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Zwischen Licht und Schatten

Der Fotograf Walter Hege und sein Blick auf die Antike

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin


Fotopappen des Winckelmann-Instituts

Hannah Vogler, Fotopappen, 20. Jahrhundert, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Fotopappen mit Fotografien von Walter Hege am WInckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin
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Fotopappen mit Bildern von Walter Hege in der Fotothek des WInckelmann-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin


Über diese Ausstellung

ZWISCHEN LICHT UND SCHATTEN – liegen zahlreiche Nuancen. Das Ausbalancieren von Licht in der Schwarz-Weiß-Fotografie hat der Deutsche Fotograf Walter Hege meisterlich beherrscht. Dies kommt vor allem in seinen Fotografien von antiken Architekturen und Skulpturen der 1920er und 1930er Jahre zum Ausdruck. Diese Ausstellung widmet sich gezielt seinen Aufnahmen archäologischer Stätten und versucht, diese in den schwierigen Kontext ihrer Entstehungszeit einzuordnen. Mit seinem Titel nimmt das Projekt bewusst Bezug auf eine vergangene Ausstellung – ‘Licht und Schatten‘ - aus dem Jahr 2019 im Heimatort Walter Heges, in Naumburg. Anliegen unserer Ausstellung ist es jedoch, statt der Extreme die Zwischentöne wahrzunehmen.

Gleichzeitig stellt die Ausstellung ein Konvolut an Aufnahmen von Walter Hege aus Athen und Olympia vor, das sich heute in der Fotothek des Winckelmann-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin befindet. Heges Fotografien sind teilweise in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsinstitut der damaligen Zeit entstanden und dienten auf Pappen aufgeklebt viele Jahrzehnte als Lehrmaterialien innerhalb des Studiums der Klassischen Archäologie.

Die Entstehung dieser Ausstellung ist jedoch Bestandteil des heutigen Archäologie-Studiums gewesen. Studierende, Mitarbeitende und Lehrende des Lehrbereichs ‘Klassische Archäologie‘ des Winckelmann-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin haben über mehrere Semester recherchiert und geforscht, um die hier präsentierten Inhalte zusammenzustellen.



Rückseite einer Fotopappe mit einem Foto von Walter Hege

Archäologisches Seminar der Berliner Universität, Fotopappe, 1936-1941, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Rückseite einer Fotopappe mit der Kennzeichnung des Fotos von Walter Hege und dem Stempel des Archäologischen Seminars der Berliner Universität
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Rückseite einer Fotopappe mit einem Foto von Walter Hege aus der Fotothek des Winckelmann-Instituts


Eine universitäre Ausstellung zu einem schwierigen Thema

Die am Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin vorhandenen Fotografien von Walter Hege wurden seit den 1930er und 1940er Jahren in nach antiken Orten sortierten Kästen aufbewahrt. Viele der damals angelegten Fotopappen tragen eine eindeutige Kennzeichnung mit seinem Namen. Darüber hinaus zeigen alle Pappen auf der Rückseite einen Besitzstempel, der aufgrund der abgebildeten Hakenkreuze zeitlich zu datieren ist. Die früheren Fotopappen mit Aufnahmen aus Athen müssen in der Zeit zwischen 1933 und 1941 angelegt worden sein, da der Stempel noch den Namen ‘Archäologisches Seminar‘ trägt, der erst 1941 in ‘Winckelmann-Institut‘ umgewandelt wurde. Außerdem ist bei den früheren Stempeln noch der Preußische Adler zu sehen, bei den späteren der Reichsadler mit Hakenkreuz. Nach 1945 wurden beide Stempel als ungültig überstempelt.

Dies bedeutet, dass die Fotografien in der Zeit des Nationalsozialismus an die heutige Humboldt-Universität gelangten. Damit war schnell klar, dass die Aufnahmen von Walter Hege und sein Lebensweg im politischen Kontext dieser Zeit betrachtet werden müssen, aber auch im Kontext der Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und des Winckelmann-Instituts.

Über die Fotografien von Walter Hege ist bereits verschiedentlich gearbeitet worden. Eine Untersuchung mit explizit archäologischem Anspruch, sowohl objektorientiert als auch wissenschaftsgeschichtlich, stand bislang noch aus.



Detail Rückseite einer Fotopappe mit einem Foto von Walter Hege

Archäologisches Seminar der Berliner Universität, Fotopappe, 1936-1941, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Detail der Rückseite einer Fotopappe mit der Kennzeichnung des Fotos von Walter Hege und dem Stempel des Archäologischen Seminars der Berliner Universität
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Detail der Rückseite der Fotopappe


Überstempelte Stempel auf der Rückseite von Fotopappen

Archäologisches Seminar der Berliner Universität, Fotopappe, 1935-1945, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Überstempelte Stempel auf Fotopappen mit Bildern von Walter Hege des Archäologischen Seminars und des späteren Winckelmann-Instituts der Berliner Universität
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Nach 1945 überstempelte Stempel auf Fotopappen mit Bildern von Walter Hege

01

Walter Hege - Ein Leben zwischen Licht und Schatten



Walter Hege überprüft einen Fotoausschnitt

Fred Koch, Fotografie, 1930

Aus der Sammlung von

akg-images

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akg-images

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Kurzbeschreibung
Walter Hege leitet einen Fotokurs: Bei der Kontrolle des Ausschnitts.
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Walter Hege überprüft den Bildausschnitt beim Leiten eines Fotokurses


Walter Hege

Walter Hege, 1893 in Naumburg an der Saale geboren, begann seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Dekorationsmaler. Nach dem Ersten Weltkrieg, in dem er sich als Soldat eine schwere Verletzung zuzog, schloss er jedoch bis 1920 eine Lehre zum Fotografen an. In den Folgejahren war er Schüler an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst in Weimar. Mit seiner ersten Ausstellung zum Naumburger Dom in seiner Heimatstadt bereits im Jahr 1923 kam seine Karriere ins Rollen, und er erhielt umfangreiche Folgeaufträge. Eine seiner Auftragsarbeiten waren Bilder von antiken Skulpturen in Athen; bei diesem Aufenthalt 1928/29 entstanden auch seine zahlreichen Architekturfotos, die er später mit Gerhart Rodenwaldt publizierte.

Als er 1930 als Fachlehrer an die Staatliche Hochschule für Baukunst, bildende Künste und Handwerk in Weimar wechselte, wurde Paul Schultze-Naumburg, ein Künstler, Architekt und späterer NSDAP-Abgeordneter, sein Vorgesetzter. Nach eigenen Angaben sah sich Hege bereits im November 1930 genötigt, einen Antrag auf Mitgliedschaft in der NSDAP zu stellen, um weiter unterrichten zu können. Wie sich diese Bindung in den Folgejahren genau gestaltete, ist schwer zu rekonstruieren. Sicher ist jedoch, dass Walter Hege - nach dem erneuten Projekt mit Gerhart Rodenwaldt für ein Olympia-Buch anlässlich der Olympiade in Berlin 1936 - offenbar von der Propaganda-Maschinerie der Nationalsozialisten profitierte. Während der Olympischen Spiele arbeitete er als Kameramann für das Filmprojekt von Leni Riefenstahl, und es folgten mehrere weitere Auftragsarbeiten von hochrangigen NS-Institutionen.

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hatte Walter Hege zahlreiche Filme, vor allem Naturfilme, angefertigt. Diese Seite seines Schaffens setzte er nach dem Krieg fort. Während eines Vortrags in Weimar im Jahr 1955 erlitt er einen Herzstillstand und verstarb.

