Direkt zum Inhalt

Aufbrüche - Abbrüche

250 Jahre Hölderlin

Eine virtuelle Ausstellung von

Einführung

Am 20. März 1770 wurde Friedrich Hölderlin in Lauffen am Neckar geboren. Die Württembergische Landesbibliothek widmete dem Dichter zum 250. Geburtstag die Jubiläumsausstellung "Aufbrüche - Abbrüche". Der Titel verweist nicht nur auf eine Folge von außerordentlichen persönlichen Herausforderungen, vor denen Hölderlin stand, sondern auch auf die Erprobung neuartigen Schreibens in der Literatur.

Das Hölderlin-Archiv an der WLB Stuttgart

Leben und Werk Friedrich Hölderlins hatten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem unter den schwäbischen Romantikern Justinus Kerner, Gustav Schwab und Ludwig Uhland, aber auch bei Eduard Mörike Nachhall gefunden. Die von Christoph Theodor Schwab gesammelten Hölderlin-Handschriften und Dokumente vermachte dessen Witwe 1883 der heutigen Landesbibliothek, die seitdem zum Zentrum der Hölderlin-Forschung wurde. Das Hölderlin-Archiv ist heute die zentrale Arbeitsstelle für die internationale Forschung über den Dichter Friedrich Hölderlin. Es hat heute drei Schwerpunkte:

  • es ermittelt und erwirbt möglichst alle Textausgaben des Dichters Friedrich Hölderlin (1770-1843), die wissenschaftliche Literatur und die Zeugnisse der Rezeption in Literatur, Theater, Musik, bildender Kunst und anderen Bereichen der Kultur.
  • es editiert und bearbeitet die Internationale Hölderlin-Bibliographie (seit 1.1.2001: IHB online): Alle erworbenen Dokumente werden nach Autopsie verzeichnet und detailliert erschlossen. Belegstücke der Autoren, Verlage und anderer Institutionen sind dafür unverzichtbar.
  • es ist Arbeits- und Auskunftsstelle für Hölderlin-Forscher, Künstler und interessierte Leser Hölderlins.
Nähere Informationen und Öffnungszeiten finden Sie auf den Seiten des Hölderlin-Archivs.