„Vergiß das Frohe nicht und nicht das Trübe“
Facetten jüdischen Lebens in den Sammlungen der ULB Darmstadt
Eine virtuelle Ausstellung von
Die Ausstellung
Schon aus der Antike sind Zeugnisse jüdischen Lebens aus den rheinischen Provinzen des Römischen Reiches bekannt. Seit dem Mittelalter ist das Judentum ein fester Bestandteil der deutschen Geschichte. In den Archiven, Bibliotheken und Museen finden sich vielfältige Spuren dieser langen Tradition christlich-jüdischen Zusammenlebens in Mitteleuropa. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Beispiele des gemeinsamen Kulturerbes aus den Sammlungen der ULB Darmstadt sowie je ein Exponat der National Gallery of Denmark und der Stadtbibliothek Mainz.
Daraus ergibt sich eine historische Entdeckungsreise mit Schwerpunktperspektive auf die süd- und rheinhessische Region, worauf das Titelzitat der Ausstellung Bezug nimmt: Es stammt aus einem in Mainz aufgeführten, allegorischen Festspiel, das in der Ausstellung zu sehen ist.
Informationen über die verwendeten Medien
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Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Worinnen von denen Gesetzen, denen sie unterworffen, deren Heyrathen, Contracten, Wucher, Testamenten, Successionen oder Erbfolgen, ... gründlich und deutlich gehandelt wird ; Aus denen Göttlichen und allgemeinen Reichs- und andern Special-Rechten und Gewohnheiten zusammen getragen, und mit Praejudiciis, Decisionibus und Responsis, überall bestärckt ; Denen Richtern, Amtleuten, und sonsten jedermänniglich zum Besten, mit einem hierzu dienlichen Register versehen = Von Recht der Juden / hrsg. von Joh. Jodoco Beck
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
603 Seiten
Material/Technik
Druck; Kupferstich
Sprache
Deutsch
Identifikator
49/4119
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Beck, Johann Jodocus (1684-1744)
Zeit
[erschienen] 1731
Ort
[Erscheinungsort] Nürnberg
Die Bestände der ULB Darmstadt machen das reiche kulturelle Erbe der jüdischen Geschichte in Deutschland erlebbar. Hier die Themenübersicht:
Zeugnisse jüdischer Religiosität aus Mittelalter, Neuzeit und Moderne
Synagoge und jüdische Diaspora in Darmstadt
Zeugnisse christlich-jüdischen Zusammenlebens
Antijudaismus und bürgerliche Integration
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Seder haggada sel Pesah. Liturgisches Buch zum Pesahabend (Darmstädter Haggada III)
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Sprache
Hebräisch, Deutsch
Identifikator
Cod. or. 7
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Bearbeitende] Elijja ha-kohen; Jehuda Löb ben'; Wolff, Alexander Abraham
Zeit
[erschienen] 1769
Ort
[Erscheinungsort] Kopenhagen
Informationen über die verwendeten Medien
Cod. or. 8: Gelehrtheit
Pessach Haggada
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Teil von
[Provenienz] Aus der Sammlung Hüpsch
Abmessung/Umfang
58 Blatt
Material/Technik
handbemaltes Pergament
Sprache
Hebräisch und Aramäisch
Identifikator
Cod. or. 8
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erstellt von] Israel ben Meir
Zeit
[erstellt] um 1430
Ort
[Erscheinungsort] Heidelberg
Die Darmstädter Haggadot
Haggada (Plural: Haggadot), eine religiöse Erzählung und Handlungsweisung für die Sederfeier (eine zeremonielle Mahlzeit) am Vorabend des jüdischen Pessach-Festes. Das Studium und die Lektüre religiöser Texte spielen im Judentum eine zentrale Rolle. Form und Gestaltung der Schriften orientieren sich dabei an den Vorbildern und Möglichkeiten der christlichen Mehrheitsgesellschaft. Mehrere Exemplare von Haggadot aus Mittelalter und Früher Neuzeit in den Sammlungen der ULB bieten ein anschauliches Beispiel dafür.
Abbildung: Eine der Darmstädter Haggadot (in der ULB: Cod. or. 8)
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Pessach Haggada
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Teil von
[Provenienz] Aus der Sammlung Hüpsch
Abmessung/Umfang
58 Blatt
Material/Technik
handbemaltes Pergament
Sprache
Hebräisch und Aramäisch
Identifikator
Cod. or. 8
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erstellt von] Israel ben Meir
Zeit
[erstellt] um 1430
Ort
[Erscheinungsort] Heidelberg
Haggadah Cod. or. 8
Die berühmteste der Darmstädter Haggadot, Codex orientalis 8 (Cod. or. 8), gelangte mit der Sammlung Hüpsch zu Beginn des 19. Jahrhunderts in die Darmstädter Hofbibliothek. Die Handschrift des Israel ben Meir aus Heidelberg entstand um 1420/30 auf Pergament und umfasst 58 kunstvolle, teilweise in Gold dekorierte Blatt mit variierender Anordnung von Text, Bild und Kommentar. 1927 rückte der liberale Gemeinderabbiner Dr. Bruno Italiener mit einer vielbeachteten Publikation das Manuskript in das Licht der Öffentlichkeit.
Bruno Italiener war ein politisch und kulturell vielseitig aktiver Rabbiner der israelitischen Religionsgesellschaft mit ausgeprägtem Interesse an der jüdischen Buchkunst. In einer interdisziplinären Kooperation mit den Experten Adolf Schmidt (Einbandforschung), Aron Freimann (Leitung d. Juadica-Abteilung, Stadtbibliothek Frankfurt) und August L. Mayer (Paläographie und Kunsthistorik) gab er 1927 den ersten Band einer wissenschaftlich kommentierten und erläuterten, exklusiven zweibändigen Faksimilie-Ausgabe der "Darmstädter Haggadah" heraus. Ihre Zusammenarbeit hob die Bedeutung einer illustrierten Haggadah mit ihrer charakteristischen künstlerischen Prägung durch den Entstehungsort als Zeugnis des komplexen Beziehungsgefüges zwischen Christen und Juden heraus.