02

Naumburg



Dom Sankt Peter und Paul, Naumburg (Saale)

Fotografie, 1920/1940?

Aus der Sammlung von

Foto Marburg - Bildindex der Kunst und Architektur

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Foto Marburg - Bildindex der Kunst und Architektur

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Kurzbeschreibung
Ansicht des Doms Sankt Peter und Paul, Naumburg (Saale)
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Naumburg - Der Anfang

Mit den Fotografien vom Naumburger Dom St. Peter und Paul begann Walter Heges Karriere als Fotograf. Bereits hier zeigten sich die Charakteristika seiner Fotografie, die er später auch bei den antiken Monumenten anwenden sollte.

So zeichnen sich seine Aufnahmen von Architektur durch gerade Linien und lange Fluchten aus. Um diesen Effekt zu erzielen, ohne dass sich die Linien zum Fluchtpunkt verzerren, wählte er häufig eine recht große Distanz zum Gebäude und einen tiefen Standpunkt. Ein weiteres Merkmal seiner Aufnahmen sind weite Ausblicke oder Durchblicke in die Ferne. In dieser Komposition erhielten historische Gebäude eine beeindruckende Monumentalität.

Der Wirkung von Licht und Schatten war sich Walter Hege sehr bewusst. Er investierte viel Zeit im Vorfeld, um die richtigen Lichtverhältnisse für seine Bilder zu schaffen oder sie abzuwarten. Dabei waren es aber nicht nur die Kontraste, die ihn reizten, sondern er legte auch großen Wert auf die Zwischentöne. Erst die feinen Modellierungen geben seinen Aufnahmen ihren Charakter.



Kapitellzone im Naumburger Dom

Fotografie, 1920/1940?

Aus der Sammlung von

Foto Marburg - Bildindex der Kunst und Architektur

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Foto Marburg - Bildindex der Kunst und Architektur

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Kurzbeschreibung
Kapitellzone im Innenraum von Sankt Peter und Paul in Naumburg a.d. Saale
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Kapitellzone mit Kreuzgewölben im Naumburger Dom


Walter Hege war aber auch ein Meister der Einzelformen. Sowohl architektonische Details als auch Teile von Skulpturen konnte er so inszenieren, dass die Motive isoliert vom Rest waren, aber auf diese Weise eine ganz eigene Kraft entfalteten. Er suchte mit seiner Kamera Architekturglieder, die sich wiederholten oder in einer Blickachse staffelten; durch die Repetition und optische Reduzierung wirkten diese Motive besonders eindringlich.



Skulptur der Uta von Naumburg im Naumburger Dom

Walter Hege, Fotografie, 1920/1940?

Aus der Sammlung von

Foto Marburg - Bildindex der Kunst und Architektur

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Foto Marburg - Bildindex der Kunst und Architektur

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Kurzbeschreibung
Skulptur der Uta von Naumburg im Naumburger Dom
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Skulptur der Uta von Naumburg im Naumburger Dom


Skulpturen, die er durch seinen Fotoausschnitt vom Rest ihres Kontextes löste, erhielten auf diese Weise eine stille Dramatik.

03

Walter Hege und sein Blick auf die Antike



Walter Hege bei Probeaufnahmen

unklar, Fotografie, 1934?

Aus der Sammlung von

Foto Marburg - Bildindex der Kunst und Architektur

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Foto Marburg - Bildindex der Kunst und Architektur

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Kurzbeschreibung
Walter Hege bei Probeaufnahmen im Freien an einem Gipsabguss des Parthenonfrieses
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Walter Hege bei Probeaufnahmen eines Gipsabgusses von einer Platte des Parthenonfrieses


Auf den Spuren der klassischen Antike

Obwohl Walter Hege mit seinen Aufnahmen Deutscher Dome des Mittelalters bekannt wurde, waren antike Monumente durchaus Bestandteil seiner Ausbildung. Im Jahr 1924 unternahm er als Meisterschüler an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst in Weimar zusammen mit seinem Lehrer Hugo Buck, Professor für Landschaftsmalerei, eine Reise nach Italien und Sizilien, >>auf den Spuren der klassischen Antike<<, wie es hieß.

Bei den folgenden Fotoaufträgen - zunächst Athen und später Olympia - konnte Walter Hege seinen bei den mittelalterlichen Kirchenbauten erprobten Stil leicht auf die antiken Monumente übertragen. Die Architekturen, Skulpturen und Reliefs inszenierte er auf ganz ähnliche Weise. Allerdings stellten ihn die Voraussetzung in Griechenland vor neue Herausforderungen: Im Gegensatz zu den dunklen Innenräumen der Dome musste er aufgrund des hellen Sonnenlichts mit blendenden Flächen und starken Schatten rechnen. Eine gute Planung war deshalb besonders wichtig. So nahm er nicht nur jeweils eine umfangreiche Ausrüstung mit nach Griechenland, sondern experimentierte bereits vor der Abreise an Gipsabgüssen der betreffenden Monumente unter möglichst realen Bedingungen, wie hier an einer Gipsplatte des Athener Parthenonfrieses, den er nach draußen in die helle Sonne stellte, um die Lichtverhältnisse zu testen.



Die Bücher 'Die Akropolis' und 'Olympia'

Antonia Weiße, Jennifer Schechter, Digitalfoto, 2023, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Die Bücher 'Die Akropolis' und 'Olympia' von Walter Hege und Gerhart Rodenwaldt, aufgeklappt
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Die beiden Bücher 'Die Akropolis' und 'Olympia', die in Zusammenarbeit von Walter Hege und Gerhart Rodenwaldt entstanden sind


Walter Hege und das Archäologische Seminar

Im Zusammenhang mit seinem Auftrag in Athen lernte Walter Hege den Archäologen Gerhart Rodenwaldt kennen. Aus dieser Begegnung entstand zunächst das gemeinsame Buch ‘Die Akropolis‘, zu dem Hege die Fotos erstellte und Rodenwaldt die Texte schrieb. Nachdem Gerhart Rodenwaldt Ordinarius am Archäologischen Seminar der Berliner Universität geworden war und er den Auftrag für ein Buch zum antiken Olympia für die Olympiade 1936 in Berlin erhalten hatte, band er den Fotografen ebenso in dieses Projekt mit ein. Walter Hege nutzte nicht nur die Gipsabgüsse der Sammlung des Archäologischen Seminars in Berlin für Probeaufnahmen, sondern seine Fotografien erweiterten anschließend auch zahlreich als Lehr- und Anschauungsmaterial die Sammlung der Fotothek, in der sie bis heute bewahrt werden.

Später schloss sich aus dem reichen Fundus von Heges Fotografien noch die Publikation ‘Griechische Tempel‘ als Gemeinschaftsarbeit an. Alle Bücher sind im Deutschen Kunstverlag erschienen und hatten einen Anspruch, den man heute als ‘populärwissenschaftlich‘ bezeichnen würde. Sie sind in mehreren Auflagen erschienen - teilweise in verschiedenen Sprachen - und erzielten eine über die Fachwelt hinausgehende Wirkung. Insofern war die >>Verbindung von Archäologe und Künstler<< – wie es im Vorwort der Olympia-Publikation heißt – sehr erfolgreich.



Porträt von Gerhart Rodenwaldt

Fotografie

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Fotografie von Gerhart Rodenwaldt (1886-1945)
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Porträt von Gerhart Rodenwaldt


Gerhart Rodenwaldt

Gerhart Rodenwaldt, der im Jahr 1886 in Berlin geboren wurde, war einer der bekanntesten deutschen Klassischen Archäologen in den 1920er und 1930er Jahren. Nach einer ersten Professur in Gießen wechselte er von dort nach Berlin als Präsident des Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches, eine Aufgabe, der er sich mit großem Engagement widmete. Er folgte jedoch 1932 einem Ruf an die damalige Berliner Universität und wurde dort Ordinarius für das Archäologische Seminar.

