Aufbrüche - Abbrüche
250 Jahre Hölderlin
Eine virtuelle Ausstellung von
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Einführung
Am 20. März 1770 wurde Friedrich Hölderlin in Lauffen am Neckar geboren. Die Württembergische Landesbibliothek widmete dem Dichter zum 250. Geburtstag die Jubiläumsausstellung "Aufbrüche - Abbrüche". Der Titel verweist nicht nur auf eine Folge von außerordentlichen persönlichen Herausforderungen, vor denen Hölderlin stand, sondern auch auf die Erprobung neuartigen Schreibens in der Literatur.
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Friedrich Hölderlin und Susette Gontard Porträts
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Rechteinformation
Österreichische Nationalbibliothek
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Holzstich, Fotografische Reproduktion
Identifikator
NB 530493 B POR MAG
Weitere Informationen
Friedrich Hölderlin und Susette Gontard
Friedrich Hölderlin nimmt im Januar 1796 eine Stelle als Hauslehrer bei der Bankiersfamilie Gontard in Frankfurt an. Es beginnt eine geheime Liebe zwischen der verheirateten Susette Gontard und Friedrich Hölderlin.
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Friedrich Hölderlin an Christian Ludwig Neuffer, Juni 1796
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
242 x 195 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,IV,3a,26, 1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Christian Ludwig Neuffer
Zeit
Ende Juni 1796
Ort
Frankfurt
Weitere Informationen
Ich bin in einer neuen Welt...es giebt ein Wesen auf der Welt, woran mein Geist Jahrtausende verweilen kann und wird...Lieblichkeit und Hoheit, und Ruh und Leben, u. Geist und Gemüth und Gestalt ist ein seeliges Eins in diesem Wesen.
Friedrich Hölderlin an Christian Ludwig Neuffer am 16.2.1797
Hölderlin blickt hier auf eine Zeit des vollkommenen Glücks zurück, die ihn alles andere vergessen ließ: „Ich habe eine Welt von Freude umschifft, seit wir uns nicht mehr schrieben...noch bin ich immer glüklich, wie im ersten Moment...Mein Schönheitssinn ist nun vor Störung sicher. Er orientiert sich ewig an diesem Madonnenkopfe.“
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Friedrich Hölderlin an Christian Ludwig Neuffer, Juni 1796
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
242 x 195 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,IV,3a,26, 1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Christian Ludwig Neuffer
Zeit
Ende Juni 1796
Ort
Frankfurt
Weitere Informationen
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Hyperion oder der Eremit in Griechenland
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Beschreibung
Zu den bekanntesten Werken Hölderlins gehört der Hyperion. Der Roman steht mit der Liebe zu Susette Gontard („Diotima“) in unmittelbarem Zusammenhang. Der Erstdruck der beiden Bände beim renommierten Verlag Cotta bildet die einzige Überlieferung des „Hyperion“. Eine diesen entsprechende handschriftliche Vorlage existiert nicht.
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Typ
Erstdruck
Abmessung/Umfang
170 mm x 105 mm
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1797/99
Ort
Tübingen
Hölderlins einziger Roman "Hyperion" thematisiert die Sehnsucht nach einer besseren Welt. In der Figur Diotima setzt er seiner Liebe zu Susette Gontard ein Denkmal.
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Diotima. Du schweigst
Überarbeitung der ersten Fassung
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
356 x 218 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol 63,I,6,6r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin
Zeit
Sommer 1800
Ort
Stuttgart
Weitere Informationen
Diotima. Du schweigst
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An Friedrich Hölderlin 1798
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
235 x 194 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.hist.qt.734, Mappe A, 3r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Susette Gontard
Zeit
Ende September 1798
Ort
Frankfurt am Main
Weitere Informationen
1798 kommt es zum Zerwürfnis. Hölderlin kommt bei seinem Freund in Homburg unter. Von dort läuft er regelmäßig zum Sommerhaus der Gontards um der Geliebten Briefe zu bringen.
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An Friedrich Hölderlin 1798
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
235 x 194 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.hist.qt.734, Mappe A, 3r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Susette Gontard
Zeit
Ende September 1798
Ort
Frankfurt am Main
Weitere Informationen
Susette Gontard an Friedrich Hölderlin
Dieser erste Brief wurde kurz nach ihrer Trennung geschrieben:
„Ich muss Dir schreiben Lieber! Mein Herz hält das Schweigen gegen Dich länger nicht aus... Wie ist nun, seit Du fort bist, um und in mir alles so öde und leer...“
Susette Gontard an Friedrich Hölderlin, Februar 1799
Hier wird ein Kontrast veranschaulicht, den Hölderlin bereits in einem Brief an Neuffer im Mai 1795 ausgesprochen hat. Dem Gefühl steht eine herzlose, kalte Welt gegenüber. Diesen Gedanken greift auch Susette Gontard auf:
“Mein Herz fühlt noch in dieser armen, alles tödenden Zeit lebendig und warm”.
