Schatzkammer des Wissens
Die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg im Wandel der Zeit
Eine virtuelle Ausstellung von
eine Stütze für das Gedächtnis, ein gedrucktes Archiv, eine Kurzform der schönsten Einfälle der größten Menschen, ein Auszug der noch so kleinsten Winkel aller Wissenschaften, Künste und praktischen Tätigkeiten, in der sogar die tüchtigsten Menschen in jedem Berufe die Möglichkeiten haben werden, noch etwas zu finden um sich zu vervollkommnen, weil ein einzelner Mensch nicht alles wissen kann und weil die Bücher die Erfahrungen von mehreren Menschen zusammenführen.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Informationen über die verwendeten Medien
Textausschnitt: Gratulationes Altorfinae Patronorum, Fautorum, Amicorum, Ad Gottfredum Guilielmum Leibnüzium
In Altorphina Academia Honores Et Privilegia Doctoralia d. 12. Febr. Anni MDCLXVII. assumentem
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Gratulationsschreiben an Gottfried Leibniz zur Erlangung der Doktorwürde
Angaben zum Objekt
Typ
Festschrift
Sprache
Latein
Identifikator
H00/DISS.ALTD.ANH 9
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1667
Ort
[Altdorf]
Weitere Informationen
Vom Ideal zur Realität
Eine Bibliothek nach den Idealen von Gottfried Wilhelm Leibniz zusammenzustellen ist kein leichtes Unterfangen. Es setzt langanhaltende Sammelleidenschaft, viel Geld und die eine oder andere glückliche Fügung voraus, damit eine überschaubare Büchersammlung zu so einer umfassenden Universalbibliothek heranwachsen kann, wie es die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg heute ist. Von der altehrwürdigen Klosterhandschrift bis hin zum farbenfrohen Kinderbuch des 21. Jahrhunderts - anhand verschiedener Highlights aus den Beständen präsentiert diese Ausstellung die Geschichte der Bibliothek über zweieinhalb Jahrhunderte. Jedes der Ausstellungsstücke liegt dabei auch als vollständiges Digitalisat vor.
Informationen über die verwendeten Medien
Ritterakademie Erlangen
Ursprünglicher Bibliotheksbau
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Der Gründer, Markgraf Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth
Markgraf Friedrich von Bayreuth (1711-1763) erhob 1742 das 1664 gegründete Gymnasium Christian-Ernestinum in Bayreuth zur Akademie. Das Privileg von Kaiser Karl VII. ermöglichte die Erhebung der Akademie zur Universität, die dann 1743 den Lehrbetrieb aufnahm - jedoch in Erlangen. Markgraf Friedrich III. vermachte der Landesuniversität nicht nur reichen Landbesitz, die Gebäude der Erlanger Ritterakademie, sondern auch die Markgräfliche Hausbibliothek in Bayreuth. Im Jahre 1748 ließ Friedrich den nach Bayreuth verlagerten Teilbestand der Klosterbibliothek Heilsbronn nach Erlangen bringen.
Friedrich selbst war ein hervorragend gebildeter Mann. Nach dem Besuch der Universität Genf, wo er Kameralistik, Staatsrecht und Geschichte studiert hatte, brach Friedrich zu einer Bildungsreise unter anderem nach Paris, Marly und Versailles sowie in die wichtigsten Städte der nördlichen und der österreichischen Niederlande auf.
Informationen über die verwendeten Medien
Staatsporträt Markgraf Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth (1711-1763)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gemälde
Material/Technik
Ölbild
Identifikator
FAU Kunstinventar 330
(Ölbild, um 1760, FAU Kunstinventar 330)
Informationen über die verwendeten Medien
Asia, Oder: Ausführliche Beschreibung Des Reichs des Grossen Mogols Und eines grossen Theils Von Indien
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
In sich haltend die Landschafften Kandahar, Kabul, Multan, Haikan, Bukkar, Send oder Diu, Jesselmeer, Attak, Peniab, Kaximir, Jangapore, Dely, Mando, Malva, Chitor, Utrad, Zuratte oder Kambaye, Chandisch, Narvar, Gwaliar, Indostan, Sanbat, Bakar, Nagrakat, Dekan und Visiapour Durchgehends mit schönen Kupfern, als Landcharten und Abrissen der fürnemsten Städte, Trachten, Thieren und Gewächsen ausgezieret
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Abmessung/Umfang
5 Blätter, 300 Seiten 24 Blätter, 5 gefaltetete Blätter, 1 Blatt, 170 Seiten, 3 Blätter, 10 gefaltete Blätter
Material/Technik
enthält zahlreiche Kupferstiche
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: H61/2 GGR.A 110
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Olfert Dapper Verleger: Johann Hoffmann
Zeit
1681
Ort
Nürnberg
Weitere Informationen
Die Markgräfliche Hausbibliothek in Bayreuth
Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655) legte den Grundstock zur Markgräflichen Haus- beziehungsweise Hofbibliothek. Der älteste vorhandene Katalog datiert aus dem Jahre 1679 und umfasst wohl den Bestand, den Markgraf Christian und vielleicht auch sein früh verstorbener Sohn Erdmann August (1615-1651) angelegt hatten. Weitere Werke, die unter der Bezeichnung "Ex nova Biblioteca“ aufgeführt werden, wurden vermutlich von seinem Nachfolger, seinem Enkel Markgraf Christian Ernst (1644-1712), erworben. In den Jahren 1701 und 1706 erweiterte Markgraf Christian Ernst seine Bibliothek.
Nach dem Tod Karl Augusts, Markgraf zu Brandenburg, (1663-1731), wurde seine Privatbibliothek in die Markgräfliche Hausbibliothek eingegliedert. Auch die folgenden Markgrafen vermehrten ihre Hausbibliothek kontinuierlich. Man kann von einem Gesamtbestand von circa 3.000 physischen Bänden der Markgräflichen Bibliothek, einer großen Anzahl von Gelegenheitsschriften, Disputationen und Landkarten, 92 Inkunabeln und 104 lateinischen, griechischen und deutschen Handschriften ausgehen.
Friederike Sophie Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth stiftet ihre Privatbibliothek
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Universitätsbibliothek in ihrer Gründungszeit war die Privatbibliothek der Markgräfin Friederike Sophie Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth (1709-1758). Wilhelmine war die älteste Schwester König Friedrichs II. von Preußen und mit Markgraf Friedrich III. von Bayreuth seit 1731 verheiratet.
Die hochgebildete und wissenschaftlich sehr interessierte Prinzessin legte sich bereits in Berlin eine kleine Büchersammlung zu; in Bayreuth sammelte sie spätestens seit dem Jahre 1737. Anlässlich der Gründung der Bayreuther Landesuniversität Erlangen vermachte sie 1743 ihre private Bibliothek testamentarisch der neuen Hochschule und 1759, ein Jahr nach ihrem Tod, wurde die Sammlung nach Erlangen gebracht.
