75 Jahre Montbéliard und Ludwigsburg
Entwicklung der ersten deutsch-französischen Städtepartnerschaft von 1950 – 2025
- 75 Jahre Montbéliard und Ludwigsburg
- 01 Die „Infrastruktur der deutsch-französischen Beziehungen“
- 02 1407 – 1793: Montbéliard Teil des Herzogtums Württemberg
- 03 Die Anfänge der Partnerschaft
- 04 Die Partnerschaft wird offiziell und sportlicher
- 05 Neue Impulse dank Schüler- und Verwaltungsaustausch
- 06 Die Partnerschaft feiert Jubiläen
- 07 Die Partnerschaft im Alltag
- 08 Deklaration für Afrika
- 09 „Die Alten werden alt..."
- 10 Aber noch kein bisschen müde!
- 75 Jahre Montbéliard und Ludwigsburg
- 01 Die „Infrastruktur der deutsch-französischen Beziehungen“
- 02 1407 – 1793: Montbéliard Teil des Herzogtums Württemberg
- 03 Die Anfänge der Partnerschaft
- 04 Die Partnerschaft wird offiziell und sportlicher
- 05 Neue Impulse dank Schüler- und Verwaltungsaustausch
- 06 Die Partnerschaft feiert Jubiläen
- 07 Die Partnerschaft im Alltag
- 08 Deklaration für Afrika
- 09 „Die Alten werden alt..."
- 10 Aber noch kein bisschen müde!
Vorwort
„Die Zukunft unserer beiden Länder, der Grundstein, auf dem die Einheit Europas gebaut werden kann und muss, und der höchste Trumpf für die Freiheit der Welt bleiben die gegenseitige Achtung, das Vertrauen und die Freundschaft zwischen dem französischen und dem deutschen Volk.“
Charles de Gaulle, Präsident Frankreichs von 1959 - 1969, in seiner Rede an die deutsche Jugend, Ludwigsburg, 9. September 1962
1950 schlossen Ludwigsburg und Montbéliard die erste Partnerschaft zwischen einer deutschen und französischen Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Partnerschaft besteht noch heute. Die Bürgerinnen und Bürger beider Städte haben mit ihren vielseitigen Aktivitäten ermöglicht und ermöglichen weiterhin, dass die Einwohnerinnen und Einwohner beider Städte erleben konnten und können, was Völkerverständigung bedeutet: Einander zu kennen, einander zu verstehen, die Sorgen des anderen zu teilen.
Seit dem Beginn der Partnerschaft wurden zahlreiche Sportwettkämpfe freundschaftlich gegeneinander ausgetragen, gemeinsame Konzerte gespielt, haben mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler den Schulalltag im anderen Land bei einem Austausch kennengelernt. All dies gehört zum „Ehealltag“ einer deutsch-französischen Gemeindepartnerschaft, von denen es inzwischen ca. 2.200 gibt. Deshalb kann vieles in der Entwicklung der ältesten Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer französischen Stadt als beispielhaft für diejenigen gelten, die nach ihr entstanden sind.
Diese Ausstellung soll zeigen, wie viel an Nähe zu- und Verständnis füreinander auf der zivilgesellschaftlichen Ebene, der „Infrastruktur der deutsch-französischen Beziehungen“, seit den 1950er-Jahren erreicht worden ist und weiterhin geleistet wird.
Parallel zu der deutschsprachigen Version dieser Ausstellung haben wir eine französischsprachige aufgebaut, die ebenfalls auf DDBstudio verfügbar ist: https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/jumelage-ludwigsburg-montbeliard
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Rechteinformation
Stadt Ludwigsburg
Beschreibung
Fête de la musique in Montbéliard am 21. Juni 2025
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadt Ludwigsburg
Zeit
2025
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Ich denke, die Freundschaft zwischen Städten ist eine Chance, dass einzelne Menschen aus den beiden Städten sich gegenseitig näher kennenlernen, dass sich Bekanntschaften, Beziehungen, wenn man Glück hat sogar persönliche Freundschaften, entwickeln. (…)
Kennenlernen ist die Basis dafür, dass man sich versteht und dass Freundschaften entstehen.
Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister Ludwigsburgs von 1968 - 1984, über das Potential von Städtepartnerschaften. - Quelle: Otfried Ulshöfer über die Freundschaft zwischen Städten, Ludwigsburg, 2013.
„Man muss verzeihen!“
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Louis Souvet und seine persönliche Motivation bei der Städtepartnerschaft
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Louis Souvet (*1931) über Gründe für und Möglichkeiten einer Städtepartnerschaft.
Louis Souvet war von 1965 bis 1989 Bürgermeister von Exincourt im Pays de Montbéliard und von 1989 bis 2008 Bürgermeister Montbéliards. Während seiner Amtszeit in Montbéliard war er außerdem Präsident der Gemeinschaft der Gemeinden des Großraums Montbéliard. Von 1980 bis 2008 war er für das Département Doubs Mitglied des Senats. Vor seiner Zeit als Berufspolitiker war er beruflich unter anderem als leitender Angestellter bei Peugeot tätig. Louis Souvet beantwortete die Fragen von Enzo Berthelot, Théda Reiniche, Loriane Pignard (v.l.n.r.), Schülerinnen und Schüler des Collège Guynemer, Montbéliard, und Annika Spegg (ganz rechts), Schülerin des Goethe-Gymnasiums Ludwigsburg, am 28.06.2014 im Château des ducs de Wurtemberg in Montbéliard.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Französisch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Louis Souvet
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 02:08, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
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Stadt Ludwigsburg
Beschreibung
Fête de la musique in Montbéliard am 21. Juni 2025
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadt Ludwigsburg
Zeit
2025
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Zivilgesellschaftliches Engagement ist das Lebenselixier jeder kommunalen Partnerschaft. Im Hinblick auf deutsch-französische Städtepartnerschaften hat es der französische Publizist und Politikwissenschaftler deutscher Abstammung Alfred Grosser des Öfteren als "Die menschliche Infrastruktur der deutsch-französischen Beziehungen" bezeichnet.
In einer Umfrage im Jahr 2017
- bezeichneten 80 % der Befragten den Austausch als ein Stück gelebtes Europa
- bewerteten 76 % der Befragten die Beziehungen zur Partnerstadt als „sehr gut“
- gaben 63 % der Befragten an, dass ihre Partnerschaft stabil ist oder an Intensität gewonnen hat
- wünschten sich fast 60 % der Städtepartnerschaften dringend mehr aktive Bürgerinnen und Bürger
- fuhren in rund 33 % der Partnerschaften jährlich über 70 Personen in die Partnerstadt
- waren 23 % der Teilnehmenden an Austauschen unter 30 Jahre alt
Quelle: Städtepartnerschaften - den europäischen Bürgersinn stärken : Eine empirische Studie / Eileen Keller, Deutsch-Französisches Institut, Bertelsmann Stiftung (Hrsg.). - Gütersloh : Bertelsmann Stiftung, Januar 2018, S. 11.
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Kommunale Partnerschaften in Europa
Quelle: Städtepartnerschaften - den europäischen Bürgersinn stärken : Eine empirische Studie / Eileen Keller , Deutsch-Französisches Institut, Bertelsmann Stiftung (Hrsg.). - 2018, 61 S. https://www.dfi.de/fileadmin/dfi/pdf/veroeffentlichungen/sonstige/EZ_Staedtepartnerschaften_2018_dt.pdf
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Zahlen zu kommunalen Partnerschaften in Europa
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Typ
Grafik
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
2018
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Frankreich und Deutschland verbindet mit ca. 2.200 die größte Anzahl an Partnerschaften. Der Annäherungsprozess zwischen beiden Ländern begann besonders früh. Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Bemühungen und Versuche, Begegnungen auf lokaler Ebene zu ermöglichen. 1948 fanden in der Schweiz erste Begegnungen zwischen deutschen und französischen Kommunalvertretern statt.
Daraus entstanden in den 1950er-Jahren die ersten Städtepartnerschaften. Die älteste von ihnen ist die zwischen der Stadt Ludwigsburg in Baden-Württemberg und der Stadt Montbéliard in der Region Grand-Est.
Ludwigsburg liegt etwa zwölf Kilometer nördlich der Stuttgarter Innenstadt. Anders als die meisten Städte Europas hat es sich nicht über viele hundert Jahre hinweg aus einer kleinen Ansiedlung heraus entwickelt, sondern wurde Anfang des 18. Jahrhunderts unter Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg am Reißbrett geplant.
Das Kernzentrum von Ludwigsburg, das im Jahr 1718 Stadtrechte erhielt, wurde westlich ans Schloss angrenzend um einen zentralen Marktplatz angelegt.
Im Jahr 2025 hatte Ludwigsburg fast 93.000 Einwohner und war damit die elftgrößte Stadt Baden-Württembergs. Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Ludwigsburg Platz 12 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „sehr hohen Zukunftschancen“.
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Die Stadt Ludwigsburg heute
Ludwigsburg von Osten aus gesehen
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stuttgart Marketing GmbH
Zeit
2020
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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Montbéliard im Jahr 2025
Stadtansicht von Süden aus gesehen
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ville de Montbéliard
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Die Stadt Montbéliard ist eine Unterpräfektur des Département Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté und liegt in der burgundischen Pforte ca. 20 km westlich der französisch-schweizerischen Grenze.
Die erste bekannte urkundliche Erwähnung Montbéliards stammt aus dem Jahr 985, von 1407 bis 1793 gehörte die Stadt zum Herzogtum Württemberg.
Im Jahr 2025 hatte die Stadt ca. 25.000 Einwohner, der Kommnunalverbund Pays de Montbéliard, dem 73 Gemeinden angehören und dessen Zentrum Montbéliard ist, gehört zu den großen Ballungsräumen Frankreichs und zählte 2025 über 110.000 Einwohner. In den 1970er-Jahren befand sich in Sochaux in unmittelbarer Nachbarschaft mit den Peugeot-Werken die größte industrielle Produktionsstätte Frankreichs. Heute ist der wichtigste Arbeitgeber der Region der Autohersteller Stellantis, der in Sochaux jährlich ca. 8.000 Fahrzeuge herstellt.
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Ansicht von Mömpelgard im frühen 17. Jahrhundert
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Typ
Phototypie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
17.06.2001
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Durch die Heirat von Henriette von Mömpelgard (auch Henriette de Montfaucon) und Graf Eberhard IV. im Jahr 1407 wurde die Grafschaft Mömpelgard für fast 400 Jahre Teil des späteren Herzogtums Württemberg. Diese Verbindung hat die Entwicklung beider Seiten beeinflusst und an vielen Stellen Spuren hinterlassen. Manche Bande, die in dieser Zeit entstanden, bestehen noch heute fort.
Mömpelgard zeigt sich im frühen 17.Jahrhundert als wohlbefestigte Stadt am Flüsschen Allan (Alaine). Die von Heinrich Schickhardt, Hofbaumeister des Herzogtums Württemberg, ausgeführten Befestigungswerke umgeben den Stadtkern, aus dem (von links nach rechts) das Collegium, die beiden Kirchen St. Martin und St. Maimboeuf sowie das fürstliche Schloss herausragen.
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Ansicht von Mömpelgard im frühen 17. Jahrhundert
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Typ
Phototypie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
17.06.2001
Weitere Informationen
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Glasfenster mit Darstellungen von Eberhard IV. von Württemberg und Henriette von Mömpelgard
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Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Weitere Informationen
Als Graf Eberhard III., genannt „der Milde“, von Württemberg seinen minderjährigen Sohn Eberhard IV. mit der ebenfalls noch minderjährigen Henriette, der Erbtochter des Grafen von Mömpelgard, verlobte, war dies der Anfang für eine neue Herrschaftsdynastie: die Verbindung des württembergischen Grafenhauses mit der reichen Grafschaft im französischen Sprachgebiet.
Sie erlaubte nicht nur einen intensiven kulturellen Austausch über die Landesgrenzen hinweg, sondern diente mehrfach als „dynastische Reserve“, indem die Mömpelgarder Linie den Fortbestand der Dynastie sicherte. Mömpelgard war der größte Landgewinn, den die Württemberger durch Heirat erzielen konnten.
Die Darstellung auf einem Glasfenster Im Chor der Tübinger Stiftskirche St. Georg ist die einzige zeitgenössische von Eberhard IV. und Henriette von Mömpelgard.
Quelle: Mömpelgard und Württemberg: Eine „liaison amoureuse“. – Ludwigsburger Kreiszeitung, S.4, 02.08.2000.
Zeitstrahl: Die Grafschaft Mömpelgard im Herzogtum Württemberg
- 1397: Heiratsversprechen für Eberhard IV. von Württemberg und Henriette von Mömpelgard
- 1407: Vermählung Eberhards IV. von Württemberg mit Henriette von Mömpelgard
- 1419: Tod Eberhards IV. von Württemberg
- 1444: Tod Henriettes von Mömpelgard
- 1519: Flucht Herzog Ulrichs nach Mömpelgard
- 1524: Einführung der Reformation in Mömpelgard durch Herzog Ulrich
- 1534: Rückgewinnung Württembergs durch Herzog Ulrich
- 1678: Frieden von Nijmwegen: Mömpelgard wird ringsum von Frankreich umschlossen
- 1697: Frieden von Rijswijk: Frankreich verzichtet auf den Herrschaftsanspruch über Mömpelgard
- 1748: König Ludwig XV. von Frankreich übernimmt die Oberhoheit über Mömpelgard
- 1769: Herzog Friedrich Eugen nimmt seinen Wohnsitz in Mömpelgard
- 1792/93: Besetzung Mömpelgards durch französische Truppen
- 1796: Sonderfriede von Paris: Friedrich Eugen tritt die linksrheinischen Besitzungen an Frankreich ab
- 1803: Reichsdeputationshauptschluss: Württemberg wird für den Verlust der linksrheinischen Gebiete rechtsrheinisch entschädigt
Quelle: Württemberg und Mömpelgard - 600 Jahre Begegnung : Katalog zur Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart ; [in Montbéliard, Musée Beurnier, 10. Juni - 24. September 2000] / bearb. von Peter Rückert unter Mitarb. von Christine Bührlen-Grabinger ... - Stuttgart : Hauptstaatsarchiv, 2000, S. 16
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Die Grafschaft Mömpelgard im Herzogtum Württemberg
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Beschreibung
Quelle: Württemberg und Mömpelgard - 600 Jahre Begegnung : Katalog zur Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart ; [in Montbéliard, Musée Beurnier, 10. Juni - 24. September 2000] / bearb. von Peter Rückert unter Mitarb. von Christine Bührlen-Grabinger ... Stuttgart : Hauptstaatsarchiv, 2000. - 86 S : Ill., Kt ; 21 cm. - ISBN: 3-00-006062-6
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hauptstaatsarchiv Stuttgart
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Wappen der Grafen von Württemberg und Mömpelgard
Im Uracher Vertrag von 1473 vereinbarten beide Linien, sich fortan „Grafen von Württemberg und Mömpelgard“ zu nennen und das entsprechende Wappen zu führen.
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Typ
Grafik
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
17.06.2001
Weitere Informationen
Die dynastische Verbindung des württembergischen Grafenhauses mit der Grafschaft im französischen Sprachgebiet fand bald Ausdruck in der Herrschaftssymbolik der Familie: Das Wappen der Grafschaft Mömpelgard, die beiden goldenen Barben auf rotem Grund, wurden von Graf Ludwig I., dem Sohn Eberhards und Henriettes, in den Württemberger Wappenschild mit den drei schwarzen Hirschstangen auf goldenem Grund beigefügt.
Im Uracher Vertrag von 1473 vereinbarten beide Linien, sich fortan „Grafen von Württemberg und Mömpelgard“ zu nennen und das entsprechende Wappen zu führen.
Bereits im Jahr 1524 wurde in Mömpelgard auf Veranlassung von Herzog Ulrich die Reformation eingeführt. Die Pfarrer Mömpelgards wurden am Tübinger Stift zu anerkannten lutherischen Geistlichen ausgebildet. Die von 1601-1607 nach einem Entwurf von Heinrich Schickhard erbaute Kirche „Saint Martin“ ist die älteste evangelische Kirche in Frankreich, noch heute wird sie von der lutherischen Gemeinde in und um Montbéliard genutzt. Die Kontakte zwischen den evangelischen Kirchengemeinden Ludwigsburgs und Montbéliards wurden anlässlich des 500jährigen Jubiläums der Reformation in Montbéliard im Jahr 2024 wieder aufgenommen.
In der Württemberger Zeit war Mömpelgard als lutherische Insel im mehrheitlich katholischen Frankreich auch ein Asyl- und Zufluchtsort für viele verfolgte Protestanten. Im Jahr 1568 fand hier ein epochales Religionsgespräch zwischen Lutheranern und Calvinisten statt, das auf Anregung des späteren Henri IV. eine theologische Verständigung zwischen diesen beiden Strömungen des Protestantismus herbeiführen sollte.
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Temple Saint Martin in Montbéliard
Postkarte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
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Archives municipales de Montbéliard
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales de Montbéliard
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
le coeur mixte le Diairi en 1958 à Ludwigsburg
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Harmonika-Spielring-Ludwigsburg
Beschreibung
Der gemischte Chor le Diairi aus Montbéliard im Jahr 1958 in Ludwigsburg
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Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Harmonika-Spielring-Ludwigsburg
Zeit
1958
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
"Die Vergangenheit ist zu düster, lasst uns versuchen, gemeinsam in die Zukunft zu schauen."
Aus dieser Überzeugung heraus entstand die erste Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer französischen Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg. Schriftlich niedergelegt hat sie Lucien Tharradin (Bürgermeister Montbéliards von 1947 – 1957) in einem Beitrag für die französische Zeitschrift Allemagne, die das Ziel hatte, den Austausch mit der neuen Bundesrepublik Deutschland zu beleben.
Quelle des Zitats: Tharradin, Lucien: Rencontre de maires français et allemands à Stuttgart. - Allemagne, Nr. 8, Août-Septembre 1950.
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Lucien Tharradin
Lucien Tharradin
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Beschreibung
Lucien Tharradin (3. v. rechts) bei einem Radrennen in Montbéliard in den 1950er-Jahren
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Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Ort
Montbéliard
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das-verbindende-allein-1950_gerade.jpg
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Beschreibung
Eine Delegation aus Montbéliard in Ludwigsburg im September 1950
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Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
23.09.1950
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Das Verbindende allein soll man betonen
Am Anfang der Partnerschaft steht die Begegnung von Lucien Tharradin mit Elmar Doch (Bürgermeister Ludwigsburgs von 1946 – 1954) bei einer Bürgermeisterkonferenz im Jahr 1950 in Stuttgart. Gemeinsam mit Fritz Schenk, dem ersten Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg, vereinbarten sie in einem informellen Gespräch die Aufnahme von Beziehungen beider Städte, um so ihren Einwohnern die Möglichkeit zu geben, miteinander in Kontakt zu treten.
Im September 1950 besuchte erstmals eine Delegation aus Montbéliard Ludwigsburg. Die Ludwigsburger Kreiszeitung veröffentlichte dazu einen Bericht mit dem Titel "Das Verbindende allein soll man betonen" und pflichtete damit Bürgermeister Tharradin darin bei, dass die jüngere Vergangenheit zu schmerzenbehaftet und konfliktreich sei, um auf sie bei den ersten Wiederannäherungsversuchen einzugehen.
Quelle: Das Verbindende allein soll man betonen - Die Gäste aus Montbéliard begrüßen alte Bekannte. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 23.09.1950.
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Otfried Ulshöfer erzählt über die Anfänge des Austausches
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Dr. Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister a.D. von Ludwigsburg: „Als die Städtepartnerschaften entstanden sind, die ersten, da war das eindeutig eine Initiative von Seiten der Bürgermeister auf beiden Seiten, beziehungsweise noch präziser: von den Kollegen auf der französischen Seite. Die haben den Anstoß gegeben. Der damalige Montbéliarder Bürgermeister, Tharradin, der hat den Anstoß gegeben bei einer Bürgermeisterkonferenz.“
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Otfried Ulshöfer , Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 00:56, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Jugendspieler aus Montbéliard in Ludwigsburg an Weihnachten 1952
Jeunes joueurs de Montbéliard à Ludwigsburg, Noël 1952
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Stuttgarter Zeitung
Beschreibung
Fotos aus Presseartikel "Der Gruß an die Gäste aus Frankreich", Stuttgarter Zeitung, 27.12.1952.
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Fußball
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Stuttgarter Zeitung
Zeit
27.12.1952
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Das erste Fußballspiel
„(…) An Weihnachten 1952 kamen auf einem Sportplatz (…) in Ludwigsburg zwei Dutzend Teenager zusammen – um Fußball zu spielen. (…) Das klingt ziemlich unspektakulär – so wie manche heute in der F-Jugend oder in der Kreisliga zum Sonntagskick gehen. Aber dieses Fußballspiel war historisch.“
Mit diesen Worten erinnerte die damalige Außenministerin Annalena Baerbock in ihrer Stuttgarter Rede zu Europa am 16. Februar 2023 an das erste Fußballspiel zwischen einer deutschen und einer französischen Jugendmannschaft nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf deutschem Boden.
Initiiert hatten diese Begegnung auf deutscher Seite Richard Leibersberger, langjähriger Präsident der spvgg 07 Ludwigsburg, und auf französischer Seite André Boillat vom F.C. Sochaux-Montbéliard. Die Kontakte vermittelt hatte Fritz Schenk, der damalige Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg.
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Brigitte Kiesel - über die Anfänge des sportlichen Austauschs mit Montbéliard
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Brigitte Kiesel, Jahrgang 1935, ist die Tochter von Richard Leibersberger, dem langjährigen Präsidenten der SpVgg07 Ludwigsburg. Nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft 1947 kümmerte sich Leibersberger um den Aufbau des sportlichen Lebens in Ludwigsburg; nach der Gründung der Bundesrepublik 1949 engagierte er sich außerdem für die Versöhnung zwischen Deutschen und Franzosen.
Brigitte Kiesel unterhielt sich am 18.12.2013 im dfi mit Katharina Geisler, Charlotte Savine und Joana Vollert, Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums Ludwigsburg, über ihre Erinnerungen an die Anfänge des sportlichen Austauschs mit Montbéliard.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft, Völkerverständigung
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Brigitte Kiesel , Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Dezember 2013, 00:00 - 01:23, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
fussballer-aus-mb-in-lb.jpg
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Stadtarchiv Ludwigsburg
Beschreibung
Richard Leibersberger (2.v.l.) empfängt in seiner Rolle als Funktionär der Spvgg 07 Ludwigsburg Fußballjunioren aus Montbéliard.
