Zum Shopping in die DDR
Die DDR-Einkäufe des West-Berliner Museums für Verkehr und Technik
- Zum Shopping in die DDR
- 01 Ein Museum wird aufgebaut
- 02 Die Bohnsdorfer Mühle
- 03 Die Kunst und Antiquitäten GmbH
- 04 Zu Besuch in Mühlenbeck
- 05 Zwischenhändler Antik-Shop in West-Berlin
- 06 Ein Auto wird gekauft
- 07 Kunstblumen und Kunstblumenwerkstatt
- 08 Eine Kasse wird gesucht
- 09 DDR-Unrecht im Museum?
- 10 Weitere Ankäufe aus der DDR
- 11 Wie geht die Recherche weiter?
- 12 Wir danken!
- Zum Shopping in die DDR
- 01 Ein Museum wird aufgebaut
- 02 Die Bohnsdorfer Mühle
- 03 Die Kunst und Antiquitäten GmbH
- 04 Zu Besuch in Mühlenbeck
- 05 Zwischenhändler Antik-Shop in West-Berlin
- 06 Ein Auto wird gekauft
- 07 Kunstblumen und Kunstblumenwerkstatt
- 08 Eine Kasse wird gesucht
- 09 DDR-Unrecht im Museum?
- 10 Weitere Ankäufe aus der DDR
- 11 Wie geht die Recherche weiter?
- 12 Wir danken!
Eine virtuelle Ausstellung von
Inhalt der Ausstellung
01 Ein Museum wird aufgebaut
02 Die Bohnsdorfer Mühle
03 Die Kunst und Antiquitäten GmbH
04 Zu Besuch in Mühlenbeck
05 Zwischenhändler Antik-Shop in West-Berlin
06 Ein Auto wird gekauft
07 Kunstblumen und Kunstblumenwerkstatt
08 Eine Kasse wird gesucht
09 DDR-Unrecht im Museum?
10 Weitere Ankäufe aus der DDR
11 Wie geht die Recherche weiter?
12 Wir danken!
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Informationen über die verwendeten Medien
Postkarte: Museum für Verkehr und Technik
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Klaus Büscher
Beschreibung
Der Berliner Künstler Klaus Büscher entwarf dieses Wandgemälde für das Museum für Verkehr und Technik. Bis zur Errichtung des Neubaus zierte es die Brandmauer des historischen Gebäudes. Das Motiv wurde ebenso auf Postkarten und Plakaten des Museums gedruckt.
Angaben zum Objekt
Typ
Postkarte
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Archiv III.11 - 001843
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Büscher [Künstler]
Zeit
1982
Ort
Berlin
Gründung 1982
Das Deutsche Technikmuseum wurde 1982 als "Museum für Verkehr und Technik" (MVT) gegründet. Das Gemälde des Berliner Künstlers Klaus Büscher zeigt, was sich der Gründungsdirektor Günther Gottmann und sein Team vorgenommen hatten: eines der größten Technikmuseen der Welt aufzubauen.
Informationen über die verwendeten Medien
Postkarte: Museum für Verkehr und Technik
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Klaus Büscher
Beschreibung
Der Berliner Künstler Klaus Büscher entwarf dieses Wandgemälde für das Museum für Verkehr und Technik. Bis zur Errichtung des Neubaus zierte es die Brandmauer des historischen Gebäudes. Das Motiv wurde ebenso auf Postkarten und Plakaten des Museums gedruckt.
Angaben zum Objekt
Typ
Postkarte
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Archiv III.11 - 001843
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Klaus Büscher [Künstler]
Zeit
1982
Ort
Berlin
Um möglichst schnell eine große Anzahl an Ausstellungsstücken zu bekommen, kaufte das Museum umfangreiche Sammlungen ein. So die Motorradsammlung der Firma Zündapp oder die Sammlung von Maschinen und Fahrzeugen des Architektenehepaars Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte. Zudem nahm es zahlreiche Schenkungen Berliner Bürgerinnen und Bürger an.
Zwischen 1982 und 1989 kamen so über 10.000 Gegenstände ins Haus. Davon haben etwa 160 eine besondere deutsch-deutsche Geschichte: Sie wurden aus der DDR angekauft. Wie die Provenienzforschung diese untersucht, wird in "Zum Shopping in die DDR" vorgestellt.
Provenienzforschung
Von den Provenienzforscherinnen und -forschern wird die Herkunft aller Gegenstände in den Ausstellungen und Depots überprüft. Das Ziel ist es, Unrechtskontexte aufzuklären. Insbesondere soll sogenanntes NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut (kurz: NS-Raubgut) ermittelt und mit den Beraubten oder deren Nachfahren eine faire und gerechte Lösung gefunden werden. Die Online-Ausstellung Drucksteine erzählen zeigt eine solche Recherche.
Doch auch koloniale Kontexte und Enteignungen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) werden untersucht.
Weitere Infos zur Forschung am Technikmuseum sind hier zu finden.
Informationen über die verwendeten Medien
Karteikarte chronologischer Katalog SDTB
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Karteikarte
Material/Technik
Papier
Identifikator
Chronologischer Erwerbungskatalog SDTB 1988 (1/1988/0038)
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1988
Ort
Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Mühle im Deutschen Technikmuseum
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin / Clemens Kirchner
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Ort
Berlin
Der erste Ankauf aus der DDR
Im Museumspark befindet sich eine der letzten Berliner Bockwindmühlen. 1820 in Köpenick gebaut, wurde sie 1874 nach Bohnsdorf versetzt, wo sie bis 1938 in Betrieb war. Anfang der 1980er Jahre stand sie kurz vor dem vollständigen Zusammenbruch, doch zwei Mühlenforscher wollten sie retten. Allerdings war das mit einigen Schwierigkeiten verbunden: Bohnsdorf lag in der DDR, doch die Mühle sollte in West-Berlin, im neugegründeten MVT, aufgebaut werden. Deswegen kontaktierten die Forscher die Eigentümer, die dann einen Antrag auf Ausfuhr der Mühle beim Ost-Berliner Magistrat stellten. Daher ist anzunehmen, dass sie freiwillig verkauften, auch weil ein Teil der Kaufsumme, ohne Wissen der DDR-Stellen, vom MVT an eine West-Berliner Verwandte der Eigentümer ausgezahlt wurde.
Informationen über die verwendeten Medien
Mühle Zustand 1970er
Aus der Sammlung von
Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V., Historische Mühle von Sanssouci
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Bernd Maywald
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Teil von
Sammlung: Mühlen in Berlin und Brandenburg
Abmessung/Umfang
13 x 18 cm
Material/Technik
S/W-Papierabzug
Identifikator
MAY-swp-762
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1974 (?)
