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Land. Fluss. Kentmanus.

Natur erforschen im 16. Jahrhundert

Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar


Collage dreier Rückenansichten des Bucheinbands von: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549-1584

Johannes Kentmann (1518–1574), Theophil Kentmann (1552–1610), Bucheinband, 1549–1584, Torgau

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Kurzbeschreibung
Bucheinband: blindgeprägter Halblederband aus Schweinsleder mit Palmetten- und Kandelaberrollen, den Initialen T-K-M-D (Theophilus Kentmanus Medicinae Doctor) und dem Bindejahr 1583
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Die unter dem Namen Codex Kentmanus bekannte Buchhandschrift wurde von den Ärzten Johannes und Theophil Kentmann in zwei Schaffensphasen um 1549 und 1583 ausgeführt. Sie umfasst mehrere naturkundliche Manuskripte und Beigaben, die 1583 zu einem einzigen Band zusammengebunden wurden.
Unter der Direktion von Johann Wolfgang von Goethe wurde der Band 1810 von einem unbekannten Vorbesitzer für die Weimarer Bibliothek angekauft. Es gibt Hinweise darauf, dass er früher zur Sammlung von

↗Christian Wilhelm Büttner gehörte, die sich aber nicht sicher belegen lassen. Im 20. Jahrhundert erhielt das gebundene Manuskriptkonvolut den Namen Codex Kentmanus.





Vorderspiegel mit Wappenmedaillon der Familie Kentmann und
Epigramm des Freundes Adam Siber (eingeklebt), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584

Johannes Kentmann (1518–1574), Theophil Kentmann (1552–1610), Handschrift, 1549–1584, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Vorderspiegel des Codex Kentmanus mit Wappenmedaillon der Familie Kentmann und Epigramm des Freundes Adam Siber (eingeklebt)

Johannes Kentmann (1518-1574) stammte aus Dresden und praktizierte als Stadtarzt in Meißen und Torgau. Sein Sohn Theophil (1552-1610) wurde in Meißen geboren und praktizierte als Arzt in Torgau und Halle. Beide verband ein besonderes Interesse für botanische Themen, welches aus dem medizinisch-pharmakologischen Studium der Heilpflanzen herrührte, jedoch weit über die­ses hinausging. Johannes Kentmann legte außerdem eine umfangreiche Mineraliensammlung an und beschäftigte sich mit der Tierwelt der Elbregion um Meißen.





Titelblatt des ersten enthaltenen Werks von Johannes Kentmann mit gezeichnetem Familienwappen und Wappenspruch, aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 7r

Johannes Kentmann (1518–1574), Theophil Kentmann (1552–1610), Handschrift, 1549–1584, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Kurzbeschreibung
Titelblatt des ersten enthaltenen Werks von Johannes Kentmann mit gezeichnetem Familienwappen und Wappenspruch | fol. 7r
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Titelblatt des ersten enthaltenen Werks von Johannes Kentmann mit gezeichnetem Familienwappen und Wappenspruch | fol. 7r

Die im Codex Kentmanus überlieferten Manuskripte enthalten auf circa 450 von 606 Seiten ganz­seitige Illustrationen von europäischen und außereuropäischen Pflanzen sowie von Fischen und einigen anderen Tieren. Der Kodex gehört damit zu den umfangreichsten naturkundlichen Bilder­sammlungen des 16. Jahrhunderts. Er ist von großer wissenschafts-, kultur- und kunst­histori­scher Relevanz und vermittelt einen Einblick in das Gelehrtennetzwerk der damaligen Zeit.



01

Pflanzen zeichnen – Beobachtungen in der Natur



Illustration: Mulierculæ herbilegæ (Frauen mit gesammelten Kräutern), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 57v –58r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Kurzbeschreibung
Mulierculæ herbilegæ | Frauen mit gesammelten Kräutern
fol. 57v und 58r
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Mulierculæ herbilegæ | Frauen mit gesammelten Kräutern (fol. 57v und 58r)


Ärzte waren im 16. Jahrhundert an Heilkräutern interessiert, weil diese – neben einigen tierischen und mineralischen Arzneien – damals die einzige Medizin darstellten. Aus diesem Interesse für Kräuter entwickelte sich häufig ein generelles Interesse für Pflanzen. Die Zeichnungen von Johannes Kentmann entstanden vor dem Hintergrund seiner eigenen botanischen Weiterbil­dung und persönlichen Neugier. Viele der abgezeichneten Pflanzen waren ihm zuvor unbekannt und alle waren nördlich der Alpen wenig abgebildet worden.