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Fußball
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadtarchiv Ludwigsburg
Ort
Ludwigsburg
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Informationen über die verwendeten Medien
Brigitte Kiesel erzählt von Ihren Erinnerungen an ein gemeinsames Fußballspiel
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Brigitte Kiesel erinnert sich an die Begleitumstände des ersten Fußballspiels zwischen einer deutschen und französischen Jugendmannschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Spiel hat allerdings erst am 27.12.1952 stattgefunden, und nicht schon 1950.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:40, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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L'Est républicain
Beschreibung
Presseartikel "Récemment disparu à Ludwigsburg : Richard Leibersberger ou la réconciliation franco-allemande par le sport". - L'Est républicain, 10.04.1983
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Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard , l'Est républicain
Zeit
10.04.1983
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Französischer Nachruf auf Richard Leibersberger
Im Laufe der Jahre organisierte Richard Leibersberger noch zahlreiche sportliche Begegnungen zwischen Fußballmannschaften aus Ludwigsburg und Montbéliard. Als er Anfang der 1980er-Jahre verstarb, hieß es in einem Nachruf des Est républicain:
„Er ist nach Montbéliard gekommen mit jedem Mittel, das sich bot, sogar zu Fuß.“
Quelle: Richard Leibersberger ou la réconciliation franco-allemande par le sport. - L'Est républicain, 10.04.1983.
Ade Hintere Schloßstraße – Grüß Gott Mömpelgarder Straße
In den Jahren 1951 bis 1956 fanden keine offiziellen Delegationsbesuche statt. In einer Akte der Stadtverwaltung Ludwigsburg von 1957 heißt es:
„Offensichtlich ist die Partnerschaft eingeschlafen“.
Erst Im Jahr 1957 entwickelten die Repräsentanten der beiden Städte Initiativen, um die Partnerschaft langfristig zu beleben und dabei auch die Vereine beider Städte einzubeziehen. Ein erstes symbolisches Bekenntnis zur Partnerschaft auf Ludwigsburger Seite war im Jahr 1958 die Entscheidung des Ludwigsburger Gemeinderats, die Hintere Schloßstraße in Mömpelgarder Straße umzubenennen.
Quelle des Zitats: Schmierer, Wolfgang: Die Städtepartnerschaft zwischen Mömpelgard und Ludwigsburg nach dem Zweiten Weltkrieg. - In: Württemberg und Mömpelgard : 600 Jahre Begegnung ; Beiträge zur wissenschaftlichen Tagung vom 17. bis 19. September 1997 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart = Montbéliard - Wurtemberg, 600 ans de relations. - Leinfelden-Echterdingen, 1999. - S. 459 - 465
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moempelgarder-strasse.jpg
Die Mömpelgarder Straße in Ludwigsburg im Jahr 1958
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Beschreibung
Die Mömpelgarder Straße in Ludwigsburg im Jahr 1958. - Dieses wurde am 12.05.1958 anlässlich der Umbenennung in der Ludwigsburger Kreiszeitung veröffentlicht wurde
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Typ
Foto
Thema
Ludwigsburg ; Städtepartnerschaft
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
1958
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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Harmonika-Spielring in Montbéliard am 21. Februar 1959
Musikerinnen und Musiker des Harmonika-Spielrings bei einem Straßenkonzert in Montbéliard am 21. Februar 1959
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Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Beschreibung
Musikerinnen und Musiker des Harmonika-Spielrings bei einem Straßenkonzert in Montbéliard am 21. Februar 1959
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Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Harmonika-Spielring-Ludwigsburg e. V.
Zeit
1959
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Harmonika-Spielring und Le Diairi
Im Februar 1959 reisten die Musikerinnen und Musiker des Harmonika-Spielring-Ludwigsburg e.V. erstmals nach Montbéliard und gaben dort am 21. Februar 1959 ein Straßenkonzert.
Dabei wurden Bande zwischen dem Harmonika-Spielring und dem Verein Le Diairi geknüpft, die auch im Jahr 2025 noch bestanden. Im Rahmen dieser Verbindung haben beide Vereine zahlreiche Treffen organisiert und in beiden Städten gemeinsame Konzerte gegeben.
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Gerhard Ley erzählt von seinem ersten Austausch mit Montbéliard
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Freunde, Freude, Frieden“ stand im Mittelpunkt. Gerhard Ley hat 1959 an der ersten Reise des Harmonika Spielrings nach Montbéliard teilgenommen und beteiligte sich seitdem rege am Austausch zwischen Ludwigsburg und Montbéliard.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Gerhard Ley , Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013; 00:00 - 03:07; Veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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Vorstellung von Etienne Mallard und Daniel Hauger
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Wir melden uns freiwillig! Wir werden Partner eines Musikvereins aus Ludwigsburg.“ Etienne Mallard von Le Diairi berichtete in einem Interview im Juni 2014, wie die Verbindung zwischen le Diairi und dem Harmonika-Spielring hergestellt wurde.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Französisch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Etienne Mallard , Daniel Hauger , Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 02:00, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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Informationen über die verwendeten Medien
1960-05-16-2-Le-Diairi-in-Lbg-Chorausschnitt.jpg
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Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Beschreibung
Le Diairi bei seinem Auftritt in Ludwigsburg im Jahr 1960
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Harmonika-Spielring-Ludwigsburg e. V.
Zeit
1960
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
„Als gelte es, gute alte Freunde zu empfangen.“
Bereits im April 1959 kamen die Sängerinnen und Sänger des Folklore-Chors Le Diairi zum Gegenbesuch nach Ludwigsburg.
Die Ludwigsburger Kreiszeitung schrieb dazu: „Der Höhepunkt der dreitägigen Freundschaftserneuerung, mit der die durch historische Bande der beiden Städte miteinander verknüpften Vereinigungen, der Harmonika-Spielring Ludwigsburg und die Groupe Folklorique „Le Diairi“ Montbéliard auch ihr gemeinsames kulturelles Anliegen bewiesen, war das Gemeinschaftskonzert am Samstagabend in der Ludwigsburger Stadthalle.
Gleich zu Beginn dieser Veranstaltung konnte man den Eindruck gewinnen, dass dem Harmonika-Spielring mit diesem Kontaktfinden etwas Außergewöhnliches gelungen war.“
Quelle: Helle Begeisterung herrschte in der Stadthalle : Gemeinschaftskonzert des Harmonika-Spielrings und der Groupe Folklorique „Le Diairi“. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 06.04.1959.
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„Die Deutschen waren natürlich nicht unsere besten Freunde!"
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Die Deutschen waren natürlich nicht unsere besten Freunde! (…) Aber einige von uns dachten, dass Deutschland trotz allem ein großes Land ist. (…) Also ich hatte großen Respekt vor der deutschen Kultur.“ Etienne Mallard im Juni 2014 über seine Sicht auf Deutschland in den 1950er-Jahren.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Französisch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Etienne Mallard , Daniel Hauger , Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 02:13, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
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Gerhard Ley über Ressentiments in der Zeit nach 1945
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Zu der damaligen Zeit wurde (…) sehr wenig angesprochen, was alles 39 oder 33 bis 45 passiert ist“. Gerhard Ley erklärt im Interview, warum besonders bei den ersten Begegnungen zwischen beiden Vereinen die jüngere Vergangenheit kaum angesprochen wurde.
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Typ
Zeitzeugengespräch
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Gerhard Ley , Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:31, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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Tanzabend-im-Moerike-Gymnasium
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Rechte vorbehalten - frei verfügbar
Beschreibung
Foto aus Broschüre "30 années d'échanges scolaires et ce n'est qu'un début : Mörike / Cuvier" - https://ludwigsburg-montbeliard.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/1411
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Mörike-Gymnasium, Ludwigsburg
Weitere Informationen
Erster Schüleraustausch im Jahr 1959
1958 reiste Dr. Rudolf Genseke, Lehrer am Ludwigsburger Mörike-Gymnasium, der als Austauschassistent schon ein Jahr in Marseille verbracht hatte, mit einer Delegation des Gemeinderates nach Montbéliard, um einen Schüleraustausch zwischen seiner Schule und dem Lycée Cuvier vorzubereiten. Den Kontakt zum Lycée Cuvier hatte Fritz Schenk, der Direktor des Deutsch-Französischen Instituts, vermittelt.
Ein für das Jahr 1958 vereinbarter Austausch kam mangels Teilnehmern nicht zu Stande, erst 1959 konnte ein erster Austausch organisiert werden.
"Schaut in die Zukunft"
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Erich Knauß über die Anfänge des Austauschs der Partnerstädte
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Im Jahr 1959 kam der Austausch dann zu Stande. Aber nur mit ganz wenigen, nicht einmal 12 Schülern. Die Schüler sind 3 Wochen weg gewesen, die meiste Zeit davon in den Ferien. Es gab sicher Hemmungen auf Seiten der deutschen und der französischen Eltern. 1958, 13 Jahre nach Kriegsende, herrschten sicher noch Ressentiments, und wahrscheinlich haben sich manche Eltern und vielleicht auch Schüler hinsichtlich einer Reise ins Nachbarland noch zurückgehalten.“
Erich Knauß, als Lehrer am Ludwigsburger Mörike-Gymnasium an der Organisation zahlreicher Schüleraustausche zwischen Ludwigsburg und Montbéliard beteiligt, erinnert sich in einem Interview im Dezember 2013 an den ersten Aufenthalt von Ludwigsburger Schülern in Montbéliard.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Erich Knauß
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 02:16, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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formular-partnerschule-moerike-gymnasium.jpg
Formular „Deutsch-Französische Partnerschulen“ von 1958
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Mörike-Gymnasium Ludwigsburg
Beschreibung
Formular „Deutsch-Französische Partnerschulen“ mit Angaben zum Mörike-Gymnasium und zur Stadt Ludwigsburg und Informationen zum für 1959 geplanten Schüleraustausch mit dem Lycée Cuvier in Montbéliard, ausgestellt am 25. Juli 1958. – Bericht, 1958. – Provenienz: Archiv Mörike-Gymnasium, Ludwigsburg
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Typ
Formular
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Mörike-Gymnasium Ludwigsburg
Zeit
1958
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
"Möge unseren gemeinsamen Bemühungen Erfolg beschieden sein!"
Im Juli 1958 reichte das Mörike-Gymnasium einen Antrag zur Teilnahme an Schüleraustauschaktivitäten bei der Landesstelle für Partnerschulen ein. Darin gab der Schulleiter an, dass an seiner Schule alle Bevölkerungsschichten vertreten seien, am Austausch die Klassen sechs – acht teilnehmen sollten und der Austausch in den Ferien stattfinden solle. Als französische Partnerschule gab er das Collège Classique Cuvier in Montbéliard an.
In einem Schreiben an seinen Kollegen Sonntag vom 13.05.1958 dankt der Schulleiter des Mörike-Gymnasiums für die Aufnahme der Zusammenarbeit:
„Für Ihre Bereitwilligkeit zur Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen zwischen unseren Schulen sage ich Ihnen verbindlichen Dank. Möge unseren gemeinsamen Bemühungen der Erfolg beschieden sein, den Sie und wir von der geplanten Partnerschaft erfhoffen.“
Quelle: Schreiben von Herrn Schumacher (Studiendirektor Mörike-Gymnasium) an Direktor Sonntag (Leiter des Collège Cuvier) über die Genehmigung der Partnerschaft und Danksagung für das Zustandekommen des Schüleraustausches. - Ludwigsburg, 13.05.1958
Ich denke, der Krieg war noch in unseren Köpfen. Aber man hat immer versucht, dieses Thema zu vermeiden, nicht davon zu sprechen. Das war eine Art Tabuthema. Man hat die Älteren nicht gefragt 'was habt ihr während des Krieges gemacht?' Weder von der einen noch von der anderen Seite.
Jean-Jacques Claude, als Lehrer an einem Lycée in Montbéliard an vielen Schülerbegegnungen zwischen Ludwigsburg und Montbéliard beteiligt, über seinen ersten Aufenthalt in Ludwigsburg. - Quelle: Elfi und Jean-Jacques Claude : Jean-Jacques Claudes erster Besuch in Ludwigsburg, Montbéliard, 2014.
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Elfi und Jean-Jacques Claude - Jean-Jacques Claude erster Besuch in Ludwigsburg
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Ich denke, der Krieg war noch in unseren Köpfen. Aber man hat immer versucht, dieses Thema zu vermeiden, nicht davon zu sprechen. Das war eine Art Tabuthema. Man hat die Älteren nicht gefragt „was habt ihr während des Krieges gemacht?“ Weder von der einen noch von der anderen Seite.“
Jean-Jacques Claude, als Lehrer an einem Lycée in Montbéliard an vielen Schülerbegegnungen zwischen Ludwigsburg und Montbéliard beteiligt, über seinen ersten Aufenthalt in Ludwigsburg.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Französisch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Elfi Claude , Jean-Jacques Claude
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:55, veröffentlicht 2015
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bericht-1978.jpg
Bericht über den Schüleraustausch zwischen dem Mörike-Gymnasium und dem Lycée Cuvier
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Bericht über den Schüleraustausch zwischen dem Mörike-Gymnasium und dem Lycée Cuvier
Angaben zum Objekt
Typ
Bericht
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1978
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
„Danach trat eine lange Pause ein.“
Es sollte 16 Jahre dauern, bis auf den ersten Austausch zwischen dem Lycée Cuvier und dem Mörike Gymnasium ein zweiter folgen sollte. In einem 1978 verfassten Bericht heißt es, dass der Austausch in der Ferienzeit einen eher privaten und touristischen Charakter gehabt habe und deshalb von zweifelhaftem pädagogischen Wert gewesen sei.
Historique et rapport sur les échanges entre le lycée Cuvier et le Mörike Gymnasium. – Bericht, 1978.
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Delegation aus Montbéliard in Ludwigsburg
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Stadtarchiv Ludwigsburg
Beschreibung
Besuch einer Delegation aus Montbéliard in Ludwigsburg. 1. Reihe von rechts: 4. OBM Dr.Saur, 6. Bürgermister des Stadt Montbéliard Dr. Tuefferd. Veröffentlicht in der Ludwigsburger Kreiszeitung am 07.05.1962,
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1962
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Bei einem Besuch einer Delegation aus Montbéliard in Ludwigsburg wurde die Partnerschaft am 7. Mai 1962 offiziell bekundet. In der zweisprachigen Partnerschaftsurkunde heißt es auf Deutsch:
„Zur Bekräftigung der Städtepartnerschaft zwischen Ludwigsburg und Montbéliard, die von den Vertretern der beiden Städte beschlossen wurde, tauschen die unterzeichnenden Stadtvorstände anlässlich eines Freundschaftsbesuches in Ludwigsburg diese Urkunde aus.
Sie erklären feierlich, zu ihrem Teil mitzuhelfen, dass die Bürger der beiden Städte sich verstehen und schätzen lernen und somit das Band der Freundschaft sich mehr und mehr festigen möge.
Sie sind fest davon überzeugt, dass diese Freundschaft zwischen einer deutschen und einer französischen Stadt auch dazu beitragen wird, das gute Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich zu vertiefen.
Durch die Unterzeichnung bekunden die Oberbürgermeister der beiden Partnerstädte den festen Willen zu einem in Frieden und Freiheit geeinten Europa.“
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Partnerschaftsurkunde vom 06.05.1962
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Stadt Ludwigsburg
Beschreibung
Partnerschaftsurkunde für die Partnerschaft zwischen Ludwigsburg und Montbéliard vom 07.05.1962
Angaben zum Objekt
Typ
Urkunde
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadt Ludwigsburg , Ville de Montbéliard
Zeit
07.05.1962
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde
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Rechteinformation
Stadtarchiv Ludwigsburg
Weitere Informationen
Unterschrift
Der Bürgermeister der Stadt Montbéliard Dr. Jean-Pierre Tuefferd, Bürgermeister von Montbéliard 1959 - 1964, unterschreibt die Freundschaftsurkunde im Trausaal des Ludwigsburger Rathauses. Rechts im Bild: Dr. Anton Saur, Oberbürgermeister Ludwigsburgs von 1960 - 1968
Neben der offiziellen Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde am Sonntag, den 6. Mai 1962 gab es weitere Programmpunkte: Am Samstag wurde die Delegation aus Montbéliard vom Ludwigsburger Oberbürgermeister Dr. Saur begrüßt.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen erkundete man zusammen die Stadt Ludwigsburg und besuchte das Blühende Barock. An die feierliche Unterzeichnung von Partnerschaftsurkunde und die Übergabe von Geschenken schloss sich ein Ausflug ins Neckartal an. Am Montag schließlich wurde eine Stadtrundfahrt durch Ludwigsburg organisiert, außerdem bestand die Möglichkeit zum Besuch des Fernsehturms in Stuttgart und des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg. Am Dienstagvormittag verabschiedeten sich die Gäste aus Montbéliard und traten die Heimreise an.
Quelle: Programmablauf eines Besuches aus der Partnerstadt Montbéliard. - 05.05.1962.
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Programm eines Besuchs aus der Partnerstadt Montbéliard vom 5. - 8. Mai 1962 in Ludwigsburg
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Rechteinformation
Stadtarchiv Ludwigsburg
Beschreibung
Programm eines Besuchs aus der Partnerstadt Montbéliard vom 5. - 8. Mai 1962 in Ludwigsburg
Angaben zum Objekt
Typ
Programm
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadtarchiv Ludwigsburg
Zeit
1962
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
"Ludwigsburg empfing die Delegation aus Montbéliard im großen Stil"
Die Tageszeitung "Les Dépêches", die damals über das lokale Geschehen in Montbéliard berichtete, veröffentlichte am 10. Mai 1962 einen ganzseitigen euphorischen Beitrag über die Offizialisierung der Partnerschaft:
"In Ludwigsburg wurde eine Straße „Rue de Montbéliard” getauft, und in Montbéliard plante man, einen Platz der Stadt nach der württembergischen Stadt zu benennen, aber die Städtepartnerschaft zwischen den beiden Städten war bisher noch nicht offiziell besiegelt worden.
Nun ist es soweit, und im Gedenken an diejenigen, die dies vorangetrieben haben, hat Dr. Tuefferd seine Unterschrift unter die Partnerschaftsurkunde gesetzt."
Quelle: Ludwigsburg a reçu avec magnificence la délégation montbéliardaise. – Les Dépêches, 10.05.1962.
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Ludwigsburg empfing die Delegation aus Montbéliard im großen Stil
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l'Est républicain
Beschreibung
Presseartikel "Ludwigsburg a reçu avec magnificence la délégation montbéliardaise". – Les Dépêches, 10.05.1962. -Provenienz: Archives municipales Montbéliard
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard , l'Est républicain
Zeit
10.05.1962
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
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vergleichskampf-1964.jpg
Vier Aufnahmen vom Städtevergleichskampf 1964
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsartikel
Thema
Sport; Städtepartnerschaft
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
15.06.1964
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
1:0 für die internationale Sportfreundschaft
Städtevergleichskämpfe 1964 und 1968
Die Städtevergleichskämpfe wurden jeweils im Abstand von einer Woche als Vor- und Rückkampf ausgetragen. In der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 15.06.1964 hieß es zur ersten Ausgabe seinerzeit dazu:
„Die zweite Runde des sportlichen Kräftemessens zwischen den Partnerstädten Ludwigsburg und Montbéliard war am Samstag wahrhaft eine 'heiße Runde'. Wenn diesmal die Ludwigsburger nach ihrer 9:3-Niederlage eine Woche zuvor fast ebenso eindeutig in der Gesamtwertung mit 8:4 Punkten die Nase vorne behielten, so zeigt das nicht etwa eine rapide Verbesserung einerseits oder ein rapides Nachlassen andererseits auf, sondern es unterstreicht das Handicap, das eine in Busse und Wagen zusammengepferchte Reisegruppe nach einer langen Anfahrt zu tragen hat.
Das 1:1 in Vor- Rückkampf wird deshalb wohl diesem freundschaftlichen Vergleichskampf am gerechtesten, bei dem selbst bei den Aktiven die Frage nach Sieg oder Niederlage – obwohl selbstverständlich sportlich um bzw. 'gegen' sie gekämpft wurden – eine zweitrangige Bedeutung hatte.“
Quelle: 8:4 im Rückkampf gegen Montbéliard und 1:0 für die internationale Sportfreundschaft. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 15.06.1964.
Städtevergleichskämpfe kosten Geld
Die Reise der Sportlerinnen und Sportler in die Partnerstädte und ihre Unterbringung und Verpflegung dort kosteten natürlich auch 1964 Geld. Deswegen stellten Vertreter der Ludwigsburger Sportjugend, des Stadtjugendrings und des Stadtverbands für Leibesübungen im Vorhinein beim Sportausschuss der Stadt Ludwigsburg einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für die Vergleichskämpfe, für die auch das Deutsch-Französische Jugendwerk Finanzmittel zur Verfügung stellte.
Am 15. April 1964 bewilligte der Ludwigsburger Ausschuss 1.500 DM. Außerdem wurde beschlossen, alle Aktiven zu einem gemeinsamen Abendessen einzuladen.
Quelle: Auszug aus der Niederschrift der Sitzung des Sportausschusses vom 15. April 1964 Städtevergleichswettkampf Ludwigsburg/Montbéliard im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerks. - Ludwigsburg, 15.041964.
Informationen über die verwendeten Medien
Auszug aus der Niederschrift der Sitzung des Sportausschusses vom 15. April 1964 Städtevergleichswettkampf Ludwigsburg/Montbéliard im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerks
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Rechteinformation
Stadtarchiv Ludwigsburg
Beschreibung
Auszug aus der Niederschrift der Sitzung des Sportausschusses vom 15. April 1964 Städtevergleichswettkampf Ludwigsburg/Montbéliard im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerks
Angaben zum Objekt
Typ
Niederschrift
Thema
Sport ; Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Deutsch
Identifikator
L03/3 1003 Ordner 25 Nr.29
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadtarchiv Ludwigsburg
Zeit
15.04.1964
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Brigitte Kiesel über die Verständigungsschwierigkeiten der Schüler beim Austausch
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Rechteinformation
Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Von den Schülern konnten nur wenige die gegenseitige Sprache. Wenige besuchten ein Gymnasium. Man musste Schulgeld bezahlen. Das war alles sehr schwierig. Irgendwie mussten sie sich mit Gesten verständigt haben. Aber bei einer sportlichen Begegnung braucht man ja nicht die Sprache, um sich anzunähern. Sie konnten sich alleine nicht sehr gut unterhalten ohne Hilfe der Erwachsenen.“
Brigitte Kiesel, die Tochter von Richard Leibersberger, blickte im Dezember 2013 zurück auf die ersten sportlichen Begegnungen.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Brigitte Kiesel
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 00:55, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Racing Paris gewinnt Pfingstturnier in Ludwigsburg
Das zweite internationale Jugendturnier der SpVgg 07 Ludwigsburg, das in der C-Klasse international ausgeschrieben war, wurde von der Jugend des französischen Clubs Racing Paris vor dem FC Sochaux Montbéliard gewonnen. Das Ludwigsburger C-Jugendfinale mit einem 1:0-Erfolg der Racing-Elf gegen Sochaux war praktisch die „Miniatur-Ausgabe“ des französischen Pokalfinales, in dem sich die beiden ersten Mannschaften dieser führenden französischen Proficlubs im Jahr 1967 gegenüberstanden.
Quelle: Racing Paris gewann 07-Jugendturnier : Montbéliard Zweiter vor 07 und TG Heilbronn - Die 07-A-Jugend schlug Aris Luxemburg und OMV Wien. - 1967.