Ort
Glienicker Straße 508 (Berlin-Bohnsdorf)
Der Abbau
Im Dezember 1983 erfolgte der Abbau unter der Anteilnahme der Einwohnerinnen und Einwohner, die vom Abtransport "ihrer" Mühle nicht begeistert waren. Auch das Denkmalamt sprach sich für den Erhalt aus, konnte sich jedoch nicht gegen die wirtschaftlichen Interessen der DDR durchsetzen.
Die Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA) übernahm die Abwicklung des Verkaufs. Dieses DDR-Unternehmen bestimmte die Geschäfte zwischen Ost und West bis zur Wende 1989.
Informationen über die verwendeten Medien
Mühle: Fotos vom Abbau
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Fotos vom Abbau der Bohnsdorfer Mühle im Dezember 1983 aus dem Nachlass des Berliner Mühlenforschers Dr. Heinrich Herzberg.
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Identifikator
STDB Archiv I.4.098 - Slg. Heinrich Herzberg Nr. 53
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1983
Ort
Berlin-Bohnsdorf
Im Museumspark
Der Aufbau der Bockwindwühle aus Bohnsdorf dauerte bis 1991. Der erste Ankauf des MVT aus der DDR zeigt, was beiden beteiligten Seiten wichtig war: Die KuA war bereit sich über viele Bedenken hinwegzusetzen, um so an West-Geld zu kommen. Und das MVT wollte technisches Kulturgut und herausragende Objekte vor dem möglichen Verfall retten und für seine Sammlung gewinnen.
Informationen über die verwendeten Medien
Die Mühle im Museumspark
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Identifikator
20130825-202
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Clemens Kirchner (Hersteller) Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
2013
Ort
Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Das System KuA
Der Verkauf der Mühle wurde durch die Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA) abgewickelt. Sie gehörte zum Bereich Kommerzielle Koordinierung (KoKo). Dieser war unter anderem für die Erwirtschaftung von Devisen zuständig. Denn die DDR brauchte Einnahmen in West-Währungen wie Dollar, Schweizer Franken und Deutscher Mark, um im "kapitalistischen Ausland" Waren erwerben zu können, die sie selbst nicht herstellen konnte.
Informationen über die verwendeten Medien
Visitenkarte der KuA
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Wir bitten um Angabe des Copyrights.
Angaben zum Objekt
Typ
Visitenkarte
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 Nr. 2006
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Die KuA erhielt ihre Verkaufswaren auf unterschiedlichen Wegen: Zum einen kaufte sie bei Privatpersonen und Händlern. Zum anderen verkaufte sie das Eigentum von sogenannten Republikflüchtigen sowie von privaten Sammlerinnen und Sammlern, die durch fingierte Steuerverfahren beraubt wurden. Auch Museen wurden mitunter zu unfreiwilligen Abgaben gezwungen.
Zentrallager Mühlenbeck
Das MVT befand sich im West-Berliner Bezirk Kreuzberg. Dort ist es unter dem Namen Deutsches Technikmuseum immer noch beheimatet. Das Zentrallager der KuA lag nördlich von Berlin in dem Ort Mühlenbeck. Es war nur rund 23 km vom Museum entfernt, befand sich allerdings auf der anderen Seite der Grenze, in der DDR.
Dort konnte die West-Kundschaft direkt einkaufen. Eine Werbebroschüre zeigte die Waren und den Weg nach Mühlenbeck.
Informationen über die verwendeten Medien
Karte Mühlenbeck aus Werbeprospekt der Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Prospekt
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA) [Herausgeber] Stiftung Stadtmuseum Berlin
Zeit
1980er Jahre
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Werbebroschüre der Kunst und Antiquitäten GmbH
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Broschüre
Material/Technik
Papier
Identifikator
SSMB-HA VI-8,05 Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (Herausgeberin)
Zeit
1980er Jahre
Ort
Ost-Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Fotos aus Mühlenbeck
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Von Mitarbeitern des Museums für Verkehr und Technik aufgenommene Fotos aus dem Zentrallager der KuA in Mühlenbeck.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotos
Material/Technik
Fotografie
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006/2007
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik [Hersteller] Kunst und Antiquitäten GmbH
Zeit
1985-1989
Ort
Lager der KuA in Mühlenbeck bei Berlin
Zusammenarbeit
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MVT waren nicht nur in den Verkaufsräumen in Mühlenbeck, sondern besichtigten auch die Lagerbestände. Von diesen Besuchen haben sich Fotos der angebotenen Ware im Hausarchiv erhalten. Diese helfen heute bei der Identifizierung der Objekte im Depot des Museums.
1986 schlug das MVT der KuA vor, sich selbst im Museum ein Bild davon zu machen, welche Objekte noch gebraucht würden. Ob dieser Gegenbesuch jemals stattgefunden hat, ist nicht überliefert.
Informationen über die verwendeten Medien
Auszug aus einen Schreiben des MVT an die KuA vom 13.06.1986
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Wir bitten um Angabe des Copyrights.
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2007
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1986
Ort
Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Fotos aus Mühlenbeck
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Von Mitarbeitern des Museums für Verkehr und Technik aufgenommene Fotos aus dem Zentrallager der KuA in Mühlenbeck.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotos
Material/Technik
Fotografie
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006/2007
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik [Hersteller] Kunst und Antiquitäten GmbH
Zeit
1985-1989
Ort
Lager der KuA in Mühlenbeck bei Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Fotos aus Mühlenbeck
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Von Mitarbeitern des Museums für Verkehr und Technik aufgenommene Fotos aus dem Zentrallager der KuA in Mühlenbeck.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotos
Material/Technik
Fotografie
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006/2007
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik [Hersteller] Kunst und Antiquitäten GmbH
Zeit
1985-1989
Ort
Lager der KuA in Mühlenbeck bei Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Fotos aus Mühlenbeck
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Von Mitarbeitern des Museums für Verkehr und Technik aufgenommene Fotos aus dem Zentrallager der KuA in Mühlenbeck.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotos
Material/Technik
Fotografie
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006/2007
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik [Hersteller] Kunst und Antiquitäten GmbH
Zeit
1985-1989
Ort
Lager der KuA in Mühlenbeck bei Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Fotos aus Mühlenbeck
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Von Mitarbeitern des Museums für Verkehr und Technik aufgenommene Fotos aus dem Zentrallager der KuA in Mühlenbeck.