Illustration: Mandragora (Gemeine Alraune) und Larix (Libanon-Zeder), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 9v–10r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Kurzbeschreibung
Mandragora | Gemeine Alraune (fol. 9v), Larix | Libanon-Zeder (fol. 10r)
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Mandragora | Gemeine Alraune (fol. 9v), Larix | Libanon-Zeder (fol. 10r)

Kentmanns Pflanzenbilder wurden zwischen 1547 und 1549 während einer Studienreise nach Italien angefertigt. Nach dem Studium in Leipzig war er Richtung Süden aufgebrochen, denn die Universitäten von Padua und Bologna waren europaweit führend auf dem Gebiet der Medizin. Nach der Promotion reiste Kentmann Ende 1549 zurück nach Dresden. Noch im selben Jahr ordnete er die Zeichnungen in zwei sogenannte „Zenturien“, also Hundertschaften, und fügte noch Zeichnungen von Meerestieren hinzu, die ebenfalls in Italien entstanden waren. Einen Großteil der Pflanzenzeichnungen ergänzte er außerdem mit eigenhändigen Kommentaren unterschiedlichster Art.





Illustration: Citrium malum (Zitrone) und Arangia (Orange), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 32v–33r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Kurzbeschreibung
Citrium malum | Zitrone (fol. 32v) und Arangia | Orange (fol. 33r)
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Citrium malum | Zitrone (fol. 32v) und Arangia | Orange (fol. 33r)

Die Zeichnungen geben die Pflanzen in uneinheitlicher Weise wieder, mal ohne Wurzel, mal nur als einzelnen Zweig, ein andermal nur als ein einziges Laubblatt. Sie spiegeln so zum einen Kentmanns eigenes Interesse an den Pflanzen wider, zum anderen die vor Ort verfügbare Flora. Künstlerisch sind die Zeichnungen insofern einheitlich, als sie eine mit der Feder gezeichnete Kontur und wenige mit Tinte gezeichnete Binnenlinien aufweisen, die Farbgebung dagegen Wasser- und Deckfarben überlassen wurde. 





Illustration: Flos Aphricanus Dod. (Tagetes), Geranion (Storchschnabel), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 37v–38r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Kurzbeschreibung
Flos Aphricanus Dod. | Tagetes (fol. 37v) und Geranion | Storchschnabel (fol. 38r)
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Flos Aphricanus Dod. | Tagetes (fol. 37v) und Geranion | Storchschnabel (fol. 38r)


Die Autorschaft der Zeichnungen ist nicht geklärt. Einige könnten von Kentmanns eigener Hand stammen, andere gehen vermutlich auf eine kaum bekannte, von der Forschung in Rom vermutete Kunstwerkstatt zurück, die auf Darstellungen von Kräutern und Tieren spezialisiert war und diese veräußerte.



Illustration: Lachryma Job (Hiobsträne) und Phyllirea (Steinlinde), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 55v–56r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Kurzbeschreibung
Lachryma Job | Hiobsträne (fol. 55v), Phyllirea | Steinlinde (fol. 56r)
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Lachryma Job | Hiobsträne (fol. 55v), Phyllirea | Steinlinde (fol. 56r)

Die für die damalige Zeit besondere Qualität der Darstellungen besteht darin, die Pflanzen in botanischem Sinne zu zeigen, also für den Naturkundler erkennbar. Es geht weniger um Ästhetik als darum, typische äußere Merkmale korrekt abzubilden. Da die Pflanzenkunde Mitte des 16. Jahrhunderts immer noch ein sehr junges Tätigkeitsfeld war, gehören Kentmanns Zeichnungen zum Ausgezeichnetsten, was sich aus dieser Zeit überhaupt erhalten hat. Zudem handelt es sich bei einigen der Zeichnungen um die ersten jemals angefertigten Darstellungen der jeweiligen Pflanze.