Informationen über die verwendeten Medien
Racing Paris gewinnt Pfingstturnier in Ludwigsburg
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Rechteinformation
Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Bild aus einem Artikel der Ludwigsburger Kreiszeitung über ein Fußballjugendturnier 1967 in Ludwigsburg
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Teil von
Zeitung
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
1967
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Brigitte Kiesel - Die Schwierigkeiten der Kontaktpflege
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Brigitte Kiesel erinnert sich an den Wandel vom Amateur- zum Profifußball:
„Es waren immer junge Menschen. Mein Vater und auch mein Mann und meine Kinder waren für die Jugendmannschaften tätig. Es kam dann bald die Zeit des Profifußballs in der Bundesliga. Das war nicht so einfach für meinen Vater, denn es hing alles vom Geld ab, die eingeladenen Mannschaften verlangten Geld, damit sie kommen konnten. Der FC Sochaux und Racing Paris spielten beide in der oberen Liga, 07 Ludwigsburg war dagegen eher ein Amateurverein. Aber mein Vater ist trotzdem immer wieder hingereist.“
Der von Frau Kiesel erwähnte französische Kriegsgefangene Harry wurde 90 und nicht 100 Jahre alt.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Brigitte Kiesel
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 03:22, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Vergleichskampf-1968.jpg
Foto vom Zeitungsartikel "Match retour Ludwigsburg-Montbéliard : les Allemands ont pris leur revanche" erschienen im Est Républicain am 22.06.1968
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Rechteinformation
L'Est Républicain
Beschreibung
Foto vom Zeitungsartikel "Match retour Ludwigsburg-Montbéliard : les Allemands ont pris leur revanche" erschienen im Est Républicain am 22.06.1968
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Sprache
Französisch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
L'Est Républicain
Zeit
22.06.1968
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
"Wir wollen und müssen uns öfter treffen!"
Im Juni 1968 kamen 50 Aktive und Betreuer aus Montbéliard nach Ludwigsburg, um sich im Rahmen der zweiten Städtewettkämpfe in den Sportarten Fußball, Tischtennis, Hallenhandball und Fechten mit ihren Gastgebern zu messen. Die SpVgg 07 (Fußball und Tischtennis) sowie der MTV (Hallenhandball und Fechten) waren ihre Gegner.
Der Wunsch, diese Begegnungen im zweijährigen Rhythmus auszutragen, den der erste Vorsitzende des Stadtverbandes für Leibesübungen, Dipl.-Ing. Kurt Knecht, bei dieser Gelegenheit aussprach, erfüllte sich nicht: Diese Städtewettkämpfe blieben die letzten.
Quellen:
Match retour Ludwigsburg-Montbéliard : les Allemands ont pris leur revanche. – L'Est Républicain, 22.06.1968.
"Wir wollen und·müssen uns öfter treffen!". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 22.06.1968.
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beerdigung-dietrich-stz.jpg
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Rechteinformation
Paris Match
Beschreibung
Doppelseite aus einer Reportage von Paris Match vom 7. Mai 1966
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitschriftenartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Nationalsozialismus ;
Teil von
In: Paris-Match
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Paris-Match
Zeit
07.05.1966
Ort
Ludwisburg
Weitere Informationen
Im April 1966 wurde auf dem Ludwigsburger Stadtfriedhof der ehemalige SS-Generaloberst Sepp Dietrich beerdigt. An der Beerdigung nahmen ca. 5.000 Menschen teil, hauptsächlich ehemalige Angehörige der Waffen-SS aus ganz Europa.
Im Anschluss an die Beerdigung suchten die Teilnehmer zahlreiche Ludwigsburger Gaststätten auf und tauschten, ganz wie bei einem Veteranentreffen, Erinnerungen aus.
V.a. durch eine in der Zeitschrift „Paris Match“ erschienene Reportage wurde dieses Ereignis in Frankreich einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Die Verantwortlichen Montbéliards sagten deshalb ihre schon geplante Teilnahme an der 262. Stadtgründungsfeier in Ludwigsburg ab.
Quelle: Hesse, Miriam, and Tobias Widmann. "Nazideutschland ist auferstanden: die Liaison zwischen Ludwigsburg und Montbéliard ist die erste deutsch-französische Städtepartnerschaft. An einem Aufmarsch zur Beerdigung des Kriegsverbrechers Sepp Dietrich wäre die Freundschaft 1966 fast zerbrochen." - Stuttgarter Zeitung, 19.09.2012.
Informationen über die verwendeten Medien
Courrier du maire Boulloche au maire de Ludwigsburg annonçant l’annulation de la visite prévue en mai 1966
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Rechteinformation
Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Brief von Bürgermeister Boulloche an den Bürgermeister von Ludwigsburg, in dem er die Absage des für Mai 1966 geplanten Besuchs ankündigt
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
05.05.1966
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
In einem Brief teilte der Bürgermeister Montbéliards, André Boulloche, seinem Ludwigsburger Kollegen mit, dass keine Delegation an den Feierlichkeiten anlässlich der Ludwigsburger Stadtgründung teilnehmen werde:
„Wir gedenken am 25. April den Deportierten und verneigen uns am 8. Mai vor dem Denkmal für die Gefallenen des Krieges. Unsere Mitbürger würden es nicht verstehen, wenn wir am 6. Mai in einer Stadt wären, in der vor 10 Tagen ein Aufmarsch ehemaliger Nazis stattgefunden hat.“
Quelle: Brief von Bürgermeister Boulloche an den Bürgermeister von Ludwigsburg, in dem er die Absage des für Mai 1966 geplanten Besuchs ankündigt. - Brief, 05.05.1966.
Informationen über die verwendeten Medien
Otfried Ulshöfer - Die zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung zur Aufklärung von NS-Verbrechen
Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister von Ludwigsburg von 1968 - 1984, über die Beerdigung des ehemaligen SS-Generals und Kriegsverbrechers Sepp Dietrich in Ludwigburg, ihre Folgen und die Einrichtung der zentralen Stelle der Landesjustizverwaltung zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister von Ludwigsburg von 1968 - 1984, über die Beerdigung des ehemaligen SS-Generals und Kriegsverbrechers Sepp Dietrich in Ludwigburg, ihre Folgen und die Einrichtung der zentralen Stelle der Landesjustizverwaltung zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Nationalsozialismus
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:56, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Courrier au maire Boulloche par une dame allemande concernant son choix d’annuler sa visite à Ludwigsburg
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Rechteinformation
Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Brief, datiert auf den 10 Mai 1966, einer Deutschen an Bürgermeister Boulloche bezüglich seiner Entscheidung, seinen Besuch in Ludwigsburg abzusagen
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
10.05.1966
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Auch auf deutscher Seite lösten die Ereignisse rund um die Beerdigung von Sepp Dietrich Empörung aus. Eine Frau aus Öhringen bezeichnete sie in einem Brief an André Boulloche, Bürgermeister von Montbéliard von 1965 - 1978, am 5. Mai 1966 als "eine der zahlreichen Provokationen gegenüber den Antifaschisten".
Quelle: Brief einer deutschen Frau an Bürgermeister André Boulloche zu seiner Entscheidung, seinen Besuch in Ludwigsburg abzusagen. – Brief, 10.05.1966.
Warum ist man aber in Frankreich über diese Trauerfeier empört?
Am 10. Mai 1966 schrieb ein ehemaliger Oberstleutnant der Waffen-SS, der seinen vollen Namen nicht angab, an André Boulloche: Einerseits sprach er in seinem Brief die Stadt Ludwigsburg von jedweder Verantwortung für die Ereignisse rund um die Beerdigung von Sepp Dietrich frei, andererseits drückte er sein Unverständnis über die Reaktion der Stadt Montbéliard darauf aus:
„Warum ist man aber in Frankreich über diese Trauerfeier empört? Sie als Franzosen waren doch tapfere Soldaten und erkennen soldatische Tugenden, zu denen nicht zuletzt die Kameradschaft rechnet, an.“
Die Tatsache, dass die Truppen der SS zahlreiche Kriegsverbrechen begangen haben, und Dietrich als Mitverantwortlicher am Malmedy-Massaker am 17. Dezember 1944 während der Ardennenoffensive verurteilt wurde, lässt er unerwähnt.
Quelle: Brief eines ehemaligen SS-Offiziers an Bürgermeister Boulloche bezüglich seiner Entscheidung, seinen Besuch in Ludwigsburg abzusagen. - Brief, 10.05.1966.
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brief-von-hans-z.jpg
Brief eines ehemaligen SS-Offiziers an Bürgermeister André Boulloche
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Brief eines ehemaligen SS-Offiziers an André Boulloche, Bürgermeister von Montbéliard 1967 - 1978, vom 10.05.1966
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Nationalsozialismus
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
10.05.1966
Ort
Neustadt an der Weinstraße
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Nur wenige Tage nach der Absage seines Besuchs in Ludwigsburg äußerte sich der Bürgermeister von Montbéliard gegenüber der Lokalzeitung Les Dépêches im Hinblick auf die Ereignisse rund um die Beerdigung von Sepp Dietrich allerdings wieder versöhnlich:
„Wir möchten betonen, dass es sich um eine unglückliche Verkettung von Umständen handelt, die die Fortsetzung der Städtepartnerschaft zwischen Montbéliard und Ludwigsburg und die guten Beziehungen zwischen den beiden Städten in keiner Weise beeinträchtigt. Wir sind übrigens entschlossen, in Kürze einen offiziellen Besuch dort zu absolvieren.“
Abschließend sagte er: „Ich bin der Meinung, dass dieser Vorfall außerhalb des Einflussbereichs beider Gemeinden liegt und unsere guten Beziehungen in keiner Weise beeinträchtigt.“
Quelle: L'incident n'entamera pas nos relations avec notre ville jumelle. – Les Dépêches, 09.05.1966.
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L’incident n’entamera pas nos relations avec notre ville jumelle
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Les Dépêches
Beschreibung
Presseartikel « M. Boulloche : ‘L' incident n'entamera pas nos relations avec notre ville jumelle’ ». - Les Dépêches, 09.05.1966.
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Les Dépêches
Zeit
09.05.1966
Ort
Montbéliard
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"Es war uns komplett egal!"
Bereits wenige Wochen nach dem Veteranentreffen anläßlich der Beerdigung Sepp Dietrichs, das das Verhältnis beider Städte stark belastet hatte, wurde die Partnerschaft zwischen Ludwigsburg und Montbéliard erneut bekräftigt. Etienne Mallard, ein Mitbegründer von „le Diairi“, und sein Schwiegersohn Daniel Hauger erinnerten sich 48 Jahre danach in einem Interview nicht an die Beerdigung und deren Begleitumstände.
„Es war uns komplett egal. Damals wussten wir nichts von seiner Existenz. Er soll in Frieden ruhen.“
Zeitungsartikel und ein Konzertprogramm belegen außerdem, dass le Diairi im Frühjahr 1966 in Ludwigsburg aufgetreten sind, woran sich beide in diesem Interview ebenfalls nicht erinnern konnten.
Quelle: Musik und Gesang zur Vertiefung der gegenseitigen Freundschaft : Folkloregruppe "Le Diairi" zu Gast in Ludwigsburg. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 16.05.1966.
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Le Diairi 1966 in Ludwigsburg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Le Diairi 1966 in Ludwigsburg. - Foto aus Presseartikel "Musik und Gesang zur Vertiefung der gegenseitigen Freundschaft : Folkloregruppe "Le Diairi" zu Gast in Ludwigsburg". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 16.05.1966.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
16.05.1966
Ort
Ludwigsburg
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„Es war uns komplett egal!“ - E. Mallard und D. Hauger über die Beerdigung von Sepp Dietrich
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Es war uns komplett egal!“ - Etienne Mallard und Daniel Hauger über die Beerdigung von Sepp Dietrich.
Bereits wenige Wochen nach dem Veteranentreffen anläßlich der Beerdigung Sepp Dietrichs, das das Verhältnis beider Städte stark belastet hatte, wurde die Partnerschaft zwischen Ludwigsburg und Montbéliard erneut bekräftigt:
Im Mai 1966 fand in Ludwigsburg ein gemeinsames Chor- und Orchesterkonzert der Folkloregruppe Le Diairi aus Montbéliard mit dem Harmonika-Spielring Ludwigsburg statt.
Etienne Mallard, ein Mitbegründer von „le Diairi“, und sein Schwiegersohn Daniel Hauger erinnerten sich 48 Jahre danach nicht an die Beerdigung und deren Begleitumstände.
„Es war uns komplett egal – damals wussten wir nichts von seiner Existenz. Er soll in Frieden ruhen.“
Zeitungsartikel und ein Konzertprogramm belegen außerdem, dass le Diairi im Frühjahr 1966 in Ludwigsburg aufgetreten sind, woran sich beide im Interview ebenfalls nicht erinnern konnten.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Französisch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:35, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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Otfried Ulshöfer über sein erstes Treffen mit André Boulloche, Bürgermeister Montbéliards
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister von Ludwigsburg 1968 - 1984, über sein erstes Treffen mit André Boulloche, Bürgermeister von Montbéliard 1965 – 1978:
„Mir war natürlich klar, dass ich nicht mit offenen Armen empfangen werde. Aber es bestand kein Grund zur Sorge, denn ich hatte mir ja nichts vorzuwerfen in der Beziehung zu Frankreich und mit den Nazis. Ich bin dort guten Gewissens hingegangen und war eigentlich zuversichtlich, dass wir vernünftige Gespräche von Mann zu Mann führen können. Dass wir das, was zwischen den Städten in der Vergangenheit passiert ist, nicht ausräumen konnten, war klar. Aber ich war zuversichtlich, dass wir das immerhin abschließen und einen neuen Anfang machen können. Und das ist ja auch gelungen…“
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Otfried Ulshöfer
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 00:53, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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Eine Delegation aus Ludwigsburg 1977 in Montbéliard
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Eine Delegation aus Ludwigsburg 1977 in Montbéliard
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Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
1977
Ort
Montbéliard
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„Weil diese alte Idee nicht mehr richtig funktionierte…“
Zu Beginn der 1970er-Jahre setzte sich auf beiden Seiten die Erkenntnis durch, dass die Idee der Völkerverständigung und Aussöhnung langfristig als Begründung für die Partnerschaft nicht ausreichend sei. Gleichzeitig standen und stehen beide Städte bei der Bewältigung ihrer Aufgaben vor ähnlichen Herausforderungen.
Deshalb erweiterten Ludwigsburg und Montbéliard ihre gemeinsamen Aktivitäten Mitte der 1970er-Jahre um Informationstreffen auf der Verwaltungsebene, bei denen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Fachabteilungen über den jeweiligen Umgang mit Problemen und die Nutzung von Potenzialen austauschen, um Anregungen für Verbesserungen und mögliche Problemlösungen zu erhalten.
So trat die Partnerschaft zwischen Ludwigsburg und Montbéliard in eine neue Phase, "die der Reflexion", ein.
"Die Phase der Reflexion"
Vom 15. – 17. November 1973 fand in Montbéliard ein dreitägiges Arbeitstreffen statt, bei dem eine Delegation aus Ludwigsburg, bestehend aus Gemeinderäten und Verwaltungsmitarbeitern, auch einen Betrieb für Metallverarbeitung und eine Groupe Scolaire (eine Kombination aus Kindergarten und Grundschule) besichtigte.
Für Erstaunen sorgte dabei auf deutscher Seite, dass in Frankreich bereits im Kindergarten begonnen wird, Lesen und Schreiben zu unterrichten.
Die Tageszeitung L'Est républicain veröffentlichte zu diesem Ereignis am 18. November einen Artikel mit dem Titel "Die Städtepartnerschaft Montbéliard-Ludwigsburg tritt in ihre zweite Phase ein, die Phase der Reflexion".
Quelle: Le jumelage Montbéliard - Ludwigsburg entame sa deuxième phase, celle de la réflexion. - L'Est républicain, 18.11.1973.
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phase-der-reflexion.jpg
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Deutsch-Französisches Institut
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Est républicain
Beschreibung
Zeitungsartikel "Le jumelage Montbéliard - Ludwigsburg entame sa deuxième phase, celle de la réflexion", Est Républickain, 18.11.1973
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Französisch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Est Républicain
Zeit
18.11.1973
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
"Wir brauchten eine neue Begründung."
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Eckhard Wulf - Symbolik versus Alltag im Städteaustausch
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Eckhard Wulf (*1939), ehemaliger Kulturamtsleiter der Stadt Ludwigsburg, über Symbolik versus Alltag im Städteaustausch:
„Wenn der Oberbürgermeister einmal im Jahr mit Gemeinderat rüber ging, oder umgekehrt von Frankreich aus, der dortige Bürgermeister mit seinen Gemeinderäten nach Ludwigsburg kam, dann war natürlich selbstverständlich, dass man auf diese Freundschaft Bezug nahm und den hehren Gedanken der ursprünglichen Idee der Städtepartnerschaft. (…) Aber im Alltag war das was anderes. Das war im Alltag normaler, in Anführungsstrichen.“
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Eckhard Wulf
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:50, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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Eine Delegation aus Ludwigsburg 1977 in Montbéliard
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Eine Delegation aus Ludwigsburg 1977 in Montbéliard
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
1977
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Informationsreise nach Montbéliard 1977
Am 5. September 1977 lud der Oberbürgermeister von Ludwigsburg zu einer Informationsreise nach Montbéliard ein:
„Wie in der Amtsleiterbesprechung am 25. Mai d.J. bereits angekündigt, folgen wir am 16. und 17. d.M. einer Einladung der Association du Personnel Communal de Montbéliard (Vereinigung der Bediensteten der Stadt Montbéliard) zu einer Besichtigung von städt. Einrichtungen unserer Partnerstadt Montbéliard.
Eine Abordnung aus Montbéliard hat im vergangenen Jahr, am 9. und 10.4.1976, verschiedene Objekte in Ludwigsburg besichtigt. Dies ist nun der Gegenbesuch. Mit der Informationsreise soll einer Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller städt. Ämter Gelegenheit gegeben sein, einen Einblick in die Arbeit und die Probleme ihrer Kolleginnen und Kollegen unserer Partnerstadt zu erhalten.“
Quelle: Ankündigung vom Oberbürgermeister von Ludwigsburg an alle Organisationseinheiten bezüglich einer Informationsreise nach Montbéliard am 16. und 17. September 1977 und deren vorläufiges Programm. - 05.09.1977.
„Ein Kuche ein Mus war’s ganz sicher nicht.“
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Otfried Ulshöfer - Verwaltungsaustausch zwischen Ludwigsburg und Montbéliard
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister von Ludwigsburg 1968 - 1984, über den Verwaltungsaustausch zwischen Ludwigsburg und Montbéliard:
„Dann haben wir angefangen damals mit Austauschen von Verwaltungsdelegationen, um die Arbeit, die Arbeitsmethodik der anderen kennen zu lernen. Und da gab’s auch sicherlich Diskussionen darüber, wer jetzt die bessere Methode, den besseren Ansatz hat. Eine Meinung, auf gut schwäbisch, ein Kuche ein Mus, war’s ganz sicher nicht.“
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Verwaltungsaustausch
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Otfried Ulshöfer
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 00:26, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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„Gastarbeiterprobleme“ auch aus französischer Sicht
Im März 1982 reiste eine Delegation aus Montbéliard nach Ludwigsburg, um sich mit den deutschen Kollegen und Kolleginnen über den Umgang mit „Gastarbeiterproblemen“ auszutauschen.
Der damalige Oberbürgermeister Ludwigsburgs Otfried Ulshöfer begründete die Wahl dieses Themas damit, dass "es derzeit offensichtlich nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch im Nachbarland eines der zentralen gesellschaftspolitischen Themen der kommenden Jahre sei." Der beigeordnete Bürgermeister Montbéliards Philippe bezeichnete die Gastarbeiterfrage neben der Arbeitslosigkeit als aktuellstes Problem in Frankreich.
Zu Beginn des Treffens referierte Bürgermeister Schäfer aus Ludwigsburg allgemein über „Das Gastarbeiterproblem“. Im Anschluss wurden Themen wie Ausländerbetreuung, Ausländerrecht, die (Vor)Schulsituation von Gastarbeiterkindern, aber auch Gastarbeiterfragen in Zusammenhang mit der städtebaulichen Entwicklung Ludwigsburgs angesprochen. Außerdem besichtigten die Teilnehmenden Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt und machten einen Rundgang durch die Innenstadt.
Möglichkeiten einer besseren Integration über den Erwerb von Sprachkompetenzen, durch langfristige Bleibeperspektiven, Familiennachzug oder auch den Erwerb der Staatsbürgerschaft des Empfängerlandes scheinen nicht auf der Tagesordnung gestanden zu haben. Dies und die Tatsache, dass der Begriff „Gastarbeiter“ seinerzeit offensichtlich noch zum allgemeinen Sprachgebrauch gehörte, zeigt, wie sehr sich der Blick auf Menschen, die aus anderen Ländern einwandern, in Deutschland und Frankreich seitdem verändert hat.
Quellen:
Arbeitstreffen mit Montbéliard – „Gastarbeiterprobleme“ auch aus französischer Sicht. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 30.03.1982.
Deux journées d’étude sur l’immigration. – Le Pays, 1982.
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La délégation montbéliardaise sur la place du marché de Ludwigsburg, 29 mars 1982
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Mairie de Montbéliard
Beschreibung
Die Delegation aus Montbéliard, die zum Austausch über Gastarbeiterprobleme gekommen war, auf dem Marktplatz von Ludwigsburg im März 1982.
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Typ
Fotografie
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
29.03.1982
Ort
Ludwigsburg
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sus_aus_ludwigsburg_in_montbeliard_1976.jpg
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Archives Municipales Montbéliard
Beschreibung
Der stellvertretende Bürgermeister Lang von Montbéliard empfängt am 22.10.1976 Schülerinnen und Schüler des Lycée Grand-Chênois in Montbéliard und aus Ludwigsburg im Rathaus
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
22.10.1976
Ort
Montbéliard
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Institutionalisierung des Schüleraustauschs
Anfang Oktober 1970 kamen Vertreter der Gemeinderäte beider Städte zu einem Arbeitstreffen in Montbéliard zusammen. Dabei beschlossen sie, den sporadischen Schüleraustausch zu intensivieren und auf eine neue Basis zu stellen.
André Boulloche, der damalige Bürgermeister Montbéliards, sagte dazu:
„Die Rolle der Partnerschaft ist es, sich über die Grenzen hinweg besser kennen und verstehen zu lernen. Wir müssen bestehende Klischeevorstellungen überwinden. Unser Ziel ist vielleicht ehrgeizig, aber wir können auf diese Weise, durch diese Verbindungen, den Frieden stärken und ein tragendes Element für die Gründung Europas werden.“
Quelle: Les maires de Montbéliard et Ludwigsburg décident le développement des échanges scolaires franco-allemands. – L'Est républicain, 1970.
„Das hat am 11. November 1978 begonnen, im Rathaus.“
„Ein Austausch bringt die Schüler weiter, da sie etwas Neues kennenlernen. Er bringt auch die Lehrer weiter. Auch sie kommen mit Neuem in Berührung, sehen, wie man anderswo unterrichtet, wie man lebt, wie eine Schule organisiert ist – ganz anders als bei uns. Für einen Sprachlehrer eine gute Gelegenheit, mit anderen Kulturen konfrontiert zu werden. Nicht nur mit der deutschen, sondern auch mit angelsächsischen oder anderen.“
Jean-Jacques Claude, viele Jahre lang als Deutschlehrer in Montbéliard tätig, über den Beginn des Schüleraustausches und die damit verbundenen Vorteile.
