STATUS MACHT BEWEGUNG
Lust und Last körperlicher Aktivität
Eine virtuelle Ausstellung von
Alle zwei Jahre
kuratieren die wissenschaftlichen Nachwuchskräfte der Staatlichen Museen zu Berlin und des Musikinstrumenten-Museums zusammen eine Ausstellung. STATUS MACHT BEWEGUNG wurde von 13 Kurator*innen gemeinsam erarbeitet und am Berliner Kulturforum präsentiert.
Gezeigt wurden über 130 Exponate aus 14 verschiedenen Sammlungen, die noch nie zuvor zusammen zu sehen waren. Die Laufzeit der Ausstellung war vom 11. September 2020 bis zum 28. Februar 2021.
Für die folgende Online-Ausstellung haben die Kurator*innen nun ausgewählte Objekte zusammengestellt, um die Kunstwerke und ihre Geschichten erneut erlebbar zu machen.
Informationen über die verwendeten Medien
Eingang des Berliner Kulturforums mit Banner der Ausstellung
Aus der Sammlung von
Privat
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Foto: Robert Hoffmann
Sind Sie gut angekommen?
Das fragten wir Sie an dieser Stelle in der analogen Ausstellung. In Zeiten, in denen alle Kultureinrichtungen geschlossen bleiben, können Ausstellungen aber nur noch online besucht werden.
Die Mobilitätsbeschränkungen im Zuge der Bekämpfung der Covid-19 Pandemie haben uns einmal mehr den Wert der Bewegung für unsere Gesellschaft und damit auch die Aktualität des Themas unserer Ausstellung vor Augen geführt.
Die gute Nachricht: Nun können Sie unsere Ausstellung auch nach der eigentlichen Laufzeit noch genießen!
Informationen über die verwendeten Medien
Blick in die Ausstellung
Aus der Sammlung von
Privat
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Rechteinformation
Foto: Christopher Hölzel
Wir laden Sie ein, an Werken unterschiedlicher Kulturen und Zeiten Bewegung als Repräsentationsform in Gesellschaften zu hinterfragen.
Wie und bei welchen Tätigkeiten haben sich Angehörige der Oberschicht inszeniert und über andere erhoben? Welchen Einfluss haben Bewegungen auf gesellschaftliche Körperideale und welche Formen nehmen sie an?
Informationen über die verwendeten Medien
Die Pflüger, Blatt 1 aus der siebenteiligen Folge 'Der Bauernkrieg'
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kupferstichkabinett, Foto: Dietmar Katz
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
46,3 × 61,1 cm
Material/Technik
Strichätzung, Kaltnadel, Aquatinta, Reservage, Schmirgel, Nadelbüschel und Vernis mou
Identifikator
Inv.-Nr. 457-1908
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Käthe Kollwitz
Zeit
1908
Vom Faustkeil zur Fabrikarbeit
Harte körperliche Arbeit war über Jahrtausende hinweg die Grundlage für die Existenzsicherung. Nur wenn die Menschen “satt” waren, konnten Bewegungen ohne das Ziel des Nahrungserwerbs stattfinden.
Die Formen der Arbeit sind jedoch dauerhaftem Wandel unterworfen. Neue Arbeitsplätze und Hierarchien entstehen oder werden abgebaut. Heute werden immer mehr Tätigkeiten sitzend am Computer erledigt.
Die Exponate dieses ersten Kapitels erzählen von arbeitenden Menschen und Tieren in verschiedenen Kulturen und Epochen, ohne die andere Formen der Bewegung nicht denkbar wären.
Informationen über die verwendeten Medien
Faustkeil
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Foto: Claudia Klein
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
Länge 9 cm
Material/Technik
Silex
Identifikator
Inv.-Nr. Va 7177
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
rund 600.000 Jahre vor heute
Ort
Fundort: Abbeville, Dep. Somme, Frankreich
Jagd und Fischfang
wurden anfangs für die Nahrungsbeschaffung ausgeübt. Diese körperlich anstrengenden Bewegungen erfolgten auf dem Land oder auf dem Wasser.
Der Faustkeil gilt als 'Schweizer Taschenmesser der Steinzeit' und wurde als vielfältig einsetzbares Utensil für die Beschaffung und Verarbeitung der Nahrung verwendet.
Ohne Maschinen
war der Transport von Waren sehr aufwendig. Nur unter dem Einsatz schwerer körperlicher Arbeit konnte so der Lebensunterhalt gesichert werden. Lastenträger mussten oft ein enormes Gewicht schultern und zugleich ausbalancieren, wie diese chinesische Holzfigur veranschaulicht.
Informationen über die verwendeten Medien
Gepäckträger (Miniaturschnitzerei)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Ethnologisches Museum, Foto: Martin Franken
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
9 x 8 x 5 cm
Material/Technik
Holz, bemalt
Identifikator
Inv.-Nr. I D 5895
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
vor 1883 (Qing-Dynastie)
Ort
China
Informationen über die verwendeten Medien
Lastträger (Fliese)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Ethnologisches Museum, Foto: Martin Franken
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
23,0 × 23,0 cm
Material/Technik
Ton, gebrannt, Unterglasurmalerei
Identifikator
Inv.-Nr. I B 9376
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1890
Ort
Iran
Alltagsszenen
mit Darstellungen von Lastenträgern wurden im 19. Jahrhundert in Teheran angefertigt. Es sind zwei Männer in einfacher, verschlissener Kleidung zu sehen. Der Zustand ihrer Kleidung verweist auf ihren niedrigen sozialen Status.
Karawanen
transportierten bis ins 20. Jahrhundert Handelswaren auf den Seidenstraßen. Um Gewinn zu erzielen, musste auf kräftezehrenden Reisen Leib und Leben riskiert werden.