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An Friedrich Hölderlin im Februar 1799
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
240 x 195 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.hist.qt.734, Mappe A, 15r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Susette Gontard
Zeit
Februar 1799
Ort
Frankfurt am Main
Weitere Informationen
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An Friedrich Hölderlin, August 1799
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
205 x 193 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.hist.qt.734, Mappe A, 30r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Susette Gontard
Zeit
8. August 1799
Ort
Frankfurt am Main
Weitere Informationen
Susette Gontard an Friedrich Hölderlin, 8. August 1799
Dieser später auch durch eine Reise mehrfach unterbrochene Brief zeigt die Ruhelosigkeit und innere Erregtheit, die Susette Gontard empfunden hat im Kampf gegen die Schwermut und das Schweigen:
„Wie schwer wird es wieder, das Stillschweigen zu brechen!... Mitten in dieser unbeschreiblich Schwermüthigen Stimmung, wurde ich überrascht.“
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An Friedrich Hölderlin, November 1799
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
194 x 119 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.hist.qt.734, Mappe A, 41r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Susette Gontard
Zeit
November 1799
Ort
Frankfurt am Main
Weitere Informationen
Susette Gontard an Friedrich Hölderlin, November 1799
Der Brief nimmt zweifellos Bezug auf den im Entwurf ausgestellten Brief Hölderlins vom November 1799, in dem er vom Hyperion spricht.
“Wie sehr mich Deine letzten Briefe freuten mein Bester... Du wünschest daß ich Dir erzähle! wie ich mit meiner Gesellschaft zufrieden bin.“
Hölderlin nahm immer wieder Anteil an Susettes täglichem Leben.
Susette Gontard an Friedrich Hölderlin, 5.3.1800
Das erste Blatt dieses als Fragment erhaltenen Briefs fehlt. Auf die Rückseite des zweiten Blattes schrieb Hölderlin später den Entwurf:
„Was ist der Menschen Leben“.
Susette Gontard schildert ihm, wie eine ihr nahe Person, vielleicht ein naher Verwandter, sein früheres Zimmer bewohnen wird:
„Er wird Deine Zimmer oben beziehen an Deinem Schreibpult sitzen...keinen andern hätte ich sie jemals gegönnt.“
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An Friedrich Hölderlin, März 1800
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
185 x 115 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.hist.qt.734, Mappe A, S.48, 1r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Susette Gontard
Zeit
5.3.1800
Ort
Frankfurt am Main
Weitere Informationen
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Blick auf Stuttgart 1812
Stuttgart von der Morgenseite
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Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
27,7 x 42,5 cm
Material/Technik
Radierung
Identifikator
Stuttgart Schefold Nr.7843
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Nilson, Wilhelm
Zeit
1812
Hölderlin und Stuttgart
Die württembergische Residenzstadt Stuttgart war für Hölderlin in seinen mittleren Jahren ein wichtiger Ort. Seine Zeit im Stuttgart des Jahres 1800 steht im Zeichen eines grundlegenden biografischen wie auch dichterischen Neubeginns.
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Stutgard (Handschrift) - Ausschnitt
später erschienen unter dem Titel "Die Herbstfeier"
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Hölderlins Elegie „Stutgard“ ist im Herbst oder Winter 1800 entstanden. Wieder widmet er eine große Elegie einem Freund, nämlich dem Dichter Siegfried Schmidt. Die ausgestellte Reinschrift aus dem Homburger Folioheft weist spätere Änderungen mit dunkler Tinte auf. Sie steht dort im Anschluss an die Elegie „Brod und Wein“, mit der sie inhaltlich in enger Beziehung steht, u.a. durch die Figur des Dionysos.
Angaben zum Objekt
Teil von
erschienen in: Musenalmanach für das Jahr 1807, hg. v. Leo Freiherr von Senckendorf, Regensburg: Montag und Weis, 1807.
Abmessung/Umfang
390 x 240 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Homburg.F, 11
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Siegfried Schmidt
Zeit
[Herbst und Winter 1800]
Ort
[Nürtingen]
Weitere Informationen
Handschriften und Briefe
Die folgenden Seiten präsentieren eine Auswahl an Briefen, Handschriften und Dokumenten mit Bezug zu Hölderlins Stuttgarter Zeit.
Der Gang aufs Land
Die an Christian Landauer gewidmete Elegie begann Hölderlin voraussichtlich schon im Herbst 1800. Sie ist von den sechs großen Elegien als einzige unvollendet geblieben. Überliefert sind mehrere Entwürfe. Das ausgestellte Doppelblatt enthält am oberen Rand einen Eintrag aus Justinus Kerners Hand zur Einordnung der Handschrift. Zu Beginn steht der bekannte Aufruf „Komm! ins Offene, Freund!“.