Seine Dienstzeit an der Berliner Universität ist eng mit den bewegten politischen Ereignissen der NS-Zeit in Berlin und Deutschland verknüpft. Allerdings lässt sich seine Haltung zum nationalsozialistischen Regime nicht klar fassen. Einerseits oblag es ihm, die zahlreichen strikten neuen Regeln der Regierung an der Universität umzusetzen, zu denen auch der Ausschluss jüdischer Studierender und Forschender aus dem akademischen Leben gehörte; andererseits wissen wir, dass er jüdische Kolleginnen und Kollegen weiterhin fachlich unterstützte. Die Olympischen Spiele von 1936 und die damit verbundene Begeisterung für die Antike wusste er für sich und sein Universitätsinstitut durchaus zu nutzen, was nicht zuletzt durch die Publikation mit Walter Hege deutlich wird. Unermüdlich hielt er auch während des Krieges, in dem sein einziger Sohn gefallen war, unter schwierigen Umständen das Museum der Abgüsse und den Lehrbetrieb aufrecht. Bombentreffer in den letzten Kriegsmonaten beschädigten nicht nur das Gebäude, sondern auch zahlreiche Abgüsse. Kurz vor dem Einmarsch der sowjetischen Armee im Frühjahr 1945 nahm er sich zusammen mit seiner Ehefrau das Leben.

04

Athen



Akropolis von Athen

Walter Hege, Fotografie, 1928/1929, Athen

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Blick von Westen auf den Akropolishügel von Athen
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Ansicht der Akropolis von Athen


Athen - Der Auftrag

Im Jahr 1927 erhielt Walter Hege einen umfangreichen Auftrag aus den USA, im Nationalmuseum von Athen Skulpturen der klassischen griechischen Zeit für einen Bildband zu fotografieren. Organisatorische Probleme verzögerten jedoch das Projekt, so dass er erst im Frühjahr 1928 nach Athen reisen konnte. Er verbrachte eineinhalb Jahre in der griechischen Hauptstadt, von denen er mehrere Monate allein den Vorbereitungen für seine Aufnahmen widmete.

Neben den Fotografien der Skulpturen fertigte er auch zahlreiche Aufnahmen von antiken Architekturen Athens an. Einen Schwerpunkt stellten dabei die Bauten auf der Akropolis dar. Hier konnte er seinen charakteristischen Stil umsetzen: Klare Linien, lange Fluchten, Staffelungen von Architekturelementen und weite Ausblicke sowie sein Spiel mit Licht und Schatten prägen diese Fotografien.

Die geforderten Aufnahmen erreichten erst 1930 seinen amerikanischen Auftraggeber. Dies war jedoch zu spät für das ursprüngliche Buchprojekt, das damit gescheitert war. Der Deutsche Kunstverlag hatte ihm jedoch bereits angeboten, einen Band zur Akropolis in Zusammenarbeit mit Gerhart Rodenwaldt, der damals noch Präsident des Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches war, anzufertigen, der noch im selben Jahr erschien und in mehreren Auflagen gedruckt wurde.



Walter Heges Arbeitsbedingungen in Athen

Fotograf unklar, Sprecher: Niklas Jungmann , Fotografie
Negativnummer D-DAI-ATH-Hege 2441, 1928/29

Aus der Sammlung von

Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Athen
Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Deutsches Archäologisches Institut

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Kurzbeschreibung
Walter Hege oder ein Mitarbeiter steht auf einer Plattform zum Fotografieren des Parthenonfrieses auf der Athener Akropolis, Audio zu seinen Berichten
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Walter Hege oder ein Mitarbeiter steht auf einer Plattform zwischen den zwei Säulenstellungen, um den Fries zu fotografieren, Audio seines Berichtes


Ein fotografisches Abenteuer

Walter Hege arbeitete mit größtmöglichem Aufwand, um seine fotografischen Vorstellungen umzusetzen. So ließ er auf eigene Kosten eine Konstruktion am Parthenon anbringen, um die noch am Bau verbliebenen Reliefs des Frieses aus der Nähe studieren und fotografieren zu können. Auf diesem Bild sehen wir ihn oder einen Gehilfen mit der großen Kamera auf dieser zurecht gezimmerten Plattform. Von hier aus konnte er nicht nur seine Aufnahmen anfertigen, sondern er musste auch feststellen, dass Witterungseinflüsse den Reliefs bereits stark zugesetzt hatten. Somit dokumentierte er damals einen Zustand, der sich in den Folgejahren nur noch verschlechtern sollte, und schuf dadurch ein wichtiges Zeugnis für die archäologische Forschung.

Nach seiner Rückkehr berichtete er in einer Kulturzeitschrift ausführlich und tief beeindruckt von seinen Arbeiten in Athen. Hier können Sie seinen Ausführungen zuhören!



Plan der Athener Akropolis

Else Ewerlien, Buch, vor 1930, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Plan der Athener Akropolis aus der Publikation 'Die Akropolis' von Gerhart Rodenwaldt und Walter Hege von 1930

Das antike Athen und die Akropolis

Der Hügel der Akropolis war das Hauptheiligtum des antiken Athen. Die verschiedenen Kultbauten, allen voran der Parthenon (5), aber auch das Erechtheion (7) thronten über der Stadt. Walter Hege war fasziniert von den gut erhaltenen und wieder aufgerichteten Architekturen des 5. Jhs. v. Chr., und so verwundert es nicht, dass er hier sehr viel Zeit verbrachte, um seine Fotografien vorzubereiten, die unter den von ihm beschriebenen, teilweise abenteuerlichen Bedingungen entstanden sind.



Parthenon auf der Athener Akropolis

Walter Hege, Fotografie, 1928/1929, Athen

Aus der Sammlung von

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Kurzbeschreibung
Der Parthenon auf der Athener Akropolis von Nordwesten
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Der Parthenon von Westen


Der Parthenon

Der Parthenon war bereits in der Zeit der Klassik der beherrschende Bau auf der Athener Akropolis. Walter Hege hat ihn auf diesem Bild aus der Perspektive aufgenommen, aus der ihn auch der antike Besucher nach dem Betreten der Akropolis wahrgenommen haben muss: Vollständig aus Marmor und in dorischer Ordnung gebaut wirkte er mit seinen jeweils acht Säulen auf der Vorder- und Rückseite sehr monumental, was durch die Langseiten mit insgesamt 17 Säulen noch verstärkt wurde. Um den Eingang auf der Ostseite zu erreichen, musste man die gesamte Länge des Tempels ablaufen. Walter Hege hat durch die leicht schräge Ansicht die gesamte Größe des Baus eingefangen; gleichzeitig bewirken die nebeneinander liegenden Säulen eine optische Staffelung, die weit in die Ferne reicht – ein charakteristisches Stilmittel seiner Architekturaufnahmen.

Der Tempel war der Stadtgöttin Athens, der Athena Parthenos, geweiht und wurde in der Zeit zwischen 447 und 432 v. Chr. errichtet. Er beherbergte nicht nur ein kostbares Kultbild der jungfräulichen Athena aus Gold und Elfenbein, das der antike Bildhauer Phidias geschaffen hatte, sondern auch einen bedeutenden Teil der Athener Staatskasse. Der ehemals reiche Skulpturenschmuck am Tempel war zu Walter Heges Zeit bereits größtenteils abgenommen und in Museen aufgestellt worden. Allerdings waren noch einige originale Platten des berühmten Parthenonfrieses am Bau verblieben, die Hege mit großem Aufwand fotografierte.


