Zitrusmanie
Goldene Früchte in fürstlichen Gärten
Eine virtuelle Ausstellung von
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Orangensaft
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Agency of the United States Department of Agriculture, Public domain, via Wikimedia Commons
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Einführung
Zitrone, Limette, Orange und Mandarine sind heute in jedem Supermarkt zu finden – frisch in der Schale, als Saft, konserviert in der Dose, und in vielen weiteren Formen. Tatsächlich sind die Zitrusfrüchte nach der Anbaumenge das zweitbeliebteste Obst der Erde, nur die Banane erfreut sich noch größerer Beliebtheit.
Die süßen und sauren Südfrüchte haben jedoch einen geschichtlichen und botanischen Hintergrund, der sich am heutigen Supermarktsortiment nicht mal mehr ansatzweise nachvollziehen lässt. Die Faszination für die „goldenen Äpfel“ lässt sich bis zu griechischen Mythen zurückverfolgen, ihre Sortenvielfalt wurde im europäischen Barock gefeiert. Wie dies alles zusammenhängt, und was die barocke "Zitrusmanie" ausmacht, wollen wir im Folgenden erkunden.
Sortenvielfalt
Von den über 5.000 Sorten der Zitrusfrüchte schaffen es heute nur die wenigsten in den Supermarkt, wo Einheitlichkeit das ausschlaggebende Kriterium ist. Die Früchte sollen möglichst gleich groß sein, gleich aussehen und gleich schmecken, das vereinfacht Transport, Präsentation und Verkauf.
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Zitronen, Limetten und Pampelmusen
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Dinkum, CC0, via Wikimedia Commons
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Stammbaum verschiedener Zitrusfrüchte
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Furfur, via Wikimedia Commons, bearbeitet von Christian Dickmeiss
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Aber gerade im barocken Europa war die Artenvielfalt das Faszinosum Nummer eins. Zitrusfrüchte können nicht nur spontan Mutationen entwickeln (z. B. eine dickere Schale). Sie können auch durch Kreuzung, wobei die Blüten einer Sorte mit den Pollen einer anderen Sorte bestäubt werden, zu neuen Sorten kombiniert werden.
Besonders an den Zitrusfrüchten ist, dass sich aus den gleichen Früchten verschiedene Sorten kreuzen lassen, je nachdem welche Blüte (=“Mutter“) mit welchen Pollen (=“Vater“) bestäubt wird. Aus zwei Sorten lassen sich also vier verschiedene weitere Sorten herauskreuzen – und diese vier sind wiederum mit ihren Eltern kreuzbar!
Moderne Zitruskultur
Zitruspflanzen benötigen, um ordentliche Erträge abzuwerfen, einen langen und heißen Sommer, sowie eine stabile Wasserversorgung; bei zu wenig Wasser bilden sich keine Früchte oder die Pflanze verdorrt, bei zu viel Wasser entstehen Fäule oder Schädlinge. Deswegen beschränkt sich die kommerzielle Zitruskultur auf den sogenannten „Zitrusgürtel“ zwischen dem 20. und 40. Breitengrad nördlich/südlich des Äquators, wo alle diese Bedingungen erfüllt werden, wenn auch in trockeneren Gebieten/Zeiten künstliche Bewässerung nötig ist.
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Zitrusanbaugebiete
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chris 論, Public domain, via Wikimedia Commons
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Plantage nahe Adana
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Zeynel Cebeci, via Wikimedia Commons
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Ökologische Folgen
Die Plantagenkultur hat schwerwiegende ökologische Folgen. Der hohe Wasserbedarf macht eine intensive Bewässerungskultur nötig; um beispielsweise einen Liter Orangensaft zu produzieren, werden etwa 22 Liter Wasser zur Bewässerung der Pflanzen benötigt. Derart intensive Bewässerung hat nicht nur Folgen für lokale Ökosysteme, sondern kann auch zu sozialen Konflikten führen.
Dazu kommt noch, dass die Monokulturen der Plantagen für Schädlinge äußerst anfällig sind, was den regelmäßigen Einsatz von Pestiziden und Fungiziden zu einer praktischen Notwendigkeit macht. Dass gerade in ärmeren Ländern nicht immer das umweltfreundlichste, sondern das billigste Präparat dafür verwendet wird, versteht sich von selbst.
Soziale Folgen
Der Anbau von Orangen hat auch ausgewiesene soziale Folgen. Die Weltmarktpreise zeichnen sich durch abwechselnde Phasen von großen Preisschwankungen um die Erntezeit herum und Phasen von geringer Aktivität mit ebenso geringen Umsätzen aus. Nachrichten über schlechte Witterungsbedingungen in einem Land wie Brasilien, das weltweit die größte Menge an Orangen herstellt, wirken sich direkt auf die Preise an den Weltmärkten aus.
Von diesen Preisen hängt wiederum auch die Bezahlung der Pflückerinnen und Pflücker ab, die auf den industriell organisierten Großplantagen in Brasilien arbeiten. Das brasilianische Arbeitsministerium führt seit 2000 regelmäßige Kontrollen in der Anbauregion durch und es wird versucht, Kinderarbeit mittels Sozialprogrammen zu bekämpfen. Die Probleme lassen sich jedoch nur schwer lösen – auch wenn die Kinderarbeit zurückgegangen und mehr als die Hälfte der Pflücker offiziell gewerkschaftlich organisiert ist. Die andere Hälfte, die inoffiziellen Beschäftigten, sind nicht kranken-, renten- oder arbeitslosenversichert. Sie arbeiten oft im Akkord zu Hungerlöhnen, von denen sie ihre Familien kaum ernähren können. Die Kinderarbeit auf den Plantagen ist zwar zurückgegangen, faktisch sind viele Familien aber immer noch auf Zuverdienste ihrer Kinder angewiesen - nur arbeiten diese nicht mehr auf den Plantagen. Das Problem wurde also nicht nachhaltig gelöst, sondern nur in andere Bereiche verdrängt.
Die bereits erwähnten Pestizide stellen auch für brasilianische Arbeiter und Arbeiterinnen ein gesundheitliches Risiko dar, da auch während des Pflückens weiter gesprüht wird. Die gesundheitlichen Folgen sind kaum absehbar, bei Berufsunfähigkeit sind sie aber gerade für die unversicherten Beschäftigten existenzbedrohend.
Herkules und die goldenen Äpfel
Die Sammelleidenschaft für Zitruspflanzen hat ihren Ursprung im antiken Mythos vom Raub der ‚goldenen Früchte‘ oder ‚Äpfel‘ durch den Helden Herkules: Zeus und Hera, das oberste Götterpaar, erhielt zur Hochzeit einen Baum mit goldenen Früchten. Diese versprachen ewiges Leben, Liebe und Fruchtbarkeit. Der Baum wuchs im Garten der Götter und wurde von den ‚Hesperiden-Schwestern‘ Aegle, Arethusa und Hesperthusa gepflegt sowie vom Drachen Ladon bewacht.
Als Sühne für begangenes Unrecht erhielt Herkules zwölf Aufgaben, die elfte war der Raub der goldenen Früchte. Für diese mühevollen, aber tugendhaften Taten winkten ihm am Ende Unsterblichkeit und Aufnahme in den Götterhimmel. Über die Tat selbst gibt es verschiedene Erzählungen, in der bekanntesten erschlägt der Held den Drachen Ladon und nimmt die Früchte an sich. In einer weiteren Variante überreichen die Hesperiden Herkules die goldenen Früchte freiwillig.
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Titelblatt "Hesperides sive de malorum aureorum cultura et usu libri quatuor"
Deutsch: Hesperides oder die Kultivierung und Nutzung der goldenen Äpfel
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Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Titelblatt von Giovanni Baptista Ferraris Werk "Hesperides sive de malorum aureorum cultura et usu libri quatuor", Rom 1646.