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Der Gang aufs Land
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
357 x 222 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,I,9
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hölderlin, Friedrich Landauer, Georg Christian
Zeit
[1801]
Ort
[Nürtingen]
Weitere Informationen
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An Landauer
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Teil von
Stuttgarter Foliobuch
Abmessung/Umfang
356 x 218 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,I,6, 24r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hölderlin, Friedrich Landauer, Georg Christian
Zeit
[1801]
Ort
[Homburg]
Weitere Informationen
An Landauer
Das ebenfalls im Stuttgarter Foliobuch enthaltene Gedicht „An Landauer“ ist wahrscheinlich erst nach dem „Ahnenbild“ entstanden, in dem Fall wohl als Geburtstagsgedicht für Landauer im Jahre 1801. Der Schluss „Das Fest verhallt, und jedes gehet morgen / Auf schmaler Erde seinen Gang“ weist auf einen geplanten Aufbruch hin und passt zur Beginn der Frankreichreise.
Das Ahnenbild
Die Ode ist im Herbst 1800 in Landauers Haus entstanden und ist diesem wohl zu seinem 31. Geburtstag überreicht worden. Hintergrund sind die Ereignisse um den im August verstorbenen Vater Landauers. Ausgestellt ist die zweite Niederschrift, überliefert im Stuttgarter Foliobuch. Hölderlin hat vermutlich auch auf das Motto „Ne virtus ulla pereat“ („Dass keine Tüchtigkeit verloren gehe“) eingewirkt.
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Das Ahnenbild
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Teil von
Stuttgarter Foliobuch
Abmessung/Umfang
356 x 218
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,I,6, 56v
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hölderlin, Friedrich
Zeit
[Herbst 1800]
Ort
[Homburg]
Weitere Informationen
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Brod und Wein
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
390 x 240 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Homburg.F, 5
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hölderlin, Friedrich
Zeit
[Winter 1800/1801]
Ort
[Nürtingen]
Weitere Informationen
Brod und Wein
Die ausgestellte Reinschrift von „Brod und Wein“ aus dem Homburger Folioheft, welche die Grundlage für die meisten Hölderlin-Ausgaben bildet, enthält analog zu „Stutgard“ spätere Änderungen mit dunkler Tinte. Beide Reinschriften wurden demnach nach dem Eintrag ins Folioheft noch überarbeitet.
Stutgard
Hölderlins Elegie „Stutgard“ ist im Herbst oder Winter 1800 entstanden. Wieder widmet er eine große Elegie einem Freund, nämlich dem Dichter Siegfried Schmidt. Die ausgestellte Reinschrift aus dem Homburger Folioheft weist spätere Änderungen mit dunkler Tinte auf. Sie steht dort im Anschluss an die Elegie „Brod und Wein“, mit der sie inhaltlich in enger Beziehung steht, u.a. durch die Figur des Dionysos.
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Stutgard (Handschrift)
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Württembergische Landesbibliothek - Hölderlin Archiv
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
390 x 240 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Homburg.F, 11
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[Herbst und Winter 1800]
Ort
[Nürtingen]
Weitere Informationen
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Dem Fürsten
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
390 x 240 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Homburg.F, 57
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[1805]
Ort
[Nürtingen]
Weitere Informationen
Dem Fürsten
Dieser Gedichtentwurf aus dem Homburger Folioheft wendet sich an den Fürsten Friedrich Wilhelm Karl von Württemberg (Friedrich I., 1754-1816). Offen kritisiert wird sein despotischer Charakter. Hinzu kommt ein möglicher Bezug auf den Hochverratsprozess gegen Sinclair und Seckendorf im Frühjahr 1805: „Was kann man aber von Fürsten denken / Wenn man vom Nachtmahl / So wenig hält / Daß man Sünden / Fünf Jahre oder sieben / Nachträgt“.
An die Mutter
In diesem Brief berichtet Hölderlin seiner Mutter von der Ankunft in Stuttgart. Lobend erwähnt er seinen Freund Christian Landauer: „Mein Logis und die Aufnahme in meines Freundes Hauße fand ich ganz nach meinem Wunsche...daß ich wohl hoffen darf, hier eine Zeit im Frieden zu leben, und ungestörter, als bisher, mein Tagewerk thun zu können.“
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An die Mutter
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
228 x 191
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,IV,1a,43,1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[Juni 1800]
Ort
[Stuttgart]
Weitere Informationen
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An Christian Landauer
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
190 x 125
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,IV,3b,1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[März 1801]
Ort
[Hauptwil]
Weitere Informationen
An Christian Landauer
Diesen Brief an Landauer hat Hölderlin gegen Ende seines Aufenthalts in Hauptwil geschrieben. Der Grund für seine vorzeitige Kündigung der Hofmeisterstelle lag in seiner wechselhaften Stimmung begründet. Er hat niemanden, dem er sich mitteilen könnte: „Überhaupt ists seit ein paar Wochen ein wenig bunt in meinem Kopfe...(und ich) mich niemand mittheilen, hier vollends niemand mich äußern kann.“
An Neuffer
Hölderlin kündigte Neuffer Beiträge für sein Taschenbuch für Frauenzimmer von Bildung an. Zudem berichtete er ihm vom Projekt der Iduna, einer eigenen poetischen Monatsschrift, die über Johann Friedrich Steinkopf in Stuttgart erscheinen sollte. Bedingung war, dass Hölderlin einige berühmte Männer wie z.B. Schiller für die Mitarbeit gewinnen würde. Die Hoffnungen sollten sich aber nicht erfüllen.