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Dr. Bruno Italiener
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Angaben zum Objekt
Teil von
Digitale Sammlungen der ULB - Porträtsammlung
Material/Technik
Fotografie
Identifikator
His Port J 0333 10 a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[erschienen] im 20. Jh.
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Pessach Haggada
Aus der Sammlung von
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Teil von
[Provenienz] Aus der Sammlung Hüpsch
Abmessung/Umfang
58 Blatt
Material/Technik
handbemaltes Pergament
Sprache
Hebräisch und Aramäisch
Identifikator
Cod. or. 8
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erstellt von] Israel ben Meir
Zeit
[erstellt] um 1430
Ort
[Erscheinungsort] Heidelberg
Informationen über die verwendeten Medien
Cod. or. 8: Gelehrtheit
Pessach Haggada
Aus der Sammlung von
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Teil von
[Provenienz] Aus der Sammlung Hüpsch
Abmessung/Umfang
58 Blatt
Material/Technik
handbemaltes Pergament
Sprache
Hebräisch und Aramäisch
Identifikator
Cod. or. 8
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erstellt von] Israel ben Meir
Zeit
[erstellt] um 1430
Ort
[Erscheinungsort] Heidelberg
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Seder haggada sel Pesah. Liturgisches Buch zum Pesahabend (Darmstädter Haggada III)
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Sprache
Hebräisch, Deutsch
Identifikator
Cod. or. 7
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Bearbeitende] Elijja ha-kohen; Jehuda Löb ben'; Wolff, Alexander Abraham
Zeit
[erschienen] 1769
Ort
[Erscheinungsort] Kopenhagen
Haggadah Cod. or. 7
1769 von Elijja ha-kohen und Jehuda Löb-ben' geschrieben und handmalerisch illustriert, gelangte die 43 Blatt umfassende "Darmstädter Haggadah III" fast ein Jahrhundert später 1860 als Geschenk des gebürtigen Darmstädters und damaligen Oberrabiners in Kopenhagen, Dr. Abraham Alexander Wolff, an die Grossherzogliche Hofbibliothek Darmstadt. Seitdem als Cod. or. 7 verzeichnet, ist sie mit reich verzierten Initialen und Miniaturen geschmückt. Teile der hebräischen Texte sind außerdem ins Deutsche übertragen.
Abbildung: Miniatur aus der Cod. or. 7 (nächste Seite: jüdischer Tempel)
Neben den vielen bemerkenswerten Miniaturen sticht das Bildnis des ersten jüdischen Tempels in Jerusalem heraus, das hier zu sehen ist. Das ursprüngliche Aussehen des Tempels ist nicht eindeutig rekonstruierbar und kann nur anhand Beschreibungen in der Hebräischen Bibel gemutmaßt werden. Der Urheber dieses Bildnisses war sich dessen sicherlich bewusst, orientiert sich darstellerisch aber zweifellos an den zeitgenössischen Baustilen. So weist der dargestellte Tempel im Mittelbau Elemente des Rokoko auf, gesäumt von Bauten im klassizistischen Stil. Dieses Bildnis kann daher als vom Künstler interpretiertes Ideal eines würdevollen Tempels gesehen werden und steht beispielhaft für die persönlichen Einflüsse jüdischer Künstler auf ihr religiöses Kulturgut.
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Cod. or. 7, Tempelbildnis
Seder haggada sel Pesah. Liturgisches Buch zum Pesahabend (Darmstädter Haggada III)
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Angaben zum Objekt
Sprache
Hebräisch, Deutsch
Identifikator
Cod. or. 7
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Bearbeitende] Elijja ha-kohen; Jehuda Löb ben'; Wolff, Alexander Abraham
Zeit
[erschienen] 1769
Ort
[Erscheinungsort] Kopenhagen
Informationen über die verwendeten Medien
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Seder haggada sel Pesah. Liturgisches Buch zum Pesahabend (Darmstädter Haggada III)
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Sprache
Hebräisch, Deutsch
Identifikator
Cod. or. 7
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Bearbeitende] Elijja ha-kohen; Jehuda Löb ben'; Wolff, Alexander Abraham
Zeit
[erschienen] 1769
Ort
[Erscheinungsort] Kopenhagen
Informationen über die verwendeten Medien
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Seder haggada sel Pesah. Liturgisches Buch zum Pesahabend (Darmstädter Haggada III)
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Sprache
Hebräisch, Deutsch
Identifikator
Cod. or. 7
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Bearbeitende] Elijja ha-kohen; Jehuda Löb ben'; Wolff, Alexander Abraham
Zeit
[erschienen] 1769
Ort
[Erscheinungsort] Kopenhagen
Homburger Machsor
Die Erfindung des Buchdrucks förderte die Verbreitung von Werken in hebräischer Schrift. Das Interesse an den religiösen Schriftquellen machte christliche Theologen und Humanisten zu begeisterten Abnehmern der biblischen Urtexte. An vielen Orten entstanden jüdische Druckereien, die Gebetbücher und liturgische Texte für den privaten und gottesdienstlichen Gebrauch veröffentlichten. Dieser Machsor nach aschkenasischem Ritus wurde 1737 in Bad Homburg vor der Höhe mit landesherrlicher Genehmigung gedruckt und gelangte über die Homburger Schlossbibliothek nach Darmstadt.