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Typ
Kupferstich
Teil von
Ferrari, Giovanni Baptista: Hesperides, sive, De Malorum aureorum cultura et usu (Hesperides, oder, die Kultivierung und Nutzung der goldenen Äpfel), Rom 1646.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 39,1 × 26,9 cm Plattenmaß: 30,3 × 22,7 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/9a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kupferstecher: Johann Friedrich Greuter Vorlage von: Pietro da Cortona
Zeit
1646
Ort
Erscheinungsort: Rom
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Herkules bei den römischen Hesperiden im Garten der Medici
Originaltitel (lat.): Herkules inter Hesperides Romanis in hortis Mediceoru
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Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Ferrari, Giovanni Baptista: Hesperides, sive, De Malorum aureorum cultura et usu (Hesperides, oder, die Kultivierung und Nutzung der goldenen Äpfel), Rom 1646.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 39,1 × 29,5 cm Plattenmaß: 29,9 × 20,6 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/9b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1646
Ort
Erscheinungsort: Rom
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Herkules mit den Hesperiden von Anagni und Benevento.
Originaltitel (lat.): Herkules cum Hesperide Anagninus. Herkules cum Hesperide Beneventanus.
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Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
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Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Ferrari, Giovanni Baptista: Hesperides, sive, De Malorum aureorum cultura et usu (Hesperides, oder, die Kultivierung und Nutzung der goldenen Äpfel), Rom 1646.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 39,5 × 29,6 cm Plattenmaß: 29,7 × 20,7 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/9c
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Entwurf: Pirro Ligorio
Zeit
1646
Ort
Erscheinungsort: Rom
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Grottenbrunnen mit Herkules, der ein dreiköpfiges Ungeheuer erschlägt
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Foto: Leah Bethmann (LVR-ZMB)
Beschreibung
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Typ
Zeichnung
Abmessung/Umfang
(H x B): 18,8 × 16,2 cm Bildträger: 24 × 21,3 cm
Material/Technik
Zeichnung mit Feder, in grau und schwarz, sowie grau laviert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/12
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Jean-Michel Moreau le Jeune (zugeschrieben)
Zeit
2. Hälfte 18. Jahrhundert
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Die Ankunft der Hesperiden in Rom
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Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
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Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Ferrari, Giovanni Baptista: Hesperides, sive, De Malorum aureorum cultura et usu (Hesperides, oder, die Kultivierung und Nutzung der goldenen Äpfel), Rom 1646.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 39,6 × 29,8 cm Plattenmaß: 30 × 21 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/9d
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Francesco Albani Kupferstecher: Cornelis Bloemaert
Zeit
1646
Ort
Erscheinungsort: Rom
Fortschreibung des Mythos
Die eben gezeigte Darstellung des Herkules stammmt aus Giovanni Baptista Ferraris Hesperides sive de malorum aureorum cultura et usu libri quatuor (Hesperides, oder die Kultivierung und Nutzung der goldenen Äpfel), welches die erste Monografie zur Zitruskultur ist. Ferrari gab sich aber nicht damit zufrieden, nur die Pflanzen selber zu beschreiben. Er wollte auch eine Erklärung dafür liefern, wie sie in seine italienische Heimat gelangten.
Dafür erzählte er den Mythos um die Hesperiden weiter: Durch den Raub der goldenen Äpfel war der göttliche Garten entweiht. Die Hesperiden Aegle, Arethusa und Hesperthusa nahmen jeweils die Zitronatzitrone, Zitrone und Pomeranze mit sich und wurden in ihrer Muschelbarke von günstigen Winden nach Italien getragen, wo sie sich niederließen.
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Harmonillus wird in einen Zitronatzitronenbaum verwandelt
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Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Der junge Harmonillus fällt einer Intrige zum Opfer und wird zur Strafe in einen Zitronatzitronenbaum verwandelt.
Der junge Harmonillus wird von Apoll auf den Parnass aufgenommen, wo die Musen seine schöne Stimme ausbilden sollen. Eine alte Frau beaufsichtigt diesen Ort. Als er sich für Urania begeistert, wird er unter Tränen in einen Zitronatzitronenbaum verwandelt.
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Typ
Kupferstich
Teil von
Ferrari, Giovanni Baptista: Hesperides, sive, De Malorum aureorum cultura et usu (Hesperides, oder, die Kultivierung und Nutzung der goldenen Äpfel), Rom 1646.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 39,2 × 29,9 cm Plattenmaß: 30,8 × 21,5 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/9e
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kupferstecher: Cornelis Bloemaert Vorlage von: Andrea Sacchi
Zeit
1646
Ort
Erscheinungsort: Rom
Auch die damals schon bekannten Mutationen und Kreuzungen wollte Ferrari erklären. Da eine wissenschaftliche, bzw. in Ferraris Worten "philosophische" Einordnung aber unzählige Fragen offenließ, zog er erneut eine mythische Selbstkreation heran.
Er berichtet von Harmonillus, der vom Gott Apoll auf den Berg Parnass geholt wird, um zum Sänger geschult zu werden. Dort fällt er einer Intrige der Musen Urania und Thalia zum Opfer und wird als Strafe in einen Zitronatzitronenbaum verwandelt, der fingerartige Früchte trägt (Citrus medica var. sarcodactylis, „Buddhas Hand“).
Tirsinia, Harmonillus' Mutter, schickt kurz darauf einen Freund aus, um nach ihrem Sohn zu suchen. Dieser Freund erfährt von Harmonillus' Schicksal und bittet den Gott Apoll, der Mutter wenigstens eine Frucht des Baumes zurückzugeben. Nachdem er sie Tirsinia übergibt, will diese dem Schicksal des Sohnes folgen und wird in einen Zitronenbaum verwandelt. Ihre Hand wird zur Zitrone, um diese bildet sich eine zweite Frucht (Citrus limon foetifera, sog. Navel-Früchte).
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Tirsinia wird in einen Zitronenbaum verwandelt
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Harmonillus' Mutter Tirsinia bittet darum, ihren Sohn zurückzubekommen. Als Antwort erhält sie eine Frucht des Baums, in den sich Harmonillus verwandelte; als sie diese ergreift, beginnt ihre eigene Verwandlung in einen Zitronenbaum.
Harmonillus' Mutter Tirsinia erfährt von der Verwandlung ihres Sohnes in einen Zitrusbaum. Sie bittet durch Vermittlung eines Dieners Apollo um seine Rückgabe. Darauf erhält sie eine Frucht von dem Baum, in den ihr Sohn verwandelt wurde. In dem Moment, in dem Tirsinia die Frucht ergreift, verwandelt sie sich in einen Zitronenbaum.
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Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Ferrari, Giovanni Baptista: Hesperides, sive, De Malorum aureorum cultura et usu (Hesperides, oder, die Kultivierung und Nutzung der goldenen Äpfel), Rom 1646.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 39,1 × 29,9 cm Plattenmaß: 30,5 × 21 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/9f
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Giovanni Francesco Romanelli Kupferstecher: Cornelis Bloemaert
Zeit
1646
Ort
Erscheinungsort: Rom
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Leonilla wird in einen Pomeranzenbaum verwandelt
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Leonilla, Schwester des Harmonillus, kehrt von der Jagd zurück und entdeckt ihre Mutter Tirsinia, die sich gerade in einen Zitronenbaum verwandelt. Entsetzt umarmt sie den Baum, woraufhin sie sich in einen Pomeranzenbaum verwandelt.
Leonilla, Schwester des Harmonillus, kehrt von der Wildschweinjagd zurück. Sie entdeckt ihre Mutter Tirsinia, die sich gerade in einen Zitrusbaum verwandelt. Von ihr schaut nur noch der Kopf heraus und Tränen tropfen von den Zweigen des Baumes. Als Leonilla den Baum entsetzt umarmt, beginnt sie sich in einen Pomeranzenbaum zu verwandeln.
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Ferrari, Giovanni Baptista: Hesperides, sive, De Malorum aureorum cultura et usu (Hesperides, oder, die Kultivierung und Nutzung der goldenen Äpfel), Rom 1646.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 39,1 × 29,7 cm Plattenmaß: 30,4 × 20,3 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/9g
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Domenichino Kupferstecher: Cornelis Bloemaert
Zeit
1646
Ort
Erscheinungsort: Rom
Zuletzt berichtet Ferrari von Leonilla, der Schwester des Harmonillus. Sie kehrt von der Jagd zurück und erblickt die Mutter in Gestalt des Zitronenbaums. Mit dem verzweifelten Ruf "Nichts soll mich je von dir trennen" wird auch sie verwandelt, in einen Pomeranzenbaum. Dieser trägt Früchte, die rot wie ihr Haar sind und deren rissige Schale ihren Schmerz ausdrücken soll (Citrus aurantium ‚callosum').