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An Neuffer
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
225 x 191
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,IV,3a,33,1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1799
Ort
Homburg
Weitere Informationen
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Species Facti der Kurfürstlich-Württembergischen Untersuchungskommission
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Abmessung/Umfang
320 x 401 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Stuttgart, Hauptstaasarchiv, Geh. Ratsakten I: Solituder Kommissionsakten 1805, R 77 B 3: Original-Beilagen Nr. 2, Bl. 7v-8r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kurfürstlich-Württembergische Untersuchungskommission Friedrich Hölderlin
Zeit
Ende Februar 1805
Ort
Stuttgart(?)
Species Facti der Kurfürstlich-Württembergischen Untersuchungskommission
Der vorliegende Bericht von Ende Februar 1805 ist eine wichtige Quelle im Zusammenhang mit dem Hochverratsprozess gegen Isaac Sinclair, in den Friedrich Hölderlin verstrickt war. So wird er auch im vorliegenden Bericht namentlich erwähnt: „Kurz vor der Abreise von Stuttgart habe Sinclair einen gewissen Hölderlin von Nürtingen abgeholt, und in dessen Gesellschaft sey jener mit dem v. Blankenstein nach Homburg zurückgereiset. Dieser Hölderlin soll um die Plane Sinclair's gewußt haben, inzwischen aber in eine Art von Wahnsinn verfallen seyn, wobey er stark auf Sinclair und die Jakobiner schimpfe und immer schreye: ich will kein Jakobiner seyn.“
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Stutgard (Druck) - Ausschnitt
später erschienen unter dem Titel "Die Herbstfeier"
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Dieses um 1800 entstandene Gedicht wurde erst im Musenalmanach für das Jahr 1807 unter dem Titel „Die Herbstfeier“ veröffentlicht. Der Herausgeber Leo Freiherr von Seckendorf (1775-1809) gehörte zum engeren Freundeskreis Hölderlins. Im gleichen Almanach erschienen auch die ersten Strophen von „Brod und Wein“ unter dem Titel „Die Nacht“. Das Gedicht „Stutgard“ ist Hölderlins Dichterfreund Siegfried Schmidt (1774-1859) gewidmet, mit dem er in seiner Frankfurter Zeit engeren Kontakt hatte.
Angaben zum Objekt
Typ
Erstdruck
Teil von
erschienen in: Musenalmanach für das Jahr 1807, hg. v. Leo Freiherr von Senckendorf, Regensburg: Montag und Weis, 1807.
Abmessung/Umfang
170 x 105 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 1943.159
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Siegfried Schmidt
Zeit
1807
Ort
Regensburg
Das verlegerische Umfeld Hölderlins – Erstdrucke und besondere Ausgaben
Hölderlins Bemühungen, über den engeren Kontakt zu Verlegern seine Werke veröffentlichen zu können, erreichten in seiner Stuttgarter Zeit einen Höhepunkt. Für die Erstveröffentlichung von Gedichten waren neben Literaturzeitschriften poetische Taschenbücher wie die Musenalmanache von Bedeutung.
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Hymne an die Freiheit
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Beschreibung
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Abmessung/Umfang
120 x 90 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,VII,1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1792
Ort
Stuttgart
Weitere Informationen
Hymne an die Freiheit
Gotthold Friedrich Stäudlins größter Verdienst ist die Entdeckung und Förderung des jungen Hölderlin. In seinem Musenalmanach von 1792 wurden erstmals Gedichte Hölderlins veröffentlicht, darunter die „Hymne an die Freiheit“. An den Rändern der ersten beiden Seiten ist ein Bleistifteintrag "Bruchstück 12 (Palingenesie)" von Hölderlin sichtbar: „Wie den Aar im grauen Felsenhange ...“
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Griechenland
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
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Typ
Erstdruck
Teil von
Urania, hg. v. Johann Ludwig Ewald
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 2008.0292
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hölderlin, Friedrich Stäudlin, Gotthold Friedrich
Zeit
1795
Ort
Leipzig
Griechenland
Dieses Gedicht hat Hölderlin seinem Freund und Förderer Gotthold Friedrich Stäudlin gewidmet. Der Erstdruck erfolgte in der Monatsschrift Urania, die von 1793 bis 1795 erschien und durch den Zusatztitel für Kopf und Herz die Einheit von Verstand und Gefühl, Erkennen und Empfinden programmatisch verkünden sollte.
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Das Schicksal
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Beschreibung
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Typ
Erstdruck
Teil von
Pantheon der deutschen Dichter, hg. v. Karl Wilhelm Hermann
Abmessung/Umfang
190 mm x 125 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 1963.14 Anthologie
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1803
Ort
Frankfurt am Main
Das Schicksal
Diese Anthologie mit zahlreichen Gedichten deutscher Dichter um 1800 erschien in der Frankfurter Verlagsbuchhandlung August Hermann. Sie enthält Hölderlins Hymne Das Schicksal. Auffällig ist die imitierte Unterschrift ‚Hölderlin‘.