Nur durch die Körperkraft und Ausdauer von Tieren war der Transport überhaupt möglich. Dieses Textilfragment eines Kelim aus dem 19. Jahrhundert zeigt eine Karawane mit Dromedaren.
Informationen über die verwendeten Medien
Kelimfragment mit Darstellung einer Dromedarkarawane
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Museum für Islamische Kunst, Foto: Christian Krug
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
174,0 × 113,0 cm
Material/Technik
Wolle in Sumak-Wirkerei
Identifikator
Inv.-Nr. I. 7242
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
Ende 19. Jh.
Ort
Aserbaidschan
Informationen über die verwendeten Medien
Bauer mit zwei Kühen
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstgewerbemuseum, Foto: Franziska Kierzek
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
27,5 × 43,0 × 21,0 cm
Material/Technik
Porzellan mit polychromer Unterglasurmalerei
Identifikator
Inv.-Nr. O-1988,107
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Otto Pilz (Entwurf), Königliche Porzellanmanufaktur Meißen (Ausführung)
Zeit
um 1905
Weitere Informationen
Körperliche Arbeiten
versuchen Menschen schon immer nicht selbst ausführen zu müssen. Was heute Maschinen übernehmen, wurde früher meist mit Hilfe von Last- und Arbeitstieren erledigt.
Tiere schleppten schwere Waren, zogen den Pflug für einen effektiveren Ackerbau und erleichterten so das Überleben der Menschen.
Das Ziehen eines Pflugs
verbindet man normalerweise mit der Arbeit von Tieren oder Traktoren. Stattdessen tragen hier zwei Männer das Joch. Mit ihrer extremen Körperhaltung will Käthe Kollwitz auf die harte Existenz der Bauern hinweisen.
Eine horizontale Linie markiert die Grenze vom Land zum Himmel. Die Körper der Männer berührt sie kaum – sie bleiben dem Boden und der Arbeit verhaftet.
Informationen über die verwendeten Medien
Die Pflüger, Blatt 1 aus der siebenteiligen Folge 'Der Bauernkrieg'
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kupferstichkabinett, Foto: Dietmar Katz
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
46,3 × 61,1 cm
Material/Technik
Strichätzung, Kaltnadel, Aquatinta, Reservage, Schmirgel, Nadelbüschel und Vernis mou
Identifikator
Inv.-Nr. 457-1908
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Käthe Kollwitz
Zeit
1908
Informationen über die verwendeten Medien
Fabrikation bei der Firma Mahle
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Ludwig Windstosser.
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
19,2 × 17,3 cm
Material/Technik
Fotografie (Originalabzug)
Identifikator
Inv.-Nr. 2012,69/0013
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwig Windstosser
Zeit
um 1960
Weitere Informationen
Fabrikarbeit
prägt spätestens seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts das überwiegende Bild unserer Arbeitswelt. Maschinen nehmen Menschen körperlich belastende Arbeiten ab.
Im industriellen Fertigungsablauf sind nur noch monotone repetitive Bewegungen vonnöten, die auf ihre Art den Körper ebenso belasten und schädigen können.
Informationen über die verwendeten Medien
Relief mit Darstellung Assurnasirpals II. bei der Löwenjagd, moderner Gipsabguss
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Vorderasiatisches Museum, Foto: Olaf M. Teßmer
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
89 x 212 x 7 cm
Material/Technik
Original: Kalkstein
Identifikator
Inv.-Nr. VAG 02706 Original Inv. Nr. British Museum BM 124534
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
865-860 v. Chr. (neuassyrisch)
Ort
Nimrud, Irak (Fundort)
Jagd der Herrscher und Eliten
Auf Pferden, Streitwagen, Kamelen und Booten, ausgestattet mit Pfeil und Bogen, Speeren, Gewehren, Beilen und Jagdhorn, begleitet von Falken, Hunden oder zahlreichen Dienern und geschützt durch göttlichen Beistand.
In unterschiedlichen kulturellen, zeitlichen und geografischen Räumen weisen Jagddarstellungen überraschende, teils frappierende Ähnlichkeiten auf.
Im Unterschied zur einfachen Jagd, die immer noch der Ernährung dient, spielt die Jagd für die herrschaftliche Selbstinszenierung eine wichtige Rolle. Insbesondere die Jagd auf Raubtiere ist ein Privileg der Könige und Aristokraten und damit auch ein Symbol von idealisierter Männlichkeit.
Informationen über die verwendeten Medien
Löwenjagdstele, moderner Gipsabguss
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Vorderasiatisches Museum, Foto: Olaf M. Teßmer
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
80 × 60 × 60 cm
Material/Technik
Original: Basalt
Identifikator
Inv.-Nr. VAG 01028 Original Inv. Nr. National Museum of Iraq: IM 23477
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
4. Jt. v. Chr. (Uruk-zeitlich)
Ort
Uruk, Irak (Fundort)
Tödliche Gefahren
von Menschen und Nutztieren abzuwenden, war eine der Pflichten des sumerischen ‚Priesterfürsten‘ aus Uruk. Auf dieser Stele aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. wird er in zwei Szenen bei der Löwenjagd abgebildet.
Assyrische Löwenjagden
sind ein Paradebeispiel royaler Selbstinszenierung und wurden in beeindruckenden Reliefs abgebildet. Gut sichtbar im Palast angebracht, konnten Untertanen und Gäste darauf die Kraft und Überlegenheit des Königs bewundern.
In Assyrien wurden Löwen auch für die Jagd gezüchtet, was der ursprünglichen Idee, sich in einem ebenbürtigen Kampf zu messen, widersprach. Assurnasirpal II. (883 bis 859 v. Chr.) rühmte sich, mehr als 370 Tiere erlegt zu haben.