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Anomalien von Zitrusfrüchten aus Wachs in Metallkiste
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Foto: Leah Bethmann (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Botanisches Modell
Abmessung/Umfang
Höhe: 10 cm Breite: 37 cm Länge: 37 cm
Material/Technik
Früchte: vermutl. Dammar-Harz, Alabasterpuder/Kreidepder, griechisches Wachs, Vergin Wax Kasten: Metall Polsterung: Heu
Identifikator
Inventarnummer: GKM-O-2010/4b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Künstler: Francesco Garnier Valetti
Zeit
Mitte 19. Jahrhundert
Ort
Entstehungsort: Torino
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Frontispiz: Ankunft der Hesperiden in Nürnberg.
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Rechteinformation
Foto: Leah Bethmann (LVR-ZMB)
Beschreibung
Die drei Hesperiden kommen in Nürnberg an und offerieren ihre Früchte Noris, der Personifikation Nürnbergs.
Noris, die Personifikation der Stadt Nürnberg, thront unter einem Portikus. Die drei Hesperiden Aegle, Hesperthusa und Arethusa bringen ihr Zitrusfrüchte in Schalen dar: Zitronen, Zitronatzitronen und Pomeranzen. Putten im Vordergrund tragen Pflanzkübel mit Zitruspflanzen herbei. Im Vordergrund lagert rechts der Flussgott "Vater Pegnitz" als Anspielung auf die Pegnitz, die durch Nürnberg fließt. Hinter Noris steht der Schutzgott der Reisenden und des Handels Merkur. Hinter ihm steht eine große Prunkvase mit üppigem Blumenschmuck, aus der eine Fritillaria - eine Kaiserkrone - als Anspielung auf Nürnberg als Aufbewahrungsort der Reichskleinodien zu sehen ist. In der rechten Ecke oben fährt Apollo mit seinem Sonnenwagen über den Himmel. Im Hintergrund sind die Tierkreiszeichen Krebs und Löwe zu sehen, die für die wärmsten Monate des Jahres stehen, die für Zitruspflanzen besonders geeignet sind. Von Apollo fällt ein Sonnenstrahl auf die Nürnberger Kaiserburg sowie einen Garten mit einer Gartenskulpur, die Herkules mit dem besiegten Ungeheuer Ladon - eine Anspielung auf den Hesperidenmythos - zeigt.
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Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36 × 23 cm Plattenmaß: 32,3 × 20,4 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/20c
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben Vorlage von: Paul Decker Kupferstecher: Paul Decker
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
1708 und 1714 veröffentlichte der Nürnberger Kaufmann und Zitrusliebhaber Johann Christoph Volkamer seine "Nürnbergische Hesperides" in zwei Bänden, die erste deutschsprachige Monografie zur Zitruskultur. Den Bezug zum antiken Mythos übernahm er von Ferrari.
Auf dem hier zu sehenden Titelblatt thront Noris, Verkörperung der Stadt Nürnberg, und wird von den Hesperiden mit Zitronatzitronen, Pomeranzen und Zitronen beschenkt. Im Vordergrund lagert der Flussgott „Vatter Pegnitz“ – benannt nach dem gleichnamigen Fluss, der durch Nürnberg fließt. Rechts im Hintergrund ist Herkules mit dem erschlagenen Ladon zu seinen Füßen zu erkennen - die gesamte Darstellung adelt Volkamers Heimatstadt zum neuen Hesperidengarten.
Auch die Aufteilung in Zitronatzitronen, Zitronen und Pomeranzen sowie deren Zuweisung zu jeweils einer der Hesperiden, übernimmt Volkamer von Ferrari. Dies war ein Versuch, die Zitrusfrüchte in ein überschaubares, geordnetes System zu bringen. In der modernen Wissenschaft wird diese Einteilung zwar nicht mehr verwendet, sie ist aber ein Ausdruck der Ernsthaftigkeit, mit der Ferrari und Volkamer ihre Arbeit betrachteten.
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Aegle
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Leah Bethmann (LVR-ZMB)
Beschreibung
Die Hesperide Aegle (griech.: Aigle) als Patronin der Zitronatzitronen.
Darstellung der Hesperide Aegle als Patronin der Zitronatzitronen. Sie steht erhöht auf einer Art Terrasse und hält eine große Zitronatzitrone in der Hand. Hinter ihr erstreckt sich eine barocke Gartenanlage. Hierin finden sich üppige Spalierwände mit Zitronatzitronen, da solche laut Volkamer aufgrund ihres Wuches und dem hohen Gewicht ihrer Früchte am besten als Spalier zu ziehen seien. Im Hintergrund ist vermutlich der Gardasee in Italien zu sehen, an dem sich Aegle der Legende nach mit ihren Zitronatzitronen ansiedelt. Im Vordergrund spielen zwei Putten mit den großen Früchten, die in einem Korb liegen.
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,2 × 23 cm Plattenmaß: 31,5 × 20,7 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/20a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben Kupferstecher: Paul Decker
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Arethusa
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Leah Bethmann (LVR-ZMB)
Beschreibung
Darstellung der Hesperide Arethusa als Patronin der Zitronen.
Darstellung der Hesperide Arethusa als Patronin der Zitronen. Sie sitzt erhöht auf einer Art Terrasse und hält eine Zitrone in der Hand. Hinter ihr erstreckt sich eine barocke Gartenanlage mit zahlreichen Zitruspflanzen in Kübeln. Im Hintergrund ist das Meer oder ein großer See zu sehen, der von zahlreichen Schiffen befahren wird. Zwei hohe Zitronenbäume rahmen das Bild.
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 35,5 × 22 cm Plattenmaß: 32,4 × 20,6 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/10
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben Vorlage von: Paul Decker Kupferstecher: Ludwig Christoph Glotsch
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Hesperthusa
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Leah Bethmann (LVR-ZMB)
Beschreibung
Darstellung der Hesperide Hesperthusa als Patronin der Pomeranzen.
Darstellung der Hesperide Hesperthusa als Patronin der Pomeranzen. Sie steht erhöht auf einer Art Terrasse und hält eine Pomeranze in der Hand. Links befindet sich eine Palastanlage mit korinthischen Säulen. Dazwischen scheinen Pomeranzen als Hain in die Erde gepflanzt zu sein. Hinter Hesperthusa erstreckt sich eine barocke Gartenanlage mit Parterres und Springbrunnen. Im Hintergrund ist vermutlich das Meer bei Neapel zu sehen, an dem sich Hesperthusa der Legende nach mit ihren Pomeranzen ansiedelt. Im Vordergrund halten zwei Putten einen Korb mit Pomeranzen. Im Vordergrund ist ein weiterer Pomeranzenkorb zu sehen.
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,1 × 23 cm Plattenmaß: 31,3 × 20,8 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2019/20b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben Vorlage von: Paul Decker, 1677 - 1713 Kupferstecher: Paul Decker, 1677 - 1713
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Zwischentitel Literatur
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Praktische Anwendung von Zitrusfrüchten
In der neuzeitlichen Literatur spielte die praktische Anwendung der Zitronen ebenfalls eine Rolle. Schon 1586 legte Joachim Camerarius, Arzt und Botaniker, eine übersetzte und ergänzte Schrift vor, die ursprünglich von Pietro Mattioli, ebenfalls Arzt, stammte. In diesem Kreutterbuch berichten sie auch vom medizinischen Nutzen der Zitruspflanzen, so soll die Zitronatzitrone etwa gegen "Pestilenzisches Fieber", "böse Luft" und "Schwermut" heilende Wirkung entfalten.
Informationen über die verwendeten Medien
Terrine mit Früchtedekor
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Beschreibungstext: Marius Stiehler Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Terrine mit einem als Zitrone geformten Knauf.