Die Wanderung
Ein wichtiger Kontakt Hölderlins aus seiner Stuttgarter Zeit war der deutsche Schriftsteller, Übersetzer und Journalist Ludwig Ferdinand Huber (1764-1804). In dessen Literaturzeitschrift Flora veröffentlichte er 1802 mehrere Gedichte, darunter „Heimkunft. An die Verwandten“, „Die Wanderung“, „Dichterberuf“ sowie „Stimme des Volks“.
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Die Wanderung
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
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Typ
Erstdruck
Teil von
Flora, hg. v. Ludwig Ferdinand Huber
Abmessung/Umfang
170 mm x 105 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 1943.75, Titelblatt D.D.oct.2763-1802, 3-4
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Ludwig Ferdinand Huber
Zeit
1802
Ort
Tübingen
Die Trauerspiele des Sophokles
Ein wichtiger Verleger neben Cotta war für Hölderlin Friedrich Wilmans (1764-1830). Über ihn veröffentlichte Hölderlin seine Sophokles-Übersetzungen aus dem Jahr 1804. Es folgten ein Jahr später beim gleichen Verleger die „Nachtgesänge“, zu denen auch das bekannte Gedicht „Hälfte des Lebens“ zählt.
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Die Trauerspiele des Sophokles
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
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Typ
Erstdruck
Abmessung/Umfang
195 x 125 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 2011.0464-1/2 S
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Sophokles, Friedrich Hölderlin
Zeit
1804
Ort
Frankfurt a. M.
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Stutgard (Druck)
später erschienen unter dem Titel "Die Herbstfeier"
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Typ
Erstdruck
Teil von
erschienen in: Musenalmanach für das Jahr 1807, hg. v. Leo Freiherr von Senckendorf, Regensburg: Montag und Weis, 1807.
Abmessung/Umfang
170 x 105 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 1943.159
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Siegfried Schmidt
Zeit
1807
Ort
Regensburg
Stutgard
Dieses um 1800 entstandene Gedicht wurde erst im Musenalmanach für das Jahr 1807 unter dem Titel „Die Herbstfeier“ veröffentlicht. Der Herausgeber Leo Freiherr von Seckendorf (1775-1809) gehörte zum engeren Freundeskreis Hölderlins. Im gleichen Almanach erschienen auch die ersten Strophen von „Brod und Wein“ unter dem Titel „Die Nacht“. Das Gedicht „Stutgard“ ist Hölderlins Dichterfreund Siegfried Schmidt (1774-1859) gewidmet, mit dem er in seiner Frankfurter Zeit engeren Kontakt hatte.
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Andenken
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
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Teil von
erschienen in: Musenalmanach für das Jahr 1808, hg. v. Leo Freiherr von Seckendorf, Regensburg: Montag und Weiss, 1808.
Abmessung/Umfang
170 x 105
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 1943.75
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1808
Ort
Regensburg
Andenken
Auch im Musenalmanach von 1808 waren Gedichte von Hölderlin vertreten, neben „Patmos“ und „Der Rhein“ das Gedicht „Andenken“, in dem er seinen Aufenthalt in Bordeaux poetisch beschreibt.
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Pierre Lacour, Le Port de Bordeaux
Aus der Sammlung von
Musée des Beaux-Arts - Mairie de Bordeaux
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Rechteinformation
Musée des Beaux-Arts - Mairie de Bordeaux
Beschreibung
Weitere Informationen
Hölderlin in Frankreich
Hölderlin verließ am oder um den 6. Dezember 1801 Nürtingen, um sich größtenteils zu Fuß nach Frankreich aufzumachen. Er erhält eine Anstellung als Hauslehrer in Bordeaux. Über das Leben und die Sozialbeziehungen Hölderlins während seines Aufenthalts in Bordeaux ist wenig bekannt. Ende Juni 1802 taucht er völlig verwirrt in Stuttgart auf.
An die Mutter
Am 9. Januar erklärt Hölderlin in einem Brief an seine Mutter aus Lyon, wie er in Straßburg länger als erwartet wegen der Passformalitäten festgehalten und ihm ferner empfohlen wurde, den beschwerlicheren Weg über Lyon nach Bordeaux (statt über Paris) zu nehmen
"Ich muss Ihnen noch sagen, daß mir die Reise über Lyon, als einem Fremden, von der Obrigkeit in Strasburg angerathen worden ist. Ich sehe also Paris nicht."
Informationen über die verwendeten Medien
An die Mutter aus Frankreich
Aus der Sammlung von
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Abmessung/Umfang
213 x 168 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,IV,1a,46
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Johanna Christiana Gok
Zeit
9.1.1802
Ort
Lyon
Weitere Informationen
Informationen über die verwendeten Medien
Adresse Hölderlins in Frankreich
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
198 x 160 mm
Sprache
Französisch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,V,b,1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin
Zeit
1802
Ort
Nürtingen
Weitere Informationen
Hölderlins Adresse in Bordeaux
Überliefert ist die Adresse in einem Stuttgarter Autograf, der teilweise Hölderlins Schrift enthält: „A M. Hölderlin chez M.D.C. Mayer Consul de la Ville d’Hambourg à Bordeaux“ [bis chez M.: Hölderlins Hand].