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Homburger Machsor
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Beschreibung
Ein Gebetbuch mit ausgewählten Gebeten zu Feiertagen nach dem Ritus des aschkenasischen Judentums.
Angaben zum Objekt
Sprache
Hebräisch
Identifikator
Na 644
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[erschienen] 1753
Ort
[Erscheinungsort] Bad Homburg vor der Höhe
Ein jüdisches Nachtgebet
Im Zuge der Aufklärung wurden religiöse Texte zunehmend in den Sprachen der Merhrheitsgesellschaft publiziert. Diese französische Übersetzung eines jüdischen Nachtgebets wurde von Simon von Geldern, dem Großonkel Heinrich Heines, übersetzt und 1770 im Druck herausgegeben.
Abgebildeter Titel in der ULB: Ro 340 (Link führt von der Ausstellungsseite zum Digitalisat)
Informationen über die verwendeten Medien
Priere que les Juifs font avant de se coucher, traduite de l'Hebru, en Faveur de ceux qui n'en tendent pas cette Langue
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Beschreibung
Titel vom Französischen grob ins Deutsche übersetzt: "Gebet, das die Juden vor dem Schlafengehen sprechen, übersetzt aus dem Hebräischen, zugunsten derer, die diese Sprache nicht sprechen".
Angaben zum Objekt
Sprache
Französisch
Identifikator
Ro 340
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Simon von Geldern
Zeit
[erschienen] 1770
Ort
[fingierter Erscheinungsort?] Jerusalem
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Tephilat Israel
israelitisk Bønnebog for hele Aaret, oversat og forsynet med Anmærkninger ; samt en Samling danske Bønner til Brug ved Gudstjenesten, i Hjemmet og paa Kirkegaarden
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Angaben zum Objekt
Sprache
Deutsch, Hebräisch
Identifikator
W 5883/15a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Wolff, Abraham Alexander (1801-1891)
Zeit
[erschienen] 1872
Ort
[Erscheinungsort] Kopehagen
Danica
Der in Darmstadt gebürtige Dr. Abraham Alexander Wolff, seit 1829 Oberrabiner in Kopenhagen, hielt über Jahrzehnte den Kontakt zu seiner Heimatstadt. Seine Predigten und jüdisch-theologischen Schriften in dänischer Sprache sind heute eine Besonderheit innerhalb des Darmstädter Bestandes.
Abbildung: Tephilat Israel, ein dänisches Gebetbuch von Dr. A. Wolff, 1872 (nächste Seite: Dr. Abraham Alexander Wolff)
Informationen über die verwendeten Medien
Litographie des dänischen Oberrabbiners Abraham Alexander Wolff von 1854
Dr. Abraham Alexander Wolff
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Abmessung/Umfang
441mm (Höhe) x 350mm (Weite)
Material/Technik
Litographie
Sprache
Dänisch
Identifikator
KKS12439
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erstellende Künstler] Edvard Fortling 1809 – 1875 und David Monies 1812 – 1894; [Druck und Verlag] Em. Bærentzen's lithographiske Institut, 1836 – 1873
Zeit
[erschienen] 1854
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Juda : Gesänge / von Boerries Freiherrn von Muenchhausen ; Buchschmuck von E. M. Lilien
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Abmessung/Umfang
46 ungezählte Blätter
Sprache
Deutsch, Hebräisch
Identifikator
57/415
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Börries von Münchhausen (1874-1945); [Illustrator] Ephraim Mose Lilien (1874-1925)
Zeit
[erschienen] ca. 1900
Ort
[Erscheinungsvermerk] Berlin ; Goslar ; Leipzig : F. A. Lattmann Verlag
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Cod. or. 7, Tempelbildnis
Seder haggada sel Pesah. Liturgisches Buch zum Pesahabend (Darmstädter Haggada III)
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Sprache
Hebräisch, Deutsch
Identifikator
Cod. or. 7
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Bearbeitende] Elijja ha-kohen; Jehuda Löb ben'; Wolff, Alexander Abraham
Zeit
[erschienen] 1769
Ort
[Erscheinungsort] Kopenhagen
Zerstörung des Tempels
Mit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem unter dem römischen Kaiser Vespasian im Jahre 70 n. Chr. begann die Diaspora des jüdischen Volkes.
In Mittelalter und Früher Neuzeit bildete das Judentum in weiten Teilen Europas die einzige tolerierte Religion außerhalb des Christentums.
Jüdische Gemeinde in Darmstadt
Im Mittelalter waren Synagogen in vielen deutschen Städten Teil der sakralen Infrastruktur. Nach mehreren Wellen der Zerstörung und Verfolgung dauerte es bis in die Frühe Neuzeit, bis sich wieder ein engeres Netz an jüdischen Gemeinden und Kultbauten etablieren konnte. In Darmstadt konnte die jüdische Gemeinde erst in der Regierungszeit des Landgrafen Ernst Ludwig (1678-1739) eine erste Synagoge durch Kauf eines Hauses im Jahr 1735 realisieren und zwei Jahre später als Gebetshaus einweihen. Die Becksche Chronik, eine in Chronogrammen verfasste Übersicht zur hessischen Geschichte aus dem 18. Jahrhundert, würdigte ausführlich den Bau und die Einweihung der Synagogen in Darmstadt.