Illustration: Tulipa Turcica minor (Tulpe), Tulipa (Tulpe), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 16v und fol. 115r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Kurzbeschreibung
Tulipa Turcica minor | Tulpe (fol. 16v), Tulipa | Tulpe (fol. 115r)
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Tulipa Turcica minor | Tulpe (fol. 16v), Tulipa | Tulpe (fol. 115r)

Die kulturelle und künstlerische Bedeutung der Pflanzenzeichnungen wird durch Kentmanns schriftliche Anmerkungen noch gesteigert. Darin gewährt er bislang unbekannte Einblicke in die Naturkunde und das Leben des 16. Jahrhunderts. So notierte Kentmann zu seiner Tulpendar­stellung, wohlgemerkt die erste bekannte dieser Blume überhaupt, letztere habe ihren Namen von dem türkischen Wort „tulipa“ erhalten, das sich laut den Berichten türkischer Reisender auf die Form der „dalmatischen Kappe“, d.h. vermutlich des Turbans, bezog.





Illustration: Cyclaminus orbicularis (Alpenveilchen) und Gentiana (Enzian), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 72v–73r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Kurzbeschreibung
Cyclaminus orbicularis | Alpenveilchen (fol. 72v), Gentiana | Enzian (fol. 73r)
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Cyclaminus orbicularis | Alpenveilchen (fol. 72v), Gentiana | Enzian (fol. 73r)


Illustration Rha barbaricum (Rhabarber), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 93v–94r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Rha barbaricum | Rhabarber (fol. 93v und 94r)
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Rha barbaricum | Rhabarber (fol. 93v und 94r)


Illustration: Felsen-Steinkresse, Folia nucis musc. (Blätter und Frucht des Muskatnussbaums), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 103v–104r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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nicht bezeichnet | Felsen-Steinkresse (fol. 103v), Folia nucis musc. | Blätter und Frucht des Muskatnussbaums (fol. 104r)
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nicht bezeichnet | Felsen-Steinkresse (fol. 103v), Folia nucis musc. | Blätter und Frucht des Muskatnussbaums (fol. 104r)


Illustration: Grundrisse von Gartenanlagen, aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 110v–111r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1547–1549, Meißen, Torgau, Halle (Saale), Italien

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Grundrisse von Gartenanlagen (fol. 110v und 111r)
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Grundrisse von Gartenanlagen (fol. 110v und 111r)

02

Mit Pflanzen drucken – Eine neue Technik der Illustration



Naturselbstdruck: Melissa (Melisse), Fragaria (Erdbeere), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 214v–215r

Theophil Kentmann (1552–1610), Handschrift, Naturselbstdruck, 1583, Torgau

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Kurzbeschreibung
Melissa | Melisse (fol. 214v), Fragaria | Erdbeere (fol. 215r)
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Melissa | Melisse (fol. 214v), Fragaria | Erdbeere (fol. 215r)

Theophil Kentmann verbrachte ab 1579, wie zuvor bereits sein Vater, einen Studienaufenthalt in Italien. Vermutlich lernte er dort die in Europa neue Technik des Naturselbstdrucks kennen. Sein 1583 abgeschlossenes Werk „Icones stirpium impressae“ (Gedruckte Pflanzenbilder) enthält Darstellungen von mehr als 150 Pflanzen, die nach diesem Verfahren hergestellt wurden.





Naturselbstdruck: Aristolochia (Pfeifenblume), Salvia (Salbei), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 225v–226r

Theophil Kentmann (1552–1610), Handschrift, Naturselbstdruck, 1583, Torgau

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Kurzbeschreibung
Aristolochia | Pfeifenblume (fol. 225v), Salvia | Salbei (fol. 226r)
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Aristolochia | Pfeifenblume (fol. 225v), Salvia | Salbei (fol. 226r)

Für den Naturselbstdruck färbte man die Pflanzenteile mit einer schwarzen Ruß- oder Kohle­farbe ein. Die Farbpigmente wurden dazu mit Öl als Bindemittel angereichert. Heute schlägt die ölige Substanz durch die Seiten des Buches durch. Es ist wahrscheinlich, dass die Pflanzen nach dem Einfärben händisch auf dem Papier abgerieben wurden. Die Blätter hinterließen eine schwache Vertiefung im Papier und einige Pflanzen verrutschten beim Drucken, was zu einem unschar­fen Ergebnis führte.