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Reisepass Hölderlins von Bordeaux nach Straßburg
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Reisepass
Abmessung/Umfang
395 x 245 mm
Sprache
Französisch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,V,b,5,1v
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin
Zeit
1802
Ort
Bordeaux
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Hölderlin Reisepass
Nur dreieinhalb Wochen nach seinem letzten Brief an seine Mutter wird Hölderlin am 9. Mai ein Reisepass für die Rückreise ausgestellt. Der Grund für diesen plötzlichen Aufbruch lässt sich nicht genau erklären. Das Verhältnis zu seinem Brotherrn in Bordeaux war jedenfalls sehr gut. In einem Brief an Landauer in Stuttgart hat er Hölderlin ein ausgezeichnetes Zeugnis ausgestellt.
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Andenken, Verse 49-59
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Beschreibung
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Typ
Handschrift
Sprache
Deutsch
Identifikator
Homburg H,27-28, 27r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin
Zeit
1803
Ort
Nürtingen
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Andenken
Das Gedicht „Andenken“ (frz. „Souvenir“) spiegelt Hölderlins Bordeauxaufenthalt wider. Vor allem das Seefahrtsmotiv ist hier dauerhaft präsent. Zu sehen ist hier die letzte Strophe (V. 49-59) mit dem berühmten Schlussvers („Was bleibet aber, stiften die Dichter“). Die Erinnerung wird hier zur zentralen Aufgabe des Dichters. Dem Vergänglichen der Welt, dem Endlichen, wird ein Bleibendes gegenübergestellt, das allein der Dichter stiftet.
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Norbert von Hellingrath vor seinem Schreibtisch, um 1912
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Norbert von Hellingrath
Die Rezeption Hölderlins im 20. Jahrhundert ist ohne die aufsehenerregende Neuentdeckung durch Norbert von Hellingrath in der damaligen Königlichen Landesbibliothek in Stuttgart im Oktober 1909 kaum denkbar. Hellingraths Dissertation über Hölderlins Pindar-Übertragungen sowie weitere seiner Arbeiten leiteten einen Paradigmenwechsel in der Hölderlin-Forschung und einen Neuzugang zum Spätwerk Hölderlins ein. Die späten Hymnen des als krank abgetanen Hölderlin, im 19. Jahrhundert kaum beachtet, wurden nun in einem völlig neuen Licht gesehen. der Kontakt zum George-Kreis ermöglichte es Hellingrath, die Funde der literarischen Welt mit großer Reichweite zu vermitteln. Seine Forschungen bezogen das gesamte Werk Hölderlins ein und dienten als Ausgangspunkt einer neuen Hölderlin-Gesamtausgabe.
Im Folgenden finden sich Gedichte Hölderlins, die erst durch Hellingrath in ihrer Bedeutung erkannt und veröffentlicht wurden. Außerdem werden Exponate gezeigt, die sich speziell auf Hellingrath beziehen.
Wie wenn am Feiertage, 1799
Das in den letzten Monaten vor der Jahrhundertwende entstandene Gedicht bezieht sich auf ein neues Dichtungsprojekt, das Hölderlin um 1800 verfolgt. Es trägt einen deutlich geschichtsphilosophischen Charakter und birgt die Hoffnung auf eine umfassende politische und religiöse Erneuerung. Den implizierten Konjunktiv „Wie wenn“ gebraucht Hölderlin bewusst, um die Ungewissheit dieser Erneuerung auszudrücken. Das Gedicht gilt als erste Hymne seines Spätwerks, dessen Bedeutung erst im 20. Jahrhundert erkannt wurde. Erstmals veröffentlicht wurde es erst 1910 von Stefan George und Karl Wolfskehl.
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Wie wenn am Feiertage, 1799
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
356 x 218 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,I,6, 16r
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1799
Ort
Homburg
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Promotionsurkunde von Norbert von Hellingrath
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Urkunde
Sprache
Latein
Identifikator
Hellingrath-Nachlass, Teil II, Abt. VII, Fasc. 1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Norbert von Hellingrath
Zeit
27. Juli 1910
Ort
München
Promotionsurkunde von Norbert von Hellingrath
Norbert von Hellingrath promovierte 1910. Seine Dissertation beschäftigte sich mit den Pindar-Übertragungen Hölderlins. Seine Forschungen zu diesem Thema hatten eine enorme Wirkung auf die literarische und wissenschaftliche Welt. Sie bildeten den Ausgangspunkt für die Neuentdeckung Hölderlins im 20. Jahrhundert.
