stapel mit Fotografien, Pressebilder aus der Filmwelt, aus der Sammlung Günter-Karl Bose
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Fotografie: Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografien
Film, Buch und Fotografie: Drei unterschiedliche Medien, die umso interessanter werden, wenn sie aufeinandertreffen. Diese Brücke schlägt die Sammlung von Günter-Karl Bose. Er sammelte Fotos von Filmstars, die sich mit Büchern in Szene setzen lassen. Einige lesen (oder tun so), sitzen in Bibliotheken, lümmeln auf Sesseln oder inszenieren sich einfach als Intellektuelle.
Das Buch wir hier zum wichtigsten Requisit bei der Selbstdarstellung der Hollywood-Stars aus den 1920er bis 1970er Jahren. Die Abgebildeten spiegeln das Who-is-who Hollywoods: darunter Orson Welles, Marilyn Monroe, Joan Crawford, Ronald Reagan, Cary Grant und Clark Gable.
Informationen über die verwendeten Medien
Fotografiestapel aus der Sammlung Günter-Karl Bose, obenauf: Ronald Reagan und Bonzo im Film „Bedtime for Bonzo“, 1951
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Foto: Deutsche Nationabibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografien
Teil von
Sammlung Günter-Karl Bose
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1951
Da die Fotografien bisher nirgends systematisch gesammelt wurden, sind sie weltweit verstreut, teils noch auf Flohmärkten erhältlich. Zahlreiche Besitzerwechsel lassen sich besonders gut auf den Rückseiten ablesen. Bearbeitungsvermerke, Stempel oder Nachweise über Verwendungskontexte: Die Fotografien sind eine Fundgrube für die Provenienzforschung.
Informationen über die verwendeten Medien
Rückseite einer Fotografie aus der Sammlung Günter-Karl Bose
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie (Rückseite)
Teil von
Sammlung Günter-Karl Bose
Informationen über die verwendeten Medien
Marion Davies: „The Cardboard Lover“, 1928
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Repro: Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Teil von
Sammlung Günter-Karl Bose
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1928
Informationen über die verwendeten Medien
Henry Fonda, 1960er Jahre
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Foto: Deutsche Nationabibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Teil von
Sammlung Günter-Karl Bose
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1960er Jahre
Informationen über die verwendeten Medien
Rückseite einer Fotografie aus der Sammlung Günter-Karl Bose
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie (Rückseite)
Teil von
Sammlung Günter-Karl Bose
Informationen über die verwendeten Medien
Skizzenbücher von Robert Crumb
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Thema
Comic
Teil von
Sammlung Abmeier
Das Museum konnte dank einer umfangreichen Erwerbung 2021 damit beginnen, eine Bestandslücke zu schließen: Über 4.000 Underground-Comics und Künstlerpublikationen bereichern seitdem die Sammlung. Zusammengetragen hat sie der Buchhändler und Herausgeber Armin Abmeier. Er widmete mehr als 40 Jahre seines Lebens der Leidenschaft zu Comics.
Die Sammlung umfasst neben US-amerikanischer Underground- und Independent-Comics auch Graphzines, Künstlerpublikationen, illustrierte Bücher und Zeitschriften sowie Postkarten, Schallplatten und CDs. Die ältesten Arbeiten stammen aus den frühen 1960erJahren.
Informationen über die verwendeten Medien
Blick in das Magazin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums mit Kisten der Sammlung Abmeier
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2022
Ort
Leipzig
Abmeier pflegt zu einigen Illustrator*innen und Comic-Zeichner*innen eine persönliche Beziehung. Aus diesem Grund sind einige der Exemplare in seiner Sammlung mit Widmungen versehen. Diese machen seine Kollektion umso wertvoller. Allein große Sammlungen US-amerikanischer Comics gelten bereits als Rarität. In Bibliotheken und Museen sind sie bisher unterrepräsentiert.
Informationen über die verwendeten Medien
Widmung für Armin Abmeier aus der Sammlung Abmeier
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Thema
Comic
Teil von
Sammlung Abmeier
Nach Abmeiers Tod hat seine Frau Rotraut Susanne Berner die Sammlung systematisiert und verwaltet. Über sie finden die Comics schließlich nach Leipzig in das Deutsche Buch- und Schriftmuseum.
Informationen über die verwendeten Medien
Konvolut verschiedener Comics aus der Sammlung Abmeier
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Thema
Comic
Teil von
Sammlung Abmeier
Informationen über die verwendeten Medien
Konvolut des digitalen Nachlasses von Hildegrad Korger
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Teil von
Nachlass Hildegard Korger
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Ort
Leipzig
Informationen über die verwendeten Medien
Disketten aus dem digitalen Nachlass von Hildegard Korger
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Mit der fortschreitenden Digitalisierung kommen immer mehr elektronische Artefakte und digitale Objekte in die Sammlungen des Museums. Sie sind ein Zugewinn besonderer Art.