Informationen über die verwendeten Medien
Staatsporträt Markgräfin Wilhelmine Friederike Sophie (1709-1758)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gemälde
Identifikator
FAU Kunstinventar 331
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Antoine Pesne (1683-1757)
Zeit
[1738-1740]
Informationen über die verwendeten Medien
Schenkungsbrief der Markgräfin Wilhelmine über die Schenkung Ihrer Privatbibliothek an die Universität Erlangen nach Ihrem Ableben
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Urkunde
Abmessung/Umfang
3 Seiten
Identifikator
Signatur: H62/CIM.A 14
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Markgräfin Wilhelmine Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth
Zeit
1743
Ort
Bayreuth
Weitere Informationen
Der Schenkungsbrief der Markgräfin Wilhelmine regelte die Übergabe ihrer über 4000 Bände großen Privatbibliothek an die Universitätsbibliothek Erlangen nach ihrem Tod.
Informationen über die verwendeten Medien
Oeuvres De Racine
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Abmessung/Umfang
394 Seiten
Sprache
Französisch
Identifikator
Signatur: H00/EZ-II 976[1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Jean Baptiste Racine Provenienz: Markgräfin Wilhelmine Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth
Zeit
1713
Ort
Amsterdam
Weitere Informationen
Den größten Teil der Büchersammlung stellen historische Werke dar, wobei der Schwerpunkt auf Antike und Früher Neuzeit liegt, während das Mittelalter kaum vertreten ist. Inhaltlich handelt es sich hauptsächlich um Quellen, Biographien und Memoiren. Die schöne Literatur Frankreichs von der Renaissance bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist nahezu vollständig vorhanden ebenso die griechischen und römischen Klassiker in französischer Übersetzung. Hinzu kommen theologische Werke, vor allem Religionsphilosophie und Kirchengeschichte und die bedeutendsten Philosophen ihrer Zeit. Die Fürstin ließ ihre Bücher in braunes Kalbsleder binden und mit ihren Initialen versehen.
[Link zur digitalen Sammlung]
[Link zum Gesamtbestand im Bibliothekskatalog]
Informationen über die verwendeten Medien
Büchersammlung der Markgräfin Wilhelmine aus dem Sitzungssaaal der Universitätsbibliothek Erlangen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Foto
Supralibros
Als Supralibros (lat. für "auf den Büchern") wurden häufig Wappen oder kunstvoll gestaltete Buchstaben verwendet, um den Eigentümer einer Privatbibliothek elegant und eindeutig zu kennzeichnen. Die Symbole wurden vom Buchbinder per Blindprägung auf den Einband eingepresst und bei Bedarf noch handvergoldet. Wilhelmine verwendet die Buchstaben FSW (Friederike Sophie Wilhelmine) in gespiegelter Form (daher auch als Spiegelmonogramm bezeichnet) unter einer Königskrone.
Informationen über die verwendeten Medien
Horae Canonicae
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
130 Blätter
Material/Technik
Pergament
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 144
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Provenienz: Markgräfin Wilhelmine Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth
Zeit
[um 1440-1460]
Ort
Frankreich
Weitere Informationen
Exlibris
Das hier abgebildete Exlibris (lat. für "aus den Büchern") stammt vom Nürnberger Arzt und Wissenschaftler Christoph Jacob Trew. Umrahmt vom üppigen Rokoko-Schnörkelwerk sind die Wappen der Leopoldina (links) und das eigene Hauswappen (rechts) zu erkennen. Im unteren Teil ist ein Hund dargestellt, der Trews Initialen auf dem Halsband trägt und allegorisch für die Treue und aufgrund der gleichen Aussprache ebenfalls für Trew selbst steht. Im Schriftbanner über dem Hund liest sich frei übersetzt: "Heucheln ist nicht seine Art".
Informationen über die verwendeten Medien
Exlibris aus der Sammlung des Nürnberger Arztes und Pharmazeuten Christoph Jakob Trew
Ex Bibliotheca Christoph. IAC. Trew. M.D.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Exlibris
Informationen über die verwendeten Medien
Historischer Lesesaal der Professoren in der Universiätsbibliothek Erlangen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
UB Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Informationen über die verwendeten Medien
Lesesaal der Universiätsbibliothek Erlangen (20. Jahrhundert)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
UB Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Zur Tradition der Gelehrtenbibliotheken
Viele Gelehrtenbibliotheken bereichern den Bestand und machen die wissenschaftlichen Interessen ihrer ehemaligen Besitzer sichtbar. Begründet hat diese Tradition dabei Daniel de Superville, der erste Kanzler der Universität. Bereits im Gründungsjahr überließ er seine Sammlung der bis dahin noch sehr kleinen Bibliothek und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein sollten es ihm viele Gelehrte gleichtun. Schenkungen stellten dabei anfangs nahezu den einzigen Weg dar, den Bestand zu vergrößern. Einen regelmäßigen Etat für die Erwerbung gab es nicht.
Geschenk des ersten Kanzlers - Bibliothek Superville
Daniel de Superville (1696-1773) studierte Medizin in Leiden und Utrecht und wurde von König Friedrich Wilhelm I. von Preußen zunächst nach Stettin, dann als Leibarzt nach Berlin berufen. 1738 wurde er an den Hof nach Bayreuth empfohlen. In Bayreuth war er Leibarzt von Markgräfin Wilhelmine und führte als Kanzler von 1743–1748 die neugegründete Universität Erlangen. Seine Privatbibliothek umfasste mehrere tausend Bände medizinisch-naturwissenschaftlicher Werke samt einer großen Zahl von Hochschulschriften aus diesen Fächern. Ab 1749 war er am Hof in Braunschweig als Arzt tätig. Nach 1761 zog er zurück in die Niederlande.
Informationen über die verwendeten Medien
Matthiae Dögens Heutiges tages Übliche Kriges Bau-kunst
Mit vilen außerläsenen so wol alten als neuen geschichten bewähret: und mit den vornämsten Fästungen der Christenheit lehr-bilds-weise außgezieret
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Thema
Festungsbau
Abmessung/Umfang
4 Blätter, 475 Seiten, 70 Doppelblätter
Identifikator
Signatur: H00/2 MTH-I 86
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Matthias Dögen Provenienz: Daniel de Superville
Zeit
1648
Ort
Amsterdam
Informationen über die verwendeten Medien
Der Robbe, der Hund, die Kaze, das Stinkthier, der Otter, der Marder, der Bär, das Beutelthier, der Maulwurf, die Spizmaus, der Igel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Thema
Säugetiere
Teil von
Band 3 aus der Reihe "Die Säugthiere in Abbildungen nach der Natur"
Identifikator
Signatur: H00/4 ZOOL-II 37 a[3
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Johann Christian Daniel Schreber
Zeit
1778
Ort
Erlangen
Pflanzen, Tiere, Mineralien - Bibliothek Schreber
Johann Christian David von Schrebers (1739-1810) Bibliothek umfasste etwa 4.000 Bände überwiegend aus den Fächern Botanik, Zoologie und Mineralogie. Besonders die zoologischen Werke mit wunderschönen Kupferstichen sind oft ein Highlight.
Schreber studierte in Halle Medizin, Naturwissenschaften und Theologie, wo er 1758 die Lehrerlaubnis erhielt. Schreber promovierte 1760 bei Carl von Linné zum Doktor der Medizin. 1770 wurde er als Professor für Arzneikunde, besonders für Botanik an die Universität Erlangen berufen. Seit 1773 leitete er den Botanischen Garten der Universität. Neben eigenen wissenschaftlichen Werken, zum Beispiel "Die Säugthiere in Abbildungen nach der Natur mit Beschreibungen" übersetzte er Linnés Werke ins Deutsche und verhalf damit der Linné-Systematik zum Durchbruch. Wie anerkannt Schreber als Wissenschaftler seiner Zeit war, macht auch die Wahl zum Präsidenten der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina 1791 deutlich. Er leitete die Leopoldina bis zu seinem Tod 1810.