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Stadtplan Darmstadt 1906 mit Synagogen
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
"Neuester Beckmann-Plan von Darmstadt" aus dem Jahr 1906. Ein Zeugnis für den Wandel einer Stadt: Etliche Gebäude existieren durch die Kriegsverluste nicht mehr, der Bahnhof befindet sich mittlerweile nicht mehr in unmittelbarer Innenstadtnähe. Der Plan bietet dennoch einen guten Anhaltspunkt für die räumliche Einordnung der beiden Synagogen innerhalb Darmstadts zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
46 x 58 cm
Identifikator
his Stadtplaene Darmstadt 1906
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erschienen bei] Seifert
Zeit
[erschienen] 1906
Ort
[Erscheinungsort] Stuttgart
Weitere Informationen
Synagoge auf der Postkarte
Auch in den Stadtteilen Arheilgen und Eberstadt wurden im 18. Jahrhundert alte Gebäude als Synagogen genutzt. Nach außer- wie innergemeindlichen Konflikten zwischen den jüdischen Darmstädtern entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nacheinander zwei Gotteshäuser für die liberale Israelitische Kultusgemeinde und die orthodoxe Religionsgesellschaft in Darmstadt.
Die liberale Synagoge wurde 1876 an der Ecke Friedrichstraße / Bleichstraße eingeweiht und fand als repräsentatives Gebäude mehrfach Verwendung als Postkartenmotiv. Hier wirkten bis zur Zerstörung 1938 u.a. die Gemeinderabbiner Julius Landsberger und Bruno Italiener.
Abbildung aus der Sammlung Heil (Link führt zum Digitalisat bei der ULB)
Informationen über die verwendeten Medien
Liberale Synagoge an der Friedrichstrasse in Darmstadt
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Teil von
Fotosammlung Heil : Ansichten von Darmstadt
Abmessung/Umfang
11 x 17 cm
Material/Technik
Fotografie
Identifikator
his Sammlung Heil 71
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erstellt von] Karl Heil (1868-1929)
Zeit
[erstellt] 1888
Informationen über die verwendeten Medien
Denkrede auf Kaiser Wilhelm beim Trauergottesdienst in der Hauptsynagoge zu Darmstadt (17. März 1888)
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Identifikator
M 9427/100
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[gehalten von] Julius Landsberger (1819-1890); [Drucker] G. Otto's Hofbuchdruckerei
Zeit
[erschienen] 1888
Ort
[Erscheinungsort] Darmstadt
Informationen über die verwendeten Medien
Worte der Trauer bei der Gedächtnisfeier für Kaiser Friedrich am 18. Juni 1888 in der Hauptsynagoge zu Darmstadt
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Identifikator
M 9427/200
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[gehalten von] Julius Landsberger (1819-1890); [Drucker] G. Otto's Hofbuchdruckerei
Zeit
[erschienen] 1888
Ort
[Erscheinungsort] Darmstadt
Informationen über die verwendeten Medien
Brief von Leopold Zunz
Aus der Sammlung von
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Typ
handschriftlicher Brief
Teil von
Teil einer nachträglich zusammengetragenen Sammlung von handschriftlichen Briefen ohne Publikationscharakter (Signatur: Hs 3511)
Sprache
Deutsch
Identifikator
Hs 3511
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Leopold Zunz (1794-1886)
Zeit
[verfasst] 1833
Unter dem Schutz des Kaisers
Im Mittelalter stand die jüdische Bevölkerung in einem speziellen Rechtsverhältnis unter dem unmittelbaren Schutz des Kaisers, der dieses Recht als Judenregal an Fürsten und Städte übertragen konnte.
Informationen über die verwendeten Medien
Goldene Bulle, Seiten mit Siegel
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Teil von
Goldene Bulle Kaiser Karls IV, (Aurea Bulla) : Exemplar des Kurfürsten (Erzb.) von Köln
Abmessung/Umfang
36 Blatt; 24,5 x 17,5 cm
Material/Technik
Pergament
Sprache
Latein
Identifikator
Hs 3065
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erlassen und erstellt durch] Kaiser Karl IV (1316–1378)
Zeit
[erstellt] 1356
Informationen über die verwendeten Medien
Goldene Bulle, Text zu "Judeos Habere"
Aus der Sammlung von
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Teil von
Goldene Bulle Kaiser Karls IV, (Aurea Bulla) : Exemplar des Kurfürsten (Erzb.) von Köln
Abmessung/Umfang
36 Blatt; 24,5 x 17,5 cm
Material/Technik
Pergament
Sprache
Latein
Identifikator
Hs 3065, S. 15v
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erlassen und erstellt durch] Kaiser Karl IV (1316–1378)
Zeit
[erstellt] 1356
Judeos Habere
1356 übertrug Kaiser Karl IV. in der Goldenen Bulle den Kurfürsten das Recht, Juden zu haben (Judeos habere). Dies war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Territorialisierung des Judenschutzes, hieß für die jüdische Bevölkerung in Hessen-Darmstadt aber auch die Zahlung eines Schutzgeldes zusätzlich zu anderen Sonderabgaben an den jeweiligen Landesherrn. In den folgenden Jahrhunderten setzten die Fürsten und Reichsstädte höchst unterschiedliche Rahmenbedingungen für das jüdische Leben im Alten Reich.
Abbildung: Judeos habere in der Goldenen Bulle
Judenrecht in Hessen
Für die Niederlassung im Land, die der jüdischen Bevölkerung in der Regel nur zeitlich befristet gestattet wurde, war der Erwerb eines Geleits erforderlich. Rechte und Pflichten wie auch diverse Abgaben wurden in einer sogenannten Judenordnung festgeschrieben.