Die große, runde, bauchige Terrine steht auf einem breiten, zweifach gewölbten Fuß und verfügt an den Seiten über geschweifte Henkel. Der dazugehörige hochgewölbte Deckel besitzt eine große, gelb bemalte Zitrone als Griff und einen leicht ausgestellten Rand mit halbkreisförmiger Öffnung für den Löffel. Ein umlaufendes Ozier-Relief in der Breite der Öffnung verleiht dem Deckel eine besondere haptische und optische Wirkung. Der gleiche Relief-Dekor schmückt den Schüsselrand. Der Standfuß, die Ränder und die Henkel sind goldstaffiert. Auf dem Deckel und der Wandung sind jeweils auf der Vorder- und Rückseite gegenüberliegend große farbige Früchtebouquets mit Blättern: Äpfel, Pflaumen, Weintrauben, rote Johannisbeeren. Zahlreiche Streublumen.
Angaben zum Objekt
Typ
Terrine
Abmessung/Umfang
(H x D) (Terrine): 21 × 23,8 cm (H x D) (Deckel): 11,2 × 24 cm Durchmesser (Standring): 14,4 cm
Material/Technik
Porzellan, mit Muffelfarben bemalt, Vergoldung
Identifikator
Inventarnummer: B 250
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Hersteller: Porzellanmanufaktur Frankenthal
Zeit
1778
Ort
Herstellungsort: Frankenthal
Auch zur Anwendung der Zitrone in der Küche wurde geschrieben, so zum ersten Mal in Johann Sigismund Elzholtz' Diateticon von 1682. Er empfiehlt den Saft von Zitrone und Pomeranze zum Würzen von Fleisch, Fisch oder Pasteten, aber auch Gelees, Mus und Limonaden werden vorgestellt.
Informationen über die verwendeten Medien
Limon Melarosa (mit Darstellung eines ruhenden Paares und eines Jägers im Wald vor der Ruine der Alten Veste bei Zirndorf nahe Fürth)
Originaltitel (lat./de.): Limon Melarosa. Die alte Vestung bey Zirendorff.
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,1 x 22,5 cm Plattenmaß: 31,6 x 20,4 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2h
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Der bereits erwähnte Johann Christoph Volkamer stellte in seiner Zitrusmonografie jedoch die Botanik in den Mittelpunkt, wie es schon Ferrari getan hatte. Er verwendete viel Zeit (und Geld) dafür, Zitrus in seinem Garten in Nürnberg zu züchten, sich aber auch unbekannte Arten aus Italien kommen zu lassen. Er zeichnete diese dann in hoher Detailtreue, bei Pflanzen aus dem eigenen Garten auch mit Zweigen, Blüten und Knospen. Diese Darstellungen wurden dann um Landschaftsmotive ergänzt, über denen die Früchte in surrealistischer Manier zu schweben scheinen.
Dazu verfasste Volkamer beschreibende Texte zu den Pflanzen, wobei er nicht nur botanisches Wissen zeigte. Über die Limon melarosa berichtet er etwa:[...]zum andern haben sie einen ganz besondern sehr angenehmen und lieblichen Geruch/ womit sie dem Rosen-Holtz gleich/dahero auch den Namen Mela Rosa mögen erhalten haben[...]
Ein weiteres Thema bei Volkamer sind Schadinsekten. Bei den hier abgebildeten Schildläusen schreibt er „[…]nachgehends bekommen sie erst ihre Schale auf dem Rücken/daß sie denen Wantzen oder kleinen Schild-Kröten ähnlich werden[…]“. Zu ihrer Bekämpfung empfiehlt er, sie „bey Zeiten mit einem Borst-Pinsel abzustreiffen.“
Informationen über die verwendeten Medien
Insecta Malorum Aranciarum et Limoniarum
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Darstellung eines von Schildläusen befallenen Zitruszweigs, darunter wiederum eine Landschaftsdarstellung, und darunter Abbildung von Schildläusen und deren Eiern unter dem Mikroskop.
Im oberen Bereich Darstellung eines Zitruszweigs, auf dem sich Schildläuse befinden. Am unteren Rand Darstellung der Schildläuse, Jungtiere und Eier unter dem Mikroskop. Im mittleren Bereich Darstellung der "Brücken bey St. Peter und Weg nach Altorf", "Hallers Weiher" sowie "Glockendorff". Davor zwei gut gekleidete Männer, einer davon zu Pferd. Diese werden von drei verkrüppelten Bettlern um Geld gebeten. Die Herren werfen ihnen Geld in den Hut.
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 34,9 x 22,5 cm Plattenmaß: 32,5 x 20,2 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/3a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben Kupferstecher: Paul Decker (vermutl.)
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Pompelmus
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Im oberen Teil des Blattes eine Pampelmuse, ganz und halb, mit Blättern, Blüten und Zweig. Darunter eine Vedute (Landschaftsdarstellung) von Bernschanz, Bleiweis-Garten und Lazarett.
Im oberen Teil des Blattes Darstellung einer Pampelmusenfrucht (ganze und halbe Frucht), ihrer Blätter, Knospen und Blüten. Im unteren Teil eine Vedute von Bernschanz, Bleiweis-Garten und Lazarett.
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 33,9 x 22,3 cm Plattenmaß: 32,3 x 20,2 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2015/15
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Cedro a Dittela (mit Ansicht des Holzschuher-Schlösschens in Almoshof bei Nürnberg)
Originaltitel (lat./de.): Cedro a Dittela. Holzschuer: Burgstall und Herrn-Hauss zum Almes-Hoff
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,3 x 22,5 cm Plattenmaß: 32,9 x 20,8 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Kupferstecher: J.C. Steinberger Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Cedro grande Lissi Bondolotto (mit Ansicht einer Gruppe Reiter vor dem Panorama der Dörfer Gibitzenhof und Sandreuth bei Nürnberg)
Originaltitel (lat.): Cedro grande Lissi Bondolotto.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,3 x 22,3 cm Plattenmaß: 31,7 x 20,6 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Cedro col Pigolo (mit Ansicht von Garten und Schloss Polheim bei Wels/Oberösterreich)
Originaltitel (lat./de.): Cedro col Pigolo. Das Hochgraeflich Polheimsche Schlos zur Obernburg genannt.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 35,6 x 22,5 cm Plattenmaß: 32,6 x 21,1 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2c
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Bergamotto della grand Sorte (mit Ansicht des Gartens und des Hauses Veilhoff bei Nürnberg)
Originaltitel (lat./de.): Bergamotto della grand Sorte. Veilhoff
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,1 x 22,5 cm Plattenmaß: 32,5 x 20,6 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2d
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Pompelmus (mit Darstellung des Gartens und des Herrenhauses in Gibitzenhof bei Nürnberg)
Originaltitel (de.): Pompelmus. Der Herrn-Sitz und Burgstal Gibizenhoff.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,1 x 22,5 cm Plattenmaß: 32,3 x 20,7 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2i
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Limon ponzino da Calabria (mit Ansicht des Palazzo del Venier bei Venedig)
Originaltitel (lat./it.): Limon ponzino da Calabria. Palazzo del N. H. Venier alla Brenta.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Continuation der Nürnbergischen Hesperidum [...], Nürnberg 1714.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 37,2 x 24,1 cm Plattenmaß: 32,4 x 24,1 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/4a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Kupferstecher: Joseph de Montalegre Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1714
Ort
Erscheinungsort: Frankfurt am Main, Leipzig, Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Bergamotti monstrosi (mit einer Ansicht der Villa Gazola in Verona)
Originaltitel (lat./it.): Bergamotti monstrosi. L'Horto Gazola in Verona vicino l Fiume del Adice.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Continuation der Nürnbergischen Hesperidum [...], Nürnberg 1714.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,9 x 23,7 cm Plattenmaß: 32,4 x 21,2 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/4b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Kupferstecher: Joseph de Montalegre Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1714
Ort
Erscheinungsort: Frankfurt am Main, Leipzig, Nürnberg
Das Abschlagbare Pomeranzenhaus
Die grundlegende Problematik der Zitruskultur in Deutschland, egal ob es um den Garten eines Fürsten oder Kaufmanns geht, war und ist das Klima. Spätestens im Winter wird es für die Pflanzen einfach zu kalt. Wer für sich in Anspruch nahm, in der Nachfolge des Herkules zu stehen, musste also seine goldenen Äpfel auch über den Winter bringen, wofür verschiedene Konzepte entwickelt wurden.
Verweilen wir zunächst noch etwas bei Volkamer. Die primitivste Art der Überwinterung war es, die in den Boden gepflanzten Pflanzen mit einem Holzbau vor der Kälte zu schützen, der dann im Frühjahr wieder abgebaut wurde. Später wurden Steingebäude entwickelt, bei denen nur die Vorderseite abgenommen wurde. Genauso ein "abschlagbares" Pomeranzenhaus besaß auch Volkamer.