Informationen über die verwendeten Medien
Petri Lombardi Sententiarum libri IV
Sententiae
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
1 ungezähltes Blatt, 144 Blätter, 1 ungezähltes Blatt
Material/Technik
Pergament, Kalbsledereinband auf Holz
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 240
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Petrus, Lombardus
Zeit
[1.Hälfte 13. Jahrhundert]
Ort
hergestellt im Zisterzienserkloster Heilsbronn
Informationen über die verwendeten Medien
Monument Friedrich III Burggrafen Von Nürnberg In Der Kirche Zu Kloster Heilsbronn
Errichtet ... im Jahre 1824
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Gezeichnet von A. Reindel, gestochen von F. Wagner
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Abmessung/Umfang
42,8 x 32,2 cm
Material/Technik
Kupferstich
Sprache
deutsch
Identifikator
H62/BSP 31
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Reindel, Albert (1784-1853) Wagner, Friedrich (1803-1876)
Zeit
1850
Ort
[Erscheinungsort nicht ermittelbar]
Weitere Informationen
Die klösterliche Sammlung und ihr Weg nach Erlangen
Das 1132 gegründete Zisterzienserkloster Heilsbronn entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem der bedeutendsten Klöster in Franken, einem der wichtigsten Zentren zisterziensischer Mystik.
Der Bestand der Klosterbibliothek umfasst 594 mittelalterliche Handschriften, 674 Inkunabeln und circa 1.300 Druckwerke des 16. und 17. Jahrhunderts.
[Link zum Gesamtbestand im Bibliothekskatalog]
[Die digitalisierten mittelalterlichen Handschriften aus Heilsbronn]
Informationen über die verwendeten Medien
Psalterium - UER MS 116
Bibel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
161 Blätter
Material/Technik
Pergament, Kalblederband auf Holz
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 116
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Provenienz: Zisterzienserkloster St. Marien aus Heilsbronn
Zeit
[um 1220]
Ort
Bamberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Bonaventurae Distinctiones in librum IV. Sententiarum Petri Lombardi (Pars II)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
201 Blätter
Material/Technik
Pergament, Schweinslederband auf Holz
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 245
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Heiliger Bonaventura Provenienz: Zisterzienserkloster St. Marien aus Heilsbronn
Zeit
[15. Jahrhundert]
Ort
hergestellt im Zisterzienserkloster Heilsbronn
Exkurs: Kettenbücher und Buchschließen
Einige der Bücher aus den Beständen der Klosterbibliothek Heilsbronn weisen auch heute noch ein merkwürdig anmutendes Kuriosum auf: Am Buchdeckel ist eine massive Kette aus Eisen angebracht. Tatsächlich war dies für Bücher aus dieser Zeit nicht weiter ungewöhnlich, denn allein gedruckte Bibeln aus dem 15. Jahrhundert entsprachen einem Gegenwert von etwa drei erwachsenen Rindern; von Handschriften ganz zu schweigen. Um einen Diebstahl der wertvollen Schätze zu verhindern, wurden Bücher wortwörtlich angekettet,
Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurden zudem Buchschließen an Büchern befestigt, um einen Gegendruck auf die Spannung zwischen Buchblock aus Pergament und Buchdeckel aus Holz auszuüben. Sie hielten das Buch geschlossen und verhinderten das Eindringen von Licht und Staub.
Kettenbücher
Kettenbücher wurden in der Regel in sogenannten Pultbibliotheken verwendet. Dabei standen Lesepulte zur Verfügung, an denen man entweder im Sitzen oder Stehen lesen konnte. Das letzte Kettenglied wurde entweder direkt am Pult befestigt oder mit der Öse durch eine Metallstange geführt, die wiederum mit einem Schloss an dem jeweiligen Pult befestigt war. Positiver Nebeneffekt außer dem Diebstahlschutz war die unveränderliche Ordnung der Bestände und dass die Ketten ein Hinunterfallen der schweren Bücher verhinderten.
Informationen über die verwendeten Medien
Bonaventurae Distinctiones in librum IV. Sententiarum Petri Lombardi (Pars II)
Buchdeckel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
201 Blätter
Material/Technik
Pergament, Schweinslederband auf Holz
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 245
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Heiliger Bonaventura Provenienz: Zisterzienserkloster St. Marien aus Heilsbronn
Zeit
[15. Jahrhundert]
Ort
hergestellt im Zisterzienserkloster Heilsbronn
Informationen über die verwendeten Medien
Bonaventurae Distinctiones in librum IV. Sententiarum Petri Lombardi (Pars II)
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
201 Blätter
Material/Technik
Pergament, Schweinslederband auf Holz
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 245
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Heiliger Bonaventura Provenienz: Zisterzienserkloster St. Marien aus Heilsbronn
Zeit
[15. Jahrhundert]
Ort
hergestellt im Zisterzienserkloster Heilsbronn
Informationen über die verwendeten Medien
Bonaventurae Distinctiones in librum IV. Sententiarum Petri Lombardi (Pars II)
Buchschnitt
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
201 Blätter
Material/Technik
Pergament, Schweinslederband auf Holz
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 245
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Heiliger Bonaventura Provenienz: Zisterzienserkloster St. Marien aus Heilsbronn
Zeit
[15. Jahrhundert]
Ort
hergestellt im Zisterzienserkloster Heilsbronn
Buchschließen
Da bei mittelalterlichen Büchern der Bucheinband und der Buchblock noch nicht voneinander getrennt waren, ergab sich trotz der schweren Buchdeckel eine große Spannung, die dazu führte, dass unverschlossene Bücher regelrecht auseinanderklafften. Falls - wie im Beispiel links - Buchschließen für längere Zeit nicht geschlossen wurden, lassen sich diese ab einem gewissen Zeitpunkt auch nicht wieder verschließen, da das Buchmaterial zu viel Widerstand aufbringt. Die Schließen sind dadurch nutzlos geworden.
Informationen über die verwendeten Medien
Ausschnitt Gumbertusbibel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Zur Geschichte der Schlossbibliothek
Markgraf Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach erklärte am 21. Dezember 1720 die fürstliche Hausbibliothek zur öffentlichen Landesbibliothek. 1791 fielen die fränkischen Markgrafentümer im Rahmen der Erbfolge an die preußische Krone und im Winter 1805/06 wurde die Ansbacher Landesbibliothek, auch Schlossbibliothek genannt, vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. nach Erlangen verlagert.
Die mehr als 12.000 Bände der Ansbacher Schlossbibliothek brachten der Universitätsbibliothek Erlangen den bis dahin wertvollsten Zuwachs.
[Link zum Gesamtbestand im Bibliothekskatalog]
Aus Ansbach stammen unter anderem eine romanische Riesenbibel, die sogenannte Gumbertusbibel, sowie zwei Evangeliare des 9. und 10. Jahrhunderts. Außerdem kamen noch überaus seltene Lederschnittbände sowie eine Handschrift aus dem Besitz des ungarischen Königs Matthias Corvinus nach Erlangen. Diese sogenannten Corvinen erkennt man schnell an ihrem prachtvollen Einband mit dem Abbild des Königs (rechts zu sehen).