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Elfi und Jean-Jacques Claude - Die Anfänge der Partnerschaft der Schulen
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Elfi und Jean-Jacques Claude über die Anfänge der Schüleraustausche:
„Ein Austausch bringt die Schüler weiter, da sie etwas Neues kennenlernen. Er bringt auch die Lehrer weiter. Auch sie kommen mit Neuem in Berührung, sehen wie man anderswo unterrichtet, wie man lebt, wie eine Schule organisiert ist – ganz anders als bei uns. Für einen Sprachlehrer eine gute Gelegenheit, mit anderen Kulturen konfrontiert zu werden. Nicht nur mit der deutschen sondern auch mit angelsächsischen oder anderen.“
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Elfi und Jean-Jacques Claude
Zeit
Juni 2014
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Elfi und Jean-Jacques Claude über die Anfänge der Partnerschaft zwischen Schulen
„Der Unterrichtsstil ist ganz anders als in Deutschland.“
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Erich Knauß über die Unterschiede im Unterrichtsstil in Deutschland und Frankreich
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Erich Knauß, von 1973 bis 2007 Lehrer am Mörike-Gymnasium in Ludwigsburg, äußert sich über die Unterschiede im Unterrichtsstil in Deutschland und Frankreich
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 00:59, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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Informationen über die verwendeten Medien
Elfi und Jean-Jacques Claude über Mentalitätsunterschiede im Schüleraustausch
Aus der Sammlung von
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Elfi und Jean-Jacques Claude über Mentalitätsunterschiede im Schüleraustausch
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Sprache
Französisch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Elfi und Jean-Jacques Claude
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 02:14, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Der Schüleraustausch als Abenteuer
„Damals ist man nicht wie heute gereist. Das war damals noch ein Abenteuer! Wie schon gesagt: Einen Zug nach Ludwigsburg zu besteigen, in eine Familie zu kommen, die man nicht kennt, eine fremde Stadt kennen zu lernen - für die Schüler damals war das ein Abenteuer.“
Der französische Lehrer Jean-Jacques Claude über sich ändernde Rahmenbedingungen und die Mentalitätsunterschiede in den Gastfamilien.
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Schüler aus Montbéliard erkunden Stadt
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Presseartikel "Schüler aus Montbéliard erkunden Stadt". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 03.04.1987
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
03.04.1987
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Empfang im Rathaus
Im Lauf der Jahre etablierte sich der Schüleraustausch zwischen Sekundarschulen aus Ludwigsburg als fester Termin im Schuljahr. In diesem Rahmen wurden die beteiligten Schüler und Schülerinnen und ihre Lehrkräfte in der Regel auch auf dem Rathaus empfangen. Dabei sprach ein Repräsentant der Partnerstadt ein Grußwort und stellte sich den Fragen der Schüler und Schülerinnen.
Erich Knauß, von 1973 - 2007 Lehrer am Mörike-Gymnasium in Ludwigsburg, erinnerte sich 2013 an den Ablauf dieser Empfänge in Montbéliard:
„Das war ein ganz anderer Stil als in Deutschland, (...) es war alles sehr hochgetragen, pfleglich formuliert.
Ich habe einmal gesagt: Also (...) ich finde das einfach nicht schön, dass nach den Ansprachen der französischen Seite alle schnell zum Buffet gehen. Eigentlich müssten da noch ein paar Dankesworte von deutscher Seite kommen.
Wir haben uns überlegt, das machen nicht wir beide (Anmerkung: die Lehrkräfte), sondern Schüler. Wir haben sie vorher ein bißchen gebrieft und sie haben sich in gutem Französisch für die freundliche Aufnahme bedankt. Und das war dann interessant: es herrschte helle Begeisterung auf französischer Seite. Die Journalisten sind sofort hochgefahren und haben fotografiert. So haben wir ein wenig lockeren Stil hineingebracht.“
"Das müssen Schüler machen."
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„Eigentlich müssten da noch ein paar Dankesworte von deutscher Seite kommen.“
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Eigentlich müssten da noch ein paar Dankesworte von deutscher Seite kommen.“ Erich Knauß, 1973 bis 2007 Lehrer am Mörike-Gymnasium in Ludwigsburg, über den offiziellen Empfang von Schulklassen aus Ludwigsburg im Rathaus von Montbéliard
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 02:01, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
"Meine Mutter hatte die gute Idee, mir ein bisschen Elsässisch beizubringen"
Jean-Jacques Claude und Elfi Claude erklären, wie es dazu gekommen ist, dass sie an französischen Schulen Deutsch unterrichtet haben:
Jean-Jacques Claude: „Ich wurde 1938 geboren und habe die meiste Zeit in der Gegend von Montbéliard gelebt. Meine Mutter hatte die gute Idee, mir ein bisschen Elsässisch beizubringen.“
Elfi Claude: „Ich bin Elsässerin; ich bin in der Nähe von Strasbourg aufgewachsen - sagen wir, eine gute Gegend, um Deutsch zu lernen. Das Elsässer Deutsch ist aber kein richtiges Deutsch. Ich musste mir also trotzdem mühsam die deutschen Sprachregeln aneignen, um richtiges Deutsch zu lernen.“
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Vorstellung von Elfi und Jean-Jacques Claude
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
„Meine Mutter hatte die gute Idee, mir ein bisschen Elsässisch beizubringen.“ Elfi und Jean-Jacques Claude erzählen, wie sie Deutschlehrer geworden sind.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Sprache
Französisch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:41, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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Modell-fuer-besseres-Verstehen.jpg
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Stuttgarter Nachrichten
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Presseartikel "Der Schüleraustausch zwischen Montbéliard und Ludwigsburg auf völlig neuer Grundlage. Ein Modell für besseres Verstehen?" Stuttgarter Nachrichten, 20.12.1982
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Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stuttgarter Nachrichten
Zeit
20.12.1982
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Konzept zur Revitalisierung des Schüleraustausches
Schon wenige Jahre nachdem sich der Schüleraustausch im Rahmen der Städtepartnerschaft etabliert hatte, wurde Kritik an dem Konzept laut: Es reiche nicht aus, um das andere Land wirklich kennenzulernen, so der Vorwurf.
Deshalb stellten die Professoren Firges und Melenk von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg 1980 ein neues Konzept zur Revitalisierung des Schüleraustausches vor. Sie wollten den Schulaustausch über das Leben in der Gastfamilie und das Erleben des anderen Schulalltags hinaus erweitern und entwickelten dafür das „Programm zur Erkundung der kommunalen Wirklichkeit der Partnerstadt“, um das Defizit der bisherigen Schülerbegegnungen auszufüllen.
Dieses Konzept konnte sich mittelfristig wegen des damit verbundenen enormen Arbeitsaufwandes für die beteiligten Lehrkräfte aber nicht durchsetzen. Heinz Schierle, der damalige Schulleiter des Mörike-Gymnasiums, machte den Erfolg 1981 vom Idealismus seiner Kollegen abhängig:
„Wir hatten einen Lehrer, der voll dahinterstand. Nach seinem Weggang haben wir keinen mehr gefunden, der das ungeheure zusätzliche Maß an Zeitaufwand auf sich nehmen wollte.“
Die Professoren räumten zudem ein, dass durch die Umsetzung dieses Konzepts auch Vorurteile bestärkt werden könnten:
"Französische Schüler, zurück in der Heimat, berichten beispielsweise von einem Schulsystem, bei dem man doch überhaupt nichts lernen könnte. 'Die Deutschen sind ja nur am Vormittag in der Schule.'
Und die deutschen Schüler finden es 'menschenunwürdig', den ganzen Tag in die Schule zu gehen. 'Die haben ja gar keine Zeit zu leben', bedauern sie die französischen jungen Leute."
Quellen:
Der Schüleraustausch zwischen Montbéliard und Ludwigsburg auf völlig neuer Grundlage. Ein Modell für besseres Verstehen? – Stuttgarter Nachrichten, 1982.
Bericht über den Schüleraustausch des Mörike-Gymnasiums in Ludwigsburg mit dem Lycée Cuvier in Montbéliard vom 19.06. - 03.07.1981. – 1981.
Anderswo ist es anders
Jean-Jacques Claude hatte im Hinblick auf den Austausch während der Schulzeit weniger ambitionierte Ziele, als sie das Konzept der PH-Professoren vorsahen:
„Wir wollten Schülern den Schulalltag vermitteln, z.B. dass die Unterrichtsstunden 45 statt 55 Minuten dauern usw. Es gibt keine Aufsicht. Die deutschen Schüler sind verantwortungsbewusster als die französischen.
Ein zweiter Punkt war die Erkundung der Region und ihrer Aktivitäten. (…)
Wir haben also versucht, den deutschen und französischen Schülern zu vermitteln, dass es anderswo anders ist.“
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Elfi und Jean-Jacques Claude - Unterschiede bei der Organisation des Austausches
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Deutsch-Französisches Institut
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Elfi und Jean-Jacques Claude über die Ziele und die Unterschiede bei der Organisation des Austausches
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Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:51, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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Ludwigsburger Kreiszeitung
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Foto aus dem Presseartikel "Monsieur Claude: Mit Ludwigsburg vertraut". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 28.03.1987
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
28.03.1987
Ort
Ludwigsburg
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1987 kam Jean-Jacques Claude zum 8. Mal als Begleiter eines Schüleraustauschs seiner Schule mit dem Friedrich-Schiller-Gymnasium nach Ludwigsburg, war also schon Stammgast in der Stadt.
Die Ludwigsburger Kreiszeitung schrieb dazu:
"Der fehlende Francksteg fiel Jean-Jacques Claude sofort auf. Aber auch die Fortschritte am Omnibusbahnhof entgingen ihm ebensowenig wie die Neuerungen an und neben der Musikhalle."
Quelle: Monsieur Claude: Mit Ludwigsburg vertraut. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 28.03.1987.
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tauben-2010.jpg
Gedenken an den 65. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs am Denkmal des unbekannten Soldaten in Montbéliard mit Friedenstauben
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Archives municipales de Montbéliard
Beschreibung
Gedenken an den 65. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs am Denkmal des unbekannten Soldaten in Montbéliard mit Friedenstauben. - Quelle des Fotos: Album photos rétrospectif de l'année 2010, S. 7
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadt Ludwigsburg
Zeit
08.05.2010
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Jubiläen der Partnerschaft
1975 begingen Ludwigsburg und Montbéliard erstmals feierlich ein Jubiläum ihrer Partnerschaft. Gemeinsam mit 41 weiteren deutschen und französischen Partnerschaften wurden beide Städte im gleichen Jahr auch mit dem Prix France-Allemagne ausgezeichnet.
In seiner Laudatio erklärte der damalige Präsident des französischen Senats Alain Poher: „Ludwigsburg und Montbéliard waren echte Pioniere im Sinne einer fairen Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern.“
Seitdem haben die partnerschaftlich miteinander verbundenen Städte weitere Jubiläen gemeinsam gefeiert und weitere Preise für ihr Engagement erhalten. Das letzte in dieser Ausstellung dokumentierte Jubiläum ist das 75. im Jahr 2025.
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
25-jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft: Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister von Ludwigsburg 1968 - 1984, bringt bei einem Bankett in Ludwigsburg im September 1975 einen Toast aus
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
1975
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Anlässlich der Feierlichkeiten des 25jährigen Jubiläums der Partnerschaft in Ludwigsburg überschrieb l'Est républicain, eine Lokalzeitung in Montbéliard, einen Beitrag dazu mit dem Titel:
"Der Samen ist zu einem robusten Baum im Wald Europa herangewachsen“
Die Bürgermeister beider Städte unterstrichen dabei den beiderseitigen Willen, die Konstruktion Europas gemeinsam voranzutreiben.
André Lang, seinerzeit als beigeordneter Bürgermeister in Montbéliard für die Städtepartnerschaft zuständig, wurde beim Festakt im Residenzschloss von Ludwigsburg als erstem Ausländer die Bürgermedaille der Stadt Ludwigsburg verliehen.
Quelle: Semée il y a 25 ans par Montbéliard et Ludwigsburg, la graine est devenue un arbre robuste dans la forêt Europe. - L'Est républicain, 23.09.1975.
"Wir waren die ersten und wollten deshalb die besten sein"
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Jean-Claude Voisin erklärt die Modellfunktion der Städtepartnerschaft von Ludwigsburg-Montbéliard
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Jean-Claude Voisin, viele Jahre lang in Montbéliard für die Städtepartnerschaft zuständig, erklärt im Rückblick, wie die Modellfunktion der Städtepartnerschaft von Ludwigsburg-Montbéliard interpretiert wurde.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Jean-Claude Voisin
Zeit
Aufgenommen 2014, 00:00 - 02:03, veröffentlicht 2015
Weitere Informationen
Adenauer-De Gaulle-Preis 1990
Louis Souvet, Bürgermeister von Montbéliard 1989 – 2008, und Hans-Jochen Henke, Oberbürgermeister von Ludwigsburg 1984 – 1995, nahmen, stellvertretend für Montbéliard und Ludwigsburg am 17. September 1990 in München im Rahmen eines deutsch-französischen Gipfeltreffens den Adenauer-De Gaulle-Preis entgegen.
Dieser Preis war im Vorjahr geschaffen worden, um Personen und Einrichtungen zu ehren, die sich für die deutsch-französische Zusammenarbeit einsetzen. Die damaligen Außenminister Roland Dumas und Hans-Dietrich Genscher überreichten den beiden Stadtoberhäuptern die Urkunde, eine Medaille und einen Scheck im Wert von 40.000 Francs.
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urkunde-adenauer-de-gaulle-preis.jpg
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Seite 2 der Urkunde für die Verleihung des Adenauer-de-Gaulle-Preis an Ludwigsburg und Montbéliard
Angaben zum Objekt
Typ
Urkunde
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
1990
Weitere Informationen
Man muss auch die Menschen für die Partnerschaft gewinnen, denn eine Städtepartnerschaft ist nicht die Sache zweier Bürgermeister. Es ist die Aufgabe des Bürgermeisters, der die Bevölkerung repräsentiert, zu vertreten, was von den Menschen ausgeht.
Meine Aufgabe war dabei, dazu zu motivieren, dass sich die Bürger, die Sportvereine, die Musikvereine, die Mitarbeiter der Stadt, der Gartenanlagen zum Beispiel, dass sie sich mit der Partnerschaft identifizieren und dazu beitragen.
Louis Souvet, Bürgermeister von Montbéliard von 1989 - 2008, erklärt, wie er seine Rolle innerhalb der Städtepartnerschaft interpretiert hat. - Quelle: Louis Souvet : regelmäßig neue Impulsen in einer Städtepartnerschaft, Montbéliard 2014
„Eine Städtepartnerschaft ist nicht die Sache zweier Bürgermeister.“
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Louis Souvet - Regelmäßig neue Impulse in einer Städtepartnerschaft
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Louis Souvet, Bürgermeister von Montbéliard von 1989 - 2008, erklärt, wie er seine Rolle innerhalb der Städtepartnerschaft interpretiert hat.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Louis Souvet
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:46, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
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Mairie de Montbéliard
Beschreibung
Postkarte zum 50jährigen Jubiläum der Partnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard
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Typ
Postkarte
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Archives municipales Montbéliard
Zeit
2000
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Zum 50jährigen Jubiläum der Partnerschaft gestaltete der Künstler Petey eine Postkarte: Darauf sind der Dichter, Philosoph und Historiker Friedrich Schiller (1759 - 1805) für Ludwigsburg und der württembergisch-französische Naturforscher und Mitbegründer der Zoologie Georges Cuvier (1769 - 1832) für Montbéliard abgebildet.
Das Jubiläum wurde vom 16.-18. Juni 2000 in Montbéliard und vom 22.-25. Juni 2000 in Ludwigsburg gefeiert.
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lb-mb-heirat.jpg
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Le pays
Beschreibung
Ausschnitt Presseartikel "Jumelage d'amour", Le Pays, 17.06.2000
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Typ
Presseartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
17.06.2000
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Jumelage d'amour
Anlässlich des 50jährigen Bestehens konnte die französische Lokalzeitung Le Pays auch eine amouröse Folge der Partnerschaft vermelden, denn eine Studentin der Fachrichtung Angewandte Fremdsprachen aus Montbéliard hatte bei einem Praktikum auf dem Bürgermeisteramt Ludwigsburgs einen dort tätigen Urbanisten kennen und lieben gelernt:
„Amor war dabei und wachte über sie; und die Französin konnte dem Charme des Deutschen aus der Stadtplanungsabteilung und seinen Kochkünsten nicht widerstehen. Er machte sie mit Spinatravioli bekannt, einer schwäbischen Spezialität.“
So steht es in dem Artikel zu lesen.
Quelle: Jumelage d'amour. - Le Pays, 17.06.2000.
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Stuttgarter Zeitung
Beschreibung
Ausschnitt aus dem Artikel "Die alte Liebe sagt den Jungen nicht viel-Ludwigsburg und Montbéliard seit 50 Jahren Städtepartner", Stuttgarter Zeitung, 22.07.2000
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stuttgarter Zeitung , Knut Krohn
Zeit
22.07.2000
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
"Die alte Liebe sagt den Jungen nicht viel"
Einen guten Monat nach den großen Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2000 in Montbéliard besuchte der deutsche Journalist Knut Krohn die Stadt, um der Frage nachzugehen, wie sich die Partnerschaft auf den Alltag der Menschen auswirkt. Seine Eindrücke fasste er in der Einleitung seines Artikels so zusammen:
"Eine Städtepartnerschaft am Leben zu erhalten ist harte Arbeit. In Montbéliard und Ludwigsburg musste vor 50 Jahren das Misstrauen zwischen den Menschen überwunden werden, das größte Problem heute ist das Desinteresse der Jugend."
Quelle: Knut Krohn: Die alte Liebe sagt den Jungen nicht viel : Montbéliard und Ludwigsburg - seit fünfzig Jahren Städtepartner. - Stuttgarter Zeitung, 22.07.2000.
„Wohlgenährte“ Friedenstauben
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Claudia Rième und Thierry Saulnier - Erinnerungen zum 60. Jubiläum der Partnerschaft
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Claudia Rième und Thierry Saulnier erinnern sich daran, dass die Bürgermeister beim Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges 2010 zwei Friedenstauben fliegen lassen wollten, die Tauben aber keinen Freiheitsdrang zu verspüren schienen.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Claudia Rième , Thierry Saulnier
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:20, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
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bier-zum-60.jpg
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Jacques Hélias und Werner Spec stechen gemeinsam ein Bierfass an (10. Mai 2010)
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
10.05.2010
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Fassanstich
Zum 60. Jubiläum der Partnerschaft wurde in Montbéliard ein Bierzelt aufgestellt, in dem deutsche Spezialitäten gereicht und deutsche Musik gespielt wurde. Dabei stachen die seinerzeit amtierenden Bürgermeister Werner Spec und Jacques Hélias gemeinsam ein Bierfass aus Ludwigsburg an. Bei einer Diskussion über die Zukunft Europas erklärte Werner Spec:
"Europa ist keine beliebige Freizeitveranstaltung, wir müssen die Probleme alle zusammen lösen."
Quelle: Birgit Kalbacher: Zwischen Zukunft und Vergangenheit : Über 250 Ludwigsburger bei Partnerschaftsjubiläum in Montbéliard. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 11.05.2010.
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fussballspiel.jpg
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DJK Ludwigsburg
Beschreibung
Jugendmannschaften der DJK Ludwigsburg und des FC Bart gemeinsam mit ihren Betreuern im Juni 2025 in Montbéliard
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
DJK Ludwigsburg
Zeit
Juni 2025
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
2025 wurde das 75. Jubiläum der Partnerschaft begangen: Im Laufe des Jahres fanden zahlreiche Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten statt, in die auch die Zivilgesellschaft einbezogen wurde. Zu den Fußballspielen zwischen deutschen und französischen Jugendmannschaften, die in diesem Rahmen organisiert wurden, sagte Betreuerin Daniela Heß von der DJK Ludwigsburg:
„Multikulturelles Trüppchen trifft multikulturelles Trüppchen“,
und brachte damit zum Ausdruck, dass sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Partnerschaft seit 1950 sehr verändert haben.
Quelle: Daniela und Karsten Heß von der DJK Ludwigsburg e.V. über ihr Engagement für die Städtepartnerschaft Ludwigsburg - Montbéliard, Ludwigsburg, 2025
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Foto-von-Empfang.jpg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Foto aus dem Presseartikel "Monsieur Claude: Mit Ludwigsburg vertraut". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 28.03.1987
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
28.03.1987
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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Camper-1982-19-9_0.jpg
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L'Est républicain
Beschreibung
Ausschnitt aus Zeitungsartikel "Soixante caravanes franco-allemandes le temps d'un week-end". - L'Est républicain, 01.06.1982
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard , L'Est républicain
Zeit
01.06.1982
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Nicht nur Sport und Musik
Neben den „klassischen Bereichen“ Musik, Schule und Sport erschloss die Zivilgesellschaft beider Städte im Laufe der Jahre zahlreiche weitere Felder für ihren Austausch:
Die Arbeit der evangelischen Kirchengemeinden, die Philatelie, das Wandern, die Betreuung eingeschränkter Menschen, das Elektrikerhandwerk, das Reisen von Senioren, die Begegnung von Arbeitssuchenden und manches mehr…
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camper-beste-diplomaten.jpg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Presseartikel "Dr. Ulshöfer: Camper sind die besten Diplomaten". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 10.06.1981
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
10.06.1981
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
"Wenn alle Camper wären, gäbe es viel weniger Probleme in der Welt."
Günter Pfingsten, Präsident des Camping Club Ludwigsburg e. V., beim Empfang einer Campergruppe aus Montbéliard im Rathaus von Ludwigsburg am 5. Juni 1981.
Quelle: Camper sind die besten Diplomaten. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 1981.
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wandern-1984.jpg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Foto aus Presseartikel "Partnerschaft im französischen Jura gepflegt – Alpenverein Ludwigsburg startet bei einem Wandertag des Alpenclubs Montbéliard. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 20.09.1984. – Provenienz: Deutsch-Französisches Institut.
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
20.09.1984
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
„Selbst in den französischen Bergen lebt der Geist der Städtepartnerschaft zwischen Ludwigsburg und Montbéliard.“
Mitglieder des Club Alpin Français aus Montbéliard und des Ludwigsburger Alpenvereins trafen sich immer wieder abseits der beiden Partnerstädte zu Wanderungen in der freien Natur: 1984 beispielsweise in dem Dorf Saint-Hippolyte einige Kilometer südlich von Montbéliard.
Quelle: Partnerschaft im französischen Jura gepflegt – Alpenverein Ludwigsburg startet bei einem Wandertag des Alpenclubs Montbéliard. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 1984.
Philatelie über Grenzen hinweg
1970 nahmen die Association Philatélique Georges Cuvier, Montbéliard, und der Briefmarkensammlerverein Ludwigsburg e. V. einen Austausch auf. Anlässlich des 20jährigen Bestehens ihrer Partnerschaft organisierten sie 1990 eine gemeinsame Ausstellung im Ludwigsburger Forum.