Informationen über die verwendeten Medien
Ordnung, welcher gestalt die Juden so under unserm Schutz wohnen, oder wir ins künfftig auffnemen werden, sich verhalten sollen / Georg II. Landgraf von Hessen-Darmstadt
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Angaben zum Objekt
Thema
Judenordnung; rechtliche Verordnungen
Sprache
Deutsch
Identifikator
43 A 562
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erlassen von] Georg II., Landgraf von Hessen-Darmstadt (1605-1661); [Drucker] Caspar Chemlin (1577-1643)
Zeit
[erstellt] 20. Februar 1629
Ort
[Erscheinungsort] Marburg
Informationen über die verwendeten Medien
Gräflich Solms-Hohensolms und Lichische Land- und Juden-Zoll-, auch Weggeld-Ordnung, welcher die Schlachtschatz-Viehschein- und Wollenwag-Ordnung beygefügt ist
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Thema
Verordnungen für die jüdische Bevölkerung Hessens
Abmessung/Umfang
38 Seiten
Sprache
Deutsch
Identifikator
43 A 1740
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[gedruckt von] Hildebrand, Franz Maximilian (Hochgräfl. Hof- und Regierungs-Buchdrucker)
Zeit
[erstellt] 1759
Informationen über die verwendeten Medien
Verordnung über das Auslosungsrecht der Christen gegen die Juden in der Grafschaft Erbach
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Sprache
Deutsch
Identifikator
43 A 1631 Bd. 1-2
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erlassen von] Christian zu Erbach-Schönberg (1728-1799), Friedrich zu Erbach-Erbach (1785-1854),Franz zu Erbach-Erbach (1754-1823), Christian Karl von Erbach-Fürstenau (1757-1803)
Zeit
[unterzeichnet am] 24. Dezember 1792
Ort
[Zugehörigkeit der Unterzeichnenden] Fürstenau und Erbach
Informationen über die verwendeten Medien
Der Juden zu Franckfurt Am Mayn / Stättigkeit und Ordnung : Von Anno 1705 den 7. Decemb. gegeben
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Angaben zum Objekt
Sprache
Deutsch
Identifikator
50 A 889
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[erschienen] 1705
Ort
[vermutlicher Erscheinungsort] Frankfurt am Main
Stättigkeit
In der Stättigkeit regelte die Reichsstadt Frankfurt 1616 die Lebensverhältnisse in der größten jüdischen Gemeinde der Region. Zuvor war die Frankfurter Judenschaft nach der gewaltsamen Vertreibung im sogenannten Fettmilch-Aufstand unter kaiserlichem Schutz zurückgekehrt. Das Titelblatt der Druckausgabe aus dem Jahr 1705 betont mit der Darstellung des gelben Rings die Bedeutung der Kleiderordnung für die Unterscheidung von Christen und Juden im städtischen Alltag.
Abbildung: Darstellung des gelben Rings auf dem Titelblatt der Stättigkeit, 1705
Kleiderordnung
Die soziale Differenzierung über Kleidung war in der Frühen Neuzeit an der Tagesordnung. Während in der christlichen Umwelt Kleider die Zugehörigkeit zu einem Stand oder einer Berufsgruppe zum Ausdruck brachten, diente der gelbe Ring der pauschalen Kennzeichnung aller Jüdinnen und Juden unabhängig von ihrer sozialen Position innerhalb der jüdischen Bevölkerung. Der Thesaurus Picturarum des Markus zum Lamm zeigt ein Beispiel jüdischer Kleidung im frühneuzeitlichen Worms und ordnet sie unparteiisch in eine Reihe von Abbildungen zur zeitgenössischen Bekleidungspraxis ein.
Informationen über die verwendeten Medien
Thesaurus picturarum, Hs 1971, Bd. 23, S. 121 (122r)
"Wormser Jude"
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Teil von
Thesaurus picturarum
Identifikator
Hs 1971, Bd. 23
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Marcus Zum Lamm (1544-1606)
Zeit
[hergestellt] nicht nach 1606
Informationen über die verwendeten Medien
Thesaurus picturarum, Hs 1971, Bd. 23, S. 122 (123r)
"Wormser Jüdin"
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Teil von
Thesaurus picturarum
Identifikator
Hs 1971, Bd. 23
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Marcus Zum Lamm (1544-1606)
Zeit
[hergestellt] nicht nach 1606
Mehr Teilhabe
Die Aufklärung stellte den besonderen und diskriminierenden Rechtsstatus der jüdischen Bevölkerung zunehmend in Frage. Die bürgerliche Verbesserung sollte den Juden die Teilhabe an der Mehrheitsgesellschaft ermöglichen. Während die vollständige politische Emanzipation noch bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts dauerte, öffneten sich seit dem späten 18. Jahrhundert nach und nach neue Bildungswege und Karrierechancen. Jüdischen Absolventen des Darmstädter Pädagogs (der Vorgängerinstitution des Ludwig-Georgs-Gymnasiums) und der Gießener Universität war es nun möglich, in den Staatsdienst einzutreten. Auch für den Beruf des Rabbiners gewann das Studium an einer Universität zunehmend an Bedeutung.
Informationen über die verwendeten Medien
Der kleine Woog (mit Blick auf das Pädagog)
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Teil von
Fotosammlung Heil : Ansichten von Darmstadt
Abmessung/Umfang
14 x 9 cm
Identifikator
his Sammlung Heil 43
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erstellt von] Heil, Karl (1868-1929)
Zeit
[erstellt] ca. 1905
Informationen über die verwendeten Medien
Brief von Leopold Zunz
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Typ
handschriftlicher Brief
Teil von
Teil einer nachträglich zusammengetragenen Sammlung von handschriftlichen Briefen ohne Publikationscharakter (Signatur: Hs 3511)
Sprache
Deutsch
Identifikator
Hs 3511
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Leopold Zunz (1794-1886)
Zeit
[verfasst] 1833
Landjudenschaften
Die jüdische Bevölkerung auf dem Land lebte aufgrund der meist geringen Zahl an pro Territorium "erlaubten" Juden meist weit verstreut, was ihnen das Führen einer Gemeinde stark erschwerte. Zur Organisation der gemeindlichen Funktionen bildeten sich landesherrlich geduldete Landjudenschaften, die sich um Fürsorgewesen, Gottesdienste, Schulbildung, Begräbnisse sowie die zentrale Verwaltung der Abgaben der jüdischen Landbevölkerung kümmerten. Ihr Vorstand diente zusätzlich als Vermittler zum Landesherrn, auch erließen die Landjudenschaften nach und nach eigene Synagogenordnungen, die das Verhalten während des Gottesdienstes regelten.