Informationen über die verwendeten Medien
Schlüsselblumen, sowie Blick vom Wohngebäude in Volkamers abschlagbares Pomeranzenhaus in Gostenhof/Nürnberg
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Im oberen Bereich Darstellung von Schlüsselblumen, im unteren Bereich ein Wohnraum in Volkamers Haus in Nürnberg, aus dem der Blick auf das abschlagbare Pomeranzenhaus gerichtet ist.
Im oberen Bereich Darstellung von 15 unterschiedlichen Schlüsselblumen aus dem Garten von Johann Georg Volkamer. Im unteren Bereich Blick Volkamers Wohngebäude in das abschlagbare Pomeranzenhaus im Garten Gostenhof in Nürnberg. Im Wohnraum kniet eine Magd auf dem Boden und putzt den Boden, neben ihr ein Hund. Auf der linken Seite steht ein großer Kachelofen.
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,3 x 22,6 cm Plattenmaß: 32,1 x 21,1 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2l
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Bürgerliche Zitruskultur
Bevor wir in die fürstlichen Gärten eintreten, noch eine kurze Anmerkung zur Zitrusleidenschaft im Bürgertum. Johann Christoph Volkamers Garten in Nürnberg war wahrscheinlich der bekannteste der Nürnberger Gärten, aber bei weitem nicht der einzige. Im 18. Jahrhundert sollen ca. 70% aller Gärten in Nürnberg Zitruspflanzen enthalten haben. Die Sammelleidenschaft und der Geltungsanspruch, der daraus erwuchs, waren im Bürgertum weit verbreitet.
Informationen über die verwendeten Medien
Limon dolce ordin (mit Ansicht des Westteils von Volkamers Garten in Gostenhof bei Nürnberg mit Brunnenpavillon und Broderien)
Originaltitel (lat.): Limon dolce ordin.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,3 x 22,5 cm Plattenmaß: 32,9 x 21,2 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2e
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Limon Salerno da Genoua (mit Ansicht der Sonnenuhr aus Buchsbaum in Volkamers Garten in Gostenhof bei Nürnberg)
Originaltitel (lat.): Limon Salerno da Genoua.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,3 x 22,5 cm Plattenmaß: 32,9 x 21,2 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2f
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Limon Bergamotto con foglia Liscia. Limon Bergamotto con foglia rizza (mit Ansicht von Volkamers Garten in Gostenhof bei Nürnberg mit abschlagbarem Pomeranzenhaus und Columnis Milliarium)
Originaltitel (lat.): Limon Bergamotto con la fog. a Liscia. Limon Bergamotto con foglia rizza.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Johann Christoph Volkamer: Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte [...], Nürnberg 1708.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,2 x 22,3 cm Plattenmaß: 32,6 x 21,1 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2018/2g
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Johann Christoph Volkamer (Darstellung Zitrus) Verlag: Johann Andreae Endters seel. Sohn und Erben Kupferstecher: Benjamin Kenkel
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Nürnberg
Informationen über die verwendeten Medien
Ansicht eines Gartens aus dem Stammbuch des Christian Jacob Preidt jr. aus Nürnberg (1771-1794)
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Aquarell
Abmessung/Umfang
(H x B): 9,7 × 8,1 cm
Material/Technik
Aquarell, mit Sepiatusche, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2007/54
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
Ende 18. Jahrhundert
Informationen über die verwendeten Medien
Der Garten des Herrn Breiter in Leipzig
Originaltitel: Die Treib- und Glashäuser zu der sehr reich-haltigen ausländischen Pflanzensammlung nebst den Winter Garten des Herrn Breiter in Leipzig.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Lithografie
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 21,3 × 37,7 cm Darstellungsmaß: 18 × 34,7 cm
Material/Technik
Lithografie auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2005/1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Johann Friedrich Schröter
Zeit
um 1830 (vermutl.)
Informationen über die verwendeten Medien
Schloss Erlangen Grundriss und Ansichten
Originaltitel (de.): Accurater Grundris und Prospect des Hoch-Fürstl. Brandenb. Bayereuthisch: Residenz-Schloss und Lustgarten in Christian-Erlang
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 54 × 61,2 cm Plattenmaß: 49,4 × 59,5 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2008/11
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verleger: Johann Baptist Homann
Zeit
um 1720
Die Fürstliche Orangerie
Eine Orangerie als eigener Gebäudetypus entwickelte sich vornehmlich unter den Fürsten und Adeligen. Diese Gebäude waren mit Heizungen ausgestattet, die den in Kübeln gepflanzten Gewächsen über den Winter halfen. Im Sommer konnten die Kübelpflanzen im Gartenbereich aufgestellt werden.
In Erlangen sollte die Orangerie Teil des Schlossbaus sein. Sie diente damit auch repräsentativen Zwecken, neben den Pflanzhallen enthielt sie fürstliche Appartements und den sogenannten Wassersaal, der für Festlichkeiten genutzt wurde. In die nie vollendete zweite Orangerie sollte die Schlosskirche einziehen.
Informationen über die verwendeten Medien
Ansicht von Schloss Charlottenburg
Originaltitel (fr.): Vüe generale de Charlottenbourg.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Radierung Kupferstich
Teil von
Aus: Theatri Europæi Sechszehender Theil. Oder Außführlich fortgeführte Friedens=und Kriegs=Beschreibung. Und was mehr von denck= und merckwürdigsten Geschichten in Europa […] zu Wasser und zu Lande, vom 1701ten Jahr, bis Ausgangs 1703ten vorgegangen und sich begeben haben […], Martin Schneider, Frankfurt am Main 1708.
Abmessung/Umfang
(H x B): 45 x 63,4 cm (Blatt beschnitten)
Material/Technik
Kupferstich, Radierung, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2013/6
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Eosander von Göthe Kupferstecher: Martin Engelbrecht Verlag: Matthaeus Merian Erben
Zeit
1708
Ort
Erscheinungsort: Frankfurt am Main
Orangerie als Abschluss des Gartens
Sehr häufig findet sich der Typus der Orangerie, die einen Gartenbereich abschließt. Wie hier im fränkischen Gaibach wurde die Orangerie zu diesem Zweck aufwendig architektonisch gestaltet und diente damit sowohl als Blickfang für den Besucher wie auch als Sichtschutz nach außen. In Verbindung mit Laubengängen oder Hecken wurde der Garten so eingefriedet oder in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt.
Informationen über die verwendeten Medien
Blick auf die Orangerie von Schloss Gaibach
Originaltitel (fra.): Vue de l'Orangerie. Originaltitel (de.): Prospect der Orangerie.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Ansicht der Orangerie von Schloss Gaibach, die als Abschluss der Gartenachse dient.
Ansicht der Orangerie von Schloss Gaibach. Vom Brunnen im Vordergrund führt der Blick über mehrere Terrassen zur eigentlichen Orangerie. Auf der Ebene, die der Orangerie am nächsten ist, steht eine große Zahl an Kübelpflanzen an den Wegesrändern, die durch die kunstvoll angelegten Parterres führen. An die linke und rechte Seite der Orangerie schließen sich Laubengänge an. Auch auf der mittleren Ebene sind Kübelpflanzen zu sehen, die hier an der dem Brunnen zugewandten Seite der Terrasse stehen. Als Staffage dienen spazierende Edelleute.
Angaben zum Objekt
Typ
Radierung
Teil von
Aus der Folge: Representation au naturel des chateaux de Weissenstein au dessus de Pommersfeld, et de celui de Geubach appartenants a la Maison des Comtes de Schönborn avec les Jardins, les Ecuries, les Menageries, et autres dependances Le premier representé en vingt et le second en sept differentes vües et plans = Wahrhaffte Vorstellung beyder Hoch-Gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfeld und Geibach, sambt denen darzu gehörigen Gärten, Stallungen, und Menagerien [1728].