Naturselbstdruck: Charyophyllata (Bach-Nelkenwurz), Taraxacon (Löwenzahn), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 248v–249r

Theophil Kentmann (1552–1610), Handschrift, Naturselbstdruck, 1583, Torgau

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Charyophyllata | Bach-Nelkenwurz (fol. 248v), Taraxacon | Löwenzahn (fol. 249r
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Charyophyllata | Bach-Nelkenwurz (fol. 248v), Taraxacon | Löwenzahn (fol. 249r)

Gut zu erkennen sind die Blattadern der Pflanzen, was darauf hindeutet, dass auch frische Exemplare für den Abdruck verwendet wurden. Denn besonders weiche Blät­ter, wie die des Löwenzahns, verlieren während des Trocknens viel Plastizität. In der Nachbearbei­tung wurden die Drucke mit einem wässrigen Kupfergrün und einem weiteren Pigment ausge­malt. Es ist nicht belegt, ob die Kolorierung zur gleichen Zeit erfolgte wie der Druck.





Naturselbstdruck: Lupulus (Hopfen), Geranium (Geranienarten), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 263v–264r

Theophil Kentmann (1552–1610), Handschrift, Naturselbstdruck, 1583, Torgau

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Kurzbeschreibung
Lupulus | Hopfen (fol. 263v), Geranium | Geranienarten (fol. 264r)
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Lupulus | Hopfen (fol. 263v), Geranium | Geranienarten (fol. 264r)

Im Gegensatz zu den Pflanzenbildern seines Vaters beinhaltet die Auswahl Theophil Kentmanns nur einheimische Pflanzen, die zu therapeutischen Zwecken gesammelt wurden. Abgedruckt wurden fast ausschließlich die Blätter und nur vereinzelt kleine Sprossen der Pflanzen. Die Illustrationstechnik des Naturselbstdrucks ermöglichte, weit vor Erfindung der Fotografie, eine naturgetreue und einprägsame Darstellung der Form, Struktur und Größe des Pflanzenblatts. Diese Informationen sind beim Sammeln von Heilpflanzen elementar, um Verwechslungen zu vermeiden.

Die Naturselbstdrucke Kentmanns gehören zu den frühesten bekannten Beispielen für die Anwendung des Verfahrens. Sie faszinieren durch die unmittelbare Begegnung mit echten Pflanzen, deren Blätter und Stängel im 16. Jahrhundert gepflückt wurden.  



03

Die Elbe und ihre Fische – Artenvielfalt um 1550



Illustration: Verlauf der Elbe zwischen Nymburk und Bad Schandau, aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 143r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1540–1566, Torgau

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Verlauf der Elbe zwischen Nymburk und Bad Schandau (fol. 143r)
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Verlauf der Elbe zwischen Nymburk und Bad Schandau (fol. 143r)


Fast sein ganzes Leben verbrachte Johannes Kentmann in Städten an der Elbe, zunächst in seinem Geburtsort Dresden, später als Stadtarzt in Meißen und Torgau. Auch mehrere seiner Werke haben einen Bezug zur Elblandschaft.

Ein wertvolles, in den Codex Kentmanus eingebundenes topographisches Dokument ist Kent­manns Handzeichnung des Flussverlaufs der Elbe von Nymburk bzw. der Moldau bei Prag bis zur Mündung bei Cuxhaven-Ritzebüttel.


Illustration: Verlauf der Elbe zwischen Königstein und Magdeburg, aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 143v–144r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1540–1566, Torgau

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Kurzbeschreibung
Verlauf der Elbe zwischen Königstein und Magdeburg (fol. 143v–144r)
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Verlauf der Elbe zwischen Königstein und Magdeburg (fol. 143v–144r)


Die Zeichnung erstreckt sich über 5 Seiten und wird zwischen 1540 und 1566 datiert. Sie stellt einen frühen Prototyp der später populären Form der Streifenkarte von Flussverläufen oder Reiserouten dar, kartographische Merkmale wie Maßstab und Ausrichtung fehlen jedoch. Kentmann verzeichnete entlang der Elbe 79 Ortsnamen, 22 Ein­mündungen von Nebenflüssen, 29 Zollstationen, 7 Brücken und 10 Fähren. In den äußeren Spal­ten notierte er Entfernungsangaben in Meilen, links zu Lande und rechts zu Wasser, sowie die jeweiligen Herrschaftsbereiche. Die Angaben sind jedoch lückenhaft, zu Lande setzen sie bereits bei Mühlberg/Elbe aus. Es kann daher vermutet werden, dass Johannes Kentmann sein Wissen durch gezielte Befragungen von Schiffern und Händlern erworben hat, welche die Elbe als Verkehrsweg nutzten.