Zum 25. Jubiläum ihrer gemeinsamen Aktivitäten tauschten die unterzeichnenden Oberbürgermeister und Vereinsvorsitzenden im April 1995 die nebenstehende Urkunde aus.
Quellen:
Zeitgeschichtliches auf wertvollen Briefmarken – Philatelisten aus Ludwigsburg und Montbéliard stellten aus. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 13.11.1990.
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briefmarkenfreundschaft.jpg
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Offizielle Urkunde über die Partnerschaft zwischen dem Philatelistenverein „Georges Cuvier“ und dem Briefmarkensammlerverein Ludwigsburg, April 1995
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Typ
Urkunde
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
1995
Weitere Informationen
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L'Est Républicain
Beschreibung
Zeitungsartikel: „Courant alternatif (visite de la coportation des électriciens de Ludwigsburg)". – Le Pays, 1999. – Provenienz: Archives municipales Montbéliard.
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard , l'Est républicain
Zeit
13.06.1999
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Wechselstrom zwischen Ludwigsburg und Montbéliard
Um die Arbeitsmethoden der französischen Kollegen kennen zu lernen – nicht um unternehmerische Beziehungen zu knüpfen – kamen Elektriker aus Ludwigsburg 1999 zu Besuch nach Montbéliard. Eingeladen worden waren sie von Kollegen der Electricité de France (EDF).
"Dank dieses Austausches konnten wir erfahren, wie Ihr arbeitet, und vor allem freuen wir uns darauf, Euch in Ludwigsburg begrüßen zu dürfen." erklärte beim Empfang der Delegation aus Deutschland auf dem Rathaus von Montbéliard Richard Benz von den Neckarwerken.
Quelle: „Courant alternatif“ (visite de la corportation des électriciens de Ludwigsburg). – Le Pays, 1999.
Kooperation zugunsten behinderter Menschen
Im Jahr 1988 empfingen die Lebenshilfe Ludwigsburg und der Werkstattverein acht Fachleute aus Montbéliard, die der ADAPEI (Association Départementale de Parents et Amis de Personnes Handicapées Mentales) angehörten.
Gemeinsam besichtigten sie Werkstätten in Bietigheim und in Ludwigsburg das Wohnheim für geistig Behinderte, die Ludwigsburger Werkstätte für Behinderte und die Reha-Werkstätte für psychisch Kranke.
Bei der Verabschiedung rühmten der zweite Vorsitzende der ADAPEI, Jean-Claude Demange, und der Vorsitzende der Lebenshilfe, Dr. Manfred Spöhr, die große Bedeutung ihrer gegenseitigen Verbindung. Vertreterinnen und Vertreter der Lebenshilfe und der Werkstätten hatten im Jahr zuvor die ADAPEI in Montbéliard besucht.
Quelle: Kooperation zugunsten behinderter Menschen. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 27.05.1988.
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Kooperation zugunsten behinderter Menschen
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Rechteinformation
Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Zeitungsartikel "Kooperation zugunsten behinderter Menschen". – Ludwigsburger Kreiszeitung, 27.05.1988. – Provenienz: Deutsch-Französisches Institut, Pressearchiv.
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
27.05.1988
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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l'Est républicain
Beschreibung
Presseartikel „Soixante pasteurs de Ludwigsburg en colloque à Montbéliard“. – L’Est républicain, 26.08.1988.
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Evangelische Kirche
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
l'Est républicain
Zeit
26.08.1988
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Zwei Sprachen für denselben Glauben
Im August 1988 reisten 65 Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem evangelischen Kirchenbezirk Ludwigsburg nach Montbéliard, um sich in einem Dorf in der Umgebung der Stadt mit ihren Amtskolleginnen und -kollegen über Probleme und Strukturen beider protestantischen Kirchen auszutauschen.
In den Gesprächen ging es u.a. um die Situation von Flüchtlingen, die Arbeitslosigkeit und die fortschreitende Armut.
Dekan Günter Eiding aus Ludwigsburg zeigte sich überrascht davon,
„wie sehr sich die Probleme auf beiden Seiten ähneln, sei es auf sozialer Ebene oder innerhalb der beiden Kirchen...“
Quelle: „Soixante pasteurs de Ludwigsburg en colloque à Montbéliard“. – L’Est républicain, 26.08.1988.
Protestantischer Austausch im Jahr 2025
Zur Feier des 500. Jahrestags der ersten evangelischen Predigt in Frankreich auf dem Fischmarkt in Montbéliard 1524 wollte die protestantische Kirchengemeinde in Montbéliard auch Vertreter der evangelischen Kirche aus Deutschland einladen und erneuerte deshalb den Kontakt mit ihren Glaubensschwestern und -brüdern in Ludwigsburg.
In einem Interview zu ihren Kontakten in die französische Partnerstadt wiesen Pfarrerin Kerstin Hackius von der evangelischen Stadtkirchengemeinde Ludwigsburg und Michael Werner, evangelischer Dekan in Ludwigsburg, auf die großen Veränderungsprozesse hin, in denen sich beide Kirchengemeinden derzeit befinden würden, und in denen man voneinander lernen könne.
Dekan Werner verwies dabei auch auf die jahrhundertelange Kooperation zwischen der evangelischen Kirche in Montbéliard und in Württemberg.
Informationen über die verwendeten Medien
Pfarrerin Kerstin Hackius und Dekan Michael Werner von der evangelischen Stadtkirche Ludwigsburg
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Pfarrerin Kerstin Hackius von der evangelischen Stadtkirchengemeinde Ludwigsburg und Michael Werner, evangelischer Dekan in Ludwigsburg, über die Verbindungen ihrer Gemeinde zur evangelisch-lutherischen Partnergemeinde in Montbéliard im Rahmen der Partnerschaft beider Städte.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Kerstin Hackius , Michael Werner
Zeit
Aufgenommen im Oktober 2025, 00:00 - 09:37, veröffentlicht 2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Pfarrerin Kerstin Hackius von der evangelischen Stadtkirchengemeinde Ludwigsburg und Michael Werner, evangelischer Dekan in Ludwigsburg, über die Verbindungen ihrer Gemeinde zur evangelisch-lutherischen Partnergemeinde in Montbéliard im Rahmen der Partnerschaft beider Städte.
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Marianne Landig und Markus Schneid über ihr Engagement für die Städtepartnerschaft
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Marianne Landig und Markus Schneid über die Kontakte zwischen der Radweginitiative Ludwigsburg und dem Verein Vélocité Pays de Montbéliard und ihre gemeinsame Aktion anlässlich des 75jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Marianne Landig , Markus Schneid
Zeit
Aufgenommen im September 2025, 00:00 - 07:25, veröffentlicht 2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Marianne Landig und Markus Schneid über die Kontakte zwischen der Radweginitiative Ludwigsburg und dem Verein Vélocité Montbéliard und ihre gemeinsame Aktion anlässlich des 75jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard
Begegnungen von Radfahrenden 2025
In Zeiten, in denen das Fahrrad als flexibles, nachhaltiges und kostengünstiges Verkehrsmittel in Deutschland und Frankreich eine neue Popularität erlangt, entstand der Kontakt zwischen der Radweginitiative Ludwigsburg und dem Verein Vélocité Montbéliard.
In einem Interview im Herbst 2025 erklärte Markus Schneid von der Radweginitiative, dass das Hauptziel seines Vereins sei, die Infrastruktur vor Ort zu verbessern. In diesem Zusammenhang sei der Austausch mit den Radaktivistinnen und -aktivisten in Frankreich interessant, die Bereitschaft zu größeren gemeinsamen Aktivitäten mit ihnen sei in seinem kleinen Verein aber eher verhalten.
Marianne Landig wies darauf hin, dass partnerschaftliche Aktivitäten nur möglich seien, wenn sich auf beiden Seiten Menschen dafür engagieren.
Technologieklassen und Begegnungen von Grundschulklassen
Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich der Schüleraustausch weiter:
- Zwischen 1987 und 1997 wurden mehrere „internationale Technologieklassen“ für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II organisiert.
- Anfang der 1990er-Jahre fanden mehrere Austausche, z.B. im Rahmen gemeinsamer Schullandheime, von Grundschulklassen statt.
Sehr interessant waren die „Internationalen Technologieklassen“, die ich mit aufgebaut habe. Leider wurde diese Form des Austauschs sehr schnell aufgegeben, nachdem ich in den Ruhestand getreten bin. Wir haben diese Technologieklassen jeweils mit einem Französisch- bzw. Deutschlehrer und einem französischen und deutschen Physiklehrer begonnen, denn wir haben immer physikalische Themen behandelt.
Quelle: Elfi Claude über den Austausch "Internationale Technologieklassen", Montbéliard, 2014
„Wir haben immer physikalische Themen behandelt.“
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Elfi und Jean-Jacques Claude - Elfi Claude über den Austausch "Internationalen Technologieklassen"
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Elfi Claude äußerte sich im Juni 2014 über die internationalen Technologieklassen, die für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II 1987 - 1997 im Rahmen der Städtepartnerschaft Ludwigsburg - Montbéliard stattgefunden haben.
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Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Elfi Claude
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:34, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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technologieklasse-artikel.jpg
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Presseartikel "Automobile et environnement : des lycéens de Cuvier à Ludwigsburg". - Quelle unbekannt, 22.03.1992
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Typ
Presseartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
22.03.1992
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
"Wir bauen ein Solarmobil"
Im Februar 1991 organisierte das Institut „Jeune Europe Technologique“ einen Austausch mit 24 französischen und 16 deutschen Schülerinnen und Schülern in Montbeliard, ein zweiter fand im März 1992 in Ludwigsburg statt. Die Schülerinnen und Schüler wollten ein umweltfreundliches Auto entwickeln, und so entstand ein solarbetriebenes Auto, in dem Elfi Claude durch Ludwigsburg rollte.
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elfi-claude-solarmobil.jpg
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Mörike-Gymnasium, Ludwigsburg
Beschreibung
Französischlehrerin Elfi Claude des Lycée Cuvier Montbéliard testet das von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der internationalen Technologieklassen gebaute Solarmobil. – Fotografie, 1992. - Provenienz: Archiv Mörike-Gymnasium, Ludwigsburg
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Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
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Deutsch-Französisches Institut , Elfi Claude
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L'Est Républicain
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Zeitungsartikel "Les Fossés à Ludwigsburg". - Le Pays, 12.04.1993
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Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
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Archives municipales Montbéliard , L'Est Républicain
Zeit
12.04.1993
Ort
Montbéliard
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Der Grundschulaustausch
Im Jahr 1993 fand der erste Grundschulaustausch zwischen Montbéliard und Ludwigsburg statt, dem weitere folgten.
1999 z.B. waren Grundschülerinnen und -schüler der Ecole Saint-Maimboeuf zu Gast in Ludwigsburg, die nach der Besichtigung der Stadt gemeinsam mit den deutschen Grundschülerinnen und -schülern für eine Woche in den Odenwald ins Schullandheim fuhren.
Quelle: Les Fossés à Ludwigsburg. - Le Pays, 12.04.1993.
Für mich war eines der schönsten Projekte, das wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben, das gemeinsame Grundschullandheim im Naturzentrum Charquemont in den Bergen des Haut-Doubs.
Jean-Claude Voisin, in Montbéliard von 1976 - 1995 für die Partnerschaft mit Ludwigsburg zuständig, über das Projekt „Gemeinsame Grundschullandheime“. - Quelle: "Für mich war eines der schönsten Projekte [...]." : Jean-Claude Voisin über das Grundschullandheim, 2014.
Informationen über die verwendeten Medien
„Für mich war eines der schönsten Projekte [...]." - Jean-Claude Voisin über das Grundschullandheim
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Deutsch-Französisches Institut
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Jean-Claude Voisin, In Montbéliard von 1976 – 1995 für die Partnerschaft mit Ludwigsburg zuständig, über das Projekt „gemeinsame Grundschullandheime“ in einem Interview im Sommer 2014
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Sommer 2014, 00:00 - 01:36, veröffentlicht 2015
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Presseartikel "Grundschüler aus Montbéliard waren zu Gast in Ludwigsburg", Ludwigsburger Kreiszeitung, 15.10.1999
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Typ
Presseartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
15.10.1999
Ort
Ludwigsburg
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Gemeinsames Schullandheim
1999 kamen Schülerinnen und Schüler der Stufe CM2, die der 4. Klassenstufe in Deutschland entspricht, der Ecole Saint-Maimboeuf nach Ludwigsburg. Im Anschluss an die Besichtigung der Stadt fuhren sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4 b der Anton-Bruckner-Schule (heute Sophie-Scholl-Schule) für eine Woche in den Odenwald ins Schullandheim.
Quelle: "Grundschüler aus Montbéliard waren zu Gast in Ludwigsburg", Ludwigsburger Kreiszeitung, 15.10.1999.
Leider wurde diese Art des Austauschs nach einigen Jahren aufgegeben. Anscheinend weil die Vorbereitung für die Lehrerinnen zu aufwändig war. (...) Deshalb findet dieser Austausch nicht mehr statt. Das ist sehr schade, denn so bekamen die Kinder einen ersten Eindruck davon, wie es in einem anderen Land ist.
Quelle: Claudia Rième und Thierry Saulnier : Grundschulaustausch durch Grundschullandheime, Montbéliard, 2014.
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Claudia Rième und Thierry Saulnier - Grundschulaustausch durch Grundschullandheime
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Claudia Rième, die als deutsche Muttersprachlerin auf Verwaltungsebene in Montbéliard für den Grundschulaustausch zuständig war, erklärte in einem Interview im Sommer 2014, warum der Grundschulaustausch eingestellt wurde.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:43, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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foto-empfang.jpg
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L’Est républicain
Beschreibung
Zeitungsartikel "Des lycéens de Ludwigsburg : un échange très scolaire". – L’Est républicain, 1991. – Provenienz: Archives municipales Montbéliard.
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard , L’Est républicain
Zeit
1991
Ort
Montbéliard
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Parallel zu diesen speziellen Formen des Austauschs wurde der klassische Schüleraustausch zwischen Ludwigsburg und Montbéliard fortgeführt, und auch Empfänge für die jungen Gäste aus der Partnerstadt fanden beiderseits des Rheins weiterhin statt.
Zu Beginn der 1990er-Jahre wurde der Look der Schülerinnen und Schüler legerer. Deutsche Schüler beklagten sich am Rande eines Empfangs 1991 dezent über die sehr schulische Ausrichtung des Austauschs und darüber, dass in Montbéliard nach 20:00 Uhr „die Gehsteige hochgeklappt würden“.
Quelle: Des lycéens de Ludwigsburg : un échange très scolaire. – L’Est républicain, 1991.
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Miriam Jalmain und Florian Hornig über den deutsch-französischen Schüleraustausch im Jahr 2025
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Miriam Jalmain und Florian Hornig erklären u.a., wie sich die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler auf den Austausch auswirken. Die Zukunft des Konzepts "Schüleraustausch" sehen beide optimistisch.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Miriam Jalmain , Florian Hornig
Zeit
Aufgenommen im September 2025, 00:00 - 10:20, veröffentlicht 2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Miriam Jalmain und Florian Hornig erklären u.a., wie sich die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler auf den Austausch auswirken. Die Zukunft des Konzepts "Schüleraustausch" sehen beide optimistisch.
"Wir müssen das einfach weitermachen..."
Im September 2025 waren wieder einmal Schülerinnen und Schüler des Collège Guynemer in Montbéliard als Austauschgäste bei Schülerinnen und Schülern des Goethe-Gymnasiums in Ludwigsburg zu Besuch.
Bei einem Interview zu diesem Anlass berichtete Miriam Jalmain, die Deutschlehrerin der französischen Austauschpartner, das an ihrer Schule immer weniger Jugendliche Deutsch lernen würden und sie deshalb in den Austausch ein zweites Collège in der Umgebung von Montbéliard einbezogen hätten. Obwohl sie das schwindende Interesse an der deutschen Sprache in Frankreich sehr bedauerte, zeigte sie sich fest entschlossen, sich weiterhin für das Deutschlernen in Frankreich einzusetzen und den Schüleraustausch fortzuführen.
Als tragendes Element der Austausche haben sich gemeinsame Projekte, wie z.B. die Gestaltung von großflächigen Graffitis im Jahr 2023 in der Ludwigsburger Alleenstraße, etabliert.
Florian Hornig, Französischlehrer der deutschen Schülerinnen und Schüler, erläutert, wie sich die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler auf die binationalen Begegnungen im schulischen Rahmen auswirken.
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gruenflaeche-1994.jpg
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l'Est républicain
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Photo aus Presseartikel "Ludwigsburg avec des fleurs". – Le Pays, 26.03.1998. – Provenienz: Archives municipales Montbéliard
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Photo
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard , l'Est républicain
Zeit
26.03.1998
Ort
Montbéliard
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Die Partnerstädte gemeinsam erblühen lassen
Anlässlich der Eröffnung der 44. Saison des „Blühenden Barock“ rund um das Ludwigsburger Residenzschloss kam eine Delegation aus Montbéliard in die Partnerstadt, um sich über den Unterhalt von Grünflächen und den Umweltschutz auszutauschen.
Daraus entwickelte sich eine rege Zusammenarbeit, die u.a. dazu führte, dass Gärtner beider Städte alljährlich gemeinsam Grünflächen gestalten. Im Jahr 2008 stiftete Carl Herzog von Württemberg Weinreben, die Mitarbeiter beider Städte auf einem Hang bei Montbéliard anpflanzten, um einen „Wein der Partnerschaft“ daraus zu ernten.
Quellen:
„Ludwigsburg, avec des fleurs“. – Le Pays, 1998.
Schillerwein aus Montbéliard. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 25.10.2010.
Die Deutschen haben einen ökologischeren Ansatz bei der Pflege der Grünflächen als wir in Frankreich, den wir selbst immer mehr übernehmen. Sie mähen seltener ihren Rasen und lassen einfach Kraut wachsen. Und sie benutzen weniger Pflanzenschutzmittel.
Thierry Saulnier, seinerzeit Direktor des Grünflächenamts von Montbéliard, über gemeinsame Gestaltungsprojekte. - Quelle: Thierry Saulnier über die Zusammenarbeit bei der Gestaltung von Grünflächen, Montbéliard, 2014.
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Thierry Saulnier über die Zusammenarbeit bei der Gestaltung von Grünflächen
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Thierry Saulnier im Juni 2014 über die Zusammenarbeit zwischen Ludwigsburg und Montbéliard bei der Gestaltung von Grünflächen
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Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 03:30, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Im Jahr 1999 konnten die Einwohnerinnen und Einwohner von Ludwigsburg und Montbéliard erstmals Ergebnisse der floralen Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten bewundern:
- An der Stern-Kreuzung in Ludwigsburg wurden Kühe aus Gras, die an die Rinderrasse Montbéliarde erinnern sollten, und Blumenpilze installiert.
- In Montbéliard wurde eine Pflanzfläche mit einer formalen, barocken Gestaltung hergerichtet, deren Hauptelement das Ludwigsburger "L" darstellte.
Quelle: In Montbéliard blüht jetzt ein "L" aus gelben Tagetes - Florale Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten kommt bei Bürgern sehr gut an. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 15.07.1999.
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ochse-aus-montbeliard-lkz-zugeschnitten.jpg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Zeitungsartikel "In Montbéliard blüht jetzt ein 'L' aus gelben Tagetes - Florale Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten kommt bei Bürgern sehr gut an". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 15.07.1999. - Provenienz: Deutsch- Französisches Institut, Pressearchiv
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
15.07.1999
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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vrilles-de-la-vigne-photo_0.jpg
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l'Est républicain
Beschreibung
Foto aus "Les vrilles de la vigne".- LEst Républicain, 15.05.2008. – Provenienz: Archives municipales Montbéliard
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard , l'Est républicain
Zeit
15.05.2008
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Im Mai 2008 pflanzten Mitarbeiter beider Städte gemeinsam auf einer Fläche von etwa zwölf Ar auf den Anhöhen zwischen Montbéliard und Sainte-Suzanne 400 Rebstöcke der Sorten Silvaner, Riesling, Trollinger und Lemberger. Gestiftet hatte sie Carl Herzog von Württemberg.
Die dabei formulierte Hoffnung, zur Feier des 60jährigen Bestehens der Partnerschaft mit Wein, der aus den Trauben dieser Stöcke gekeltert wurde, anstoßen zu können, erfüllte sich allerdings nicht.
Quelle: Les vrilles de la vigne.- L’Est Républicain, 15.05.2008.
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photo-bau-weinberghaus-2008.jpg
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Lehrlinge der Zimmerleute und der Maurer aus Ludwigsburg beim Bau der Winzerhütte im Weinberg von Montbéliard. – Foto aus „Album photos rétrospectif de l'année 2010“. – Provenienz: Archives municipales Montbéliard.
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Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
2010
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Im Sommer 2010 entstand bei den Reben eine Weinberghütte als Gemeinschaftsprojekt: Mitarbeiter der Stadtverwaltung Montbéliard führten die Rohbauarbeiten aus; Auszubildende der Berufe Maurer und Zimmerer der Ludwigsburger Oskar-Walcker-Schule bauten die Hütte auf. Das Material dafür hatte die Firma Holzbau Striegel zur Verfügung gestellt.
Quelle: Schillerwein aus Montbéliard. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 25.10.2010.
Ende Oktober 2010 eröffneten Jacques Hélias, Bürgermeister von Montbéliard 2008 - 2014, Diane Herzogin von Württemberg und Hans Schmid, Bürgermeister von Ludwigsburg (v.l.n.r.), die Jungfernweinlese.
In seiner Ansprache bezeichnete Jacques Hélias die Reben, die der Herzog von Württemberg Montbéliard gestiftet hatte, als hochsymbolisches Geschenk, das dazu motivieren solle, den Weinbau in Montbéliard wieder aufleben zu lassen.
Quelle: Schillerwein aus Montbéliard. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 25.10.2010.
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erste-weinlese.jpg
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Jacques Hélias, Bürgermeister von Montbéliard, Diane Herzogin von Württemberg, Hans Schmid, Bürgermeister von Ludwigsburg bei der Eröffnung der Jungfernweinlese (v.l.n.r.). – Foto aus „Album photos rétrospectif de l'année 2010“. – Provenienz: Archives municipales Montbéliard.
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
2010
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Der Riesling und der Silvaner gewöhnen sich nicht an unsere Gegend. Deswegen haben wir beschlossen, im nächsten Jahr Reben zu pflanzen, die sich den hiesigen Gegebenheiten besser anpassen. Aber wir hoffen trotzdem, dass wir eines Tages einen Wein der Städtepartnerschaft herstellen können. Unser Ziel ist – da es in Montbéliard keine Kelter gibt – hier Trauben zu ernten und diese Trauben nach Ludwigsburg zu transportieren, wo sie in den Kellern des Herzogs von Württemberg gekeltert werden sollen.
Thierry Saulnier über die Erträge des gemeinsamen Weinbergs in Montbéliard und das Ziel des Projekts: Einen Cuvée Ludwigsburg-Montbéliard. - Quelle: Thierry Saulnier : Anbau von deutschem Wein in Montbéliard, Montbéliard, 2014.