Abmessung/Umfang
Blatt (H x B): 33 x 46,1 cm Platte (H x B): 28,3 x 40,6 cm
Material/Technik
Radierung, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2001/36b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Radierer: I. G. Pintz Vorlage von: Salomon Kleiner Verlag: Jeremias Wolff Erben
Zeit
1728
Ort
Erscheinungsort: Augsburg
Informationen über die verwendeten Medien
Prospect des Hofgartens zu Würzburg vom Cavalliersaale aus (mit Orangerieparterre im Vorder- und Orangeriegebäude im Hintergrund)
Originaltitel (de.): Prospect des Hofgartens vom Cavaliersaale aus Originaltitel (fr.): JARDIN MERIDIONAL DE WURTZBURG Vû de la Salle des Cavaliers Originaltitel (it.): Prospetto del Giardino dalla Sala de Cavalieri
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Radierung
Teil von
Aus: Jardins anglo-chinois, Teil 11, Paris 1784.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 45,4 × 62 cm Plattenmaß: 33,5 × 46,4 cm
Material/Technik
Radierung, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2006/7d
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Johann Prokop Mayer Verleger: Georges-Louis Le Rouge
Zeit
1784
Ort
Erscheinungsort: Paris
Informationen über die verwendeten Medien
Ansicht der Orangerie in Schloß Favorite in Mainz
Originaltitel (fra.): Veue de l'Amphitheatre de l'Orangerie, de la Serre et des six Pavillons. Originaltitel (de.): Prospect der Orangerie, sich auf einem Amphitheatre nebst 6. Pavillons praesentirend.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Ansicht der Orangerie von Schloss Favorite in Mainz. Auf den Terrassen ist eine große Zahl von Zitruspflanzen in Kübeln zu sehen.
Ansicht der Orangerie des Schloss Favorite in Mainz. Die Orangerie selbst ist zentral weit im Hintergrund zu sehen. Zu ihren Seiten je drei Pavillons, in der Mitte Brunnenanlagen. Die gesamte Anlage ist in mehrere terrassenförmige Ebenen unterteilt, auf denen sich eine große Zahl von Kübelpflanzen verteilt. Als Staffage dienen flanierende Kavaliere und Damen, einige Soldaten und offensichtlich auch einige Gärtner, die mit Schubkarre oder Gießkanne zu Werke treten.
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich Radierung
Abmessung/Umfang
(H x B): 28,5 × 40,5 cm (Platte) Blattmaß unbekannt, da Grafik gerahmt.
Material/Technik
Kupferstich, Radierung auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2001/8k
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Stecher: Johann Adam Delsenbach Vorlage von: Salomon Kleiner Verlag: Jeremias Wolff Erben
Zeit
1726
Ort
Erscheinungsort: Augsburg
Informationen über die verwendeten Medien
Ansicht von Schloss Versailles von der Orangerieseite
Originaltitel (fra.): Vuë et Perspective du Château de Versailles du côté de l'Orangerie.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Ansicht von Schloss Versailles, auf die in den Hang integrierte Orangerie.
Ansicht von Schloss Versailles von der Orangerieseite her. Über den sogenannten "Schweizer See" blickt der Betrachter auf die in den Hang integrierte Orangerie, die von den "Treppen der hundert Stufen" flankiert wird. Die Parterres an der Seeseite wurden im Sommer mit Pflanzkübeln geschmückt. Ebenfalls gut erkennbar sind die Parterres vor dem Südflügel des Schlosses, die von der Orangerie "getragen" werden.
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 49,1 x 70,4 cm Plattenmaß: 34,4 x 58 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2007/42
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Pierre Menant, Kupferstecher: Pierre Menant Verleger: Gilles de Mortain (vermutl.)
Zeit
1716
Ort
Erscheinungsort: Paris
Orangerie in Hanglage
Bei größeren Höhenunterschieden bot es sich auch an, eine Orangerie in Terassenform oder Hanglage zu errichten. Die berühmteste Orangerie dieses Typs ist sicherlich die für Ludwig XIV. erbaute Orangerie von Versailles, die unter dem Parterre du Midi am Ufer des Lac des Suisses errichtet wurde. Vom Parterre aus führen zwei Treppen zum Stellplatz der Kübelpflanzen vor der Orangerie hinunter. Beim Herunterschreiten bietet sich dem Besucher ein imposanter Blick auf die Pflanzen und den See, zugleich bildet die Einfassung durch die Treppen ein den Gewächsen sehr bekömmliches Mikroklima.
Informationen über die verwendeten Medien
Ansicht einer Orangerie in Hanglage
Originaltitel (de.); Prospect einer kleinen Orangerie, mit einem Waser stuck versehen.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Angaben zum Objekt
Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Erste Vortsetzung erlustierender Augenweide in vorstellung herrlicher garten ünd Lüstgebäude, theils inventiert, theils nach dermahligen Sito gezeichnet von Mathias Diesel dermahlig Chürfürstl: Baÿrischen Garten Ingenieur, Augsburg 1717/1722.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 28,8 × 37,2 cm Plattenmaß: 23 × 31 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2003/6j
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kupferstecher: Johann August Corvinus Verleger: Jeremias Wolff Vorlage von: Matthäus Diesel
Zeit
1717/1722
Ort
Erscheinungsort: Augsburg
Orangeriequartier
Innerhalb einer Gartenanlage konnte auch ein eigenes Orangeriequartier eingerichtet werden. Hier konnten in einem abgeschlossenen Bereich ein Gebäude und die umliegenden Parterres ganz auf die Zitruskultur ausgerichtet werden, die Funktionalität stand also stärker im Vordergrund. Aus diesem Grund wurden auch Gärtnerwohnungen oder Lagerstellen für Dünger, Erde und Brennstoff direkt in diesem Quartier errichtet.
Beispielhaft dafür steht die Orangerie von Schwetzingen, die ab 1761 für den Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz errichtet wurde.
Informationen über die verwendeten Medien
Plan des Schwetzinger Schlossgartens
Originaltitel (de.): Plan des Großherzoglich Badischen Schloss-Gartens zu Schwetzingen zu finden bei Franz Schwab in Schwetzingen.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Plan des Schlossgartens zu Schwetzingen, gezeichnet vom Gartendirektor Johann Michael Zeyher.
Plan des Schwetzinger Schloßgartens gezeichnet von Gartendirektor Zeyher in Mäppchen. Im Bild oben die Gartenteile A-Z und a-u. Ein ähnlicher Plan findet sich in Zeyhers Buch "Beschreibung der Gartenanlagen zu Schwetzingen." (erstmals 1809 ersch.), auf diesem ist aber kein See, sondern ein "Großes Bassin" eingezeichnet. Ein von Zeyher gezeichneter Plan mit bereits landschaftlich umgestalteten See ist in seinem Buch "Schwezingen und seine Garten-Anlagen" (1824 oder 1826; GKM-BB-2007/5) abgebildet. Da das Bassin von Zeyher 1823-24 in einen natürlichen See umgestaltet wurde, wie er auf diesem Plan zu sehen ist, dürfte der Plan nach Erscheinen des Buchs entstanden sein.
Angaben zum Objekt
Typ
Lithographie
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 38,5 × 48,5 cm (H x B) Darstellung: 35 × 45 cm (H x B) Trägerkarton: 41 × 51 cm
Material/Technik
Lithographie, aquarelliert, auf Papier, auf hellen Karton geklebt
Identifikator
Inventarnummer: B 1976/13 a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Drucker: Simon Bühler Vorlage von: Johann Michael Zeyher
Zeit
1840er Jahre (vermutl.)
Ort
Erscheinungsort: Mannheim
Die Zitruspflanze im Barockgarten
Die Aufstellung von Pflanzen in Kübeln und Kästen auf Mauern, Rampen und Terrassen, aber auch in den Bosketten, um Wasserbecken und auf Parterren folgte im Barock zumeist architektonischen Gesichtspunkten. Sie sollten die baulichen Strukturen unterstreichen.
Gleichzeitig wurden die Pflanzen denselben geometrischen Regeln unterworfen, die für die Gärten selber galten. Sie wurden in regelmäßigen Abständen aufgestellt, und sogar in gleichmäßige Formen und Höhen geschnitten, die mit dem natürlichen Wachstum der Pflanze kaum Gemeinsamkeiten hatten. Die eigentliche Vielfalt der Pflanzen konnte somit nur aus nächster Nähe erlebt werden.