Fries des Parthenon auf der Athener Akropolis

Walter Hege, Fotografie, 1928/1929, Athen

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Fries des Parthenon auf der Athener Akropolis, fotografiert von der Plattform zwischen Cella und Säulen

In 14 Meter Höhe umlief ein Fries ursprünglich die Cella, den eigentlichen Kernbau des Parthenon. Dargestellt ist die Prozession aus Anlass des höchsten religiösen Festes der Athener, die alle vier Jahre stattfand: der Panathenäenzug für ihre Stadtgöttin. Auf nahezu 160 Metern Länge reihen sich Gruppen von Männern und Frauen aneinander. Auf dem Abschnitt, den Walter Hege fotografisch von seiner hölzernen Plattform in schwindelerregender Höhe aus dokumentiert hat, sehen wir die Reiterei Athens. Obwohl das Relief des Frieses nur sehr flach ist, ist es ihm gelungen, bei leichten Schleierwolken die Details der Pferde – ihr Muskelspiel und ihre Adern – aber auch die Gewänder der Reiter plastisch und ohne Schlagschatten heraustreten zu lassen. Seine Aufnahmen von Einzelfiguren erhalten in ihrer Isolierung vom Rest der Prozession eine besondere Ausdruckskraft.



Pferd auf dem Parthenon-Fries

Walter Hege, Fotografie, 1928/1929, Athen

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
aufbäumendes Pferd auf dem Parthenon-Fries
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Sich aufbäumendes Pferd im Panathenäenzug auf dem Parthenonfries


Reiter auf dem Parthenonfries

Walter Hege, Fotografie, 1928/1929, Athen

Aus der Sammlung von

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Kurzbeschreibung
Reiter auf dem Parthenonfries, Westseite
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Reiter und Pferd im Panathenäenzug auf dem Parthenonfries


Parthenonfreis, Westseite, südliches Ende

Walter Hege, Fotografie, 1928/1929, Athen

Aus der Sammlung von

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Kurzbeschreibung
Teil des Parthenonfrieses, Westseite, südliches Ende
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Detail des Parthenonfrieses mit der Darstellung der Athener Reiterei mit Blick durch die Säulen hinab in die Stadt


Korenhalle des Erechtheion auf der Athener Akropolis

Walter Hege, Fotografie, 1928/1929, Athen

Aus der Sammlung von

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Kurzbeschreibung
Korenhalle des Erechtheion auf der Athener Akropolis von Süden
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Die Halle mit den Karyatiden von Südwesten


Das Erechtheion

Die Statuen sechs junger Frauen, so genannte Karyatiden, tragen das Dach dieser kleinen Halle eines weiteren Kultbaus auf der Akropolis. Das Erechtheion beherbergte mehrere alte Kulte Athens und setzt sich aus unterschiedlichen Gebäudeteilen zusammen, die ein Konglomerat verspielter Architekturen bilden. Die Mädchenfiguren des am Ende des 5. Jhs. v. Chr. errichteten Baus waren bereits vielfach ein beliebtes Motiv für Reisende und Fotografierende gewesen. Walter Hege jedoch gelang es durch neue Perspektiven, ungewöhnliche Aufnahmen zu erstellen, die einerseits die Figuren in das Zentrum rückten, aber gleichzeitig den Ausblick auf die Umgebung eröffneten. Dabei scheute er keine Mühen und arbeitete mit aufwendigen Installationen, um das richtige Licht zu schaffen, wie er später selbst berichtete.



Seitenansicht einer Karyatide des Erechtheion

Walter Hege, Fotografie, 1928/1929, Athen

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Seitenansicht einer Karyatide des Erechtheion mit Blick Richtung Parthenon
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Eine der Karyatiden der Korenhalle mit einem Ausblick auf das östliche Ende des Parthenon und in die Ferne


>> Zum ersten Mal stand ich ganz nahe vor diesen steinernen Frauen. Aber immer stehen sie, mit den Gesichtern nach Süden gewendet, und wie leuchtet der helle Marmor in der attischen Sonne! Und diese Beleuchtung wurde, an windstillen Tagen, auf die Platte gebracht. Nur hatten die Köpfe eine dunkle Schattenkrause unter dem Gesicht, dadurch wurde der Hals zerschnitten. Dies war doch ein Misserfolg. Nun wurden die Aufnahmen vor Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gemacht. Gut belichtet, kam hier ein schönes Resultat zustande. <<

Walter Hege in 'Wie ich die Akropolis fotografierte' (1930)



Rückseite einer Karyatide vom Erechtheion

Walter Hege, Fotografie, 1928/1929

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Rückseite einer Karyatide vom Erechtheion auf der Athener Akropolis
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Rückseite einer Karyatide des Erechtheions, in Richtung Parthenon fotografiert


>> Eine neue Schwierigkeit entstand: die Figuren waren von innen gegen die Landschaft zu photographieren! Ihre Hinterköpfe und Rücken wirkten dunkel gegen das helle Außen. Da mußte nun ein riesiges schwazes Tuch, auf einen Rahmen gespannt, die Landschaft um eine solche Figur abdecken. Belichtet wurde sie oft zwei bis drei Minuten bei kleinster Blende, dann wurde einige Sekunden das schwarze Tuch entfernt und das Objektiv geschlossen; die Landschaft hatte Helligkeit genug, um richtig einzuwirken in der kurzen Zeit, und ein brauchbares Bild entstand. <<

Walter Hege in 'Wie ich die Akropolis fotografierte' (1930)



Buch 'Die Akropolis' von Walter Hege und Gerhart Rodenwaldt

Antonia Weiße, Jennifer Schechter, Digitalfoto, 2023, Berlin

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Kurzbeschreibung
Buch 'Die Akropolis' von Walter Hege und Gerhart Rodenwaldt, aufgeklappt
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Die Publikation zur Akropolis

Für den im Jahr 1930 erschienenen Band zur Akropolis mit den Fotografien von Walter Hege schrieb Gerhart Rodenwaldt den Text, der sich durch einen emotionalen Stil auszeichnet. Darin beschwört er die Kunst und Architektur der griechischen Klassik in Verbindung mit der Natur. In diesem Sinn passen die eindrücklichen Aufnahmen von Walter Hege zum Text.

>> Unter den Felsgebilden, die die attische Ebene begleiten und durchsetzen, gibt es höhere und phantastischere als die Akropolis. Aber nicht der malerische Reiz hat ihre Bedeutung bestimmt, sondern ihre Gestalt, die sie große Aufgaben erfüllen ließ. Der flache Rücken des gewaltigen Kalkfelsens war dazu geschaffen, eine Feste und ein Heiligtum zu tragen. Wie in klassischen Zeiten erhebt er heute aus dem verworrenen Lärm der Stadt in die klare Luft den heiligen Bezirk mit seinen ehrwürdigen Tempeln, ein gigantischer Unterbau für die feinsten von Menschenhand gefügten Bauwerke. <<

Gerhart Rodenwaldt in 'Die Akropolis‘ (1930)

05

Olympia



Testreihe am Abguss des Apoll

Walter Hege, Fotografie, 1930-1936, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Testreihe von Walter Hege für verschiedene Fotoabstände an einem Abguss des Apoll aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia
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Versuchsreihe am Abguss des Apollonkopfes aus verschiedenen Distanzen


Der Auftrag und die Vorbereitungen

An die erfolgreiche Zusammenarbeit von Walter Hege und Gerhart Rodenwaldt schloss sich ein weiteres Buchprojekt an. Im Jahr 1933 erteilte das Komitee zur Organisation der XI. Olympischen Sommerspiele in Berlin den beiden den Auftrag, einen Band über das antike Olympia zu erstellen. Dieser sollte 1936 im Kontext der Olympiade erscheinen und in Umlauf gebracht werden.