Angaben zum Objekt
Typ
Fotos
Material/Technik
Fotografie
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006/2007
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik [Hersteller] Kunst und Antiquitäten GmbH
Zeit
1985-1989
Ort
Lager der KuA in Mühlenbeck bei Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Kurfürstendamm in Berlin
Aus der Sammlung von
Landesarchiv Baden-Württemberg
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Landesarchiv Baden-Württemberg
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Identifikator
W 134 Nr. 097305c
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Willy Pragher (Fotograf) Landesarchiv Baden-Württemberg
Zeit
1970er Jahre
Ort
Berlin
Der Antik-Shop im Berliner KaDeWe
In der DDR gab es, wonach das MVT suchte: Funktionierende und damit vorführbare Technik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Doch das MVT hatte als Einrichtung des Landes Berlin keine Einkaufsgenehmigung für die DDR.
Informationen über die verwendeten Medien
Museumsdirektor Günther Gottmann und Wolfgang Böttger bei einer Veranstaltung im Museum für Verkehr und Technik
Am 27.01.1990 wurde Wolfgang Böttger das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Museum für Verkehr und Technik verliehen. Die Auszeichnung wurde durch den damaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin Walter Momper übergeben.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Landesarchiv Berlin, F Rep. 290 Nr. 0312905 / Fotograf: Ingeborg Lommatzsch.
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Identifikator
Landesarchiv Berlin, F Rep. 290 (04) Nr. 0312905
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Ingeborg Lommatzsch (Fotografin) Wolfgang Böttger Günther Gottmann Landesarchiv Berlin
Zeit
27.01.1990
Ort
Berlin
Hier kam der West-Berliner Geschäftsmann Wolfgang Böttger ins Spiel. Er war Honorarkonsul von Haiti und Inhaber zahlreicher Firmen. So vertrieb er unter anderem das "Algemarin"-Duschgel und die "Hormocenta"-Creme. Seit der Gründung förderte er das Museum durch Spenden und Schenkungen und wurde im Laufe der 1980er Jahren zu seinem wichtigsten Mäzen.
Mit Böttgers Unterstützung konnte auch das MVT vom Warenangebot der KuA profitieren. Denn er verfügte über gute Kontakte in die DDR und kaufte dort regelmäßig ein. Die in der DDR gekaufte Ware vertrieb er in seinem "Antik-Shop" (Antik-Shop Antiquitäten Galerie GmbH & Co. KG) in bester Lage im Kaufhaus des Westens (KaDeWe). Das MVT bezog den größten Teil der in den 1980er Jahren in der DDR gekauften Objekte über Böttgers Antik-Shop als Zwischenhändler.
Informationen über die verwendeten Medien
Werbeprospekt des VEB Automobilwerk Eisenach
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Prospekt
Material/Technik
Papier
Identifikator
Objektakte SDTB zu Inventarnummer 1/1989/0441
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
VEB Automobilwerk Eisenach [Hersteller] Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1960er Jahre
Wartburg Sportcoupé
Der hier abgebildete Vermerk zeigt, an welchen Fahrzeugen der Sammlungsbereich Straßenverkehr im Jahr 1986 Interesse hatte. In den 1980er Jahren richteten sich die Anstrengungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem darauf, eine Museumssammlung aufzubauen. Sie schrieben Konzepte für die zukünftigen Ausstellungen und suchten nach den entsprechenden Objekten.
Am Beispiel eines Wartburg Sportcoupés wird auf den folgenden Seiten gezeigt, wie die Ankäufe zwischen dem MVT, dem Antik-Shop und der KuA abgewickelt wurden.
Informationen über die verwendeten Medien
Vermerk zu für die Sammlung gesuchten Fahrzeugen 1986
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Wir bitten um Angabe des Copyrights.
Angaben zum Objekt
Typ
Dokument
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2007
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1986
Ort
Berlin
Die KuA bietet an
1988 bot die KuA dem Museum verschiedene Objekte an, darunter auch ein Wartburg Sportcoupé. Zu den Fahrzeugen vermerkte ein Mitarbeiter des Museums am 2.2.1988: "K&A nimmt nur Verhandlungen mit Eigentümern auf, wenn von uns grundsätzliches Interesse für die Fahrzeuge gezeigt wird." Handschriftlich wurde dieses Interesse auf dem Vermerk bestätigt.
In diesem Fall handelte es sich bei den angebotenen Wagen um Privatfahrzeuge, deren Eigentümer zum Verkauf bereit waren.
Informationen über die verwendeten Medien
Vermerk zu von der KuA angebotenen Fahrzeugen 1988
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Wir bitten um Angabe des Copyrights.
Angaben zum Objekt
Typ
Dokument
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1988
Ort
Berlin
VEB Automobilwerk Eisenach
Der VEB Automobilwerke Eisenach (AWE) entstand 1952/53 durch die Verstaatlichung verschiedener Betriebe, darunter die ehemalige Fahrzeugfabrik Eisenach (gegründet 1896).
1955 brachten die AWE den Wartburg 311 auf den Markt. Auf diesem Typ basiert auch der von 1957 bis 1960 hergestellte Wartburg Sport bzw. Wartburg 313/1, der 1988 vom MVT gekauft wurde.
Informationen über die verwendeten Medien
Werbeprospekt des VEB Automobilwerk Eisenach
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Prospekt
Material/Technik
Papier
Identifikator
Objektakte SDTB zu Inventarnummer 1/1989/0441
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
VEB Automobilwerk Eisenach [Hersteller] Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1960er Jahre
Besichtigung in Mühlenbeck
Vor dem Kauf besichtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MVT das Wartburg Sportcoupé im Verkaufslager der KuA in Mühlenbeck. Dabei entstanden diese Polaroid-Aufnahmen.
Informationen über die verwendeten Medien
Fotos des Wartburg Sportcoupés im Lager der KuA in Mühlenbeck
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Identifikator
Objektakte SDTB zur Inventarnummer 1/1989/0441
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA) Museum für Verkehr und Technik [Hersteller Fotos] Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1988
Ort
Mühlenbeck
KuA an Antik-Shop
Zur Abwicklung der Verkäufe in den Westen gehörten die als "Spezifikationen" bezeichneten Dokumente der KuA. Sie haben sich sowohl in den Akten des MVT als auch im Bundesarchiv Berlin erhalten.