Informationen über die verwendeten Medien
Biblia Sacra - UER MS 6
Corvinus-Bibel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
476 Blätter
Material/Technik
Pergament
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 6
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Lombardus Petrus Provenienz: Matthias Corvinus - Schloßbibliothek Ansbach
Zeit
[1. Viertel 14. Jahrhundert]
Ort
Bologna
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Quattuor Evangelia - UER MS 9
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Das Evangeliar mit den kunstvollen Gemälden der vier Evangelisten zählt zu den kostbarsten und gleichzeitig ältesten Handschriften im Bestand der Universitätsbibliothek.
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
132 Blätter
Material/Technik
Pergament, Einband aus Eichenholz mit Elfenbeineinlagen und Überresten von rotem Damast und vergoldeten Verzierungen
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 9
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[um 825]
Ort
Fulda
Weitere Informationen
Die Gumbertusbibel gehörte zu den kostbarsten Schätzen der Stiftsbibliothek in Ansbach. Mitte des 8. Jahrhunderts gründete der fränkische Edelfreie und später heiliggesprochene Gumprecht, latinisiert Gumbertus, ein Benediktinerkloster in Ansbach, das kurz nach der Jahrtausendwende in ein Chorherrenstift umgewandelt wurde. Im Jahre 1195 kaufte der Stiftsdekan von Sankt Gumbertus, Gotebold, für die immense Summe von 12 Talenten die berühmte Gumbertusbibel. Das Werk war so teuer, dass auch die Ansbacher Bürger dazu ansehnliche Geldbeträge spendeten. Nach der Auflösung des Gumbertusstifts kam die Stiftsbibliothek in die neu gegründete Konsistorialbibliothek in Ansbach und von dort 1733 in die Schlossbibliothek der Ansbacher Markgrafen. Die Gumbertusbibel zählt mit einem Format von etwa 67 auf 45 Zentimetern und einem Gewicht von stolzen 42 kg zu den gewichtigsten Kostbarkeiten der Universitätsbibliothek.
Informationen über die verwendeten Medien
Biblia sacra - UER MS 1
Bibel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
394 Blätter, 67 x 46 cm
Material/Technik
Pergament
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Provenienz: Bibliothek des Gumbertusstiftes in Ansbach, ab 1607 Konsistorialbibliothek Ansbach, ab 1733 Schloßbibliothek Ansbach, seit 1805 in der Universitätsbibliothek Erlangen
Zeit
[12. Jahrhundert; letztes Viertel. Vor 1195]
Ort
Bamberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Biblia sacra - UER MS 1
Bibel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
394 Blätter, 67 x 46 cm
Material/Technik
Pergament
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Provenienz: Bibliothek des Gumbertusstiftes in Ansbach, ab 1607 Konsistorialbibliothek Ansbach, ab 1733 Schloßbibliothek Ansbach, seit 1805 in der Universitätsbibliothek Erlangen
Zeit
[12. Jahrhundert; letztes Viertel. Vor 1195]
Ort
Bamberg
Weitere Informationen
Eine Miniatur, die das Leben der biblischen Könige Saul und David darstellt
Informationen über die verwendeten Medien
Biblia sacra - UER MS 1
Bibel
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Szenische Darstellung von der Opferung Isaaks durch Abraham
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
394 Blätter, 67 x 46 cm
Material/Technik
Pergament
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Provenienz: Bibliothek des Gumbertusstiftes in Ansbach, ab 1607 Konsistorialbibliothek Ansbach, ab 1733 Schloßbibliothek Ansbach, seit 1805 in der Universitätsbibliothek Erlangen
Zeit
[12. Jahrhundert; letztes Viertel. Vor 1195]
Ort
Bamberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Prospekt mit Kupferstichen der Universität Altdorf aus der Gelehrtenbibliothek des Arztes Christoph Jakob Trew
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Amoenitates Altdorfinae oder Eigentliche nach dem Leben gezeichnete Prospecten der Löblichen Nürnbergischen Universität Altdorf unter welchen zugleich das Collegivm Mit seinen in sich habenden fürnehmsten Zimmern, Bibliothec &c. und Auditoriis, nebst denen, am Jährlichen Academie-Fest Petri und Pauli, bey währendem Doctorat vorkommenden Solennitäten mit ihren Umständen gantz deutlich vorgestellt, zu sehen
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Abmessung/Umfang
19 Blätter
Material/Technik
Kupferstich
Sprache
Deutsch
Identifikator
H61/2 TREW.C 348
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Johann Martin Trechsel (1661-1735) Künstler: Johann Georg Puschner (1680-1749)
Zeit
[ca. 1720]
Ort
Nürnberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Prospekt mit Kupferstichen der Universität Altdorf aus der Gelehrtenbibliothek des Arztes Christoph Jakob Trew
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Amoenitates Altdorfinae oder Eigentliche nach dem Leben gezeichnete Prospecten der Löblichen Nürnbergischen Universität Altdorf unter welchen zugleich das Collegivm Mit seinen in sich habenden fürnehmsten Zimmern, Bibliothec &c. und Auditoriis, nebst denen, am Jährlichen Academie-Fest Petri und Pauli, bey währendem Doctorat vorkommenden Solennitäten mit ihren Umständen gantz deutlich vorgestellt, zu sehen
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Abmessung/Umfang
19 Blätter
Material/Technik
Kupferstich
Sprache
Deutsch
Identifikator
H61/2 TREW.C 348
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Johann Martin Trechsel (1661-1735) Künstler: Johann Georg Puschner (1680-1749)
Zeit
[ca. 1720]
Ort
Nürnberg
Weitere Informationen
Die Freie Reichsstadt Nürnberg gründete 1575 in Altdorf bei Nürnberg eine hohe Schule, die 1578 zur Akademie und 1623 zur Volluniversität erhoben wurde. Die Blütezeit der Universität, auch Altorfina oder Academia Norica genannt, lag im 17. Jahrhundert und erstreckte sich bis ins erste Viertel des 18. Jahrhunderts, danach setzte allmählich ihr Niedergang ein. Als mit der Übernahme Nürnbergs im Jahre 1806 auch die Reichsstädtische Universität Altdorf an das Königreich Bayern fiel, wurde die inzwischen völlig bedeutungslose Altorfina am 24. September 1809 von König Maximilian I. Joseph aufgelöst und der Bestand der Universitätsbibliothek 1818 der Universität Erlangen zugewiesen.
[Link zum Gesamtbestand im Bibliothekskatalog]
Die Übernahme der Universitätsbibliothek Altdorf bedeutete für Erlangen nahezu eine Verdoppelung des Bestandes. Die Friderico-Alexandrina erhielt an die 47.000 Bücher, Inkunabeln und Handschriften. Professoren und Nürnberger Bürger vermachten ihre Bibliotheken ihrer Universität Altdorf, zum Beispiel der Apotheker und Autor Johann Leonhard Stöberlein, der berühmte Orientalist Johann Christoph Wagenseil und der Nürnberger Stadtarzt und Naturwissenschaftler Christoph Jacob Trew.