Informationen über die verwendeten Medien
Relief mit Darstellung Assurnasirpals II. bei der Löwenjagd, moderner Gipsabguss
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Vorderasiatisches Museum, Foto: Olaf M. Teßmer
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
89 x 212 x 7 cm
Material/Technik
Original: Kalkstein
Identifikator
Inv.-Nr. VAG 02706 Original Inv. Nr. British Museum BM 124534
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
865-860 v. Chr. (neuassyrisch)
Ort
Nimrud, Irak (Fundort)
Informationen über die verwendeten Medien
Skarabäus mit Darstellung einer Nilpferdjagdszene
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin -Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Foto: Andreas Paasch
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
1,5 x 1,1 cm
Material/Technik
Steatit, bemalt
Identifikator
Inv.-Nr. ÄM 33131
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1794 - 1539 v. Chr. (2. Zwischenzeit)
Im alten Ägypten
Im persischen Schahname,
dem Buch der Könige, ist das Thema der Jagd auch aufgegriffen. Der Dichter Abu l-Qasem-e Firdausi schrieb das Werk im 11. Jahrhundert als Heldenepos über die sassanidische Zeit (3. bis 7. Jahrhundert) nieder. Diese Fliese zeigt also eine Szene aus der Weltliteratur. König Bahram Gur will die Sklavin Azadeh mit seinen Jagdkünsten beeindrucken. Dafür schießt er einer Gazelle mit nur einem Schuss den Vorderlauf an den Kopf.
Informationen über die verwendeten Medien
Fliese mit Bahram Gur und Azadeh
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstgewerbemuseum, Foto: Christian Krug
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
22,4 × 25,0 × 4,0 cm
Material/Technik
Quarzfritte, modelgeprägt, opake weiße Glasur, blaue und türkisfarbene Bemalung und Lüsterbemalung
Identifikator
Inv.-Nr. I. 3894
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
13./14. Jh.
Ort
Iran
Informationen über die verwendeten Medien
Grabrelief eines Mannes mit Jagdhund
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Universität zu Köln, Archäologisches Institut, CoDArchLab, 106163_FA-SPerg001968-01_Gisela Geng
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
78 x 70 x 15,5 cm
Material/Technik
Steinrelief
Identifikator
Inv.-Nr. Sk 1871
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
Ende 6. Jh. v. Chr.
Ort
Fundort unbekannt, Griechenland
Grabrelief eines unbekannten Mannes
Ein durchtrainierter Mann, dessen Oberkörper nur in Teilen von einem Manteltuch bedeckt ist, greift mit seiner rechten Hand nach dem Halsband des vor ihm stehenden Hundes. Will er ihn zur Jagd losbinden? Dazu würde passen, dass er in seiner linken Hand einen erlegten Hasen, die Jagdbeute, hält.
Doch ist der Hase nicht nur Jagdbeute. Hasen galten auch als Liebesgeschenke, die im Rahmen der Päderastie von älteren an jüngere Männer überreicht wurden. Szenen dieser Art sind in der antiken Bilderwelt des 6. Jahrhunderts v. Chr., in welches auch das Relief gehört, durchaus verbreitet. Die Päderastie diente der Erziehung und der Einführung aristokratischer Knaben in die Welt der Erwachsenen. Obgleich Sex dabei eine gewichtige Rolle spielte, war Analverkehr zwischen freien Männern der Oberschicht gesetzlich untersagt.
Der Körper des auf dem Relief dargestellten Mannes entspricht dem Schönheitsideal, das die Oberschicht für sich in Anspruch nahm, und kennzeichnet ihn als vortrefflichen Menschen. Zum Wertekanon und Lebensstil der Aristokratie gehörte auch die Jagd. Wer der Dargestellte war, ist unbekannt. Doch dürfen wir mit Fug und Recht annehmen, dass er der Aristokratie angehörte. Das belegt auch das materiell wertvolle Relief, welches ihm über seinen Tod hinaus ein dauerhaftes Andenken bewahrte.
Jagd in der europäischen Neuzeit
In vielen Gesellschaften war es die Aufgabe des Herrschers, seine Untergebenen zumindest symbolisch vor wilden Tieren zu schützen. Ein Motiv, das in der Kunst häufig zu entdecken ist.
In der europäischen frühen Neuzeit dienten Jagden für die Oberschicht als gesellschaftliche Ereignisse. Es gab dabei ein aufwendiges Programm und genau festgelegte Rituale.
Mit edler Kleidung, kostbaren Waffen und abgerichteten Jagdfalken konnte dabei der herausgehobene Status, auch von adeligen Frauen, betont werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Halt einer Jagdgesellschaft am Fluss
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Gemäldegalerie, Foto: Jörg P. Anders
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
35,7 x 41,2 cm
Material/Technik
Öl auf Holz
Identifikator
Inv.-Nr. 900
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Philips Wouwerman
Zeit
1640-1688
Die eleganten Kleider und reichen Accessoires der Jagdgesellschaft betonen deren sozialen Status auch bei Ausflügen.
In diesem Gemälde von Philips Wouwerman steht die entspannte Haltung der Reitenden im Kontrast zur Frau auf der Brücke, die schwere Lasten zu tragen hat.
Informationen über die verwendeten Medien
Jägerin mit Falke und Waldhorn
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kupferstichkabinett, Foto: Dietmar Katz
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
22,4 x 27,2 cm
Material/Technik
Radierung
Identifikator
Inv.-Nr.: 593-131
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Johann Elias Ridinger
Zeit
1720er Jahre
"Es ist gewiß die Lust des Falckenierens groß, Wann so geschickt der Falck dem Reiger gibt den Stoß."
Der begleitende Text, die zarten Bewegungen der Dame und ihr gesenkter Blick erinnern an das Thema der sogenannten Liebesjagd. In diesem Fall verfolgt die Dame ein Wild, oder wird selbst zum Objekt der Jagd.