Informationen über die verwendeten Medien
Ansicht der Kaskade im Würzburger Hofgarten
Aus der Sammlung von
Wie darf ich das Objekt nutzen
Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Originaltitel (de.): Ansicht der großem Kaskade des Würzburgischen Gartens gesehen vom Kaisersaale aus. Originaltitel (fr.): VUE DE LA GRANDE CASCADE des Jardins de Wirzburg prise de la Salle des Empereurs vers le chifre 1. du plan general. Originaltitel (it.): Prospetto della Cascada
Angaben zum Objekt
Typ
Radierung
Teil von
Aus: Jardins anglo-chinois, Teil 11, Paris 1784.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 46 × 61 cm Plattenmaß: 34,9 × 46,5 cm
Material/Technik
Radierung, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2006/7c
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Johann Prokop Mayer Verleger: Georges-Louis Le Rouge
Zeit
1784
Ort
Erscheinungsort: Paris
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Ansicht des Würzburger Hofgartens vom Kaisersaale aus
Originaltitel (de.): Prospekt des Hofgartens vom Kaisersaale aus. Originaltitel (fr.): JARDIN ORIENTAL DE WURTZBURG Vû de la Salle des Empereurs Originaltitel (it.): Prospetto del Giardino dalla Sala imperiale.
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
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Typ
Radierung
Teil von
Aus: Jardins anglo-chinois, Teil 11, Paris 1784.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 45,7 × 62,2 cm Plattenmaß: 33,5 × 47 cm
Material/Technik
Radierung, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2006/7b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Johann Prokop Mayer Verleger: Georges-Louis Le Rouge
Zeit
1784
Ort
Erscheinungsort: Paris
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Wasserparterre und Orangerieinsel im Garten von Schloss Gaibach
Originaltitel (de.): Prospect des mit allerhand frembten gewächs besetzten gegen die Grotte überliegenden Waßerstück. Originaltitel (fr.): Vüe de la piece vis a vis de la Grotte garnie de toute sorte d'arbre et plantes etrangeres.
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Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
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Typ
Radierung
Teil von
Aus der Folge: Representation au naturel des chateaux de Weissenstein au dessus de Pommersfeld, et de celui de Geubach appartenants a la Maison des Comtes de Schönborn avec les Jardins, les Ecuries, les Menageries, et autres dependances Le premier representé en vingt et le second en sept differentes vües et plans = Wahrhaffte Vorstellung beyder Hoch-Gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfeld und Geibach, sambt denen darzu gehörigen Gärten, Stallungen, und Menagerien [1728].
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 33 × 46,2 cm Plattenmaß: 27,9 × 40,4 cm
Material/Technik
Radierung, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2001/36a
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Radierer: Johann August Corvinus Vorlage von: Salomon Kleiner Verlag: Jeremias Wolff Erben
Zeit
1728
Ort
Erscheinungsort: Augsburg
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Das Bassin vor dem Schloss Saint-Cloud
Originaltitel (fr.): Veüe du Château de St. Clou
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
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Typ
Kupferstich
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 28,4 × 37,2 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2012/41d
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verleger: Jean Mariette Vorlage von: Adam Pérelle Kupferstecher: Adam Pérelle
Zeit
2. Hälfte 17. Jahrhundert
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Ansicht des Trianon von der Gartenseite
Originaltitel (fra.): Veüe et Perspective de Trianon du côte du Jardin
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
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Typ
Kupferstich
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 25,6 × 34,7 cm Plattenmaß: 19,5 × 28,6 cm
Material/Technik
Kupferstich, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2007/12
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Kupferstecher: Adam Pérelle Vorlage von: Adam Pérelle Verleger: Nicolas de Poilly d. Ä.
Zeit
um 1670
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Zwischentitel Architekturtraktate
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Orangerien in Architekturtraktaten
Zwar standen zunächst die Medizin, Botanik und Pflege der Zitruspflanzen im Mittelpunkt der Literatur, aber auch die Orangerie als Bauaufgabe wurde zu einem Thema der Traktatliteratur. Wir sahen ja bereits, dass die Orangerie verschiedene Aufgaben - Überwinterung, Gartengestaltung, Repräsentation - übernahm, die in der Literatur auch in der Gesamtheit der höfischen Schloss- und Gartenanlage gedacht wurde.
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Darstellung einer halbrunden Theatro-Orangerie
Originaltitel (de.): Perspektivischer Aufriss der Orengerie wie solche in dem Lust Garten des Fürstl. Pallasts Koente angeleget werden
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Rechteinformation
Foto: Stiftung Schloss und Park Benrath, Fotothek
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Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Decker, Paul: Fürstlicher Baumeister. Oder Architectura Civilis, Wie Grosser Fürsten und Herren Palläste mit ihren Höfen Grotten Orangerien und anderen dazu gehörigen Gebäuden füglich anzulegen und nach heutiger Art auszuzieren [...], Augsburg 1711, Tafel 8.
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: B 1970/13
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Paul Decker Kupferstecher: Johannes Böcklin Verleger: Jeremias Wolff
Zeit
1711
Ort
Erscheinungsort: Augsburg
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Entwurf für eine Orangerie. Blatt 1: Winter, mit Glasfenstern.
Originaltitel (eng.): Design for an Orangery. The frame & Glass removed in Summer, it forms a Chiosk
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
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Typ
Farblithografie
Teil von
Aus: Repton, Humphrey: Designs for the Pavilion at Brighton, London 1808.
Material/Technik
Farblithografie auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-BB-2003
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Humphrey Repton Lithograf: J. C. Stadler
Zeit
1808
Ort
Erscheinungsort: London
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Entwurf für eine Orangerie. Blatt 2: Sommer, mit Zeltdach
Originaltitel (eng.): Design for an Orangery. The frame & Glass removed in Summer, it forms a Chiosk
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Angaben zum Objekt
Typ
Farblithografie
Teil von
Aus: Repton, Humphrey: Designs for the Pavilion at Brighton, London 1808.
Material/Technik
Farblithografie auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-BB-2003
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Humphrey Repton Lithograf: J. C. Stadler
Zeit
1808
Ort
Erscheinungsort: London
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Aufzug des vierten Lustgartens
Originaltitel (de.): Aüfzüg des Viertten Lüstgartens.
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
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Typ
Kupferstich
Teil von
Aus: Furttenbach, Jospeh: Architectura Recreationis, das ist, Von allerhand nutzlich und erfrewlichen civilischen Gebäwen, Augsburg 1640.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 31,5x20,7 cm
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-BB-2011/1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Vorlage von: Joseph Furttenbacher Zeichner: Johann Jakob Campanus der Ältere Kupferstecher: Matthäus Rembold
Ort
Erscheinungsort: Augsburg
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Wintergarten
Originaltitel (fra.): Jardin D'Hiver
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
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Typ
Kupferstich auf Papier
Teil von
Aus: Boitard, Pierre: Traité des Jardins, Paris 1825, Pl. 21.
Material/Technik
Kupferstich auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-BB-2003/2
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Zeit
1825
Ort
Erscheinungsort: Paris
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Blumenstellage mit Figur des Frühlings
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Leah Bethmann (LVR-ZMB)
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Typ
Zeichnung
Teil von
Aus: Kleines Ideen Magazin für Gartenliebhaber oder Sammlung von Ideen die mit wenig Kosten auszuführen sind, enthaltend, kleine Lust- und Gartenhäuser, Tempel, Einsiedeleyen, Hütten, [...], Pavillons, Brun[n]en-Verzierungen [...] besonders für solche Liebhaber bestim[m]t, die ohne großen Kostenaufwand etwas Geschmackvolles und Neues in ihren Gärten zu besitzen wünschen Sammlung von Ideen, die mit wenig Kosten auszuführen sind, Bd. 2 (1805), Heft 2, Tafel 1.