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Thierry Saulnier - Anbau von deutschem Wein in Montbéliard
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Deutsch-Französisches Institut
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Thierry Saulnier im Juni 2014 über die Erträge des gemeinsamen Weinbergs in Montbéliard und das Ziel des Projekts: Einen Cuvée Ludwigsburg-Montbéliard
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:34, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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„Der Fußball bringt die Menschen zusammen“
Auf französischer Seite war André Boillat einer der Wegbereiter der deutsch-französischen Wiederannäherung über den Fußball und als solcher maßgeblich an der Organisation des historischen ersten Fußballspiels zwischen Jugendmannschaften aus beiden Städten beteiligt. Als Deutsch-Schweizer konnte sich Boillat problemlos mit seinen Ludwigsburger Partnern verständigen. Lange Zeit war er Leiter des Jugendzentrums des FC Sochaux-Montbéliard.
Von den 1950er-Jahren an bis Mitte der 1980er-Jahre wurden zweimal jährlich Fußballspiele im Rahmen der Partnerschaft ausgetragen.
In einem 2010 geführten Interview erinnert sich der damals 87jährige André Boillat an das erste Fußballspiel in Ludwigsburg:
„Der Empfang durch die Deutschen war herzlich. Manche französische Eltern hatten sich darüber Sorgen gemacht, aber die Jugendlichen fuhren, um Fußball zu spielen und Freunde zu treffen. Einige hatten Väter, die in deutscher Gefangenschaft gewesen waren. Aber davon sprach man nicht, selbst wenn nicht alles vergessen war.“
Quelle: Le football qui rassemble. – L’Est Républicain, 06.05.2010.
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boillat-hoheneck-1972.jpg
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Archives municipales Montbéliard
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André Boillat (rechts mit Krawatte) mit einer französischen Jugendmannschaft aus Montbéliard 1972 in Ludwigsburg-Hoheneck.
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
1972
Ort
Ludwigsburg
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André Boillat auf dem Anstoßpunkt
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boillat-eglosheim-1972.jpg
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Archives municipales Montbéliard
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Die Mannschaften von Ludwigsburg-Eglosheim und dem FC Sochaux-Montbéliard Ende Mai 1972 vor einem Spiel in Ludwigsburg. André Boillat steht hier links neben dem Schiedsrichtergespann auf dem Anstoßpunkt.
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Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Fußball
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard
Zeit
1972
Ort
Ludwigsburg
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Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
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Ludwigsburger Kreiszeitung
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Presseartikel "Französische Gäste holen Pokal". – Ludwigsburger Kreiszeitung, 02.09.2011. – Provenienz: Deutsch-Französisches Institut, Pressearchiv
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Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
02.09.2011
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Der FC Bart nimmt den Fußballaustausch wieder auf.
Mitte der 1980er-Jahre schlief der Fußballaustausch langsam ein, was André Boillat sehr betrübte. Umso mehr freute ihn, dass der FC Bart, ein Verein aus einem Dorf nahe bei Montbéliard, in den 2000er-Jahren die Tradition der partnerschaftlichen Fußballbegegnungen wiederaufnahm. 2010 führte Boillat bei einem Freundschaftsspiel zwischen einer deutschen und einer französischen Jugendmannschaft den Anstoß aus.
2011 gewann eine B-Jugendmannschaft aus Bart ein Jugendturnier der Spielvereinigung Ludwigsburg. Begleitet und trainiert wurde sie von Thierry Saulnier, der als Leiter des Grünflächenamts schon seit einigen Jahren von Berufs wegen für die Partnerschaft aktiv war. Berufliches und ehrenamtliches Engagement fanden hier also in positiver Weise zusammen.
Quelle: Französische Gäste holen Pokal. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 02.09.2011.
Eigentlich sollte ein Verein aus Montbéliard selbst reisen, aber keiner hat die Einladung angenommen. Man brauchte aber unbedingt eine französische Mannschaft, die an der geplanten Austauschwoche teilnimmt. Denn die Stadt Ludwigsburg hatte einen Verein aus Wales eingeladen, einen aus Jevpatorija in der Ukraine und einen aus Montbéliard. Der FC Bart repräsentierte also Montbéliard.
Thierry Saulnier erklärt, wie es dazu kam, dass der FC Bart an Turnieren in Ludwigsburg teilnimmt. - Quelle: Thierry Saulnier über den Austausch der Fußballmannschaften, Montbéliard, 2014.
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Thierry Saulnier über den Austausch der Fußballmannschaften
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Thierry Saulnier über den Austausch zwischen Fußballmannschaften in Ludwigsburg und Montbéliard
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Fußball
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 04:04, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Handballer in Montbéliard
Neben „König Fußball“ nutzten und nutzen auch andere Ballsportartvereine die Partnerschaft, um Wettkampf und Völkerverständigung miteinander zu verbinden.
Im Juni 2017 nahmen mehrere Jugendmannschaften des HB Ludwigsburg an einem Handballturnier in Montbéliard teil, zu dem sie der dortige Club ASCAP Montbéliard eingeladen hatte.
„Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand auch hier der Spaß im Vordergrund. Nach den Gruppenspielen stand eine Pause an, in der sich die Teams aus Frankreich zum Saisonabschluss mit Wasser- und Rasierschaumwettkämpfen duellierten, um danach beim gemeinsamen Zumba-Tanz die positive Stimmung weiter zu steigern.“
So berichtete die Ludwigsburger Kreiszeitung über diese Begegnung.
Quelle: Handballer zu Gast in Montbéliard. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 22.06.2017.
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handballturnier.jpg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Presseartikel "Handballer zu Gast in Montbéliard". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 22.06.2017. - Provenienz: Deutsch-Französisches-Institut, Pressearchiv
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
22.06.2017
Ort
Ludwigsburg
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Sportschützen in Montbéliard
Neben klassischen „Vereinen für Bewegungsspiele“ suchten auch immer wieder Mitglieder von Vereinen, die ihren Sport stehend oder sitzend austragen, z.B. die Sportschützinnen und -schützen, die Schach- oder die Bridgespielerinnen und -spieler, den Kontakt mit Gleichgesinnten in der Partnerstadt.
Mitte der 1960er-Jahre nahmen die Schützinnen und Schützen des Sportclub Ludwigsburg freundschaftliche Beziehungen zu der Société de Tir von Montbéliard auf. Ziel der Partnerschaft war es, nicht nur sportliche Wettkämpfe zwischen beiden Schützenvereinen auszutragen, sondern auch menschliche Beziehungen zu knüpfen.
Beim Besuch der Sportschützinnen und -schützen 1981 in Montbéliard fungierte der Deutschlehrer Jean-Jacques Claude als Dolmetscher und half so, Verständigungshürden zwischen den Sportlerinnen und Sportlern zu überwinden.
Quelle: Sportschützen in Montbéliard. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 13.06.1981.
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sportschuetzen.jpg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Presseartikel: "Sportschützen in Montbéliard". – Ludwigsburger Kreiszeitung, 13.06.1981. – Provenienz: Deutsch-Französisches Institut, Pressearchiv.
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
13.06.1981
Ort
Ludwigsburg
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Sportlicher Austausch im Jahr 2025
Die Spielvereinigung 07 Ludwigsburg, die in den 2000er-Jahren den fußballerischen Austausch mit Montbéliard wieder aufgenommen hatte, konnte diesen nicht fortführen und fusionierte 2019 mit dem MTV Ludwigsburg.
Seit Anfang der 2020er-Jahre fährt die C-Jugend der DJK Ludwigsburg alljährlich nach Montbéliard, um an einem internationalen Turnier teilzunehmen, das der FC Bart ausrichtet. Und eine Jugendmannschaft des FC Bart nimmt seitdem regelmäßig an einem Jugendturnier teil, das die DJK Ludwigsburg organisiert.
Im Hinblick auf die deutschen und französischen Spieler, die dabei einander begegnen, erklärte die DJK-Betreuerin Daniela Heß in einem Interview im August 2025
"multikulturelles Trüppchen trifft multikulturelles Trüppchen"
und drückte damit aus, dass sich die deutsche und die französische Gesellschaft seit dem Zweiten Weltkrieg durch die Zuwanderung aus vielen anderen Ländern sehr verändert haben
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Daniela und Karsten Heß von der DJK-Ludwigsburg im Interview
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Deutsch-Französisches Institut
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Daniela und Karsten Heß von der DJK-Ludwigsburg haben am 5. August 2025 auf dem Vereinsgelände der DJK Fragen zu ihrem Engagement für die Städtepartnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard beantwortet. Dabei berichteten sie, wen sie bei diesem fußballerischen Austausch beider Vereine begleiten, welche Rolle heute noch die Vergangenheit spielt und dass sich ihre Spieler als Botschafter ihres Landes sehen.
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Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im August 2025, 00:00 - 05:6, veröffentlicht 2015
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Daniela und Karsten Heß von der DJK-Ludwigsburg haben am 5. August 2025 auf dem Vereinsgelände der DJK Fragen zu ihrem Engagement für die Städtepartnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard beantwortet. Dabei berichteten sie, wen sie bei diesem fußballerischen Austausch beider Vereine begleiten, welche Rolle heute noch die Vergangenheit spielt und dass sich ihre Spieler als Botschafter ihres Landes sehen.
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Ludwigsburger Kreiszeitung
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Ausschnitt aus Presseartikel „Zusammenspiel in voller Harmonie : Jugendmusikschule mit Siegfried Bauer zu Gast beim französischen Tag der Musik“. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 27.06.1989. – Provenienz: Deutsch-Französisches Institut, Pressearchiv
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Zeitungsartikel
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Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
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Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
27.06.1989
Ort
Ludwigsburg
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Zusammenspiel in voller Harmonie
Weitere musikalische Kooperationen entwickelten sich in Folge der musikalischen „Urpartnerschaft“ zwischen dem Harmonika-Spielring und Le Diairi.
Mit dem euphorischen Satz
"Musik kennt keine Grenzen, schon gar nicht zwischen den beiden Partnerstädten Ludwigsburg und Montbéliard"
leitete die Ludwigsburger Kreiszeitung am 27. Juni 1989 beispielsweise einen Bericht über die Teilnahme des Orchesters der Ludwigsburger Musikschule an der „fête de la musique“ am 21. Juni in Montbéliard ein. Gemeinsam mit dem Orchester der École de musique du Pays de Montbéliard hatte es dort an diesem Tag ein klassisches Konzert gegeben.
Quelle: Zusammenspiel in voller Harmonie : Jugendmusikschule mit Siegfried Bauer zu Gast beim französischen „Tag der Musik“. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 27.06.1989.
Musik ist eine universelle Sprache.
Jeder versteht Musik.
Etienne Mallard, langjähriger Leiter des Folklorechors Le Diairi, über die sprachliche Verständigung zwischen den Mitgliedern des Harmonika-Spielrings und von Le Diairi. - Quelle: Etienne Mallard und Daniel Hauger : Gemeinsam musizieren, Montbéliard, 2014
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Etienne Mallard und Daniel Hauger - Gemeinsam musizieren
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Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 02:11, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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symphoniekonzert-in-mobe.jpg
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l'Est républicain
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Foto aus Presseartikel "Tradition musicale de Ludwigsburg au temple Saint-Martin“. – L’Est républicain, 1991. – Provenienz: Archives municipales Montbéliard.
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Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
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Archives municipales Montbéliard , l'Est républicain
Zeit
1991
Ort
Montbéliard
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Der Kulturaustausch zwischen beiden Städten hatte, so der ehemalige Kulturamtsleiter Ludwigsburgs Eckhard Wulf 2013 in einem Interview, ganz unterschiedliche und auch „prosaische“ Gründe:
„Also wir haben hier in Ludwigsburg ein Symphonieorchester, ein renommiertes Symphonieorchester, das nicht genug Aufführungsmöglichkeiten hat. Und das war glücklich, wenn es irgendwo auftreten konnte, und die sind gerne nach Frankreich gefahren.“
1991 trat das Symphonieorchester Ludwigsburgs z.B. mit 70 Musikerinnen und Musikern in der evangelischen Kirche Saint-Martin auf.
Quelle: „Tradition musicale de Ludwigsburg au temple Saint-Martin“. – L’Est républicain, 1991.
Wir haben Kulturaustausch gemacht, so wie wir auch Kulturaustausch gemacht haben hier mit anderen Städten: Um uns gegenseitig zu helfen, zu unterstützen, und weil es Spaß macht.
Eckhard Wulf, ehemaliger Kulturamtsleiter der Stadt Ludwigsburg, über die Gründe für den Kulturaustausch mit Montbéliard. - Quelle: Eckhard Wulf über das Ziel des Austausches in Bezug auf das philharmonische Orchester, Ludwigsburg, 2013.
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Eckhard Wulf über das Ziel des Austausches in Bezug auf das philharmonische Orchester
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Deutsch-Französisches Institut
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Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
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Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:04, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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l'Est républicain
Beschreibung
Zeitungsartikel "Réséda en concert à Ludwigsburg". - l'Est républicain, 9.11.1989. - Provenienz: Archives municipales Montbéliard
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Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Archives municipales Montbéliard , l'Est républicain
Zeit
9.11.1991
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Réséda en concert à Ludwigsburg
Am Wochenende des 4./5. November 1989 kamen auf gemeinsame Einladung des Chores Liederkranz-Pflugfelden und der Stadtverwaltung von Ludwigsburg mehr als 80 Mitglieder des Musikvereins Réséda aus Montbéliard in die deutsche Partnerstadt und verbrachten hier „ein wunderschönes Wochenende, das ganz im Zeichen der Musik, vor allem aber der Freundschaft stand.“
„Empfang, Unterbringung, offizieller Empfang – alles war perfekt“ schrieb Jacques Courvoisier in einem Bericht für die Stadtverwaltung Montbéliard über die Reise. Im Hinblick auf die Gastgeber wäre es seiner Meinung nach aber gut und wichtig gewesen, wenn ein offizieller Vertreter der Stadt die Gruppe begleitet hätte.
Gleichzeitig versprach er, dass sich der Verein Réséda 1990 bemühen werde, die Organisation „ebenso gut wie die Ludwigsburger Partner, wenn nicht sogar besser zu machen“. Ob dieser Gegenbesuch tatsächlich stattgefunden hat, ist nicht belegt, und so ist zu vermuten, dass diesem Anfang, dem offensichtlich ein Zauber innewohnte, keine Fortsetzung folgte.
Quellen:
Compte rendu de la rencontre entre l'association Réséda et la chorale de Liederkranz-Pflugfelden les 4 et 5 novembre 1989. - 21.11.1989.
Réséda en concert à Ludwigsburg. - L'Est républicain, 9.11.1989.
HSL - Le Diairi als große Konstante des Austauschs
Die Verbindung zwischen dem Harmonika-Spielring Ludwigsburg (HSL) und dem Folklorechor Le Diairi erwies sich mit den Jahren als große Konstante in den Vereinspartnerschaften. In der Broschüre „50 Jahre HSL & LE DIAIRI", die 2009 zum Jubiläumskonzert beider Vereine veröffentlicht wurde, schrieb Traude Witte, die damalige 1. Vorsitzende des HSL:
„In den Anfangsjahren der Partnerschaft war das gemeinsame Musizieren eine Brücke zur Verständigung und zum Kennenlernen. Inzwischen ist die Freundschaft zwischen den beiden Vereinen durch viele persönliche, man kann schon sagen familiäre Beziehungen, gefestigt und auf ein belastbares Fundament gebaut.“
Quelle: 50 Jahre HSL & Le Diairi. - 2009.
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50-jahre-hsl-diairi.jpg
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Harmonika-Spielring Ludwigsburg
Beschreibung
Cover der Broschüre "50 Jahre HSL und Le Diairi", erschienen in Ludwigsburg, 2009
Angaben zum Objekt
Typ
Titelblatt
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Gerhard Ley
Zeit
2009
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Woran ich mich vor allem erinnere, sind die sogenannten 'dritten Halbzeiten'. Wenn wir in Deutschland waren, gab es oft danach einen Ball. Ich weiß nicht, was ihr euch jetzt vorstellt, wenn ich Ball sage. In Deutschland läuft das sehr korrekt ab, mit klassischer Tanzmusik, mit Tanzschritten, die immer die gleichen sind.
Daniel Hauger, ehemaliger Präsident von Le Diairi, über Traditionen, die sich im Laufe der Jahre zwischen seinem Verein und dem Harmonika-Spielring etabliert haben. - Quelle: Etienne Mallard und Daniel Hauger : Traditionen zwischen den Musikvereinen, Montbéliard, 2014.
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Etienne Mallard und Daniel Hauger - Traditionen zwischen den Musikvereinen
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Rechteinformation
Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Etienne Mallard und Daniel Hauger über die sogenannten „dritten Halbzeiten“, über deutsche Tanzschulen, über die Überflüssigkeit von Hotels, wenn man bei Freunden zu Besuch ist und über das Knüpfen von neuen Kontakten zu Gruppen in anderen Ländern.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 02:52, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Wie bei einer Fernehe gibt es immer weniger Schwierigkeiten. (…) Allein schon die Distanz hat die Sache am Leben und interessant gehalten.
Auch bei den Besuchen muss man immer wieder feststellen: die Unterschiede werden immer geringer mit zunehmendem Alter und natürlich auch zunehmender Vernetzung, zunehmendem Austausch, und das kann man also eigentlich nur als positiv bewerten.
Gerhard Ley auf die Frage, ob es Schwierigkeiten in der Beziehung der beiden Musikvereine Le Diairi und dem Harmonika-Spielring Ludwigsburg gegeben hätte. - Quelle: Gerhard Ley über die Entwicklung des Austausches, Ludwigsburg, 2013.
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Gerhard Ley über die Entwicklung des Austausches
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Gerhard Ley über die Entwicklung des Austauschs zwischen dem Harmonika-Spielring Ludwigsburg undLle Diari
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:00, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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66-jahre-hsl-diairi.jpg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Zeitungsartikel "Harmonika-Spielring empfängt Gäste aus Montbéliard". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 17.10.2025
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
17.10.2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Im Oktober 2025 gaben der Harmonika-Spielring und Le Diairi ein gemeinsames Konzert in der Ulrichskirche in Ludwigsburg-Pflugfelden und zeigten dabei, dass ihre Vereinspartnerschaft auch im 66. Jahr ihres Bestehens noch sehr lebendig war.
Quelle: Harmonika-Spielring empfängt Gäste aus Montbéliard. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 17.10.2025.
"Völkerverständigung ist nicht der primäre Grund"
Auf Initiative der Harmonie Municipale de Montbéliard entstand 2022 ein Austausch zwischen ihr und dem Musikverein Ludwigsburg-Oßweil, Stadtkapelle Ludwigsburg. 2025 organisierten beide Vereine zwei gemeinsame Konzerte: Eines anlässlich der Fête de la musique am 21. Juni 2025 in Montbéliard, das zweite zum Abschluss des Jubiläumsjahrs am 6. Dezember 2025 in Ludwigsburg-Oßweil.
In einem Interview im Oktober 2025 sagte Alexander Schell vom Musikverein Ludwigsburg-Oßweil, Stadtkapelle Ludwigsburg zur Rolle der Völkerverständigung als Motivation für die Begegnungen miteinander:
„Das ist nicht unser primärer Grund, der uns antreibt.“
So drückte er aus, dass der Aussöhnungsgedanke bei einem zivilgesellschaftlichen deutsch-französischen Austausch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kaum noch eine Rolle spielt.
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Uwe Appel und Alexander Schell vom Musikverein Ludwigsburg-Oßweil, Stadtkapelle Ludwigsburg
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Uwe Appel und Alexander Schell vom Musikverein Ludwigsburg-Oßweil, Stadtkapelle Ludwigsburg haben am 14. Oktober 2025 im Schloß von Oßweil Fragen zu gemeinsamen musikalischen Aktivitäten mit dem Verein Harmonie Municipale de Montbéliard im Rahmen der Partnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard beantwortet.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Uwe Appel , Alexander Schell
Zeit
Aufgenommen im Oktober 2025, 00:00 - 08:34, veröffentlicht 2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Uwe Appel und Alexander Schell vom Musikverein Ludwigsburg-Oßweil, Stadtkapelle Ludwigsburg haben am 14. Oktober 2025 im Schloß von Oßweil Fragen zu gemeinsamen musikalischen Aktivitäten mit dem Verein Harmonie Municipale de Montbéliard im Rahmen der Partnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard beantwortet.
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viertelbegehung-1991.jpg
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l'Est républicain
Beschreibung
Foto aus "Réunion de travail Montbéliard-Ludwigsburg : deux municipalités pour un conseil". – Le pays, 02.02.1991. – Provenienz: Archives municipales Montbéliard
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , l'Est républicain
Zeit
02.02.1991
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
„Zwei Gemeinden in einem Rat“
Im Frühjahr 1991 belebten beide Städte den Verwaltungsaustausch neu und beschlossen, dass Mandatsträger und Beamte beider Städte zwei- bis dreimal jährlich im Rahmen von Arbeitstreffen Probleme, die sich in ihren Städten stellen, erörtern und Erfahrungen im Hinblick auf ihre Lösung austauschen sollten.
Themen bei der ersten Zusammenkunft dieser Art in Ludwigsburg waren der Wohnungsbau und die Gestaltung von Grünflächen. Beim zweiten Treffen standen Jugendarbeit und -kriminalität sowie Drogenprobleme auf der Agenda.
Quelle: Réunion de travail Montbéliard-Ludwigsburg : deux municipalités pour un conseil. – Le Pays, 02.02.1991.
In Frankreich läuft die Jugendarbeit ganz anders als bei uns. Und das sind Sachen, die wir in Verwaltungstreffen herausgearbeitet haben. Wenn größere Delegationen, auch mit dem Gemeinderat, in Frankreich waren oder umgekehrt, haben wir uns solche Situationen angeschaut, um zu sehen:
Was ist anders, wo funktioniert es besser, was kann man voneinander lernen?
Eckhard Wulf vergleicht die kommunale Jugendarbeit Ludwigsburgs mit der in der Partnerstadt und erklärt dabei auch den Zweck des Verwaltungsaustauschs. - Eckhard Wulf spricht über die Unterschiede in der Jugendarbeit zwischen Ludwigsburg und Montbéliard, Ludwigsburg, 2013.
„Was kann man voneinander lernen?“
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Eckhard Wulf spricht über die Unterschiede in der Jugendarbeit zwischen Ludwigsburg und Montbéliard
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Eckhard Wulf im Jahr 2013 über die Unterschiede in der Jugendarbeit zwischen Ludwigsburg und Montbéliard
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 02:58, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Eckhard Wulf im Jahr 2013 über die Unterschiede in der Jugendarbeit zwischen Ludwigsburg und Montbéliard
Arbeitstagung in Montbéliard
Am Mittwoch, den 3. Juli 1991, brachen Ludwigsburger Bürgermeister, Gemeinderäte und Verwaltungsmitarbeiter um 6:45 Uhr zu einer Arbeitstagung nach Montbéliard auf, wo sie ein strammes Programm erwartete:
Bei einer Stadtrundfahrt am Vormittag besichtigten sie laufende Projekte der Partnerstadt, am Nachmittag tauschten sie sich mit ihren französischen Kolleginnen und -kollegen über den Umgang mit der Jugend und den damit verbundenen Herausforderungen aus. Dabei standen u.a. Drogenprobleme sowie „Ausländerproblematik“ auf dem Programm.