Somit musste Walter Hege erneut eine Reise nach Griechenland planen. Zur Vorbereitung fotografierte er den Gipsabguss des Kopfes des Apollon aus Olympia am Archäologischen Seminar der Berliner Universität. Durch verschiedene Entfernungen zwischen Kamera und Objekt wollte er den idealen Abstand zu den Skulpturen testen, damit diese ohne Verzerrung auf den Fotos erschienen. Die 5-Meter-Distanz erwies sich als die richtige.

Walter Hege machte über 1.000 Fotografien in Olympia, teilweise unter schwierigen Bedingungen. Nur eine kleine Auswahl schaffte es in den Olympia-Band, zu dem Gerhart Rodenwaldt erneut den Text schrieb und der pünktlich zur Olympiade 1936 erschien.



Olympiastadion Berlin im Sommer 1936

Willy Pragher, Fotografie, 10. August 1936

Aus der Sammlung von

Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Freiburg

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Landesarchiv Baden-Württemberg

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Kurzbeschreibung
Olympiastadion Berlin; Durchblick auf die Kampfbahn; mit Blick auf olympisches Feuer am Marathontor, Besucher

Der Kontext - Die Olympischen Spiele 1936 in Berlin

Im Sommer 1936 fanden in Berlin die XI. Olympischen Sommerspiele der nachantiken Zeit statt. Die Entscheidung zur Olympiade in der deutschen Hauptstadt war bereits vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 gefallen. Das NS-Regime musste sich damit arrangieren, für die Zeit der Spiele die volle internationale Aufmerksamkeit zu erhalten und den bereits spürbar harten Kurs der Regierung scheinbar zu drosseln. Dennoch nutzten die Nationalsozialisten das Spektakel zur Selbstdarstellung und verknüpften die Spiele klar mit ihrer Propaganda. Diese neue Stimmung beeinflusste auch die Archäologie dieser Zeit.



Olympiasaal im Archäologischen Seminar der Berliner Universität

Fotografie, zwischen 1936 und 1944, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Olympiasaal im Archäologischen Seminar der Berliner Universität mit den Abgüssen der Figuren aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia
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Der Olympia-Saal im Abguss-Museum des Archäologischen Seminars der Berliner Universität mit dem Westgiebel des Zeustempels und einigen Metopenreliefs


Das Archäologische Seminar und die Olympiade 1936

Gerhart Rodenwaldt, der seit 1932 Ordinarius am Archäologischen Seminar der Berliner Universität war, sah in der Olympiade die Chance, seinen Lehrstuhl zu stärken und von dem Interesse an Olympia zu profitieren. Nicht nur das Buch, das er zusammen mit Walter Hege erstellte, sollte dazu beitragen, sondern auch eine Ausstellung, die er im universitätseigenen Abguss-Museum erstellen ließ. Die Finanzierung dazu kam vom Organisationskomitee der Olympiade.

In den Räumen des universitären Museums konnten Besucher im August 1936 die Bildwerke aus Olympia in Form von Gipsabgüssen bewundern. Aus diesem Anlass ließ Gerhart Rodenwaldt auch die Wände des Olympia-Saals hell streichen, die zuvor dunkelrot gewesen waren – und nun so erschienen, wie Walter Hege es für das Museum in Olympia umgesetzt hatte. In den zwei Wochen der Olympischen Spiele besuchten 14.000 Menschen die Ausstellung.

Die Pressestelle des Ministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung äußerte sich anschließend wie folgt über die Ausstellung:

>> G. Rodenwaldt hat es verstanden, mit dem vorhandenen Material der Gipsabgußsammlung eine Schau zusammenzustellen, die in seltener Vollständigkeit ein vorzügliches Bild von der griechischen Kunst in Olympia bietet. In den neu hergerichteten Räumen der Sammlung kommen die verschiedenen Gegenstände ausgezeichnet zur Wirkung und können bequem betrachtet werden. <<



Plan von Olympia

Gerhart Rodenwaldt, Buch, 1936, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Karte von Olympia aus der Publikation 'Olympia' von Walter Hege und Gerhart Rodenwaldt aus dem Jahr 1936 aus Anlass der Olympiade

Das antike Olympia lag im Nordwesten der Peloponnes und war ein panhellenisches Heiligtum, also ein Kultort für alle Griechen. Es war dem Göttervater Zeus geweiht, allerdings fanden sich auch weitere Kulte innerhalb des Heiligen Hains, wie beispielsweise für Hera. Die Kultstätten mit ihren Tempeln und Altären lagen innerhalb eines Mauerrings; außerhalb gruppierten sich verschiedene Verwaltungs- und Versorgungsgebäude sowie die Sportstätten, zu denen auch ein großes Stadion gehörte. Alle vier Jahre fanden hier die olympischen Wettkämpfe zu Ehren des Zeus statt, die Olympischen Spiele.

Die Ausgrabungen der antiken Stätte hatten maßgeblich deutsche Archäologen durchgeführt. Allerdings waren die Arbeiten bereits 1881 eingestellt worden. Aus Anlass der Olympischen Spiele in Berlin im Jahr 1936 verfügte Adolf Hitler, dass die Ausgrabungen wiederaufgenommen werden sollten; Olympia wurde zur ‘Führergrabung‘.



Landschaft von Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Landschaft von Olympia, Kronos-Hügel
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Blick von Westen in Richtung des Areals des Heiligtums mit dem Kronoshügel


Licht und Schatten im Heiligen Hain

Im Gegensatz zur Athener Akropolis lagen die Ruinen des Heiligtums von Olympia in einer mit Bäumen bewachsenen Landschaft. Bei seinen Aufnahmen sah sich Walter Hege mit einem doppelten Problem konfrontiert: Einerseits warfen die Bäume starke Schatten und bildeten so einen extremen Kontrast zu den sonnenbeschienenen Flächen. Andererseits waren die antiken Bauwerke wesentlich schlechter erhalten oder unrestauriert, so dass die Motivwahl im Gelände für ihn bei Weitem nicht so variationsreich war wie in Athen.

Seine ersten Aufnahmen waren entsprechend enttäuschend für ihn. Er verwendete nun einen Grünfilter, um die starken Kontraste abzumildern. Aus den Ruinen des ehemals so monumentalen Heiligtums suchte er sich gezielt Motive, bei denen er seinen charakteristischen Stil umsetzte, auch wenn er diesen hier nicht voll entfalten konnte. Außerdem muss er einige Wanderungen unternommen haben, um die Weite der Landschaft zu fotografieren, bei denen ihm eindrucksvolle Aufnahmen gelangen.



Heratempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Erhaltene Strukturen vom Heratempel in Olympia
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Der Heratempel

Der Tempel der Göttin Hera im Norden des Heiligtums ist der älteste bekannte Tempelbau in Olympia aus der Zeit um 600 v. Chr. Der ursprüngliche Säulenkranz der archaischen Zeit aus Holz war bereits in der Antike nach und nach durch Steinsäulen ersetzt worden. Die Anordnung dieser Säulen war für Walter Hege eines der wenigen Motive, das er im Gelände des Heiligtums aus verschiedenen Perspektiven umsetzte. Mal nutzte er die Säulenreihe für seine typischen langen Fluchten oder Staffelungen, mal isolierte er eine der wenigen wieder aufgerichteten Säulen zum Einzelmotiv.