Informationen über die verwendeten Medien
Porträt von Christoph Jakob Trew
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Gemälde
Identifikator
FAU Kunstinventar 447
Christoph Jakob Trew und seine Bibliothek
Trew (1695-1769) wurde am 26. April 1695 als Sohn eines Apothekers geboren und wuchs in Lauf an der Pegnitz auf. Nach seinem Medizinstudium erlangte er in Nürnberg rasch einen hervorragenden Ruf unter Berufskollegen und Patienten. Trew war Mitglied des Collegium Medicum zu Nürnberg. Seit 1736 war er auch Markgräflich-Ansbachischer Leibarzt. Gleichzeitig betätigte sich Trew als Gelehrter und Verfasser von anatomischen und botanischen Schriften. So war er seit 1727 aktives Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und übernahm 1744 sogar die Herausgabe der medizinisch-naturwissenschaftlichen Zeitschrift „Acta physico-medica“. Daneben publizierte er eine der ersten medizinischen Fachzeitschriften, "Commercium litterarium ad rei medicinae et scientiae naturalis". 1745 wurde Trew in die Akademie der Wissenschaften in Berlin und auch in die Royal Society in London berufen.
Trew sammelte 34.000 Titel, vornehmlich aus dem medizinisch-naturwissenschaftlichen Bereich, zum kleineren Teil aus den Geisteswissenschaften. Dazu kamen ca. 12.000 medizinische Dissertationen. Noch zu seinen Lebzeiten überschrieb er seine Bibliothek der Universität Altdorf, wo sie als qualitativ und quantitativ bedeutendster Bestand bis 1809 das Kernstück der Altdorfer Sammlung bildete. Sie war in besonderen Räumen aufgestellt. Das in der Stiftung enthaltene Kapital, für das eigens eingesetzte Verwalter verantwortlich waren, sorgte für weitere beachtliche Vermehrungen des Trew-Bestandes. Die noch unter Aufsicht Trews gefertigten Kataloge dienten der präzisen Erschließung. Aufbau und Entwicklung der Sammlung werden durch die Aufzeichnungen Trews, vor allem durch seinen umfangreichen Briefwechsel, ausführlich dokumentiert.
Informationen über die verwendeten Medien
Commelina - Sida
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Teil von
Band 8 von Farbige Pflanzenzeichnungen - UER MS 2380
Abmessung/Umfang
135 Blätter
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H62/MS 2380[8
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Provenienz: Christoph Jacob Trew Georg Dionysius Ehret Nicolaus Friedrich Eisenberger
Zeit
1769
Ort
Nürnberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Kreutterbuch Desz Hochgelehrten vnnd weitberühmten Herrn D. Petri Andreæ Matthioli : Jetzt widerumb mit viel schönen neuwen Figuren, auch nützlichen Artzneyen, vnd andern guten stücken ...
Sampt dreyen wolgeordneten nützlichen Registern, der Kreutter Lateinische vnd Deutsche Namen, und dann die Artzeneyen, darzu dieselbigen zu gebrauchen, jnnhaltendt
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Thema
De Plantis
Abmessung/Umfang
460 Seiten, 37 Blätter ; 38 cm
Identifikator
H61/2 RAR.A 38
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Pietro Andrea Mattioli (1501-1577) Verleger: Sigmund Feyerabend (1528-1590), Peter Fischer (-1595), Heinrich Tack (-1590)
Zeit
1586
Ort
Franckfort am Mayn
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Igler Stammbucheintrag
Denkmaehler der Freundschaft - UER MS 2457, Bl. 1r
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Sprache
Deutsch
Identifikator
H62/MS 2457
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1800-1806
Ort
Erlangen
Weitere Informationen
Kleiner Exkurs zu Stammbüchern
Freundschaftsbücher gibt es seit mehr als 450 Jahren. Damals war jedoch vom Stammbuch (auch Album Amicorum) die Rede. Es ist ein Vorläufer des heute noch beliebten Poesiealbums und geht auf das 16. Jahrhundert zurück, als es Mode wurde, Autographen berühmter Reformatoren zu sammeln.
Diese Alba Amicorum waren bis ins 19. Jahrhundert vor allem unter Studenten verbreitet, die sich, wie schon der Name erahnen lässt, ihrer Freundschaft versicherten, indem sie gegenseitig ein Blatt in ihrem Album mit einem Gedicht, Zitaten oder eigenen Zeichnungen beziehungsweise Scherenschnitten ausfüllten und unterschrieben.
Man bat aber nicht nur Freunde um einen Eintrag in das Stammbuch, sondern auch seine Professoren und hochgestellte Persönlichkeiten wie Pfarrer, Adlige und hohe Beamte, um sich deren Protektion zu versichern, wenn man an eine andere Universität wechselte.
Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Stammbücher hauptsächlich als universitätshistorische Quelle betrachtet; erst in den letzten Jahrzehnten hat sich der Blickwinkel erweitert. Seit Ende des letzten Jahrhunderts wird auch vermehrt mit der Katalogisierung der reichen Stammbuchbestände, es sind insgesamt wohl an die 20.000 Alba Amicorum in öffentlichem Besitz, begonnen.
Die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg besitzt an die 80 Stammbücher, vor allem des 18. Jahrhunderts. Darunter befinden sich auch fünf Stammbücher aus dem Besitz Trews, in denen viele Einträge namhafter Bürger Nürnbergs nachgewiesen werden können.
Informationen über die verwendeten Medien
Stammbuch des Nürnberger Arztes Christoph Jakob Trew
Stammbuch 1756 - 1765 - UER MS 1473
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
108 ungezählte Blätter
Sprache
Deutsch, Latein, Französisch
Identifikator
Signatur: H62/MS 1473
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1756 - 1765
Ort
Nürnberg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Trew Stammbucheintrag
Stammbuch 1756 - 1765 - UER MS 1473, Bl. 108r
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: H62/MS 1473
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1765
Ort
Erlangen
Weitere Informationen
Ein Gut, das glücklich macht, muß, solls mich wahr entzücken,
nicht unbeständig seyn und für den Geist sich schicken.
_______________________________________
Eeuer Wohlgebohren Bibliothek und Naturalien-
Kabinet zeigen genug daß sie einem sehr großen
Gelehrten zugehören, deßen Ruhm sich weit in die
Welt aus breitet. Der Name Trew wird der
Nachwelt unvergeßlich seyn, und Deutschland kann
sich rühmen, daß es in dero Person einen der
geschicktesten Medicorum dieses Jahrhunderts her-
vorgebracht hat. Ich halte es vor ein vorzüg-
liches Glück meinen Namen unter die Denk-
mähler sovieler Gelehrten und großen Männer
setzen zu dörfen. Johann Jakob Mayer.
Erlang den 4. Juny 1765
Informationen über die verwendeten Medien
Symbolbild: Pflichtexemplarrecht
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Der alte Zettelkatalog, sortiert nach den Preußischen Instruktionen, in der Hauptbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Informationen über die verwendeten Medien
Symbolbild: Weltkrieg in Erlangen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Bibliotheken und Erster Weltkrieg
Zwischen 1914 und 1918 versuchten Bibliotheken, Archive, Museen, Behörden und Privatpersonen den Ersten Weltkrieg in eigenen Sammlungen möglichst vollständig zu dokumentieren. Die Zeitgenossen empfanden den Krieg als so einschneidend, dass sie alle Arten von Materialien für die Nachwelt erhalten und nachweisen wollten. Ihnen war bewusst, dass zum ersten Mal Krieg nicht nur an den realen Fronten, sondern genauso wirksam in den Massenmedien geführt wurde.