Informationen über die verwendeten Medien
Diana auf dem Hirsch
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstgewerbemuseum, Foto: Leonie Kircher
Beschreibung
Trinkspiel-Automat
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
35,0 × 25,0 × 9,0 cm
Material/Technik
Silber, vergoldet, Farbfassung; Laufwerk
Identifikator
Inv.-Nr. K 3899
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Matthias Walbaum
Zeit
1600 – 1605
Ort
Augsburg
Hier ist Diana, die römische Göttin der Jagd, auf einem Hirsch dargestellt. Sie wird von Jagdhunden und sogar Eidechsen begleitet. Tafelaufsätze wie dieser dienten der Verzierung eines festlichen Tisches.
Das Objekt aus dem Jahr 1600 ist ein absolutes Meisterwerk der Goldschmiedekunst. Darin schlummert zudem noch ein ausgefeilter Mechanismus. Diana konnte sich plötzlich in Bewegung setzen, ca. 70 cm zurücklegen und eine 90 Grad-Drehung vollziehen. Nach weiteren 70 cm blieb die Figur wieder stehen.
Dieser Tafelaufsatz wurde als Trinkspiel verwendet. Der Hirsch ist innen hohl und der Kopf abnehmbar. Die Person, vor der Diana stehen blieb, musste aus dem Hirsch trinken.
Informationen über die verwendeten Medien
Blick in die Vitrine
Aus der Sammlung von
Privat
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Rechteinformation
Foto: Christopher Hölzel
Moderne Rezeptionen der antiken Jagd
Auf dieser Vase aus dem späten 6. Jahrhundert v. Chr. wird eine Szene aus dem mythischen Leben des Herakles gezeigt. Der Halbgott musste sich 12 scheinbar unlösbaren Aufgaben stellen, die er aber allesamt mit Geschick, Kraft und List meistern konnte.
Den riesigen erymanthischen Eber konnte Herakles nur erlegen, da er ihn ins Hochgebirge lockte, worauf der ermattete Eber mit Leichtigkeit besiegt werden konnte. Herakles brachte das Tier in den königlichen Palast, woraufhin sich der ängstliche König, der Herakles diese Aufgabe stellte, in einer Amphora im Boden versteckte.
Informationen über die verwendeten Medien
Attisch-schwarzfigurige Amphora mit Herakles und dem erymanthischen Eber
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin – Antikensammlung, Foto: Johannes Laurentius
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Gebrannter Ton in schwarzfiguriger Technik bemalt
Identifikator
Inv.-Nr. F 1849
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
3. Drittel 6. Jh. v. Chr.
Ort
Athen
Informationen über die verwendeten Medien
Herkules mit dem erymanthischen Eber
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstgewerbemuseum, Foto: Franziska Kierzek
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
40,5 × 34,0 × 18,0 cm
Material/Technik
weiß glasiertes Porzellan
Identifikator
Inv.-Nr. O-1988,15
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Louis Tuaillon (Entwurf), Königliche Porzellanmanufaktur Meißen (Ausführung)
Zeit
Entwurf um 1899/1900, Ausführung 1923
Weitere Informationen
Um diese Porzellanfigur interpretieren zu können, sollte man ihren Kontext und Bezug zur Antike kennen.
Im Rahmen einer bildungsbürgerlichen Rückbesinnung auf die griechische Antike (ab Mitte des 18. Jahrhunderts) ist das Motiv der Jagd auf den erymanthischen Eber immer wieder aufgegriffen worden.
Die antiken Erzählungen zu kennen und darüber sprechen zu können, führte bei den Betrachtenden vermutlich zu einem Gefühl von Gemeinschaft und geteilten Werten.
Informationen über die verwendeten Medien
Sänfte in Coupéform mit Groteskenmalerei, Wappen und Spiegelmonogramm
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstgewerbemuseum, Foto: Michael Lüder
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
166 x 84 x 102 cm
Material/Technik
Holzkorpus mit Leinwandpaneelen, geschnitzt, bemalt, vergoldet, Innenausstattung aus Seide, Leinen, Rosshaarpolsterung (?), Edelholzmaketerie, Glasscheiben, geschmiedete Eisenteile
Identifikator
Inv.-Nr. 1872,155
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1720
Ort
Italien
Luxuriös von A nach B
Die motorisierte Fortbewegung, die wir heute oft als Selbstverständlichkeit wahrnehmen, ist – geschichtlich gesehen – eine noch sehr neue Erfindung.
Über Jahrtausende hinweg war die Überwindung von Distanzen bestimmt durch das, was tierische und menschliche Körper physisch leisten konnten. Doch bedeutete dies nicht, dass hierbei auf Luxus und Stil verzichtet wurde.
Besonders auf längeren Reisen wurden die gewohnten Annehmlichkeiten hoch geschätzt und heute wie damals war es ebenso wichtig, nicht nur komfortabel, sondern auch dem eigenen Status angemessen sein Reiseziel zu erreichen.
Informationen über die verwendeten Medien
Junge Frau in einer Tragesänfte
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
20,7 × 27,0 cm
Material/Technik
Positiv, koloriert
Identifikator
Inv.-Nr. VIII D 12806
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1905 (Meiji-Zeit)
Ort
Japan
Bis ins 20. Jahrhundert
kamen in Japan Sänften zum Einsatz, die das Reisen vor allem auf unwegsamen Pfaden erleichterten. Je nach Rang reiste man in einer schlichten, meist von zwei bis drei Männern getragenen Sänfte, kago, oder in einer prunkvolleren und von allen Seiten geschlossenen Variante, norimono.
In engen Gassen
und auf unbefestigten Wegen waren Sänften komfortabler als Kutschen. Luxuriöse Polster und eine aufwendige Verzierung steigerten den Status des Passagiers. Diese Sänfte wurde mithilfe von zwei langen parallelen Stangen (Holmen) und zusätzlich sichernden Schultergurten getragen.