Säule vom Heratempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Dorische Säule aus dem Säulenkranz des Heratempels in Olympia
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Eine der Säulen vom Heratempel


Säulen des Heratempels in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Säulen des Heratempels in Olympia
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Erhaltene Säulen des Heratempels in Staffelung fotografiert


Verstürzte Säulentrommeln vom Zeustempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Verstürzte Säulentrommeln vom Zeustempel in Olympia
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Verstürzte Säulentrommeln des Zeustempels


Der Zeustempel

Der einst so viel gerühmte Tempel des Zeus war durch mehrere Erdbeben komplett zerstört und bot für Walter Hege noch weniger Auswahl an Motiven als der Heratempel. Im Ausgrabungsgelände erinnerten lediglich verstürzte Bauteile an die ehemals prächtige Architektur des in dorischer Ordnung erbauten Tempels aus der Mitte des 5. Jhs. v. Chr.; immerhin hatte er eine vom griechischen Künstler Phidias geschaffene monumentale Kultstatue des Zeus aus Gold und Elfenbein beherbergt, die in der Antike zu den sieben Weltwundern gehörte.

Walter Hege versuchte somit, die Ruine selbst in Szene zu setzen. Dies gelang ihm, indem er beispielsweise die nebeneinander liegenden Trommeln der umgestürzten Säulen im Sinne seiner charakteristischen Staffelungen nutzte; oder aber er fotografierte ein einzelnes, am Boden liegendes Kapitell, das zugleich die Zerstörung, aber auch die einstige Monumentalität des Tempels und die heutige Idylle der Ruine symbolisierte.



Kapitell des Zeustempels in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Dorisches Kapitell vom Zeustempel in Olympia
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Kapitell des Zeustempels in Olympia


Sitzendes Mädchen in der Ruine des Zeustempels in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Sitzendes Mädchen in der Ruine des Zeustempels in Olympia
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Ein Mädchen sitzt auf den verstürzten Bauteilen des Zeustempels in Olympia


Fotoreihe zur Belichtung des Apollon aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia, Audio Hege

Walter Hege, Fotografie, 1935

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Fotoreihe zur Belichtung des Apollon aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia, Audio zum Bericht der Arbeiten in Olympia von Walter Hege
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Der Kopf des Apollon mit verschiedenem Lichteinfall der Sonne und mit der Ausleuchtung durch Walter Hege, Audio seines Berichts zu den Arbeiten


Das Museum von Olympia als Herausforderung

Ganz anders als die Ruine im Gelände zeugten die erhaltenen Skulpturen noch immer von der einstigen Pracht des Zeustempels. Um sie vor der Witterung zu schützen und sie den Besuchern angemessen zu präsentieren, war von den deutschen Ausgräbern ein eigenes Museum in Olympia gebaut worden.

Walter Hege war begeistert von den Skulpturen im sogenannten Strengen Stil, die am Übergang von der Archaik zur Klassik entstanden waren. Allerdings zeigte sich schnell, dass die Bedingungen im Museum für professionelle Fotoaufnahmen sehr ungünstig waren. Die Figuren hatten eine dicke Staubschicht angesetzt und wirkten stumpf, der Raum war dunkel, und nur vereinzelte Sonnenflecken fielen durch die Fenster auf die Skulpturen; für das nötige Licht aus Lampen fehlte der Strom. Walter Hege scheute keinen Aufwand, um sich dieser Aufgabe mit viel Ideenreichtum zu stellen. Hier können Sie seine späteren Berichte hören!



Walter Hege reinigt Skulpturen des Westgiebels des Zeustempels in Olympia

unklar, Fotografie, 1935, Olympia

Aus der Sammlung von

akg-images

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akg-images

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Kurzbeschreibung
Walter Hege reinigt einen Kentauren aus dem Westgiebel des Zeustempels von Olympia für seine Fotoarbeiten
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Walter Hege reinigt die Skulpturen des Westgiebels des Zeustempels


Saal im alten Olympia-Museum (Syngreion)

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Athen

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Deutsches Archäologisches Institut

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Kurzbeschreibung
Großer Saal mit den Figuren des Zeustempels und hell gestrichenen Wänden im alten Olympia-Museum (Syngreion) von Walter Hege
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Großer Saal des Museum von Olympia mit den Skulpturen vom Zeustempel vor den von Walter Hege hell gestrichenen Wänden


Apollon und ein Kentaur aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Apollon und ein Kentaur aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia
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Die zentralen Figuren des Westgiebels: Apollon und ein mit einer Lapithin ringender Kentaur


Die Skulpturen des Zeustempels

Trotz des ruinösen Zustands des Zeustempels fanden sich bei den Ausgrabungen noch zahlreiche seiner herausragenden Bauskulpturen. Dazu gehören der größte Teil der Figuren aus dem Ost- und dem Westgiebel sowie mehrere der einst um den Bau umlaufenden Metopenreliefs. Alle Skulpturen zeigen mythologische Themen: Im Westgiebel kämpfen die Lapithen gegen Kentauren, die im Rahmen einer Hochzeit übergriffig geworden waren; im Zentrum der Auseinandersetzungen steht gebieterisch Apoll, der das Geschehen lenkt. Der Ostgiebel thematisiert ein mythologisches Wagenrennen. Die erhaltenen Metopen hingegen bilden die zwölf Taten des Herakles ab.

Walter Hege inszenierte in seinen Fotografien ganz besonders die Figuren des Westgiebels, allen voran den Apollon. Dieser steht mit seiner kraftvollen und ruhigen Haltung in deutlichem Kontrast zu den dramatisch kämpfenden Gruppen zu seinen beiden Seiten. Es sind keine dokumentarischen Aufnahmen entstanden, wie man sie bisher aus archäologischer Perspektive kannte. So hat Walter Hege nie eine echte Gesamtaufnahme des Giebels angefertigt, sondern nur einzelne Gruppen oder fokussierte Ausschnitte fotografiert. Er konzentrierte sich vor allem auf den Apollon mit seinen ruhigen und idealen Gesichtszügen und auf dessen athletischen Oberkörper. Insgesamt überwiegen klare Linien und feine Nuancen zwischen Licht und Schatten. Der antike Strenge Stil kam dem damaligen Zeitgeschmack und der durchaus politischen Aussage der Olympia-Publikation entgegen, die sich auch deutlich in den Texten von Gerhart Rodenwaldt wiederfindet.