Auch in der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg gibt es eine Sammlung zum Ersten Weltkrieg: Sie enthält neben Büchern, Zeitschriften und Zeitungen auch Post- und Landkarten, Plakate, Feldpostbriefe, Akten aus den Gefangenenlagern Erlangen und Grafenwöhr, Lebensmittelkarten und Notgeld.
[Link zum Gesamtbestand im Bibliothekskatalog][Die Weltkriegssammlung digital]
Informationen über die verwendeten Medien
Collage Weltkriegssammlung
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Eines der eher kuriosen Stücke der Weltkriegssammlung sind diese Krankentransportkarten. Die Streifen am Rand der Karte konnten eingerissen werden, um den Gesundheitszustand des Patienten nachzuweisen.
Informationen über die verwendeten Medien
Anhänger für die Beförderung von verwundeten oder kranken Soldaten
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: H00/4 HIST (525 cl)-32
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1915
Informationen über die verwendeten Medien
Kriegsanleihe-Kalender
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Postkarte
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: H00/4 HIST (525 cl)-780
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1917
Ort
Berlin
Weitere Informationen
Der Kriegsanleihe-Kalender warb für das Zeichnen von Kriegsanleihen. Zu lesen ist dort für den September/Oktober 1917:
- 19. September: Geld flüssig machen!
- 23. September: Bank zur Zeichnung beauftragen
- 28. September: Müller antelefoniren ob gezeichnet!
- 2. Oktober: Hindenburg-Tag
- 6. Oktober: Haus Geld zur Schulzeichnung
- 10. Oktober: 7h Stammtisch (Kriegs-Anleihe-Abend)
- 14. Oktober: Kriegsanleihe-Nationaltag
- 16. Oktober: Zeichnung erhöhen!
- 18. Oktober: Schluß der Zeichnung Mittags 1 Uhr!
Informationen über die verwendeten Medien
Reisebrotmarke
40 Gramm Gebäck
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: H00/4 HIST (525 cl)-627
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Assignaten der Stadt Sedan und Region
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Papiergeld
Sprache
Französisch
Identifikator
Signatur: H00/4 HIST (525 cl)-105
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1915
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Der Vater der Lüge und seine treuesten Söhne
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Postkarte
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: H00/4 HIST (525 cl)-92,1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[1914]
Ort
München
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Official Post Card "The Friends of Peace"
Our first duty is to maintain peace! ; Join us at the National Peace Convention on Labor-Day 1915, at Chicago, Ill.
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Postkarte
Sprache
Englisch
Identifikator
Signatur: H00/4 HIST (525 cl)-79
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
The Friends of Peace
Zeit
1915
Ort
Chicago
Informationen über die verwendeten Medien
Metz S. O
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Karte zu Gebietsausschnitt aus dem heutigen Département Meuse rund um die Stadt Étain
Angaben zum Objekt
Typ
Karte
Abmessung/Umfang
Maßstab 1:80000
Material/Technik
Leinen
Sprache
Französisch
Identifikator
Signatur: H00/4 HIST (525 cl)-91
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Dépôt de la Guerre
Zeit
1896
Weitere Informationen
Der aus Nürnberg stammende Karl Bröger (1886-1944) zählt zu den bekanntesten Arbeiterdichtern Deutschlands. 1914 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und im selben Jahr aufgrund einer erlittenen Kriegsverletzung als dienstuntauglich wieder entlassen. Seine Kriegserfahrungen haben ihn und seine literarischen Werke seitdem stark geprägt. Sie stellen die Realität des Kampfes und Details der modernen Kriegstechnik in den Vordergrund.
Mehrere seiner Gedichte wurden dabei gegen seinen Willen vom Nationalsozialismus vereinnahmt. Nach seinem Tod wurde ihm sogar ein Parteibegräbnis gewährt, obwohl Bröger 1933 noch als SPD-Stadtrat im KZ Dachau inhaftiert war und seine literarischen Werke bewusst unpolitisch gehalten waren.
Hier kann ein Blick auf einige seiner frühen Gedichte geworfen werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Aus meiner Kriegszeit
Gedichte
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/bibliotheksgeschichte-fau/viewer/show/20/#page/n0/mode/2up
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Abmessung/Umfang
30 Seiten, 3 Blätter
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: H00/4 HIST (525 cl)-22
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Karl Bröger
Zeit
[1915]
Ort
Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Symbolbild: Sondersammelgebiet
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Sondersammelgebiete Philosophie und Bildungsforschung
Seit dem Jahr 1949 bis zur endgültigen Einstellung zum Jahresende 2015 förderte die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Bibliothekswesen sogenannte Sondersammelgebiete. Dabei waren landesweit den wissenschaftlichen Bibliotheken nach Fächern bestimmte Sammelschwerpunkte zugeteilt, zu denen die Bibliotheken lückenlos sämtliche Literatur des In- und Auslandes erwerben sollten, um überregional den wissenschaftlichen Spitzenbedarf decken zu können.
Die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg betreute bis Ende 2013 die Sondersammelgebiete Philosophie und Bildungsforschung. Dabei wurde auf einen qualitativ guten Bestand an philosophischer und pädagogischer Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts aufgebaut. An die Stelle der Sondersammelgebiete traten inzwischen die Fachinformationsdienste (FID). Die Universitätsbibliothek ist in Kooperation mit weiteren Bibliotheken für den FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung verantwortlich.Informationen über die verwendeten Medien
Inventum Novum Qvadrati Logici Universalis
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
In Triangvli Qvoqve Formam Commode Redacti. Cvivs Inuenti Historia pariter ac Vsus, (isque per Vniuersam Logicam amplissimus,) ad ferendam aequam doctorum hominum Censuram breuiter hic proponuntur
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Abmessung/Umfang
2 ungezählte Blätter Bildtafeln, 12 ungezählte Seiten, 176, 63 Seiten
Material/Technik
Bei den Illustrationen handelt es sich um Holzschnitte im Text und zwei vorgebundene Kupferstiche
Sprache
Latein
Identifikator
Signatur: H61/2 GGR.A 110
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Johann Christian Lange Provenienz: Christian Masius
Zeit
1714
Ort
Gießen
Weitere Informationen
Sammlung Masius
Grundlegend für das Fach Philosophie und für die geisteswissenschaftlichen Fächer im Allgemeinen war die Bibliothek von Christian Masius (1711-1787), außerordentlicher Professor der Philosophie in Erlangen, dessen Sammlung von ca. 5000 Titeln in 6000 Bänden als Nachlass 1787 an die Universitätsbibliothek kam. Masius sammelte vor allem Werke über Naturrecht, Theologie, Geschichte, Hebraica und eben auch zeitgenössische Philosophie. Die Sammlung von Masius, die auf die vorhandenen Wissenschaftsfächer aufgeteilt wurde, ist daher einer der Gründe warum die Universitätsbibliothek Erlangen das Sondersammelgebiet Philosophie überhaupt betreuen konnte.
Nachweis und Archivierung
Das Pflichtexemplarrecht bezeichnet das Recht einer Bibliothek, mindestens ein Exemplar jedes Werkes, das in der jeweiligen Region veröffentlicht wurde, von den Verlagen einzufordern. Bereits im Gründungsjahr 1743 hatte Markgraf Friedrich bestimmt: "Von allen Büchern und Schrifften welche in Unserem Fürstenthum und Landen gedruckt werden, soll ein gebundenes Exemplar zur Universitäts-Bibliotheque gratis eingeliefert werden".