In der Spezifikation zum Wartburg Sportcoupé ist als Käufer nicht das MVT, sondern der Antik-Shop von Wolfgang Böttger angegeben. Er erwarb das Fahrzeug 1988 für 18.500 VE von der KuA. Böttger schloss 1985 einen Globalvertrag über jährlich abzunehmende Waren im Wert von 500.000 DM und gehörte damit zu den Großkunden der KuA. Die Abrechnung erfolgte dabei in sogenannten Verrechnungseinheiten/Valutaeinheiten (VE), die im Außenhandel der DDR 1:1 mit der Deutschen Mark verrechnet wurden.
Informationen über die verwendeten Medien
Spezifikation der Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA) zum Wartburg Sportcoupé
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Wir bitten um Angabe des Copyrights.
Angaben zum Objekt
Typ
Dokument
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA) Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1988
Antik-Shop an MVT
Der Antik-Shop verkaufte das Wartburg Sportcoupé zum Preis von 20.345 DM direkt an das MVT weiter. Damit übernahm der Antik-Shop die Rolle eines Zwischenhändlers. So konnte das MVT, das selbst nicht direkt in der DDR kaufen konnte, bei der KuA Waren aussuchen und über den Antik-Shop bestellen.
Informationen über die verwendeten Medien
Angebot Antik-Shop über Wartburg Sportcoupé 1988
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Wir bitten um Angabe des Copyrights.
Angaben zum Objekt
Typ
Dokument
Identifikator
SDTB Hausarchiv: I.1.06 2006
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Antik-Shop Antiquitäten Galerie GmbH & Co. Handels-KG Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1988
Ort
Berlin
Dokumentation
Der Ankauf des Wartburg Sportcoupés ist durch eine Reihe von Dokumenten belegt. Im Deutschen Technikmuseum (dem damaligen MVT) gibt es an verschiedenen Stellen Aufzeichnungen: in der Objektakte, in den Unterlagen zu Ankäufen aus der DDR und in den Haushaltsunterlagen wie hier in der Auflistung der Ankäufe aus dem Jahr 1988.
Parallel ist der Verkauf auch in den Unterlagen der KuA erhalten geblieben. Dieser Bestand liegt unter der Signatur DL 210 (Betriebe des Bereiches Kommerzielle Koordinierung) im Bundesarchiv Berlin.
Aus den Unterlagen geht nicht hervor, wer das Fahrzeug in der DDR besaß und an die KuA verkaufte.
Informationen über die verwendeten Medien
Liste MVT bewegliches Vermögen 1988
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Dokument
Identifikator
Haushaltsunterlagen 1988
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1988
Ort
Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Das Wartburg Sportcoupé im Aufnahmeraum des Deutschen Technikmuseums
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Identifikator
Objektdatenbank zu Inventarnummer 1/1989/0441
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
VEB Automobile Eisenach [Hersteller]
Zeit
1957-1960 (Objekt) 2020er Jahre (Foto)
Ort
Berlin
Wartburg Sportcoupé im MVT
Nach der Abwicklung des Verkaufs wurde das Fahrzeug in das Depot des MVT geliefert. Im Zuge einer Neuinventarisierung wurde es vor einigen Jahren noch einmal von allen Seiten fotografiert und ist deshalb hier auf der Drehscheibe im Aufnahmeraum des Depots zu sehen.
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Kunstblumen
Auswahl an Kunstblumen aus dem Depot der SDTB
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Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
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Eisen zur Herstellung von Kunstblumen
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Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Eisen zur Herstellung von Kunstblumen
Ankauf 1988/89
Zu den letzten Ankäufen, die das MVT über den Antik-Shop in der DDR tätigte, gehören eine vollständige Kunstblumenwerkstatt und eine große Vielzahl von Kunstblumen.
1988 gelangte der Antik-Shop über ein sogenanntes Autotauschgeschäft in den Besitz der Kunstblumenwerkstatt. Hierfür bot die KuA die Werkstatt, gemeinsam mit einem Kleintransporter Baujahr 1933, sowie zwei Konvoluten historischer Firmenunterlagen zum Tausch. Das Tauschobjekt war ein gebrauchter VW Golf, Baujahr 1983/84. Über die weiteren Hintergründe dieses Geschäfts ist wenig bekannt. Gebrauchte West-Fahrzeuge waren in der DDR schwer erhältlich und daher sehr begehrt. Das MVT war durch Ankäufe beim Antik-Shop an noch weiteren dieser Tauschgeschäfte beteiligt.
Nur wenige Monate später bot die KuA dem Museum zudem noch mehr als 20 Kisten mit Kunstblumen an. Auch diese wurden über den Antik-Shop angekauft. Der farbenfrohe Bestand umfasst Kunstblumensträuße, -blüten, -blätter und -zweige, Glas- und Kunststofffrüchte, Kränze und Musterbögen.
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Auszug aus dem Adressbuch der Stadt Sebnitz von 1934
Adreßbuch für die Stadt Sebnitz, die Landgemeinden des Amtsgerichtsbezirks und die Gemeinden Lichtenhain, Mittelndorf und Niedereinsiedel (CSR)
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Typ
Adressbuch
Identifikator
Z. 8. 6632-1934
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1934
Ort
Sebnitz
Kunstblumen aus Sebnitz
Den Objektakten zufolge stammt die Werkstatt aus dem sächsischen Sebnitz. Hier befindet sich seit knapp 150 Jahren das Zentrum der deutschen Kunstblumenproduktion.
Um 1900 bestanden dort bereits über 200 Firmen, vor allem Klein- und Familienbetriebe, die bis zu 15.000 Menschen beschäftigten. Die Sebnitzer Kunstblumen gingen um die Welt und bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts exportierte man über Europa hinaus nach Nord- und Zentralamerika und bis nach China.
Die im Technikmuseum ausgestellte Werkstatt wird auf einen Zeitraum von 1930 bis 1950 datiert. Damit stammt sie aus einer Zeit, in der das Gewerbe verschiedenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krisen unterlag. Modisch wandte man sich zunehmend von floralen Schmuckelementen ab. Inflation und Weltwirtschaftskrise ließen die Nachfrage nach Kunstblumen erheblich einbrechen, ehe der Zweite Weltkrieg die Produktion zum Stillstand brachte.
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Kunstblumen mit Etiketten
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Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Kunstblumen mit Etiketten
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Etiketten als Provenienzmerkmale
In der Provenienzforschung versucht man sowohl über Quellen- und Literaturrecherche als auch über die Untersuchung der Objekte selbst, mehr über deren Herkunft zu erfahren.