Foto des Saals im alten Olympia-Museum (Syngreion) von Walter Hege

Walter Hege, Fotografie, 1935

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Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Athen

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Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Athen

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Kurzbeschreibung
Foto des Saals mit hell gestrichenen Wänden und den Skulpturen des Zeustempels im alten Olympia-Museum (Syngreion) von Walter Hege
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Großer Saal im Museum von Olympia mit den Figuren des Westgiebels vor den von Hege hell gestrichenen Wänden


Kopf des Apollon vom Zeustempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Kopf des Apollon aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia
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Figur des Apollon aus dem Westgiebel


>> Aus ihm sprechen Geist, Ernst, Klarheit, Reinheit und Adel. Die Vollkommenheit seiner Züge ist nicht lieblich, sondern herb. Im Wandel des Lichts glaubte man um die Lippen einen Zug der Verachtung oder eine leise Schwermut höheren Wissens zu empfinden. <<

Gerhart Rodenwaldt in 'Olympia' (1936)



Figur des Apollon im Westgiebel des Zeustempels von Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Figur des Apollon im Westgiebel des Zeustempels von Olympia
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Die Figur des Apollon aus der Mitte des Westgiebels


Raub einer Lapithin vom Zeustempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Skulpturengruppe aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia, Lapithin, die von einem Kentauren geraubt wird.
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>> Genauso ist das Antlitz der Braut vom Westgiebel erhalten. Sie ist von einem wilden Kentauren angegriffen, der im Begriff ist, sie zu rauben. Doch nicht einen Augenblick verliert sie die Haltung. Im Schmerz noch beherrscht, etwas von jener Stille und Gelassenheit, wie man sie auf griechischen Grabstelen bewundert, herrscht hier vor. Aus diesen Gesichtern leuchtet der Geist Olympias, das ist die hohe Auffassung, die die Griechen vom Menschentum hatten. Sei schön und gut. <<

Gerhart Rodenwaldt in 'Olympia' (1936)



Beißergruppe vom Zeustempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Beißergruppe aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia
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Die sogenannte Beißergruppe aus dem Westgiebel, ein Lapith kämpft mit einem Kentaur


Fliehende Lapithin vom Zeustempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935, Olympia

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Fliehende Lapithin aus dem Westgiebel des Zeustempels in Olympia
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Ein Lapithin im Westgiebel versucht zu fliehen


Detail der fliehenden Lapithin vom Zeustempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935, Olympia

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Detail der fliehenden Lapithin vom Zeustempel in Olympia
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Detail der fliehenden Lapithin, die von einem Kentauren am Fuß festgehalten wird


Atlasmetope vom Zeustempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Atlasmetope vom Zeustempel in Olympia, Athena, Atlas, Herakles, Gesamtansicht
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Herakles im Zentrum hat Atlas das Himmelsgewölbe abgenommen, Athena hinter ihm stützt die Last, Atlas reicht ihm die Äpfel der Hesperiden.


Detail der Atlas-Metope vom Zeustempel in Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Detail des Herakles auf der Atlas-Metope vom Zeustempel in Olympia
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Sogenannte Atlasmetope; Herklas stützt das Himmelsgewölbe für Atlas


Antike Startlinie im Stadion von Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Antike Startlinie im Stadion von Olympia
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Antike Startlinie im Stadion von Olympia


Das Stadion

Das Heiligtum von Olympia war natürlich auch Austragungsort der namensgebenden antiken Sportwettkämpfe. Dieser direkte Bezug sollte in der Olympia-Publikation von Walter Hege und Gerhart Rodenwaldt nicht fehlen. Zwar zeigten die Aufnahmen der Skulpturen durchaus die allgemeine politische Stimmung durch die Herausstellung des athletischen Körperideals, aber der sportliche Aspekt war dennoch schwer durch Fotografien in Olympia selbst zu fassen, zumal das Stadion erst in Teilen ausgegraben war und dieses auch architektonisch wenig hergab. Walter Hege löste das Problem durch die sehr sinnbildliche Aufnahme der antiken Startlinie im Stadion von Olympia, die hier diese Fotografie geradezu durchschneidet und die als Symbol für die Wettkämpfe steht.



Buch 'Olympia' von Walter Hege und Gerhart Rodenwaldt

Antonia Weiße, Jennifer Schechter, Digitalfoto, 2023, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Buch 'Olympia' von Walter Hege und Gerhart Rodenwaldt, aufgeklappt
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Ein Buch für die Olympiasieger

Der Band ‘Olympia‘ sollte im Namen des Organisationskomitees der XI. Olympiade den siegreichen Athletinnen und Athleten überreicht werden und war ein Teil der NS-Propaganda. Vor diesem im damaligen Deutschland politischen Hintergrund ist auch durchaus der Inhalt des Buches angelegt; sowohl die Fotografien von Walter Hege als auch der Text von Gerhart Rodenwaldt lassen dies spüren. Bereits die erste Abbildung zeigt mit der antiken Statue des athletischen Apollon das Körperideal der NS-Ideologie. Gerhart Rodenwaldt verweist in seinem Vorwort auf die Leistungen der deutschen Archäologen in Olympia. Sein Text ist im Vergleich zur Akropolis-Publikation nochmals deutlich im Pathos gesteigert. So schrieb er:

>> Die olympische Idee, die allen Völkern der Erde zu einem lebendigen Quell schöpferischer Kraft geworden ist, hat sich von dem mütterlichen Boden, den sie einst geschaffen hat, gelöst. Wenn die Nationen sich an den olympischen Spielen zu friedlichem Wettkampf vereinigen und die Augen der ganzen Welt auf sie gerichtet sind, liegt das heilige Tal von Olympia unter der Glut des griechischen Himmels in dem tiefen Frieden seiner sommerlichen Einsamkeit. In dem Ethos, das die Leistung des Willens adelt, fühlen wir uns den Griechen nächstverwandt. <<

Gerhart Rodenwaldt in 'Olympia' (1936)

06

Zwischen Licht und Schatten



Diapositiv des Apollon aus Olympia

Richard Hamann, Glasdia, Berlin

Aus der Sammlung von

Mediathek der Humboldt-Universität zu Berlin

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Mediathek der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Diapositiv des Apollon aus Olympia mit einer Aufnahme von Richard Hamann aus der Mediathek der Humboldt-Universität zu Berlin
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Im Bann des Apollon

Walter Hege war nicht der einzige Fotograf, der in den 1920er und 1930er Jahren antike Monumente fotografierte. In dieser Zeit gab es - als Weiterentwicklung des Klassizismus - eine große Faszination für die monumentalen Bauten und die ‘idealen‘ Skulpturen der klassischen Antike in Westeuropa und den USA.

Gerade Griechenland lieferte eine Vielzahl an eindrücklichen Motiven. Besonders bekannt sind heute neben Walter Hege u. a. auch der gebürtige Hamburger Ferdinand List und die griechische Fotografin Nelly, deren Bilder die Antike aus verschiedenen Motivationen heraus und auf ganz unterschiedliche Weise in Szene setzen. Um den künstlerischen Aspekt der Aufnahmen von Walter Hege zu verstehen, eignen sich zum Vergleich besonders gut die Fotografien von Richard Hamann, einem deutschen Kunsthistoriker der damaligen Zeit; dieser hatte es sich zum Ziel gesetzt, kunsthistorische Monumente systematisch zu dokumentieren. Auch er verstand es, technisch mit der Kamera umzugehen, Licht und Schatten bewusst zu nutzen und verschiedene Perspektiven zu wählen. Dennoch gehen seine Fotografien nicht über das Dokumentarische hinaus und schaffen es nicht, den Monumenten – wie hier dem Apollon in Olympia – eine Lebendigkeit zu geben, wie es Walter Hege gelungen ist.



Figur des Apollon im Westgiebel des Zeustempels von Olympia

Walter Hege, Fotografie, 1935

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Figur des Apollon im Westgiebel des Zeustempels von Olympia
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Die Figur des Apollon im Westgiebel


Zwischen Licht und Schatten - Die Fotografien Walter Heges aus heutiger Perspektive

Walter Heges Fotografien von Antiken lassen sein besonderes Talent erkennen und faszinieren in ihren eindrücklichen Inszenierungen bis heute. Sie tragen jedoch nicht nur eine künstlerische Perspektive in sich, sondern haben auch aus archäologischer Sicht einen hohen Wert: Sie bilden durch die meisterhafte Lichttechnik Heges gerade die Skulpturen in einer unerreichten Genauigkeit ab; sie dokumentieren darüber hinaus einen Erhaltungszustand der Monumente, den es heute in dieser Form nicht mehr gibt.