Illustration: Halbfisch (Flunder / Pleuronectes flesus L.), Lampreten (Meerneunauge / Petromyzon marinus L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 194v–195r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1549–1584, Meißen, Torgau, Halle (Saale)

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Halbfisch | Flunder / Pleuronectes flesus L. (fol. 194v),
Lampreten | Meerneunauge / Petromyzon marinus L. (fol. 195r)
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Halbfisch | Flunder / Pleuronectes flesus L. (fol. 194v), Lampreten | Meerneunauge / Petromyzon marinus L. (fol. 195r)

Den Wissens- und Erfahrungsschatz einer anderen Berufsgruppe, nämlich der Elbfischer, nutzte Kentmann für ein zweites außergewöhnliches Werk: die früheste bekannte Fischfauna eines deutschen Gewässers. Sie findet sich im Anhang einer 1549 fertiggestellten Bilderhandschrift über Tiere, die im Meer und im Süßwasser leben.  Im Verzeichnis „Piscium Albis Fluvii Delineatio“ (Darstellung der Fische des Flusses Elbe) führt Kentmann 39 Fischarten sowie den Flusskrebs und die Malermuschel auf, die meisten davon mit Abbildung. Diese mit Aquarellfarben ausge­führten Illustrationen stammen vermutlich nicht von Kentmann selbst, sondern wurden bei einem Maler in Auftrag gegeben.





Illustration: Aal (Aal / Anguilla L.), Beyscker (Schlammpeitzker / Misgurnus fossilis L.), Wels (Silurus glanis L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 198v–199r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1549–1584, Meißen, Torgau, Halle (Saale)

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Aal | Aal / Anguilla L. (fol. 198v), Beyscker | Schlammpeitzker / Misgurnus fossilis L., Wels / Silurus glanis L. (fol. 199r)
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Aal | Aal / Anguilla L. (fol. 198v), Beyscker | Schlammpeitzker / Misgurnus fossilis L., Wels / Silurus glanis L. (fol. 199r)

Kentmann ordnete die Fischarten des sächsischen Elblaufes fünf verschiedenen Gruppen zu. So unterscheidet er die Wanderfische, die zum Laichen vom Meer die Elbe hinaufschwimmen oder, flussabwärts schwimmend, im Meer laichen. Weitere Kategorien sind Fische, die Schuppen haben, Fische, die gut zu braten sind, und die Weißfische.





Illustration: Olruppen (Quappe / Lota lota L.), Elderitz (Elritze / Phoxinus phoxinus L.), Stichling (Kleiner Stichling / Pungitius pungitius L.), Schleie (Schleie / Tinca tinca L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 197v–198r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1549–1584, Meißen, Torgau, Halle (Saale)

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Kurzbeschreibung
Olruppen | Quappe / Lota lota L. (fol. 197v), Elderitz | Elritze / Phoxinus phoxinus L., Stichling | Kleiner Stichling / Pungitius pungitius L., Schleie | Schleie / Tinca tinca L. (fol. 198r)
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Olruppen | Quappe (fol. 197v), Elderitz | Elritze, Stichling | Kleiner Stichling, Schleie | Schleie (fol. 198r)


Das Verzeichnis liefert heute wertvolle Informationen über die Artenvielfalt der um 1550 im sächsischen Elblauf lebenden Fische sowie über den damaligen Zustand des Gewässers. Im Zeit­alter der Industrialisierung und durch die Kanalisierung der Elbe seit dem 19. Jahrhundert änder­ten sich die Lebensbedingungen der Tiere. Mehrere Arten verschwanden aus der Elbe, wie ein 1978 veröffentlichter Abgleich des Fischbestandes um Meißen mit dem Verzeichnis Kentmanns zeigte. Durch Maßnahmen des Naturschutzes sind inzwischen einige dieser Fischarten wieder in der Elbe heimisch.



