Direkt zum Inhalt

Bridges Beyond Lights 3

Europäische Kulturhauptstädte: Veszprém-Balaton

Einleitung

Novi Sad in Serbien, Timișoara in Rumänien und Veszprém in Ungarn, die die Auszeichnung erhielten, sich 2022 bzw. 2023 als Kulturhauptstädte Europas zu präsentieren, sind in ihrer historischen Entwicklung und ihrem Erbe durch eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte im einstigen Königreich Ungarn verbunden.
Der Titel der dreiteiligen Ausstellung des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, „Bridges Beyond Lights“ (Brücken jenseits der Lichter), spielt auf die jeweilige Selbstwahrnehmung der Kulturhauptstädte an. Novi Sad pflegt das Selbstbild einer Brückenstadt zwischen Ost und West, Timișoara betont seine aktive Rolle in politischen Umbruchssituationen, und Veszprém zeigt sich als kreative, dynamische Region, die aus dem Hintergrund ins Zentrum des gesellschaftlichen Fortschritts treten will.
Veszpréms Motto „beyond“ bedeutet nicht nur, die Umgebung vom Nordufer des Balatons bis zum südlichen Bakony-Gebirge in die Festivitäten einzubeziehen. Die Stadt möchte auch den Dialog in Europa neu beleben, indem sie die eigenen Grenzen überschreitet und sich dem Anderen öffnet.
Die Ausstellung präsentiert die Stadt und ihre Region im Spiegel jener Menschen, die über geografische und sprachliche Grenzen hinweg migriert sind und die Geschichte und Kultur der Region mitgeprägt haben. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die deutsch-ungarischen Mobilitäts- und Migrationsbeziehungen gerichtet.

01
Eine Heiratsmigrantin

02
Zuwanderer von nah und fern

03
Zirkulation von Ideen und Waren

04
Freiwillige und erzwungene Migrationen

05
Am Balaton

06
Brückenbauer

07
Meine Stadt Veszprém