Dennoch sind sie zugleich Zeugnisse einer Stilentwicklung, die in Deutschland vom Nationalsozialismus aufgegriffen, instrumentalisiert und zu Propagandazwecken genutzt wurde. Vor allem Heges übersteigerte Aufnahmen aus Olympia stehen zusammen mit dem pathetischen Text von Gerhart Rodenwaldt in diesem Kontext. Die Olympia-Publikation vermittelt den Anspruch der NS-Ideologie auf das gemeinsame Heroische der antiken griechischen und der deutschen Kultur. Walter Hege hat diesen Anspruch bedient und vom Erfolg seiner Bilder für weitere Aufträge innerhalb der NS-Strukturen profitiert. Somit reflektieren seine Fotografien eine für uns heute schwer zu fassende Haltung während der NS-Zeit: Das Akzeptieren und Einfügen in ein System um der eigenen Vorteile als Künstler willen. Walter Heges Fotografien liegen damit zwischen Licht und Schatten.



Fragen und Antworten von am Projekt beteiligten

Video, 2022-2023, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Die Entstehung der Ausstellung

Die inhaltlichen und technischen Vorbereitungen zu dieser Ausstellung liefen über mehrere Semester, teilweise auch in der Corona-Zeit und im Online-Unterricht unter Pandemie-Bedingungen. In verschiedenen Seminaren zu unterscheidlichen Fragestellungen haben wir uns mit dem Thema auseinandergesetzt. Dabei haben wir nicht nur viel über Fotografie und die Person Walter Hege, sondern auch über die Archäologie und die Berliner Universität in der Zeit des Nationalsozialismus gelernt. Der weite Rahmen hat uns geholfen, die Fotografien Walter Heges besser einordnen zu können.

In diesem Video beantworten Beteiligte an der Ausstellung verschiedene Fragen zu diesem Projekt.



Tonstudio der Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin, Digitalfoto, 2022, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Quelle

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Tonstudio der Humboldt-Universität zu Berlin
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Im Tonstudio der Humboldt-Universität für die Aufnahme der Audiotexte


Für diese Ausstellung gab es nicht nur inhaltliche, sondern auch eine Vielzahl von technischen Aufgaben. Vieles davon mussten sich die Beteiligten neu erschließen und lernen, wie beispielsweise als Sprecher Tonaufnahmen zu machen oder Videos zu erstellen.



Videoaufnahmen in der Sammlung des WInckelmann-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin

Agnes Henning, Digitalfoto, 2022, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Videoaufnahmen in der Sammlung des WInckelmann-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin für die Hege-Ausstellung
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Vorbereitungen für den Videodreh in der Sammlung des Winckelmann-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin


Schneiden eines Videos

Agnes Henning, Digitalfoto, 2023, Berlin

Aus der Sammlung von

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kurzbeschreibung
Schneiden eines Videos für die Ausstellung zu Walter Hege
IMG_8081.jpg
Bearbeitung des Videos

Literatur und Quellen

  • A. Beckmann – B. von Deckwitz (Hrsg.), Dom, Tempel, Skulptur, Architekturphotographien von Walter Hege (Köln 1993)
  • M. Harder, Walter Hege und Herbert List, Griechische Tempelarchitektur in photographischer Inszenierung (Berlin 2003)
  • W. Hege, Wie ich die Akropolis photographierte, in: Atlantis, 1930, 4, 247-249
  • W. Hege, Meine Olympia-Expedition, in: Odal. Monatsschrift für Blut und Boden, 1936, 5, 1, 30-32
  • W. Hege, Meine Fotoarbeit im Alten Olympia, in: Ton und Bild. Zeitschrift für Film- und Foto-Technik, 1950, 5, 332-334
  • W. Hege - G. Rodenwaldt, Die Akropolis (Berlin 1930)
  • W. Hege - G. Rodenwaldt, Olympia (Berlin 1936)
  • A. Kankeleit, Olympia, Griechenland. Der Beginn der neuen Ausgrabungen 1937, in: Die Arbeiten des Jahres 2017, E-Forschungsberichte des Deutschen Archäologischen Instituts, 1, 2018, 34-41, https://doi.org/10.34780/7arb-97ba
  • Museumsverein Naumburg e. V. (Hrsg.), Licht und Schatten. Walter Hege – Fotograf und Filmemacher (1893-1955) (Naumburg 2019)
  • J. M. Nauhaus, Das andere Griechenland. Fotografien von Herbert List (1903-1975) und Walter Hege (1893-1955) in Korrespondenz zu Gipsabgüssen antiker Plastik (Altenburg 2014)
  • E. S. Sünderhauf, 'Am Schaltwerk der deutschen Archäologie‘. Gerhart Rodenwaldts Wirken in der Zeit des Nationalsozialismus, Jahrbuch des Instituts 123, 2003, 283-362
  • H. Vogler, Die Bildwerke von Olympia. Eine Sonderausstellung von 1936 in der Sammlung der Gipsabgüsse der Friedrich-Wilhelms-Universität, unveröffentlichte Masterarbeit an der Humboldt Universität zu Berlin, 2021

 



Eine virtuelle Ausstellung von

Es waren zahlreiche Personen, Studierende und Mitarbeitende des Winckelmann-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin beteiligt:

Team

Agnes Henning, Mansoor Alemy, Mats Andres, Thomas Baetjer, Stephanie Börnicke, Saskia Daun, Alexis Loris Di Santolo, Ivana Djordjevic, Ada-Julie Görne, Isabel Heydorn, Michaella Jeannette Janzen, Niklas Jungmann, Felicia Bianca Kant, Katja Kracke, Sofie-Lilly Prinada, Vanessa Reisch, Jennifer Schechter, Christina Spetsiotaki, Julia Schulz, Ernst Tolksdorff, Hannah Vogler, Isabell Wardin, Antonia Weiße, Katrin Zimmermann

Texte: Agnes Henning

Sprecher Walter Hege: Niklas Jungmann

Erstellt mit :
DDB Studio
Ein Service von:
DDB Studio

Diese Ausstellung wurde am 09.06.2023 veröffentlicht.



Impressum

Die virtuelle Ausstellung Zwischen Licht und Schatten wird veröffentlicht von:

Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin


gesetzlich vertreten durch

Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin Prof. Dr. Julia von Blumenthal

Telefon: 030-2093-98130
Fax:
E-Mail:  Winckelmann@culture.hu-berlin.de

Inhaltlich verantwortlich:

PD Dr. Agnes Henning

Winckelmann-Institut Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Kurator*innen:
Agnes Henning

 

Rechtliche Hinweise:
Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen. Dabei wurde auf die Vertrauenswürdigkeit der Institution, welche die Ausstellung veröffentlich hat sowie die Fehlerfreiheit und Rechtmäßigkeit der virtuellen Ausstellung besonders geachtet. Der auf dieser Internetseite vorhandene Link vermittelt lediglich den Zugang zur virtuellen Ausstellung. Die Deutsche Digitale Bibliothek übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte der virtuellen Ausstellung und distanziert sich ausdrücklich von allen Inhalten der virtuellen Ausstellung, die möglicherweise straf- oder haftungsrechtlich relevant sind oder gegen die guten Sitten verstoßen. 

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Mausrad bedienen
Plus- und Minuszeichen
Zwei Finger zusammenziehen oder spreizen
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Doppelklick
Escape-Taste
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