Abbildung: Brief von Leopold Zunz aus den Sammlungen der ULB Darmstadt
Leopold Zunz
Ein Beispiel für die Entscheidungsprozesse der regionalen Landjudenschaft im Raum Hessen-Darmstadt ist die Verhandlung der Führung der jüdischen Gemeinde und Landjudenschaft über die Anstellung des berühmten Theologen Leopold Zunz in Darmstadt, die ihm letztlich verwehrt wurde. Die Gegenüberlieferung befindet sich heute im Leopold-Zunz-Archiv (Link führt auf externe Webseite) in Israel. Leopold Zunz, geboren als Jom Tov Lippmann Zunz in Detmold und Vorreiter sowohl in der Wissenschaft des Judentums wie auch Vorkämpfer für jüdische Emanzipation, blieb von den jüdischen Gemeinden seiner Zeit aufgrund seiner Reformideen nicht unumstritten.
Informationen über die verwendeten Medien
Leopold Zunz
Portrait Leopold Zunz
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Leopold Zunz, ursprünglich Jom Tov Lippmann Zunz; geboren am 10. August 1794 in Detmold; gestorben am 17. März 1886 in Berlin. Ein jüdischer Wissenschaftler und Vorkämpfer der jüdischen Emanzipation in Deutschland.
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Portraitierter:] Leopold Zunz (10.08.1794-17.03.1886), ursprünglich Jom Tov Lippmann Zunz. Das Portrait wird derzeit dem Künstler Moritz Daniel Oppenheim (1800-1882) zugeschrieben, diese Zuordnung steht jedoch in Diskussion.
Informationen über die verwendeten Medien
Juda : Gesänge / von Boerries Freiherrn von Muenchhausen ; Buchschmuck von E. M. Lilien
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
46 ungezählte Blätter
Sprache
Deutsch, Hebräisch
Identifikator
57/415
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Börries von Münchhausen (1874-1945); [Illustrator] Ephraim Mose Lilien (1874-1925)
Zeit
[erschienen] ca. 1900
Ort
[Erscheinungsvermerk] Berlin ; Goslar ; Leipzig : F. A. Lattmann Verlag
Antijudaismus - Judenmission
Als einzige tolerierte fremdreligiöse Gruppe spielte die jüdische Bevölkerung in Mittelalter und Vormoderne eine besondere Rolle innerhalb der konfessionell geprägten politisch-sozialen Ordnung. Die Landesherren erließen Verbote und Anordnungen für jegliche Bereiche jüdischen Lebens, besonders aber für die Ausübung des Glaubens – so auch 1539 die Pflicht zum regelmäßigen Besuch christlicher Predigten. 46 Jahre später wies jedoch Georg I. an, die Juden hätten über die Dauer der christlichen Gottesdienste in ihren Häusern zu bleiben, während sein Nachfolger Georg II. zahlreiche Bekehrungsversuche anordnete, die nicht die letzten bleiben sollten.
Informationen über die verwendeten Medien
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Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Worinnen von denen Gesetzen, denen sie unterworffen, deren Heyrathen, Contracten, Wucher, Testamenten, Successionen oder Erbfolgen, ... gründlich und deutlich gehandelt wird ; Aus denen Göttlichen und allgemeinen Reichs- und andern Special-Rechten und Gewohnheiten zusammen getragen, und mit Praejudiciis, Decisionibus und Responsis, überall bestärckt ; Denen Richtern, Amtleuten, und sonsten jedermänniglich zum Besten, mit einem hierzu dienlichen Register versehen = Von Recht der Juden / hrsg. von Joh. Jodoco Beck
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
603 Seiten
Material/Technik
Druck; Kupferstich
Sprache
Deutsch
Identifikator
49/4119
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Beck, Johann Jodocus (1684-1744)
Zeit
[erschienen] 1731
Ort
[Erscheinungsort] Nürnberg
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Süß Oppenheimer
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Text (Anschuldigungen gegen Oppenheimer): "Wer großer Herrn Gunst mißbraucht durch bösen Rath, wie dieser freche Jud Süß Oppenheimer that - Wen Geitz und Übermuth auch Wollust eingenommen Der muss wie Haman dort zuletz an Galgen kommen."
Württembergischer Geheimer Finanzrat, hessen-darmstädtischer Kabinettsfaktor; hingerichtet am 04.02.1738
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Kupferstich
Identifikator
Hs 167, fol. 378r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Dargestellter] Oppenheimer, Süß (ca. 1692 - 04.02.1738 hingerichtet); Württembergischer Geheimer Finanzrat, hessen-darmstädtischer Kabinettsfaktor, [Kupferstecher unbekannt]
Zeit
[Jahr der Herstellung unbekannt]
Ort
[Erscheinungsort unbekannt]
Antijudaismus - Hofjuden
In Kombination mit den eingeschränkten Möglichkeiten der jüdischen Bevölkerung, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, führten die vielfach hohen Zusatzabgaben zur Bildung von extremen sozialen Unterschieden. So gab es besonders in den Städten "Betteljuden", die den Abgabeforderungen nicht gerecht werden konnten und daher mittellos leben mussten; überdies straften die Judenschaften, die die Abgaben gesammelt an den Landesherrn zu entrichten hatten, sie mit Verachtung.