Woher die zahlreichen Kunstblumen stammen und ob sie überhaupt in Verbindung mit der erworbenen Kunstblumenwerkstatt stehen, ist unbekannt. Eine Stilanalyse deutet darauf hin, dass die Blüten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen. Zudem tragen einige der Kunstblumen Etiketten, auf welchen neben Produktnummern oder -namen auch die Herstellerinnen und Hersteller oder Verkäuferinnen und Verkäufer verzeichnet sind.
Zahlreiche Etiketten weisen auf eine französische Herkunft hin, sie tragen die Namen von "Judith Barbier", den "Galeries Lafayette" oder "Louvre Paris".
Doch die meisten Blumen tragen ein Etikett "made in Germany" und zwar von "R. E. Flowers".
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Musterbogen der Blumenfabrik Richard Etscher
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Beschreibung
Musterbogen der Blumenfabrik Richard Etscher
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Thema
Kunstblumen
Blumenfabrik Richard Etscher
Neben Etiketten der Firma "R. E. Flowers" fand sich in dem Bestand auch ein Kuvert, das an Richard Etscher adressiert war sowie eine Blumenmusterkarte mit dem Stempel: "Richard Etscher Blumenfabrik Sebnitz i. Sa.". Da die Initialen des Etiketts auch die Richard Etschers sind, ist es sinnvoll, dieser Spur weiter zu folgen.
Archivrecherchen haben ergeben, dass die Blumenfabrik 1901 von Richard Etscher in Sebnitz gegründet wurde. Die Firma war auf die Herstellung kleinstteiliger Blüten, wie Vergissmeinnicht spezialisiert, welche Hüte und Kleider schmückten und auch ins Ausland exportiert wurden.
Doch mit der nationalsozialistischen "Machtergreifung" richtete sich die Produktion der Blumenfabrik neu aus. Bereits ab 1933 belieferte die Firma vornehmlich das "Winterhilfswerk des Deutschen Volkes" mit Blumen, ehe sie ab 1939 vollständig auf die Herstellung von Rüstungswaren wie Tarnnetzen umstieg.
Die Rüstungsproduktion war ein großes Geschäft und die Firma Richard Etscher konnte die Herstellung auf verschiedene Produktionsstätten ausweiten. Bei der "Erwerbung" mancher dieser Betriebe profitierte die Blumenfabrik Etscher von der Verfolgung anderer Blumenfabrikanten.
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Kuvert adressiert an die Firma Richard Etscher
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Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Wir bitten um Angabe des Copyrights.
Beschreibung
Kuvert adressiert an die Firma Richard Etscher
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Das "Lindt-Haus" am Prager Wenzelsplatz 4, Architektenzeichnung des Neubaus von Ludvik Kysela, um 1926
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Das "Lindt-Haus" am Prager Wenzelsplatz 4, Architektenzeichnung des Neubaus von Ludvik Kysela, um 1926
Blumenfabrik A. Lindt
In den frühen 1940er Jahren übernahm die Firma Richard Etscher Grundstück, Gebäude und Aktien des Prager Unternehmens A. Lindt AG, um auch dort kriegswichtige Materialien herzustellen.
Die 1894 von August Lindt gegründete Firma war auf die Produktion von Kunstblumen und -federn spezialisiert und verkaufte diese erfolgreich im In- und Ausland. Das florierende Geschäft machte die Lindts zu einer wohlhabenden und bekannten Prager Unternehmerfamilie.
Doch im Zuge der nationalsozialistischen Protektoratsherrschaft wurden ab 1939 auch in der damaligen Tschechei Menschen aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verfolgt und ermordet. Die Lindts waren eine jüdische Familie. Pavla, die Tochter des Firmengründers, führte das Unternehmen bis zu dessen "Arisierung" 1941/42. Später wurde sie mit ihren beiden Söhnen Thomas und Heinrich zunächst ins Ghetto Theresienstadt, die Jungen dann weiter ins Konzentrationslager Auschwitz, deportiert. Sie alle drei überlebten und kehrten nach dem Kriegsende zurück nach Prag. Das ehemalige Familienunternehmen wurde nach 1945 verstaatlicht.
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Eisen zur Herstellung von Kunstblumen
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Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
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Eisen zur Herstellung von Kunstblumen
Kunstblumen in der DDR
Während des Zweiten Weltkrieges mussten in der Kunstblumenstadt Sebnitz sämtliche Firmen ihre Produktion zugunsten der militärischen Rüstung umstellen, ehe sie im Zuge des "totalen Krieges" gänzlich eingestellt wurde. Doch in den Nachkriegsjahren kehrten die Blumen zurück und Anfang der 1950er Jahre zählte man in Sebnitz wieder knapp 100 Blumenfabriken. Auch die Firma Richard Etscher produzierte wieder Kunstblumen.
Doch bereits während der sowjetischen Besatzung begann man die Sebnitzer Blumenfabriken zu verstaatlichen. 1953 wurde der Volkseigene Betrieb (VEB) Kunstblume gegründet, worin bereits sämtliche privaten Firmen zusammengeführt wurden, ehe diese ab 1971 verstaatlicht wurden. Die Firma Richard Etscher wurde 1972 dem VEB Textilflor angegliedert, dieser wurde 1975 in den VEB Kunstblume überführt.
Der VEB Kunstblume Sebnitz prägte die Region als Arbeitgeber und zählte 1975 mehr als 5.000 Beschäftigte. Die hergestellten Blumen wurden in 35 Länder exportiert und ihr Verkauf diente der Devisenbeschaffung der DDR. Nach der Wende bestand der vormalige VEB Kunstblume noch bis 1991 als Kunstblumen- und Festartikel GmbH weiter. Heute gibt es in Sachsen nur noch sehr wenige Blumenmacher. Die meisten Kunstblumen werden schon seit Jahrzehnten in Asien produziert.
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Gräserblüten Made in France
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Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Blaue Gräserblüten "Made in France"
Kunstblumen - woher und wohin?
Die Erforschung der Herkunft der Kunstblumenwerkstatt und der Kunstblumen stellt für die Provenienzforschung eine besondere Herausforderung dar, da sie möglicherweise verschiedene Unrechtskontexte anspricht.
In der Provenienzforschung werden DDR-Ankäufe von Maschinen und Werkzeugen immer auf einen möglichen Zusammenhang mit einer Verstaatlichung eines Betriebs hin untersucht. Zudem werden generell Objekte, die vor 1945 hergestellt wurden, auf einen NS-verfolgungsbedingten Entzug überprüft. Bei der Werkstatt aus Sebnitz und den Kunstblumen gibt es reichlich Anhaltspunkte, in diese Richtungen weiterzuforschen.