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Schenkungsurkunde mit Siegeln an Norbert von Hellingrath
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Beschreibung
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Typ
Handschrift
Abmessung/Umfang
222 mm x 350 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.hist.qt.626, Teil I (A), V, Fasc. 19: Nr. 882a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Norbert von Hellingrath, Karl Wolfskehl
Zeit
21.3.1916
Ort
München
Schenkungsurkunde Norbert von Hellingrath
Diese Schenkungsurkunde dokumentiert in feierlicher Weise das großzügige Geschenk, das Hellingrath zu seinem 28. Geburtstag von seiner Familie und Karl Wolfkehl erhalten hat: ein hier ausgestelltes Blatt in Quartformat mit den Versen 278-287 aus Hölderlins „Archipelagus“.
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Hölderlins Pindarübertragungen - Ausschnitt
Hölderlin, Friedrich, Hölderlins Pindar-Übertragungen, hg. v. Nobert von Hellingrath, Berlin: Verlag der Blätter für die Kunst, 1910,
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Beschreibung
Die Pindar-Übersetzungen Hölderlins waren im 19. Jahrhundert noch unbekannt. Erst Norbert von Hellingrath brachte sie ans Licht der Öffentlichkeit. Die Kontakte zum George-Kreis führten zum Erstdruck in den „Blättern für die Kunst“ 1910.
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
224 x 160 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 1950. 416 [Erste Drucke, 1. Ex.]
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Norbert von Hellingrath, Pindar
Zeit
1910
Ort
Berlin
Erstausgaben
Gezeigt werden nachfolgend einige Texte Hölderlins, die durch Norbert von Hellingrath erstmals veröffentlicht wurden.
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Pindar: Pythische Ode 3
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Abmessung/Umfang
179 x 114 x 25 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.poet.et.phil.fol.63,I,40, 8v
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[1799]
Ort
[Homburg]
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Pindar: Pythische Ode 3, 1799
Der bedeutendste deutsche Pindar-Übersetzer ist Friedrich Hölderlin. Ihm lag vor allem an der von Pindar entwickelten Odenform. Während er Pindar Wort für Wort ins Deutsche übersetzte, hielt er am griechischen Satzbau fest. Dabei verwendete er das Prinzip der „harten Fügung“, ein Stilmittel, welches Norbert von Hellingrath an Hölderlin neu entdeckt hat. Eine zusammenfassende Niederschrift erfolgte ab 1799 im sog. „Oktavbuch“. Dieses enthielt auch die Pythischen Oden, die Hölderlins eigene metrisch freie Gesänge (Hymnen) entscheidend beeinflusst haben.
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Pindar: Pythische Ode 1, 1805
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
343 x 433 mm
Sprache
Deutsch
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
[1805]
Ort
[Homburg]
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Pindar: Pythische Ode 1, 1805
Die Pindar-Übersetzungen Hölderlins waren im 19. Jahrhundert noch unbekannt. Erst Norbert von Hellingraths Neuentdeckung im 20. Jahrhundert brachte sie ans Licht der Öffentlichkeit. Pindar zählte zu den neun Kanonikern der altgriechischen Lyrik. Er schuf eine Art von Chorlyrik mit kultischer und metaphysischer Dimension. Seine Oden waren oft Siegeslieder in hymnischem Stil und waren ein wichtiges Vorbild für Hölderlins metrisch freie Gesänge.
Ankündigung der Pindar-Veröffentlichung in den Blättern für die Kunst
Hellingrath fand mit Hölderlin sein Lebensthema, das bis heute mit ihm untrennbar verbunden ist. Begleitend zu seiner Dissertation über die Pindar-Übertragungen wurde sein aufsehenerregender Fund in der neunten Folge der „Blätter für die Kunst“ 1910 veröffentlicht. Der Veröffentlichung ging eine separate Ankündigung voraus: „Wir kündigen an, dass Anfang Februar auf dem Weg der Einzeichnung die neunte Folge der „Blätter für die Kunst“ erscheint. Sie enthält die hier zum ersten Mal veröffentlichten Pindar-Übertragungen Hölderlins...“.
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Brief an Norbert v. Hellingrath, 20.1.1910
Ankündigung der Pindarveröffentlichung in Blätter für die Kunst, 9. Fo
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Angaben zum Objekt
Typ
Brief
Sprache
Deutsch
Identifikator
Cod.hist.qt.626, Teil I (A), V, Fasc. 19: Nr. 845 b,c
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Karl Wolfskehl, Norbert von Hellingrath
Zeit
20.1.1910
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Hölderlins Pindar-Übertragungen
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Beschreibung
Die Pindar-Übersetzungen Hölderlins waren im 19. Jahrhundert noch unbekannt. Erst Norbert von Hellingrath brachte sie ans Licht der Öffentlichkeit. Die Kontakte zum George-Kreis führten zum Erstdruck in den „Blättern für die Kunst“ 1910.
Hölderlin, Friedrich, Hölderlins Pindar-Übertragungen, hg. v. Nobert von Hellingrath, Berlin: Verlag der Blätter für die Kunst, 1910,
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
224 x 160 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 1950. 416 [Erste Drucke, 1. Ex.]