Indes konnte ein "Hofjude" es durchaus zu Reichtum bringen. Eine in Anbetracht der möglichen Tätigkeitsfelder naheliegende Funktion zu Hofe war die des Hoffaktors - einem Kaufmann für landesherrschaftlich typische Geschäfte wie Kapitalbeschaffung oder Kauf von Luxuswaren. Ein jüdisches Leben zu Hofe barg jedoch große Risiken. Während der Nutzen der erbrachten Arbeit gern in Anspruch genommen wurde, konnte die jüdische Hoffinanz allzu schnell in der Rolle des Sündenbocks enden - wie das Portrait Süß Oppenheimers in der Beckschen Chronik belegt.
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Süß Oppenheimer
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Text (Anschuldigungen gegen Oppenheimer): "Wer großer Herrn Gunst mißbraucht durch bösen Rath, wie dieser freche Jud Süß Oppenheimer that - Wen Geitz und Übermuth auch Wollust eingenommen Der muss wie Haman dort zuletz an Galgen kommen."
Württembergischer Geheimer Finanzrat, hessen-darmstädtischer Kabinettsfaktor; hingerichtet am 04.02.1738
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Kupferstich
Identifikator
Hs 167, fol. 378r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Dargestellter] Oppenheimer, Süß (ca. 1692 - 04.02.1738 hingerichtet); Württembergischer Geheimer Finanzrat, hessen-darmstädtischer Kabinettsfaktor, [Kupferstecher unbekannt]
Zeit
[Jahr der Herstellung unbekannt]
Ort
[Erscheinungsort unbekannt]
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Schicksal des Mauschi Hänli
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
Identifikator
Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
Antijudaismus: Schicksal des Mauschi Hänli
Die gezeigte antijudaistische Bildergeschichte handelt vom Schicksal des jüdischen Händlers Mauschi Hänli im Polnischen Thronfolgekrieg (1733-1738), sehr wahrscheinlich im Jahre 1734 bei der Festung Phillipsburg (Link zu einer Karte bei der DDB) bei der gleichnamigen Stadt im heutigen Landkreis Karlsruhe. Nach Versuchen, mit beiden kriegerischen Parteien zu handeln, findet der Händler ein unehrenvolles Ende. Auf den folgenden Seiten werden die einzelnen Teile der Bildergeschichte näher beleuchtet. Das Werk steht im geschichtlichen Kontext für den damals in Europa verankerten Antijudaismus und zeichnet dessen "typisches" Bild des Juden, der zu seinem Vorteil Land und Herrscher verrät. Ob Mauschi Hänli wirklich existierte und ihm diese Vorwürfe tatsächlich zur Last gelegt hätten werden können, ist unklar.
Abbildung: Bildergeschichte über das Schicksal des Mauschi Hänli aus den Sammlungen der ULB, etwa 1734
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Schicksal des Mauschi Hänli
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Typ
Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
Identifikator
Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
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Schicksal des Mauschi Hänli
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Typ
Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
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Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
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Schicksal des Mauschi Hänli
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Typ
Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
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Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
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Schicksal des Mauschi Hänli
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Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
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Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
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Schicksal des Mauschi Hänli
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Typ
Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
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Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
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Schicksal des Mauschi Hänli
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Typ
Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
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Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
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Typ
Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
Identifikator
Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
Informationen über die verwendeten Medien
Schicksal des Mauschi Hänli
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Typ
Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
Identifikator
Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
Informationen über die verwendeten Medien
Schicksal des Mauschi Hänli
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Typ
Kupferstich
Thema
Antijüdische Polemik
Abmessung/Umfang
1 Blatt
Sprache
Deutsch
Identifikator
Hs 167, fol. 314r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
etwa 1734
Semi Gotha
Nach der Emanzipation der jüdischen Bevölkerung durch die Aufklärung wand sich die christliche Allgemeinheit immer mehr vom Antijudaismus ab. Stattdessen verschob sich die Diskriminierung der jüdischen Mitbürger:innen mit mehr oder weniger subtilen Mitteln auf die Ebene des Antisemitismus. Ein Zeugnis davon ist das Erscheinen des Semi Gotha, welcher mithilfe von Symbolik und abgeänderter Wortschreibweise die jüdische Abstammung diffamierte. Es entlehnte dabei Stil und Machart grob vom Gothaischen Genealogischen Taschenbuch, einem der bekanntesten Adelsreihenwerke, dessen ersten Bände im 18. Jahrhundert erschienen und im Gegensatz zum SemiGotha keine Propaganda gegen jüdische Nobilitierung betrieb.
Informationen über die verwendeten Medien
Semigothaisches Genealogisches Taschenbuch ari(st)okratisch-jüdischer Heiraten
mit Enkel-Listen (Deszendenz-Verfolgen) ; Aufsammlung aller adeligen Ehen mit vollblutjüdischen und gemischblütigen Frauen, und 18 Ahnentafeln
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Beschreibung
Antisemitische Propagandaschrift
Angaben zum Objekt
Typ
Zeitschrift
Thema
Antisemitische Schriften
Teil von
Weimarer historisch genealogisches Taschenbuch des gesamten jehudäischen Ursprunges [...]
Identifikator
Zs 6263
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[erschienen bei] Kyffhäuser-Verlag
Zeit
[erschienen von] 1912 bis 1914
Ort
[erschienen in] Weimar und München
Bürgerliche Integration
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren weite Teile der jüdischen Bevölkerung in die deutsche Gesellschaft integriert. Jüdische Literaten und Künstler waren maßgeblich an der kulturellen Entwicklung des Landes beteiligt. Ein ebenso kulturgeschichtlich interessantes wie schönes und kunstreiches Zeugnis aus dieser Zeit ist sicherlich die Balladensammlung "Juda" des adligen Dichters Börries von Münchhausen aus dessen früher, zionistischer Phase, die mit Illustrationen des jüdischen Jugendstilkünstlers Ephraim Moses Lilien geschmückt ist.