Statt eines physischen Objektes liegen nun digitale Daten vor. Diese müssen gesichtet und ausgewertet zu werden, ohne sie dabei zu verändern. Neben der Speicherung ist die größte Herausforderung, die Daten in vollem Umfang verfügbar zu halten. Das ist umso komplizierter, wenn das ursprüngliche Speichermedium oder die Programme nicht mehr nutzbar sind.
Informationen über die verwendeten Medien
Beispiel eines Quellcodes für die Programmierung mit Python
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsche Nationalbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Screenshot
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2022
Für das Museum stellt sich angesichts zunehmend digitaler Vor- und Nachlässe die Aufgabe, neue Wege zu finden, um seiner althergebrachten Verpflichtung weiter gerecht werden zu können: nicht nur ein Schaufenster der Deutschen Nationalbibliothek zu sein, sondern auch eine Dokumentations- und Forschungsstätte zur Buch- und Schriftkultur – auch und gerade im digitalen Zeitalter.
Informationen über die verwendeten Medien
Cover des Buches „Tiefenbohrung. Eine andere Provenienzgeschichte“
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig / Gestaltung: Torsten Köchlin
Angaben zum Objekt
Typ
Buchcover
Thema
Provenienz
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2022
Ort
Leipzig
Informationen über die verwendeten Medien
Cover des Buches „Tiefenbohrung. Eine andere Provenienzgeschichte“
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig / Gestaltung: Torsten Köchlin
Angaben zum Objekt
Typ
Buchcover
Thema
Provenienz
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2022
Ort
Leipzig
Tiefenbohrung
Ob Underground-Comics, Floppy Disks oder Frühdrucke, Hollywoodfotos oder der silberne Ehrenpokal eines Verlegers: Anhand von 33 Objektbiografien erzählt Tiefenbohrung. Eine andere Provenienzgeschichte die Herkunftsgeschichte musealen Kulturguts. Das Buch nimmt die Wege unter die Lupe, die die in fast 140 Jahren zusammengetragenen Bestände des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek zurückgelegt haben. Zugleich erlaubt das Buch einen kritischen Blick auf die Absichten, Besitzansprüche und Traditionsüberhänge von Gedächtniseinrichtungen.
„Fremde Federn“, unter ihnen Bénédicte Savoy und Wolfgang Ernst, betten die Bestandsessays in den weiten Horizont einer Kulturgeschichte der Provenienz.
Hatje Cantz Verlag, 2022 / 416 Seiten / ISBN: 978-3-7757-5249-7
Eine virtuelle Ausstellung von
Diese Ausstellung basiert auf folgenden Texten aus der Publikation „Tiefenbohrung. Eine andere Provenienzgeschichte“:
Gutenbergbibel auf Grand Tour. Die B42 des Deutschen Buch- und Schriftmuseums (Bettina Rüdiger)
Weltkultur und Weltkrieg, Friedschau und Säbelrasseln. Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik, Leipzig 1914 (Wolfgang Hohensee)
'... das Musuem an einer Wende: Sein oder Nichtsein' - Künstlerspende für das Deutsche Buchmuseum (Dr. Stephanie Jacobs)
Beschlagnahmt und umverteilt - Bücherverwertungsstelle Wien (Dr. Emily Löffler)
Von Frauen, für Frauen, über Frauen. Elisabeth-Handschrift (Bettina Rüdiger)
Hollywood liest. Pressefotos aus der Filmwelt (Dr. Stephanie Jacobs)
Vermittler in den Underground. Sammlung Armin Abmeier (Dr. Stephanie Jacobs)
Von Floppy Disks, USB-Sticks und Laufwerken- Digitale Nachlässe im Museum (Dr. Ramon Voges)
Team
Hannah Benchik, Christine Hartmann, Peter Kühne, Anneta Trimis, Sina Wieland
Impressum
Deutsches Buch-und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek
Deutsche Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1
04103 Leipzig
Generaldirektor Frank Scholze
Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1
60322 Frankfurt am Main
+49 341 / 2271 – 440
+49 341 / 2271 – 240
dbsm-info [at] dnb.de
Als Anbieter von DDBstudio verantwortlich im Sinne des Medienstaatsvertrags:
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gesetzlich vertreten durch ihren Präsidenten, handelnd für das durch Verwaltungs- und Finanzabkommen zwischen Bund und Ländern errichtete Kompetenznetzwerk
Deutsche Digitale Bibliothek
c/o Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Von-der-Heydt-Straße 16-18
10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 266-41 1432, Fax: +49 (0) 30 266-31 1432
E-Mail: geschaeftsstelle@deutsche-digitale-bibliothek.de
FIZ Karlsruhe - Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur GmbH
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
Die kuratierende Einrichtung bestimmt über Thema und Inhalt der Einstellung. Die DDB nimmt nur im Ausnahmefällen Einfluss darauf, s. Nutzungsbedingungen.