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Stadtarchiv Ludwigsburg
Beschreibung
Programmablauf der Arbeitstagung der Stadtverwaltungen Montbéliard und Ludwigsburg am 03. Juli 1991 in Montbéliard.
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Typ
Verwaltungsdokument
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Stadtarchiv Ludwigsburg
Zeit
03.07.1991
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
In Deutschland kann das Rathaus mit den Kirchen zusammenarbeiten. Die Kirchen machen auch viel Jugendarbeit. Aber in Frankreich sind die beiden völlig voneinander getrennt; sie dürfen sich nicht gegenseitig beeinflussen. Also muss die Stadt die Aktionen für die Jugendlichen alleine organisieren. Der Unterschied ist, dass es nicht so viele Angebote für Jugendliche gibt wie in Deutschland.
Quelle: Claudia Rième: Jugendarbeit in Frankreich und Deutschland, Montbéliard, 2014.
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Claudia Rième - Jugendarbeit in Frankreich und Deutschland
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Claudia Rième über Jugendarbeit in Frankreich und Deutschland
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Jugendarbeit
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 00:41, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Claudia Rième über Jugendarbeit in Frankreich und Deutschland
Wir haben diese Begegnungen begonnen, lange bevor Chirac die berühmten deutsch-französischen Gipfel eingeführt hat. Wir hatten schon, in Montbéliard und Ludwigsburg, unsere deutsch-französischen Gipfel, allerdings auf dem Niveau der Gebietskörperschaften.
Die Gemeinderäte trafen sich zweimal im Jahr, einmal in Ludwigsburg, einmal in Montbéliard, zu bestimmten Themen: In einem Jahr haben wir die städtische Ausstattung diskutiert, in einem anderen das Sozialwesen…
"Wir wollten einen Vergleich ermöglichen"
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Jean-Claude Voisin erzählt von dem Beamtenaustausch zwischen Montbéliard und Ludwigsburg
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Jean-Claude Voisin im Sommer 2014 über den Beamtenaustausch zwischen Montbéliard und Ludwigsburg
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Beamtenaustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
2014
Weitere Informationen
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sprachschueler-im-restaurant.jpg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Foto aus Presseartikel "Sprachbarrieren werden abgebaut". – Ludwigsburger Kreiszeitung, 13.12.1990.
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
13.12.1990
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Sprachbarrieren werden abgebaut
Im Dezember 1990 fand an der Schiller-Volkshochschule in Ludwigsburg ein erster Deutschkurs für Beamtinnen und Beamte aus Montbéliard statt, die für diese Fortbildungsmaßnahme Sonderurlaub bekommen hatten.
„Die Phase der Höflichkeitsbesuche ist vorüber, jetzt gehen wir als Freunde an die Arbeit für ein gemeinsames Europa“,
erklärte der damalige Oberbürgermeister Ludwigsburgs Hans Jochen Henke bei diesem Anlass.
„Wir müssen die gleiche Sprache sprechen, wenn wir uns noch besser verstehen wollen“,
so der Oberbürgermeister weiter.
Quelle: Sprachbarrieren werden abgebaut. – Ludwigsburger Kreiszeitung, 13.12.1990.
„Unter diesen Bedingungen ist es uns nicht möglich…“
Anfang der 1990er-Jahre machte Jean-Claude Voisin den Vorschlag, ein „Netzwerk europäischer Residenzstädte“ aufzubauen, dem Städte angehören sollten, die im Lauf ihrer Geschichte einmal Residenzen deutscher Dynastien waren. Die westlichste davon sollte Sintra in Portugal sein, die östlichste Sankt Petersburg. Als deutsches Mitglied war Ludwigsburg vorgesehen.
Am 17. Juni 1994 teilte Ludwigsburgs Oberbürgermeister Hans Jochen Henke seinem Amtskollegen Louis Souvet allerdings mit, dass sich die Stadt Ludwigsburg nicht in der Lage sehe, als Vollmitglied der geplanten Charta der Residenzstädte beizutreten. Er erklärte dies mit der finanziellen und personellen Situation Ludwigsburgs, gleichzeitig betonte er aber:
„Die Städtepartnerschaft mit Montbéliard ist für Ludwigsburg aufgrund der historischen Beziehungen und der sehr positiven Entwicklung in den vergangenen mehr als 40 Jahren auch die wichtigste Städtepartnerschaft. Aufgrund dieser langjährigen und intensiven Freundschaft möchten wir die Stadt Montbéliard ideell unterstützen, damit das von Ihnen initiierte europäische Projekt nicht gefährdet wird, und erklären ausdrücklich unsere Bereitschaft zur Mitarbeit in den Teilbereichen und Projekten, in welchen sich direkte Anknüpfungspunkte für Ludwigsburg ergeben.“
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Stadtarchiv Ludwigsburg
Beschreibung
Absage von Oberbürgermeister Hans Jochen Henke (Ludwigsburg) an Oberbürgermeister Louis Souvet (Montbéliard) der europäischen Charta für Residenzstädte beizutreten, jedoch Versicherung der intensiven Partnerschaft mit Montbéliard
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Typ
Brief
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Stadtarchiv Ludwigsburg
Zeit
17.06.1994
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
"Das war eine verrückte Idee"
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Jean-Claude Voisin's Idee von einem Netz der europäischen Residenzstädte
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Jean-Claude Voisin erläuterte im Sommer 2014 im Rückblick sein letztlich gescheitertes Vorhaben, ein Netz der europäischen Residenzstädte aufzubauen.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 02:48, veröffentlicht 2015
Weitere Informationen
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abschied-voisin.jpg
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Presseartikel "Der Manager der Partnerschaft sagt nach 19 Jahren „au revoir“ – Jean-Claude Voisin aus Montbéliard geht an Institut nach Beirut". – Ludwigsburger Kreiszeitung, 27.09.1995
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
27.09.1995
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Der Manager der Partnerschaft sagt nach 19 Jahren 'au revoir'
Im Oktober 1995 ging Jean-Claude Voisin, der für Montbéliard seit 1976 den Kontakt mit Ludwigsburg gepflegt und ausgebaut hatte, als Leiter des dortigen Institut Français nach Beirut und wurde im September wegen seiner zahlreichen Verdienste für die Partnerschaft bei einem Empfang feierlich von der Stadt Ludwigsburg verabschiedet.
Nach seinem Weggang wurde die Idee der Achse der europäischen Residenzstädte nicht weiterverfolgt. 19 Jahre später meinte er im Rückblick dazu:
"Das Projekt wurde von niemandem mehr getragen. Ich war der Vater dieser Sache, ihr Animateur, ich glaubte daran. Leider ist dann alles eingeschlafen und das Netz der Residenzstädte ist nie eingerichtet worden.“
Quelle des Zitats: Jean-Claude Voisins Idee von einem Netz der europäischen Residenzstädte, 2014.
Klischees und Vorurteile
"Für Franzosen allgemein steht Deutschland für Strenge, Pflicht und Präzision. Aber dieses Bild stimmt nicht immer mit der Realität überein!" (Etienne Mallard im Sommer 2014)
Die Begegnungen zwischen Deutschen und Franzosen im Rahmen von Städtepartnerschaften können dazu beitragen, gängige Klischees voneinander abzubauen, wie das obige Zitat von Etienne Mallard belegt. Die eher oberflächlichen Eindrücke, die man bei einem Austausch mitnimmt, können aber auch dazu führen, dass neue Klischees entstehen.
Die drei folgenden Interviews aus den Jahren 2013 und 2014, in denen Klischees und Vorurteile angesprochen werden, bringen aber vor allem die Überzeugung zum Ausdruck, dass Verständigung wichtig ist und bleibt.
Ich habe mich deshalb immer gefragt: Nach dem Unterricht, den sie genossen haben, der Freiheit, die sie an der Schule gehabt haben - wie machen sie es später so diszipliniert bei der Arbeit zu sein?
Elfi Claude drückt ihr Erstaunen darüber aus, dass aus deutschen Schülern trotz eines aus ihrer Sicht sehr laxen Unterrichtsstils, später gute Arbeitskräfte werden können. - Quelle: Elfi und Jean-Jacques Claude über die verschiedene Art zu unterrichten in Frankreich und Deutschland, Montbéliard, 2014.
„Sie essen, früher strickten sie…“
Informationen über die verwendeten Medien
Elfi und Jean-Jacques Claude über die verschiedene Art zu unterrichten in Frankreich und Deutschland
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Elfi und Jean-Jacques Claude erinnern sich an den Unterricht in Deutschland und die Zustände an den Schulen in Ludwigsburg.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 03:20, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
Man hört oft: In Deutschland kann man nicht gut essen. Entschuldigt, die Frauen sind hässlich, und die Autobahnen sind wunderbar.
Es ist genau das Gegenteil! Ich kenne Deutschland sehr gut.
Man kann dort toll essen, es gibt sehr hübsche Frauen und die Autobahnen sind eher mittelmäßig – im Vergleich zu den französischen.
Etienne Mallard räumte im Juni 2014 mit einigen Vorurteilen über Deutschland auf, die in Frankreich weit verbreitet sind. - Quelle: Etienne Mallard und Daniel Hauger - Klischees über Deutschland, Montbéliard, 2014.
Informationen über die verwendeten Medien
Etienne Mallard und Daniel Hauger - Klischees über Deutschland
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Etienne Mallard und Daniel Hauger äußerten sich im Jahr 2014 über in Frankreich verbreitete Klischees in Deutschland und inwieweit sie ihrer Ansicht nach mit der Realität übereinstimmen.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:26, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
Weitere Informationen
In meiner Verwandtschaft waren alle der Überzeugung, dass eine Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland nur über die jungen Menschen gehen konnte.
Brigitte Kiesel über die Motive, die in ihrem Umfeld für ein Engagement für die Völkerverständigung ausschlaggebend waren. - Quelle: Brigitte Kiesel : Vorurteile, Ludwigsburg, 2014.
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Brigitte Kiesel - Vorurteile
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Brigitte Kiesel über die Anfänge des Fußballaustausches mit Montbéliard und die Motive, die ihren Vater und andere nach dem Zweiten Weltkrieg dazu gebracht haben, sich für die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich zu engagieren.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:43, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Deklaration für Afrika : déclaration de coopération en faveur de l'Afrique
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Deklaration für Afrika : déclaration de coopération en faveur de l'Afrique Ludwigsburg - Montbéliard
Angaben zum Objekt
Typ
Offizielles Dokument
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Afrika
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadt Ludwigsburg , Montbéliard
Zeit
16.07.2006
Weitere Informationen
Am 16. Juli 2006 unterzeichneten die Bürgermeister von Ludwigsburg und Montbéliard eine gemeinsame Deklaration zur Bekämpfung von Hunger, Armut und Analphabetismus in Afrika.
Die ersten Projekte, die in diesem Rahmen verwirklicht wurden, waren die Erweiterung der Schule von Kongoussi* um drei Klassenräume, die von Ludwigsburger Seite finanziert wurde, und der Bau einer Bewässerungsanlage für eine Gemüseanbaufläche in der gleichen Stadt, der von Montbéliard aus koordiniert wurde.
*Kongoussi ist eine Stadt im westafrikanischen Binnenstaat Burkina Faso.
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Deklaration für Afrika : déclaration de coopération en faveur de l'Afrique
Aus der Sammlung von
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Archives municipales Montbéliard
Beschreibung
Deklaration für Afrika : déclaration de coopération en faveur de l'Afrique Ludwigsburg - Montbéliard
Angaben zum Objekt
Typ
Offizielles Dokument
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Afrika
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadt Ludwigsburg , Montbéliard
Zeit
16.07.2006
Weitere Informationen
In einer Mitteilungsvorlage an den „Fachbereich Wirtschaft, Medien und Tourismus“ und den Gemeinderat Ludwigsburgs wirbt die Stadtverwaltung für Akzeptanz, Zukunft und Finanzierung des Afrikaprojekts der Partnerstädte Ludwigsburg und Montbéliard.
Darin heißt es:
„Wer sich heute auf nationaler und europäischer Ebene und unter mittel- bis längerfristigen Gesichtspunkten mit Fragen des friedlichen Zusammenlebens auseinandersetzt, dem wird deutlich, dass neben der Frage nach Vermeidung interreligiöser und fundamentalistischer Konflikte, die Migrationsströme aus Afrika nach Europa überschwappen, wenn Europa und die übrige Welt keine Beiträge zur Entwicklung des afrikanischen Kontinents leisten.“
und an anderer Stelle:
„Eine ablehnende Haltung des Gemeinderates zu diesem Projekt hätte eine verheerende Wirkung gegenüber den Partnerstädten und der Bundespolitik.“
Quelle des Zitats: Mitteilungsvorlage zu Afrikaprojekt der Partnerstädte Ludwigsburg und Montbéliard. - Offizielles Dokument, 2006.
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Mitteilungsvorlage zu Afrikaprojekt der Partnerstädte Ludwigsburg und Montbéliard
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Stadtarchiv Ludwigsburg
Beschreibung
Mitteilungsvorlage zu Afrikaprojekt der Partnerstädte Ludwigsburg und Montbéliard. - Ludwigsburg, 27.06.2006. - Provenienz: Stadtarchiv Ludwigsburg
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Typ
Offizielles Dokument
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadt Ludwigsburg
Zeit
27.06.2006
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
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Ludwigsburg plant neues Projekt in Afrika
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Presseartikel „Ludwigsburg plant neues Projekt in Afrika“. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 21.02.2008. - Provenienz: Deutsch-Französisches Institut, Pressearchiv
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Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Afrika ; Entwicklungshilfe
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
21.02.2008
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
2008 beschloss der Ludwigsburger Gemeinderat, dass sich die Stadtverwaltung Ludwigsburgs künftig direkt um die Koordination der Hilfsmaßnahmen für Burkina Faso kümmern solle. Bis dahin hatte diese Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister von Ludwigsburg 1968 – 1984, gemeinsam mit seiner Frau und anderen Ehrenamtlichen, koordiniert.
Ulshöfer, der im Anschluss an sein Mandat in Ludwigsburg viele Jahre im Bereich der Entwicklungshilfe aktiv gewesen war und die Dreieckskooperation zwischen Ludwigsburg, Montbéliard und Kongoussi mitinitiiert hatte, begrüßte diese Entscheidung.
Als neues Projekt wurde in diesem Jahr der Bau einer Berufsschule mit Internat in Kongoussi beschlossen. Da die Hälfte der Bevölkerung von Burkina Faso jünger als 15 Jahre sei, biete es sich an, auf dem Gebiet der Bildung aktiv zu werden, sagte der ehemalige Oberbürgermeister dazu.
Außerdem regte er an, einen Freundeskreis Burkina Faso zu gründen, der das Engagement der Stadt in Afrika in institutionellem Rahmen ehrenamtlich begleiten könne.
Quelle: Ludwigsburg plant neues Projekt in Afrika. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 21.02.2008.
Was Private leisten können, trägt dazu bei, dass Kontakte mit den Menschen in den Ländern hergestellt werden, dass das, was an Hilfe geleistet wird, direkt ankommt.
Und das ist auch bei uns ein ganz wichtiges Argument bei der Spendenwerbung: Ich kann garantieren, wenn ich von einem Bürger 10 oder 50 € kriege, gehen diese 10 oder 50 € ohne Abzug für irgendwelche Verwaltungs- oder sonstige Kosten gehen dorthin, wofür sie bestimmt sind.
Und eine kleine Hilfe ist manchmal wirksamer und effektiver als große Dinge. Weil in den großen Projekten dann häufig auch die Politik eine Rolle spielt.
Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister Ludwigsburgs von 1968 - 1984, über die positiven Aspekte der Initiative, im Rahmen der Partnerschaft Projekte in Burkina Faso zu unterstützen. - Quelle: Otfried Ulshöfer erzählt vom Afrikaprojekt, Ludwigsburg, 2013.
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Otfried Ulshöfer erzählt vom Afrikaprojekt
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister Ludwigsburgs von 1968 - 1984, im Dezember 2013 in einem Interview über die Initiative, Hunger, Armut und Analphabetismus in Afrika im Rahmen der Städtepartnerschaft gemeinsam zu bekämpfen.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Entwicklungshilfe
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Otfried Ulshöfer
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 03:08, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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Anfang Januar 2013 reiste eine Delegation aus Ludwigsburg nach Burkina Faso, um in Kongoussi die durch Spendengelder finanzierte Berufsschule einzuweihen, die Ausbildungsgänge zum Zweirad- und zum Pumpenmechaniker anbieten sollte. Insgesamt bot die Schule Platz für 60 Auszubildende. Im ersten Jahrgang wurden zum Zeitpunkt der offiziellen Einweihung bereits 24 unterrichtet.
„Die berufliche Bildung steckt im ganzen Land noch in den Kinderschuhen und braucht dringend Impulse“, sagte der damalige Erste Bürgermeister von Ludwigsburg Konrad Seigfried, der zugleich seit 2012 Vorsitzender des Vereins „Förderkreis Burkina Faso“ war, bei diesem Anlass.
In den Jahren 2013 – 2015 finanzierte der Förderkreis die Schule mit 15.000 Euro jährlich komplett, danach sollte die Finanzierung der Staat Burkina Faso übernehmen.
Quelle: Zu Besuch in einer anderen Welt. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 18.01.2013.
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Jugendliche aus Kongoussi mit einem T-Shirt, das die Delegation aus Ludwigsburg mitgebracht hat. – Foto aus Presseartikel „Zu Besuch in einer anderen Welt“. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 18.01.2013.
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Entwicklungshilfe
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
18.01.2013
Ort
Ludwigsburg
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Blutspende ermöglicht jungen Afrikanern Berufsausbildung
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Schülerinnen und Schüler der Robert-Franck-Schule, die im Februar 2012 Blut gespendet haben, um Projekte in Kongoussi zu unterstützen. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 18.02.2012
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Entwicklungshilfe
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
18.02.2012
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Um Projekte in Kongoussi finanzieren zu können, bemühte sich der „Förderkreis Burkina Faso“ um Spenden bzw. motivierte andere Einrichtungen, z.B. Schulen oder Vereine, zu Aktionen, bei denen Geld dafür eingenommen werden konnte.
Im Februar 2012 spendeten z.B. Schülerinnen und Schüler der Robert-Franck-Schule Blut und nahmen dadurch 1.000 € ein.
Quelle: Blutspende ermöglicht jungen Afrikanern Berufsausbildung. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 18.02.2012.
Das Zeichen der Menschlichkeit, die gegenseitige Hilfe, beruht auf dem Willen, Gemeinden zu verbinden, Ländern zu helfen, die Hilfe brauchen.
Louis Souvet, Bürgermeister von Montbéliard 1989 - 2008, über die Initiative, im Rahmen der Partnerschaft Projekte in Burkina Faso zu unterstützen, die während seiner Amtszeit aufgenommen wurde. - Quelle: Louis Souvet erzählt vom Afrikaprojekt. - Montbéliard, 2014.
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Louis Souvet erzählt vom Afrikaprojekt
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Deutsch-Französisches Institut
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Entwicklungshilfe
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:27, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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Ludwigsburger Kreiszeitung
Beschreibung
Presseartikel "Klimapartnerschaft: Neue PV-Anlagen in Burkina Faso". - Ludwigsburger Kreiszeitung, 16.08.2025
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Typ
Zeitungsartikel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Entwicklungshilfe
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Ludwigsburger Kreiszeitung
Zeit
16.08.2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Unterstützung im Jahr 2025
Die trilaterale Entwicklungszusammenarbeit zwischen Ludwigsburg, Kongoussi und Montbéliard wurde fortgeführt. Im Rahmen einer Klimapartnerschaft, die Ludwigsburg und Kongoussi im Jahr 2015 bilateral miteinander geschlossen hatten, wurden 2025 vier Photovoltaik-Anlagen und Ventilatoren für bessere Luft in den Klassenräumen an drei Grundschulen und der Berufsschule „Centre de Formation Professionnelle de Kongoussi“ installiert.
An der Installation maßgeblich beteiligt waren Auszubildende des Zweigs Solartechnik, der an der Berufsschule inzwischen eingerichtet wurde.
Ludwigsburgs Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht erklärte bei diesem Anlass die Klimapartnerschaft zu einem starken Beispiel dafür, was kommunale Zusammenarbeit global umsetzen kann.
Quelle: Klimapartnerschaft: Neue PV-Anlagen in Burkina Faso. - Ludwigsburger Kreiszeitung, 16.08.2025.
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Otfried Ulshöfer im Interview
Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister von Ludwigsburg 1968 - 1984, im Interview zur Städtepartnerschaft im Jahr 2013
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Screenshot aus dem Video "Der ehemalige OB Ludwigsburgs Dr. Otfried Ulshöfer über die Zukunft der Städtepartnerschaft"
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Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
2013
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Im Schuljahr 2013/14 haben Schülerinnen und Schüler aus Ludwigsburg und Montbéliard drei Frauen und zehn Männer interviewt, die die Partnerschaft in verschiedenen Phasen ihrer damals 64jährigen Geschichte begleitet und gestaltet haben.
Die meisten von ihnen haben am Ende der Gespräche ihren Einsatz für die Partnerschaft im Rückblick bewertet und sich auch über die Zukunftsaussichten von deutsch-französischen Städtepartnerschaften geäußert.
"Deutschland ist ein befreundetes Land geworden, das ist ein Glück."
„Ich bin zum Ehrenbürger der Stadt Ludwigsburg ernannt worden. Ehrenbürger Ludwigsburgs – das ist für mich eine große Ehre. Ich bewahre die Medaille in meinem Schreibtisch auf. Die Deutschen machen keine halben Sachen. Wir Franzosen verleihen so eine kleine Medaille; dort habe ich eine Medaille bekommen so groß wie einen Camembert, dazu ein Diplom. Es ist also wirklich etwas Imposantes, das ich von Zeit zu Zeit zeige.“
Louis Souvet schließt mit den Worten:
„Deutschland ist ein befreundetes Land geworden, und das ist ein Glück.“
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Louis Souvet - Klischees über Deutschland
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Louis Souvet über seine Auszeichnung als Ehrenbürger der Stadt Ludwigsburg und seine Sicht auf den Wahrheitsgehalt von Klischees gegenüber Deutschland.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Louis Souvet
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 02:10, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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Der ehemalige OB Ludwigsburgs Dr. Otfried Ulshöfer über die Zukunft der Städtepartnerschaft
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Otfried Ulshöfer, Oberbürgermeister von Ludwigsburg 1968 - 1984, forderte die Jugendlichen im Dezember 2013 auf, sich Gedanken über die Zukunft der Partnerschaft zu machen und sich selbst dafür einzubringen.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:06, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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"Die Alten werden alt, wie Sie an mir sehen..."