Damit war die gesetzliche Grundlage für eine Pflichtablieferung aller im Markgrafentum gedruckten Werke geschaffen. Erst mit der Zeit setzte sich die Abgabepflicht durch und bescherte der Bibliothek allerlei unvermutete Bestände, wie zum Beispiel das Kinderbuch "Struwwel Liese" - der ebenso gewalttätige Gegenentwurf zum Struwwelpeter.
Informationen über die verwendeten Medien
Die Struwwel-Liese oder lustige Geschichten und drollige Bilder für Kinder
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Abmessung/Umfang
24 Seiten
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: H61/4 VAR 152
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Lütje, Julius Maddalena, Francesco
Zeit
[ca. 1925]
Ort
Fürth
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Bienen, Wespen, Hummeln
Band 34
Aus der Sammlung von
Rechteinformation
2020, Tessloff Verlag, Ragnar Tessloff GmbH & Co KG, Nürnberg, Germany
Beschreibung
Warum sind die gestreiften Insekten so wichtig für uns? Wie funktioniert eigentlich die Bestäubung? Welche Funktion hat die Bienenkönigin? Der Band aus der Reihe Was ist was Junior beantwortet Fragen rund um die nützlichen Tiere. Kinder entdecken Spannendes über die gestreiften Hautflügler: Was Hummeln, Wespen und Bienen voneinander unterscheidet, dass sich Bienen durch Tanzen verständigen und wie man sich vor schmerzhaften Wespenstichen schützt. Eine Imkerin erklärt, wie Honig entsteht und was Bienen im Winter fressen. Mit zahlreichen Entdeckerklappen - für den detaillierten Blick hinter die Kulissen!
Angaben zum Objekt
Typ
Buch
Teil von
Was ist was - Junior
Abmessung/Umfang
28 cm
Sprache
Deutsch
Identifikator
H00/2020 B 523
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasser: Angelika Rusche-Göllnitz Künstler: Stefan Lohr
Zeit
[2020]
Ort
Nürnberg
Weitere Informationen
Auch moderne Kinderbücher wie die Sachbücher aus der "WAS IST WAS"-Reihe des Tessloff Verlags aus Nürnberg befinden sich in der Sammlung der Universitätsbibliothek. Weitere Exemplare müssen an der Bayerischen Staatsbibliothek und der Deutschen Nationalbibliothek abgegeben werden.
AllerlEi Kostbarkeiten
Neben den Handschriften, Inkunabeln und den ganz gewöhnlichen gedruckten Büchern haben sich im Laufe der Zeit auch ein paar untypische Gegenstände in die Sammlung eingereiht. Die wenigsten würden wahrscheinlich in einer Universitätsbibliothek Straußeneier, Abgüsse antiker Gemmen, eine umfassende Sammlung an Zeichnungen und Graphiken, Münzen aus aller Welt vom Altertum bis zur Neuzeit oder gar alte Waffen erwarten.
Die Objekte spiegeln dabei die belebte Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität wider. So stammen die Gegenstände aus dem 18. Jahrhundert hauptsächlich aus dem markgräflichen Naturalienkabinett und dienten als Anschauungsmaterial. Später kamen die bibliotheksfremden Objekte hauptsächlich über Schenkungen von Wissenschaftlern in die Bibliothek.
Informationen über die verwendeten Medien
Straußenei mit Elefantenabbildung
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Ein graviertes Straßenei, das Jagdszenen aus Afrika zeigt. Vermutlich aus der ersten Hälfte des 18. jahrhunderts
Angaben zum Objekt
Typ
Kunstobjekt
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: MS.X 38
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1801-1850
Informationen über die verwendeten Medien
Gravierte Nautilusschale aus der markgräflichen Kunstkammer
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Kunstobjekt
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: MS.X 38
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1801-1850
Informationen über die verwendeten Medien
Tetradrachme
Athen
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Ein Vierdrachmenstück aus der Zeit von 527-430 v. Chr. aus Attika. Abgebildet ist die Göttin Athena auf der Vorderseite und die Eule als Symbol der Göttin auf der Rückseite. Für die Prägung waren hohe künstlerische Fähigkeiten von Nöten. Ein Handwerker hat für die Herstellung etwa vier Tage gebraucht. Die meisten griechischen Münzen der archaischen und klassischen Zeit bildeten Götter und ihre Symbole ab, um zu zeigen, dass eine Stadt in einer besonderen Verbindung zu einer bestimmten Gottheit stand. Diese Münze entwickelte sich zu einer der bekanntesten Währungen in historischer und handelspolitischer Hinsicht. Attische „Eulen“ fanden sich überall dort, wo griechische Kaufleute Handel trieben. Sie sind auch im gesamten Perserreich von Babylon bis Afghanistan gefunden worden.
Vorderseite: Kopf der Athena mit attischem Helm nach rechts, am Helm drei Olivenblätter. Rückseite: ΑΘΕ. [ATHE]. Eule nach rechts, oben links Olivenzweig und Mondsichel.
Angaben zum Objekt
Typ
Münze
Thema
Antike, Griechen, Archaik und Klassik
Teil von
UBT-001 Sammlungen Will und Gerlach: griechische Münzen
Abmessung/Umfang
Gewicht: 17,96 g Durchmesser: 25 mm
Material/Technik
Silber, Prägung
Sprache
Griechisch
Identifikator
Inventarnummer: WG 208
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Provenienz: Dr. Friedrich Will - 1916 (Erlanger Privatgelehrter. Leutnant a. D.) , Die Sammlung von rund 12.000 Münzen des Dr. Friedrich Will wurde im Jahre 1916 für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen für 6.000 Mark erworben. Hinzu kommen weitere rund 1.200 als Teil seines Nachlasses.
Zeit
ca. 479-393 v. Chr.
Ort
Athen (Attika)
Weitere Informationen
Neben der Beschreibung in gedruckten Katalogen wurde allerdings ein sehr kleiner Teil der Münzsammlung im Rahmen des NUMiD-Verbundes (Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland) digitalisiert und im Interaktiven Katalog der Münzkabinette nachgewiesen.
Die hier dargestellte Tetradrachme aus Attika findet sich ebenfalls in der digitalen Sammlung wieder. Die Prägung erforderte hohe künstlerische Fähigkeiten und bis zu vier Tage Arbeitszeit.Informationen über die verwendeten Medien
Wachsabdrucksammlung römischer Konsule und Könige
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Wachsabdruck
Sprache
Französisch
Identifikator
Signatur: MS.X 31
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1801-1850
Informationen über die verwendeten Medien
Japanisches Katana
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Schwert
Sprache
Deutsch
Identifikator
Signatur: MS.X 51
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1801-1850
Informationen über die verwendeten Medien
Selbstbildnis des etwa zwanzigjährigen Dürer
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Der junge Dürer mit abgestütztem Kopf, grüblerischem Blick und Binde
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Abmessung/Umfang
20,8 x 20,4 cm
Material/Technik
Feder in Braun
Identifikator
H62/B 155
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Albrecht Dürer (1471-1528)
Zeit
[1491/92]
Ort
Oberrhein
Weitere Informationen
Die Graphische Sammlung
Die Graphische Sammlung kam als Teil der Schlossbibliothek Ansbach 1805 nach Erlangen und ist von herausragender Bedeutung für die Kunstgeschichte Frankens. Sie umfasst insgesamt rund 2.000 Handzeichnungen des 14. bis frühen 18. Jahrhunderts, 1.000 Holzschnitte, 4.000 Kupferstiche und Radierungen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sowie 375 Stadtpläne, Veduten und Architekturabbildungen.