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Registrierkasse National Krupp
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Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
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Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Registrierkasse von National Krupp mit Aufklebern der KuA
Angaben zum Objekt
Typ
Museumsobjekt
Material/Technik
Metall
Identifikator
1/1994/0202
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
National Krupp [Hersteller] Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA) Antik-Shop Antiquitäten Galerie GmbH & Co. Handels-KG Museum für Verkehr und Technik Stiftung deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1920er Jahre
Ort
Berlin
Spurensuche
In der Aufbauphase des MVT wurde nicht jeder Gegenstand vollständig dokumentiert. Zudem haben sich einige der damals verwendeten Inventarschilder an den Objekten im Laufe der Zeit gelöst. Am Beispiel einer "Kasse" - so die knappe Beschreibung in den Spezifikationen der KuA - soll gezeigt werden, wie man das gesuchte Objekt unter den dutzenden Kassen im Depot zuordnen kann.
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Registrierkassen im Depot des Deutschen Technikmuseums
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Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Regal mit Registrierkassen.
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin [Hersteller Foto]
Zeit
2024
Ort
Berlin
Ankauf einer "Kasse"
Im Bundesarchiv Berlin befindet sich eine Spezifikationsliste der KuA, die im MVT nicht erhalten geblieben ist. Sie führt den Verkauf einer nicht näher bezeichneten "Kasse" an das MVT auf.
Im Bemerkungsfeld der Spezifikation sind zwei Buchstaben-Nummern-Kombinationen aufgeführt:
"ZL 88 562" und "HOR 803 36".
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Spezifikation der KuA zur Kasse
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Rechteinformation
Bundesarchiv Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Dokument
Identifikator
BArch, DL 210/1776
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kunst und Antiquitäten GmbH Museum für Verkehr und Technik Bundesarchiv Berlin
Zeit
26.7.1989
Registrierkasse der Firma National Krupp
Über diese Buchstaben-Nummern-Kombinationen konnte die entsprechende Kasse im Depot des MVT identifiziert werden. Es handelt sich um eine Registrierkasse der Firma National Krupp aus den 1930er Jahren, die das MVT 1989 über den Antik-Shop erworben hatte.
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Registrierkasse National Krupp
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Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
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Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Registrierkasse von National Krupp mit Aufklebern der KuA
Angaben zum Objekt
Typ
Museumsobjekt
Material/Technik
Metall
Identifikator
1/1994/0202
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
National Krupp [Hersteller] Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA) Antik-Shop Antiquitäten Galerie GmbH & Co. Handels-KG Museum für Verkehr und Technik Stiftung deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1920er Jahre
Ort
Berlin
Aufkleber
Diese Buchstaben-Nummern-Kombinationen werden als "Aufklebernummern" bezeichnet, da die KuA mit den entsprechenden Aufklebern ihre Handelsware kennzeichnete. Auf der Kasse des MVT haben sich vier Aufkleber erhalten:
- Ein grüner Aufkleber "ZL 88-562", der für das Zentrallager der KuA in Mühlenbeck steht.
- Ein weißer Aufkleber "89/1" bezieht sich sicherlich auf das Jahr 1989, die Kennzeichung oben rechts kann noch nicht zugeordnet werden.
- Ein gelber Aufkleber "Mus.f.T.u.V. 3". Die KuA bezeichnete das Museum für Verkehr und Technik fast immer als Museum für Technik und Verkehr. Die Kasse war der 3. Posten in der Spezifikation.
- Ein roter Aufkleber "HOR 803 36", der auf die Handelsorganisation Antiquitäten-Gebrauchtwaren Rostock verweisen könnte.
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Registrierkasse National Krupp
Aus der Sammlung von
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
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Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Registrierkasse von National Krupp mit Aufklebern der KuA
Angaben zum Objekt
Typ
Museumsobjekt
Material/Technik
Metall
Identifikator
1/1994/0202
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
National Krupp [Hersteller] Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA) Antik-Shop Antiquitäten Galerie GmbH & Co. Handels-KG Museum für Verkehr und Technik Stiftung deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1920er Jahre
Ort
Berlin
Entschlüsselung
Die Aufklebernummern enthalten Informationen zur Herkunft, oft verweisen sie aber nur auf das Zentrallager ("ZL"), Autotauschgeschäfte ("AT") oder die Einkäufer wie die Handelsorganisation ("HO"). Hinweise zu den ursprünglichen Besitzerinnen und Besitzern der Objekte enthalten sie aber nur in Ausnahmefällen. Zudem wechselte die Bedeutung der Buchstaben wohl mehrfach im Laufe der Jahre oder wurde z.B. in den verschiedenen Lagern der KuA unterschiedlich genutzt.
Das Bundesarchiv hat 2023 Hinweise zur Aufschlüsselung der Nummern zusammengestellt. Im Technikmuseum konnten bislang 50 Aufklebernummern in Spezifikationen oder an den Objekten selbst ermittelt werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Lokschild mit Aufklebernummern der KuA
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Lokschild
Abmessung/Umfang
4 KG
Material/Technik
Stahl, Aluminium
Identifikator
Inventarnummer 1/1985/0040 005
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Reichsbahn (DDR) Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1968, um
Informationen über die verwendeten Medien
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Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Berliner Morgenpost
Beschreibung
Kopie eines Zeitungsartikels mit Unterstreichungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Musums
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsartikel (Kopie)
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Berliner Morgenpost
Zeit
1987
Ort
Berlin
Eine Textilmaschine
Im Depot des Museums steht eine 12 Meter lange "Cotton-Maschine", die zur Herstellung von Handschuhen diente. 1986 hatte sie das MVT von der KuA wie üblich mit dem Antik-Shop als Zwischenhändler erworben.
Die 1925 gebaute Textilmaschine war nach jahrzehntelangem Einsatz vom VEB Polar in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) ausgesondert worden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MVT bauten sie vor Ort ab und transportierten sie nach West-Berlin.
Beim komplizierten Wiederaufbau in einen funktionsfähigen Zustand brauchte das Museum Unterstützung. Es gelang den früheren Eigentümer zu finden, der bei der Reparatur helfen konnte. Als Rentner war er 1984 aus der DDR nach West-Berlin übergesiedelt.