Illustration: Kaulbersing (Kaulbarsch / Acerina cernua L.), Streifbersing (Flussbarsch / Perca fluviatilis L.), Parme (Barbe / Barbus barbus L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 200v–201r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1549–1584, Meißen, Torgau, Halle (Saale)

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Klassik Stiftung Weimar

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Kurzbeschreibung
Kaulbersing | Kaulbarsch / Acerina cernua L., Streifbersing | Flussbarsch / Perca fluviatilis L. (fol. 200v), Parme | Barbe / Barbus barbus L. (fol. 201r)
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Kaulbersing | Kaulbarsch / Acerina cernua, Streifbersing | Flussbarsch / Perca fluviatilis (fol. 200v), Parme | Barbe / Barbus barbus (fol. 201r)


Illustration: Jesenn (Aland / Leuciscus idus L.), Diebelnn (Döbel / Leuciscus cephalus L.), aus: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549–1584, fol. 201v–202r

Johannes Kentmann (1518–1574), Handschrift, Illustration, 1549–1584, Meißen, Torgau, Halle (Saale)

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Kurzbeschreibung
Jesenn | Aland / Leuciscus idus L. (fol. 201v), Diebelnn | Döbel / Leuciscus cephalus L. (fol. 202r)
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Jesenn | Aland / Leuciscus idus L. (fol. 201v), Diebelnn | Döbel / Leuciscus cephalus L. (fol. 202r)


Collage dreier Rückenansichten des Bucheinbands von: Johannes Kentmann (1518–1574); Theophil Kentmann (1552–1610): Plantarum atque animantium nunquam Hactenus Impressarum imagines. [S.l.], 1549-1584

Johannes Kentmann (1518–1574), Theophil Kentmann (1552–1610), Bucheinband, 1549–1584, Torgau

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Kurzbeschreibung
Bucheinband: blindgeprägter Halblederband aus Schweinsleder mit Palmetten- und Kandelaberrollen, den Initialen T-K-M-D (Theophilus Kentmanus Medicinae Doctor) und dem Bindejahr 1583
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Der gesamte Codex Kentmanus kann in den ↗Digitalen Sammlungen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar betrachtet werden.

Die Präsentation des Codex Kentmanus ist Teil des Themenjahres der Klassik Stiftung Weimar 2021 - Neue Natur. Ausstellungen und Interventionen untersuchen dabei das Verhältnis von Mensch und Natur in den Wissenschaften, in der Kunst und Gartenkunst, in der Literatur und Ernährung bis hin zur aktuellen politischen Debatte um den Klimawandel.

Eine virtuelle Ausstellung von

Team

Katja Lorenz (Kuratorin, Texte), PD Dr. Dominic Olariu (wissenschaftliche Beratung, Texte), Robert Sorg (kuratorische Assistenz, Redaktion, Gestaltung), Veronika Spinner (kuratorische Assistenz, Redaktion), Susanne Marschall (Bildbearbeitung) 

Wir danken Wolfgang Crom (Berlin) für die Untersuchung der Handzeichnung des Elbverlaufs.

Erstellt mit :
DDB Studio
Ein Service von:
DDB Studio

Diese Ausstellung wurde am 12.04.2021 veröffentlicht.



Impressum

Die virtuelle Ausstellung Land. Fluss. Kentmanus. wird veröffentlicht von:

Klassik Stiftung Weimar
Burgplatz 4
99423 Weimar

gesetzlich vertreten durch Dr. Ulrike Lorenz, Präsidentin

Telefon: +49 3643 54 5 0
Fax: +49 3643 545 401
E-Mail:  poststelle@klassik-stiftung.de

Inhaltlich verantwortlich:
Dr. Reinhard Laube
Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar
Burgplatz 4
99423 Weimar

Kurator*innen:
Katja Lorenz, Herzogin Anna Amalia Bibliothek

 

DDBstudio wird angeboten von:  
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gesetzlich vertreten durch ihren Präsidenten,
handelnd für das durch Verwaltungs- und Finanzabkommen zwischen Bund und Ländern errichtete Kompetenznetzwerk

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