Informationen über die verwendeten Medien
Sänfte in Coupéform mit Groteskenmalerei, Wappen und Spiegelmonogramm
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstgewerbemuseum, Foto: Michael Lüder
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
166 x 84 x 102 cm
Material/Technik
Holzkorpus mit Leinwandpaneelen, geschnitzt, bemalt, vergoldet, Innenausstattung aus Seide, Leinen, Rosshaarpolsterung (?), Edelholzmaketerie, Glasscheiben, geschmiedete Eisenteile
Identifikator
Inv.-Nr. 1872,155
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1720
Ort
Italien
Informationen über die verwendeten Medien
Mahavira auf der Sänfte
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Foto: Iris Papadopoulos
Beschreibung
Sänften symbolisieren einen besonders hohen Status. Der Stifter der indischen Religion des Jainismus, Mahavira, wird auf seinem Weg zur Entsagung auf einer Sänfte dargestellt, wie ein König.
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
10,5 × 31,0 cm
Material/Technik
Miniaturmalerei
Identifikator
Inv.-Nr. I 5040 fol. 43 recto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2. Hälfte 15. Jahrhundert
Ort
Gujarat (Indien)
Die Sänfte als Ausdruck
von königlichem Rang findet sich auch in den heiligen Schriften der indischen Jaina-Gläubigen. Im Kalpasutra wird Mahavira, der Religionsstifter des Jainismus, auf seinem Weg in die Entsagung wie ein König, auf einer prunkvollen Sänfte und von einer Prozession begleitet, dargestellt.
Bei den Mogulherrschern Indiens
Informationen über die verwendeten Medien
Reiter in Rüstung auf gepanzertem Pferd
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Museum für Asiatische Kunst, Foto: Jürgen Liepe
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
23,8 × 28,9 cm
Material/Technik
Miniaturmalerei
Identifikator
Inv.-Nr. I 5202
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1760-1770
Ort
Murshidabad (Indien)
Informationen über die verwendeten Medien
SUN, das Kleinauto für jedermann
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstbibliothek, Foto: Dietmar Katz
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
47 × 68 cm
Material/Technik
Lithografie
Identifikator
Inv.-Nr. 14004261
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Alexander M. Cay
Zeit
um 1919
Die ersten Automobile
hatten, wie zuvor die Kutschen, stets einen repräsentativen Charakter. Im Unterschied zu Bus und Bahn ermöglichen sie bis heute eine selbstbestimmte und stilvolle Fortbewegung.
Die Ostmeerstraße (Tōkaidō)
war die wichtigste Verkehrsader im Japan der frühen Neuzeit. Sie verband die Städte Edo (heute Tokyo) und Kyoto. Dieser Holzschnitt aus der berühmten Serie „Die 53 Stationen des Tōkaidō“ von Utagawa Hiroshige zeigt zwei Damen höheren Standes, die von einem Gepäckträger begleitet werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Hara (Station 14) aus der Serie "53 Stationen der Ostmeerstraße" (Tokaido)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin / courtesy Art Research Center, Ritsumeikan University, Kyoto
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
23,8 × 35,3 cm
Material/Technik
Farbholzschnitt
Identifikator
Inv.-Nr. 6232-19.184
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Utagawa Hiroshige
Zeit
Edo (Tokugawa)-Zeit, 1834
Ort
Japan
Informationen über die verwendeten Medien
Blick in die Vitrine - Carretu
Aus der Sammlung von
Privat
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Foto: Christopher Hölzel
Von Sizilien bis Indien
In Sizilien werden sie im Alltag verwendet, um das Erscheinungsbild einfacher Menschen aufzuwerten. Bei Hochzeiten wird das Pferd ebenfalls geschmückt.
In Indien kommen heute noch geschmückte Elefanten bei religiösen Prozessionen zum Einsatz und finden sich unter Weihgaben für Götter wieder.
Informationen über die verwendeten Medien
Carrettu sicilianu (Sizilianisches Reiseandenken)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
15,5 × 25,0 × 8,5 cm
Material/Technik
Holz, bemalt, Kunststoff, Federn
Identifikator
Inv.-Nr. D (31 O 338) 352/1988
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1980er Jahre
Ort
Sizilien (Italien)
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Elefant auf Rollen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Ethnologisches Museum, Foto: Martin Franken
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
18,5 x 21,0 x 7 cm
Material/Technik
Messing
Identifikator
Inv.-Nr. I C 16830
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2. Hälfte 19. Jh.
Ort
Orissa (Indien)
Informationen über die verwendeten Medien
Parklandschaft mit Schloss
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Gemäldegalerie, Foto: Jörg P. Anders
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
23,7 × 33,1 cm
Material/Technik
Wasserfarbe auf Pergament
Identifikator
Inv.-Nr. M.508
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hans Bol
Zeit
1589
Flanieren, Feiern und Faulenzen
Wer über Bewegung spricht, muss auch Nicht-Bewegung thematisieren. Die Abwesenheit von zweckgebundener Bewegung ist Statusmerkmal. Man muss es sich leisten können und die notwendige Zeit haben, sich nicht zu bewegen.
Dieses süße Nichtstun wurde teils aufwendig mit teurer Sportausrüstung, Gesellschaftsspielen jeglicher Art, seltenen Musikinstrumenten und bequemen Sitzgelegenheiten inszeniert.
Während andere arbeiten müssen, können Privilegierte in ihrer Freizeit schlendern, flanieren oder sich spielerisch der Musik zuwenden.