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Cotton-Wirkmaschine
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Textilmaschine
Abmessung/Umfang
12000x1500x2000mm
Material/Technik
Metall
Identifikator
Inventarnummer: 1/1986/1190
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
G. Hilscher Wirkmaschinenfabirk, Chemnitz [Hersteller]
Zeit
1925 [Herstellung]
Ort
Chemnitz [Herstellung] Karl-Marx-Stadt/Chemnitz [Verwendung]
Verstaatlichtes Unternehmen
Der ehemalige Eigentümer übergab originale Unterlagen, darunter die Rechnung des Herstellers von 1925, an das MVT. Diese beweisen den durchgehenden Besitz in der Zeit des Nationalsozialismus, weshalb ein NS-Entzug auszuschließen ist.
Ende 1987 wandte er sich plötzlich mit einer Forderung an das Museum: Mit der Verstaatlichung seines Unternehmens 1972 sei ihm die Cotton-Maschine ohne eine angemessene Entschädigung weggenommen worden. Vom MVT forderte er eine "Abschlagszahlung" für den Verlust. Auf die Idee, dass er seinen Schaden geltend machen könnte, hatten ihn Presseberichte über einen Prozess gebracht. In diesem ging es um eine wertvolle Standuhr.
Informationen über die verwendeten Medien
Cotton-Wirkmaschine
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Textilmaschine
Abmessung/Umfang
12000x1500x2000mm
Material/Technik
Metall
Identifikator
Inventarnummer: 1/1986/1190
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
G. Hilscher Wirkmaschinenfabirk, Chemnitz [Hersteller]
Zeit
1925 [Herstellung]
Ort
Chemnitz [Herstellung] Karl-Marx-Stadt/Chemnitz [Verwendung]
Der Prozess
Der Restaurator und Kunstsammler Werner Schwarz war in der DDR 1982 wegen vermeintlicher Steuerstraftaten angeklagt und zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Finanzamt pfändete seine Kunstsammlung und übergab sie der KuA zum Verkauf. Ende 1984 wurde Schwarz von der Bundesrepublik freigekauft. Seine Ehefrau entdeckte in Wolfgang Böttgers Antik-Shop im KaDeWe eine Standuhr aus dem gepfändeten Eigentum. Werner Schwarz klagte daraufhin 1986 vor dem Kammergericht Berlin auf Herausgabe und bekam Recht. Am 29.09.1987 wurde die Berufung zurückgewiesen und damit hatte der Sammler vorerst gewonnen, worüber in zahlreichen Zeitungsartikeln berichtet wurde.
Das Urteil gefährdete die Geschäfte der KuA. Böttger ging vor dem Bundesgerichtshof in Revision und wurde hierbei vom Bereich Kommerzielle Koordinierung (KoKo), zu dem die KuA gehörte, unterstützt. Die KoKo beteiligte sich an den Prozesskosten und verstärkte Böttgers Team durch zusätzliche Anwälte.
Der Bundesgerichtshof hob am 22.09.1988 tatsächlich das Urteil des Kammergerichts auf und wies die Klage ab. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte dies am 09.01.1991.
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Rechteinformation
Berliner Morgenpost
Beschreibung
Kopie eines Zeitungsartikels mit Unterstreichungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Musums
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsartikel (Kopie)
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Berliner Morgenpost
Zeit
1987
Ort
Berlin
Eine Kampagne gegen die DDR?
Doch als der Eigentümer der Cotton-Maschine seine Forderung stellte, war das noch nicht abzusehen. Dass zeitgleich zum Prozess Schwarz gegen Antik-Shop nun ein weiterer Fall aufgetreten war, beunruhigte die DDR-Stellen. Man vermutete gar eine gezielte Kampagne von ehemaligen DDR-Bürgerinnen und Bürgern, um die bislang so reibungslosen deutsch-deutschen Geschäfte zu stören. Das MVT erwäge nun, keine Waren mehr in der DDR zu erwerben, schrieb der Leiter der KuA, Joachim Farken, im Dezember an seine vorgesetzte Dienststelle.
Das MVT erwarb trotzdem etwa 60 weitere Objekte und Konvolute in sieben Ankäufen - darunter die bereits vorgestellte Kunstblumenwerkstatt.
Informationen über die verwendeten Medien
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Rechteinformation
Berliner Morgenpost
Beschreibung
Kopie eines Zeitungsartikels mit Unterstreichungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Musums
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitungsartikel (Kopie)
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Hausarchiv I.1.06 2006
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Berliner Morgenpost
Zeit
1987
Ort
Berlin
Reaktionen
In einem Schreiben an den Senat berichtete der Direktor des MVT, Günther Gottmann, wie die Maschine erworben wurde und welche Unsicherheiten nun durch den Prozess um die Standuhr entstanden waren. Die KuA habe wegen Devisenmangels den "(Aus)-Verkauf von Kulturgut bis hin zu Dubletten aus Museen sehr intensiviert, wodurch etwa das MVT, das Historische Museum und andere Museen profitieren". Das vollständige Dokument kann hier abgerufen werden.
In Abtimmung zwischen MVT, dem Berliner Senat, der die Aufsicht führte, und vermutlich auch der KuA, einigte man sich auf das weitere Vorgehen. Der zuständige Senator teilte dem ehemaligen Eigentümer der Cotton-Maschine mit, dass man erst den Ausgang des Prozess abwarten würde.
Die Eigentumsfrage wurde erst nach 1990 mit dem Vermögensgesetz geklärt. Der ehemalige Eigentümer der Cotton-Maschine konnte sein 1972 verstaatlichtes Unternehmen von der Treuhand zurückkaufen. Auf den Kaufpreis erhielt er einen Nachlass um den Betrag, den das MVT an den Antik-Shop und dieser wiederum an die KuA, bezahlt hatte.
Informationen über die verwendeten Medien
Schreiben Gottmann an SenKult vom 9. Mai 1988
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Wir bitten um Angabe des Copyrights.
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
2 Seiten
Material/Technik
Papier
Identifikator
SDTB Hausarchiv: I.1.06 2008.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Günther Gottmann Senatsabteilung für kulturelle Angelegenheiten
Zeit
09.05.1988
Ort
Berlin
Informationen über die verwendeten Medien
Aktenschrank mit Objektakten der 1980er Jahre (Ausschnitt)
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Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
2023
Ort
Berlin
Modell der Arkona
Die meisten Ankäufe aus der DDR sind hinsichtlich eines NS-Entzugs oder DDR-Unrechts unverdächtig. Wie dieses Modell des Seenotrettungskreuzers ARKONA. Der Modellbauer verkaufte es 1988 an den VEB Antikhandel Pirna. Dieser gehörte zu den Einkäufern der KuA. Über den Antik-Shop erwarb es das MVT im gleichen Jahr.