Informationen über die verwendeten Medien
Juda : Gesänge / von Boerries Freiherrn von Muenchhausen ; Buchschmuck von E. M. Lilien
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Abmessung/Umfang
46 ungezählte Blätter
Sprache
Deutsch, Hebräisch
Identifikator
57/415
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasser] Börries von Münchhausen (1874-1945); [Illustrator] Ephraim Mose Lilien (1874-1925)
Zeit
[erschienen] ca. 1900
Ort
[Erscheinungsvermerk] Berlin ; Goslar ; Leipzig : F. A. Lattmann Verlag
Bürgerliche Integration - Vereinsleben
Das 19. Jahrhundert erlebte eine Blüte des jüdischen Vereinslebens in Deutschland. Eine Besonderheit war der Unabhängige Orden B'nai Brith (Bne Briss), der sich länderübergreifend für philantrophische Ziele einsetzte. Ihm zugehörig war die 1889 gegründete Mainzer "Rhenus-Loge XXV No. 388 U.O.B.B". Zur 25-Jahr-Feier der Mainzer Loge im Jahr 1914 wurde ein Theaterstück inszeniert, dessen Titelblatt hier zu sehen ist. Das Festspiel zeigt eine starke Verankerung in der wilhelminischen Festkultur und beweist den Stolz der Mainzer jüdischen Bevölkerung auf die lange Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt. Seine Autorin, Elsa Neugarten, gehörte außerdem zu den ersten Studentinnen der Kunstgeschichte Deutschlands.
Informationen über die verwendeten Medien
Festspiel zur 25jährigen Jubiläumsfeier der Rhenusloge U.O.B.B. in Mainz / Elsa Neugarten
25 Jahre Rhenus-Loge
Aus der Sammlung von
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Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
23 Seiten
Sprache
Deutsch
Identifikator
45/3481
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Verfasserin] Elsa Neugarten
Zeit
[erschienen] 1914
Ort
[Erscheinungsort] Mainz
"Vergiß das Frohe nicht und nicht das Trübe"
Der Blick zurück zeigte bereits zum Jubiläum der Rhenus-Loge Licht und Schatten in der langen Geschichte der deutschen Juden. Wiewohl Verfolgung, Leid und Zersplitterung der jüdischen Gemeinden nie vergessen werden dürfen, machen nicht sie allein die bewegte jüdische Geschichte aus. Zahlreiche jüdische Bürger:innen prägten nicht nur in Kunst und Schrift das kulturelle Erbe Deutschlands. Die vielen Zeugnisse jüdischen Lebens aus den Sammlungen der ULB erinnern daran, dass auch in Darmstadt immer wieder blühende Phasen jüdischer Kultur die Geschichte dieser Stadt bereichert haben.
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Exlibris von Elsa Neugarten (1889-1918)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Stadtbibliothek Mainz
Angaben zum Objekt
Typ
Exlibris
Teil von
[Trägerband des Exlibris] Benedictus de Spinoza, Spinozas Ethik / in verkürzter Übersetzung herausgegeben von Moritz Kronenberg. Aufl. 1. - 5. Tsd. Stuttgart: Greiner und Pfeiffer. Signatur: 3/541, Nr. 4
Identifikator
[Signatur des Trägerbandes in der StB Mainz] 3/541,4
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
[Exlibris von] Elsa Neugarten (03.07.1889-11.05.1918), Kunsthistorikerin [Wirkungsorte: Mainz und Frankfurt a. M.]; [Künstler:in des Exlibrismotivs unbekannt]
Zeit
[hergestellt] vor 1918
Ort
[Erscheinungsort] Mainz
Weitere Informationen
Eine virtuelle Ausstellung von
Unter der Leitung von Dr. Silvia Uhlemann entstand diese Ausstellung darmstädtisch-jüdischer Historie anlässlich des Jubiläums 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland. Der auf jüdische wie hessisch-rheinische Geschichte spezialisierte Fachreferent Andreas Göller trug dafür konzeptuell Bestände der Historischen Sammlungen der ULB Darmstadt zusammen, die auf individuelle Weise das reiche kulturelle Erbe und die Geschichte der jüdischen Darmstädter wiederspiegeln. Einige dieser Stücke mit besonderem, einzigartigen Charakter, wurden dafür eigens durch das Team des Digitalisierungszentrums neu abgelichtet. Marina Belka betreute die Zusammenarbeit der beiden Teams und realisierte Design sowie die finale Redaktion.
Team
Aus den Historischen Sammlungen:
Dr. Silvia Uhlemann
Andreas Göller
Marina Belka
Das Digitalisierungszentrum:
Till Ottinger
Arne Kienzl
Impressum
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt (ULB)
Technische Universität Darmstadt
Universitäts- und Landesbibliothek
Magdalenenstraße 8
64289 Darmstadt
Leitender Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Thomas Stäcker
+49 6151 16-76210
sammlungen [at] ulb.tu-darmstadt.de
Als Anbieter von DDBstudio verantwortlich im Sinne des Medienstaatsvertrags:
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FIZ Karlsruhe - Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur GmbH
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Die Deutsche Digitale Bibliothek verlinkt die virtuelle Ausstellung auf ihrer Internetseite https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/virtuelle-ausstellungen.
Die kuratierende Einrichtung bestimmt über Thema und Inhalt der Einstellung. Die DDB nimmt nur im Ausnahmefällen Einfluss darauf, s. Nutzungsbedingungen.