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Friedrich Hölderlin, Norbert von Hellingrath, Pindar
Zeit
1910
Ort
Berlin
Hölderlins Pindar-Übertragungen
Das ausgestellte Exemplar von Hellingraths Dissertation zu den Pindarübertragungen Hölderlins stammt aus dem Besitz von Elsa Bruckmann. Deren Salon war ein wichtiger gesellschaftlicher und kultureller Treffpunkt in München. Dort lernte Hellingrath auch Karl Wolfskehl am 8.2.1908 kennen, der ihm entscheidende Anstöße für die Pindar-Arbeiten gegeben hat. Die fortwährende Verbundenheit Elsa Bruckmanns mit Hellingrath auch nach seinem Tode zeigt sich in ihrer Widmung zum Hellingrath-Band von 1936.
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Norbert von Hellingrath Pindarübertragungen von Hölderlin: Prolegomena zu einer Erstausgabe
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Beschreibung
Das ausgestellte Exemplar von Hellingraths Dissertation zu den Pindarübertragungen Hölderlins stammt aus dem Besitz von Elsa Bruckmann. Deren Salon war ein wichtiger gesellschaftlicher und kultureller Treffpunkt in München. Dort lernte Hellingrath auch Karl Wolfskehl am 8.2.1908 kennen, der ihm entscheidende Anstöße für die Pindar-Arbeiten gegeben hat. Die fortwährende Verbundenheit Elsa Bruckmanns mit Hellingrath auch nach seinem Tode zeigt sich in ihrer Widmung zum Hellingrath-Band von 1936.
Hellingrath, Norbert von, Pindarübertragungen von Hölderlin: Prolegomena zu einer Erstausgabe, München 1910.
Angaben zum Objekt
Sprache
Deutsch
Identifikator
26C/1173
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Norbert von Hellingrath, Friedrich Hölderlin
Zeit
1910
Ort
München
Pindarübertragungen von Hölderlin: Prolegomena zu einer Erstausgabe
Die Pindar-Übersetzungen Hölderlins waren im 19. Jahrhundert noch unbekannt. Erst Norbert von Hellingrath brachte sie ans Licht der Öffentlichkeit. Die Kontakte zum George-Kreis führten zum Erstdruck in den „Blättern für die Kunst“ 1910.
Sämtliche Werke, Gedichte: 1800-1806
Die erste Gesamtausgabe der Werke Hölderlins mit historisch-kritischem Anspruch stammt von Norbert von Hellingrath. Nach seinen bahnbrechenden Hölderlin-Forschungen widmete er sich einer neuen Gesamtausgabe, die nach seinem frühen Tod von Friedrich Seebaß und Ludwig von Pigenot fortgeführt wurde. Zahlreiche Gedichte, u.a. „Ihr sichergebaueten Alpen...“ wurden erstveröffentlicht.
Informationen über die verwendeten Medien
Sämtliche Werke, Gedichte: 1800-1806
Hölderlin, Friedrich, Sämtliche Werke, Gedichte. 1800-1806, historisch-kritische Ausgabe, unter Mitarbeit von Friedrich Seebass besorgt durch Nobert von Hellingrath, München/Leipzig: Müller; Berlin: Propyläen Verlag, Bd. 4, 1916, S. 258.
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Beschreibung
Angaben zum Objekt
Abmessung/Umfang
220 x 160 x 60 mm
Sprache
Deutsch
Identifikator
HA 1951.158
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1916
Ort
München, Leipzig, Berlin
Das Hölderlin-Archiv an der WLB Stuttgart
Leben und Werk Friedrich Hölderlins hatten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem unter den schwäbischen Romantikern Justinus Kerner, Gustav Schwab und Ludwig Uhland, aber auch bei Eduard Mörike Nachhall gefunden. Die von Christoph Theodor Schwab gesammelten Hölderlin-Handschriften und Dokumente vermachte dessen Witwe 1883 der heutigen Landesbibliothek, die seitdem zum Zentrum der Hölderlin-Forschung wurde. Das Hölderlin-Archiv ist heute die zentrale Arbeitsstelle für die internationale Forschung über den Dichter Friedrich Hölderlin. Es hat heute drei Schwerpunkte:
- es ermittelt und erwirbt möglichst alle Textausgaben des Dichters Friedrich Hölderlin (1770-1843), die wissenschaftliche Literatur und die Zeugnisse der Rezeption in Literatur, Theater, Musik, bildender Kunst und anderen Bereichen der Kultur.
- es editiert und bearbeitet die Internationale Hölderlin-Bibliographie (seit 1.1.2001: IHB online): Alle erworbenen Dokumente werden nach Autopsie verzeichnet und detailliert erschlossen. Belegstücke der Autoren, Verlage und anderer Institutionen sind dafür unverzichtbar.
- es ist Arbeits- und Auskunftsstelle für Hölderlin-Forscher, Künstler und interessierte Leser Hölderlins.
Eine virtuelle Ausstellung von
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Dr. Jörg Ennen - Hölderlin-Archiv (Kurator)
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