Informationen über die verwendeten Medien
Attisch-schwarzfigurige Trinkschale der Segment-Klasse
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Antikensammlung , Foto: Johannes Laurentius
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
17,0 cm (Durchmesser), 5,8 cm (Höhe)
Material/Technik
in schwarzfiguriger Technik bemalte Schale
Identifikator
Inv.-Nr. 1958.7
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
4. Viertel 6. Jh. v. Chr.
Ort
Athen
Beim griechischen Symposion, einem Trinkgelage, unterhielt sich die Oberschicht, musizierte – und trank Wein. Bisweilen endete das in einem Besäufnis zu Ehren der Götter und einem fröhlichen Umzug durch die nächtliche Stadt, dem komos. Wie das aussah, ist in dieser Trinkschale dargestellt.
Informationen über die verwendeten Medien
Parklandschaft mit Schloss
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Gemäldegalerie, Foto: Jörg P. Anders
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
23,7 × 33,1 cm
Material/Technik
Wasserfarbe auf Pergament
Identifikator
Inv.-Nr. M.508
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hans Bol
Zeit
1589
Im Vordergrund zeigt das Bild eine breite Anzahl an Unterhaltungsaktivitäten von edel gekleideten Personen. Das fröhliche Feiern der Privilegierten ist nur durch eine große Anzahl an Bediensteten möglich.
Informationen über die verwendeten Medien
Stockgeige
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Musikinstrumenten-Museum SIMPK, Foto: Anne-Katrin Breitenborn
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
87,7 x 4,6 cm
Material/Technik
Mahagoni
Identifikator
Kat.-Nr. 4031
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1. Hälfte 19. Jh.
Ort
Deutschland
Stockinstrumente erfreuten sich im Biedermeier großer Beliebtheit. Integriert in Gehstöcke, die außer Haus obligater Bestandteil gehobener Herrenmode waren, machten sie den Klang einer Geige, einer Flöte oder Klarinette auch im Freien bequem verfügbar. Auch ein Spaziergang durch den Park bot so stets Gelegenheit zur musikalischen Zerstreuung.
Informationen über die verwendeten Medien
Traversflöte mit Etui und 2 Wechselstücken
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Musikinstrumenten-Museum SIMPK, Foto: Anne-Katrin Breitenborn
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
64 cm
Material/Technik
Buchsbaum, Ringe aus Elfenbein
Identifikator
Kat.-Nr. 5403
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Flötenbauer: Friedrich Gabriel Kirst
Zeit
nach 1772
Ort
Potsdam
Die Flöte spielte am Hofe Friedrichs II. eine besondere Rolle: Selbst ein begeisterter Flötist, ließ der König sich täglich von Johann Joachim Quantz (1697-1773), Kammermusikus und Komponist der Hofkapelle, auf dem Instrument unterweisen; hin und wieder komponierte er auch. Die dargestellte Flöte aus Buchsbaum stammt vermutlich aus seinem Besitz.
Informationen über die verwendeten Medien
Gruß aus Zinnowitz. Herrenbad (Riesenkarte/Groß-Postkarte)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Museum Europäischer Kulturen
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
23,0 × 30,5 cm
Material/Technik
Foto-Druck
Identifikator
Inv.- Nr. D (33 Q 431) 639/1983,d (Reproduktion)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Römmler & Jonas, Dresden (Hersteller)
Zeit
um 1910
Ort
Dresden
"Die übrigen Gäste haben ja recht viel Zeit dazu. Eigentlich wollen die dem 'dolce far niente' (süßes Nichtstun) nachgehen. Das ist aber ein wenig langweilig und so nimmt man denn auf den Bänken der <Lästeralleen> Platz und läßt die Vorübergehenden Spießruten laufen."
Richard Bredow: Brevier der guten Lebensart und des gewandten Benehmens im gesellschaftlichen und öffentlichen Leben, o.J.
Informationen über die verwendeten Medien
Handlung
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstbibliothek, Foto: Dietmar Katz
Angaben zum Objekt
Teil von
Blatt 2 aus der Serie 'Ein Handschuh (Opus VI)'
Abmessung/Umfang
36,7 × 28,0 cm
Material/Technik
Radierung
Identifikator
Inv.-Nr. 1909,137/03
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Max Klinger
Zeit
1898
1876 eröffnete in Deutschland die erste Rollschuhbahn an der Berliner Hasenheide und das Rollschuhfahren wurde zum modischen Zeitvertreib. Der Künstler Max Klinger nutzt es in der Serie als Metapher für Unsicherheit.
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Sonntagsspaziergänger und Touristen flanieren vor der Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
bpk/ Staatliche Museen zu Berlin - Kunstbibliothek/ Bernard Larsson
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
36,0 × 23,5 cm
Material/Technik
Fotografie (späterer Abzug)
Identifikator
Inv.-Nr. 2005,44/092
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Bernard Larsson
Zeit
1964
Ort
Westberlin
Bis ins 20. Jahrhundert hinein hatten vorwiegend Männer die Möglichkeit und Freiheit zum Flanieren. Frauen hatten erst mit zunehmender Emanzipation die Möglichkeit, die Stadt als Flaneurinnen zu entdecken.
Informationen über die verwendeten Medien
Blick in die Vitrine - Spiele
Aus der Sammlung von
Privat
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Rechteinformation
Foto: Steffen Backhaus
Ungebremster Spieltrieb
Menschen spielen gerne! Und das schon seit Jahrtausenden. Wir haben drei sehr beliebte Spiele aus 2500 Jahren in einer Vitrine zusammengestellt.
Brettspiele
wie dieses waren in Mesopotamien ein überaus populärer Zeitvertreib. Reiche Menschen leisteten sich kostbare Exemplare, aber auch einfache Ziegelsteine wurden spontan zum Spielbrett umfunktioniert.