Ein großer Teil der Sammlung wurde vermutlich bereits im frühen 17. Jahrhundert von Nürnberger Kunstsammlern zusammengetragen, weshalb das Ensemble als einzigartiges Zeugnis der großen Nürnberger Kunstsammlertradition verstanden wird. Neben Albrecht Dürer (1471-1528), der mit mehreren Zeichnungen und zahlreichen Druckgraphiken in der Sammlung vertreten ist, sind alle bedeutenden Künstler dieser Epoche vertreten.
Informationen über die verwendeten Medien
Gebirgslandschaft bei Sonnenuntergang
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Abmessung/Umfang
20,0 x 13,2 cm
Material/Technik
Gemalt mit Aquarell und Deckfarben
Identifikator
H62/B 812
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Albrecht Altdorfer (1480-1538)
Zeit
[um 1522]
Ort
Regensburg
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Schiffe auf ruhiger See
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Links vorn ein großes Kriegsschiff
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Abmessung/Umfang
16,9 x 27,5 cm
Material/Technik
Farbstich
Identifikator
H62/AK 2360
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Johan Teyler (1648-1712)
Zeit
[1679?]
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
La Pliniana, Lago di Como
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Abmessung/Umfang
28,7 x 42,4 cm
Material/Technik
Aquarell und Umriss-Radierung
Identifikator
H62/K.B 40
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Joseph Rebell (1787-1828)
Zeit
1811
Ort
Comer See
Weitere Informationen
Obwohl das Herzstück der Graphischen Sammlung aus der Ansbacher Schlossbibliothek ursprünglich ausschließlich Kunstwerke vom 14. bis zum 18. Jahrhundert abdeckte, sind mittlerweile auch bedeutende Künstler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts umfassend vertreten. Dies ist vor allem den großzügigen Schenkungen privater Sammler zu verdanken. Zu den umfassendsten zählen dabei die Sammlung von Ernst Luthardt (1863-1937) - mit Schwerpunkt zur Münchner Kunstszene - und im kleineren Maßstab die Sammlung von Dr. Ruprecht Kamlah (*1941) zu Werken deutschsprachiger Künstler mit Wohnsitz in Rom. Beide Schenker waren Alumni der Friederich-Alexander-Universität.
Informationen über die verwendeten Medien
Symbolbild: Bibliothek im Wandel der Zeit
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
UB Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Informationen über die verwendeten Medien
Bibliothek im Erlanger Schloss
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Grafik
Viele Häuser - eine Bibliothek
Was mit der Unterbringung in der ehemaligen Ritterakademie begonnen hat, ist nun ein großes, historisch gewachsenes Konstrukt, das sich auf über 150 Bibliotheksstandorte verteilt. Und die baulichen Maßnahmen sind noch lange nicht abgeschlossen ...
Unterkunft im Schloss
Der erste große Umzug ging einher mit der Übernahme der Altdorfer Universitätsbibliothek, durch die der Buchbestand auf etwa 80.000 Bände anwuchs. Dies erschöpfte die Platzreserven des alten Gebäudes vollends, weshalb nach einigen Umbaumaßnahmen die Bibliothek schließlich 1825 im ehemaligen Erlanger Schloss ein neues Zuhause fand. Die Arbeitssituation im Schloss erwies sich jedoch als nicht besonders zufriedenstellend – zumal die im Prinzip übernommene Grundrissaufteilung des Palastes für Bibliothekszwecke weitgehend ungeeignet war und eine zeitgemäße Logistik verhinderte.
Informationen über die verwendeten Medien
Foto vom Magazin im Schlossgebäude
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Informationen über die verwendeten Medien
Der Erlanger Altbau
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Informationen über die verwendeten Medien
Collage Standorte UB Erlangen-Nürnberg
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
UB Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Die vier großen Standorte im Überblick (von links oben nach rechts unten): - Hauptbibliothek - Technisch-naturwissenschaftliche Zweigbibliothek - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Zweigbiblitohek - Erziehungswissenschaftliche Zweigbibliothek
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Außerdem wurden die einzelnen Institutsbibliotheken organisatorisch zu 15 Teilbibliotheken zusammengefasst und der Universitätsbibliothek unterstellt. 1974 wurde in Erlangen das neue Bibliotheksgebäude mit Informationszentrum, Ausleihe, Lesesälen und Magazinturm eröffnet, der mit dem historischen Gebäude über einen Tunnel verbunden ist.
Informationen über die verwendeten Medien
Symbolbild: Heutige Aufgaben an der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
UB Erlangen-Nürnberg
Beschreibung
Dargestellt sind die Benutzerkabinen der Hauptbibliothek und ein Tischscanner aus der Digitalisierungsabteilung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Die Bibliothek als Ort des Austauschs
Heute verfügt die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg über einen Gesamtbestand von mehr als 5 Millionen Medien. Dazu gehören gedruckte und elektronische Zeitschriften und Zeitungen, über eine halbe Million Titel aus dem Altbestand sowie eine der größten Sammlungen an Dissertationen in Deutschland. Die Bibliothek hütet längst nicht mehr nur die Schätze der Vergangenheit, sie präsentiert sie mit Digitalisierungsprojekten weltweit. Für Universitätsangehörige und Interessierte aus der Region entwickelt sie neue Angebote, bietet Lernplätze an vielen Standorten und fördert mit einem breit aufgestellten Schulungsangebot zielgruppenorientiert eigenverantwortliche Informationskompetenz.
Eine virtuelle Ausstellung von
Team
Projektteam Virtuelle Ausstellung:
Alexander Prüfling
Gisela Glaeser
Michael Ammon
unterstützt vom Digitalisierungszentrum der Universitätsbibliothek
Impressum
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Alte Universitätsbibliothek: Universitätsstrasse 4, 91054 Erlangen
Hauptbibliothek: Schuhstrasse 1a, 91052 Erlangen
Postanschrift: Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg, 91051 Erlangen
den Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Kontaktangaben der UB-Direktion:
+49 9131 85–22151
+49 9131 85-29309
ub-direktion [at] fau.de
Als Anbieter von DDBstudio verantwortlich im Sinne des Medienstaatsvertrags:
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gesetzlich vertreten durch ihren Präsidenten, handelnd für das durch Verwaltungs- und Finanzabkommen zwischen Bund und Ländern errichtete Kompetenznetzwerk
Deutsche Digitale Bibliothek
c/o Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Von-der-Heydt-Straße 16-18
10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 266-41 1432, Fax: +49 (0) 30 266-31 1432
E-Mail: geschaeftsstelle@deutsche-digitale-bibliothek.de
FIZ Karlsruhe - Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur GmbH
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
Die kuratierende Einrichtung bestimmt über Thema und Inhalt der Einstellung. Die DDB nimmt nur im Ausnahmefällen Einfluss darauf, s. Nutzungsbedingungen.