Informationen über die verwendeten Medien
Deutscher Seenotrettungskreuzer ARKONA, Modell 1:25
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Modellschiff
Abmessung/Umfang
855x250x660 mm 2,4 kg
Material/Technik
Holz
Identifikator
Inventarnummer 1/1988/1480
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Privater Hersteller VEB Antikhandel Pirna Kunst und Antiquitäten GmbH Antik-Shop Antiquitäten Galerie GmbH & Co. Handels-KG Museum für Verkehr und Technik Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1980, um
Ort
DDR
Lok der Reichsbahn
Bei der Reichsbahn der DDR waren noch alte Lokomotiven und Wagons vorhanden, die bei der Bundesbahn längst verschrottet waren. Bereitwillig half die KuA bei der Suche nach bestimmten Typen und sendete Anfragen an die einzelnen Reichsbahndirektionen.
Diese elektrische Personenzuglok E 44 131 der Deutschen Reichsbahn wurde 1988 über die KuA und den Antik-Shop ins MVT gebracht. Die von der Reichsbahn übernommenen Objekte sind in der Regel hinsichtlich eines NS-Entzugs oder DDR-Unrechts unbedenklich: Sie hatten keine anderen Vorbesitzenden und sind zudem gut dokumentiert.
Informationen über die verwendeten Medien
Elektrische Personenzuglok E 44 131 der Deutschen Reichsbahn
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Lokomotive
Abmessung/Umfang
15290x3090x4650 mm 78000 kg
Identifikator
Inventarnummer 1/1988/1383
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Henschel & Sohn [Hersteller] , 1943-1946: Deutsche Reichsbahn , 1946-1952: Sowjetische Eisenbahnen , 1952-1988: Deutsche Reichsbahn, DDR , 1988: Kunst und Antiquitäten GmbH , 1988: Antik-Shop Antiquitäten Galerie GmbH & Co. Handels-KG , 1988: Museum für Verkehr und Technik , 1988: Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1943 (Herstellung)
Ort
Kassel, Berlin (Herstellung)
Kettenkrad
Dieses Kettenkrad aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs schenkte Wolfgang Böttger 1997 dem MVT. Er hatte es 1988 von der KuA erworben. Zwischen 1971 und 1988 war das Kettenkrad Teil der Sammlung des Armeemuseums der DDR in Dresden. Das Museum hatte es 1988 in einem Tausch gegen andere Objekte an die KuA abgegeben.
Diese Erwerbung ist ein Beispiel dafür, dass auch die nach dem Mauerfall 1989 in die Sammlung aufgenommenen Objekte auf ihre Vorgeschichte hin untersucht werden müssen.
Informationen über die verwendeten Medien
Kettenkrad HK 101 der NSU Motorenwerke AG
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Angaben zum Objekt
Typ
Kettenkrad
Abmessung/Umfang
2920x1020x1200 mm 1155 kg
Material/Technik
Metall
Identifikator
Inventarnummer 1/2002/0176
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
NSU-Motorenwerke [Hersteller] , Wehrmacht , Kfz.-Instandsetzungswerk Berlin-Friedrichshain , Armeemuseum Dresden , Kunst und Antiquitäten GmbH , Antik-Shop Antiquitäten Galerie GmbH & Co. Handels-KG , Museum für Verkehr und Technik , Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Zeit
1940-1945
Ort
Neckarsulm (Herstellung)
Informationen über die verwendeten Medien
Automaten im Depot des Deutschen Technikmuseums
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin / Huber-Abendroth
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Identifikator
120215KHA_MG_0483
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stiftung Deutsches Technikmuseum [Hersteller Foto]
Ort
Berlin
Bestehende Sammlung und Neuerwerbungen
Bislang wurden in der Sammlung des Deutschen Technikmuseums rund 160 in der DDR angekaufte Objekte und Konvolute ermittelt. Nur bei rund 30 davon konnten bisher Informationen zu den Vorbesitzerinnen und Vorbesitzern gefunden werden, darunter die Reichsbahn oder verstaatlichte Betriebe. Die Schwierigkeiten, anhand der von der KuA benutzten Spezifikationsnummern Vorbesitzerinnen und Vorbesitzer zu ermitteln, wurden in der Ausstellung vorgestellt.
Doch auch die nach 1990 erworbenen Objekte könnten ursprünglich aus Verkäufen der KuA stammen. Beim Kettenkrad konnte dies mit Akten im Bundesarchiv nachgewiesen werden. In vielen Fällen wird dies mangels Dokumentation nicht oder nur sehr schwer möglich sein. Das Team der Provenienzforschung prüft heute alle geplanten Erwerbungen hinsichtlich NS-Raubgut, koloniale Kontexte und SBZ/DDR-Unrecht bevor die Gegenstände in die Sammlung übernommen werden.
Die bereits vorhandenen Objekte in der Sammlung werden weiterhin systematisch auf diese Unrechtskontexte überprüft, die Ergebnisse dokumentiert und transparent veröffentlicht. Im Fall von NS-Raubgut wird das Deutsche Technikmuseum gemäß den Washingtoner Prinzipien faire und gerechte Lösungen mit den Beraubten und deren Erbinnen und Erben suchen.
Für den Umgang mit SBZ-/DDR-Unrecht gibt es noch keine vergleichbaren Empfehlungen für mögliche Rückgaben.
Informationen über die verwendeten Medien
Hintergrundbild für: Zum Shopping in die DDR
Aus der Sammlung von
Unser besonderer Dank gilt unserer ehemaligen Kollegin Elisabeth Weber (jetzt im Jüdischen Museum Berlin), die sich im Deutschen Technikmuseum intensiv mit den Ankäufen aus der DDR beschäftigt hat.
Außerdem danken wir den Kolleginnen und Kollegen aus Archiv, Bibliothek, Sammlungsmanagement und Depot für ihre Unterstützung.
Vielen Dank auch an die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bundesarchiv Berlin, dem Landesarchiv Berlin und dem Archiv der Stiftung Stadtmuseum Berlin.
Darüber hinaus danken wir Allen, die uns bei unseren Recherchen unterstützt und beraten haben, und die wir hier nicht alle namentlich aufführen können.
Ein Dank geht auch an Barry Fay, unseren Übersetzer, für die gute Zusammenarbeit.
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Katja Boegner, Nina Kubowitsch und Peter Prölß, Provenienzforschung am Deutschen Technikmuseum
Impressum
Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin
Direktor Joachim Breuninger
+49 (0)30 / 90254-0
info [at] technikmuseum.berlin
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c/o Stiftung Preußischer Kulturbesitz
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