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Ziegelstein mit Einritzungen (30 Felder-Spielbrett)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Vorderasiatisches Museum, Foto: Olaf M. Teßmer
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
16,0 × 32,0 × 7,5 cm
Material/Technik
gebrannter Ton mit Einritzungen
Identifikator
Inv.-Nr. VA 16226
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1. Hälfte 1. Jt. v. Chr. (neubabylonisch)
Ort
Uruk, Irak (Fundort)
Mit Würfeln, Spielfiguren
und mehr oder weniger komplizierten Regelwerken, gibt es Brettspiele im europäischen Raum ebenfalls schon sehr lange. Die Idee hinter diesem 130 Jahre alten „Belagerungs“-Spiel entstammt dem zeithistorischen Kontext. Es kann aber auch heute noch ohne Probleme gespielt werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Belagerungs-Spiel. The game of fortress and siege. Le jeu de siège ou de forteresse. Belegeringspel- Juego de fortaleza y sitio (Strategiespiel)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Museum Europäischer Kulturen
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
24,5 × 31,5 cm
Material/Technik
Pappe, Holz, Farblithografie
Identifikator
Inv.-Nr. D (36 A 157) 817/1988
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
ca. 1890
Ort
Berlin
Elektronische Spiele
für unterwegs wurden möglich, als Nintendo Ende der 1980er den Gameboy auf den Markt brachte. Die tragbare Spielekonsole prägte eine ganze Generation.
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Game Boy Classic (Computerspiele-Set)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Museum Europäischer Kulturen
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
je 6,5 × 5,7 × 0,7 cm
Material/Technik
Kunststoff und elektronische Bauteile
Identifikator
Inv.-Nr. N (35 R) 141/2009,a – f
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1989 – 1996
Ort
Japan
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Lotosschuh
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Ethnologisches Museum, Foto: Martin Franken
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
11,0 × 12,0 cm
Material/Technik
Seide, Baumwolle
Identifikator
Inv.-Nr. I D 46284
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2. Hälfte 19. Jh.
Ort
China
Weitere Informationen
Attraktive Körper?
Füllige Körper, durchtrainierte Athleten, Korsette und Lotosschuhe: Vorstellungen zur körperlichen Schönheit unterscheiden sich je nach Kultur und Zeitraum zum Teil deutlich voneinander.
Sie eint jedoch, dass sie auf unterschiedliche Weise dazu beitragen, den Körper zu formen, ja regelrecht zu verformen. Sport und Training signalisieren oftmals physische Überlegenheit und Leistungsfähigkeit.
Ganz im Gegensatz dazu schränken andere Arten der Körperformung die Bewegungsmöglichkeiten stark ein und verändern den Körper teilweise unumkehrbar.
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Heilige Margareta
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Foto: Klaus Leukers
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
95,6 × 33,0 × 21,7 cm
Material/Technik
Lindenholz
Identifikator
Inv.-Nr. 2027
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1470
Ort
Oberrhein
Weitere Informationen
Mit rundem Bauch
sowie schlankem, jugendlichen Wuchs, hoher Stirn, kleinen Brüsten, einer schlanken hohen Taille, entspricht die Körperform der Heiligen Margareta zwar nicht unbedingt dem Schönheitsideal von heute, aber auf jeden Fall dem der Zeit um 1450-1500.
Grazile Körper
waren in Iran im 16. und 17. Jahrhundert ein Ideal junger Männer. In der Poesie wurde ihre Statur mit dem schlanken Erscheinungsbild von Zypressen verglichen. Krafttraining oder harte Arbeit hätte dies zunichtegemacht.
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Großfiguriges Textilfragment
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Museum für Islamische Kunst, Foto: Christian Krug
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
41,0 × 52,0 cm
Material/Technik
Seide, Samt, Goldlahn, Silberlahn gewebt und gewirkt
Identifikator
Inv.-Nr. 1891,71
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1. Drittel 17. Jh.
Ort
vermutlich Isfahan / Iran
Informationen über die verwendeten Medien
Lotosschuh
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Ethnologisches Museum, Foto: Martin Franken
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
11,0 × 12,0 cm
Material/Technik
Seide, Baumwolle
Identifikator
Inv.-Nr. I D 46284
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
2. Hälfte 19. Jh.
Ort
China
Weitere Informationen
Ein Schönheitsideal
bei Frauen im späten Kaiserreich China waren winzige, durch dauerhaftes Abbinden am Wachstum gehinderte Füße. Solche Lotosfüße ermöglichten es nur noch, sich über kurze Strecken selbstständig fortzubewegen. Als wesentlicher Bestandteil dieser Praxis betonten kunstvoll bestickte Spezialschuhe die Füße als Status- und Lustobjekt.
Auch in Europa
hat das Streben nach Schönheitsidealen und die damit einhergehende Verformung des Körpers eine lange Tradition. Wohl kaum ein anderes Kleidungsstück der europäischen Mode hat den weiblichen Körper über Jahrhunderte hinweg stärker geformt als das Korsett. Dieses Objekt wurde zwischen 1870 und 1890 aus kostbaren Materialien hergestellt und symbolisiert dadurch auch Macht und Status.
Informationen über die verwendeten Medien
Schwarzes Schwangerschafts-Korsett mit hellblauer Stickerei
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kunstgewerbemuseum, Foto: Stephan Klonk
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
76 × 70 × 92 × 39 cm (Brust, Taille, Hüfte, vordere/rückseitige Länge)
Material/Technik
Baumwollsatin, Baumwollköper, Köperband, Metall, Gummifäden
Identifikator
Inv.-Nr. 2003,KR 780
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1870/90
Ort
Europa (?)
Informationen über die verwendeten Medien
Herrenkorsett
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Museum Europäischer Kulturen, Foto: Ute Franz-Scarciglia
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
33,0 × 32,0 × 29,0 cm
Material/Technik
Baumwollgewebe, genäht; Fischbein; Wäscheband; Schnürband ergänzt
Identifikator
Inv.-Nr. N (23 H) 1/1997,178
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1830er Jahre
Ort
Deutschland (?)