Otfried Ulshöfer forderte die Jugendlichen auf, sich Gedanken über die Zukunft der Partnerschaft zu machen:
„Die Alten werden alt, wie Sie an mir sehen, und deshalb ist es notwendig, dass die jungen Menschen mit dieser Idee vertraut gemacht werden, dass sie erfahren, wie es zu dieser Partnerschaft gekommen ist, dass sie sich aber auch Gedanken machen können, aus ihrer Lebenswelt heraus, aus ihrem Umfeld und aus ihren Problemen heraus, dass sie sich Gedanken machen:
'Was können wir jetzt dazu beitragen, dass diese Städtepartnerschaft so weitergeht?'“
"Freundschaften sind notwendig"
Claudia Rième und Thierry Saulnier wiesen darauf hin, dass ohne persönliche Beziehungen und Sympathie zwischen den Beteiligten eine Partnerschaft nicht funktionieren könne:
„Partnerschaft hängt von Personen ab, der Motivation dieser Personen, die sich kümmern, die sich verantwortlich fühlen. Jeder Austausch findet dank der Freundschaft der Verantwortlichen statt. Seien es Präsidenten von Vereinen, seien es Lehrer, die sich kennen und schätzen, Abteilungen, die sich gegenseitig schätzen.
Es ist notwendig, dass die Leute eine Freundschaft entwickeln um den Austausch fortzuführen und die anderen zu motivieren mitzumachen. Sonst geht es einfach nicht. Man kann niemanden zwingen teilzunehmen, wenn er dazu keine Lust hat.“
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Claudia Rième und Thierry Saulnier - Die Notwendigkeit des persönlichen Engagements im Austausch
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Claudia Rième und Thierry Saulnier betonen die Notwendigkeit des persönlichen Engagements des Einzelnen für den Erfolg einer Partnerschaft.
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Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:07, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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Elfi und Jean-Jacques Claude über Ihre Sichtweise auf Deutschland
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Elfi und Jean-Jacques Claude haben als Deutschlehrer in Montbéliard zahlreiche Schüleraustausche mit der Partnerstadt Ludwigsburg organisiert. Im Juni 2014 äußerte sich Frau Claude skeptisch zur Zukunft dieses Konzepts.
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Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 04:15, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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„Und dabei hat man ein Desinteresse für diesen Austausch gespürt..."
Elfi Claude sah die Zukunft des Schüleraustauschs zwischen Ludwigsburg und Montbéliard im Jahr 2014 eher skeptisch:
„Vor fünf Jahren haben das Mörike-Gymnasium und das Lycée Cuvier 50 Jahre Schüleraustausch gefeiert. Es gab eine Feier mit den Schülern, die den ersten und den bis dato letzten Austausch gemacht haben und dabei hat man ein Desinteresse für diesen Austausch gespürt. Man hatte das Gefühl, dass es nicht mehr nötig sei, dass es Interessanteres gäbe als die Partnerstadt.“
Ihr Mann wies auf die sich verändernde Lebenswirklichkeit in beiden Ländern hin, die sich immer weiter von klassischen Klischeevorstellungen entfernen würde:
„Ein Tiroler Hut, eine Pfeife und ein Bierglas, so ist es nicht mehr. Wie die Franzosen, das ist nicht mehr Baskenmütze, Baguette und eine Flasche Rotwein. Das ist vorbei und hat mit heute nichts mehr zu tun. Das ist aber ein bisschen die Vorstellung, die man hatte.“
„Das halte ich für zukunftsfähig!“
Erich Knauß, der als Lehrer am Mörike-Gymnasium Ludwigsburg zahlreiche Schüleraustausche organisiert und begleitet hat, stellt in seinem Fazit die Wichtigkeit gemeinsamer Aktivitäten in den Vordergrund:
„Ich bin heute noch der Auffassung, dass beim Austausch neben dem Kennenlernen der französischen Schulen und des französischen Familienlebens ganz wichtig ist, dass man etwas Gemeinsames unternimmt.
Das kann ein Theaterprojekt sein oder ein Interviewprojekt oder ein Sportprojekt. Das halte ich für ganz wichtig und auch für zukunftsfähig!“
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Erich Knauß zieht ein Fazit des Schüleraustauschs
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Erich Knauß, der als Lehrer am Mörike-Gymnasium Ludwigsburg zahlreiche Schüleraustausche organisiert und begleitet hat, stellt in seinem Fazit die Wichtigkeit gemeinsamer Aktivitäten in den Vordergrund.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Erich Knauß
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 00:34, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Erich Knauß, der als Lehrer am Mörike-Gymnasium Ludwigsburg zahlreiche Schüleraustausche organisiert und begleitet hat, stellt in seinem Fazit die Wichtigkeit gemeinsamer Aktivitäten in den Vordergrund.
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Fazit von Jean-Claude Voisin
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Jean-Claude Voisin, von den 1970ern bis 1995 in Montbéliard für die Partnerschaft zuständig, hat auf die Frage, wie man die Städtepartnerschaften weiterentwickeln kann, keine eindeutige Antwort, er ist aber überzeugt, dass es ohne Verständnis füreinander keinen Dialog geben kann.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Jean-Claude Voisin
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:14, veröffentlicht 2015
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"Wie können wir die Partnerschaft weiterentwickeln?"
Jean-Claude Voisin hat auf diese Frage, die man sich auch bei der UNO oder beim Rat der Gemeinden und Regionen stellt, keine eindeutige Antwort, er ist aber überzeugt:
„Wenn man die guten und schlechten Momente einer Gesellschaft nicht teilt, kann man sie nicht verstehen. Wenn man sie nicht versteht, ihr nicht zuhört, kann es keinen Dialog geben.“
"Die Exotik des Anfangs ist nicht mehr da."
Eckhard Wulf konstatierte, dass der Reiz des Neuen aus der Städtepartnerschaft verschwunden sei:
„Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass die Städtepartnerschaften nach dem 2. Weltkrieg, dass die ganz ganz Großes geleistet haben, für die Mentalität der Bevölkerung in dieser Breite. (…) Das ist unglaublich und unbezahlbar. Ich glaube, dass das ein ganz wesentlicher Beitrag für die europäische Einigung war.
Aber die Exotik des Anfangs ist in der deutsch-französischen Beziehung und nach Montbéliard nicht mehr da.“
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Fazit von Eckhard Wulf
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Eckhard Wulf, ehemaliger Leiter des Kulturamts von Ludwigsburg, vertrat die Meinung, dass die Städtepartnerschaften großen Anteil an der Aussöhnung zwischen Deutschen und Franzosen hatten, der Reiz des Neuen daraus aber verschwunden sei.
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Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Eckhard Wulf
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:09, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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Etienne Mallard und Daniel Hauger - Fazit über das Austausch-Projekt
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Etienne Mallard, der den Folklorechor Le Diairi 1958 mitbegründet hat, und Daniel Hauger, der Le Diairi 1960 im Alter von sieben Jahren beigetreten ist, bewerteten ihren Einsatz für die Völkerverständigung im Juni 2014 positiv.
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Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Juni 2014, 00:00 - 01:34, veröffentlicht 2015
Ort
Montbéliard
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"Es war auf jeden Fall der Mühe wert!"
Etienne Mallard zog ein sehr positives Fazit seines Engagements für die Freundschaft zwischen dem Harmonika-Spielring und Le Diairi, Daniel Hauger wies auf ein generelles Problem beider Vereine hin:
„Das Problem beider Gruppen ist, dass sie keine neuen jungen Mitglieder haben. Unser eigentliches Problem ist nicht, wie es zwischen Frankreich und Deutschland weitergeht, sondern junge Menschen zu finden, die sich in einem Verein wie dem unseren engagieren wollen. Aber trotzdem – Ich bleibe optimistisch!“
"Das ist heute nur noch im Hinterkopf."
Gerhard Ley sah sein Engagement im Rückblick als lohnend an und vertrat zugleich die Meinung, dass die Mission der Völkerverständigung, wie sie sich nach dem Krieg gestellt habe, für Deutschland und Frankreich erfüllt sei:
„Wenn man das unter dem Motto der damaligen Völkerverständigung sieht, ist das eine gewisse Prägung. Die Beziehungen, nicht nur innerhalb der größeren Politik, am Leben zu halten und zu verstärken, wenn man es vielleicht großartig sagen möchte, um Verirrungen, wie sie damals stattgefunden haben, zu vermeiden. Aber das ist heute nur noch im Hinterkopf.“
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Was Gerhard Ley über die Entwicklung eines Austauschs denkt
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Gerhard Ley, langjähriges Mitglied des Harmonika-Spielrings, sah sein Engagement im Rückblick als lohnend an, und vertrat zugleich die Meinung, dass die Mission der Völkerverständigung, wie sie sich nach dem Krieg gestellt habe, für erfüllt sei.
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Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut
Zeit
Aufgenommen im Dezember 2013, 00:00 - 01:31, veröffentlicht 2015
Ort
Ludwigsburg
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Fussballspiel_75_Jahre.jpg
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Stadt Ludwigsburg
Beschreibung
Foto von Jugendmannschaften des FC Bart und der DJK Ludwigsburg gemeinsam mit Montbéliards Bürgermeisterin Marie-Noëlle Biguinet und Ludwigsburgs Oberbürgermeister Matthias Knecht vor dem Jubiläumsspiel in Montbéliard im Frühjahr 2025
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Typ
Foto
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stadt Ludwigsburg
Zeit
2025
Ort
Montbéliard
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cover-ereignisse-75-jahre.jpg
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Tourismus und Events Ludwigsburg – Europa & Städtepartnerschaften
Beschreibung
Cover der Broschüre "Jubiläumsveranstaltungen 75 Jahre Ludwigsburg - Montbéliard : Jahresrückblick 2025"
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Typ
Cover einer Broschüre
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Tourismus und Events Ludwigsburg – Europa & Städtepartnerschaften
Zeit
Ludwigsburg
Ort
2025
Weitere Informationen
Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2025
Im Laufe des Jubiläumsjahres 2025 organisierten beide Partnerstädte zahlreiche gemeinsame Aktivitäten wie Konzerte, Fußballspiele, Radtouren oder ein Bouleturnier, aber auch eine Podiumsdiskussion über die Zukunft der Städtepartnerschaften.
Alle diese Ereignisse zusammengefasst hat die Tourismus und Events Ludwigsburg in der Broschüre Jubiläumsveranstaltungen 75 Jahre Ludwigsburg - Montbéliard : Jahresrückblick 2025
„Gesichter und ‚Stimmen‘ aus 75 Jahre Städtepartnerschaft Ludwigsburg – Montbéliard“
Im Frühjahr 2025 hat der Verein Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V. die Ausstellung „Gesichter und ‚Stimmen‘ aus 75 Jahre Städtepartnerschaft Ludwigsburg – Montbéliard“ zusammengestellt. Sie enthält Stellungnahmen zur Partnerschaft von 47 Personen aus Ludwigsburg und Montbéliard unterschiedlichen Alters, die sich in ganz verschiedenen Funktionen für den Austausch engagiert haben oder weiterhin engagieren.
Die Tafeln der Ausstellung
Statements von 47 Personen aus Ludwigsburg und Montbéliard zur Städtepartnerschaft Ludwigsburg – Montbéliard
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Brigitte Kiesel, Friedhelm Wittfeld, Dominique Vierling, Birgit Zick-Groß und Felizia Zick
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Typ
Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Wulf Henke, Florian Hornig, Klara Schwind, Henrik Uterwedde
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Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Ysaline Morel, Lena Hörter, Marlene Schwindt, Ulrich von Sanden
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Typ
Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Katharina Küßner, Dieter Rottner, Wolfgang Medinger, Siegfried Bauer
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Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Konstantin Wittfeld, Uwe Wenger, Matthias Knecht, Christine Süß
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Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Konrad Seigfried, Werner Spec, Christel Ulshöfer
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Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
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Ausstellungstafel mit Marie-Noëlle Biguinet, Nathalie Blanquet, Katharina Wittfeld, Martin Villinger
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
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Ausstellungstafel mit Marie-Noëlle Bigiunet, Nathalie Blanquet, Katharina Wittfeld, Martin Villinger
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Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Ausstellungstafel mit Thierry Malvesy, Nicole Jeannin, Michel Cottet, Marie-Ange und André Gallezot
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Thierry Malvesy, Nicole Jeannin, Michel Cottet, Marie-Ange und André Gallezot
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Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Ausstellungstafel-Kotchan.jpg
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Emilie Kotchan, Elisabeth Leduc, Miriam Jalmain, Robert Barbieri
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Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Odile Joannes, Raymond Pepier, Nael El Kamash, Rudi Dorier
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Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Beschreibung
Ausstellungstafel mit Albrecht Bogner, Elfriede Steinwand-Hebenstreit, Lutz Lesch, Marianne Landig
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Ausstellungstafel
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
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Internationale Partnerschaften Ludwigsburg e.V.
Zeit
2025
Ort
Ludwigsburg
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Stimmen von Menschen, die sich für die Partnerschaft engagieren
Pierre-Michel Kahn entkam am 24. Februar 1944 als Elfjähriger in Montbéliard der Deportation nach Auschwitz. Seine Eltern und die meisten Mitglieder der damaligen jüdischen Gemeinde von Montbéliard wurden dort umgebracht. Im Alter von 91 Jahren legte er weiterhin unermüdlich Zeugnis davon ab, um die Erinnerung an den Holocaust am Leben zu erhalten, und trat dabei zugleich für Toleranz, Verständigung und Versöhnung ein.
Anlässlich der Feierlichkeiten rund um das 75jährige Bestehen der Städtepartnerschaft hat er am 10. Mai 2025 im Kulturzentrum der Stadt Ludwigsburg diese Botschaft auf Deutsch und Französisch vorgetragen.
Die Aufnahme dieser Rede und Interviews mit
- Daniela und Karsten Heß von der DJK-Ludwigsburg
- Marianne Landig und Markus Schneid von der Radweginitiative Ludwigsburg
- Uwe Appel und Alexander Schell vom Musikverein Oßweil, Stadtkapelle Ludwigsburg
- Pfarrerin Kerstin Hackius von der evangelischen Stadtkirchengemeinde Ludwigsburg und Michael Werner, evangelischer Dekan in Ludwigsburg
- Miriam Jalmain vom Collège Guynemer in Montbéliard und Florian Hornig vom Goethe-Gymnasium Ludwigsburg
die sich alle im Laufe des Jubiläumsjahres für die Städtepartnerschaft engagiert haben, stehen am Ende dieser Ausstellung. Sie zeigen, dass die Partnerschaft noch heute von den Menschen beider Städte gelebt wird und sie 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs weiterhin einen Beitrag zum besseren Verständnis leisten kann.
"Was könnte ein besseres Symbol der Brüderlichkeit sein..."
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Rede von Pierre-Michel Kahn im Kulturzentrum der Stadt Ludwigsburg am 10. Mai 2025
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Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Rede von Pierre-Michel Kahn anlässlich des 75jährigen Bestehens der Partnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard im Kulturzentrum der Stadt Ludwigsburg am 10. Mai 2025 in der er zu Toleranz, Verständigung und Versöhnung aufruft.
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Rede
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Judenverfolgung ; Nationalsozialismus
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Deutsch-Französisches Institut , Pierre-Michel Kahn
Zeit
10.05.2025
Ort
Ludwigsburg
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Rede von Pierre-Michel Kahn anlässlich des 75jährigen Bestehens der Partnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard im Kulturzentrum der Stadt Ludwigsburg am 10. Mai 2025, in der er zu Toleranz, Verständigung und Versöhnung aufruft.
"Multikulturelles Trüppchen trifft multikulturelles Trüppchen"
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Daniela und Karsten Heß von der DJK-Ludwigsburg im Interview
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Deutsch-Französisches Institut
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Daniela und Karsten Heß von der DJK-Ludwigsburg haben am 5. August 2025 auf dem Vereinsgelände der DJK Fragen zu ihrem Engagement für die Städtepartnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard beantwortet. Dabei berichteten sie, wen sie bei diesem fußballerischen Austausch beider Vereine begleiten, welche Rolle heute noch die Vergangenheit spielt und dass sich ihre Spieler als Botschafter ihres Landes sehen.
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Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Sport
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Deutsch-Französisches Institut
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Aufgenommen im August 2025, 00:00 - 05:6, veröffentlicht 2015
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Daniela und Karsten Heß von der DJK-Ludwigsburg haben am 5. August 2025 auf dem Vereinsgelände der DJK Fragen zu ihrem Engagement für die Städtepartnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard beantwortet. Dabei berichteten sie, wen sie bei diesem fußballerischen Austausch beider Vereine begleiten, welche Rolle heute noch die Vergangenheit spielt und dass sich ihre Spieler als Botschafter ihres Landes sehen.
"Völkerverständigung ist nicht der primäre Grund, der uns antreibt"
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Uwe Appel und Alexander Schell vom Musikverein Ludwigsburg-Oßweil, Stadtkapelle Ludwigsburg
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Rechteinformation
Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Uwe Appel und Alexander Schell vom Musikverein Ludwigsburg-Oßweil, Stadtkapelle Ludwigsburg haben am 14. Oktober 2025 im Schloß von Oßweil Fragen zu gemeinsamen musikalischen Aktivitäten mit dem Verein Harmonie Municipale de Montbéliard im Rahmen der Partnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard beantwortet.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Uwe Appel , Alexander Schell
Zeit
Aufgenommen im Oktober 2025, 00:00 - 08:34, veröffentlicht 2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Uwe Appel und Alexander Schell vom Musikverein Ludwigsburg-Oßweil, Stadtkapelle Ludwigsburg haben am 14. Oktober 2025 im Schloß von Oßweil Fragen zu gemeinsamen musikalischen Aktivitäten mit dem Verein Harmonie Municipale de Montbéliard im Rahmen der Partnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard beantwortet.
"Wir müssen das einfach weitermachen..."
Informationen über die verwendeten Medien
Miriam Jalmain und Florian Hornig über den deutsch-französischen Schüleraustausch im Jahr 2025
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Miriam Jalmain und Florian Hornig erklären u.a., wie sich die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler auf den Austausch auswirken. Die Zukunft des Konzepts "Schüleraustausch" sehen beide optimistisch.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung ; Schüleraustausch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Miriam Jalmain , Florian Hornig
Zeit
Aufgenommen im September 2025, 00:00 - 10:20, veröffentlicht 2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Miriam Jalmain und Florian Hornig erklären u.a., wie sich die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler auf den Austausch auswirken. Die Zukunft des Konzepts "Schüleraustausch" sehen beide optimistisch.
"Es gehören immer Leute dazu..."
Informationen über die verwendeten Medien
Marianne Landig und Markus Schneid über ihr Engagement für die Städtepartnerschaft
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Rechteinformation
Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Marianne Landig und Markus Schneid über die Kontakte zwischen der Radweginitiative Ludwigsburg und dem Verein Vélocité Pays de Montbéliard und ihre gemeinsame Aktion anlässlich des 75jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Marianne Landig , Markus Schneid
Zeit
Aufgenommen im September 2025, 00:00 - 07:25, veröffentlicht 2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Marianne Landig und Markus Schneid über die Kontakte zwischen der Radweginitiative Ludwigsburg und dem Verein Vélocité Montbéliard und ihre gemeinsame Aktion anlässlich des 75jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Ludwigsburg-Montbéliard
"Wenn Menschen aus Ludwigsburg zu uns kommen, dann kommen Freunde."
Informationen über die verwendeten Medien
Pfarrerin Kerstin Hackius und Dekan Michael Werner von der evangelischen Stadtkirche Ludwigsburg
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Rechteinformation
Deutsch-Französisches Institut
Beschreibung
Pfarrerin Kerstin Hackius von der evangelischen Stadtkirchengemeinde Ludwigsburg und Michael Werner, evangelischer Dekan in Ludwigsburg, über die Verbindungen ihrer Gemeinde zur evangelisch-lutherischen Partnergemeinde in Montbéliard im Rahmen der Partnerschaft beider Städte.
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitzeugeninterview
Thema
Städtepartnerschaft ; Völkerverständigung
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Deutsch-Französisches Institut , Kerstin Hackius , Michael Werner
Zeit
Aufgenommen im Oktober 2025, 00:00 - 09:37, veröffentlicht 2025
Ort
Ludwigsburg
Weitere Informationen
Pfarrerin Kerstin Hackius von der evangelischen Stadtkirchengemeinde Ludwigsburg und Michael Werner, evangelischer Dekan in Ludwigsburg, über die Verbindungen ihrer Gemeinde zur evangelisch-lutherischen Partnergemeinde in Montbéliard im Rahmen der Partnerschaft beider Städte.
Über die Entstehung der Ausstellung
Die Grundlage der Ausstellung „75 Jahre Montbéliard und Ludwigsburg“ bilden verschiedene Projekte, die in den Jahren 2011 – 2025 durchgeführt wurden:
Zwischen 2011 und 2013 haben das dfi und die Stadtarchive Ludwigsburg und Montbéliard gemeinsam Dokumente wie Zeitungsartikel, Reden und Broschüren zu den Anfängen und der Entwicklung der Städtepartnerschaft digitalisiert, inhaltlich erschlossen und sie in einem digitalen Lesesaal zur Städtepartnerschaft Ludwigsburg und Montbéliard online frei zugänglich gemacht.
In den Jahren 2013 und 2014 führten Schülerinnen und Schüler aus Ludwigsburg und Montbéliard Interviews mit drei Frauen und neun Männern, die sich über viele Jahre hinweg auf deutscher und französischer Seite für die Partnerschaft engagiert haben. Diese insgesamt zehn Gespräche von Jugendlichen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wurden von einem Studenten der Filmakademie Ludwigsburg gefilmt und zu etwas mehr als 70 kurzen Sequenzen geschnitten, in denen sich die Akteurinnen und Akteure über verschiedene Aspekte ihres Engagements und ihre Motivation dafür äußern.
Im Jahr 2015 entstand die virtuelle Ausstellung „Zeitzeugen Ludwigsburg -Montbéliard“. Als Exponate wurden dafür die Kurzvideos und Dokumente aus dem digitalen Lesesaal wie Protokolle, Zeitungsartikel oder Fotos verwendet.
Im Jahr 2025 führte ein Mitarbeiter des dfi fünf Interviews mit vier Frauen und sechs Männern, die sich im Jubiläumsjahr beruflich oder ehrenamtlich für die Partnerschaft engagiert haben. Diese Interviews wurden als 6 – 10minütige Kurzfilme veröffentlicht.
In der zweiten Jahreshälfte 2025 und im Frühjahr 2026 entwickelte das dfi ausgehend von den Elementen und Inhalten, die im Rahmen der verschiedenen Vorgängerprojekte entstanden sind, die vorliegende Ausstellung.
Ihr Ziel ist es, mittels der Aussagen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und der noch aktiven Akteurinnen und Akteure sowie schriftlicher und bildlicher Zeugnisse darzustellen, wie sich die Partnerschaft im Verlauf ihres 75jährigen Bestehens entwickelt hat.
Wir danken der Bürgerstiftung Ludwigsburg und der Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg, die die Projekte in den Jahren 2011 – 2015 unterstützt haben, und dem Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) für die finanzielle Unterstützung des Aufbaus dieser Ausstellung.
Der Ludwigsburger Kreiszeitung, der Stuttgarter Zeitung und dem L'Est Républicain danken wir für die Erlaubnis, dafür Artikel, die sie im Zeitraum 1950 – 2025 veröffentlicht haben, als Exponate zu nutzen.
Team
Aurelia Sorge
Martin Villinger
Impressum
Deutsch-Französisches Institut
Asperger Strasse 34
D - 71634 Ludwigsburg
Isabell Hoffmann
+49 (0) 7141 93 03 0
+49 (0) 7141 93 03 50
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FIZ Karlsruhe - Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur GmbH
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
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Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
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