Material/Technik
Federzeichnung auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-BB-2019/1
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Herausgeber: Johann Gottfried Grohmann
Zeit
1805
Ort
Erscheinungsort: Leipzig
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Gartenanlage mit Stellage und Blumenstellage
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
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Typ
Lithografie
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 36,3 x 42,6 cm
Material/Technik
Lithografie, koloriert, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2015/8b
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verlag: Winckelmann & Söhne (vermutlich)
Zeit
Mitte 19. Jahrhundert
Ort
Erscheinungsort: Berlin (vermutlich)
Informationen über die verwendeten Medien
Zwischentitel Benrath
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
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Identifikator
Inventarnummer: B 1991/2
Eine lange Tradition
Auch auf Schloss Benrath hat die Orangeriekultur eine lange Tradition. Bereits um 1700 kultivierte Kurfürst Johann Wilhelm (1658-1716) Orangeriepflanzen in den Gärten und auf der Insel rund um das alte Benrather Wasserschloss. Kurfürst Carl Theodor (1724-1799), der das heute erhaltene neue Schloss erbauen ließ, setzte diese Tradition fort und ließ den Nordflügel des alten Schlosses zur Orangerie umbauen. Mehrere hundert Pflanzen wurden hier gepflegt und in den Sommermonaten auf der Südterrasse und in den Privatgärten des Kurfürstenpaares aufgestellt.
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Ansicht von Schloss Benrath (Laienzeichnung)
Une Partie du Grand Bassin du Château de Benrath 1775 (Bezeichnung auf dem mittleren Bogen)
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Diese Laienzeichnung auf drei Blättern ist die älteste bisher bekannte Darstellung der fertiggestellten Schlossanlage.
Diese Laienzeichnung auf drei Blättern ist die älteste bisher bekannte Darstellung der fertiggestellten Schlossanlage. Sie zeigt die zwei Seitenflügel und das Wohngebäude (Corps de Logis) auf jeweils einem Blatt. Mit der Bezeichnung "l'orangerie" auf dem mittleren Blatt ist die Südterrasse gemeint, auf der die Kübelpflanzen im Sommer aufgestellt wurden.
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Typ
Zeichnung
Abmessung/Umfang
ca. 36x138cm (Höhe mal Breite, alle drei Blätter)
Material/Technik
Federzeichnung in Braun, auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: B 2021/a-c
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Unbekannt
Zeit
1775
Informationen über die verwendeten Medien
Blumengarten zu Schloß Benrath
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Aquarell
Teil von
Aus: Album Nr. 1 "Rheingegenden und Harzgegenden in Sepia und in Aquarell" der Prinzessin Wilhelmine Luise von Preußen.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 22 × 32,3 cm Darstellungsmaß: 18,4 × 23,5 cm
Material/Technik
Aquarell auf Papier, auf Papier geklebt
Identifikator
Inventarnummer: B 1989/1 h
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Malerin: Luise Prinzessin Friedrich von Preußen Provenienz: Luise Prinzessin Friedrich von Preußen
Zeit
vor 1839
Die reiche Orangeriekultur wurde auch im 19. Jahrhundert, als Schloss Benrath in den Besitz der preußischen Krone übergegangen war, fortgesetzt. Das Schloss fungierte mehre Jahre als Residenz des Düsseldorfer Divisionskommandanten Prinz Friedrich von Preußen (1794-1863) und seiner Frau, Prinzessin Wilhelmine Luise von Preußen (1799-1882). Die Bedeutung der Zitruspflanzen für die fürstliche Repräsentation war noch immer so groß, dass in dieser Zeit mehr als 3000 Gewächse gehegt und gepflegt wurden.
Informationen über die verwendeten Medien
Lowly und Schubba
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Aquarell
Teil von
Aus: Album Nr. 1 "Rheingegenden und Harzgegenden in Sepia und in Aquarell" der Prinzessin Wilhelmine Luise von Preußen.
Abmessung/Umfang
Blattmaß: 8,5 × 14,6 cm Maße mit Rahmen: 17 × 23 cm
Material/Technik
Aquarell auf Papier, auf einem Untersatz mit golddekoriertem Rahmen
Identifikator
Inventarnummer: B 1989/1 l
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Malerin: Gräfin Mathilde von Monts Provenienz: Luise Prinzessin Friedrich von Preußen
Zeit
um 1840
Informationen über die verwendeten Medien
Ansicht von Schloss Benrath
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Zeichnung
Abmessung/Umfang
(H x B): 13,3 x 21,2 cm
Material/Technik
Federzeichnung in schwarz, grau laviert, auf Papier (Velin)
Identifikator
Inventarnummer: GKM-GR-2001/26
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Zeichner: Caspar Johann Nepomuk Scheuren
Zeit
1835/1840
Informationen über die verwendeten Medien
Seite aus dem Herbar-Tagebuch der Prinzessin Wilhelmine Luise von Preußen
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
In ihrer Zeit in Benrath legte die Prinzessin Wilhelmine Luise eine Art Tagebuch an, in dem sie Pflanzen sammelte. Diese stammten entweder von Orten die sie besuchte, oder waren an bestimmten Tagen (Geburtstage, Feiertage, Namenstage etc.) gepflückt worden. Am 22. September 1822 pflückte sie eine Zitruspflanze.
In ihrer Zeit in Benrath legte die Prinzessin Wilhelmine Luise eine Art Tagebuch an, in dem sie Pflanzen sammelte. Diese stammten entweder von Orten die sie besuchte, oder waren an bestimmten Tagen (Geburtstage, Feiertage, Namenstage etc.) gepflückt worden. Am 22. September 1822 pflückte sie eine Zitruspflanze.
Angaben zum Objekt
Material/Technik
Getrocknete Pflanze, auf Papier geklebt Buch, in Leder gebunden
Identifikator
Inventarnummer: GKM-BB-2003/5
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verfasserin: Wilhelmine Luise von Preußen Provenienz: Wilhelmine Luise von Preußen
Zeit
1816-1834, diese Seite September 1822
Ort
Entstehungsort: Benrath, Düsseldorf
20. Jahrhundert bis heute
Auch nach dem Ende der Monarchie und dem Übergang des Schlosses in kommunalen Besitz wurde die Orangeriekultur fortgeführt. Im Zweiten Weltkrieg ging die Sammlung schließlich verloren, doch seit den 1980er Jahren gibt es wieder Kübelpflanzen in Benrath, die an den historischen Standplätzen aufgestellt werden. Die Zitrusmanie lebt weiter - fortgeschrieben aus einer langen Tradition, die mit einem antiken Mythos begann und unter Fürsten und Bürgern der Neuzeit einst ihren Höhepunkt erreichte.
Informationen über die verwendeten Medien
Das Königliche Schloss Benrath bei Düsseldorf
Aus der Sammlung von
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Rechteinformation
Foto: Stefan Arendt (LVR-ZMB)
Beschreibung
Angaben zum Objekt
Typ
Fotografie
Abmessung/Umfang
Blatt: 46,5 x 53 cm, Bild: 19,5 x 25,2 cm
Material/Technik
Fotografie auf Papier
Identifikator
Inventarnummer: B 1991/2
Beteiligte, Orts- und Zeitangaben
Beteiligte Personen und Organisationen
Verlag: Verlag A. Mencke & Co.
Zeit
um 1890
Ort
Erscheinungsort: Wandsbek, Hamburg
Eine virtuelle Ausstellung von
Begleitend zur Ausstellung "Zitrusmanie. Goldene Früchte in fürstlichen Gärten" im Museum für Gartenkunst der Stiftung Schloss und Park Benrath.
7. April - 18. September 2022
Team
Digitale Ausstellung:
Christian Dickmeiss
Analoge Ausstellung:
Eva-Maria Gruben
Digitale Ausstellung:
Bearbeitung: Christian Dickmeiss
Mit Texten von: Eva-Maria Gruben, Gunnar Gad
Analoge Ausstellung:
Konzeption und Realisierung: Eva-Maria Gruben
Wissenschaftliche Mitarbeit und Ausstellungssekretariat: Silke Tofahrn
Impressum
Stiftung Schloss und Park Benrath
Benrather Schloßallee 100-104
40597 Düsseldorf
den Vorstand der Stiftung Schloss und Park Benrath:
Nicolas Maas, Kaufmännischer Vorstand
Prof. Dr. Stefan Schweizer, Wissenschaftlicher Vorstand
0211 – 8921903
0211 - 8929468
info [at] schloss-benrath.de
Als Anbieter von DDBstudio verantwortlich im Sinne des Medienstaatsvertrags:
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gesetzlich vertreten durch ihren Präsidenten, handelnd für das durch Verwaltungs- und Finanzabkommen zwischen Bund und Ländern errichtete Kompetenznetzwerk
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