Weitere Informationen
Männerkorsette
sollten im Gegensatz zu den wesentlich enger geschnürten Korsetten für Frauen eine "natürlich" wirkende schlanke Taille produzieren. In den 1830er und 1840er Jahren waren schmale männliche Taillen sehr stark in Mode. Dieser Trend währte allerdings nur kurz und Männer waren wieder korsettfrei, während sich in der Betrachtung von Frauenkörpern das Ideal einer schmalen Taille bis heute fortsetzt.
Mühlsteinkragen
waren ebenso bewegungseinschränkend, aber ohne den Körper dabei dauerhaft zu verformen. Der feine Kragen wurde arbeitsintensiv mit Stärke behandelt und wurde so zur sichtbaren Hervorhebung des eigenen Status getragen. Nur wer sich keine Sorgen um eine gesicherte Ernährung machen musste, konnte mit dem Gedanken spielen, Nahrungsmittel für die Behandlung von Kleidung aufzuwenden.
Informationen über die verwendeten Medien
Bildnis einer Frau
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Gemäldegalerie, Foto: Christoph Schmidt
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
48,7 × 38,7 cm
Material/Technik
Eichenholz, Tafelmalerei
Identifikator
Inv.-Nr. 1807
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Michiel van Mierevelt
Zeit
um 1620
Ideal und Wirklichkeit
Im Zentrum des letzten Teils der Ausstellung steht eine große griechische Statue. Durchtrainiert und mit Six-Pack steht sie für ein Schönheitsideal, das heute für viele in Europa immer noch gilt. Sie ist dabei eingerahmt von Darstellungen verschiedener Körperideale. Diese Gegenüberstellungen entlassen die Besucher*innen - hoffentlich - mit einem kritischen Blick auf eigene Körper- und Schönheitsvorstellungen.
Informationen über die verwendeten Medien
Blick in die Ausstellung, Schönheitsideale Männer
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Kulturforum
Sumo-Ringer sind in Europa vor allem wegen ihrer fülligen Körper bekannt. Es wird aber auch in geringeren Gewichtsklassen gekämpft und die massiven Körper sind keine Vorrausetzung für die Ausübung dieses Sports. Berühmte Ringer erreichen Kultstatus und werden wie Pop-Stars verehrt.
Informationen über die verwendeten Medien
Zwei Sumo-Ringer mit Schiedsrichter
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Ethnologisches Museum
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
20,9 × 27,0 cm
Material/Technik
Positiv, koloriert
Identifikator
Inv.-Nr. VIII D 12826
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
um 1905 (Meiji-Zeit)
Ort
Japan
Informationen über die verwendeten Medien
Torso eines Faustkämpfers, als Bogenschütze ergänzt
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Staatliche Museen zu Berlin - Antikensammlung, Foto: Universität zu Köln, Archäologisches Institut, CoDArchLab, 106139,02_FA-SPerg001996-03_Gisela Geng
Beschreibung
1766 durch Giovanni Ludovico Bianconi in Rom erworben; zeitweise vor dem Neuen Palais in Potsdam aufgestellt.
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
161,5 x 113,0 cm
Material/Technik
Feinkörniger Marmor; Ergänzungen in Carrara-Marmor
Identifikator
Sk 469
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
römisch, 1.– 2. Jh. n. Chr.
Weitere Informationen
Griechische Statuen zeigen in der Regel durchtrainierte Körper. Dieses Exemplar wurde einst für einen Sieger im Faustkampf aufgestellt und verweist auf das Schönheitsideal, das die vorbildlichen Qualitäten des Dargestellten demonstrierte. Obwohl über 2000 Jahre alt, entspricht es heute wieder vielen Idealvorstellungen männlicher Körper.
Informationen über die verwendeten Medien
Cover des Ausstellungskatalogs zu STATUS MACHT BEWEGUNG
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Sandstein Kommunikation GmbH
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Identifikator
ISBN 978-3-95498-565-4
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
Erscheinungsdatum 11.9.2020
Weitere Informationen
Status Macht Bewegung
Lust und Last körperlicher Aktivät
Herausgegeben für die Staatliche Museen zu Berlin von Frederik Grosser; Teresa Laudert; Silvia Massa; Philipp Zobel
104 Seiten, 51 meist farbige Abb.
22 x 16,5 cm, Hardcover
ISBN 978-3-95498-565-4
18,00 €
Zum Webshop
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Steffen Backhaus (Institut für Museumsforschung)
Christopher Hölzel (Vorderasiatisches Museum)
Analoge Ausstellung:
Stefanie Anton (Museum für Asiatische Kunst)
Antje Becker (Musikinstrumenten - Museum)
Gabriella Gaal (Kunstgewerbemuseum)
Frederik Grosser (Antikensammlung)
Fatma Gul (Museum Europäischer Kulturen)
Henriette Henning (Museum für Vor- und Frühgeschichte)
Robert Hoffmann (Institut für Museumsforschung)
Christopher Hölzel (Vorderasiatisches Museum)
Leonie Kircher (Ethologisches Museum)
Silvia Massa (Kupferstichkabinett)
Freya Nagelsmann (Kunstgewerbemuseum)
Justine Tutmann (Kunstbibliothek - Museum für Fotografie)
Philipp Zobel (Museum für Islamische Kunst)
Virtuelle Ausstellung:
Steffen Backhaus (Institut für Museumsforschung)
Christopher Hölzel (Vorderasiatisches Museum)
Impressum
Institut für Museumsforschung
Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz
In der Halde 1
14195 Berlin
Dr. Patricia Rahemipour
030 8301 460
030 8301504
ifm [at] smb.spk-berlin.de
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Die kuratierende Einrichtung bestimmt über Thema und Inhalt der Einstellung. Die DDB nimmt nur im Ausnahmefällen Einfluss darauf, s. Nutzungsbedingungen.